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Widersprüche zum Star Trek-Universum

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  • Widersprüche zum Star Trek-Universum

    Hallo, welche Science-Fiction-Universen, Filme oder Bücher widersprechen dem Star Trek-Universen, sind also nicht damit vereinbar?

    Und welche Filme, Bücher usw. könnten auch im Star Trek-Universum stattfinden?
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    Zwei Beispiele: "2001 - Odyssee im Weltraum" widerspricht Star Trek insofern, da dort in der Zeit um das Jahr 2001 nie ein schwarzer Monolith im Sonnensystem aufgetaucht ist.

    "K-Pax - Alles ist möglich", wo der Außerirdische Prot von einem 1000 Lichtjahre entfernten Planeten zur Erde kommt und wieder verschwindet, könnte auch in Star Trek so stattgefunden haben. D.h. mit gutem Willen könnte man "K-Pax" zu einem ERWEITERTEN Star Trek-Universum (= ESTU) zählen.
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    Meine Frage könnte also auch so lauten: Wie weit kann man das Star Trek-Universum widerspruchsfrei mit "fremder Science Fiction" erweitern?

    Was könnte man alles in ein ESTU packen?

  • #2
    Ich glaube nicht, dass es eine gute Idee ist, verschiedene Scifi-Universen, die strikt getrennt voneinander entwickelt wurden zu vermischen.

    Eine Einbeziehung fremder Scifi in das Star Trek-Universum mit seiner eigenen Chronologie würde nur zu Widersprüchen bezüglich historischer und technologischer Entwicklung führen.

    Deswegen sind (imho) die meisten Crossover auch entweder nur humoristisch angelegt oder erbärmliches Fanboygeschreibsel.

    Außerdem machst du es dir viel zu einfach:

    "2001 - Odyssee im Weltraum" widerspricht Star Trek insofern, da dort in der Zeit um das Jahr 2001 nie ein schwarzer Monolith im Sonnensystem aufgetaucht ist.
    Nur, weil es nicht im Star Trek-Universum erwähnt wurde heißt das nämlich nicht, dass es nicht existiert

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    • #3
      Zitat von Viper-1082 Beitrag anzeigen
      Deswegen sind (imho) die meisten Crossover auch entweder nur humoristisch angelegt oder erbärmliches Fanboygeschreibsel.
      Ich würde mal behaupten: Dann hast du einfach noch keine guten gesehen/gelesen.

      Zum Thema selbst: Ironischerweise ist der ideale Kandidat für eine solche Einbindung ausgerechnet Star Wars. Durch das "a long time ago, in a galaxy far, far away"-Konzept beißt sich eigentlich nichts mit der Trek-Zeitlinie. Na gut, außer man kritisiert, dass es in beiden Galaxien Menschen gibt.

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      • #4
        Zitat von Draco90831 Beitrag anzeigen
        [...] Ironischerweise ist der ideale Kandidat für eine solche Einbindung ausgerechnet Star Wars. Durch das "a long time ago, in a galaxy far, far away"-Konzept beißt sich eigentlich nichts mit der Trek-Zeitlinie. Na gut, außer man kritisiert, dass es in beiden Galaxien Menschen gibt.
        Das mit Star Wars denke ich auch, zwar gibt es da den passenden Thread http://www.scifi-forum.de/q/14219-st...r-wars-ii.html in dem gerade ziemlich die Fetzen fliegen, aber Star Trek und Star Wars würden sich recht gut vermischen, denke ich. Wirklich harte Widersprüche sehe ich da nicht.

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        • #5
          Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
          zwar gibt es da den passenden Thread http://www.scifi-forum.de/q/14219-st...r-wars-ii.html in dem gerade ziemlich die Fetzen fliegen
          Man sollte dabei schon zwischen "Wer gewinnt?"-Diskussionen (a.k.a. "Wer hat den längsten?"-Diskussionen) und ernsthaften Versuchen eine Story zu erzählen unterscheiden. Die Diskussionen zwischen Fanboys beider Seiten sind zwar amüsant, aber letzlich im erzählerischen Sinne kompletter Müll. Der Ansatzpunkt wäre einfach ein komplett anderer. Man sollte Crossover einfach nicht auf Massenschlachten beschränken. Ich hab mir zu dem Thema auch schon meine Gedanken gemacht und bin dabei auf keine großen Schwierigkeiten gestoßen.

          Wobei man durch Star Treks Hang zu alternativen Zeitlinien, parallelen Universen und was weiß ich noch allem so ziemlich jedes Sci-Fi-Universum damit in Einklang bringen kann.

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          • #6
            Zitat von Draco90831 Beitrag anzeigen
            [...] Man sollte Crossover einfach nicht auf Massenschlachten beschränken. Ich hab mir zu dem Thema auch schon meine Gedanken gemacht und bin dabei auf keine großen Schwierigkeiten gestoßen.

            Wobei man durch Star Treks Hang zu alternativen Zeitlinien, parallelen Universen und was weiß ich noch allem so ziemlich jedes Sci-Fi-Universum damit in Einklang bringen kann.
            Stimmt, mir machen intelligente Crossover auch mehr Spaß als Massenraumschlachten, aber mir fallen nur sehr wenige Beispiele ein. Die Erklärung mit parallelen Universen und alternativen Zeitlinien ist natürlich das Totschlag-Argument, mit dem man alles in Einklang bringen kann und deswegen als triviale Lösung des Problems auch nicht weiter interessant.

            Was die 2001-Monolithen angeht: Okay, nehmen wir noch die Fortsetzung "2010" hinzu, da geht der Jupiter als zweite Sonne auf, und das ist ja wohl ein Widerspruch zur Star Trek-Geschichte.

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            • #7
              Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
              Stimmt, mir machen intelligente Crossover auch mehr Spaß als Massenraumschlachten, aber mir fallen nur sehr wenige Beispiele ein.
              Viele dürfte es auch nicht geben. Mir fällt selbst jetzt nur (neben ner Menge eigenen Ideen der Marke "Star Trek trifft XYZ") ein sehr dezentes Crossover in einer frühen Folge der Fanserie Hidden Frontier ein. Im Grunde gehts darum, dass ein Schiff einen Supersternzerstörer völlig verlassen im All treiben findet. Im Laufe der Geschichte stellt sich heraus, dass auf diesem Schiff eine Art neuer Antrieb getestet wurde. Durch eine Fehlfunktion wurde der SSZ dann aber in ein anderes Universum geschleudert und droht jetzt, die Stabilität des Raum-Zeit-Kontinuums zu gefährden.

              Interessant war das Crossover allein deshalb, weil es völlig anders verläuft, als ich das zumindest erwartet habe. Ich habe damit gerechnet, dass hinter irgendeiner Ecke auf einmal Stormtrooper oder Dunkle Jedi hervorspringen. Aber nix da. Die Geschichte spricht das Star Wars-Universum in keinster Weise direkt an, nichtmal der Begriff "Supersternzerstörer" wird "aus einer Datenbank herausgekramt" (oder sonstwie seine Benutzung gerechtfertigt). Das Schiff selbst ist mehr oder weniger nur ein "Gimmick" für die Zuschauer.

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              • #8
                Zitat von Draco90831 Beitrag anzeigen
                Wobei man durch Star Treks Hang zu alternativen Zeitlinien, parallelen Universen und was weiß ich noch allem so ziemlich jedes Sci-Fi-Universum damit in Einklang bringen kann.
                Was die Chronologie angeht stimmt das. Aber es gibt im ST-Universum auch einige physikalische Grenzen, die eingehalten werden müssten, wenn es keinen Widerspruch geben soll.

                Natürlich hat ST selbst auch oft damit gespielt...Aber z.b. ein Flug durch den Hyperraum scheint in ST nicht möglich zu sein.
                "Unterdrücke nie mit Gewalt Überzeugungen, die du für verderblich hälst, sonst unterdrücken diese Überzeugungen dich. " - B. Russell, 10 Gebote eines Liberalen.

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                • #9
                  Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen

                  "K-Pax - Alles ist möglich", wo der Außerirdische Prot von einem 1000 Lichtjahre entfernten Planeten zur Erde kommt und wieder verschwindet, könnte auch in Star Trek so stattgefunden haben. D.h. mit gutem Willen könnte man "K-Pax" zu einem ERWEITERTEN Star Trek-Universum (= ESTU) zählen.
                  Ne, das passt nicht wirklich. In der K-Pax-Welt sollen Spezies, die großen Wert auf Familie legen, in der Minderheit sein, während bei Star Trek in allen Ecken des Universums ( und am Ende sogar im Q-Kontinuum) Familienwerte von großer Bedeutung sind.
                  Ganz davon abgesehen, dass Prot völlig gegen die Oberste Direktive verstoßen würde.
                  I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

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                  • #10
                    Zitat von DragoMuseveni Beitrag anzeigen
                    Aber z.b. ein Flug durch den Hyperraum scheint in ST nicht möglich zu sein.
                    "Scheint" ist schon korrekt. Tatsächlich haben wir bisher nie ein Schiff in ST gesehen, dass Hyperraumantriebe nutzt (wenig erstaunlich). Was aber nicht heißt, dass der Hyperraum nicht auch als existent angenommen werden kann und die Föderationswissenschaftler diese "Alternativdimension" nur nie entdeckt haben. Direkte Widersprüche der Art "die Nutzung des Subraums ist definitiv die einzige Möglichkeit, schneller als das Licht zu reisen" gibt es AFAIK nicht.

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                    • #11
                      Zitat von Draco90831 Beitrag anzeigen
                      "Scheint" ist schon korrekt. Tatsächlich haben wir bisher nie ein Schiff in ST gesehen, dass Hyperraumantriebe nutzt (wenig erstaunlich). Was aber nicht heißt, dass der Hyperraum nicht auch als existent angenommen werden kann und die Föderationswissenschaftler diese "Alternativdimension" nur nie entdeckt haben. Direkte Widersprüche der Art "die Nutzung des Subraums ist definitiv die einzige Möglichkeit, schneller als das Licht zu reisen" gibt es AFAIK nicht.
                      Ja. Aber es gibt wohl schon einige "physikalische Kräfte", die so nicht unter ST-Bedingungen richtig aufgehen. Und da gehört tendenziell der Hyperraum-Antrieb mit dazu.
                      "Unterdrücke nie mit Gewalt Überzeugungen, die du für verderblich hälst, sonst unterdrücken diese Überzeugungen dich. " - B. Russell, 10 Gebote eines Liberalen.

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                      • #12
                        Zitat von DragoMuseveni Beitrag anzeigen
                        Und da gehört tendenziell der Hyperraum-Antrieb mit dazu.
                        Bei der Macht hätte ich dir jetzt zugestimmt, wobei es selbst da Beispiele wie die Ocampa gibt, bei denen man sagen kann: "Okay, sowas ähnliches gabs eh schon mal bei Trek".

                        Aber beim Hyperraum, der ja prinzipiell nur "yet another FTL" ist, sehe ich das dann doch anders.

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                        • #13
                          Zitat von Draco90831 Beitrag anzeigen
                          Bei der Macht hätte ich dir jetzt zugestimmt, wobei es selbst da Beispiele wie die Ocampa gibt, bei denen man sagen kann: "Okay, sowas ähnliches gabs eh schon mal bei Trek".

                          Aber beim Hyperraum, der ja prinzipiell nur "yet another FTL" ist, sehe ich das dann doch anders.
                          Ja. Ich meinte nur, dass man natürlich die "technischen Erklärungen" beliebig vermischen kann, aber irgendwie ist da zumindest Tendenziell ein Unterschied.

                          Beim Warp-Antrieb ist eine andere Überlegung zu Grunde gelegt worden als beim Hyperraumantrieb. Das merkt man allgemein in ST. Es gibt zwar "Subraumwesen", diese Wechselwirken aber wirklich seeehr selten mit dem Normalraum, die unterschiede zwischen beiden sind auch fliessender.
                          "Unterdrücke nie mit Gewalt Überzeugungen, die du für verderblich hälst, sonst unterdrücken diese Überzeugungen dich. " - B. Russell, 10 Gebote eines Liberalen.

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                          • #14
                            Zitat von DragoMuseveni Beitrag anzeigen
                            Ja. Ich meinte nur, dass man natürlich die "technischen Erklärungen" beliebig vermischen kann, aber irgendwie ist da zumindest Tendenziell ein Unterschied.

                            Beim Warp-Antrieb ist eine andere Überlegung zu Grunde gelegt worden als beim Hyperraumantrieb. Das merkt man allgemein in ST. Es gibt zwar "Subraumwesen", diese Wechselwirken aber wirklich seeehr selten mit dem Normalraum, die unterschiede zwischen beiden sind auch fliessender.
                            Ganz spontan würde ich mal sagen, Hyperraum in SW und Subraum in ST sind kein harter Widerspruch. Eine Serie, die ebenfalls keinen Widerspruch zu Star Trek darstellt, so blöd das manche jetzt finden mögen, ist eigentlich ALF. Aber ich bemühe mich, auch noch interessantere Beispiele zu finden. ALF und K-Pax würde ich jetzt mal auflisten.

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                            • #15
                              Öhm, war der Typ in K-Pax nicht einfach nur ein Mensch mit Posttraumatischem Stresssyndrom?
                              Möp!

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