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Ferne Galaxien und Mutanten: Perry Rhodan vs. Star Trek

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  • Ferne Galaxien und Mutanten: Perry Rhodan vs. Star Trek

    Perry Rhodan reist bereits sehr "früh" (in den 60-er Jahren, bevor Star Trek entstand) und häufig zu fernen Galaxien. Im Jahr 2400 etwa findet Perry Rhodan einen Weg zur Andromeda-Galaxis, über einen Sonnentransmitter, im Grunde einer Art Super-Stargate, später ist auch die "konventionelle" FTL-Technologie so weit, dass man mit Raumschiffen zwischen Galaxien hin und herfliegen kann.

    Nicht viel anders ist dies in der Serie "Stargate Atlantis", wo eine Stargate-Verbindung zwischen Milchstraße und Pegasus-Galaxis besteht, aber auch Raumschiffe diese Distanz überbrücken können.

    Bei Star Trek gibt es jedoch höchst selten Ausflüge in ferne Galaxien.
    - In welchen Folgen geschieht dies eigentlich?
    - Und warum passiert dies nicht häufiger?
    - Ist Star Trek hier zu kleinlich - die Technologie müsste doch längst da sein?

    Eine andere Sache sind die Mutanten: Perry Rhodan schart seit jeher eine Gruppe erlesener Mitstreiter um sich, vorwiegend Telepathen, Telekineten und Teleporter. In Star Trek / der Sternenflotte spielen solche Mutanten / X-Men eher keine Rolle, obwohl es zumindest Telepathen und Telekineten gibt - evtl. auch Teleporter, weiß das jemand?
    - Warum hat die Sternenflotte hier kein Interesse?

    Andererseits: Bei Star Trek gibt es das Beamen, bei Perry Rhodan gab es in der Frühzeit den der Beamtechnologie gleichwertigen Fiktivtransmitter - Geschenk einer Superintelligenz - dies wurde jedoch bald fallen gelassen.

    - Wie unterscheiden sich Perry Rhodan und Star Trek allgemein?
    - Was sind die Gemeinsamkeiten?
    - Was denkt Ihr darüber?
    - Sind Star Trek-Fans auch Perry Rhodan-Fans und umgekehrt, oder geht man sich da eher aus dem Wege?

  • #2
    Zitat von transportmalfunction
    Bei Star Trek gibt es jedoch höchst selten Ausflüge in ferne Galaxien.
    - In welchen Folgen geschieht dies eigentlich?
    - Und warum passiert dies nicht häufiger?
    - Ist Star Trek hier zu kleinlich - die Technologie müsste doch längst da sein
    In ST dauern reisen innerhalb der Milchstraße mit Maximum Warp ja bereits teilweise Jahrzehnte. Der Abstand zwischen Galaxien, dürfte ja soweit ich weiß, weitaus größer sein, als eine Galaxie selbst.
    Und bis auf Transwarp, Slipstream und uU die Transporttechnologie der Iconianer dürfte es technologisch im ST Universum nicht in der Lage sein, in einer angemessenen Zeit fremde Galaxien zu besuchen.

    Zu erzählen gibts ja auch in unserer genügend .

    Trotzdem: das ST Universum ist ja riesig, und deckt eben gleichzeitig nur eine Galaxie unter Milliarden ab. Mich hat diese Größenordnung immer extrem fasziniert. Trotz der enormen High Techs in ST war es nur möglich einen millionsten Prozentpunkt unseres Universums zu erforschen.
    Die Herrschaftsverhältnisse ändern sich nie, lediglich die Methoden der Unterdrückung werden subtiler.

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    • #3
      Hm, mit Perry Rhodan habe ich mich im gegensatz zu Star Trek nie wirklich befasst. Was wohl hauptsächlich daran liegt das ich davon immer nur dünne Heftchen gesehen habe und ich in der Regel nur lese was weit über 200 Seiten hat. Dünneres habe ich damals mit minderwertiger Qualität gleichgesetzt. Und da es zu Perry Rhodan afaik nie eine TV Serie gab kam ich auch nie auf die Idee mir so ein Heft trotzdem zu kaufen. Nachdem hier im forum über PR eigentlich nur gutes geschrieben wird, stellt sich mir die frage ob da ein verspäteter einstieg sinnvoll ist. Ich weiß ja nicht ob zum verstehen der Geschichte Vorkenntnisse nötig sind. Ist das der Fall oder kann ich einfach mal rein lesen und guggen ob es mir zusagt?
      www.eiskaltmacher.de

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      • #4
        Zitat von efferman Beitrag anzeigen
        Nachdem hier im forum über PR eigentlich nur gutes geschrieben wird, stellt sich mir die frage ob da ein verspäteter einstieg sinnvoll ist. Ich weiß ja nicht ob zum verstehen der Geschichte Vorkenntnisse nötig sind. Ist das der Fall oder kann ich einfach mal rein lesen und guggen ob es mir zusagt?
        Eine sehr gute Gelegenheit sollte sich in sehr wenigen Wochen mit Jubiläumsband Nr. 2500 bieten. Ich finde, dass je nach Autor das Niveau eines neueren Perry-Rhodan-Romans mit Star Trek-Romanen vergleichbar ist, oder vielleicht sogar darüber liegt. Fehlende Kenntnisse sollte man relativ rasch ausgleichen können. Was mich immer wieder überrascht, ist, wie viel Aktivität um die eigentlichen Romane herum noch in jedem Heft mitgeliefert wird: Glossare, Zeichnungen, Nachrichten, Leserbriefe, Kommentare, usw. Außerdem gibt es ja Perrypedia

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        • #5
          Zitat von Cotillion Beitrag anzeigen
          Und bis auf Transwarp, Slipstream und uU die Transporttechnologie der Iconianer dürfte es technologisch im ST Universum nicht in der Lage sein, in einer angemessenen Zeit fremde Galaxien zu besuchen.
          Ich habe neulich mal wieder die TNG-Folge "Der Reisende" gesehen und da war es ja ohne Probleme mit dem Standardwarpantrieb der Ent-D möglich in fremde Galaxien zu reisen. Die Modifizierung haben zwar nur "Reisende" (habe gerade vergessen, wie ihr Volk heißt) und Wunderkinder wie Wesley drauf, aber das könnte man ja theoretisch weiter verfolgen. Barclay hatte sowas unter Einfluss einer höheren Intelligenz ja auch geschafft mit dem einfachen Warpantrieb der Enterprise.

          Hey hey, ich hoffe ihr seid nicht sauer, dass ich den alten Thread raufgezerrt habe. Eigentlich wollte ich was zu Perry Rhodan suchen. Ich habe mir neulich ein paar Hörbücher ausgeliehen und überlege nun, ob ich danach noch weiter in die Materie einsteigen will. Deswegen, wie transportermalfunction fragte:
          - Sind Star Trek-Fans auch Perry Rhodan-Fans und umgekehrt, oder geht man sich da eher aus dem Wege?
          Bis jetzt bin ich "nur" STAR TREK-Fan, aber ich bin schon ziemlich gespannt, ob mir Perry Rhodan gefallen wird.
          Erst einmal muss ich natürlich erst die ganzen Leute kennenlernen. Und die Figuren aus den Silberbänden, welche vorgelesen werden, kommen ja nicht unbedingt später noch vor, schätze ich mal.
          Ich muss mich wohl noch weiter mit beschäftigen, bis ich mitreden kann.

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          • #6
            Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
            - Wie unterscheiden sich Perry Rhodan und Star Trek allgemein?
            - Was sind die Gemeinsamkeiten?
            - Was denkt Ihr darüber?
            - Sind Star Trek-Fans auch Perry Rhodan-Fans und umgekehrt, oder geht man sich da eher aus dem Wege?
            @1
            Ich für meinen Teil denke das PR irgendwie die "realistischere" Background Story hat. Auch die Technologien sind imhho nachvollziehbarer bzw. realistischer (Das Konzept des WA check ich durchaus, doch wird zumindest meiner Meinung nach ein Tranistionsantrieb bzw. ein Linearantrieb schlüssiger erklärt).

            @2
            Die Gemeinsamkeiten sind schwierig. Prinzipiell ist jedoch gemeinsam das Frieden angestrebt wird (die Methoden sind ganz klar unterschiedlich).

            @3
            Ich persönlich mag beides. ST hat jedoch den Vorteil das es im Fernsehen ausgestrahlt wird. Mir persönlich ist leider nach Siberband 73 die Zeit ausgegangen weswegen sich PR mäßig bei mir nix mehr tut. ST kann ich jedoch bequem per TV ansehen.

            @4 ich enthalte mich hier meiner Meinung

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            • #7
              Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen

              Eine andere Sache sind die Mutanten: Perry Rhodan schart seit jeher eine Gruppe erlesener Mitstreiter um sich, vorwiegend Telepathen, Telekineten und Teleporter. In Star Trek / der Sternenflotte spielen solche Mutanten / X-Men eher keine Rolle, obwohl es zumindest Telepathen und Telekineten gibt - evtl. auch Teleporter, weiß das jemand?
              - Warum hat die Sternenflotte hier kein Interesse?
              Es gibt doch bei Star Trek Mutanten, bei TOS kommen einige Wesen vor die Starke Psy Fähigkeiten besitzen und sonst auch. In der Föderation gibt es teilweise Völker wie die batsoiden, aber an Genen wird nicht herumgepfuscht. Das ist eine Lehre aus den Eugenischen Kriegen. Vieleicht wollte Star Trek mehr Realismus reinbekommen?

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              • #8
                Ich würde es für unglaubwürdig halten, wenn die Theoretical Propulsion Group vom Starfleet Corps of Engineering vor dem 25ten Jahrhundert keinen funktionsfähigen Transwarpantrieb mehr konstruiert. Ein Jahrhundert nachdem der erste Transwarpprototyp gebaut worden ist und die Voyager im Deltaquadranten reichlich Erfahrung mit Transwarp- und Quantenslipstream-Antrieben gesammelt hat, sollte das wohl locker im Bereich des Möglichen sein. Die Reise zu anderen Galaxien hat sich wohl aus praktischen Gründen noch nicht angeboten: Irgendwann in TNG wird gesagt, die Milchstraße sei erst zu 11% erforscht, also ein lächerliches Zehntel, Schiffe sind mehrere Jahre unterwegs, nur um irgendwelche Gasanomalien zu kartographieren. Warum also versuchen, zur nächsten Galaxie zu fliegen, wenn man zehn Sektoren weiter noch unerforschte Planeten finden kann?

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                • #9
                  Auserdem ist da noch etwas, PR spielt über einen viel längeren Zeitraum als ST. PR beginnt im 20. Jhd und geht weiter in ferne Jahrtausende, während sich die Star Trek Geschichten zwischen 2150er und 2370er abspielen. Man bekommt ja durch diverse Zukunftsfolgen auch immer wieder einen Einblick auf die noch fernere Zukunft, da gibt es sogar Zeitschiffe die Ausen kleiner als Innen sind,ähnlich der Tardis aus Dr. Who.

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                  • #10
                    Galactic barrier - Memory Alpha, the Star Trek Wiki

                    Das habe ich gerade noch gefunden. Dürfte ein guter Grund sein, die Milchstraße nicht zu verlassen.

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                    • #11
                      Zitat von TheLongestDay Beitrag anzeigen
                      Galactic barrier - Memory Alpha, the Star Trek Wiki

                      Das habe ich gerade noch gefunden. Dürfte ein guter Grund sein, die Milchstraße nicht zu verlassen.
                      Super, vielen Dank ! Das ist wirklich ein sehr wertvoller Link.
                      Dort findet man dann auch folgendes:
                      Greg Cox's Star Trek: The Next Generation - Q Continuum novels state that the galactic barrier was in fact created by the Q Continuum as a method of preventing the powerful being known only as "0" from returning to the Milky Way Galaxy, from which he was banished for his destruction of the Tkon Empire.
                      Also haben die Q diese Barriere erschaffen .
                      Das kommt dem Wirken von Kosmokraten, wie man es von der Perry Rhodan Serie kennt, schon ziemlich nahe. Schade nur, dass Star Trek nur so selten diesen Scope entwickelt hat, Ereignisse in höhere Kontexte einzuordnen.

                      Sollte dieses Wesen 0 irgendwann besiegt werden, könnte die Galaktische Barriere entfernt und das Star Trek Universum auch auf andere Galaxien erweitert werden. Hier und da gab es ja kurze Ausflüge, aber nichts Konsequentes, schon gar keine Erforschung ferner Galaxien, wie es im Vorspann von TOS immer vollmundig behauptet wurde .
                      These novels also explain that the telepathic powers that occur as a side effect of exposure to the barrier in telepaths are caused by the power of the Q that exist in the barrier, while those who develop a god complex are 'infected' by the presence of 0, who constantly attempts to affect beings on the other side to give himself access to the galaxy once again.
                      Auch das ist eine sehr interessante Erklärung für das was in der TOS-Folge "Where No Man Has Gone Before" passiert. Auch hier kommt Star Trek sehr nahe an Perry Rhodan, würde ich sagen.

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                      • #12
                        Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
                        Perry Rhodan reist bereits sehr "früh" (in den 60-er Jahren, bevor Star Trek entstand) und häufig zu fernen Galaxien. Im Jahr 2400 etwa findet Perry Rhodan einen Weg zur Andromeda-Galaxis, über einen Sonnentransmitter, im Grunde einer Art Super-Stargate, später ist auch die "konventionelle" FTL-Technologie so weit, dass man mit Raumschiffen zwischen Galaxien hin und herfliegen kann.
                        Der Punkt ist wohl schlicht die Erscheinungsgeschwindigkeit. Während bei Enterprise in einer Folge nur wenig Zeit vergeht ist das bei Perry Rhodan ganz anders. Da werden ab und an Monate/Jahre/Jahrzehnte und Mehr in einem Roman "verbracht". Eine Fernsehserie kann dies eher schlecht umsetzen. Zudem ist das Konzept eine ganz andere. PR hat 400 Jahre bis Andromeda gebraucht. Das in 200 Romanen. Wenn man das bei TOS umgesetzt hätte wären zum einen alle Hauptdarsteller tot gewesen und zum anderen wäre bei der Erzählweise ein katastrophales Hoplahop die Regel sein müssen. Eine 45 Minutenfolge ist halt wesentlich weniger als ein 60 Seiten Roman. Deshalb hat es wohl keine Serie im ST-Universum geschafft nach Andromeda zu gelangen. Einfach weil es nicht notwendig war. Bei PR war es dagegen essentiell, denn wenn es nicht "noch weiter", "noch schneller" weitergegangen wäre, dann hätte die Serie nicht solange Erfolg gahabt.
                        StFWiki, die Wiki zu Sternenfaust

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