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In hundert, in tausend Jahren

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  • In hundert, in tausend Jahren

    Wenn ihr eine Star Trek Episode im Stile der Babylon 5-Episode http://www.scifi-forum.de/science-fi...bewertung.html produzieren müsstet, was würdet ihr zeigen?

    Hier mal kurzer Auszug aus meinen Ideen... ausführlicher Beitrag folgt irgendwann später mal.

    Ausgangszeitpunkt 2380

    In zehn Jahren:

    Im Jahre 2390, 14 Jahre nach dem Dominion-Krieg, 3 Jahre nachdem Romulus zerstört wurde. Die Föderation sucht zusammen mit einer Gruppe Romulaner nach einer neuen Heimatwelt, wobei die Versuche immer wieder von unbekannten Saboteuren sabotiert werden. Die Klingonen haben sich von der Föderation abgewandt, da diese nun immer mehr Bündnisse mit den überlebenden Romulanern eingeht und in der Besatzungspolitik von Cardassia immer weniger Zugeständnisse macht und statt Reparationen den Wiederaufbau vorrantreibt.

    Laut den Zukunftsvisionen aus "Endspiel" und "Gestern, Heute, Morgen" werden sich die Beziehungen zu den Klingonen wohl erstmal deutlich verschlechtern.

    In hundert Jahren:

    Im Jahre 2480, 7 Jahre nachdem die ersten Menschen im Delta-Quadrant eine Kolonie gegründet haben, gibt es einen großen Krieg mit den Borg.
    Der Konflikt endet damit, dass die Borg die Milchstraße verlassen, um ein neues Kollektiv in einer anderen Galaxie zu gründen. Sie wollen irgendwann stärker als zuvor zurückkehren und die Menschheit endgültig besiegen.

    Die Föderation ist zu diesem Zeitpunkt auf die doppelt Größe als vor 100 Jahren angewachsen und besteht nun aus 320 Spezies aus allen vier Quadranten.

    Es gibt eine Anspielung von Q in einer Voyager-Episode, dass die Menschen ab dem Jahre 2473 im Delta-Quadrant präsent sind.

    In tausend Jahren:

    Die Föderation hat mittlerweile die gesamte Milchstraße erforscht und es gibt kaum noch weiße Flecken auf der Landkarte. Sie beherbergt mittlerweile über 1000 Spezies, ist dafür aber innenpolitisch sehr instabil geworden.

    Im Jahre 3161 kommt es zum Mord an dem Föderationspräsidenten anlässlich einer Zeremonie zum 1000. Geburtstag der Föderation und der Indienststellung des 1.000.000ste Raumschiff der Sternenflotte in der Antares-Werft. Der Mord wurde dadurch verübt, das jemand den Stern Antares in eine Supernova verwandelt hat.
    3380, gut 220 Jahre nach dem Ausbruch eines Bürgerkrieges, wurden die meisten bewohnten Welten mittels temporaler Waffen oder Planetenkillern ausgelöscht und es kommt zu einer großen Entscheidungsschlacht.
    Während dieser Schlacht wird eine Omega-Bombe gezündet, die die Überlichtraumfahrt in der Milchstraße für die nächsten etwa eine Millionen Jahre beendet.

    Eine kleine Anspielung auf meine Kurzgeschichte in http://www.scifi-forum.de/off-topic/...en-geht-3.html

    In einer Millionen Jahren:

    Im Jahre 1.002.380 ist die Milchstraße ein relativ leerer und wüster Ort. Durch die Omega-Blockade wurde jegliche FTL-Raumfahrt unterbunden.
    Die meisten der 10.000 bekannten Spezies sind ausgestorben oder haben sich zurückentwickelt. Es gibt begrenze STL-Raumfahrt mit Generationenraumschiffen. Die Sieger des Krieges sind ehemalige Prä-Warp-Spezies, die nun plötzlich den Warpantrieb entdecken. Aufgrund natürlicher Einflüsse verschwindet die Omega-Barriere nach und nach und gibt immer größere Raumgebiete wieder frei in denen FTL-Raumfahrt wieder möglich ist.
    Einige wenige hoch entwickelte Spezies, wie die Voth, haben den großen Krieg ebenfalls überstanden und erlangen nun die Vorherschaft im ehemaligen Kerngebiet der Föderation. Sie gestatten jüngeren Völker archäologische Expeditionen.

    Eine Anspielung auf die Kurzgeschichte von "perplex" in http://www.scifi-forum.de/off-topic/...ml#post2019995
    Zuletzt geändert von McWire; 26.08.2009, 02:51.
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    Even logic must give way to physics. / Sogar die Logik muss sich der Physik beugen. -- Captain Spock, 2293

  • #2
    Interessanter fred.

    In hundert Jahren
    2480
    Die Föderation erholt sich von dem, was spätere Generationen einmal "den große Niedergang" nennen werden. beginnend mit dem Dominionkrieg im Jahre 2373 wurde der Alphaquadrant regelmäßig von schweren Kriegen und Konflikten gebeutelt, die Borg, die Romulaner, die Klingonen. Der letzte Krieg mit jenem kriegerischen Imperium liegt mittlerweile bereits 10 Jahre zurück, es war der erste verlorene in der Geschichte der Föderation.

    Das Sternenbündnis hat sein Gesicht gewandelt. Die Vulkanier sahen es als logisch an, auszutreten und wieder eigene Wege zu gehen (die Idee war ursprünglich mal für die vierte Staffel von DS9 vorgesehen), an den Rändern der Föderation herrscht noch immer keine zentrale Ordnung, es ist eher die Verwaltung des Chaos.
    Doch nun bricht eine neue Zeit an, eine Zeit des Neuanfangs. Die interstellare Wirtschaft bekommt wieder Schwung, ein neuer Friedensvertrag regelt das Zusammenleben mit den Klingonen und die Grenzen sind wieder offen. Überall sprießen neue Handelskonsortien aus dem Boden. Unter der Flagge eines solchen fliegt ein betagtes Frachtschiff mit einer gemischten Crew. Sie wird Zeuge des Aufbruchs und des neuen Zusammenwachsens der Völker. Im Großen wie auch im kleinen bei sich an Bord.

    In tausend Jahren
    3380

    Eine junge Zeitagentin soll per Zeitreise den ersten echten Kontakt zwischen einem Menschen und einem Vulkanier herstellen. Und zwar genau vor 3000 Jahren, zwischen ihr und dem berühmtesten aller Vulkanier: Surak.

    Ich weiß noch nicht wieso das so sein muss, aber die Überlegung schwirrt mir ne Weile im Kopf rum und ich fände das interessant. Mir muss nur noch ein guter Grund einfallen. :b Prämisse wäre auch hier, wie in den den zwei anderen Kurzgeschichten, dass man sich in einer Zeit des Wandels (zum positiven) und des Neuanfangs befindet (Zeit des Erwachesn auf Vulkan). Die erste Hälfte würde dann im 34. die zweite im 4. Jahrhundert spielen.

    In einer Millionen Jahren

    Hier mache ich es mir leicht: Siehe meine Kurzgeschichte^^
    Auch hier wieder: neuanfang in Form eines verstärkten Zusammenarbeitens dieser neuen Völker.
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    • #3
      Anmerkung:

      Meine Grundidee spielt darauf an, dass dieses technologische Wettrüsten mit temporalen Technologien, Supernova-Waffen und Planetenkillern irgendwann mal in einer Katastrophe enden muss.

      Man hat durch VOY soviel neue und teils sinnvolle Supertechnologie eingeführt, dass sich die Frage stellt, wann damit erstmals jemand mit bösen Absichten eine Aktion durchführt.

      Ich denke eine apokalyptische Reinigung würde dem Star Trek Universum ganz gut tun.
      Omega ist dafür ja der richtige Kandidat.

      @ Perplex
      Dein "Alpha-Quadrant = Chaos"-Gedanke ist auch eine gute Begründung, warum sich im späten 25. Jahrhundert Menschen im Delta-Quadrant tummeln.. sozusagen Unruheflüchtlinge.
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      • #4
        @ Perplex
        Dein "Alpha-Quadrant = Chaos"-Gedanke ist auch eine gute Begründung, warum sich im späten 25. Jahrhundert Menschen im Delta-Quadrant tummeln.. sozusagen Unruheflüchtlinge.
        hehe, könnte sein, ja^^

        Ursprünglich kommt die Idee daher, dass ich mir überlegt habe, wie ein Star Trek Anime aussehen könnte. Und da wollte ich keine Starfleet Crew. Die Ausgangslage wäre dieselbe gewesen wie oben beschrieben, die Geschichte hätte dann aber so um 2440-50 gespielt. Mit der Sternenflotte als so eine Art Antagonist (ohne natürlich wirklich böse zu sein. Eher so wie in Star Trek III, als Kirk Starfleet beklaut hat)
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        • #5
          Interessantes Thema. Also dann:

          In 10 Jahren:

          2390: Kalter Krieg, Teil II

          Das klingonische Reich hat sich die Schwäche des romulanisches Erbfeindes nach der "Hypernova"-Explosion in ST XI zu Nutze gemacht. Das Romulanische Reich ist nun klingonisches Territorium, so wie in "Gestern, Heute, Morgen" angedeutet. Die Föderation protestiert und bricht alle Kontakte mit dem KR ab, die nicht mit der Verwaltung des besetzten Cardassias zusammenhängen. Zudem wird den zahlreichen romulanischen Flüchtlingen, die versuchen der klingonischen Sklaverei zu entkommen, die Föderationsbürgerschaft angeboten. Die Föderation profitiert stark von der Zuwanderung romulanischer Ingenieure, Architekten, Geheimdienstlern usw. Einen großen Zulauf erhalten auch die Vulkanier. Hunderttausende ehemalige Mitglieder der Untergrundbewegung haben es in das Gebiet der Föderation geschafft und wollen nun mithelfen, die vulkanische Hochkultur zu erneuern und fortzuentwickeln
          Die gemeinsame Verwaltung Cardassias ist zusammengebrochen. Bislang gab es einen Föderal-Klingonischen-Kontrollrat, doch diesen haben die Klingonen demonstrativ verlassen. Keine Macht gewährt einer anderen Macht noch Zugang zur eigenen Besatzungsszone. Die Besatzungspolitiken unterscheiden sich deutlich. Während die Klingonen große Teile der cardassianischen Industrie demontiert und nach Qo'noS verschifft haben, hat die Föderation ihren Gebieten bereits weitreichende politische Mitbestimmungsrechte verschafft und hilft großzügig mit Nahrungslieferungen aus. Das tut die Föderation nicht allein aus Altruismus heraus. Dem Oberkommando der Sternenflotte ist völlig klar, dass man gegen die Klingonen jeden Allierten gebrauchen kann, den man kriegen kann. Es ist allerdings fraglich, inwiefern die kriegsmüden Cardassianer noch bereit sind militärische Zähne für irgendwen zu zeigen. Wie dem auch sei, einige weitblickende Analysten sehen sogar eine Föderationsmitgliederschaft von Cardassia in greifbarer Nähe.

          Wie wird dieser zweite Kalte Krieg zwischen Föderation und Klingonen enden? Die meisten Analysten gehen davon aus, dass er wie der erste enden wird, nur früher (vergleichbar auch mit dem zweiten Kalten Krieg auf der Erde in den 2010'ern). Die Klingonen beherrschen zwar ein riesiges Gebiet, dass gewaltige materielle Ressourcen beinhaltet, aber ihre Nachteile überwiegen diesen Vorteil bei weitem. Die eroberten cardassianischen und romulanischen Gebiete müssen ständig überwacht werden, dar die Loyalität der Cardassianer und Romulaner gegenüber den Klingonen mehr als zweifelhaft ist. Die klingonischen Verluste im Dominion-Krieg waren gewaltig. Erst jetzt ist man an einen Punkt gekommen, wo der Vorkriegsstand erneut erreicht ist. Außenpolitisch sind die Klingonen isoliert. Mittelmächte wie Bajor, Tzenketh, Talar und Ba'ku (nach der Wiederveinigung mit den Son'a ein nicht zu unterschätzender Machtfaktor) stehen geschlossen hinter der Föderation, weil sie alle fürchten, das nächste Opfer der klingonischen Krieger zu werden. Technologisch ist die Föderation den Klingonen weit voraus und durch Zusammenarbeit mit den eingewanderten Romulanern sind Föderationsschiffe nun mit Tarnvorrichtungen (Scimitar-Typ) ausgestattet, die denen der Klingonen überlegen sind.

          In 100 Jahren:

          2480: Logik ist der Anfang aller Weisheit. Widerstand ist... nicht mehr nötig

          Wie abzusehen war, hat das klingonische Reich den Machtkampf gegen die Föderation nicht überstanden. Der Versuch das Föderationsmitglied Cardassia zu erobern, scheiterte kläglich. Man nahm fälschlicherweise an, dass die Föderation keinen weitreichenden Krieg für ein Mitglied, für ein junges Mitglied, führen würde. Von 624 klingonischen Schiffen, entflohen nicht mehr als 104 Schiffe zurück ins klingonische Reich. In der Folgezeit erschöpften cardassianische und romulanische Aufständen die letzten Resserven des Reiches. Die Einigkeit im Rat endete ähnlich schnell, als eine Hiobsbotschaft der anderen folgte. 2436 begann der zweite klingonische Bürgerkrieg, gegen den der erste wie eine harmlose Rauferei wirkte. 20 Mrd. Tote, das war das Endergebnis der genozidalen Veranlagung der Klingonen. Heute, im Jahre 2480, ist Qo'noS, dessen vergiftete Atmospähe kein humanoides Leben mehr zulässt, ein Mahnmal für jede bewusstseinfähige Spezies.

          Was mag wohl die Zukunft bringen? Die Föderation ist nun der einzige wirkliche Machtfaktor im Alpha-Quadranten und ist mit Kolonien im Beta und nahen Delta-Quadranten auf dem Weg in ferner Zukunft gar eine galaktische Macht zu werden. Auch die Beziehungen zu den Gründern im Gamma Quadranten sind überraschend gut. Föderation und Dominion koordinieren ihre Aktivitäten über einen gemeinsamen Rat, der sowohl aus symbolischen als auch aus praktischen Gründen auf DS9 tagt. Zwei jüngere Entwicklungen versprechen in Zukunft wohl die dramatischten Umwälzungen.

          1. die vulkanische Seperation:

          2479 erfolgte ein Paukenschlag, als der vulkanische Vertreter des Föderatonsrates ankündigte, dass sich Vulkan innerhalb von 10 Jahren aus der Föderation zurückziehen würde. Die Föderation mit ihrer militaristischen Ausrichtung und mit ihren spärlichen demokratischen Mitspracherechten sei kein Ort mehr für das Volk der Dichter und Denker. Die Spengkraft dieser Entscheidung liegt darin, dass die "Lehre von Spock" (eine teilweise Neuinterpretation und Erweiterung der Schriften Suraks), auch auf anderen Föderationswelten inzwischen großen Widerhall erfährt. Eine kleine aber äußerst einflussreiche Gruppe von Föderationsspitzenpolitikern/Führungsoffizieren hat indessen verlauten lassen, dass die Föderation eine nicht aufbrechbare Union darstellen würde, für deren Einheit wenn nötig auch mit Gewalt gesorgt werden würde.

          2. Der Borg-Frieden

          Noch bemerkenswerter ist ein Wandel des Kollektives, den niemand für möglich gehalten hätte. 2451 wird eines Tages vielleicht als das wichtigste Datum der Weltgeschichte gelten. Lange Zeit verstanden die Borg nicht den Widerstand, der ihren Assimilationsversuchen entgegengesetzt wurde. Sie wollten doch nur nach Perfektion streben und jeder assimilierten Spezies würde dadurch, dass sie selbst näher an diese Perfektion gebracht würde, ein Geschenk gemacht. Lange Zeit waren die durch diesen Widerstand induzierten Verluste zu vernachlässigen, doch der Verlust von 2 Königinnen, einem Transwarpknoten und zahlreichen Schiffen und Kolonien, durch Föderation, Spezies 8472 und diversen anderen Spezies, die ihr Know How mehr und mehr ausschließlich in den Dienst der Borg-Abwehr steckten, regte schließlich zu einem Umdenken an. Von nun an sollte die Mitgliedschaft im Kollektiv auf freiwiliger Basis erfolgen. Der Friedensvertrag mit der Föderation sah vor, dass sich bereits im Kollektiv befindene Drohnen, die Möglichkeit erhalten sollten, während einer längeren Abwesenheit vom Kollektiv zu entscheiden, ob sie in diesem verweilen wollten oder nicht. Die Föderation erhielt bei assimilierten Personen aus dem Alpha- oder Beta-Quadranten das Recht diesen Entscheidungsprozess zu überwachen. Im Ausgleich erhielten die Borg das Recht an festgelegten Orten innerhalb der Föderation Werbung für ihre Sache zu machen. Die jüngste Forschungsmission in den Delta-Quadranten hat festgestellt, dass das Borg-Kollektiv sein Vorhaben anscheinend wirklich ernst nimmt. Als Nebeneffekt lässt sich eine zunehmende Reduzierung des immensen Gewaltapperates der Borg feststellen, was einerseits mit der veringerten Personalstärke, andereseits mit dem Frieden zusammenhängt, der auch mit anderen Völkern quer durch alle Quadranten geschlossen wurde. Der seit 2476 berufene Borg-Botschafter(der einzige Botschafter, der wirklich behaupten kann, für sein Volk zu sprechen), deutete auch andere Veränderungen im Kollektiv an, darunter die Eliminierung von Königinnen ("untypische Elemente der Hierachie", so die Ausdrucksweise des Botschafters) und die stärkere Betonung von eigenständiger Forschung, um die Unflexibilität einer "Assimlilate only"-Politik zu beseitigen.

          In 1000 Jahren:

          3380: Wir sind die Borg ... schon wieder

          Die Galaxie ist Borg. Die Entwicklung ging zunächst nicht so schnell wie erwartet. Im Gegenteil: Die Umstellung hatte das Kollektiv zunächst in Chaos gestürzt und an den Rand des Unterganges gebracht. Doch in der Mitte des 26.Jahrhunderts konnte sich das Kollektiv stabilisieren. Anfang des 27.Jahrhunderts setzte dann ein langer Aufschwung an, als sich herausstellte, dass die Borg-Phillosophie sehr viele Schnittpunkte mit der vorherrschenden Philosophie in der vulkanischen Konföderation aufweist (diese hatte es 2495 geschafft sich im großen Seperationskrieg von der Föderation zu lösen). Lag die Rekrutierungsquote auf der Erde bei kümmerlichen 0.34 %, so wies sie auf Vulkan volle 40 %, auf Andor 25 % und auf Tellar immerhin noch 12 % auf. Der Rekordhalter mit 43.8 % jedoch war Trill, auf dem das symbiontische Verhältnis mit anderen Intellekten eine Selbstverständlichkeit darstellte. Technische Entwicklungen verstärkten diesen Trend ab 2850 weiter. Die Borg hatten inzwischen kein abstoßendes Zombie-Äußeres mehr, sondern sie sahen auf den ersten Blick wie normale Humanoide aus. Ihre Körper jedoch waren Nanokonstruktionen bei denen die Unterscheidung von mechanischen und biologischen Bestandteilen sinnlos geworden war. Suppressor-Technik machte es jedem Mitlglied des Kollektivs möglich seinen Zugang zum Kollektiv selbst zu regulieren und gar vollständig aus dem Kollektiv auszusteigen. Diese Option war für die vorhandenen Mitglieder von geringer Bedeutung, aber skeptische Außenstehende, denen zuvor der Mut zur Assimilation fehlte, wurden so massenweise zum Einstieg bewegt. Je länger sie im Kollektiv verweilten, so weniger nutzten sie ihre Suppressorchips bis sie sich schließlich vollständig im Kollektiv verloren. Der größte Widerstand gegen diese Bewegung ging vom terranischen Reich aus, ein Überbleibsel der Föderation. Dieses startete im Jahr 2904 einen Präventivschlag gegen das Borg-Kollektiv wohlwissen, dass es ansonsten auch ohne den Einsatz von Waffen in wenigen Jahrhunderten das Gros aller bewussteinsfähigen Spezies assimiliert haben würde. Von Subraum, Nano bis hin zu Trilithium-Waffen setzten die Terraner alles ein, was sie in ihrem Arsenal hatten. Der Blutzzoll war enorm (über eine Billion Opfer), doch das Kollektiv obsiegte letztendlich und verbannte die verantwortlichen Kriegsverbrecher des terranischen Reiches ins Exil. Der terranische Krieg sollte den letzten Aufstand gegen die Borgisierung der Milchstraße darstellen. Im Jahr 3000 lag die Borquote bei 68 %, 3100 bei 79 % und 3200 bei 98 %. Eine kleine Gruppe von Neo-Luddhiten hält sich auch heute noch. Sie haben sich in abgelegene Gebiete der Galaxie zurückgezogen, um exotischen Tätigkeiten nachzugehen ( Klingonen lieben es etwa zu jagen, während viele Terraner eine merkwürdige Vorliebe dafür haben, hohe Berge ohne jede Sicherung zu besteigen).

          1.000.000: Cogito ergo sum

          Lange ist es her, seit sich das Leben aus den schlammigen Meeren längst versiegter Meere herausgearbeit hat. Lange ist es auch her, seit die Lebewesen der Milchstraße Technologie erschufen, zunächst um ihre materiellen Bedürfnisse befriedigen zu können. Lange ist es her, seit sie mit ihrer Technologie und mit den Geistern ihrer Mitlebewesen verschmolzen. Lange ist es her, dass sie ihre galaktische Wiege verließen, um dorthin vorzudringen, wo noch niemand zuvor gewesen war. Lange ist es her, dass sie sich von ihren materiellen Körpern trennten.
          Nun sind sie die Herren des Universums, befreit von der Tyrannei der Materie streifen sie ungehindert zwischen den Sternen umher oder dringen in die dünnen Nebel der Galaxien oder die Risse im Raum ein. Doch ihre anspruchsvollsten Reisen spielen sich innerhalb ihrer kollektiven Superintelligenz ab. Was bedeutet es ein bewusstes Lebewesen zu sein, was ist der Sinn eben dieses Zustandes und wieso ist überhaupt etwas und nicht nichts?

          Und wieder einmal stellt sich die Frage: Was bringt die Zukunft? Angesichts der Fähigkeit des großen kognitiven Kontinuums mehr und mehr wie ein Gott begreifen zu können, könnte es unter Umständen möglich sein, dass in ein paar Millionen, oder ein paar Milliarden Jahren die eine oder andere der genannten Fragen beantwortet wird. Man wird sehen...
          Zuletzt geändert von KennerderEpisoden; 26.08.2009, 17:58.
          I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

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          • #6
            Eigentlich haben wir ja schon ziemlich genaue Vorstellungen davon, was in der ST-Zukunft nach der Zerstörung von Romulus so alles passiert:

            Zeitreisen werden verstärkt eingesetzt, die Zeitpolizei entsteht, es kommt zum "Temporalen Kalten Krieg", die Schlacht beim Hexenkopfnebel wo die Enterprise J zusammen mit anderen Schiffen die Sphärenbauer vernichtend schlägt.

            Irgendwann einmal dürften sich die Menschen dann zu Q-artigen Wesen entwickeln (siehe so manche Andeutung von Q) oder zu Repitlien (VOY "Die Schwelle").

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            • #7
              Ich habe mal versucht, nicht irgendwelche Geschichten zu erfinden, sondern logische Schlussfolgerungen zu ziehen:

              Spezies wie aus der TOS Folge ,,Was summt denn da?" oder der VOY Folge ,,Es geschah in einem Augenblick" werden plötzlich mit unglaublich weit entwickelter Technologie und in unglaublich großer Zahl auftauchen. In der Voyager Folge entwickelt sich die Spezies innerhalb von wenigen Tagen von der Steinzeit zu einer warpfähigen Zivilistion. Wie weit werden solche Spezies in hundert Jahren sein?
              Natürlich ist es möglich, dass sich solche Spezies selbst zerstören, aber da schon 2 mal die Föderation auf solche Spezies getroffen sind, ist es sehr wahrscheinlich, dass es noch mehr Völker gibt, die die Zeit "anders" erleben. Eigentlich müsste die Spezies aus der Voyager Folge schon nach wenigen Jahren weiter in der Technologie sein als jede andere bekannte. Dadurch könnten sie im Nu die Borg besiegen. Nach ein paar Jährchen mehr, könnten sie Antriebe haben, womit es sich mühelos aus der Milchstraße fliegen lässt und andere Galaxien erforschen könnten. Schon am Ende von der Voyager Folge sieht man ja, dass sie es schaffen, in die "normale" Zeitgeschwindigkeit zu wechseln. Somit könnten sie alle anderen Spezies kontaktieren, mit Ihnen eine zweite Föderation gründen (weil wer will nicht mit so einer coolen Spezies verbündet sein?), oder sie einfach alle besiegen. Diese oder eine ähnliche "schnelle" Spezies würde als neuer Bösewicht in Star Trek gut taugen und zwar ein stärkerer und unbesiegbarerer als die Borg.
              Eigentlich genau das Gegenteil der Borg, da sie nicht Ewigkeiten Technologie assimilieren müssen, sondern die coolsten Antriebe, Waffen, Transporter usw innerhalb von Monaten selber erschaffen würden. Sie wären nicht so abhängig vom Fortschritt anderer Technologien wie die Borg. Dadurch waren die Borg ja auch immer noch irgendwo besiegbar, da sie nicht viel weiter sein können als die Allgemeinheit der Spezien.

              Es gibt nur einen kleinen Haken bei der Sache: Am Ende der TOS Folge erfindet Pille (innerhalb von kürzester Zeit) ein Getränk, mit dem Spock auch so schnell wie diese Spezies werden kann. Dann repariert er noch schnell das ganze Schiff in windeseile. Da frag ich mich natürlich: Wieso benutzt die Föderation so etwas nicht andauernd? Wie oft gab es in Star Trek Situationen, wo ganz schnell etwas passieren müsste. Dieses Getränk wäre doch die Lösung?! Es würde gegen keine temporalen Regeln verstoßen, die Leute werden nur unglaublich schnell. Und in der TOS Folge heißt es, dass dieses Getränk gefährlich sein könnte. Wen interessierts? Spock hats auch unbeschadet überstanden und es ist doch nur eine Frage der Zeit bis dieser Trank perfektioniert würde. Und falls nicht, gäbe es genug Spezies denen Verluste bei so einer genialen Waffe ziemlich egal wären. Und da Pille dieses Getränk innerhalb von kürzester Zeit entwickelte, werden die anderen Spezies ja wohl auch irgendwann mal drauf kommen. Man könnte mit einer Einnahme von dem Zeug ohne Probleme DS9 in die Luft jagen, es merkt ja keiner in den Bruchteilen von Sekunden!
              Und um jetzt auf den "Haken" zurück zu kommen: Das wäre eine Möglichkeit eine solche "schnelle" Spezies zu besiegen, was meine Theorie einer Herrschaft solch einer Spezies auf den Haufen wirft.

              Aber genug Action hätte man mit der Idee für eine neue Star Trek Serie
              Und die Idee stammt ja eigentlich nicht von mir, sondern ist nur eine logische Schlussfolgerung aus Star Trek Folgen
              Es wird Zeit für eine Star Trek Serie mit Quanten-Slipstream-Antrieb!

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              • #8
                ???

                Und was ist daran deine Idee???????
                Das waren alles nur Fakten!!!!!
                Spock: "Even logic must give way to physics."
                Albert Einstein: "Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher."
                εεστ: "LISP ist mehr als der Inhalt seiner Klammern"

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                • #9
                  Zitat von EEST Beitrag anzeigen
                  Und was ist daran deine Idee???????
                  Das waren alles nur Fakten!!!!!
                  Genau das hab ich doch geschrieben, dass es nicht meine Idee ist. Meine Idee ist vielleicht, an genau dieser Stelle noch weiterzudenken als es die Serie gezeigt hat.
                  Der Threadstarter hat gefragt, was wir zeigen würden, wenn wir solch eine Folge produzieren würden. Und wenn hier andere irgendwelche großen Geschichten schreiben, bauen sie ja auch auf vorhandenen Fakten auf. Ich habe an dieser Stelle eben versucht, nur auf vorhandenen Fakten aufzubauen und nichts großartig dazu zu erfinden.
                  Damit will ich aber auch nicht sagen, dass ich die erfundenen Sachen schlecht finde, ich find es total interessant so etwas zu lesen
                  Es wird Zeit für eine Star Trek Serie mit Quanten-Slipstream-Antrieb!

                  Kommentar


                  • #10
                    @KennerderEpisoden ,deine Version gefällt mir,vorallem der Wandel der Borg
                    "Eines Tages wird alles gut sein, das ist unsere Hoffnung. Heute ist alles in Ordnung, das ist unsere Illusion." Voltaire

                    Kommentar


                    • #11
                      In [Star Trek] Kreative Köpfe gesucht - Off Topic - Play Star Trek Board (PST) hat noch ein User des PST-RPG eine interessante Borggeschichtenvariante gepostet.
                      Mein Profil bei Memory Alpha
                      Treknology-Wiki

                      Even logic must give way to physics. / Sogar die Logik muss sich der Physik beugen. -- Captain Spock, 2293

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                      • #12
                        in 10 Jahren: die zerstörung eines der Transwarpknoten durch die USS Voyager hatte zwar den Vormarsch der Borg in Richtung Alpha-Quadrant vorerst gestoppt doch hatte er gleichzeitig im borginternen Programm diesem Gebiet die höchste Priorität(größten Bedrohungsfaktor) zugewiesen, unbemerkt von der Föderation errichtet das Kollektiv den zerstörten Teil des Transwarpnetzes wieder auf. Währenddessen kühlen die Föderations-Klingonischen Beziehungen über kleinste Dispute der cardassianischen Besatzungspolitik betreffend immer weiter ab. Aus dem früher emsigsten Fürsprecher der Föderation im Reich, Ratsmitglied Worf, ist nun der erbitterste Gegner geworden. die Überreste des einst verfeindeten romulanischen Imperiums sind ihre nächsten Verbündeten geworden(die auch ohne ihre Heimatwelt immer noch eine ernst zu nehmende Macht darstellen).

                        in 100 Jahren:seit 65 Jahren tobt der totale Krieg mit den Borg, die einst geldlose Überflusswirtschaft der Föderation ist einer regieden Form des Kriegskommunismus gewichen. die früheren Differenzen mit dem klingonischen Reich(incl der vereinzelten Geplänkel) sind längst vergessen, das Dominion kapselt sich volkommen ein(in der Hoffnung als Stärkster später aus dem Schatten zu treten) und auch wenn die Borg Jahr für Jahr weiter zurückgedrängt werden Zeigen alle Prognosen das die Ressourcen der Föderation lange vor einem Sieg komplett aufgebraucht sein werden. Jede Form von Implantaten incl medizinisch notwendigen ist(genau wie genetische Änderungen nach den eugenischen Kriegen) rigoros verboten, dennoch gibt es Gruppen die auf die Vorteile der Kybernetisierung und (zwangslosen)Zusammenschaltung nicht verzichten wollen(darunter viele Vulkanier), diese Sammeln sich in der nähe des galaktischen Zentrums(da es dort für unmodifizierte kaum lohnende Planeten gibt). Die Föderation/Allianz würde auch gerne gegen diese Gruppen vorgehen aber sie haben mit den Borg vorerst größere Probleme am Hals. Dank ihrer komplett undogmatischen Gesellschaft und der intensiven Anwendung konventioneller Forschung floriert diese Gesellschaft(trotz dessen das auch sie sich gegen die Borg erwehren muss) und rennt den beiden großen Kriegsparteien technologisch davon.

                        in 1000 Jahren:873 Jahre ist es nun her das die K2 (Kollektiv 2) die Borg in einer nur 3 monatigen Kampange komplett überrollten. Prinzipiell taten sie nichts anderes als überall wo sie auftraten die Interlinkfrequenzen der Borg zu unterbrechend und den Borg auf die sie trafen die Wahl zu lassen als Individuen ihren Weg zu gehen oder sich dem K2 anzuschließen(was die meisten Borg aus dem Bedürfniss nach irgendeiner Art Kollektiv in den allermeisten Fällen sofort taten). Die Föderation die nun sowohl technologisch als auch Materiell komplett im Hintertreffen war verfiel immer weiter in ihre konservative Haltung und begann sich(als Ersatzberechtigung) als temporale Polizei aufzuspielen(was dem K2 völlig egal war da es sowieso nicht vorhatte die Zeitlinie zu ändern, die einzigen die diesen Gedanken auffassten waren andere ähnlich primitive Völker an den übrigen Grenzen der Föderation).
                        Das Dominion das die fatale Fehlentscheidung der Geschichte der Galaxis ihren lauf zu lassen erkannte startete zwar im laufe der Jahrhunderte mehrere Kampagnen gegen das K2 welche aber jedes mal kläglich schon an ihrer Grenze scheiterten.

                        in 1.000.000 Jahren: vom K2 gibt es keine Spur mehr, im laufe der ersten Jahrtausende nach ihrem unerreichten Aufschwung begannen sie ohne Erklärung alle ihre Anlagen im Raum zu demontieren, das einzige was sie zurück ließen waren merkwürdige Signale im höchsten Subraumfrequenzband(und möglicherweise darüber hinaus) der Sonnen ihres ehemaligen Gebietes die alle auf den jeweils nächsten Stern gerichtet sind(und einige aus dem galaktischen Zentrum die sich auf die Andromedagalaxie richten).
                        Das Dominion ist nur noch eine Fußnote in der Geschichte(von den Voth verdrängt).
                        Die Föderation bleibt zwar aufgrund ihres Vorsprungs vor neuen aufstrebenden Zivilisationen ungeschlagen aber durch ihre starre Haltung bezüglich immer neuer Technologien die immer wieder lange zurückgehalten werden, aus der Befürchtung sie könnten sich gegen sie richten, dümpelt sie mit einer mehr als langsamen Entwicklung vor sich hin bis sie Schließlich außer der Sonnenenergie aller ihr zur Verfügung stehenden potenteren Energiequellen aufbraucht und bis auf wenige Ausnahmen in einen Prä-Warp-Status zurück fällt. Sie hat ihre Chance sich über die Milchstraße hinaus auszubreiten verpasst und ist damit verdammt letztendlich mit ihr unter zu gehen. Den meisten anderen Völkern(die nicht schnell genug Zugriff auf entsprechende Technologien wie dunkle Materie/Energie-Wandler erhalten) die nach ihr kommen ergeht es aufgrund der hinterlassenen Ressourcenarmut auch nicht besser.

                        1.000.000.000 die höchste Konzentration von Intelligenz liegt nun in der scheinbaren Leere zwischen den Galaxien und Galaxienhaufen die (abgeschirmt von lästigen Gravitationskräften)ein dichtes Netz von Subraum/Quantenfeldröhren durchzieht das seine Energie direkt aus der Expansion des Raumes bezieht und von Informationsströmen durchflossen wird die selbst einem Q so unvorstellbar sind wie einer irdischen Weinbergschnecke die Solardynamik ihrer Sonne.
                        Das Universum hat zu denken begonnen und überlegt sich wie es die endliche Raumzeitschale überwinden kann um Kontakt mit den anderen Universen des Schaumraumes aus dem es entstand in Kontakt zu treten.
                        I can see a world with no war and no hate.

                        And I can see us attacking that world, because they would never expect it.

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                        • #13
                          hürt sich zwar am anfang schön und gut an aber wie gesagt nur am anfang
                          danach wird es etwas unrealistisch (ab 100 jahren)
                          obwohl um so weiter man in die Zukunft blickt hat man auch mehr Freiheiten da es immer mehr möglichkeiten giebt

                          somit sage ich noch immer das diese vorhersage eine der realistischten ist!!!!

                          ansonsten finde ich sie sehr spannend (und der schluss ist sehr gut gewählt)
                          Spock: "Even logic must give way to physics."
                          Albert Einstein: "Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher."
                          εεστ: "LISP ist mehr als der Inhalt seiner Klammern"

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