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Milchstraße = Holodeck ?

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  • Milchstraße = Holodeck ?

    Ist die Milchstraße, in der Picard und Co rumfliegen, nur ein großes Holodeck, also nur eine Simulation ?

    Was spricht dafür, was dagegen ?

    Meiner Ansicht nach ist die Milchstraße für die Q das, was für Picard das Holodeck der Enterprise ist, nur größer. Dies erklärt meiner Meinung nach die Fähigkeiten der Q am besten.

    Besonders das TNG-Serienfinale "All Good Things ..." spricht meiner Ansicht nach dafür, wo Q ja wirklich alle Register zieht (und drei Programme = Zeitebenen miteinander verknüpft).

    Außerdem hat man in Star Trek praktisch nie Kontakt zu anderen Galaxien gehabt, was auch damit erklärt werden kann, dass es die Grenzen der Simulation sprengen würde.

  • #2
    Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
    Ist die Milchstraße, in der Picard und Co rumfliegen, nur ein großes Holodeck, also nur eine Simulation ?

    Was spricht dafür, was dagegen ?

    Meiner Ansicht nach ist die Milchstraße für die Q das, was für Picard das Holodeck der Enterprise ist, nur größer. Dies erklärt meiner Meinung nach die Fähigkeiten der Q am besten.

    Besonders das TNG-Serienfinale "All Good Things ..." spricht meiner Ansicht nach dafür, wo Q ja wirklich alle Register zieht (und drei Programme = Zeitebenen miteinander verknüpft).

    Außerdem hat man in Star Trek praktisch nie Kontakt zu anderen Galaxien gehabt, was auch damit erklärt werden kann, dass es die Grenzen der Simulation sprengen würde.
    Natürlich wäre das möglich, und man kann es auch nicht feststellen ob es stimmt, außer man fragt Q.
    Aber letztlich wäre es doch egal, ob das Leben nur eine Simulation ist. Picard und co. sind glücklich in ihrer Welt, da interessieren sie sich nicht für "Kleinigkeiten".

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    • #3
      Zitat von GUSSduff Beitrag anzeigen
      Natürlich wäre das möglich, und man kann es auch nicht feststellen ob es stimmt, außer man fragt Q.
      Aber letztlich wäre es doch egal, ob das Leben nur eine Simulation ist. Picard und co. sind glücklich in ihrer Welt, da interessieren sie sich nicht für "Kleinigkeiten".
      In irgendeiner Folge sagt doch Picard, es ist möglich, dass das ganze Universum nur eine Simulation ist, die in einer Schachtel abläuft, die bei irgendjemand auf dem Tisch steht . Aber so genau weiß ich es nicht mehr. Muss eine der Holodeck-Folgen gewesen sein. Vielleicht eine mit Data als Sherlock Holmes.

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      • #4
        War die fortsetzung der Folge weiss jetzt auch nichtmehr genau, wie sie heiß... auf jedenfall gings darum, das Sie Datas damaligen gegenspieler in eine Box gesteckt haben, die für ihn eine Galaxie simuliert, worauf Barcley nbatürlich Schiss bekamm und am ende meinte: Computer Programm beenden ...

        Q nutzt nunmal seine Kraft wies ihn beliebt, ob man das nun mit Picard auf den Holodeck vergleichen kann halte ich eher für nen schlechten vergleich, immerhin spielt Picard nicht gerade Gott auf dem Holodeck

        Sicher ist unsere kleine Galaxie für Q nur ein Großer Spielpllatz, aber deswegen muss sie doch keine Holodeckphantasie sein. Q hat nunmal die Kräfte weil er ein Q ist, punkt aus ende .

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        • #5
          Zitat von Soran_Panoko Beitrag anzeigen
          War die fortsetzung der Folge weiss jetzt auch nichtmehr genau, wie sie heiß... auf jedenfall gings darum, das Sie Datas damaligen gegenspieler in eine Box gesteckt haben, die für ihn eine Galaxie simuliert, worauf Barcley nbatürlich Schiss bekamm und am ende meinte: Computer Programm beenden ...
          Ich habe die Folge gefunden, es ist "Ship in a Bottle" (6. Staffel). Der Dialog ist
          "As far as Moriarty and the Countess know, they're halfway to Meles II by now. This enhancement module contains enough active memory to provide them with experiences for a lifetime."
          "They will live their lives and never know any difference."
          "In a sense, you did give Moriarty what he wanted."
          "In a sense, who knows? Our reality may be very much like theirs. All this might just be an elaborate simulation running inside a little device sitting on someone's table."
          (all but Barclay leave)
          "Computer, end program."
          (nothing happens)

          - Barclay, Picard and Troi in the final scene, coming close to breaking the fourth wall
          Was ich aber nicht verstehe ist folgende Erklärung unter Memory Alpha:
          * This episode features a "tell" that everything may not be as it seems: in a typical episode, an exterior shot of the principal ship or space station is a common bridge between scenes. In this episode, there is an abnormally long break between exterior shots of the Enterprise, with none appearing between the moment Picard, Data, and Barclay enter the holodeck, and the moment just before Moriarty contacts the bridge after seizing control of the ship, despite there being several scene and even act breaks in between. This directorial style is common in instances when the principal events take place within a holographic or mental construct. It would later be seen in the Star Trek: Deep Space 9 episode "Distant Voices", the Star Trek: Voyager episode "Projections", and the Star Trek: Enterprise finale "These Are the Voyages...".
          Vielleicht kann mir das mal jemand erklären ?
          Zitat von Soran_Panoko Beitrag anzeigen
          Sicher ist unsere kleine Galaxie für Q nur ein Großer Spielpllatz, aber deswegen muss sie doch keine Holodeckphantasie sein. Q hat nunmal die Kräfte weil er ein Q ist, punkt aus ende .
          Über Qs Kräfte ist nun mal wenig bekannt. Sie erinnern aber mehr an Magie als an Technik. Und wozu immer diese bescheuerten Handbewegungen ?
          In TOS hatte Trelane, der Q am nächsten kommt, Maschinen laufen, die Materie umformten. Glaube ich zumindest. Jedenfalls ist Q keine Science-Fiction, solange seine Kräfte nicht einmal ansatzweise erklärt werden.

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          • #6
            Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
            Was ich aber nicht verstehe ist folgende Erklärung unter Memory Alpha:

            Vielleicht kann mir das mal jemand erklären ?
            Daran, dass zwischendurch nicht immer mal wieder das Schiff zu sehen war, was sonst in den Serien gerne zur "Auflockerung" genutzt wird, wird angedeutet, dass "etwas nicht in Ordnung" ist. Diese Technik wurde später auch noch genutzt, wenn das was in einer Folge geschah nicht der Wirklichkeit entsprach, sondern nur ein Traum, eine Halluzination, etc. war.

            So wie ich das verstehe ist das kein bewusstes Stilmittel, sondern eher ein "Anzeichen", das pur Trek-intern ist.

            Über Qs Kräfte ist nun mal wenig bekannt. Sie erinnern aber mehr an Magie als an Technik. Und wozu immer diese bescheuerten Handbewegungen ?
            In TOS hatte Trelane, der Q am nächsten kommt, Maschinen laufen, die Materie umformten. Glaube ich zumindest. Jedenfalls ist Q keine Science-Fiction, solange seine Kräfte nicht einmal ansatzweise erklärt werden.
            Die Handbewegungen würde ich bei einem weniger mächtigen Wesen als "Konzentrationsanker" sehen, genau wie in Star Wars die Jedi ihre Telekinese über Handbewegungen lenken. Bei Q denke ich da eher an eine bewusste dramatische Übertreibung - wir reden hier immerhin von einem pseudo-allmächtigen Showoff erster Güte.

            Was die Kräfte angeht: Ich würde davon ausgehen dass das weiter geht als Menschen begreifen können. Was Q ja auch selbst behauptet. Vielleicht in der Form, dass er Materie und Energie mit bloßer Geisteskraft umformen und auch aus dem Nichts erschaffen kann - an die Naturgesetze ist er ja bekanntlich nicht gebunden.

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            • #7
              Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
              In irgendeiner Folge sagt doch Picard, es ist möglich, dass das ganze Universum nur eine Simulation ist, die in einer Schachtel abläuft, die bei irgendjemand auf dem Tisch steht . Aber so genau weiß ich es nicht mehr. Muss eine der Holodeck-Folgen gewesen sein. Vielleicht eine mit Data als Sherlock Holmes.
              So ähnlich, die Folge heisst "Das Schiff in der Flasche" und ist die direkte Fortsetzung von "Sherlok Data Holmes". Die Folge ist auch auf welcher ist meinen Standpunkt setze.

              Aber da lebt das Hologramm sein Leben wie ein Mensch und er denkt auch, er wäre eins. Wieso kann es nicht auch mit uns so sein?
              Die Frage nach Gott, wäre dann fast auch schon geklärt, denn Gott ist dann der, der es erschaffen hat und beobachtet.

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              • #8
                Zitat von GUSSduff Beitrag anzeigen
                Aber da lebt das Hologramm sein Leben wie ein Mensch und er denkt auch, er wäre eins. Wieso kann es nicht auch mit uns so sein?
                Wenn wir nur Holodeck-Figuren wären, müssten wir das nicht doch irgendwie rausfinden können ?

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                • #9
                  Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
                  Wenn wir nur Holodeck-Figuren wären, müssten wir das nicht doch irgendwie rausfinden können ?
                  Hallo TMF,
                  zur Grundlagenforschung in diesem Problem der Bewußtseins-Philosophie empfehle ich Dir Descartes' Meditationen. Nützt natürlich auch beim Genuß von Matrix etc.
                  \\// Dup dor a´az Mubster
                  TWR www.labrador-lord.de
                  United Federation of Featherless
                  SFF The 6th Year - to be continued

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                  • #10
                    Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
                    Wenn wir nur Holodeck-Figuren wären, müssten wir das nicht doch irgendwie rausfinden können ?
                    Ich würde sagen, dass dies das gleiche ist, als wenn ein Blinder herausfinden will, dass er blind ist.

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                    • #11
                      Zitat von Thomas W. Riker Beitrag anzeigen
                      zur Grundlagenforschung in diesem Problem der Bewußtseins-Philosophie empfehle ich Dir Descartes' Meditationen. Nützt natürlich auch beim Genuß von Matrix etc.
                      Das habe ich mal gelesen (kleines Reclamheftchen), das taugt aber auch nur als Einführung.
                      Zitat von GUSSduff Beitrag anzeigen
                      Ich würde sagen, dass dies das gleiche ist, als wenn ein Blinder herausfinden will, dass er blind ist.
                      Der Vergleich hinkt ein wenig, da ein Blinder in unserer Gesellschaft sehr schnell rausfindet, dass er im Gegensatz zu den meisten anderen blind ist. Ist aber eine interessante Frage, wie sich von Geburt an Blinde die Welt der Sehenden vorstellen.

                      Wie können Holodeckmenschen herausfinden, dass sie auf einem Holodeck sind? Das hängt von der Programmierung ab. Erlaubt die Programmierung z.B. große Freiheiten, wie z.B. dass die Holodeck-Charaktere so etwas wie physikalische Experimente durchführen dürfen, müssten sich bei Experimenten an der Holodeckmaterie irgendwann Abweichungen von theoretischen Vorhersagen ergeben.

                      Die Theorie beschreibt echte Materie, die es auf dem Holodeck nicht gibt, das führt zu Widersprüchen. Die KI, die das Holodeck steuert müsste dann immer wieder gezielt den Ausgang von Experimenten verfälschen, d.h. dauernd steuernd eingreifen, um die Entdeckung des wahren Charakters der Holodeckmaterie zu verhindern.

                      Manipulationen am computergespeicherten Gedächtnis der Holodeck-Charaktere schließe ich dabei einmal aus, sonst könnte die KI ja jedes Mal, wenn ein Holodeck-Charakter hinter das Geheimnis seiner Existenz kommt, diesen einfach wieder umprogrammieren

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                      • #12
                        Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
                        Das habe ich mal gelesen (kleines Reclamheftchen), das taugt aber auch nur als Einführung.

                        Der Vergleich hinkt ein wenig, da ein Blinder in unserer Gesellschaft sehr schnell rausfindet, dass er im Gegensatz zu den meisten anderen blind ist. Ist aber eine interessante Frage, wie sich von Geburt an Blinde die Welt der Sehenden vorstellen.
                        Aber wie sieht es aus, wenn es in einer Gesellschaft nur blinde gibt? Für diese wäre es normal nichts sehen zu können. Und so verhält es sich doch auch mit der Holodeck-Milchstraße: Wir können nicht herausfinden, ob wir nur im Computer existieren oder nicht, weil wir keinen Vergleich haben.

                        Aber mal nebenbei: Es heißt, dass wir biologisch sind, also sind wir es, da kann sich nichts ändern. Wenn wir eine andere Gesellschaft entdecken würden und diese (aus unserer Sicht) technisch bzw. "anders" wäre, müssten sich diese selbst auch als "biologisch" bzw. "normal" ansehen, da sie vorher ebenfalls keinen Vergleich hatten, haben sie sich als normal definiert.
                        Was ich damit sagen will: Letztlich können wir nicht technisch sein, da wir uns als biologisch ansehen.

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                        • #13
                          Genau, GUSSduff, diesen Nachtrag habe ich in deinem #10 vermisst.
                          Ein Clou Moriartys war auch die Erschaffung der Enterprise innerhalb des Holodecks, was lange von der Original-Crew nicht bemerkt wurde, da die Original Enterprise von den im Holo-Programm befindlichen nicht kontaktiert wurde und man mit einer Holo-Crew kommunizierte.
                          \\// Dup dor a´az Mubster
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                          • #14
                            Aus Holodeckmaterie lässt sich aber keine Energie erzeugen. D.h. für alles, was auf dem Holodeck geschieht, muss die Energie von außen kommen. Man muss also nur so lange ein Maximum an Energie verbrauchen, bis die Holodecksimulation zusammenbricht.

                            Außerdem müsste es auch möglich sein, festzustellen, ob sich auf einem Holodeck echte Materie befindet.

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                            • #15
                              Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
                              Aus Holodeckmaterie lässt sich aber keine Energie erzeugen. D.h. für alles, was auf dem Holodeck geschieht, muss die Energie von außen kommen. Man muss also nur so lange ein Maximum an Energie verbrauchen, bis die Holodecksimulation zusammenbricht.

                              Außerdem müsste es auch möglich sein, festzustellen, ob sich auf einem Holodeck echte Materie befindet.
                              Letzteres Problem wird verschärft, wenn man nicht klären kann, ob man mit realen oder Holodeck-Tricordern/-Sensoren arbeitet.
                              Ich glaube Moriarty hatte auch die Sicherheitsprotokolle überbrückt und damit wäre die Lebenserhaltung vor dem Holodeck zusammengebrochen. Data hatte halt einen ebenbürtigen Gegner programmiert.
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