Sind die Handlungen aller Lebewesen in Star Trek vorherbestimmt? - SciFi-Forum

Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Sind die Handlungen aller Lebewesen in Star Trek vorherbestimmt?

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    Sind die Handlungen aller Lebewesen in Star Trek vorherbestimmt?

    Beim erneuten Ansehen der Episode TNG "Parallelen" sind mir zwei interessante Zitat aufgefallen:

    Zitat von Data redet über die Entstehung von Quantenrealitäten
    Es gibt für jede Begebenheit eine unendliche Anzahl von möglichen Folgen. Unsere jeweilige Wahl bestimmt welche Folge für uns real wird. Aber in der Quantenphysik gibt es eine Theorie, das sämtliche Möglichkeiten die jeweils zur Wahl stehen auch real werden, in alternierenden Quantenrealitäten.
    TROI: What do you mean, quantum realities?
    DATA: For any event, there is an infinite number of possible outcomes. Our choices determine which outcomes will follow. But there is a theory in quantum physics that all possibilities that can happen, do happen in alternate quantum realities.

    Zitat von Data redet über die Quantensignatur und ihre Bedeutung für Worf
    DATA: I have found the quantum flux in Worf's cellular RNA extends to the subatomic level. It is asynchronous with normal matter. In essence, Captain, Mister Worf does not belong in our universe.
    RIKER: What?
    DATA: All matter in the universe resonates on a quantum level with a unique signature. That signature is constant. It cannot be changed through any known process. It is the basic foundation of existence.
    RIKER: Are you saying that Worf's quantum signature is different from ours?
    DATA: Yes, sir. I cannot explain it. It is as if he originates from a different quantum universe.
    Für sich genommen, sind beide Zitate völlig harmlos, in ihrer Kombination ergeben sie aber eine interessante Aussage:

    Wenn eine Quantensignatur das Resultat der Existenz einer bestimmten Quantenrealität ist und man darum jede Materie einer Quantenrealität anhand dieser Signatur eindeutig zuordnen kann, gleichzeitig aber die Handlungen aller Wesen innerhalb der Quantenrealität zur Aufspaltung in neue Unterrealitäten beitragen, dann bedeutet das ja, dass alle Handlungen aller Lebewesen und alle Ereignisse im Universum vorherbestimmt sind, da sie ja alle eine unveränderliche Quantensignatur haben, die nur für ihr Quantenuniversum zutrifft.

    Immerhin sagt Data klipp und klar, dass es keinen bekannten Mechanismus gibt, der die Quantensignatur von Materie verändern kann.
    Zuletzt geändert von McWire; 11.04.2010, 02:30.
    Mein Profil bei Memory Alpha
    Treknology-Wiki

    Even logic must give way to physics. / Sogar die Logik muss sich der Physik beugen. -- Captain Spock, 2293

    #2
    Also wissenschaftlich gesehen passe hier. Scheint mir etwas zu hoch zu sein. Persönlich glaube ich jedoch daran, das viel vorherbestimmt ist. Vielleicht nicht alles aber viel. Ob man das auch wissenschaftlich belegen kann wäre allerdings sehr interessant.

    Adm. Nimitz =/\=
    "Ich hätte diesen Bericht gern schnell, sonst werde ich ihren gemeinen Hintern ein bischen durch diesen Raum treten. Das ist ein Marshall Witz."

    Kommentar


      #3
      Zitat von McWire Beitrag anzeigen
      Wenn eine Quantensignatur das Resultat der Existenz einer bestimmten Quantenrealität ist und man darum jede Materie einer Quantenrealität anhand dieser Signatur eindeutig zuordnen kann, gleichzeitig aber die Handlungen aller Wesen innerhalb der Quantenrealität zur Aufspaltung in neue Unterrealitäten beitragen, dann bedeutet das ja, dass alle Handlungen aller Lebewesen und alle Ereignisse im Universum vorherbestimmt sind, da sie ja alle eine unveränderliche Quantensignatur haben, die nur für ihr Quantenuniversum zutrifft.

      Immerhin sagt Data klipp und klar, dass es keinen bekannten Mechanismus gibt, der die Quantensignatur von Materie verändern kann.
      Also als ich die Folge das erste mal gesehen habe, musst oich mir danach die quantentheorie einfach mal angucken ^^

      haben dazu auch ne doku auf dvd bei uns zuhause im schrank stehen. Danach enstehen (nach theorie) bei jeder Handlung neue universen, die bis aufs kleinste detail identisch sind bis auf die unterschiedliche handlung.

      demnach teilt sich das unviersum oder ensteht komplett neu - wodurch sich eben auch die wuantensignatur um eine winzigkeit ändert.
      Angehängte Dateien
      Drum hab ich mich der Magie ergeben,
      Daß ich nicht mehr mit saurem Schweiß
      Zu sagen brauche, was ich nicht weiß;
      Daß ich erkenne, was die Welt - Im Innersten zusammenhält!

      Kommentar


        #4
        Zitat von McWire Beitrag anzeigen
        Beim erneuten Ansehen der Episode TNG "Parallelen" sind mir zwei interessante Zitat aufgefallen:

        <schnipp>

        Für sich genommen, sind beide Zitate völlig harmlos, in ihrer Kombination ergeben sie aber eine interessante Aussage:

        Wenn eine Quantensignatur das Resultat der Existenz einer bestimmten Quantenrealität ist und man darum jede Materie einer Quantenrealität anhand dieser Signatur eindeutig zuordnen kann, gleichzeitig aber die Handlungen aller Wesen innerhalb der Quantenrealität zur Aufspaltung in neue Unterrealitäten beitragen, dann bedeutet das ja, dass alle Handlungen aller Lebewesen und alle Ereignisse im Universum vorherbestimmt sind, da sie ja alle eine unveränderliche Quantensignatur haben, die nur für ihr Quantenuniversum zutrifft.
        In gewisser Weise bedeutet es das, stimmt. Interessante Beobachtung. Ich glaube zwar nicht ansatzweise, dass das eine der Aussagen ist, die die Autoren mit der Episode machen wollten, aber nichtsdestotrotz ist das ein wirklich interessanter Gedanke.

        Außerdem: In gewisser Hinsicht sind die Handlungen der Lebewesen in Star Trek tatsächlich vorherbestimmt. Schließlich werden ihre Schicksale von einer Reihe von Autoren gelenkt.

        Kommentar


          #5
          Zitat von Xon Beitrag anzeigen

          Außerdem: In gewisser Hinsicht sind die Handlungen der Lebewesen in Star Trek tatsächlich vorherbestimmt. Schließlich werden ihre Schicksale von einer Reihe von Autoren gelenkt.
          Eigentlich hättest Du sagen müssen:

          ....ihe Schicksale gelenkt, weil es eine Fernsehserie ist.

          Kommentar


            #6
            Zitat von Seether Beitrag anzeigen
            Eigentlich hättest Du sagen müssen:

            ....ihe Schicksale gelenkt, weil es eine Fernsehserie ist.
            Vielleicht stehe ich ja gerade auf der Leitung, aber ist das nicht genau die Aussage, die ich mache?


            Kommentar


              #7
              Zitat von McWire Beitrag anzeigen
              Wenn eine Quantensignatur das Resultat der Existenz einer bestimmten Quantenrealität ist und man darum jede Materie einer Quantenrealität anhand dieser Signatur eindeutig zuordnen kann, gleichzeitig aber die Handlungen aller Wesen innerhalb der Quantenrealität zur Aufspaltung in neue Unterrealitäten beitragen, dann bedeutet das ja, dass alle Handlungen aller Lebewesen und alle Ereignisse im Universum vorherbestimmt sind, da sie ja alle eine unveränderliche Quantensignatur haben, die nur für ihr Quantenuniversum zutrifft.
              Nein, nur ihre Vergangenheit und Ausgangssituation ist bestimmt. Jedes dieser Wesen spaltet das Universum durch seine Handlungen ständig neu auf. Ich kann ehrlich gesagt nicht erkennen, wie dadurch ihre Zukunft vorbestimmt sein soll. Ihr freier Wille und Handlungsfähigkeit wird dadurch nicht beschränkt.
              Well, there's always the possibility that a trash can spontaneously formed around the letter, but Occam's Razor would suggest that someone threw it out.
              Dr. Sheldon Lee Cooper

              Kommentar


                #8
                Zitat von Enas Yorl Beitrag anzeigen
                Nein, nur ihre Vergangenheit und Ausgangssituation ist bestimmt. Jedes dieser Wesen spaltet das Universum durch seine Handlungen ständig neu auf. Ich kann ehrlich gesagt nicht erkennen, wie dadurch ihre Zukunft vorbestimmt sein soll.
                Weil (laut Data) jedem Lebewesen eine bestimmte Quantensignatur zugewiesen ist, die er nicht ändern kann. Jede Quantensignatur wiederum steht für eine Quatenrealität; also eine Realität, in der sich die Ereignisse in einer gewissen Weise abspielen. Insofern ist die Realität dieses Lebewesens mit dieser einen Quantensignatur in der Tat vorbestimmt.

                Kommentar


                  #9
                  Zitat von Xon Beitrag anzeigen
                  Weil (laut Data) jedem Lebewesen eine bestimmte Quantensignatur zugewiesen ist, die er nicht ändern kann. Jede Quantensignatur wiederum steht für eine Quatenrealität; also eine Realität, in der sich die Ereignisse in einer gewissen Weise abspielen. Insofern ist die Realität dieses Lebewesens mit dieser einen Quantensignatur in der Tat vorbestimmt.
                  Trotzdem bleiben Wesen die in ein Paralleluniversum geraten weiterhin voll handlungsfähig. Diese Signatur hat Kirk im Spiegeluniversum nicht im geringsten beeinträchtigt, und alle anderen Charaktere die das Universum gewechselt haben ebenfalls nicht. Nur weil einem Wesen, mit der Signatur ein bestimmter Ursprung nachgewiesen werden kann, wird es dadurch nicht vorbestimmt. Vielmehr hat das Ereignis ein neues Paralleluniversum erzeugt, und jede Handlung erzeugt weitere. Schon dieses Prinzip widerspricht jeder Vorbestimmung.
                  Well, there's always the possibility that a trash can spontaneously formed around the letter, but Occam's Razor would suggest that someone threw it out.
                  Dr. Sheldon Lee Cooper

                  Kommentar


                    #10
                    Zitat von Enas Yorl Beitrag anzeigen
                    Trotzdem bleiben Wesen die in ein Paralleluniversum geraten weiterhin voll handlungsfähig. Diese Signatur hat Kirk im Spiegeluniversum nicht im geringsten beeinträchtigt, und alle anderen Charaktere die das Universum gewechselt haben ebenfalls nicht. Nur weil einem Wesen, mit der Signatur ein bestimmter Ursprung nachgewiesen werden kann, wird es dadurch nicht vorbestimmt. Vielmehr hat das Ereignis ein neues Paralleluniversum erzeugt, und jede Handlung erzeugt weitere. Schon dieses Prinzip widerspricht jeder Vorbestimmung.
                    Zwei Dinge:

                    (1.) In deinen Überlegungen vermischst du die durchaus abweichenden Modelle, die über die Jahre hinweg in Star Trek hinsichtlich der Prinzipien alternativer und paralleler Zeitlinien bzw. Universen aufgestellt wurden. Natürlich sind diese nicht zwingend kompatibel. Die in dieser einen Episode The Next Generation aufgestellten Prinzipien legen nahe, dass jeder Person nur eine möglichen Zeitlinie zuzuordnen ist. Dass andere Star Trek-Produktionen dem widersprechen, dürfte auf der Hand liegen.

                    (2.) Andererseits spricht nichts dagegen, dass Wesen, die in Star Trek ein alternatives Paralleluniversum besuchen, weiterhin handlungsfähig sind. Letztendlich geht es hier ja auch nicht um eine Beeinträchtigung der Lebewesen, die zwischen den Realitäten reisen. Wie Kirk im Spiegeluniversum, hatte auch Worf keinerlei Beeinträchtigungen zu beklagen, als er die anderen Realitäten besuchte. Das einzige Problem war, dass es eben nicht seine waren.

                    Kommentar


                      #11
                      Zitat von Xon Beitrag anzeigen
                      (1.) In deinen Überlegungen vermischst du die durchaus abweichenden Modelle, die über die Jahre hinweg in Star Trek hinsichtlich der Prinzipien alternativer und paralleler Zeitlinien bzw. Universen aufgestellt wurden. Natürlich sind diese nicht zwingend kompatibel. Die in dieser einen Episode The Next Generation aufgestellten Prinzipien legen nahe, dass jeder Person nur eine möglichen Zeitlinie zuzuordnen ist. Dass andere Star Trek-Produktionen dem widersprechen, dürfte auf der Hand liegen.
                      Wenn die Handlungen eines Wesens durch seine Quantensignatur und Quatenrealität vorbestimmt sind. Wie kann es dann auf die Realität eines Paralleluniversums reagieren? Laut Data bleibt ja seine Quantensignatur unveränderbar, hier widerspricht die Handlung der These.
                      Well, there's always the possibility that a trash can spontaneously formed around the letter, but Occam's Razor would suggest that someone threw it out.
                      Dr. Sheldon Lee Cooper

                      Kommentar


                        #12
                        Zitat von Enas Yorl Beitrag anzeigen
                        Wenn die Handlungen eines Wesens durch seine Quantensignatur und Quatenrealität vorbestimmt sind. Wie kann es dann auf die Realität eines Paralleluniversums reagieren? Laut Data bleibt ja seine Quantensignatur unveränderbar, hier widerspricht die Handlung der These.
                        Ja, aber genau das ist doch das Dilemma in Parallels. Dass Worf in der Episode die ihm zugeordnete Quantenrealität verlässt, war lediglich die Ausnahme, die die Regel bestätigt hat. Normalerweise existieren alle Lebewesen (laut Parallels) in nur einer Quantenrealität (was wiederum bedeutet, dass es für sie nur diese eine Realität gibt, die somit quasi unveränderbar und vorherbestimmt wird), doch durch eine Anomalie ist es Worf gelungen, seine Quantenrealität zu verlassen. Das ändert aber nichts an der Aussage, dass (laut Parallels) grundsätzlich alle Lebewesen mit einer bestimmten Quantensignatur auch nur in einer bestimmten Quantenrealität leben.

                        Mann, davon krieg' ich Kopfweh ...

                        Kommentar


                          #13
                          Zitat von Xon Beitrag anzeigen
                          Das ändert aber nichts an der Aussage, dass (laut Parallels) grundsätzlich alle Lebewesen mit einer bestimmten Quantensignatur auch nur in einer bestimmten Quantenrealität leben.
                          Dagegen habe ich auch nichts, aber die These das die Handlungen aller Lebewesen vorbestimmt ist, wird hier klar widerlegt. Worfs handeln wird dadurch das er sein Universum verlassen hat, nicht mehr vorherbestimmt. Vielmehr wird sein handeln durch die Quantenrealität des ihm fremden Universums bestimmt, trotz seiner unveränderbaren Quantensignatur.
                          Well, there's always the possibility that a trash can spontaneously formed around the letter, but Occam's Razor would suggest that someone threw it out.
                          Dr. Sheldon Lee Cooper

                          Kommentar


                            #14
                            Das Problem ist doch folgendes:
                            Jedes Quantenuniversum / jede Quantenrealität hat exakt eine Quantensignatur, die sich niemals ändert.

                            Data sagt ja sogar noch, dass diese Signatur durch kein bekanntes Verfahren geändert werden kann, was auch bedeutet, dass sich diese Signatur zwischen Geburt und Tod eines Lebewesen niemals ändert, egal in wie viele parallele Unterrealitäten sich die Realität während seiner Lebenszeit aufspaltet.

                            Aufgrund dessen, dass sie sich nicht ändert, konnte der alternative Data genau feststellen, dass Worf nicht in ihre Realität gehört und nebenbei konnte er auch noch die genaue Ausgangsrealität von Worf bestimmen und dann das entsprechende Shuttle anfordern.

                            Die Quantensignatur sagt also aus, zu welchem einen Realitätszweig Worf gehört. Und selbst wenn sich in Worfs eigener Realität weitere Zweige durch weitere Lebensentscheidungen aufspalten, bleibt seine Signatur immer gleich und man kann ihm immer einen dieser Zweig zuordnen.

                            Somit ist von seiner Geburt bis zu einem Tod sein Leben vorherbestimmt, weil egal welche Entscheidung er hat, er immer die Entscheidung so treffen muss, dass sich seine Quantensignatur nicht ändert.

                            Allerdings hat diese Aussage dieser Episode eine Haken:

                            Eine bestimmte Person wie Worf gehört ja nicht von Anfang an einem bestimmten Zweig an, sondern es spalten sich durch seine Interaktionen ständig neue Zweige ab, welche unterschiedliche Signaturen tragen.

                            Somit muss eine Person vor jedem Zwei mehrere Quantensignaturen haben, wobei sich diese dann immer auf die neuen Zweige aufteilen.

                            Die Theorie der unveränderlichen Quantensignatur ist nur dann möglich, wenn es keinen bewussten Aufspaltungsprozess gibt und alle Realitäten mit den dazugehörigen Entscheidungsverläufen bereits von Anfang an (seit dem Urknall) existieren.
                            Mein Profil bei Memory Alpha
                            Treknology-Wiki

                            Even logic must give way to physics. / Sogar die Logik muss sich der Physik beugen. -- Captain Spock, 2293

                            Kommentar


                              #15
                              Zitat von McWire Beitrag anzeigen
                              Das Problem ist doch folgendes:
                              Jedes Quantenuniversum / jede Quantenrealität hat exakt eine Quantensignatur, die sich niemals ändert.

                              Data sagt ja sogar noch, dass diese Signatur durch kein bekanntes Verfahren geändert werden kann, was auch bedeutet, dass sich diese Signatur zwischen Geburt und Tod eines Lebewesen niemals ändert, egal in wie viele parallele Unterrealitäten sich die Realität während seiner Lebenszeit aufspaltet.
                              und genau das ist es, was diese Geschichte mit der Quantensignatur ad absurdum führt: da sich jede Quantenrealität fortwährend in weitere Quantenrealitäten aufspaltet, nimmt die Zahl der Quantenrealitäten immer weiter zu. Da die Quantensignatur die Zugehörigkeit zu einer Quantenrealität definiert, muss somit auch die Zahl der unterschiedlichen Quantensignaturen immer weiter zunehmen. Die Quantensignatur kann folglich nicht konstant bleiben, jedes Mal wenn sich eine Quantenrealität in N neue Quantenrealitäten aufspaltet, muss sie in zumindest N-1 dieser neuen Quantenrealitäten anders sein als vorher.

                              Datas Erläuterungen über die Quantensignatur laufen daher auf einen logischen Widerspruch hinaus. Wieder mal ein Beispiel für einen Bock, den die ST-Autoren geschossen haben.

                              Zitat von McWire Beitrag anzeigen
                              Somit ist von seiner Geburt bis zu einem Tod sein Leben vorherbestimmt, weil egal welche Entscheidung er hat, er immer die Entscheidung so treffen muss, dass sich seine Quantensignatur nicht ändert.
                              wenn er die Entscheidung immer so treffen müsste, dass sich seine Quantensignatur nicht ändert, dann gäbe es auch keine Aufspaltung in immer neue Quantenrealitäten, weil dann ja immer nur eine Entscheidung realisiert werden könnte, da eine Aufspaltung eine Änderung der Quantensignatur bedeuten würde.

                              Zitat von McWire Beitrag anzeigen
                              Allerdings hat diese Aussage dieser Episode eine Haken:

                              Eine bestimmte Person wie Worf gehört ja nicht von Anfang an einem bestimmten Zweig an, sondern es spalten sich durch seine Interaktionen ständig neue Zweige ab, welche unterschiedliche Signaturen tragen.

                              Somit muss eine Person vor jedem Zwei mehrere Quantensignaturen haben, wobei sich diese dann immer auf die neuen Zweige aufteilen.
                              eine im Prinzip interessante Idee, hätte aber zum einen zur Folge, dass es für die Aufspaltungen in immer neue Quantenrealitäten eine Obergrenze geben würde, an der alle verfügbaren Quantensignaturen aufgebraucht wären. Zum anderen würde Worf dann ja nicht ein einzige Quantensignatur haben, sondern mehrere, im Widerspruch dazu, dass bei ihm eine einzige gemessen wurde.

                              Zitat von McWire Beitrag anzeigen
                              Die Theorie der unveränderlichen Quantensignatur ist nur dann möglich, wenn es keinen bewussten Aufspaltungsprozess gibt und alle Realitäten mit den dazugehörigen Entscheidungsverläufen bereits von Anfang an (seit dem Urknall) existieren.
                              und das würde dem Grundprinzip der multiplen Quantenrealitäten, dass bei jeder Entscheidung neue Quantenrealitäten abgespalten werden, widersprechen.


                              .
                              EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

                              Agent Scullie schrieb nach 3 Minuten und 54 Sekunden:

                              Zitat von Tom1991 Beitrag anzeigen
                              Also als ich die Folge das erste mal gesehen habe, musst oich mir danach die quantentheorie einfach mal angucken ^^

                              haben dazu auch ne doku auf dvd bei uns zuhause im schrank stehen. Danach enstehen (nach theorie) bei jeder Handlung neue universen, die bis aufs kleinste detail identisch sind bis auf die unterschiedliche handlung.

                              demnach teilt sich das unviersum oder ensteht komplett neu - wodurch sich eben auch die wuantensignatur um eine winzigkeit ändert.
                              wobei erwähnt werden sollte, dass es nicht die Quantentheorie selbst ist, die die Entstehung neuer Universen aussagt, sondern eine ihrer Deutungen, die Vieleweltendeutung. Und eine Quantensignatur - oder Wuantensignatur - kommt in der Vieleweltendeutung auch nicht vor, das ist eine reine ST-Erfindung.
                              Zuletzt geändert von Agent Scullie; 13.04.2010, 12:22. Grund: Antwort auf eigenen Beitrag innerhalb von 24 Stunden!

                              Kommentar

                              Lädt...
                              X