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Eure unpopulärsten Star Trek-Ansichten

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  • Eure unpopulärsten Star Trek-Ansichten

    Welches sind eure unbeliebtesten Star Trek-Meinungen? Also Meinungen, die im Fandom nur von einer Minderheit geteilt werden und euch von den meisten Fans seltsame Blicke einbringen würden.

    Hier sind meine – nach Serien sortiert:

    Star Trek (1966)
    • "The Way to Eden" ist eine meiner absoluten Lieblingsepisoden, weil sie sich nicht allzu ernst nimmt und richtig schön campy ist. Vor allem aber wegen der tollen Musik.
    • Chekov ist mein Lieblingscharakter in der Serie, weil ich mich auf gewisse Weise mit seinem Status als Außenseiter identifizieren kann.
    • Was Roddenberry und Co. in erster Linie wollten, war eine unterhaltsame, gut gemachte Serie produzieren, und nicht eine intellektuelle mit ethisch-philosophischen Gedankenspielen gespickte, weltverbessernde Utopie schaffen, zu der viele Fans die Serie rückblickend machen wollen.
    • In Bezug auf das gesamte Franchise ist die Serie aus meiner Sicht die mit der interessantesten und reichsten Ästhetik und die mit der besten sowie abwechslungsreichsten Musik.

    The Next Generation
    • Ich hatte nie ein Problem mit Wesley und fand ihn als Kind sogar richtig cool.
    • Ich ziehe die Uniformen aus den ersten Staffeln denen aus den späteren vor, weil sie irgendwie mehr nach Zukunftsuniform bzw. Zukunftskleidung aussehen als die ständig hochrutschenden "Pullover" aus den späteren Staffeln.
    • Pulaski ist einer meiner Lieblingscharaktere. Ich wünschte, sie wäre geblieben und hätte Crusher auf Dauer ersetzt. In der Anfangszeit von The Next Generation war sie der erste richtige Charakter der Serie.
    • Worf habe ich nie gemocht und ich hätte es bevorzugt, wenn Tasha Yar als Sicherheitsoffizierin in der Serie geblieben wäre.
    • Riker ist vielleicht mein Lieblingscharakter des gesamten Franchises. Einfach weil die Episoden, die sich um ihn drehen, meiner Meinung nach oft die besten sind.
    • Was in den Spinoffs aus den Klingonen wurde, finde ich ganz schrecklich. Das ewige Gequatsche über Ehre und Rituale wurde sehr schnell sehr, sehr alt.

    Deep Space Nine
    • Staffel zwei ist meine Lieblingsstaffel der Serie.
    • Ich liebe Vic Fontaine. (Obwohl ich mir dabei nicht allzu sicher bin, ob das tatsächlich eine Meinung ist, die nicht von der Mehrheit geteilt wird.)

    Voyager
    • Kes ist mein liebster Voyager-Charakter und ich habe es immer als größten Fehler der Serie empfunden, Jennifer Lien zu kündigen, aber Garrett Wang an Bord zu behalten.
    • Neelix war nur halb so nervig, wie die meisten Fans ihn darstellen. Eigentlich war Ethan Phillips sogar ein richtig guter Schauspieler und wenn Neelix im Mittelpunkt einer Episode stand ("Jetrel", "Fair Trade", "Mortal Coil", "Rise"), war die meist mehr als gut.

    Enterprise
    • Die dritte Staffel ist meiner Meinung nach die beste der Serie und nicht – wie so oft gesagt – die vierte.
    • Die zweite Staffel der Serie ist keineswegs so schlecht, wie oft behauptet wird und enthält mit "Dead Stop" sogar eine meiner Lieblingsfolgen der Serie.
    • Ich liebe die Episode "Horizon" und wünschte, man hätte mehr aus Mayweathers "Charakter" gemacht.
    • Ich mag die Titelsequenz und Titelmelodie der Serie.

    Die Filme
    • Ich mag den fünften Film und finde, dass Laurence Luckinbill als Sybok großartig war.

    So, mehr fallen mir im Moment nicht ein. Ihr seid dran ...


  • #2
    Dann werde ich mal meine geächteten Meinungen anbringen.

    TOS

    Ich finde, dass diese Serie von allen ST-Serien am innovativsten war. Man hatte mehr neues hervorgebracht als jemals später. Die Menschheit wurde zu einer gereiften Rasse gemacht und erstmals wurde das Leben auf einem Raumschiff durchdacht dargestellt. Im Ernst, die Enterprise ist die heimliche Hauptdarstellerin der Serie. Ein Dorf im All wurde niemals zuvor so exzellent gezeigt.


    TNG

    Ich finde, ebenso wie Du, die Klingonenfolgen meist eher ermüdend als erbauend. Dieses permanente Gerede um Tradition und Ritual ist schon recht nervig. Es gibt aber auch Ausnahmen. So waren „Der Austauchoffizier“ oder der Zweiteiler „Der Kampf um das Klingonische Reich“ wirklich gut. Diese Folgen sehe ich immer wieder gerne.


    DS9

    Ich werde sehr oft schräg angesehen, wenn ich sage, dass ich die Einführung des Dominions für Blödsinn halte. Die Cardassianer wurden in TNG zu sehr guten Gegnern aufgebaut. Warum hat man diese nicht so genutzt wie sie waren, sondern musste so eine billige Supermacht aus dem Wurmloch ziehen?
    DS9 hat seine Vorzüge, aber mit der Serie bin ich immer noch nicht warm geworden.


    VOY

    Voyager hatte meiner Meinung nach die beste Pilotfolge. Am Ende stand ein so gewaltiges Potential offen – naja, reden wir besser nicht über den Rest der Serie.


    ENT

    Diese Serie zählt zu meinen persönlichen Favoriten. Ich fand die Mannschaft sehr sympathisch. Mit Jonathan Archer hatte man dann auch den TOSigsten Captain seit Kirk. Die Storys beißen sich leider immer wieder mit dem Canon. Ich fand die Serie aber schon in der vermeintlich mäßigen ersten Staffel wirklich gut. Allerdings teile ich die übliche Fan-Meinung, dass ENT in Staffel 4 am besten war.


    Kinofilme

    ST I – dieser Film ist meiner Meinung nach einer der besten SF-Filme überhaupt! Er ist langsam, aber nicht langweilig, das wird leider oft verwechselt. Ich sehe diesen Film als einen Höhepunkt des Franchise.

    ST V – eine Kumpelkomödie. Zugegeben, die Story ist blöde und vieles wirkt recht sonderbar, aber dafür hat man viele schöne Szenen mit der alten Crew. Unvergessen sind die Gespräche am Lagerfeuer oder der plötzliche Sturm, der Chekov und Sulu die Orientierung raubt.

    ST VII – alle sind immer überrascht, wenn ich ST VII als meinen Lieblingsfilm der TNG-Crew bezeichne. Der Film hat eine gelungene Handlung, die sich über mehrere Zeitebenen erstreckt, er zeigt Picard schwach und verletzlich und mit Soran hatte man einen der besten Schurken überhaupt. ST VII hatte inhaltlich mehr zu bieten als seine Nachfolger.

    ST VIII – für viele Trekkies ist ST VIII der Film der Filme. Ich fand ihn ebenfalls gut, aber nicht so gut wie den Vorgänger oder Nachfolger. Meiner Meinung nach ist VIII der schwächste TNG-Film nach Nemesis. Der Angriff der Borg war gut, aber dann führen die einen Zeitsprung durch. Okay, dass konnte ich noch als Plan B schlucken. Diese Alternativplanerklärung war auch der Grund dafür, dass mir die Frage, warum die Borg nicht einfach von woanders aus in der Zeit zurückreisen, niemals Kopfzerbrechen bereitet hat.
    Dann aber wurde die Königin eingeführt. Diesen bis dahin so guten Film hat mir die Borg-Königin echt versaut. Umso schlimmer, dass sie später wieder in VOY auftauchte.
    Dafür gibt es aber viele gute Szenen, die einen entschädigen. Wir sehen den ersten Warpsprung der Menschheit und den wirklich trekkigen Erstkontakt mit den Vulkaniern, da geht einem doch echt das Herz auf. ST VIII ist gut, aber er ist nicht überragend.

    ST IX – mein zweitliebster TNG-Film. Die VFP wird hier zu einer fiesen Organisation, die einfach so eine fragwürdige Allianz mit einer unmoralischen Rasse schließt und ein hilfloses Volk umsiedeln möchte. Die Frage nach Recht und Unrecht ist ein zentrales Thema und wirklich sehr gut in Szene gesetzt. Ja, der Film wirkt wie eine TNG-Doppelfolge, aber ich finde das eher positiv als negativ. ST IX wird bis heute sträflich unterschätzt. Wir sehen hier Star Trek in Reinform.

    ST XI – viele Fans sind begeistert und reden von einer Wiedergeburt und einem frischen, neuen Star Trek. Ich tue das nicht. Das Franchise kann dank ST XI getrost als gescheitert angesehen werden. Gegen diesen hanebüchenen Schwachsinn war selbst Nemesis noch wirklich sehenswert. Allerdings bin ich nicht völlig ohne Hoffnung. Vielleicht macht ein besserer Regisseur mal einen wieder einen guten Film. Zwei schlechte Filme am Stück reichen ja wohl.
    "All dies könnte bloß eine aufwändige Simulation sein,
    die in einem kleinen Gerät auf jemandes Tisch läuft."
    (Jean-Luc Picard über das Wesen der Wirklichkeit)

    Kommentar


    • #3
      TOS
      - TAS ist eine gute Serie und eine "würdige vierte Staffel"

      TNG
      - "Best of Both Worlds" gehört nicht zu den besten Trek-Episoden
      - "Gefangen in der Vergangenheit" gehört zu meinen All-Time-Star-Trek-Favorites
      - TNG ist nicht die beste Trek-Serie überhaupt (mittlerweile gefällt mir sogar TOS besser)

      DS9
      - Die ersten beiden Staffeln (vor allem die zweite) sind nicht absolut grottig
      - Staffel 6 und 7 sind nicht die besten Staffeln sondern IMO 4 und 5

      VOY
      - Der Pilotfilm ist der beste des gesamten Franchises
      - Kes gehört zu den besten Charakteren mit dem meisten Potential und hätte niemals für Seven geopfert werden sollen
      - Neelix ist nicht mal halb so nervig wie allgemein behauptet
      - Qualitativ sehe ich keinen großen Unterschied zu TNG (bei TNG sind halt die letzten Staffeln besser, die ersten beiden aber WEEEIT schlechter)
      - Seven ist zwar hübsch anzusehen mit ihrem ständigen Effizienzgequatsche aber der nervigste Charakter seit Weasly Crusher
      - "Endgame" ist zwar ein unwürdiges Finale aber kein völliger Reinfall

      ENT
      - Der Pilotfilm kommt nicht wirklich an "Der Fürsorger" heran
      - Die Serie ist dank den letzten beiden tollen Staffeln die beste Trek-Serie nach DS9
      - Nachdem Manny Coto einiges von B&B wieder ausgebügelt hat, gibt es nicht mal halb so viele Kontinuitätsfehler wie von vielen Fans behauptet
      - T'Pol sieht nur mit ihren langen Haaren wirklich heiß aus
      - Nur weil die Suliban und die Xindi später nicht mehr erwähnt werden, ist dies noch lange kein Kontinuitätsfehler
      - Ähnlich VOY: Das Finale ist zwar der Serie unwürdig aber kein völliger Reinfall

      Filme
      - ST1 ist einfach nur laaaaaangweilig
      - Nicht der 5er, sondern der 1er ist IMO der schwächste der Reihe
      - "Der Aufstand" zählt dank seiner tollen Trekkigkeit nicht zu den schlechtesten ST-Filmen
      - "Auf der Suche nach Mr. Spock" ist qualitativ fast auf einer Ebene mit 2, 4, 6 und 8
      - "Nemesis" ist zwar schwach aber nicht gaaaaanz zu schlecht wie von vielen gesehen
      - Star Trek 11 gehört aufgrund seiner vielen Logiklücken zu den schwächeren Trek-Filmen
      - Trotz Beteuerungen der Produzenten wurde auf Grund der Canon-Regeln (nur onscreen ist canon) die alte Zeitlinie mit ST11 ausgelöscht

      Kommentar


      • #4
        Ah, sehr schöne Idee für einen Thread! Mal die Möglichkeit für jeden, ein persönliches Grundsatzpapier zu erstellen.

        TOS:

        - Trotz des Alters eine Serie, die meiner Meinung nach auch heute noch ihre Fans finden könnte. Sehr "menschliche" und sympathische Charaktere, universelles Space-Opera-Prinzip und ein Großteil der Stories ist bei weitem nicht so 60er-Jahre-mäßig wie viele oft meinen.

        - TOS definiert das, was Star Trek sein sollte, sicher am besten, weil es einfach die erste Serie und Roddenberrys erste Idee für eine derartige Serie war. TNG-Pseudo-Philosophie die von vielen als "Kern" von Star Trek ausgemacht und als Bestandteil von "echtem" Star Trek gesehen wird, ist es nicht. Diese extrem hohe, nachträglich rein interpretierten Kriterien finden sich ins insgesamt nur sehr wenigen Folgen.

        - "Spocks Gehirn" ist zwar keine Spitzenfolge, aber sicher nicht der Tiefpunkt, zu dem ihn manch einer machen will. Eine der einfacheren Storys sicher, aber zumindest ganz okay erzählt.


        TAS:

        - Eine würdige Fortsetzung und vierte Staffel zu TOS. Sollte nicht abgelehnt werden, weil es "nur" Zeichentrick ist.

        - Auch grobe Kontinuitätsschnitzer, die sich nicht leicht erklären ließen, gibt es nicht.


        TNG:

        - TNG ist jene Serie, die am schlechtesten gealtert ist, wirkt allein produktionstechnisch und vom Look her inzwischen deutlich stärker "angestaubt" als das noch 20 Jahre ältere TOS.

        - Dass erst TNG "echtes" Star Trek sei, ist eine Meinung, die man wohl hauptsächlich nur im deutschsprachigen Raum vorfindet. Hierzulande wurde ST sicher erst mit TNG populär, aber das wurde auch nur möglich, weil man beschloss, die Serie nach dem extremen Erfolg von TOS in den 70ern zu drehen.

        - Der Großteil der Charaktere ist unnahbar, scheinen immer über allem zu stehen und immer alles besser zu wissen. Sie haben wenig Identifikationspotenzial.

        - Riker ist mein Lieblingscharakter, weil er eben wesentlich natürlich und bodenständiger daher kommt als die meisten anderen.

        - "In den Händen der Borg"/"Best of both worlds" hat keinen besonders guten Cliffhanger. Er ist ziemlich vorhersehbar.

        - Die Serie hat mit Staffel 1 einen relativ guten und soliden Start, Staffel 2 baut aber deutlich ab, ist für mich die schlechteste Star Trek-Staffel überhaupt.

        - Von allen Spin-off-Serien hat TNG am wenigsten dazu beigetragen, das Star Trek-Universum zu formen und weiterzustricken. Es gab viel zu viele Aliens- und Anomalies-of-the-week und es gab verglichen mit den anderen Serien kaum Anspielungen auf TOS und das zuvor etablierte Universum der Original-Serie. Alle anderen Spin-off-Serien sind da besser und dass obwohl sie noch auf TNG zusätzlich Rücksicht genommen haben und Anspielungen zu TNG eingebaut haben.


        DS9:

        - Die ersten beiden Staffeln gehören sicher nicht zum besten von Star Trek, aber sind grundsolide noch ehe mit Staffel 3 der Aufwärtstrend einsetzt.

        - Staffel 3 und 4 sind meine Favoriten, nicht das Finale des Dominion-Krieges.

        - Ezri finde ich besser als Jadzia.

        - Das Serienfinale selbst wirkt leider etwas unausgegoren. Wiederverwertete Effekte in der Endschlacht sind nur die Spitze des Eisbergs, noch mehr störend ist, dass man hier endgültig zum Schluss kommen muss, dass die Propheten-Mythologie leider nie wirklich aufgenommen und rund abgeschlossen wurde.


        VOY:

        - Die Serie führt im Pilotfilm ein Konzept ein, auf das im späteren Serienverlauf kaum noch eingegangen wird. 90 % der Folgen hätten genauso auch im Alpha-Quadranten spielen können.

        - Die Voyager bzw. Intrepid-Klasse ist kein schönes Schiff.

        - Kes ist leider gerade dann aus der Serie rausgeschrieben worden, als sie begann, interessant und vor allem erwachsener zu werden.

        - Die Darstellung der Borg war manchmal nicht besonders glücklich, aber in Summe (und vor allem angesichts der fast ständigen Präsenz in den letzten paar Staffeln) war ein Großteil der Borg-Folgen noch immer gut bis sehr gut.

        - "Endspiel" war ein gutes Finale. Angesichts der nicht genutzten Chancen des Serienkonzeptes war es okay.


        ETP:

        - ETP kommt der Originalserie noch am nächsten, hat sympathische und bodenständige Charaktere, mit denen man sich identifizieren kann und und zusammen mit der auch nach fast 10 Jahren immer noch modernen Optik und Produktionsweise für mich die beste Star Trek-Serie.

        - Die zweite Staffel ist nicht so schlecht, wie sie gerne gemacht wird. Es liegt eher an einer unvorteilhaften Ausstrahlungsreihenfolge, wodurch viele der schlechteren Folgen hintereinander kamen. Dafür kamen aber auch viele der besten Folgen hintereinander. Staffel 2 ist damit nicht schlechter als der breite Druchschnitt aller anderen Star Trek-Staffeln und nur mit den 2. Staffeln der anderen Serien verglichen sogar hervorragend.

        - Die meisten angedichteten Kontinuitätsfehler sind in Wirklichkeit gar keine sondern basieren rein auf "Fanon". Grundsätzlich geht die negative Stimmung gegenüber der Serie davon aus, dass "Trekkies" sich vorab falsche Vorstellungen vom 22. Jahrhundert im ST-Universum gemacht haben oder davon ausgingen, das damals sowieso nichts besonderes passiert sein könnte, weil die Ära ja mehr als 100 bzw. 200 Jahre später nicht dauernd erwähnt wurde.

        - Was sonst an Kontinuitäts"fehlern" übrig bleibt, lässt sich auch mit sehr wenig Nachdenken mit Leichtigkeit erklären, bzw. lieferte die Serie selbst später nach. Bei den anderen ST-Serien ist das auch nicht in größerem oder kleineren Ausmaß der Fall.

        - Nicht erst mit Staffel 4 gibt es Anspielungen auf die anderen ST-Serien. Bereits ab Staffel 1 treffen wir viele bekannte Spezies und Planeten. Im Vergleich zu Staffel 4 wurden diese Referenzen aber subtil und nicht mit dem Holzhammer vorgetragen. Wahrscheinlich wurden sie deshalb von vielen Fans einfach übersehen.

        - Die NX-01 ist ein hübsches Schiff, das äußerlich nur oberflächlich der Akira-Klasse ähnelt, aber einen komplett anderen Gesamteindruck hinterlässt. Im Inneren ist das Design hervorragend.

        - Die Serie hat den besten Vorspann aller ST-Serien, aber jener ab Staffel 3 gefällt mir noch etwas besser, weil schwungvoller und dynamischer.


        Die Filme:

        - Star Trek 1 ist ein Film, der durch mehrmaliges Ansehen in der Gunst steigt. Vor allem wenn man sich beim zweiten Sehen klarmacht, was die Kinobesucher 1979 bisher unter dem Namen "Star Trek" kannten und mit welcher Bildgewalt es auf die Leinwand zurückkehrte. Der erste Film hat in vielen Bereichen das Star Trek-Universum erweitert.

        - Star Trek 3 ist der wohl am meisten unterschätzte Film der Reihe. Dabei ist der Film nicht weniger optisch interessant als der erste Film und führt Dinge ein, die noch Jahrzehnte später im ST-Universum eine Rolle spielen werden. Auch die Handlung ist schön auf Zug inszeniert.

        - Star Trek 4 ist zwar eine nette Komödie, aber die Umweltbotschaft kommt schon mit dem Holzhammer daher.

        - Star Trek 5 ist nicht der schlechteste Star Trek-Film. Er zwar weit weg davon der beste zu sein, aber er hat seine Momente dank dem Trio Kirk/Spock/McCoy und ist mal wieder richtig "TOSig"

        - Die Klingonen in Star Trek 6 und allgemein der Movie-Ära gefallen mir am besten. Begriffe wie "Ehre" und "Ruhm im Kampf" sind kein Thema, während sie in den späteren TNG-Ära-Serien extrem inflationär verwendet werden und die Klingonen zu einem wandelnden Klischee machen.

        - Die dunkle Beleuchtung auf der Enterprise in Star Trek 7 war gut gewählt, sonst hätte der Film optisch wohl nur wie eine TV-Doppelfolge gewirkt.

        - Die von William Shatner vorgeschlagene Story für Star Trek 8 (nachzulesen im Roman "Die Rückkehr") wäre noch besser gewesen als der tatsächliche Film. Es wäre wahrscheinlich der epischte und bombastischte Film der Reihe gewesen und hätte Kirk einen besseren Abgang beschert als in ST7.

        - Star Trek 9 kommt rüber wie eine TV-Doppelfolge. Viele wiederverwertete Sets von VOY, schlechte CGI-Effekte und eine ziemlich unbedeutende Story für einen Kinofilm und komplett das Erfolgsrezept von ST8 ignorierend.

        - Star Trek 10 ist ein sehr guter und unterhaltsamer Film, der ST8 nicht viel nachsteht und auch als Abschluss der TNG-Ära im Kino hervorragend funktioniert.

        - Star Trek 10 wurde dafür kritisiert, dass die Romulaner nur "Statisten" gewesen wären. Das waren sie meiner Meinung nach in den vorangegangenen TNG-Ära-Serien aber auch und alles andere als ein wirklich interessantes Volk.

        - Star Trek 11 ist ein enorm gelungener Reboot des Star Trek-Universums. Herausgekommen ist ein unterhaltsamer Film mit den unverkennbaren Helden aus TOS und einer Story, die sehr gut zu TOS passt.

        - Es war absolut richtig, mit ST11 in die TOS-Ära zurückzugehen. Die TNG-Ära ist ausgelutscht, noch weiteres Vorangehen in die Zukunft über das 24. Jahrhundert hinaus führt zu noch Technobabble-lastigeren Geschichten.

        - Das alte Universum besteht zumindest bis zur Abreise von Nero und Spock weiterhin. Das alte Universum stellt durch die direkte Verbindung durch Spock und Nero die direkte Vergangenheit der neuen ST11-Zeitlinie dar. Bis zu Neros Auftauchen verliefen beiden Zeitlinien (=Synonym für Paralleluniversum) identisch. Dass eine "Überschreibung" des alten Universums durch die Zeitreise geschieht, ist für den Zuseher in den meisten vorherigen Zeitreise-Geschichten gar nicht feststellbar. Übrig bleiben wahrscheinlich ca. gleich viele Geschichten, die den Fortlauf oder die Überschreibung implizieren.

        - Und ganz ehrlich: Es völlig egal, ob die alte Zeitlinie weiterläuft oder nicht. Es hätte nach "Nemesis" keinen weiteren Film (bzw. Serie) mehr mit der TNG-Crew gegeben, keinen DS9-Film, keinen VOY-Film und auch keinen anderen Film der irgendwie darauf aufgebaut hätte. ST11 hat also einer solchen Fortsetzung nicht die Chance "weggenommen". Tatsache ist, dass diese Chance nie existiert hat. Kein Grund also, auf Paramount, Abrams, Orci & Co beleidigt zu reagieren.

        - Die Serie "Enterprise" ist die einzige ST-Serie, die in beiden Universen Gültigkeit hat. Nur ein Grund mehr, warum diese Serie die beste ist.

        - Kinofilme sind keine wöchentlichen Serienepisoden und haben völlig andere Schwerpunkte. Man darf also nicht erwarten, dass jede für die Story unwichtige Kleinigkeit on-screen hinterfragt und dem Zuseher (oder dem "Trekkie") erläutert wird.
        Zuletzt geändert von MFB; 28.03.2011, 17:08.

        Kommentar


        • #5
          Zitat von EA-Loyalist Beitrag anzeigen
          Ich finde, ebenso wie Du, die Klingonenfolgen meist eher ermüdend als erbauend. Dieses permanente Gerede um Tradition und Ritual ist schon recht nervig. Es gibt aber auch Ausnahmen. So waren „Der Austauchoffizier“ oder der Zweiteiler „Der Kampf um das Klingonische Reich“ wirklich gut. Diese Folgen sehe ich immer wieder gerne.
          Da hörst du von mir keine Widerrede; es gibt da auch Klingonen-Folgen (oder Quasi-Klingonen-Folgen), die ich sehr mag. Ich denke da beispielsweise an "Ethics" oder "The Enemy", in denen die Ehrvorstellungen der Klingonen ja auch durchaus infrage gestellt werden. Auch die "Birthright"-Doppelfolge gefällt mir aus ähnlichen Gründen.

          Und obwohl Worf wie gesagt nicht gerade mein Lieblingscharakter ist, gibt es eine Menge toller Szenen, die den Charakter gekonnt auf humorvolle oder dramatische Weise einsetzen. Worfs wunderbare Solidarität zu Riker in "The Outcast" kommt mir beispielsweise in den Sinn oder sein trockener Humor in Episoden wie "A Fistful of Datas" oder "Qpid" ("I am not a merry man").

          Zitat von HanSolo Beitrag anzeigen
          TAS ist eine gute Serie und eine "würdige vierte Staffel"
          Dieser unpopulären Ansicht kann ich mich ebenfalls anschließen (wodurch sie ja im Grunde weniger unpopulär wird, richtig? ). Ich habe keine Probleme damit, die animierte Serie als vollwertige Fortsetzung der Serie zu akzeptieren; wenn sie auch in sehr abgewandelter Form daherkommt.

          Zitat von HanSolo Beitrag anzeigen
          Nachdem Manny Coto einiges von B&B wieder ausgebügelt hat, gibt es nicht mal halb so viele Kontinuitätsfehler wie von vielen Fans behauptet
          Das macht mich neugierig. Auf welche Kontinuitätsfehler, die von Coto ausgebügelt wurden, beziehst du dich da?

          Zitat von HanSolo Beitrag anzeigen
          Ähnlich VOY: Das Finale ist zwar der Serie unwürdig aber kein völliger Reinfall
          Sehe ich teilweise ähnlich: Als Serienfinale funktioniert "These Are The Voyages ..." für mich gar nicht, aber für sich allein stehend ist die Episode nicht vollkommen schlecht. Insbesondere die Szenen mit Shran gefallen mir sehr und Riker und die Enterprise-D wiederzusehen war ebenfalls toll. Im Großen und Ganzen war die Episode für mich aber schon eine Enttäuschung.

          Zitat von MFB Beitrag anzeigen
          Ah, sehr schöne Idee für einen Thread! Mal die Möglichkeit für jeden, ein persönliches Grundsatzpapier zu erstellen.
          Danke. Freut mich, dass dir der Thread gefällt. Nur schade, dass die Beteiligung mal wieder eher gering ausfällt. Es wirkt, als wäre Star Trek im deutschsprachigen Raum derzeit tatsächlich totdiskutiert. Schade, wie ich finde.

          Zitat von MFB Beitrag anzeigen
          TOS definiert das, was Star Trek wie es sein sollte sicher am besten, weil es einfach die erste Serie und Roddenberrys erste Idee für eine derartige Serie war. TNG-Pseudo-Philosophie die von vielen als "Kern" von Star Trek ausgemacht und als Bestandteil von "echtem" Star Trek gesehen wird, ist es nicht. Diese extrem hohe, nachträglich rein interpretierten Kriterien finden sich ins insgesamt nur sehr wenigen Folgen.
          Sehr gut zu wissen, dass ich nicht der einzige bin, der das so sieht.

          Zitat von MFB Beitrag anzeigen
          "Spocks Gehirn" ist zwar keine Spitzenfolge, aber sicher nicht der Tiefpunkt, zu dem ihn manch einer machen will. Eine der einfacheren Storys sicher, aber zumindest ganz okay erzählt.
          Stimmt. Den Tiefpunkt stellt für mich persönlich entweder "And The Children Shall Lead" oder "The Omega Glory" dar.

          Zitat von MFB Beitrag anzeigen
          Die Serie hat mit Staffel 1 einen relativ guten und soliden Start, Staffel 2 baut aber deutlich ab, ist für mich die schlechteste Star Trek-Staffel überhaupt.
          Ja, das mit der ersten Staffel The Next Generation ist schon seltsam, finde ich. Habe ich sie früher immer als die definitiv schlechteste des gesamten Franchises angesehen, bin ich über die Jahre hinweg dahin gekommen, sie doch gar nicht mehr so schlecht zu finden. Ich denke, als ich jünger war, hat mich einfach die im Vergleich zum Rest der Serie altbackene Erzählweise gestört. Erst jetzt sehe ich, dass die Episoden der erste Staffel oft viel schöner inszeniert sind (was sowohl Bleuchtung, Special Effects und Musik betrifft). Und mit "Where No Man Has Gone Before", "Coming of Age" und "Conspiracy" gibt es gleich drei meiner TNG-Lieblingsepisoden in der ersten Staffel.

          Hinsichtlich der zweiten Staffel kann ich dir allerdings nicht beipflichten: Ich finde, sie verbindet die interessantere Optik und Musik der ersten Staffel mit dem besseren Storytelling aus den späteren Staffeln und hat schon ein paar richtig tolle Episoden. Mit Pulaski gibt es in der zweiten Staffel sogar einen meiner Lieblingscharaktere.

          Kommentar


          • #6
            Zitat von Xon Beitrag anzeigen
            Star Trek (1966)
            • "The Way to Eden" ist eine meiner absoluten Lieblingsepisoden, weil sie sich nicht allzu ernst nimmt und richtig schön campy ist. Vor allem aber wegen der tollen Musik.
            • Chekov ist mein Lieblingscharakter in der Serie, weil ich mich auf gewisse Weise mit seinem Status als Außenseiter identifizieren kann.
            • In Bezug auf das gesamte Franchise ist die Serie aus meiner Sicht die mit der interessantesten und reichsten Ästhetik und die mit der besten sowie abwechslungsreichsten Musik.

            The Next Generation
            • Riker ist vielleicht mein Lieblingscharakter des gesamten Franchises. Einfach weil die Episoden, die sich um ihn drehen, meiner Meinung nach oft die besten sind.

            Deep Space Nine
            • Ich liebe Vic Fontaine. (Obwohl ich mir dabei nicht allzu sicher bin, ob das tatsächlich eine Meinung ist, die nicht von der Mehrheit geteilt wird.)

            Voyager
            • Neelix war nur halb so nervig, wie die meisten Fans ihn darstellen. Eigentlich war Ethan Phillips sogar ein richtig guter Schauspieler und wenn Neelix im Mittelpunkt einer Episode stand ("Jetrel", "Fair Trade", "Mortal Coil", "Rise"), war die meist mehr als gut.

            Enterprise
            • Ich mag die Titelsequenz und Titelmelodie der Serie.

            Die Filme
            • Ich mag den fünften Film und finde, dass Laurence Luckinbill als Sybok großartig war.
            Dem kann ich mehr oder weniger zustimmen.

            TOS:
            "The Way to Eden" ist zwar nicht eine meiner absoluten Lieblingsfolgen, aber ich finde sie dennoch klasse. *g*
            Chekov ist auch einer meiner Lieblingscharaktere. So richtig gemerkt hab ich das komischerweise mit dem 4. Film. Fands immer komisch, dass der so unbeliebt sein sollte.
            Die Musik ist wirklich klasse.

            Eine meiner Lieblingsfolgen ist "Miri". Ich fand die Kinder nicht "nervig" oder so, wie scheinbar manch anderer.
            (Liegt aber vermutlich an der Ähnlichkeit zu The Tribe und die Serie mag ich nunmal sehr.)

            Ich mag TOS von allen ST-Serien immernoch am liebsten.
            Ein hoch auf Salzstreuer & Co. Dieser Einfallsreichtum geht durch bessere Computertechniken irgendwie mehr und mehr verloren.

            TNG:
            Riker und viele der Folgen mit ihm fand ich auch immer klasse.
            Meine absoluten Lieblingscharas sind und bleiben aber Deanna & Beverly. (Gehöre ich damit nicht auch zu ner "Minderheit"? Gerade, was Crusher angeht? )

            Tasha Yar mochte ich überhaupt nicht, lediglich in ein bis zwei Folgen fand ich sie "ok".
            Ebenso Ro Laren. Die einzige Folge, wo sie mir gefiel und mal nicht auf den Wecker ging, war die, wo sie plötzlich ein Kind war. Die Schlußszene(n) mit Guinan fand ich klasse.

            DS9:
            Vic Fontaine fand ich auch gut.
            Aber ansonsten gabs nur wenig, was mir bei der Serie gefiel.

            Voyager:
            Neelix war einer meiner Lieblingscharas.
            Wann gabs denn mal ne Serie, wo sozusagen der "Bordkoch" ne Rolle spielte?

            Enterprise:
            Ich liebe die Titelsequenz/Titelmelodie.


            Die Filme:
            Ich mag alle... wirklich alle.

            Bei ST 1 kann ich MFB nur vollends zustimmen. Dass er durch mehrmaliges Ansehen in der Gunst steigt geht mir ebenso. Und ich dachte, da bin ich die einzige, die das so sieht. *lol*

            Den neunten fand ich klasse und hab mich oft gefragt, wieso ich damit ziemlich allein da stehe.

            Den 10. fand ich ebenfalls nicht so schlimm, wie immer alle meinten. Sicher, man hätte mehr draus machen können, hätte einige Schnitte lassen sollen, aber dennoch: ich mag ihn und gucke ihn immer wieder gerne.

            Den 11. habe ich sogar 2x im Kino angesehen. Damit stand ich - zumindest in meinem Umfeld - auch recht allein da. Hab keinen gefunden, der mit mir ein 2. oder gar 3. Mal hinein wollte...
            Nothing is forgotten, nothing is ever forgotten!

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            • #7
              Wirklich eindeutig unpopuläre Meinung meinerseits fallen mir gar nicht so viele ein. Bei den paar Beispielen, die eigentlich immer erwähnt werden, kann ich eigentlich nicht widersprechen. Neelix gut finden ist vergleichbar mit Jar Jar Binks gut finden, Wesely ist nervig, Star Trek-Kinder sind nervig, Janeway ist ein überforderter Captain, Archer nicht der hellste Vertreter seiner Spezies usw.

              Aber um doch ein paar Kleinigkeiten in die Runde schmeißen zu können:

              - Ich finde McCoys ewige Stichelleien gegen Spock weder lustig noch freundschaftlich, sondern albern und teilweise boshaft.

              - Ich sehe das Star Trek-Universum, speziell in der TNG- Darstellung, nicht als die Ober-Utopie, für das es gerne verkauft wird. Das mag das Ziel gewesen sein, aber die Umsetzung ergibt eben keine Welt, die unser irgendwie meilenweit überlegen wäre.

              - Mir gefiel die Gilbert & Sullivan-Einlage in "Insurrection" trotz ihrer inhärenten Blödheit (Supercomputer kann sich nicht auf zwei Dinge gelichzeitig konzentrieren).

              - Auf die ein oder andere Shakespeare-Referenz hätte ich hingegen verzichten können.

              - Geordis VISOR finde ich gleich aus mehreren Gründen dämlich. Nicht nur, dass er dämlich aussieht und Geordi zum Außenseiter stempelt, es ist auch nicht nachvollziehbar, warum man mit dem Teil nicht "normal" gucken kann. Völlig gescheitertes Toleranz-Device.


              Ansonsten müsste ich mir die Episodenbewertungen noch mal im Einzelnen angucken, ob meine Bewertung da irgendwo eklatant vom allgemeinen Konsenz abweicht. Aber im Groben und Ganzen mag ich die Folgen, die sich immer wieder in den Best of-Bewertungen wiederfinden.

              Zitat von Xon

              * "The Way to Eden" ist eine meiner absoluten Lieblingsepisoden, weil sie sich nicht allzu ernst nimmt und richtig schön campy ist. Vor allem aber wegen der tollen Musik.
              Ach, fast jeder mag sich darüber lustig machen, aber, Hand aufs Herz, wenn die Space Jam Session dann startet singt/summt/klopft doch bestimmt jeder Zweite mit voller Leidenschaft mit (ich ebenfalls).

              Pulaski ist einer meiner Lieblingscharaktere. Ich wünschte, sie wäre geblieben und hätte Crusher auf Dauer ersetzt. In der Anfangszeit von The Next Generation war sie der erste richtige Charakter der Serie.
              Sehe ich auch so. Pulaski hat in einer Staffel mehr Persönlichkeit in die Serie eingebracht als der tanzende Doctor in 6 Staffeln + 4 Filmen.
              I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

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              • #8
                Zitat von Xon Beitrag anzeigen
                Das macht mich neugierig. Auf welche Kontinuitätsfehler, die von Coto ausgebügelt wurden, beziehst du dich da?
                - In den ersten Staffeln wurde oft bemängelt, dass die TOS-Rassen bis auf die Vulkis und tlw die Andorianer kaum ne Rolle spielten, unter Coto gabs dann aber Tellariten, Orions, Organier, Gorns usw. in Hülle und Fülle

                - Auch war einer der Kritikpunkte, dass das Design sich kaum an TOS orientierte - ab Staffel 4 blinkt es aber auf der Brücke so richtig schön

                - Eine DER Ausbesserungen Cotos war die Darstellung der Vulkis - bisher wurden sie sehr "unvulkanisch" in ENT dargestellt, Coto lieferte die Erklärung hierfür.

                - Ein weiter Punkt ist natürlich das Aussehen der Klingonen, welche (konnte man annehmen) zu ENT-Zeiten wie in TOS aussehen müssten, auch hier lieferte Coto die Erklärung

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                • #9
                  Hm, ob jetzt meine Meinungen wirklich unpopulär sind, kann ich gar nicht so richtig beurteilen, weil ich anscheinend mit manchen Sachen gar nicht so alleine dastehe.

                  -Chekov ist ebenfalls mein Lieblingscharakter. Vor allem im vierten Film hat er ein paar hervorragende Szenen.

                  -TOS ist immer noch die beste Star Trek Serie. Einfach weil sie doch mehr eine klassische Abenteuergeschichte erzählt.

                  - Die Enterprise D ist mit Abstand die hässlichste Variante des ganzen Franchise. *duck und weg*

                  - DS9 habe ich nur unregelmäßig geschaut. War ganz nett, aber jetzt nicht so fesselnd wie TOS oder TNG.

                  - Da ich die Original Serie schon am Besten fand, gefällt mir auch ST 11 ausnahmslos gut, da er einfach am, äh TOSigsten von all den Filmen ist. (Trotzdem ist ST II immer noch der beste)

                  - Borg haben mich schon immer genervt.
                  Time... lines??? Time is not made out of lines, it is made out of circles. That is wy Clocks are round

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                  • #10
                    Probieren wir es mal:

                    TOS
                    - Die Titelmusik ist einfach SCHEUSSLICH!
                    - Zu viele Planeten, die vergangene Erdepochen imitieren.
                    - Zu viele Götter und gottgleiche Wesen.
                    - Kirk langweilt unendlich mit seinen Weibergeschichten.

                    TNG
                    - Pulaski war viel sympathischer als Crusher.
                    - Die Enterprise-D sieht so merkwürdig schwellköpfig aus.
                    - Guinan ist die Beste!

                    DS9
                    - Vic Fontaine - (D)elete, (E)rase, (K)ill?
                    - Die ersten Staffeln DS9 sind deutlich besser als die erste Staffel B5.
                    - Siskos Baseballfimmel ist einfach nur fad.
                    - Spiegel-Dadzia war viel interessanter als Standard-Jadzia.

                    VOY
                    - Neelix war doch ganz amüsant.
                    - Paris dagegen ein fader Tropf. Ganz zu schweigen von Kim und Chakotay.

                    ENT
                    - Die Titelmusik ist einfach SCHEUSSLICH.
                    - Zu viel Geböller und Geballer, zu wenig Star Trek.
                    - Wieso sehen eigentlich alle auf der Enterprise wie voneinander geklont aus?

                    FILME
                    - ST1 war einer der gelungendsten Filme.
                    - ST3 übersteigt William Shatners Schauspieltalent mit am deutlichsten.
                    - ST7 hat der Enterprise-D einen würdigen Untergang gebracht.
                    - ST8 hätte auf die Borg-Queen mit Freuden verzichten dürfen.
                    - ST10 war gar nicht schlecht, aber ist durch Schnitte an den falschen Stellen vermurkst worden.
                    - ST11 ... da hat jemand Star Trek Phase II auf dem Web geguckt und eine gute Idee gehabt...
                    Die Sternenflotte bescheinigt hiermit, dass zur Erzeugung dieses Textes kein Rothemd gemeuchelt, gephasert, erstochen, erschlagen, gesteinigt, transporterverunfallt noch in irgendeiner anderen Weise grob ausgebeutet, misshandelt oder an körperlicher oder geistiger Unversehrtheit geschädigt wurde.

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                    • #11
                      So viel ist es bei mir nicht ...

                      ... ich beziehe mich hier mal hauptsächlich auf die Kinofilme, da ich mich mit den Serien seit längerer Zeit nicht mehr beschäftigt habe (Voyager & Enterprise habe ich nicht einmal komplett gesehen).

                      Star Trek I ist für mich ein Meisterwerk. Der Film ist langsam und mysteriös, gleichzeitig unglaublich atmosphärisch. Für mich kommt das Feeling von Star Trek 1 der Original Serie aus den 60ern am nächsten.

                      Star Trek IV ist für mich der schlechteste Star Trek Film. Ich kann mit dieser 80er Jahre Stimmung einfach nichts anfangen. Der Film ist für mich eine unterdurchschnittliche Sci-Fi Komödie, die nicht viel Star Trek Feeling hat.

                      Star Trek V ist nicht mein Lieblingsfilm, aber ich finde ihn auch nicht so schlecht wie viele andere.

                      Star Trek VII ist mein Lieblingsfilm, allein schon wegen Bösewicht Soran. Sein Lebensmotto "Die Zeit ist das Feuer in dem wir verbrennen" trifft genau meine Gedanken und ich kann mich sehr gut damit identifizieren.

                      Star Trek IX gefiel mir ebenfalls sehr gut, da sich der Film irgendwie wie eine TNG Doppelfolge anfühlt.

                      Generell zu Star Trek: Für mich stehen eher Geschichten und Charaktere im Vordergrund als wissenschaftliche Korrektheit. Die Sache muss halbwegs glaubwürdig sein, aber ich prüfe nicht bei jeder Szene nach, ob das nun physikalisch korrekt ist oder nicht. Ich will unterhalten werden und darin ist Star Trek ziemlich gut.
                      "Die Zeit ist das Feuer in dem wir verbrennen" - Soran, Star Trek VII

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                      • #12
                        Hier mal meine 50 Cent unpopulärer Meinungen:

                        TOS:

                        Die originale ST-Serie hat nicht weniger philosophisch-ethische und sozialkritische Komponenten als TNG und war immer als utopische SF konzipiert.

                        TAS war doch OK.

                        TNG:

                        Die erste Staffel ist nicht halb so schlecht, wie sie oft gemacht wird. "We'll always have Paris" gehört zu meinen All-Time-Favorites.

                        TOS und TNG machen für mich gemeinsam den Kern von ST aus. Ich kann mich nicht entscheiden, welche ich besser finde. Beide sind großartig. Keine andere ST-Produktion hat je wieder diese Qualität erreicht.

                        Ich habe nichts gegen Kinder - auch nicht in Star Trek.

                        DS9:

                        Ich fand immer, dass die Klingonen hier überhaupt nicht reinpassen - auch nicht, um die Quoten aufzubessern.

                        B5 war DS9 von Anfang an um Lichtjahre voraus, aber es ist schön, dass man sich irgendwann auch hier Mühe gegeben hat, einen komplexeren Erzählstil zu finden.

                        VOY:

                        War der Beginn des Ausverkaufs von ST.
                        Charaktere wie Abziehbilder. Vorhersehbare und langweilige Geschichten. Ungenutztes Potential. Die mit Abstand schlechteste ST-Serie.

                        ENT:

                        Ich habe nur ein paar Folgen gesehen und sehr schnell das Interesse verloren, obwohl ich als alter Quantum Leap - Fan Scott Bakula wirklich mag.
                        Weniger Inhalt, mehr Action schien mir hier die Devise zu sein. Nicht meine Teetasse .

                        TOS-Filme:

                        Alle TOS-Filme sind großartig und jeder hat seine eigenen Qualitäten.

                        ST1 ist richtig gute Science-Fiction.

                        STV ist nicht unbedingt der Beste, aber auch längst nicht so schlecht, wie oft behauptet.

                        STIII ist der Schwächste TOS-Film, aber allein wegen der Charakterszenen immer noch sein Geld wert.

                        TNG-Filme:

                        Die TNG-Filme sind alle irgendwie enttäuschend.

                        Generations hatte eine flache Story, Kirks Tod war unnötig, genauso wie der Tod von Picards Familie. Nach der Abschlussfolge von TNG hatte ich Besseres erwartet.

                        First Contact war ein guter SF-Actionfilm, der schon irgendwie Spaß macht, aber das richtige ST-Feeling kommt da bei mir nicht auf. Außerdem hat mich geärgert, dass man die letzte Entwicklung der Borg und die Verarbeitung von Picards Trauma aus der Serie für diesen Streifen einfach mal ignoriert hat. Die Borg-Queen war dämlich.

                        Insurrection ist der einzige TNG-Film, der wenigstens in die Nähe der Qualität der Serie kommt und ihr auch am Ähnlichsten ist. Deshalb ist es für mich auch der beste TNG-Film. Schade, dass man auf diverse Albernheiten nicht verzichten konnte, die lustig sein sollten, es aber nicht waren.

                        Nemesis war einfach nur langweiliger, seelenloser und relativ hirnfreier Bockmist. Ich wäre im Kino fast eingeschlafen und fand die Storyline um Data nur ärgerlich, zumal mit keiner Silbe Lore erwähnt wurde. Und ein Picard-Klon, der kein Stück wie Picard aussieht? Geh mir weg. Nicht nur der schlechteste ST-Film, sondern überhaupt einer der miesesten Trashfilme, den ich kenne.

                        Der Star Trek - Film von 2009 ist kein Star Trek. Viel mehr ist er eine Art TOS-Karrikatur. Die Handlung ist völlig sinnbefreit, die Enterprise sieht aus, als wäre sie ein Babyspielzeug von Fisher Price, Kirk und Spock sind total unsympathisch und nach irgendwelchen Aussageabsichten suche zumindest ich vergeblich. Der Film ist der endgültige Grabstein auf der Ruhestätte eines ohnehin längst totgerittenen Pferdes.

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                        • #13
                          Ich schreibe dazu gern einen meiner längeren Texte:

                          TOS

                          Ich habe keinen wirklichen Lieblingscharakter, da ich es a) zu selten sehe und b) das was ich sehe nicht wirklich leiden kann. Mir kommen viele Folgen auch zu gestellt vor, echte Spannung kommt selten auf.

                          TNG

                          TNG fängt 100 Jahre nach Kirk und Co an und versucht, die Altlasten über Bord zu werfen. Der verzichtbare Hauptcharakter war nicht Tasha Yar, sondern Worf. Überhaupt finde ich die Klingonen total entbehrlich. Ihr dauerndes Gefasel von Ehre, Mut etc. ist nur nervig und diese Nervigkeit zieht sich wie ein roter Faden durch Star Trek.

                          DS9

                          Diese Serie werde ich mir die nächsten Wochen über reinziehen und dann genauer beurteilen. Positiv fällt auf, dass nach Roddenberrys Ableben das Verhältnis von Star Trek zum Thema Religion entspannter wird und man Religion nicht mehr pauschal als Resultat von Dummheit und Unwissenschaftlichkeit abstempelt, wie es in den früheren Serien der Fall war. Hier wird sogar ein Sternenflottenoffizier das Sprachrohr der Götter von Bajor. Bei Kai Winns Ende und ihrem Verfall zu den Pah-Geistern fühlt man sich einerseits an Darth Vaders Fall zur Dunklen Seite und andererseits an die Legenden über die Teufelsbünde diverser Päpste erinnert.

                          Interessant sind auch die Trill und deren Beziehung zu ihren Symbionten.

                          VOY

                          Meine Lieblingsserie. Ein genialer Pilot, eine interessante Storyline, bei der die Erkundung des Weltraums eine ganz neue Dimension erlangt. Einziger Wermutstropfen: Die Borg kommen viel zu häufig vor und werden regelrecht demontiert, da die Logik nicht mehr nachvollziehbar ist, nach der sie vorgehen. Immerhin verfügen sie über Transwarptechnologie, Transwarpzentren die auch zur Erde führen, nahezu unbesiegbare Schilde und Waffen etc. Sie könnten die Föderation also schnell assimilieren bevor man überhaupt was merken würde.

                          Ansonsten gibt es viele interessante Spezies wie die Krenim oder die Hirogen. Gerade die Hirogen hätte man öfter thematisieren sollen. Eine Kultur, die ganz auf der Jagd beruht findet man immerhin sehr selten. Auch Spezies 8472 hätte viel Potential geboten, vor allem wenn man sie von den Borg mal abstrahiert hätte.

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                          • #14
                            TOS:

                            - Ich hasse es, wenn sich weibliche Charaktere wie Janice Rand an den Captain heran schmeißen müssen
                            - Kanonbrüche wären vollkommen egal

                            TNG:

                            - Kinder auf der Brücke führen nur zu Fremdscham-Szenen
                            - Wesley hat mich ab Staffel 2 kaum noch gestört
                            - Patrick Stewart hätte auch mal nachschauen können, wie man den Namen "Picard" richtig hätte aussprechen müssen.
                            - Roddenberry war nicht derjenige, der TNG zu einer brillanten Serie gemacht hat

                            DS9:

                            - es war ein Fehler, dass man Bashir zu einem genetisch veränderten Menschen gemacht hat
                            - die Ferengi-Episoden sind klasse
                            - die Massenschlachten im Dominion-Krieg degradierten einst majestätische, bedrohliche und beeindruckende Raumschiffe zu Kanonenfutter
                            -

                            VOY:

                            - halte ich für eine schlechte und dilettantisch umgesetze Serie
                            - hat dennoch ein paar der besten Episoden des gesamten Franchises zu bieten

                            ENT:

                            - das Intro von "Enterprise" war passend, bewegend und repräsentiert den Forschergeist von Star Trek in Perfektion
                            - die Serie lebt Star Trek
                            - wer die Serie wegen "Kanonbrüchen" verteufelt, der sollte seinen geistigen Horizont etwas erweitern
                            - hatte den Besten Pilotfilm aller Serien
                            - Staffel 1 und 2 sind deutlich besser als ihr Ruf.
                            - Staffel 3 ist die beste der Serie
                            "The Light — It's Always Been There. It'll Guide You."
                            Reviews, Artikel, Empfehlungen oder Podcasts von mir zu verschiedenen Themen aus der Popkultur könnt ihr auf Schundkritik.de finden.

                            Kommentar


                            • #15
                              Dann schreibe ich auch mal was

                              TAS: Kenne ich nicht, kein Kommentar

                              TOS:

                              -Was ich gesehen habe fand ich entweder langweilig, nicht gut umgesetzt oder einfach auch optisch schlecht gemacht, das kann man der Entstehungszeit zwar an sich nicht vorwerfen, aber es ist einfach nicht meine Zeit.

                              TNG:

                              -Man könnte fast sagen ich bin eine Art "Fan" von Wesley Crusher, Er ist gut dargestellt, weiß nicht was alle gegen den haben.
                              -Deanna Troi und ihr Outfit. Würde sie in Uniform rumlaufen würde ihre arme Mutter wohl entgültig die Krise kriegen^^
                              -Das Picard nicht mit Kindern kann stört mich überhaupt nicht, man kann ja schließlich nicht alles können.
                              -Ich finde die Charaktere gut gemacht und auch gut differenziert, man braucht nicht wie bei TOS unbedingt eine Schotten, einen Russen und einen Amerikaner, bloß damit die Serie "echt" wirkt. Gehört noch fast zu TOS: Im 23 Jahrhundert, wo die Länder nur noch Provinzen sind, da finde ich es irgentwie lächerlich die Charakter sonst wie mit Eigenschaften/Marotten "ihrer" Länder zuzumüllen.

                              DS9:

                              -Ich mag Quark nicht. Er ist einfach nicht mein Typ, hätte nicht sein müssen.
                              -Dieses ganze Prophetengequatsche geht mir auf den Keks, ohne wäre besser gewesen, vorallem um den Schluss nicht so zu versauen...

                              VOY:

                              -Equinox ist meine Lieblingsfolge und ich hätte deren Reise (bis zum Ende!) VIEL lieber gehabt als Voyager. Die Serie war einfach schlecht umgesetzt, die Charaktere Blass, die Folgen relativ eintönig, vorallem Janeway, da kriegt man einen regelrechten Hass.


                              Allgemein:

                              Ich HASSE Vulkanier, immer dieses idiotische Logikgeschwätz, Logik hin Logik her, balbla usw... Immer das selbe, Spock, Tuvok, T´Pol, alles der selbe Quatsch und das selbe Gefasel. Blöde Spitzohren

                              Ich hätte viel lieber einen Andorianer á la Shran auf der Brücke, da wäre wenigstens ein bisschen Schwung reingekommen, nicht von einem Vulkanier zu Tode langweilen lassen...

                              Der Aufstand ist mein Lieblings ST-Film, ich finde die Witze besser als in Zurück in die Gegenwart, muss an der TOS-Athmosphäre liegen. Viele sagen ja es wäre einfach bloß eine TNG-Serie gewesen, finde ich nicht, hat durchaus das Format eines Films verdient.

                              Ich wünsche mir eine Serie mit der Enterprise-E, am besten mit gleicher oder ähnlicher Besetzung!!

                              Vidar
                              "Von den Sternen kommen wir, zu den Sternen gehen wir. Das Leben ist nur eine Reise in die Fremde." (Danzelot von Silbendrechsler)

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