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ST: Federation (nicht realisierte ST Serie von Bryan Singer)

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  • ST: Federation (nicht realisierte ST Serie von Bryan Singer)

    trekmovie.com ist wohl an den Entwurf einer neuen Star Trek Serie gekommen, die sich Bryan Singer (X-Men), Christopher McQuarrie (The Usual Suspects, Valkyrie) und Robert Meyer Burnett (Free Enterprise) 2005 ausgedacht haben und Paramount/CBS andrehen wollten. Den Plan haben sie dann allerdings aufgegeben als man sich bei Paramount für den JJA-Film entschieden hat.

    Exclusive: The True Story Behind The Bryan Singer ‘Pitch’ of “Star Trek: Federation” | TrekMovie.com
    Exclusive Details & Excerpts From “Star Trek: Federation” Series Proposal | TrekMovie.com

    Sicherlich braucht man sich bei so einem frühen Entwurf nicht großartig über irgendwelche Details streiten (zufällig ein Kirk...), aber so ganz grundsätzlich klingt das ja alles nicht schlecht.
    I am altering the movie. Pray I don't alter it any further.

    - George Lucas

  • #2
    Das Konzept ist an und für sich nicht schlecht, hätte eine Menge hergeben können.

    Den Seitenhieb auf die Menschenfixierte Föderation, die in ihre eigene Dekadenz abgleitet finde ich sogar richtig gut. Dass man ein paar Rassenklischees umgearbeitet hat ist auch nett zu lesen, wobei es letztendlich darauf ankäme, was daraus im Detail gemacht wird. Der realpolitische Seitenhieb auf das Amerika (bzw. die westliche Welt) des 21. Jahrhunderts hätte auch sehr interessanten Stoff abgegeben.

    Im Wesentlichen stören mich daran auch nur zwei Dinge:

    Der Sprung ins Jahr 3000 ist unnötig. Weniger wegen etwaiger Kontinuitätsprobleme (die kann man eigentlich ganz gut umschiffen), sondern weil der zeitliche Abstand gefühlt etwas zu groß ist. Das 26. oder 27. Jahrhundert hätte da locker ausgereicht, um in etwa dasselbe Szenario aufzubauen. Über 600 Jahre sind ein etwas heftiger Sprung, selbst wenn man einiges umkrempeln will.
    Aber das ist zugegeben eher eine Geschmacksfrage.

    Kirk. Ehrlich? Schon wieder? Würde ja noch Sinn ergeben, wenn man einen Kirk auf die Brücke setzt, weil der Name eben ebenso legendär ist wie die Enterprise selbst und das auf die PR-Maschinerie schiebt. Aber dass "zufällig" ein Kirk-Nachkomme bei einem wichtigen Zwischenfall zugegen ist und dann "zufällig" das Kommando bekommt, weil sein Captain den Löffel abgibt... Das sind mir zwei "zufällig" zuviel. Wenn man ihn als Captain haben will, dann braucht es zumindest diese Notfall-Kommandoübernahme nicht. Dann ist er eben wegen seiner Erfahrung, seines Namens oder seiner Fähigkeiten Captain und gut ist.
    Dazu hat das einen "gezwungenen" Beigeschmack, man merkt einfach zu deutlich "Ja, wir wollten einen 'Kirk', komme, was wolle!". Im Prinzip hätte der Charakter absolut jeden Namen tragen können und hier macht es noch nichtmal Sinn, auf den Bekanntheitsgrad eines Namens zu setzen (anders als bei ST XI ging es Singer ja nicht darum DEN Kirk, DEN Spock und DIE Enterprise wiederzuholen). Es wäre eh so gut wie alles neu, warum also nicht auch der eine Name?

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    • #3
      Ich mochte die Bryan Singer Serie "Pushing Daisies", wäre sicherlich interessant zu sehen gewesen.

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      • #4
        Der Bordcomputer heißt M.A.J.E.L.! Klasse!

        Und die Bajoraner lassen ihre Außenpolitik von den Ferengi betreiben? Oh Mann, das hätte Quark nie zu träumen gewagt...
        Die Sternenflotte bescheinigt hiermit, dass zur Erzeugung dieses Textes kein Rothemd gemeuchelt, gephasert, erstochen, erschlagen, gesteinigt, transporterverunfallt noch in irgendeiner anderen Weise grob ausgebeutet, misshandelt oder an körperlicher oder geistiger Unversehrtheit geschädigt wurde.

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        • #5
          Woher habt ihr eure ganzen Infos (MAJEL, wie Kirk ans Kommando kommt etc?)

          Ich finde die grundlegende Idee ganz gut. Man entfernt sich damit zwar extrem weit von Roddenberry, aber das franchise muss sich halt verändern, wenn es weitergehen soll.

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          • #6
            Beide Links ausprobieren!

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            • #7
              Aufgrund einer unabsichtlichen Themendopplung sind einige Meinungen und Details auch unter http://www.scifi-forum.de/science-fi...ml#post2552463 zu finden.
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              Even logic must give way to physics. / Sogar die Logik muss sich der Physik beugen. -- Captain Spock, 2293

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              • #8
                Wäre es dann nicht sinnvoller die Diskussion in einem der beiden Threads zu bündeln, bevor hier alles doppelt oder dreifach geschrieben wird, oder ist man im Forum eher zögerlich, was Schließungen angeht?

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                • #9
                  Zitat von Rock_Bottom Beitrag anzeigen
                  Wäre es dann nicht sinnvoller die Diskussion in einem der beiden Threads zu bündeln, bevor hier alles doppelt oder dreifach geschrieben wird, oder ist man im Forum eher zögerlich, was Schließungen angeht?
                  Die Threads haben ja unterschiedliche Zielsetzungen. In diesem hier geht es um die inhaltliche Diskussion zu dieser einen speziellen Idee und deren Glaubwürdigkeit.

                  Der andere Thread, der zudem noch oben angepinnt ist, ist ja ein allgemeiner "Wie geht es mit Star Trek weiter"-Spekulationsthread. Es ist aber vollkommen klar, dass sich diese Geschichte hier auch dorthin verlagert hat, weil es ja eine Idee einer offiziellen Fortsetzung ist.

                  Für den anderen Thread ist diese Diskussion eventuell zu speziell und den anderen kann man nicht schließen, weil es ja weiterhin Gerüchte zu neuen Serienideen geben wird.
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                  • #10
                    Da der Entwurf nicht einmal den Studio-Bossen vorgeschlagen wurde, ist diese ganze Grund-Konzeption praktisch gesehen nichts anderes als Fan-Fiction, auch wenn es von Leuten geschrieben wurde, die dann und mal wieder etwas mit Star Trek zu tun hatten.

                    Was mich am Entwurf stört ist die Idee, dass man sich wirklich aus der Föderation loslöst. Selbst wenn Menschen sich wie Tribbles vermehren und auf ihre arrogant-überlegene Moral pochen, weswegen würde man überhaupt einem grundsätzlich immer noch altruistischen Klub verlassen, wenn Klingonen schon wieder auf dem Eroberungs-Feldzug sind? Nur weil die Menschein einem auf den Keks gehen würden macht man noch lange nicht einen Alleingang, vor allem wenn bösartige Imperien wie vielleicht die Borg, das Dominion und wieder einmal die Klingonen (und möglicherweise gar die Ferengi) oder diese mysteriöse Gefahr namens die Scourge herumspucken.

                    Dann wiederum, ich halte den Grundentwurf besser als Straczinskys Idee, dass man Star Trek rebooten sollte wie bei Moores Fan-Interpretation von Kampfstern Galaktika, und man einfach ein paar Figuren zu Frauen (oder eher Männinen) macht, einfach weil man es kann.

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                    • #11
                      Zitat von Makaan Beitrag anzeigen
                      Was mich am Entwurf stört ist die Idee, dass man sich wirklich aus der Föderation loslöst. Selbst wenn Menschen sich wie Tribbles vermehren und auf ihre arrogant-überlegene Moral pochen, weswegen würde man überhaupt einem grundsätzlich immer noch altruistischen Klub verlassen, wenn Klingonen schon wieder auf dem Eroberungs-Feldzug sind? Nur weil die Menschein einem auf den Keks gehen würden macht man noch lange nicht einen Alleingang, vor allem wenn bösartige Imperien wie vielleicht die Borg, das Dominion und wieder einmal die Klingonen (und möglicherweise gar die Ferengi) oder diese mysteriöse Gefahr namens die Scourge herumspucken.
                      Weiß wie groß die Föderation zu dieser Zeit ist. Sie hat es auf 150 Mitgliedsvölker in 200 Jahren gebracht. Nochmal 600 in der Zukunft sollte sie sicherlich mehr als 10% der Milchstraße umfassen.

                      Es kann ja sein, dass einige Völker aus der alten Föderation austreten und ihre eigene Interpretation anstreben, sozusagen eine Föderationskopie.

                      Es wäre interessant, wenn das Szenario auf zwei konkurrierende Föderationen hinaus laufen. Dann hätte die menschlich-dominierte Föderation wohl eher schlechte Karten.
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                      • #12
                        Das erklärt immer noch nicht, wieso man sich abspalten sollte. Man muss keinen Tribut oder sonstige Steuern zahlen, die Föderation teilt Wissen und Ressourcen, alle sind lieb und freundlich, und gemeinsam ist man um einiges stärker als irgendwelche Mini-Imperien wie das der Klingonen oder der Romulaner oder gar der Ferengi, die durchaus mit militärischen Methoden ihre Territorien vergrössern wollen.

                        Nein, diese komischen Abspaltler-Ideen sind idiotisch in Anbetracht der Tatsache, das die Nachbarn nicht friedlich sind, vor allem da auch in diesem Entwurf die Föderation immer noch eine altruistische Utopien-Vereinigung ist. Nur die Menschen haben gemäss dem, was dort steht, sich von unerträglichen moralistischen Weltraum-Erforscher zu unerträglich moralistische Sessel-Hocker entwickelt.

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                        • #13
                          Das macht tatsächlich nur Sinn, wenn sie stattdessen in irgendeinem anderen Verteidigungsbündnis unterkommen.

                          Ansonsten sollte man die Größe der Reiche IMHO sowieso mal zurechtrücken, sodass die Föderation nicht mehr größer ist als alle anderen zusammen und letztendlich zwischen denen eingekeilt wird.
                          I am altering the movie. Pray I don't alter it any further.

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                          • #14
                            Zitat von Leandertaler Beitrag anzeigen
                            Ansonsten sollte man die Größe der Reiche IMHO sowieso mal zurechtrücken, sodass die Föderation nicht mehr größer ist als alle anderen zusammen und letztendlich zwischen denen eingekeilt wird.
                            Wenn die Föderation 150 Mitgliedsvölker hat ist sie automatisch größer als Reiche die von einer Spezies aufgebaut und dominiert werden.

                            Die räumliche Größe ergibt sich ja alleine schon durch die weite Verteilung dieser 150 Mitgliedswelten, die ja nicht alle benachbart sind, sondern extrem verstreut liegen können. Die Mitgliedschaft ist ja ideologisch und nicht strategisch bedingt.
                            Zuletzt geändert von McWire; 29.04.2011, 14:11. Grund: Orthografie
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                            • #15
                              Naja...

                              Ich habe das ganze erste gestern mitgekriegt, dass Singer was geplant hatte und hab dann ein bisschen rumgeforscht.
                              Die Idde, eine Föderation im 30. Jahrhundert vorzufinden, die egoistisch und menschheitsbezogen ist, finde ich ansich nicht schlecht. Doch was danach kommt, fand ich dann nicht mehr so berauschend. Ein Alexander Kirk, vielleicht nur zufällig der Name oder ein Nachfahre von Jim Kirk, der auf einer neuen Enterprise das Kommando nach dem plötzlichen Tod seines Captains übernimmt, finde ichs chon etwas gewöhungsbedürftig. Vielleicht gehe ich jetzt zu hart mit Singer und seiner Idee von Star trek um und vielleicht wären die Sachen noch klarer geworden im Laufe der Serie, aber auf den ersten Blick, finde ich die Idee zwar im Ansatz gut, in der Weiterführung jedoch etwas unkreativ.
                              Ich habe für 0,68 Sekunden daran gedacht. Für einen Droiden ist das fast eine Ewigkeit.

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