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Telepathen in Star Trek - warum werden sie nicht eingesetzt?

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  • Telepathen in Star Trek - warum werden sie nicht eingesetzt?

    In der Föderation gibt es zwei Völker, die Telepathie beherrschen, die Vulkanier und Betazoiden. Wahrscheinlich sind es noch einige mehr, und z.B. können auch Menschen, wie Miranda Jones, Telepathie erlernen, sofern sie einen hohen ESP-Wert besitzen.

    Warum werden Telepathen nicht häufiger gezielt eingesetzt?

    Deanna Troi z.B. wird von Picard ständig benutzt, aber ihre Fähigkeit ist schwach. Lwaxana ist eine starke Telepathin, aber nicht in der Sternenflotte. Warum wird sie nicht eingezogen? Lwaxana ist nerviger, aber nützlicher als Deanna es jemals sein könnte.

    Vulkanier zieren sich sehr stark, aber wenn es drauf ankommt, nutzen auch sie ihre telepathischen Fähigkeiten. Warum hat die Sternenflotte kein telepathisches Corps, das Telepathen zum Dienst verpflichtet?

  • #2
    Zitat von irony Beitrag anzeigen
    Lwaxana ist eine starke Telepathin, aber nicht in der Sternenflotte. Warum wird sie nicht eingezogen?
    Du willst nicht allen ernstes eine betazoidische Botschafterin, die Tochter des Fünften Hauses, Bewahrerin des Heiligen Kelches von Rixx und Erbin des Ringes von Betazed, einen freiwilligen Mitgliedsplaneten, zwingen fürs Militär zu arbeiten?
    Danach hast du eine ausgewachsene diplomatische Krise vor dir und wahrscheinlich den Austritt Betazeds zu fürchten. Und nach Betazed als Präzedenzfall werden auch andere Mitglieder um ihre Freiheit und Souveränität besorgt sein und einen Austritt anstreben.

    Die Föderation basiert auf Freiwilligkeit. Die Mitgliedsstaaten wurden nicht wie von Klingonen oder Cardassianern annektiert und unterworfen.
    Den Bewohnern der Mitgliedswelten werden Freiheit und Menschenrechte garantiert.
    Die Föderation sollte schließlich das beste der USA verkörpern und nicht das schlimmste der UDSSR (das waren dann die Klingonen ).


    Du versuchst ja den Vergleich zu B5 herzustellen. Aber in B5 wird immer wieder gezeigt wie menschenverachtend es ist Telepathen zum Dienst zu zwingen, wie wenig demokratisch der Corp und später auch die ganze menschliche Regierung sind. Und als logische Folge kommt es in der 5. Staffel dann auch zur Rebellion der Telepathen gegen ihre Unterdrücker.
    Für die Föderation sind solche Zustände undenkbar. Kein Föderationsgericht würde so etwas zulassen.

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    • #3
      Zitat von newman Beitrag anzeigen
      ... Bewahrerin des Heiligen Kelches von Rixx ...
      Das ist doch auch nur ein alter Topf, in dem Schimmelpilze wachsen.

      Die Telepathen haben wohl was besseres zu tun, als sich für die Zwecke der Sternenflotte einsetzen zu lassen.
      "Die Wahrheit ist so schockierend, die kann man niemandem mehr zumuten." (Erwin Pelzig)

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      • #4
        Zitat von newman Beitrag anzeigen
        Du willst nicht allen ernstes eine betazoidische Botschafterin, die Tochter des Fünften Hauses, Bewahrerin des Heiligen Kelches von Rixx und Erbin des Ringes von Betazed, einen freiwilligen Mitgliedsplaneten, zwingen fürs Militär zu arbeiten?
        Danach hast du eine ausgewachsene diplomatische Krise vor dir und wahrscheinlich den Austritt Betazeds zu fürchten. Und nach Betazed als Präzedenzfall werden auch andere Mitglieder um ihre Freiheit und Souveränität besorgt sein und einen Austritt anstreben.
        Dieses Streben nach Freiheit und Souveränität stößt dann an Grenzen, wenn solche Planeten Schutz vor den Borg, dem Dominion, den Romulanern usw. benötigen. Die Telepathen müssen dann ihren Beitrag zur Friedenssicherung leisten. Die Föderation gibt sich überall schwach. Bis auf wenige Ausnahmen setzt sie keine Tarnvorrichtungen und keine Telepathen ein. Die Romulaner kennen solche Skrupel sicher nicht.

        Zitat von Mondkalb Beitrag anzeigen
        Die Telepathen haben wohl was besseres zu tun, als sich für die Zwecke der Sternenflotte einsetzen zu lassen.
        Und das wäre? In der Folge "Der Telepath" passiert doch genau das. Ein Telepath kommt an Bord und tut seinen Dienst bei der Erforschung neuer Lebensformen, usw. Angeblich ist die Sternenflotte ja eine quasizivile Forschungseinrichtung mit rein wissenschaftlichen Interessen. Besser können es Telepathen doch gar nicht haben.

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        • #5
          Man könnte jatzt viele Gründe nennen oder erfinden, aber der mMn plausibelste in-Universe-Grund ist sicher die hohe Moralität und die humanistische Ethik der Föderation, die sowas scher zum Großteil verbietet.

          Der Anteil an zB Betazoiden in der Sternenflotte ist ja recht niedrig, neben Deanna fallen mir nur zwei weitere ein.
          Aber auch allgemein ist der Telephaten-anteil sehr niedrig. Auf der Voyager waren es so weit ich mich erinnere etwa fünf (ich meine die Folge mit dem Telepathenfeindlichen Volk, das die Voyager wiederholt kontrolliert.
          Aber es stimmt, Telepathen könnten weitaus aktiver eingesetzt werden, dadurch wären viele Situationen auf den Schiffen weit weniger heikel geworden.

          Vulkanier sind aber auch weitestgehen haptische Telephaten, dass heisst ihre Kräfte wirken nur bei direkter Berührung (auch wenn Spock in TOS noch mächtger gewesen zu sein scheint als die Vulkanier seit TNG).

          Andere Telepathen-Spezies, die mehr als Alien of the Week sind fallen mir jetzt nicht ein.
          Da gibt es aber noch Menschen (ohne ausserirdische Vorfahren), die Telepathie beherschen:
          Die von irony erwähnte Miranda Jones; Gary Mitchell aus der TOS-Pilotfolge; die weiter entwickelten Kinder aus der TNG-Folge mit der künstlich gealterten Pulaski; schliesslich gibt es noch künstliche Telepathie, als Picard und Crusher einmal mit einander durch Implantate verbunden wurden.
          That is not dead which can eternal lie / And with strange aeons even death may die
          Es ist nicht tot, was ewig liegt, / Und in fremder Zeit wird selbst der Tod besiegt.
          H. P. Lovecraft

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          • #6
            Naja, Lwaxana hat ja meistens ganz andere Sachen im Kopf.
            "Die Wahrheit ist so schockierend, die kann man niemandem mehr zumuten." (Erwin Pelzig)

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            • #7
              Zitat von Mondkalb Beitrag anzeigen
              Naja, Lwaxana hat ja meistens ganz andere Sachen im Kopf.
              Ich verstehe, was du meinst. Aber sie ist ja nicht die einzige Telepathin, und wenn ihre Tochter Deanna nicht so schwächlich wäre, würde sie ihre Fähigkeiten in den Dienst der Sternenflotte stellen und Picard immer genaustens mitteilen, was der romulanische Kommandant so alles denkt, usw.

              Warum tun nicht mehr Betazoiden Dienst bei der Sternenflotte? Mir fällt da nur noch diese Steuerfrau auf der Voyager und Ensign Suder, auch auf der Voyager, ein.

              Gerade auf DS9 oder auf dem Flaggschiff hätte man dringend ein paar Telepathen gebraucht.


              .
              EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

              irony schrieb nach 6 Minuten:

              Zitat von Marschall Q Beitrag anzeigen
              Man könnte jatzt viele Gründe nennen oder erfinden, aber der mMn plausibelste in-Universe-Grund ist sicher die hohe Moralität und die humanistische Ethik der Föderation, die sowas scher zum Großteil verbietet.
              Ja, aber kann man es sich in Kriegszeiten erlauben, so rücksichtsvoll zu sein?
              Zuletzt geändert von irony; 05.04.2012, 21:07. Grund: Antwort auf eigenen Beitrag innerhalb von 24 Stunden!

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              • #8
                Diese Telepathengeschichte in StarTrek ist von vorne bis hinten Mist. Schon mit Deana auf der Enterprise hat man sich keinen Gefallen getan. Theoretisch ist die Crew mit einem Telepathen an Bord bereits nicht mehr hinter das Licht zu führen. Also entscheidet man sich für den Kniff, das immer, wenn etwas im Dunkeln bleiben soll, Deana nicht in der Lage ist, den Verstand des anderen zu erfassen.

                Irgendwann sollte es da wirklich auch beim dümmsten zuschauer klick machen, dass jemand, den Deana nicht "lesen" kann, potentiell der "Badguy" ist. Und Deana ist nichtmal ein richtiger Telepath.

                Vulkanier brauchen für ihre telepathie zumindest noch Körperkontakt, aber Betazoiden erkennt ja schon, wenn auf einem anderen Raumschiff jemand lügt ...
                Was ist Ironie?
                Nachdem Kirks Leben 30 Jahre lang bestimmt wurde von "Captain auf der Brücke"
                endete es schließlich mit einer Brücke auf dem Captain.

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                • #9
                  Zitat von irony Beitrag anzeigen
                  Dieses Streben nach Freiheit und Souveränität stößt dann an Grenzen, wenn solche Planeten Schutz vor den Borg, dem Dominion, den Romulanern usw. benötigen. Die Telepathen müssen dann ihren Beitrag zur Friedenssicherung leisten.
                  In einem freien Staat muss niemand etwas müssen.
                  Während des Kriegs wird es aber bestimmt einige gegeben haben, die ihren Dienst freiwillig angeboten haben.
                  Aber beim Schutz Betazeds vorm Dominion hat Starfleet ja ersteinmal grandios versagt.

                  Und gerade Teleapthen zu zwingen dürfte ohne Indoktrination wie beim B5 Psy Corp unmöglich sein. Wenn man einen Mann zum Dienst an der Waffe zwingt, dann wird er schon alleine des Selbsterhaltungstriebs wegen gehorchen und das Gewehr gegen die Feinde des Staats richten. Aber wie wie willst du bei einem Telepath, der zum Dienst gezwungen wurde, kontrollieren, dass er auch tut, was er tun soll? Es kann keiner überprüfen, ob stimmt, was der Telepath sagt. Was glaubst du wie kooperativ ein Telepath sein wird, nachdem man ihm seine Freiheit genommen hat?
                  Man kann jemanden körperlich versklaven, aber die Gedanken sind frei. Es bräuchte schon einen Telepathen, um einen Telepathen zur Kooperation zu zwingen und seine Arbeit zu kontrollieren. Dann kann mans gleich lassen.

                  Die Föderation gibt sich überall schwach.
                  Die Moral der Föderation macht die Föderation stark, nicht schwach!

                  Was glaubst du wie viele Ressourcen und Soldaten Romulaner, Klingonen und Cardassianer vergeuden müssen, um annektierte Welten unter Kontrolle zu halten und immer wieder ausbrechnde Aufstände niederzuschlagen (siehe nur die bajoranische Geschichte)? Was glaubst du wie viele Ressourcen und Soldaten Romulaner, Klingonen und Cardassianer vergeuden müssen, um auch nur ansatzweise mit der Expansionsrate der Föderation mithalten zu können?
                  Die Föderation ist beinahe so groß wie die 3 zusammen. Und muss für diese Größe praktisch keine Ressourcen oder Soldaten einzusetzen, Status Quo kann ohne großen Aufwand bewahrt werden, weil alle freiwillig beigetreten sind.

                  Würde die Föderation die Werte untergraben, auf die sie ihr Fundament errichtet hat, dann würde sie ganz schnell fallen. Wenn die Föderation nichts mehr von Romulanern, Klingonen oder Cardassianer unterscheidet, gibt es keinen Grund mehr sich ihr anzuschließen und unter ihrem Dach zu bleiben. Warum sich durch die Sternenflotte vor Romulanern schützen lassen, wenn man von Starfleet keine bessere Behandlung erwarten kann?

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                  • #10
                    Zitat von newman Beitrag anzeigen
                    In einem freien Staat muss niemand etwas müssen.
                    Doch, man muss auf die anderen Rücksicht nehmen. Freie Staaten sind eine Illusion. In Ansätzen gibt es so etwas vielleicht, wenn jeder nur noch in seinem eigenen Holodeck lebt.

                    Und wie man am Maquis gesehen hat, ist die Föderation auch bereit, die eigenen Bürger zu töten, um politische Ziele durchzusetzen.

                    Zitat von newman Beitrag anzeigen
                    Aber beim Schutz Betazeds vorm Dominion hat Starfleet ja ersteinmal grandios versagt.
                    Vermutlich hat man nur militärisch wichtige Ziele verteidigt, und ein Planet voller Telepathen, die keinen erkennbaren Nutzen für die Föderation haben, gehörte nicht dazu. Die Admirale der Sternenflotte haben da sicher Kriterien, nach denen unbarmherzig entschieden wird.

                    Zitat von newman Beitrag anzeigen
                    Aber wie wie willst du bei einem Telepath, der zum Dienst gezwungen wurde, kontrollieren, dass er auch tut, was er tun soll?
                    Die Gefahr ist eher, dass der Telepath die Captains und Admirale belauscht und mitbekommt, dass die etwas Finsteres planen.

                    Zitat von newman Beitrag anzeigen
                    Es kann keiner überprüfen, ob stimmt, was der Telepath sagt. Was glaubst du wie kooperativ ein Telepath sein wird, nachdem man ihm seine Freiheit genommen hat?
                    Die Dienstzeit kann ja auf eine bestimmte Zeit beschränkt werden, und bei vielen Telepathen wäre es sicher so, wenn sie erst einmal bei der Sternenflotte dabei sind, gefällt es ihnen vielleicht sogar.


                    Zitat von newman Beitrag anzeigen
                    Man kann jemanden körperlich versklaven, aber die Gedanken sind frei. Es bräuchte schon einen Telepathen, um einen Telepathen zur Kooperation zu zwingen und seine Arbeit zu kontrollieren.
                    Dazu gibt es auch Maschinen, wenn man das unbedingt wollte. Daran wird ja sogar in der Realität geforscht. Aber ein loyaler Telepath reicht bereits aus, die anderen zu kontrollieren.

                    Zitat von newman Beitrag anzeigen
                    Warum sich durch die Sternenflotte vor Romulanern schützen lassen, wenn man von Starfleet keine bessere Behandlung erwarten kann?
                    Die Frage ist, ob Romulaner einen Telepathen überhaupt am Leben lassen würden.

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                    • #11
                      Zitat von newman Beitrag anzeigen
                      Was glaubst du wie viele Ressourcen und Soldaten Romulaner, Klingonen und Cardassianer vergeuden müssen, um annektierte Welten unter Kontrolle zu halten und immer wieder ausbrechnde Aufstände niederzuschlagen (siehe nur die bajoranische Geschichte)?
                      Ziemlich wenige.
                      Ein Warbird reicht, um jeden potentiellen Aufstand, der den Namen verdient, zu beenden.
                      Im 24. Jahrhundert sind Technologie und der Zugriff auf nicht replizierbare Rohstoffe die entscheidenden Kriterien; irgendwelche unterworfenen Völker brauchst du nur, um dein Ego zu befriedigen ("Hoho, wir sind Herrscher über..."). Darüber hinaus scheinen gerade die Romulaner technologisch der Föderations mindestens ebenbürtig zu sein.

                      Nachtrag:
                      Was die Telepathen angeht, so wurde hier ja auch schon alles wichtige gesagt: In der Föderation kann man sie nicht "zum Fronteinsatz" zwingen; ansonsten erzeugen sie für Drehbuchautoren mehr Probleme als Nutzen.

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                      • #12
                        Zitat von Seether Beitrag anzeigen
                        Ein Warbird reicht, um jeden potentiellen Aufstand, der den Namen verdient, zu beenden.
                        Dann hat man aber auch keine Bewohner auf der Kolonie mehr. Der Warbird könnte ja nur durch den Einsatz seiner Massenvernichtungswaffen einem Aufstand etwas entgegensetzen. Eigentlich kann man die Bewohner fremder Welten aber auch gleich in Frieden leben lassen. Siehe:

                        Im 24. Jahrhundert sind Technologie und der Zugriff auf nicht replizierbare Rohstoffe die entscheidenden Kriterien; irgendwelche unterworfenen Völker brauchst du nur, um dein Ego zu befriedigen ("Hoho, wir sind Herrscher über...").
                        Ich stimme dir da im Prinzip zu. Im Grunde ist ein Streben nach Eroberung an sich Dank der Replikatortechnologie nicht mehr sonderlich logisch. Zumindest sobald man ein gewisse Mindestgröße erreicht hat. Noch unlogischer, wenn man bedenkt wie hoch die Dichte bewohnbarer Planeten in Star Trek ist und damit auch Überbevölkerung nicht automatisch Eroberungsfeldzüge zwingend macht, da es im eigenen Territorium genügend bewohnbare Planeten geben müsste (und im 24. Jhd. sogar Terraforming bislang unbewohnter möglich ist). Vielmehr müssten sich Konflikte um ein paar wertvolle Gebiete im All drehen, die seltene nichtreplizierbare Rohstoffe beinhalten.


                        Man muss hier einfach sagen, dass das Denken der Drehbuchautoren sehr von der Gegenwart oder gar noch von der Denkweise der kolonialen Vergangenheit geprägt ist. Und nicht nur der Drehbuchautoren, auch der Fans, wenn man bedenkt wie viele noch nach Military-Scifi lechzen.
                        Die Konsequenzen des Replikators sind nirgends wirklich durchdacht worden.

                        Ohne groß angelegte Eroberungsfeldzüge würde aber auch die Frage hinfällig wie man Telepathen zur Abwehr dieser Feldzüge besser einsetzt. Von daher bin ich einfach mal davon ausgegangen, dass es noch einen nachvollziehbaren Grund gibt Föderationswelten angreifen und erobern zu wollen.

                        Im übrigen finde ich Telepathen auf Raumschiffen auch militärisch eine Vergeudung (man hat ja nicht unendlich viele von ihnen). An der Front ist das Risiko viel zu groß, dass die mir sinnlos wegsterben. Könnte man sie zu einem Beruf zwingen dürften Telepathen vorrangig, weil dort am effektivsten, im Bereich der Spionage eingesetzt werden, also von Starfleet Intelligence (oder auch der privaten Wissenschaft) zur Bespitzelung romulanischer Wissenschaftler und Militärs. Da man vom Starfleet Geheimdienst immer nur hört, ihn aber nie sieht, weiß man aber gar nicht wie die Telepathen für ihre Zwecke nutzen.
                        Zuletzt geändert von newman; 06.04.2012, 21:13.

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                        • #13
                          Ich erlaube mir den Einzeiler: Ich stimme völlig mit dir überein!

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                          • #14
                            Dass Telepathen auf Raumschiffen Verschwendung sind, glaube ich nicht, denn sie können bei Erstkontakten wertvolle Dienste leisten, wie man in einer der besten ST-Folgen überhaupt, "Der Telepath", gesehen hat. Auf DS9 müsste es auch einen Telepathen geben, Vulkanier und Betazoiden lassen sich dort aber selten sehen. Lwaxana hätte man ja auch als Botschafterin auf Dauer dort stationieren können. Das hätte nicht notwendig alles uninteressant machen müssen. In der DS9-Folge "Der Maquis" hat eine Vulkanierin versucht, mit Gul Dukat eine Gedankenverschmelzung durchzuführen, um ihm seine Geheimnisse zu entreißen, ist aber gescheitert. Und bei Ferengi gibt es auch Probleme. Wahrscheinlich würden in einem Universum mit vielen Telepathen Androiden eine große Rolle spielen.

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                            • #15
                              Zitat von irony Beitrag anzeigen
                              Dass Telepathen auf Raumschiffen Verschwendung sind, glaube ich nicht, denn sie können bei Erstkontakten wertvolle Dienste leisten
                              Nicht nur bei Erstkontakten, sondern auch oder gerade bei bewaffneten Konflikten. Vorausahnen zu können, was der Gegner beabsichtigt, kann überlebenswichtig sein.

                              Zitat von irony Beitrag anzeigen
                              Auf DS9 müsste es auch einen Telepathen geben
                              Auch an Bord der Voyager wäre ein spezieller Counselor mit ausgeprägten telepathischen Fähigkeiten nicht selten sehr hilfreich gewesen. Die Art der ursprünglichen Mission erforderte allerdings keinen, so hat es Captain Janeway jedenfalls mal erwähnt.

                              Zitat von irony Beitrag anzeigen
                              Wahrscheinlich würden in einem Universum mit vielen Telepathen Androiden eine große Rolle spielen.
                              In der Tat. Es könnten ganze Androiden-Armeen aufgestellt werden, die es dem Gegner so gut wie unmöglich machen, etwaige telepathische Fähigkeiten zielführend einzusetzen.

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