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Holografisches Sicherheitspersonal

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  • Holografisches Sicherheitspersonal

    Hi!

    Eine Frage, die mich schon länger (seit Voyager, spätestens aber seit der Doppelfolge "Fleisch und Blut") interessiert:

    Es gibt Hologramme, die als Arzt arbeiten (MHN).
    Wieso ist man nicht im selben Augenblick hingegangen und hat - Schiffe mit Holoemittern auf jedem Deck vorausgesetzt - zur Unterstützung des normalen Sicherheitspersonals holografische Sicherheitsleute entwickelt? Die sind gegen Waffenfeuer bei einer Enterung unverwundbar (und falls nicht, braucht man sie nur zu reinitialisieren) und könnten über Sieg und Niederlage entscheiden.

    Natürlich könnte man auch später mittels mobilem Emitter (denke mal, Starfleet wird das Ding nach der Rückkehr der Voyager auseinander genommen und kopiert haben) Hologramme auf Aussenmissionen mitnehmen.

    Wundert mich einfach nur, dass da noch niemand drauf gekommen ist.

  • #2
    Schiffe werden meist im Rahmen eines Gefechts geentert.

    In einem Gefecht braucht man die Energie, die man für ein schiffsweites Holoemitternetz braucht, wahrscheinlich dringender für andere Systeme, darüber hinaus kann ein einzelner Treffer, der das Holosystem ausschaltet, das Schiff vollkommen wehrlos gegen gegnerische Enterkommandos machen.

    Außer auf der technischen Seite haben Hologramme einen weiteren Nachteil: sie können auf Gegner nur im Rahmen ihrer Programmierung reagieren. Sie können sich schlecht auf neue Situationen einstellen und währen gegen Gegner mit unbekannten Taktiken ziemlich wehrlos und ineffektiv. Biologisches Personal ist in der Hinsicht deutlich flexibler. Um Hologramme ähnlich flexibel zu gestalten bräuchte man jede Menge Rechenleistung was aber wegen den o.g. technischen Nachteilen problematisch wird.

    LG
    Whyme
    "Und wie alle Priester haben sie als erstes gelernt, Wahrheit mit "Ketzerei" zu übersetzen."
    -Frank Herbert - Der Herr des Wüstenplaneten

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    • #3
      Holographische Sicherheitsleute wie das MHN sind mMn eine ziemliche Schnapsidee. Das MHN kann man leicht wie einen Menschen aussehen lassen, da er Arzt ist und somit auch mit Menschen interagieren sollte. Möchte man jedoch eine holographische Verteidigung aufbauen, müsste die nicht humanoid aussehen, sondern nur effizient sein. Hier sollet man also einen Schritt weiterdenken und die "Wachen" eher wie holographische Projektile aussehen lassen.
      Die Begründung, Hologramme seien störungsanfällig, scheint mir aber etwas fadenscheinig. Immerhin ist der Doktor nur sehr selten ausgefallen und auch in ST8 wird ein MHN gegen die Borg eingesetzt.
      Scheinbar ist eine interne Verteidigung auf Sternenflottenschiffen schlichtweg unnötig. Wenn sich ein Schiff noch wehren kann, kann es sowieso nicht geentert werden (Schilde!), und wenn nicht, wäre es für die Mannschaft doch töricht, weiterhin Widerstand zu leisten.
      Außerdem kann ich mich sowieso nur noch an eine Handvoll Folgen erinnern, in denen ein Raumschiff geentert wurde. Spontan fallen mir "Kampf ums Dasein" und "Erwachsene Kinder" ein, wobei letztere sowieso nicht ernst zu nehmen ist.
      Als Bordverteidigung wäre ein Transportersystem sicher effizienter als Holosoldaten.
      Mein neuer Star Trek Fanfiction-Roman: [Star Trek] ZEIT für REVOLUTION


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      • #4
        Zitat von Omikron Beitrag anzeigen

        Als Bordverteidigung wäre ein Transportersystem sicher effizienter als Holosoldaten.
        Oder die künstliche Schwerkraft. Einfach den Korridor mit dem Enterkommando auf 50G drehen.

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        • #5
          Zitat von Omikron Beitrag anzeigen
          [Möchte man jedoch eine holographische Verteidigung aufbauen, müsste die nicht humanoid aussehen, sondern nur effizient sein. Hier sollet man also einen Schritt weiterdenken und die "Wachen" eher wie holographische Projektile aussehen lassen.
          Projektile sind jetzt natürlich die aggressive Variante. Aber es stimmt schon, humanoide Hologramme für die Sicherheit auf dem Schiff braucht man nicht. Es reicht eigentlich jener Bestandteil eines Hologramms, der ohnehin schon in den meisten Schiffen vorhanden ist: Kraftfelder! Das Kraftfeld ist jener Bestandteil, der mit realen Objekten und Personen interagieren kann. Aber obwohl vorhanden werden sie auch fast nie verwendet, um Entertrupps in Korridoren festzusetzen

          Scheinbar ist eine interne Verteidigung auf Sternenflottenschiffen schlichtweg unnötig. Wenn sich ein Schiff noch wehren kann, kann es sowieso nicht geentert werden (Schilde!), und wenn nicht, wäre es für die Mannschaft doch töricht, weiterhin Widerstand zu leisten.
          Zumindest in einer TAS-Folge gab es ein intergriertes Brückenverteidigungssystem - und gleich auch den Grund, warum es dabei bei einem Experiment bleiben sollte, denn ein körperloses Wesen ist in die Schiffssysteme der Enterprise eingedrungen und hat die Brückenbesatzung mit dem Ding bedroht. Die gleiche Gefahr stellen dann natürlich auch holografische Sicherheitsleute dar.

          Wenn ich mich recht erinnere, wurde die Möglichkeit holografischer Sicherheitsleute in einem der neueren Romane erläutert. Ich glaube es war der Voyager-Roman "Children of the Storm". Mal sehen ob das in der kürzlich erschienenen Fortsetzung "The Eternal Tide" nochmals aufgegriffen wird.

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          • #6
            Zitat von Whyme Beitrag anzeigen
            Außer auf der technischen Seite haben Hologramme einen weiteren Nachteil: sie können auf Gegner nur im Rahmen ihrer Programmierung reagieren. Sie können sich schlecht auf neue Situationen einstellen und währen gegen Gegner mit unbekannten Taktiken ziemlich wehrlos und ineffektiv.
            Ist der Holo-Doc ein schlechterer Arzt als z.B. Crusher?
            Wohl kaum, er hat viel mehr Wissen, kann sich neues Wissen viel schneller aneignen. Er forscht und lernt, erweiterte seine Programmierung eigenständig.
            Ein gescheit programmiertes Hologramm taugt als Sicherheitsoffizier sicherlich mindestens genau so viel wie ein Mann in gelber Uniform, der im Korridor rumsteht und nicht merkt wie sich im Gang jemand nähert...

            Grundsätzlich wird aber Sicherheit auf einem Föderationsschiff kleingeschrieben. Man kann scheinbar nicht mal die Türen zur Brücke gescheit verschließen

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            • #7
              Zitat von MFB Beitrag anzeigen
              Projektile sind jetzt natürlich die aggressive Variante. Aber es stimmt schon, humanoide Hologramme für die Sicherheit auf dem Schiff braucht man nicht. Es reicht eigentlich jener Bestandteil eines Hologramms, der ohnehin schon in den meisten Schiffen vorhanden ist: Kraftfelder!
              Wenn es nur um die Verteidigung geht, ja, aber das Sicherheitspersonal hat vielleicht auch Aufgaben, die Kommunikation erfordern. Z.B. könnten Hologramme mit beruhigenden Gesten und Worten eine Situation entschärfen, so dass Gewalt nicht mehr nötig ist. Viele Leute, die auf der Enterprise ihr Unwesen treiben, sind nicht mehr ganz bei Sinnen. Man könnte z.B. von Counselor Troi eine Holofigur projezieren.

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              • #8
                Zitat von irony Beitrag anzeigen
                Viele Leute, die auf der Enterprise ihr Unwesen treiben, sind nicht mehr ganz bei Sinnen. Man könnte z.B. von Counselor Troi eine Holofigur projezieren.
                Und du denkst, die wäre dann mehr bei Sinnen? Warum?
                Die Sternenflotte bescheinigt hiermit, dass zur Erzeugung dieses Textes kein Rothemd gemeuchelt, gephasert, erstochen, erschlagen, gesteinigt, transporterverunfallt noch in irgendeiner anderen Weise grob ausgebeutet, misshandelt oder an körperlicher oder geistiger Unversehrtheit geschädigt wurde.

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                • #9
                  Wer braucht SIcherheitspersonal, wenn 99% aller Angreifer ohne pesönliche Kraftfelder, Transporthacker oder Raumanzüge rumlaufen?
                  Vom Computer in eine Gefängniszelle beamen lassen, beim Beamen entwaffnen und nackich machen und in der Zelle dann narkotisieren.
                  Ist einem das zu aufwendig, beamt man sie einfach innerhalb des eigenen Schildparameters in den Weltraum.
                  Ende.

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                  • #10
                    Zitat von Seether Beitrag anzeigen
                    Wer braucht SIcherheitspersonal, wenn 99% aller Angreifer ohne pesönliche Kraftfelder, Transporthacker oder Raumanzüge rumlaufen?
                    Das würde sich dann aber auch schnell ändern. Irgendwann würden dann 99% aller Angreifer Raumanzüge, usw. haben. z.B. diese Breen sind ja schon nahe dran. Die Borg sowieso. Die Borg haben auch individuale Kraftfelder.

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                    • #11
                      Dann kann ich ja Sicherheitspersonal einstellen, wenn ich will. In der Realität von Star Trek sind Sicherheitskräfte aber momentan einfach unnötig. Selbst, wenn ich ein Schiff entern will, kann ich auch einfach eine Blase aus Narkosegas ins Schiff beamen und alle über den Jordan schicken.

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                      • #12
                        Also ich finde auch das holographische Sicherheitsleute ziemlich unnütze sind. Man hat bei Voyager auch gesehen dass das Programm vom Doc oft manipuliert worden ist, z.B. bei "Equinox" als man seine ethischen Subroutienen gelöscht hat, danach hatte er keine Bedenken mehr mit Seven zu experementieren. Oder als die intelligente Waffe einfach das Programm des Doc "übernommen" hat. Man hat ihn auch oft "entführen" können.

                        Das könnte man evtl. dann auch mit dem gesammten Sicherheitsteam machen, z.B. es umprogrammieren damit es den Invasoren hilft und nicht der Crew.
                        Energiebedarf/ -ausfall, Computerkapazität und so weiter wurde hier ja auch schon oft erwähnt.

                        Aber ich glaube trotzdem das man Sicherheitsleute braucht. Schon allein wenn sich ein Crewmitglied in der Offiziersmesse besäuft und anfängt zu randalieren. Da kann man schlecht alle die im Raum sind mit Gas narkotisieren oder den Raum mit einem Kraftfeld versiegeln und damit alle die drin sind einsperren.
                        "noH QapmeH wo' Qaw'lu'chugh yay chavbe'lu' 'ej wo' choqmeH may' DoHlu'chugh lujbe'lu'!"

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                        • #13
                          Aber ich glaube trotzdem das man Sicherheitsleute braucht. Schon allein wenn sich ein Crewmitglied in der Offiziersmesse besäuft und anfängt zu randalieren. Da kann man schlecht alle die im Raum sind mit Gas narkotisieren oder den Raum mit einem Kraftfeld versiegeln und damit alle die drin sind einsperren.
                          Tom und Neelix oder wie? Das ist jetzt in der perfekten Star Trek-Welt vielleicht nicht das zutreffendste Beispiel, aber vom Prinzip her stimme ich dir voll zu. Ich denke, das Risiko holographischer Sicherheitsleute ist höher als ihr Nutzen.
                          Mein neuer Star Trek Fanfiction-Roman: [Star Trek] ZEIT für REVOLUTION


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                          • #14
                            Zitat von Omikron Beitrag anzeigen
                            Tom und Neelix oder wie? Das ist jetzt in der perfekten Star Trek-Welt vielleicht nicht das zutreffendste Beispiel, aber vom Prinzip her stimme ich dir voll zu. Ich denke, das Risiko holographischer Sicherheitsleute ist höher als ihr Nutzen.
                            Klar hab ich gerade übertrieben, aber hey... wenn ein Mann nach 2 Jahren auf einer Deep-Space Mission über Subraum die Scheidungspapiere bekommt... denkst du er würde dann mit Synthehol zufrieden sein und ganz ruhig bleiben? (vor allem wenn er erst in einer Woche wieder eine Holodeckreservierung hat)

                            Wenn ein Schiff geentert wird, dann Interessieren die Eindringlinge sicher nicht die Quartiere oder irgendwelche Korridore. Sie würden sich eher auf die Brücke, Maschienenraum, etc. beamen um das Schiff unter Kontrolle zu bekommen. Und dann könnten auch keine Kraftfelder oder Narkosegas helfen. Deswegen finde ich, wie schon gesagt, Sicherheitskräfte schon wichtig.
                            "noH QapmeH wo' Qaw'lu'chugh yay chavbe'lu' 'ej wo' choqmeH may' DoHlu'chugh lujbe'lu'!"

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