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Reden in Star Trek

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  • Reden in Star Trek

    In Star Trek werden immer wieder mal Reden gehalten.

    Ein Beispiel für eine Rede (aus DS9 The Maquis, Part II):
    SISKO: On Earth there is no poverty, no crime, no war. You look out the window of Starfleet headquarters and you see paradise. Well, it's easy to be a saint in paradise, but the Maquis do not live in paradise. Out there in the Demilitarised zone, all the problems haven't been solved yet. Out there, there are no saints, just people. Angry, scared, determined people who are going to do whatever it takes to survive whether it meets with Federation approval or not.
    Das sind 82 Wörter.

    Welche Reden haben euch am besten gefallen, welche haben euch genervt?

    Welches sind die zehn längsten Reden (Screentime/Wortzahl)?

    Wer ist der beste Redner?

  • #2
    Von den Reden bei Star Trek fand ich die von Picard am besten, die er vor Gericht hielt ("Mit dem ersten Glied..."). Ich mag aber auch seine Ansprache in Nemesis auf der Hochzeit. Besser als die Reden und Monologe finde ich aber die Streitgespräche bei Star Trek, hier gefallen mir die Szene in Bereitschaftsraum in FC und die Szenen zwischen Garak und Bashir bzw Bashir und Sloan aber auch Bashir und Ross sehr gut. Der schlagfertigste bei ST ist wohl Garak, der mich "im fahlen Mondlicht" an Col. Jessep erinnert:
    "GARAK: That's why you came to me, isn't it, Captain? Because you knew I could do those things that you weren't capable of doing. Well, it worked. And you'll get what you want, a war between the Romulans and the Dominion. And if your conscience is bothering you, you should soothe it with the knowledge that you may have just saved the entire Alpha Quadrant and all it cost was the life of one Romulan senator, one criminal, and the self-respect of one Starfleet officer. I don't know about you, but I'd call that a bargain. "
    Der beste Redner ist für mich Dukat. Die Top Ten der längsten Reden werde ich nicht erstellen.
    Generell mag ich Szenen in denen mit einem Satz alles gesagt wird man souverän den Raum verlässt und der Streitgegner das zu verdauen hat.
    "BASHIR: So we go down fighting. How terribly courageous of us. "
    Ich fand das ne sehr starke Szene.

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    • #3
      Von mir eine Rede aus DS9, Im Angesicht des Bösen.

      Der Zuschauer hat wie Sisko die einleitenden Worte verpasst.

      DAMAR
      Und so hat unsere Regierung vor zwei Jahren ein Abkommen mit dem Dominion unterzeichnet. Darin hat das Dominion versprochen, den Einfluss Cardassias im ganzen Alpha-Quadranten zu vergrößern. Als Gegenleistung haben wir uns verpflichtet, uns dem Krieg gegen die Föderation und ihrer Alliierten anzuschließen.
      Cardassianer hatten niemals Angst vor dem Krieg, eine Tatsache die wir in diesen letzten zwei Jahren immer wieder unter Beweis gestellt haben.
      Sieben Millionen unserer tapferen Soldaten haben ihr Leben gelassen, um unseren Teil des Abkommens zu erfüllen.
      Und was hat das Dominion im Gegenzug geleistet? Nichts. Keine dazugewonnenen Territorien, tatsächlich hat sich unser Einfluss im Quadranten stark verringert. Und was die Sache viel schlimmer macht: Wir sind nicht mehr Herren in unserem eigenen Haus. Reisen Sie irgendwo hin in Cardassia. Was finden Sie vor? Jem’Haddar, Vorta und jetzt Breen. Anstatt die Invasoren zu sein, haben sich die anderen bei uns ausgebreitet. Unsere Alliierten haben uns erobert, ohne einen einzigen Schuss abzufeuern.
      Aber jetzt reicht es: Heute morgen haben Sonderkommandos des 1., 3. und 9. Ordens Cardassias den Außenposten des Dominion auf Rondak 3 angegriffen. Dieser Angriff markiert den ersten Schritt auf dem Weg zur Befreiung unserer Heimat vor den wahren Unterdrückern des Alpha-Quadranten.
      Ich rufe alle Cardassianer auf: Leistet Widerstand! Leistet heute Widerstand, leistet ihn auch morgen! Leistet ihn solange, bis der letzte Soldat des Dominion von unserem Boden vertrieben wurde!
      Es sind 225 Wörter, die Redezeit beträgt 1 Minute und 19 Sekunden.


      Diese Rede markiert einen Wendepunkt im gesamten Krieg. Sie beginnt recht nüchtern - wobei die 7 Millionen Gefallenen den Nerv der Zuhörer treffen. Am Ende wird sie hoch pathetisch.

      Ich finde sie klasse.

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      • #4
        Mir gefällt Archers Rede in "These are the voyages..."! Kurz und prägnant !

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        • #5
          Mir gefällt ebenfalls Damars rede bzw. diese Rede ist mir am stärksten in Erinnerung geblieben.

          Die Rede von Captain Picard zu Lili (die Frau aus der Vergangenheit) in First Kontakt ist aber auch ganz gut. Ich weiß nicht mehr den genauen laut aber da sagt er dass die Borg ganze Welten Assimilieren und er die Borg büßen lassen wird.
          Today is a good day to die

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          • #6
            Der Dialog aus "First Contact" ist ziemlich gut:
            PICARD: No! ...I will not sacrifice the Enterprise. We've made too many compromises already. Too many retreats. They invade our space and we fall back. They assimilate entire worlds, and we fall back. Not again! The line must be drawn here, ...this far, no further! And I will make them pay for what they've done.
            LILY: You broke your little ships. ...See you around, Ahab.
            PICARD: 'And he piled upon the whale's white hump, a sum of all the rage and hate felt by his own race. If his chest had been a cannon, he would have shot his heart upon it.'
            LILY: What?
            PICARD: 'Moby Dick.'
            LILY: Actually, I never read it.
            Aber ich bin mir nicht sicher, ob Picard wirklich der beste Redner in Star Trek ist.

            Ich ergänze das Thema noch um einen Punkt:

            Beste Rede eines Captains?

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            • #7
              Maritzzas Rede in "Duet", als er sich (vermeintlich) in glorifizierende Rage über den Genocid an den Cardassianern im Allgemeinen und "seine" Rolle darin im Besonderen auslässt, ist stilistisch, schauspielerisch und rhetorisch eine der besten Stellen in DS9 und wohl auch Star Trek.

              Desweiteren ist Picards Rede vor Gericht in "Drumhead" ist, wie bereits von Tibo aufgeführt, ausgesprochen erinnerungswürdig, wenngleich vielleicht etwas sehr erwartungsgemäß in der Wahl ihrer Formulierungen.

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              • #8
                ich habe keine rede aber eine weisen satz der mir in erinnerung blieb.

                Der Dahar-Meister, : Deep Space Nine 7×07:
                „Genießt die Früchte des Lebens, meine jungen Freunde. Ihr Geschmack ist vorzüglich wenn sie frisch vom Weinstock kommen. Aber lebt nicht zu lange… Denn der Geschmack wird bitter nach einiger Zeit"

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                • #9
                  Am längsten dürften die beiden Reden um den klingonischen Nachfolgeritus von Duras und Gowron sein, allerdings war da ja nur ein Teil onscreen.
                  Picards Verteidigungsreden von Data und in der Verschwörungsfolge, sowie in der Folge, als Lwxana in der Hand des Ferengi war sind auch nicht ohne.
                  Kirk sprach relativ lang in der Hand des Yanks.
                  Dann gab es noch Datas beeindruckende Gedichte.
                  \\// Dup dor a´az Mubster
                  TWR www.labrador-lord.de
                  United Federation of Featherless
                  SFF The 6th Year - to be continued

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                  • #10
                    Kirks lange Rede in der Yang-Folge ist mir eher als Negativ-Beispiel in Erinnerung.

                    Was waren Kirks beste Reden?

                    Von Janeway und Archer sind mir keine besonderen Reden in Erinnerung. Von den Captains hätte ich Sisko für den besten Redner gehalten. Am eloquentesten sind wohl die Cardassianer. DS9 dürfte die Serie mit den besten Dialogen sein.

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                    • #11
                      Das Reden halten ist am ehesten noch Picards Faible, oder nicht?

                      Spontane Beispiele: Der Edo-Gott, Admiral Satie ("Das Stand-Gericht"), "Der Überläufer", Star Trek: Der Aufstand, ...

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                      • #12
                        Toller Faden!

                        Einmalig fand ich Data´s Ode an Spot ^^

                        Ode an Spot Star Trek TNG - YouTube
                        „Die Normalität ist eine gepflasterte Straße; man kann gut darauf gehen - doch es wachsen keine Blumen auf ihr.“
                        - Van Gogh

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