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Fehlende Charakterentwicklung nach dramatischen Ereignissen

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    Zitat von Feydaykin Beitrag anzeigen
    naja ein 9/11 Effekt kann durchaus reizvoll sein. Immerhin wurde sonst bei Star Trek Bedrohungen wie die Sonden, Borgs und co ignoriert obwohl da mal eben die erde 5 Minunten vor Auslöschung stand.
    Diesen Teil deines Beitrages verstehe ich nicht. Wer hat was ignoriert oder wie wurde was ignoriert?

  • #2
    Zitat von Connor.MacLeod Beitrag anzeigen
    Diesen Teil deines Beitrages verstehe ich nicht. Wer hat was ignoriert oder wie wurde was ignoriert?
    Wenn der eigene Planet kurz vor der Vernichtung steht und das auch noch mehrfach, dürfte das Konsequenzen haben, auch wenn davon in ST nie viel (weder politisch, noch ökonomisch oder kulturell) zu sehen war.

    In DS9 hat man solche Themen teilweise angesprochen, beispielsweise im Homefront/Paradise Lost-Zweiteiler, auch wenn man es sich durch den Coup etwas einfach gemacht hat, und das dann keine Konsequenzen hatte, aber die Föderation ist in ihrer Sicherheitspolitik ganz generell etwas pragmatischer geworden, auch wenn das fast nie wirklich thematisiert wurde.

    In ENT mag das ähnlich gewesen sein, das ist bei mir aber zu lange her.
    I am altering the movie. Pray I don't alter it any further.

    - George Lucas

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    • #3
      Zitat von Leandertaler Beitrag anzeigen
      Wenn der eigene Planet kurz vor der Vernichtung steht und das auch noch mehrfach, dürfte das Konsequenzen haben, auch wenn davon in ST nie viel (weder politisch, noch ökonomisch oder kulturell) zu sehen war.
      In ENT wurde die Xindi-Bedrohung entsprechend dargestellt. Die Borg-Angriffe wurden immer mit entsprechender Gegenwehr abgewehrt, die Defiant wurde als Reaktion darauf entwickelt. Bei First Contact waren einige Schiffsklassen zu sehen, die anscheinend nach dem ersten Borgangriff für solche Fälle designed wurden. Ebenso wurde der Krieg mit dem Dominion detailiert behandelt. Ich verstehe nicht wo da jetzt nie auf eine Bedrohung reagiert worden sein soll.

      Hey, Du hast deinen Beitrag überarbeitet! ;-)

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      • #4
        Zitat von Connor.MacLeod Beitrag anzeigen
        In ENT wurde die Xindi-Bedrohung entsprechend dargestellt. Die Borg-Angriffe wurden immer mit entsprechender Gegenwehr abgewehrt, die Defiant wurde als Reaktion darauf entwickelt. Bei First Contact waren einige Schiffsklassen zu sehen, die anscheinend nach dem ersten Borgangriff für solche Fälle designed wurden. Ebenso wurde der Krieg mit dem Dominion detailiert behandelt. Ich verstehe nicht wo da jetzt nie auf eine Bedrohung reagiert worden sein soll.
        In den Köpfen der Protagonisten wurde nicht auf die Bedrohung reagiert (außer DS9 evtl. ENT) war da immer ne Bedrohung der man furchtlos entgegen trat und sie besiegte. Man sie nie Panik, Angst, Zweifel an der eigenen Mission bzw. deren Legitimität, man hat nie nach mehr Sicherheit gerufen. Am Ende war es immer: "Mund abputzen und weiter machen..."

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        • #5
          Zitat von Tibo Beitrag anzeigen
          In den Köpfen der Protagonisten wurde nicht auf die Bedrohung reagiert (außer DS9 evtl. ENT) war da immer ne Bedrohung der man furchtlos entgegen trat und sie besiegte. Man sie nie Panik, Angst, Zweifel an der eigenen Mission bzw. deren Legitimität, man hat nie nach mehr Sicherheit gerufen. Am Ende war es immer: "Mund abputzen und weiter machen..."
          Also Picard war ziemlich fertig nach dem er assimiliert worden war.

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          • #6
            Ich denke da ist ST einfach sehr unterschiedlich.

            Die Einzelepisoden wurden direkt wieder vergessen.

            Aber in jeder Serie gab es auch Antagonisten, die für mehr als eine Episode geplant waren, deren Taten natürlich Folgen hatten.

            Man darf hier nicht vergessen wie viele Autoren bei ST mitmischten. Autor X Gedankenergüsse, der nur für Episode Y engagiert worden ist, wurden von Autor Z nicht weiter beachtet oder weiterverfolgt. Die Handlungsstränge jedoch, die der für mehrere Episoden verantwortliche Autor Z entworfen hat, wurden evtl. bei einer späteren Autor-Z-Episode wieder erwähnt und weiter fortgesetzt. So ist es möglich, dass ein Mal ein traumatisches Ereignis schon in der nächsten Episode vergessen ist und ein anderes Mal ein Charakter von vor drei Staffeln wiederbelebt und dessen Handlungsstrang fortgesetzt wird...

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            • #7
              Zitat von Kalyrus Beitrag anzeigen
              Also Picard war ziemlich fertig nach dem er assimiliert worden war.
              Nach dem Landurlaub ging es ihm aber wieder gut. Die Folter durch die Cardassianer hat ihm nichts ausgemacht. Als er in der Simulation (oder wie man das nennen mag) seine vermeintliche Familie und seine vermeintliche Heimatwelt verloren hat war es auch nichts was ihn groß belastet hat. Die Bedrohung durch Q in der Pilotfolge hat ihn nicht verstört.

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              • #8
                Naja wie hat man reagiert? Voyager in ST1 hat auch keine Befestigung der Kernwelten nach sich gezogen

                Der Borgangriff blieb auf der Erde auch recht unbeachtet. Und das haben die sogar 2 Mal geschafft.

                Die Defiant wurde zwar entwickelt aber nicht wirklich umgesetzt. Die Verteidigung der Kernwelten war sogar im Dominionkrieg recht schlampig umgesetzt. OK Picard hatt eine Folge lang ein Trauma. Aber die Föderation hat nie wirklich von ihre Apeasmenthaltung abgelassen oder "unfair" Unmoralishc gehandelt. Lediglich Sektion 31 bildet da eine Ausnahme, was der Föderation einen gewissen Realismus gibt. In Star Trek 11 sah man zum ersten mal was passieren kann wenn in einem Universum mit massiver Technologie einmal das Heldentum versagt. (Abgesehen davon das jedes Föderationschiff mit seinen Torpedos einen Planeten auslöschen kann)

                Ebenso waren es die Cadis und Romulanischen Geheimdienste die der Bedrohung durch das Dominion angemessen reagierten

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                • #9
                  Zitat von Tibo Beitrag anzeigen
                  Nach dem Landurlaub ging es ihm aber wieder gut.
                  Wurde unter anderem in First Contact und Ich bin Hugh wieder aufgegriffen. Und das es ihm da nicht wirklich gut ging, wurde deutlich gemacht.
                  Der Landurlaub selber wurde z.B. dann wiederrum in Treffen der Generationen aufgegriffen und im Zusammenhang zum Plot gesetzt.
                  Auch in der DS9 Pilotfolge wurde indirekt ebenfalls auf die "Narben" die Picard durch die Assimiliation hatte hingewiesen. Man kann ihm die Unannehmlichkeit im Gesicht ansehen als er Sisko im Bereitschaftsraum der Enterprise trifft.

                  Sehr wohl hat auch dieser Vorfall die Serie nicht dominiert, aber "im Prinzip" war da ja noch der Rest der Crew, sowie die Sternenflotte, etc. die Plot-mäßig behandelt werden mussten. Die Serie hiess ja nicht Jean-Luc Picard.


                  Zitat von Tibo Beitrag anzeigen
                  Als er in der Simulation (oder wie man das nennen mag) seine vermeintliche Familie und seine vermeintliche Heimatwelt verloren hat war es auch nichts was ihn groß belastet hat.
                  Zum Beispiel in Der Feuersturm.


                  .
                  EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

                  Kalyrus schrieb nach 3 Minuten und 1 Sekunde:

                  Zitat von Feydaykin Beitrag anzeigen
                  Aber die Föderation hat nie wirklich von ihre Apeasmenthaltung abgelassen oder "unfair" Unmoralishc gehandelt. Lediglich Sektion 31 bildet da eine Ausnahme, was der Föderation einen gewissen Realismus gibt.

                  Star Trek IX
                  DS9: Unter den Waffen schweigen die Gesetze
                  Zuletzt geändert von Kalyrus; 28.12.2012, 21:35. Grund: Antwort auf eigenen Beitrag innerhalb von 24 Stunden!

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                  • #10
                    Das sind Einzelepisoden bzw ein schlechter Kinofilm

                    Aber auch dort wird eher deutlich das dieses Handeln nicht gwünscht wurde. Von der Heldenhaften Crew wurde das große ganze zurückgestellt. DS9 bildet da vielleicht noch eine Ausnahme, ist vielleicht auch ein Grund warum ich die serie mag, bzw sie noch zeitgemäß finde, weniger Oberlehrer mehr pragmatismus.

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                    • #11
                      Zitat von Feydaykin Beitrag anzeigen
                      Das sind Einzelepisoden bzw ein schlechter Kinofilm
                      Ändert überhaupt nichts an der Argumentation!

                      Vielleicht hätte dir eine Serie über das Terranische Imperium ja mehr zu gesagt. Schön autoritär, korrupt und waffenstarrend.




                      Die Födertation mag zu TNG und teilweise Kinozeiten zwar recht naiv gehandelt haben im Großen und Ganzen was ihre Verteidigungsfähigkeit anbelangt, aber untätig ist sie nicht gewesen. Und wieso hätte die Serie darauf reduziert werden sollen? Ist ja schliesslich keine Military-SciFi.

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                      • #12
                        Nun, es geht halt schlicht darum, das es nicht unbedingt eine Schlechte Idee ist, solche Traumatas wie der zerstörung Vulkans Konsequenzen auf das Denken der Föderation aufweist, oder auf die Stimmung.

                        Klar war es nicht das Konzept der alten Star Trek Serien, aber es wurde halt als schlechte Idee bemängelt.

                        Aber nach zig Toten und eine Bedrohungslager mit der gesunden Stammcrew sich einen Abfreuen ist halt auch nicht mehr Zeitgemäß. Realistisch betrachtet wären sämtliche Raumschiffcrews der Serien schwerst Traumatisiert.

                        Klar darum ging es nicht. War halt TV Space Opera. Wäre aber sicherlich ein Gedankengang wenn man einen "neue" Star Trek Serie planen würde, die sich auf den Nivau der Edelserien bewegt. Sofern man eine Erwachsene Zielgruppe haben will.

                        aber gut wir weichen ab.

                        Möglich das Star Trek into Darkness mich tiersich enttäuscht und mich aufrege über die Story (So wie prometheus mit der Dänkintheorie schon voher verhauen hatte) aber bis jetzt kann ich aus den Trailern und co noch nicht genug rausehen.

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                        • #13
                          Zitat von Feydaykin Beitrag anzeigen
                          Nun, es geht halt schlicht darum, das es nicht unbedingt eine Schlechte Idee ist, solche Traumatas wie der zerstörung Vulkans Konsequenzen auf das Denken der Föderation aufweist, oder auf die Stimmung.

                          Klar war es nicht das Konzept der alten Star Trek Serien, aber es wurde halt als schlechte Idee bemängelt.

                          Aber nach zig Toten und eine Bedrohungslager mit der gesunden Stammcrew sich einen Abfreuen ist halt auch nicht mehr Zeitgemäß. Realistisch betrachtet wären sämtliche Raumschiffcrews der Serien schwerst Traumatisiert.

                          Klar darum ging es nicht. War halt TV Space Opera. Wäre aber sicherlich ein Gedankengang wenn man einen "neue" Star Trek Serie planen würde, die sich auf den Nivau der Edelserien bewegt. Sofern man eine Erwachsene Zielgruppe haben will.

                          aber gut wir weichen ab.

                          Möglich das Star Trek into Darkness mich tiersich enttäuscht und mich aufrege über die Story (So wie prometheus mit der Dänkintheorie schon voher verhauen hatte) aber bis jetzt kann ich aus den Trailern und co noch nicht genug rausehen.
                          Ich schätze mal das sich hier ohnehin viele einig darüber sind, das man eine neue Serie am liebsten von HBO produziert sehen würde.
                          Wobei das Abramsverse ja bisher einem Anspruch an ein "erwachseneres Publikum" bisher nicht unbedingt gerecht wird. Dafür ist es zu plakativ.

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                          • #14
                            Nein, es erfüllt den Anspruch an Block Buster Kino. Bei einer Serie die mit heutigen Produkten konkurriern würde, würde es aber nicht ausreichen.

                            WAs die Serien angeht, so scheinen sich viel ja hier zumindest einfach Star Trek as Usual zu wünschen. Vor allem die Verlegung in eine spätere Zukunft mit noch mehr Techspielreien dürfte es nicht dramatische Machen. Da müsste man die ganze Typ 2 Ziv und ihr Handeln glaubwürdiger machen wo mit wir bei Ian Banks wären.

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                            • #15
                              Zitat von Feydaykin Beitrag anzeigen
                              Aber die Föderation hat nie wirklich von ihre Apeasmenthaltung abgelassen oder "unfair" Unmoralishc gehandelt.
                              Star Trek hatte zumindest zu TNG-Zeiten auch einen anderen Anspruch.
                              Star Trek wollte zu TNG-Zeiten (zumindest in einigen Epiosden) nicht ausschließlich wie es heute modern ist Realität abbilden sondern immer wieder auch in humanistisch-aufklärerischem Stil eine moralisch-ethische Botschaft vermitteln:

                              Du hast immer eine Entscheidungsfreiheit. Auch wenn die Welt scheiße ist, DU hast die Freiheit dich anders zu entscheiden. NICHTS ist alternativlos. DU hast deine Entscheidungen in der Hand, DU kannst dich immer auch für das Ethische entscheiden. DU bist keine Puppe der Zeit, der man sich ehrergeben unterordnen muss. Ist die Zeit böse, musst DU nicht auch böse sein...


                              Wer hier den fehlenden Realismus bemängelt, hat das Fundament, auf dem die jeweiligen Moral-Episoden stehen, nicht verstanden.

                              Was kritisiert werden kann, ist u.U. die Umsetzung, dass sich Unmoral nie lohnt.
                              Der Holzhammer ist manchmal zu groß, man hätte es etwas verworrener inszenieren können.
                              So hätte ich z.B. in VOY Equinox (habe ich mir heute angesehen) die moralische Voyager als das kaputte, gebeutelte Schiff und die unmoralische Equinox als das strahlende, triumphierende Schiff inszeniert. Und die Story dann so aufgebaut, dass am Ende viel Grau bleibt, aber die Autoren klar Stellung Pro-Moral beziehen. Unmoral mag sich lohnen, der moralische Preis ist jedoch zu hoch.
                              Im Paradies der Gute zu sein ist einfach, unter Schwierigkeiten an Prinzipien festzuhalten ist die Herausforderung!
                              Zuletzt geändert von newman; 28.12.2012, 22:18.

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