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WAs ist für euch STAR TREK?

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  • WAs ist für euch STAR TREK?

    Aktuell ist mir wieder aufgefallen das die Lager stark auseinander gehen was noch STAR TREK ist und was nicht. Wenn es so ein Thread schon gibt dann könnt ihr den hier einfach schließen oder löschen^^ Jetzt zu meiner Frage

    Was ist für euch STAR TREK?

    Ich sehe das ganz locker, Ich guck und lese STAR TREK weil ich es gut finde und fertig. Klar Diskutiere ich auch gerne und Bemängel vieles aber im Großen und ganzen ist doch alles in Ordnung. Mich interessiert auch nicht wirklich warum es geguckt wird sondern eher die Frage was STAR TREK ausmacht? Ich höre immer "oh der Film ist kein STAR TREK mehr" oder "dies ist STAR TREK unwürdig" oder auch Geil, das man sich hier teilweise schon anmotzt das der oder die kein richtiger Trekki ist lol^^

    Klärt mich auf, was ist denn STAR TREK??? bin ich jetzt womöglich auch kein richriger Trekki mehr weil ich die Frage überhaubt stelle^^
    Today is a good day to die

  • #2
    Zitat von Martok01 Beitrag anzeigen
    Was ist für euch STAR TREK?
    Star Trek ist für mich ein SF-Franchise in das so viel Vision, Ideologie, Kommerz, Erwartungshaltung und rosarotes Weltbild gepackt wurde, das sich das Ganze schon lange selbst im Weg steht. Das meiste was unter diesen Franchise produziert wird, ist mittelmäßige SF für den Mainstream. Ein komplexes SF-Universum das medial vermarktet wird, und dabei leider nur sehr selten gute Geschichten produziert. Bedaure, aber mehr ist Star Trek für mich nicht.
    Well, there's always the possibility that a trash can spontaneously formed around the letter, but Occam's Razor would suggest that someone threw it out.
    Dr. Sheldon Lee Cooper

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    • #3
      Eine gute Frage. Für mich ist Star Trek eine Inspiration und zwar in vielen Dingen. Angefangen von der Technik bis zu der Philosophie das die Menschheit in der Zukunft "besser" werden kann.
      Man hat in den Filmen oder Serien die Probleme von heute (ok, jetzt eher von damals ) in eine schöne Scifi-Geschichte gepackt und als Zuschauer einen zum nachdenken gebracht.

      Das ist etwas das Gene Roddenberry sehr gut hinbekommen hat. Als zum Beispiel TOS gedreht worden ist, waren Schwarze nur "Nigger" und Bürger 2. Klasse. Ähnlich hat man es mit den Frauen gehalten. Aber er hat es geschafft eine Schwarze Frau als Offizier auftreten zu lassen. Whoopy Goldberg hat als Kind Star Trek gesehen und ist begeistert durch die Strassen gerannt weil im TV eine Schwarze zu sehen war die kein Dienstmädchen oder sonst soetwas in der Art verkörpert hat. Das hat sie dazu veranlasst auch in die Schauspielerrei zu gehen und deswegen wollte sie auch bei TNG mitspielen. Der erste Filmkuss zwischen einer Schwarzen und einem Weißen war bei Star Trek.
      Auch das ein Japaner und ein Russe auf der Brücke waren, war zu der damaligen Zeit undenkbar weil beides quasie das "Feindbild" der USA waren.
      Das alles ist heute kein Thema mehr und man belächelt es, aber damals war es fast so wie bei Galileo Galilei der gesagt hat das die Erde rund ist und deswegen vor Gericht gelandet ist.

      Viele Menschen haben technische Dinge bei Star Trek gesehen und versucht nachzubauen. Automatische Schiebetüren, Sprachsteuerung, Touchdisplays bzw. Tablet-PCs, Handy, Impfpistole, Videotelefonie, und so weiter. Alles Dinge die man in in den 60er und 80er gesehen hat und heute fast schon "normal" sind.

      DAS ist für mich Star Trek und daran kommen die neuen Filme (seit "Der Aufstand") einfach nichtmehr ran für mich. Der "Zauber" ist sozusagen verloren gegangen. Es heisst nicht das die Filme schlecht sind, sie sind für mich eben nur nichtmehr Star Trek weil dieses "etwas" fehlt.

      So, und jetzt werde auch sicher ich hier "auseinandergenommen"
      "noH QapmeH wo' Qaw'lu'chugh yay chavbe'lu' 'ej wo' choqmeH may' DoHlu'chugh lujbe'lu'!"

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      • #4
        Zitat von FltCaptain Beitrag anzeigen
        So, und jetzt werde auch sicher ich hier "auseinandergenommen"
        Nöp.

        Ich unterschreibe Deine Meinung voll und ganz. Hinzufügen möchte ich noch die Einstellung zu neuem und unbekannten (Leben), der Wunsch daß zumindest die Menschheit in Frieden ->miteinander<- existiert und die profane Gier nach Reichtum und Herrschaft über andere Menschen in den Hintergrund gerückt wird. Für mich ist Star Trek halt auch die Verkörperung des Idealismus und die Tatsache, daß niemand perfekt ist.

        Star Trek ist ein Traum, der sich (leider) nie erfüllen wird.
        Ich bin keine Signatur, ich mach hier nur sauber ...

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        • #5
          Star Trek war für mich immer das Bild einer besseren Menschheit, zusammen mit dem Erforschen unbekannter Regionen des Weltraums und das Herumphilosophieren über dies und das.
          Die klischeehaften Kämpfe, die teilweise sehr naive Besatzung und der Einsatz "magischer" Technologie hat mich nie wirklich an ST gestört, das gehörte einfach dazu. Andere Serien haben schließlich auch ihre Schwächen.

          Bei Archers Enterprise hat mir z.B. der Temporale Kalte Krieg im Xindiraum nicht gefallen. Da wurde für mich zu wenig erforscht, da man ständig ums Überleben kämpfen musste.

          Und mit ST 11 kann ich mich auch nicht anfreunden. Für mich war das supercool Kirk und emotional Spok retten die Welt. Der Film ist zwar ein tolles Actionabenteuer, aber leider kein Star Trek.

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          • #6
            Zitat von pollux83 Beitrag anzeigen
            Bei Archers Enterprise hat mir z.B. der Temporale Kalte Krieg im Xindiraum nicht gefallen. Da wurde für mich zu wenig erforscht, da man ständig ums Überleben kämpfen musste.
            Das hat mir auch nicht gefallen. Die Archerprise hatte den 150% Heldenbonus und der Kampf über fast eine Staffel war einfach nur übertrieben und langweilig.

            Zitat von pollux83 Beitrag anzeigen
            Und mit ST 11 kann ich mich auch nicht anfreunden. Für mich war das supercool Kirk und emotional Spok retten die Welt. Der Film ist zwar ein tolles Actionabenteuer, aber leider kein Star Trek.
            Genau! Das passt einfach nicht zu dem Star Trek das man kennt. Ein Kneipenschläger der nach 3 Jahren auf der Akademie gleich mal zum Captain des Flaggschiffs wird ist einfach "unglaubwürdig". Ein Spock der mit Uhura auf der Transporterplattform rumknutscht oder die Fassung verliert ist kein Vulkanier.

            Beim "Neuen Star Trek" geht es nur um Action, Effekte und Herzschmerzdrama. Das hat man aber auch bei jedem anderen Film der im Kino läuft. Von "James Bond" über "Fast and Furious" zu "Fluch der Karibik". Es ist nichts mehr besonderes weil eben dieses "etwas" fehlt.
            "noH QapmeH wo' Qaw'lu'chugh yay chavbe'lu' 'ej wo' choqmeH may' DoHlu'chugh lujbe'lu'!"

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            • #7
              Ich persönlich finde, dass folgendes Star Trek ausmacht:

              * Eine wünschenswerte Zukunft (in Sachen Menschheitsentwicklung)
              * Gesellschaftskritik
              * Thematischer Anspruch
              * Unterhaltung

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              • #8
                Zitat von FltCaptain Beitrag anzeigen
                Eine gute Frage. Für mich ist Star Trek eine Inspiration und zwar in vielen Dingen. Angefangen von der Technik bis zu der Philosophie das die Menschheit in der Zukunft "besser" werden kann.
                Man hat in den Filmen oder Serien die Probleme von heute (ok, jetzt eher von damals ) in eine schöne Scifi-Geschichte gepackt und als Zuschauer einen zum nachdenken gebracht.

                Das ist etwas das Gene Roddenberry sehr gut hinbekommen hat. Als zum Beispiel TOS gedreht worden ist, waren Schwarze nur "Nigger" und Bürger 2. Klasse. Ähnlich hat man es mit den Frauen gehalten. Aber er hat es geschafft eine Schwarze Frau als Offizier auftreten zu lassen. Whoopy Goldberg hat als Kind Star Trek gesehen und ist begeistert durch die Strassen gerannt weil im TV eine Schwarze zu sehen war die kein Dienstmädchen oder sonst soetwas in der Art verkörpert hat. Das hat sie dazu veranlasst auch in die Schauspielerrei zu gehen und deswegen wollte sie auch bei TNG mitspielen. Der erste Filmkuss zwischen einer Schwarzen und einem Weißen war bei Star Trek.
                Auch das ein Japaner und ein Russe auf der Brücke waren, war zu der damaligen Zeit undenkbar weil beides quasie das "Feindbild" der USA waren.
                Das alles ist heute kein Thema mehr und man belächelt es, aber damals war es fast so wie bei Galileo Galilei der gesagt hat das die Erde rund ist und deswegen vor Gericht gelandet ist.

                Viele Menschen haben technische Dinge bei Star Trek gesehen und versucht nachzubauen. Automatische Schiebetüren, Sprachsteuerung, Touchdisplays bzw. Tablet-PCs, Handy, Impfpistole, Videotelefonie, und so weiter. Alles Dinge die man in in den 60er und 80er gesehen hat und heute fast schon "normal" sind.

                DAS ist für mich Star Trek und daran kommen die neuen Filme (seit "Der Aufstand") einfach nichtmehr ran für mich. Der "Zauber" ist sozusagen verloren gegangen. Es heisst nicht das die Filme schlecht sind, sie sind für mich eben nur nichtmehr Star Trek weil dieses "etwas" fehlt.

                So, und jetzt werde auch sicher ich hier "auseinandergenommen"
                Ich bin ein 100%iger Star Trek Fan, und stimme gerade deshalb diesem Statement voll und ganz zu.

                Adm. Nimitz =/\=
                Zuletzt geändert von Adm. Nimitz; 12.05.2013, 12:38. Grund: Ausbesserung
                "Ich hätte diesen Bericht gern schnell, sonst werde ich ihren gemeinen Hintern ein bischen durch diesen Raum treten. Das ist ein Marshall Witz."

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                • #9
                  Star Trek ist IMO enorm facettenreich. Klar überschwingen einige Elemente wie das aufgebaute Universum oder die utopisch erwachsen gewordene Menschheit alles, aber innerhalb dieser Grenzen hat ST die vielfältigsten Geschichten (von Komödie über Lovestory bis zu Krimi oder Anti-Kriegs-Story) erzählt.

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                  • #10
                    TOS,ENT und die ersten 6 1/2 Filme.

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                    • #11
                      Zitat von kircher Beitrag anzeigen
                      TOS,ENT und die ersten 6 1/2 Filme.
                      Was meinst Du bitte mit den ersten 6 1/2 Filmen?

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                      • #12
                        hallo,

                        für mich ist der reiz an stark trek die sympatischen hauptfiguren bei denen es mir spass macht sie im gegenseitigen zusammenspiel und beim lösen von probleme zu beobachten. der zweite punkt sind fantasievolle geschichten die zum nachdenken anregen. beides ist mir zu gleichen teilen wichtig. wenn ich diese schablone an die bisherigen startrek serien anlehne ergibt sich auch genau das meinungsbild das ich von denen heute habe:

                        star trek klassik: sehr einladende figuren wo das 60er jahre flair nocheinmal einen unerklärbaren extrabonus ergibt. die geschichten sind leider aber oft durchschaubar und die veraltete präsentation ist auch nicht gerade förderlich.

                        next generation: das hatte für mich beim ersten ansehen beides zu bieten und entsprechend begeistert war ich davon.

                        deep space nine: auch wenn das entdeckerflair nicht an picards truppe herrankommt machte diese serie meines erachtens nach alles andere besser. viele nebenfiguren, viele nebengeschichten, viel socialising, geschichten die sich über viele folgen hinzogen und auch nach langer zeit nocheinmal gerne aufgegriffen wurden. also ich liebe sie, wobei mir das erst beim am-stück sehen auffiel. im fernsehpräsentationsformat wo man hier was fehlt da was wiederholt wird oder dort lange pausen dazwischen sind funktioniert das leider nicht ganzsogut. sowas hätte ich sehrgerne wieder.

                        voyager: das war leider ein rückschritt gegenüber dem vorgänger. ich vermisste die folgenübergreifenden plots und im grossen und ganzen war das eine serie nach dem next-generation schema nur in beiden belangen mit deutlichen einbussen. ganz besonders die hauptdarsteller sind so flach wie es flacher garnicht sein kann was auch zu einem nicht unerheblichen teil an ihrer miserablen schauspielerischen leistung liegt (man erinnere sich nur an die gruseligen chakotey folgen) . schade. aber nachvollziehbar das das im fernsehn besser funktioniert wo die folgen auch mal zusammengewürfelt gezeigt werden.

                        enterprise: anscheinend gabs hier wieder eine kehrtwendung. tiefgründiger "dargestellte" (und das reicht ja für eine scifi serie) figuren als in voy und die übergreifenden plots waren auch wieder da. die serie litt aber für mich unter dem selben syndrom: das original ist besser als die kopie. in diesem fall also DS9 > Ent.

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                        • #13
                          Zitat von ChrisArcher Beitrag anzeigen
                          Was meinst Du bitte mit den ersten 6 1/2 Filmen?
                          Wahrscheinlich fand er nur die erste Hälfte von ST VI gut

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                          • #14
                            Zitat von Planck Beitrag anzeigen
                            Wahrscheinlich fand er nur die erste Hälfte von ST VI gut
                            du meinst sicher 7. 6 ist ja wohl der inbegriff eines gelungenen filmpaketes

                            wenn ich mir den siebten teil jetzt nochmal vor das geistige auge hole kann ich nicht ganz abstreiten das ich mit ihm einer meinung bin. das "renterduell" mit dem "...wenn intressierts?" antagonisten konnte mich wirklich nicht vom stuhl reissen. gemischt dann noch mit dem esoterischen nexus-teil der mit science nix zu tun hat und der unverschämt unspektakulär präsentierten sterbeszene kirks. bääääääähhhh

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                            • #15
                              Zitat von ChrisArcher Beitrag anzeigen
                              Was meinst Du bitte mit den ersten 6 1/2 Filmen?
                              Ich meine damit, dass ich beim 7. Teil nur die Stellen mochte bei denen Kirk dabei war und ganz am Anfang Scotti.

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