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[Buchbesprechung] Die letzte Grenze

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  • [Buchbesprechung] Die letzte Grenze

    Die letzte Grenze von Diane Carey
    Dieser Roman ist Teil des Buches "Star Trek - Die Anfänge".



    Jim Kirk´s Vater George wird auf eine Geheimmission geschickt, um eine Rettungsmission mit einem neuen Schiffsprototyp durchzuführen. Es geschieht aber ein Zwischenfall, bei dem die Enterprise - der Prototyp - in den romulanischen Raum befördert wird und der erste visuelle Kontakt mit den Romulanern hergestellt wird. Dieses erste Zusammentreffen verläuft aber alles andere als friedlich...

    **********

    Der letzte Teil dieses Sammelbandes gefiel mir am besten. Dieser Roman führt einen wirklich zurück zu den frühesten Anfängen, kompiniert mit ein paar Abstechern bei James T. Kirk in der "Zukunft". Die Geschichte mit den Romulanern ist sehr spannend und die Charaktere sind auch gut beschrieben.
    Nur die Tatsache, dass die Enterprise durch einen Navigationsfehler in ein paar Sekunden in den Innenraum des romulanischen Imperiums gerät fand ich ein bisschen merkwürdig. (Welche Geschwindigkeit wäre dazu wohl nötig... )
    Trotzdem ist der Roman sehr gut gelungen. (Wie man es von Diane Carey gewohnt ist...)
    2
    Ausgezeichnet
    50.00%
    1
    Gut
    50.00%
    1
    Mittelmäßig
    0.00%
    0
    Unterdurchschnittlich
    0.00%
    0
    Sehr schlecht
    0.00%
    0
    Signatur ist auf Urlaub

  • #2
    Nicht erwähnt ist, daß Kirk's Vater der erste Offizier von April war.
    Man erfährt auch (zumindest wußte ich es vorher nicht), daß April nur für diese eine Mission der Captain der Enterprise war, aber an ihrer Entstehung beteiligt war.
    Außerdem wird deutlich, wie unheimlich modern die Enterprise zu der Zeit noch war.


    Ich fand das Buch sehr gelungen, auch wenn es sich natürlich wieder nicht mit Enterprise vereinbaren läßt (woran aber wirklich nicht das Buch schuld ist!)
    Weiter begründen, warum ichs gut finde kann ich momentan nicht, ist ein paar Monate her, daß ichs gelesen habe.



    PS: Bevor Proteste kommen, daß es Die letzte Chance heißt....
    Vorne im "Inhaltsverzeichnis" ist der Titel falsch abgedruckt, hinten dann richtig.
    1. würde "Chance" überhaupt nicht zum Inhalt passen
    2. ist der Grund auf einer der letzen Seiten zu finden (ob die letzte weiß ich nicht, finde es jetzt nicht).
    "Ich sehe keinen Grund zur Selbstverstümmelung."

    Kommentar


    • #3
      Ich hab das Buch noch gar nicht ganz gelesen, deswegen wird ein vollständiges Urteil über dieses Buch von meiner Seite auch erst später folgen.

      Aber bis jetzt muss ich sagen das es recht spannend und unterhaltsam ist. Auch hat die Autorin die Romulaner seht autentisch beschrieben. Das deckt sich mit dem was wir bis jetzt auch im Fernsehen zu sehe bekommmen haben.
      Es gibt immer Möglichkeiten - Cpt. Kirk

      Dann und wann begegnen wir der Realität und sind überhaupt nicht auf sie vorbereitet.
      John Le Caree

      Kommentar


      • #4
        Wie findet ihr dieses Buch?

        Umfrage hinzugefügt...
        "Archäologie ist nicht das, was sie glauben. Noch nie hat ein X irgendwo, irgendwann einen bedeutenden Punkt markiert."

        „And so the lion fell in love with the lamb“

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        • #5
          Die letzte Grenze
          (Final Frontier)
          Star Trek – Die Anfänge Band 3
          Diane Carey
          Heyne Verlag, 492 Seiten


          Klappentext:

          Wir schreiben das Ende des 22. Jahrhunderts. Das Kolonistenschiff Rosenberg wird durch einen Ionensturm schwer beschädigt, der Besatzung droht der Strahlentod. Nur ein Schiff wäre in der Lage, die Kolonisten rechtzeitig zu retten. Doch dieses Raumschiff ist noch nicht einsatzbereit. Der hyperlichtschnelle Antrieb wurde nie getestet, das Starship hat keine Besatzung und auch noch keinen Namen.

          Doch Captain Robert April ist zum Risiko bereit. Mit unkonventionellen Mitteln trommelt er eine Crew zusammen. Darunter befindet sich auch sein Freund, ein Starfleetoffizier namens George Kirk. Dieser George Kirk ahnt nicht, dass sein Sohn Jim einmal dieses Raumschiff befehligen wird. Aber er gibt dem erst5en Schiff der Constitution-Klasse seinen Namen: Enterprise

          Captain April will beweisen, dass die Enterprise ausschließlich friedlichen Zwecken dient. In seiner Crew haben sich jedoch Saboteure eingeschlichen. Als die Warptriebwerke zum ersten Mal gezündet werden, spielt der Navigationscomputer verrückt. Die Enterprise landet mitten im romulanischen Territorium – worüber die Romulaner nicht eben erfreut sind, zumal sie gerade einen Krieg gegen die Föderation vorbereiten.


          Der erste große Fehler dieses Buches taucht gleich im ersten Satz des Klappentextes auf. Da es den meisten sicher wie mir geht und sie ihn einfach überlesen haben, wiederhole ich ihn hier noch mal: Wir schreiben das Ende des 22. Jahrhunderts. Bevor jetzt jemand losläuft und Enzyklopädien wälzt, hier zur Erinnerung noch mal ein paar Daten: Kirk wird 2233 geboren, die Enterprise läuft 2245 vom Stapel, 2250 übernimmt Captain Pike das Kommando von Captain April, 2252 kommt Spock auf die Enterprise, 2264 übernimmt schließlich Kirk das Kommando. Also ist entweder der Klappentext Mist (Was ja nix ungewöhnliches wäre) oder die Autorin hat bei der Recherche nicht wirklich gründlich gearbeitet. Nach ein paar Seiten stellt man dann fest, das letzteres zutrifft, die Autorin hat die Handlung tatsächlich kurzerhand ins Jahr 2183 vorverlegt. So ein kapitaler Fehler gleich am Anfang lässt ja schon mal nichts gutes ahnen...

          Nun endlich zum Inhalt:
          Das Buch besteht aus 2 Teilen: Der Hauptteil dreht sich um den Jungfernflug der Enterprise, der andere aus einigen Szenen mit Kirk und McCoy, kurz nach der Episode (Griff in die Geschichte, The City on the Egde of Forever). In diesen Szenen geht es darum, das ein nach dem Tod von Edith Keeler gebrochener Kirk erwägt die Sternenflotte zu verlassen. Das größte Problem, das diese Szenen haben, ist die Tatsache, das sie irgendwie nicht wirklich viel mit der eigentlichen Handlung zu tun haben. Sie dienen lediglich als Vorwand, Kirk ein paar Briefe vorlesen zu lassen, die sein Vater in der Zeit geschrieben hat, als er auf dem Jungfernflug der Enterprise teilgenommen hat.
          Die Haupthandlung ist zum Glück etwas überzeugender. Die im Klappentext erwähnten „unkonventionellen Mittel“ beinhalten unter anderem, George Kirk kurzerhand zu entführen, um ihn zur Mitarbeit bei dieser Mission quasi zu zwingen. Erfreulich ist es, das man hier endlich mal etwas über Captain April erfährt, jenen sagenumwobenen ersten Kommandanten der Enterprise. Dieser wird als leicht verschrobener aber sympathischer Mensch dargestellt. Aufgrund einer seltenen Blutkrankheit ist im fast ständig kalt, weswegen er seine Uniform um eine Strickjacke ergänzt hat! Ein grossteil des Buches handelt vom Konflikt zwischen dem überzeugtem Pazifisten April, der die „Königin“, wie er das noch namenlose Schiff ausschließlich als Forschungsschiff sieht, und dem Soldaten Kirk, der sein Misstrauen gegenüber den Romulanern, den Feinden der Föderation nicht überwinden will.
          Womit wir gleich beim nächsten Punkt wären, nämlich genau bei den Romulanern. Durch einen Defekt im Navigationscomputer strandet die Enterprise mit defekten Treibwerken mitten im Romulanischen Reich, nur unweit der Zentralwelten. Die Romulaner sind im wesentlichen so wie man sie kennt: Militaristisch, Intrigant, arrogant und Eroberungswütig. Als nächstes Opfer haben sich die Romulaner die Föderation ausgesucht. Dies mit dem Vorwand, das die Föderation ihrerseits eine Invasion vorbereiten würde. Das ist das überraschende auftauchen eines riesigen und Schwerbewaffneten Föderationsraumschiffes nicht unbedingt hilfreich um die Situation zu entschärfen. Und so gerät die Enterprise nicht nur in feindliches Territorium, sondern auch gleichzeitig in die Mühlen eines brutalen internen Machtkampfes zwischen den radikalen und den gemäßigten Fraktionen des Reiches.
          Der Rest des Buches ist leider echt vorhersehbar. Das es Saboteure an Bord gibt, verrät leider schon der Klappentext. Das es einen Romulanischen Überläufer gibt ist auch keine große Überraschung. Und das sich Kirk und April am Ende zusammenraufen und einen halbwegs gewaltfreien Ausweg finden, um die Enterprise zu retten, den Krieg zu verhindern und die Rosenberg zu retten, ist im wesentlichen auch vorhersehbar. Unterm Strich bleibt ein nicht unbedingt schlechter, aber auch nicht wirklich überzeugender Roman raus. Er ist nicht so langweilig wie „Die erste Mission“, aber auch nicht so gut wie „Fremde vom Himmel“. Wertung: 3 Punkte.

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