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[Buchbesprechung] Star Trek "DESIGN"

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  • [Buchbesprechung] Star Trek "DESIGN"

    Ich weiss nicht wirklich ob jemand dieses Buch kennt und ob es schon im Forum behandelt wurde, aber ich habe es erst gestern von einer Verwandten bekommen und mir gefällt es sehr gut.

    Besonders für Leute die gern zeichnen und die künstlerischen Aspekte an Star Trek schätzen, für die ist dieses Buch wie geschaffen.

    Z.b. wird beschrieben wie sich die Tribbles im Film bewegen können. Mit einem Spielzeughund-Motor.
    Oder es werden viele Ferengi Utensilien gezeigt die meist gar nicht zum Einsatz gekommen sind. Und natürlich viele scheußliche Außerirdische - Masken - Kostüme und Verbesserungen.

    Mir gefällt das Buch sehr gut.

    MFG

    Daten
    Autoren: Judith & Garfield Reeves-Stevens
    Verlag: Heyne (317 Seiten)
    Datum: 1997


    Vielleicht sind für den ein oder anderen die Bwertungen auf amazon.de aufschlussreich. Die findet man zu diesem Buch HIER !
    Zuletzt geändert von Tom_Tom; 04.01.2003, 14:50.
    Rosen sind rot, Veilchen sind blau. Ich bin schizophren und ICH bin es auch. :)

    It is ridiculous claiming that video games and internet influence children. For instance, if Pac-man affected kids born in the eighties, we should by now have a bunch of teenagers who run around in darkened rooms and eat pills while listening to monotonous electronic music.

  • #2
    Ich kenn das Buch vom Durchblättern in der Buchhandlung. Ich gebe zu das es recht interessant ist, aber mir doch ein bischien zu teuer.
    Kennen müssten es übrigens die meisten denn es ist ein absolutes Standartwerk.

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    • #3
      Ja das glaube ich auch und daher hat es mich erstaunt dass noch kein Tpic darüber erstellt wurde. Es ist in der Tat teuer, aber recht üppig und informativ.

      Es ist auch schon älter (1997 aber vorher dürfte es auch schon mal dagewesen sein) ... in einigen Buchhandlungen gibt es das Buch gar nicht mehr. Auch im Internet ist es bei bol beispielsweise nicht mehr lieferbar aber das gute alte Amazon führts immer noch ....
      Rosen sind rot, Veilchen sind blau. Ich bin schizophren und ICH bin es auch. :)

      It is ridiculous claiming that video games and internet influence children. For instance, if Pac-man affected kids born in the eighties, we should by now have a bunch of teenagers who run around in darkened rooms and eat pills while listening to monotonous electronic music.

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      • #4
        Meines wissens nach wird das Buch in Deutschland nicht mehr gedruckt aber viele Händler haben noch Vorräte. Was mich wundert ist, dass diese Vorräte scheinbar ewig vorhalten

        Übrigens gibt es das Buch tatsächlich schon um einiges länger wie lang genau weis ich aber auch nicht Müsste eigentlich vorne drinnen stehen die wievielte Auflage das ist und wann die erste auf den Markt kam.

        Kommentar


        • #5
          Also vorne drinnen steht nur ein Verweis auf 1996 und dann eben Badn 06/5545 und ins Deutsche übersetzt 1997.

          Das Buch schaut auch noch ganz neu aus aber ich bin mir fast sicher das da schon was vorher dagewesen ist. Zumindest über die Kinofilme und ohne die Serien ... denn in dem Buch sind auch noch die Anfänge von Voyager beschrieben.

          MFG
          Rosen sind rot, Veilchen sind blau. Ich bin schizophren und ICH bin es auch. :)

          It is ridiculous claiming that video games and internet influence children. For instance, if Pac-man affected kids born in the eighties, we should by now have a bunch of teenagers who run around in darkened rooms and eat pills while listening to monotonous electronic music.

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          • #6
            Ich habe das Buch vor 2 Jahren an Weihnachten geschenkt bekommen, und ich lese immer wieder gerne darin. Es ist eine gute Mischung aus Sachbuch und Bildband, und es ist ziemlich interessant zu sehen, was für Brücken, Schiffe, Uniformen um ein Haar angenommen wurden. Sehr teuer ist es wirklich - aber da ich mich sowohl für Star Trek wie auch für 2D- und 3D-Design interessiere, hat es sich für mich alle mal gelohnt.

            Schade finde ich bloß, dass den Kinofilmen imho zu viel Aufmerksamkeit im Vergleich zu den Serien gewidmet wird, und dass nicht mal mehr First Contact im Buch vorkommt.

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            • #7
              So, wollen wir doch diesn Uralt-Tread wieder ausgraben:

              Für alle, die dieses Buch noch nicht haben, weil es ihnen bisher zu teuer war und die zufällig in oder um Hamburg wohnen: Thalia in der Spitalerstraße hat den Band jetzt als Restposten für 9,95€ im Angebot.
              Ich konnte da natürlich nicht widerstehen und habe gleich zugegriffen. Der Ersteindruck ist sehr positiv, auch wenn es natürlich nicht gerade topaktuell ist.

              Kommentar


              • #8
                Rezension: “Star Trek Design”

                Zitat von Kopernikus Beitrag anzeigen
                So, wollen wir doch diesn Uralt-Tread wieder ausgraben:
                Als du hier von einem "Uralt-Thread" gesprochen hast, war er erst 6 Monate alt. Wenn ich ihn heute hervorhole, ist er schon über 10 Jahre alt. Anlass ist eine kleine Rezension über dieses Buch, die ich heute für meinen Blog geschrieben habe:



                Des Autoren-Duo Judith und Garfield Reeves-Stevens hat nicht nur spannende Romane verfasst, sondern im Jahr 1995 auch ein ganz besonderes Sachbuch herausgebracht, das im Original den Titel “The Art of Star Trek” trägt. Im Jahr 1997 erschien dieses Buch als sehr schöne Hardcover-Version mit Umschlag beim Heyne-Verlag unter dem Namen “Star Trek Design”.

                Das Buch ist eine wahre Goldgrube für jeden, der sich für das Themen “Produktionsdesign” und “Star Trek” interessiert. Eingeteilt ist das Buch in einzelne Kapitel, die jeweils eine Inkarnation des Star Trek-Franchise beinhaltet. Beginnend mit den TOS-Pilotfilmen über die regulären Serien und die Kinofilmen bis hin sogar zu der in den 70ern geplanten oder nie realisierten TV-Serie “Star Trek – Phase II”. (Die Vorproduktion der Serie wurde eingestellt zugunsten des 1. Kinofilms.)

                Es gibt ein allgemeines Vorwort von Produktionsdesigner Herman Zimmerman und zu jedem Kapitel ein wenig einführenden Text der Reeves-Stevens, die einen Blick zurück in die jeweilige Zeit werfen und die Produktionsumstände der einzelnen Serien und Filme erläutern. Aber sehr lobenswert ist, dass trotz dieser vermittelten Informationen das allerwichtigste bei einem Design-Buch nicht zu kurz kommt: die Bilder! Auf den über 300 Seiten dieses schönen Buchs gibt es unglaublich viele Bilder: Behind-the-Scenes-Fotos, Skizzen, Modelle und Poster-Designs. Alle Bereiche werden abgedeckt: Schiffsmodelle, Requisiten, Sets und auch Kostüme. Und so gut wie kein Bild bleibt unkommentiert, wodurch die Autoren nebenbei auch viel Wissenswertes und amüsante Anekdoten vermitteln. “Star Trek Design” ist ein Sachbuch, dass Informationen nicht trocken vermittelt sondern leicht und locker.

                Besonders interessant fand ich das Kapitel über die bereits zuvor erwähnte “Phase II”-Serie bzw. des schon zuvor geplanten Films “Planets of Titans”. Die Entwürfe von Ralph McQuarrie (der später “Star Wars” seinen Stempel aufdrücken sollte) sind erstaunlich. Das gilt aber natürlich auch für die Entwürfe der anderen Designer wie Matt Jeffries, Andrew Probert, Jim Martin, John Eaves, den Leuten von ILM, etc. Denn zweifellos am interessantesten fand ich all jene Entwürfe, die nicht umgesetzt wurden. Entweder weil sie zu aufwändig und teuer oder weil solche Sets und Modelle unpraktisch zum Filmen gewesen wären. Oder einfach nur, weil sie besonders gewagt und untypisch gewirkt hätten. Aber gerade die Bilder dieser Designs machen den besonderen Reiz des Buchs aus. Es dokumentiert auch Wege, die nicht eingeschlagen worden sind bzw. zeigt den Weg auf, den ein Designelement nimmt: Beginnend von der ersten groben Skizze, über Testmodelle bis hin zum fertigen Produkt. So werden auch alternative Geschichten erzählt. Viele Skizzen geben Auskunft über frühe Drehbuchentwürfe und Szenen, die es schließlich nicht die Endfassung der Filme und Episoden geschafft haben. So wie die Felskreaturen im 5. Film oder fleischfressende Wesen auf dem Genesis-Planeten im 3. Film, die das klingonische Außenteam dezimiert hätten … Bis in einem späteren Drehbuchentwurf beschlossen wurde, dass die Klingonen die gefährlichsten Geschöpfe auf dem Planeten sein sollten. Und wer hat schon gewusst, dass bereits Kirks Enterprise im 1. Kinofilm eine Untertassenabtrennung hätte durchführen sollen?

                Ein wunderschönes und informatives Sachbuch also, das sicher jedem gefallen wird, der sich für das Produktionsdesign von “Star Trek” und von TV-Serien und Kinofilmen im Allgemeinen interessiert. Höchstnote! 6 von 6 Sternen!

                Einziger Kritikpunkt, der eigentlich keiner ist, ist der Zeitpunkt, an dem das Buch ursprünglich erschienen ist. Da es 1995 erschien, ist das Kapitel “Voyager” ziemlich klein und “Enterprise” existierte damals noch gar nicht. Ebensowenig die Kinofilme nach “Treffen der Generationen”. Glücklicherweise gibt es zu einigen der späteren Kinofilme aber andere Design-Bücher, die ich künftig in meinem Blog auch noch vorstellen werde.
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