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[Buchbesprechung] TNG: Do Comets Dream?

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  • [Buchbesprechung] TNG: Do Comets Dream?

    Bei PsiPhi gibts jetzt neu das Titelbild zu "Do Comets Dream" von S.P. Somtow, angekündigt für Juli. Zur Handlung gibts leider noch keine Infos (Habe zumindest noch nix gesehen), werde die hier nachreichen, sobald da was verfügbar ist.



    Sieht echt klasse aus, hoffentlich bleibts dabei.
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    Gut
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    Sehr schlecht
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  • #2
    So,
    hier nun endlich die langerwartete (zumindest von mir... ) Beschreibung:


    Do Comets Dream?

    Star Trek: The Next Generation
    Mass-Market Paperback / July, 2003
    Length undefined
    0-7434-1130-7

    Written by S.P. Somtow
    Description:

    Every five thousand years, so the people of the planet Thanet believe, the world ends in fire and a new cycle of creation begins. Now the Last Days are once again upon them, and a fiery star draws near. This is the Death-Bringer, the Eater of the World, whose coming heralds the end of all things...

    But to Captain Picard and the crew of the Starship Enterprise; the Death-Bringer appears to be nothing but a rogue comet, easily destroyed. Picard faces a difficult dilemma: how can he save the Thanetians' rich and intricate civilization without destroying the very beliefs upon which their culture is based?

    This quandary is challenge enough, yet the captain's position becomes even more complicated when Deanna Troi discovers that, incredibly, the comet is alive!

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    • #3
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      "Archäologie ist nicht das, was sie glauben. Noch nie hat ein X irgendwo, irgendwann einen bedeutenden Punkt markiert."

      „And so the lion fell in love with the lamb“

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      • #4
        Do Comets Dream?
        S.P. Somtow
        TNG unnumbered
        Pocket Books, 262 Seiten


        Klappentext:

        Every five thousand years, so the people of the planet Thanet believe, the world ends in fire and a new cycle of creation begins. Now the Last days are once again upon them, and a fiery star draws near. This is the Death-Bringer, the Eater of the World, whose coming heralds that end of all things.

        But to Captain Picard and the Crew of the Starship Enterprise the Death-Bringer appears to be nothing but a rogue comet, easily destroyed. But Picard faces a difficult dilemma: how can he save the Thanetians rich and intricate civilization without destroying the very beliefs upon which their culture is based?

        This quandary is challenge enough, yet the captain’s position becomes even more complicated when Deanna Troi discovers that, incredibly, the comet is alive!


        Der Autor liefert mit diesem Buch sein Debüt als Star Trek - Autor ab. Ist dieses Debüt gelungen? Die Antwort lautet: Teilweise.
        Wohlwollend habe ich zunächst schon mal bei der Lektüre des Klappentextes feststellen können, das der Autor nicht versucht, sich den heute gängigen Publikumswünschen nach einfachen Action- und Sexhaltigen Plots anzubiedern, sondern eine relativ anspruchsvolle Geschichte mit interessanten Fragestellungen sowie faszinierend fremdartigen Handlungsschauplätzen und Figuren abliefert.
        Bereits die Grundprämisse, nämlich die Philosophie, das die Welt in Zyklen immer wieder neu entsteht und vernichtet wird, ist für uns Europäer schon mal eine sehr ungewöhnliche Idee. Rund um diese Philosophie entwickelt der Autor eine fremdartige, theokratisch dominierte und vom Kastenwesen geprägte vielschichtige Zivilisation, die sich nun am Beginn eines neuen Zeitalters, kurz nach der Entdeckung des Warpfluges vor einem Dilemma ungeahnten Ausmaßes wiederfindet. Einerseits glauben die Bewohner Thanets daran, das ihre Welt in wenigen Tagen untergehen wird, ein Ereignis, auf das ihre gesamte Zivilisation ausgerichtet ist, auf der anderen Seite stehen die rätselhaften Außerirdischen, mit ihren ketzerischen Behauptungen, das der Thanopstru, der Vernichter der Welt, nur ein harmloser Komet ist, der ohne Probleme zerstört werden kann.
        Trotz der Bedenken der Thanetianer entschließt sich Picard den Kometen zu zerstören. Im letzten Moment greift Deanna Troi allerdings ein, als sie entdeckt, das sich auf dem Kometen eine Intelligenz befindent. Die Enterprise beamt ein Aussenteam in die Hohlräume im inneren des Kometen. Dort entdecken sie einen kleinen Jungen, eingebaut in ein kompliziertes Lebenserhaltungssystem. Als es dem Team von der Enterprise endlich gelingt mit dem Jungen Kontakt aufzunehmen, erzählt ihnen dieser eine Unglaubliche Geschichte: Vor Jahrtausenden Bevölkerten die Vorfahren der heutigen Thanetianer zwei Welten, die Zwillingsplaneten Thanet und Tahnit. Irgendwann begannen beide aus unbekannten Ursachen sich gegenseitig zu bekämpfen. Der Junge wurde quasi als Bordcomputer in den Kometen eingesetzt, um diesen wie ein Kamikazeflieger auf den Feind zu stürzen. Doch der Konflikt ist schon seit Jahrtausenden beendet, Tahnit wurde vernichtet. Und auf Thanet erinnert sich niemand mehr an diesen Krieg, der bereits seit 5000 Jahren vorbei ist.
        Captain Picard steht nun vor einem gewaltigen Problem: Soll er zulassen, das der Junge sich und die gesamte Bevölkerung Thanets vernichtet, oder soll er den Jungen opfern um die Bevölkerung eines ganzen Planeten zu retten, wobei er aber gleichzeitig deren gesamte Kultur und Religion vernichten würde, was sich vermutlich genauso katastrophal auswirken würde, wie der Einschlag des Kometen.

        Somtow erzählt diese Geschichte mit sehr viel Phantasie und Enthusiasmus. Es gelingt ihm, trotz des relativ bescheidenen Umfanges von gerade mal 262 Seiten eine komplexe und sehr facettenreiche Kultur zu entwerfen, bei deren Beschreibung man dem Autor seine indische Abstammung deutlich anmerkt, was dem Buch aber keineswegs schadet. Die höchsten Wertungsweihen erreicht das Buch dann aber leider doch nicht, den man muss leider anmerken, das die Handlung teilweise doch etwas sehr zäh fließend ist. Der Autor beschreibt lange Passagen lang die Kultur der beiden Zwillingswelten, verzettelt sich darin aber, so das der Schluss leider etwas zu kurz kommt.

        Fazit:
        Klassische Star Trek-Geschichte, bei der die Handlung aber teilweise etwas zu sehr vor sich hinplätschert,

        4/5 Punkten

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