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[Buchbesprechung] Barbara Hambley - Ishmael

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  • [Buchbesprechung] Barbara Hambley - Ishmael

    Ich befinde mich grade mal wieder einer Phase, wo ich verstärkt in meiner ST Bibliothek stöbere und den einen oder anderen interessanten Roman vorkrame und mal wieder lese. Dabei bin ich auch auf "Ishmael" gestossen.

    Handlung:

    Auf Starbase 12 sind mehrere Wissenschaftler eingetroffen um einen weissen Zwergen in einer nahegelegenen Anomalie zu untersuchen. Unter anderem ist auch ein klingonisches Frachtschiff aufgetaucht. Spock vermutet jetzt, das der Frachter mehr ist als er zu sein scheint und erhält von Kirk die Erlaubnis an Bord zu gehen um sich dort umzusehen. Er kann nur zweimal, kurze rätselhafte Meldungen abgeben, bevor das Schiff ablegt. Kirk hält Spock dann mehr oder weniger für Tod. Jedoch hat Spock die Klingonen nur bei einem Zeitreiseexperiment gestört bzw. bei einem Versuch die Geschichte zu ändern. Er wacht dann nach einem Verhör ohne Erinnerungen in Seattle im Jahr 1867 auf und integriert sich mehr und mehr in die örtliche Bevölkerung. Hierbei benimmt er sich menschlicher als jemals zuvor. Natürlich kann er dann später von Kirk und dem Rest der Enterprisecrew gerettet werden und auch den Plan der Klingonen verhindern. Auch seine Erinnerungen erhält er natürlich zurück.
    Ich halte den Roman für einen der besten TOS Romane, da Spock hier einfach nur herrlich agiert. Ihn mal von seiner menschlichen Seite zu erleben gehört zum besten, was ich in Sachen TOS jeh gelesen habe.

    Für uns hier in Deutschland bleibt aber der halbe Witz des Romans verborgen. Dieser Roman ist nämlich der einzige, quasi professionelle Roman, der Star Trek mit einer anderen Fernsehserie verbindet und zwar mit der Serie "Here come the brides", welche Ende der 60iger in den USA ausgestrahlt wurde. Die Figur des Aaron Stemple wird dort ironischerweise von Mark Lenard gespielt, der ja wie wir wissen, auch Spocks Vater Sarek spielte. Doch obwohl uns das eigentlich verborgen bleibt und nur in einem Nachwort erklärt wird, ist der Roman einfach genial. Spock dabei zuzusehen, wie er sich in einer menschlichen Umgebung zurechtfinden muss ist einfach nur köstlich und weckt Erinnerungen, nicht zu letzt an "Carbon Creek".
    10
    Ausgezeichnet
    60.00%
    6
    Gut
    40.00%
    4
    Mittelmäßig
    0.00%
    0
    Unterdurchschnittlich
    0.00%
    0
    Sehr schlecht
    0.00%
    0

  • #2
    Wie findet ihr dieses Buch?

    Umfrage hinzugefügt...
    "Archäologie ist nicht das, was sie glauben. Noch nie hat ein X irgendwo, irgendwann einen bedeutenden Punkt markiert."

    „And so the lion fell in love with the lamb“

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    • #3
      Das Spiel mit der Zeit ist immer noch am interessantesten und die bücher mit dem thema sind auch immer noch am besten.
      Jesus is coming, look busy !

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      • #4
        Ganz gutes Buch. Vor allem die Story, rund um die Weltraumtechnologie der Klingonen hat mir gefallen, auch wenns non-canon ist, interessant dass die Klingonen einst von einem anderen Volk besetzt waren.
        Und Spock in der Vergangenheit, das war auch ganz gut beschrieben. Wie er sich schön langsam Beziehungen aufbaut zu den Leuten Seattle.
        Vor allem, wie er dann in der Stadt im Casino war, mit seinem System da ordentlich zu gewinnen.
        Obwohl ich diese ganzen Stories rund um Eingriffe in die GEschichte nicht mag, dieses Buch ist auf jeden Fall zu empfehlen.
        Völker hört die Signale, auf zum letzten Gefecht,
        die Internationale erkämpft das Menschenrecht


        das geht aber auch so

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        • #5
          Geniales Buch - eines meiner Star Trek Lieblingsbücher, das ich mehrmals gelesen hab. Das mit dem quasi Crossover hab ich lange Zeit natürlich überhaupt nicht verstanden - bis ich das mal irgendwann in ner Zeitschrift gelesen hab. Anscheinend gab es in Anschluß daran auch einige rechtlichen Probleme, oder so.
          Auf jeden Fall ist Spock in der Vergangenheit einfach nur klasse! Vor allem, da vieles aus Aarons Sicht beschrieben wird und ich sowas schon immer sehr interessant fand. Ein fast menschlicher Spock, der sich mit den Menschen aus Seattle anfreundet - und am Ende eine Verbindung zu seiner eigenen Herkunft findet. Einfach super!
          Und auch noch gut geschrieben!
          Jayne: "I'll be in my bunk."

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          • #6
            Ein absolut großartiges Buch. Ich habe es vor Ewigkeiten gelesen und bin immernoch fasziniert von der Geschichte. Die Geschichten, die sich mit der Zeitlinie beschäftigen, fand und finde ich immer noch am spannendsten, wobei man Unterschiede machen muss. Es gibt auch schlechte Zeitreise-Geschichten. Dies ist in diesem Buch jedoch nicht der Fall. Es ist uneingeschränkt spannend, gut durchdacht und die Charaktere - in dem Fall besonders Spock - sind mehr als gelungen dargestellt.

            Bewertung: 10/10
            Der Besitz macht oft weniger glücklich, als der Wunsch nach dem Besitz... (Spock)

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            • #7
              Ich habe das Buch erst vor relativ kurzer Zeit entdeckt. Mittlerweile gehört es zu meinen absoluten Lieblingsbüchern. Eines der wenigen, dass ich während des Lesens nur schweren Herzens mal zur Seite legen konnte.

              Das Crossover hatte mich anfangs zunächst abgeschreckt, da ich befürchtete, nicht viel von dem Buch zu verstehen, ohne die Serie zu kennen. Aber ich muß gestehen, die Geschichte ist sehr gut geschrieben, sehr gut umgesetzt, dass ich kein Problem damit habe.

              Die Idee, Spock in der Vergangenheit, in Seattle, hat mich von Anfang an fasziniert. Ich habe einige Bücher, in denen es Zeitreisen gibt, aber diese Geschichte ist eine der besten.

              Barbara Hambly kann wirklich sehr gut den Charakteren "Leben einhauchen". Ich habe zuvor zwei Bücher von ihr zu einer anderen Serie aus dem Fantasy-Bereich gelesen und war gespannt, ob sie Spock und Co auch so gut "rüber bringen" kann - und ja, sie kann! Ich wurde in keinster Weise enttäuscht.
              Nothing is forgotten, nothing is ever forgotten!

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