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Kontinität innerhalb von Star Trek Büchern

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  • Kontinität innerhalb von Star Trek Büchern

    Ich hab da mal ne Frage betreffend den älteren Star Trek Büchern.

    Die neuen Star Trek Bücher die in den letzten Jahren herausgekommen sind, sind von der Handlung her oft miteinander verbunden. Also Ereignisse aus einem beliebigen TNG Buch werden auch mal kurz in einem DS9 Buch erwähnt. Das ist in den letzten Jahren vor allem bei den englischen Ausgaben die von Heyne noch nicht übersetzt wurden extrem deutlich. Und nicht nur innerhalb einer eindeutig eingegrenzten Buchreihe wie "A time to". Oft liest man ein beliebiges Buch und findet dort Hinweise die einem völlig anderen Buch auch mal erwähnt wurden. Wie gesagt auch buchreihenübergreifend.

    War das auch schon früher bei den "älteren" Büchern so? Also so zwischen 1990 und sagen wir 2000? Ist mir ehrlich gesagt nie aufgefallen. Wenn ich jetzt eine Neuerscheinung lese werden fast immer auch Ereignisse erwähnt die ich schon in anderen ST-Büchern gelesen habe.

    Wie war das früher? Ähnlich aber noch nicht so intensiv oder waren das immer nur "Einzelgeschichten" die einzig und allein ihre Kontinuität von den Serien und Filmen aus bezogen haben aber nicht aus den anderen Büchern? Ich hab zwar so um die 30 bis 40 ST-Bücher aus der Zeit von 1989 bis 2000 gelesen aber ehrlich gesagt ist mir da nie wirklich viel disbezügliches aufgefallen. Aber gut, das ist auch schon ein paar Jahre her da in den letzten Monaten fast ausschließlich die Originalversionen (Neuerscheinungen) lese und früher vielleicht nicht ganz so aufmerksam war wie jetzt... Also wie empfindet ihr das? War das immer schon so oder ist das eine neuere Entwicklung?
    "Aufgrund eines Pünktlichkeitsdefizits verspätet sich dieser Beitrag um 64+ ms" | #Krümelchen2018
    "Bajoranische Arbeiter...." - Hamburg Silvester 2016/17

  • #2
    Bei den ersten Büchern war es auch so, wenn auch nicht so extrem.
    z.B. hat Diane Duane in verschiedenen Büchern die selben Charaktere verwendet. z.B. den Horta Naraht oder diese "Glasspinne". Nicht nur in den Rihannsu Bücher, aber auch The Wounded Sky und Spock's World.
    Peter David hat ab und zu erfundene Völker wiederverwendet.
    Und im Bereich worldbuilding und Hintergrundgeschichten der Charaktere gab es ein paar Dinge die generell akkzeptiert wurden

    Die Zeit zwischen ca. 1987-1998 war das sogennante Dunkle Zeitalter (The Dark Age) in der Richard Arnold über das Star Trek Office in die editorielle Kontrolle eingegriffen hat und Dinge wie Kontinuität, neue Charaktere und buchübergreifende Plots verboten hat.
    Selbst als er gefeuert wurde, hat bis auf Ausnahmen wie "New Frontier" leider größtenteils angehalten.
    Um 1999/2000 herum, kamen dann neue Editoren wie Marco Palmieri und neue Autoren hinzu, was dann zu den heutigen Verbesserungen geführt hat.
    Auch schon vorher gab es mal kleinere Serien oder Trilogien, die sich aber im bekannten Rahmen bewegt haben, was hauptsächlich John Ordovers Stil war (Badlands, Double Helix, Gateways, The Captain's Table, Section 31)
    Zuletzt geändert von Serenity; 18.04.2006, 12:01.
    "Bright, shiny futures are overrated anyway" - Lee Adama, Scar
    "
    Throughout history the nexus between man and machine has spun some of the most dramatic, compelling and entertaining fiction." - The Hybrid, The Passage

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    • #3
      Wie schon geschrieben, Diane Duane verwendete oftmals ihre selbst erdachten Charaktäre wieder in ihren Büchern. Oder sie schrieb auch Fortsetzungen zu ihren Büchern, zB "Das Schlachtschiff" und später veröffentlichte sie "Der Verräter", in diesem Roman wurde die Geschichte rund um die Charaktäre aus "Das Schlachtschiff" fortgesetzt. Oder Gene DeWeese schrieb zuerst "Zwischen den Fronten", und später "Nexus", dieses Buch bezog sich auch auf die Handlungen vom vorigen. Obwohl man Nexus auch lesen kann, ohne "Zwischen den Fronten" zu kennen, nur es werden halt öfters Ereignisse aus diesem Buch angesprochen.
      Völker hört die Signale, auf zum letzten Gefecht,
      die Internationale erkämpft das Menschenrecht


      das geht aber auch so

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      • #4
        @Mr. Viola: Ähm, ich bin mir jetzt nicht sicher also frag ich nach. Die ersten zwei von dir genannten Bücher hat Diane Carey geschrieben und nicht Diane Duane. Handelt es sich dabei um die gleiche Person nur einmal mit einem anderen Pseudonym oder hast du das einfach nur verwechselt?

        Das Schlachtschiff - Dreadnought - Diane Carey - 1986 - Paperback (lt. amazon.at)
        Der Verräter - Battlestations - Diane Carey - 1986 - Paperback (lt. Amazon.at)
        Der Verräter - Battlestations - Diane Carey - 1988 - Paperback (lt. amazon.com)

        Zwischen den Fronten - Chain of Attack - Gene DeWeese - 1988 - Paperback (lt. amazon.com)
        Nexus - The final Nexus - Gene DeWeese - 1991 - Paperback (lt. amazon.com)

        @Serenity: Vielen Dank! Richard Arnold ist mal ein sehr gutes Stichwort mit dem ich schon mal leichter googeln kann. Hab schon ca. 50 Seiten über ihn ausgedruckt, werde mal ein wenig lesen gehen.

        Der verwundete Himmel - The wounded sky - Diane Duane - 1983 - Hardcover (lt. amazon.com)
        Der verwundete Himmel - The wounded sky - Diane Duane - 1991 - Paperback (lt. amazon.com)
        Spocks Welt - Spock's World - Diane Duane - 1988 - Hardcover (lt. amazon.com)
        Spocks Welt - Spock's World - Diane Duane - 1989 - Paperback (lt. amazon.com

        Bei "Battlestations" habe ich unterschiedliche US-Erscheinungsjahre. Hat jemand von euch ne Ahnung was davon korrekt ist?
        "Aufgrund eines Pünktlichkeitsdefizits verspätet sich dieser Beitrag um 64+ ms" | #Krümelchen2018
        "Bajoranische Arbeiter...." - Hamburg Silvester 2016/17

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        • #5
          Carey und Diane sind zweit unterschiedlich Autoren. Aber es war ein Beispiel, für Bücher die Sequels zu anderen Büchern sind

          Für einen generellen Eindruck über Arnolds Schreckensregime ist die Seite von Margaret Wander Bonanno gut:
          http://www.margaretwanderbonanno.com/bio.htm
          "Bright, shiny futures are overrated anyway" - Lee Adama, Scar
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          Throughout history the nexus between man and machine has spun some of the most dramatic, compelling and entertaining fiction." - The Hybrid, The Passage

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          • #6
            Für einen generellen Eindruck über Arnolds Schreckensregime ist die Seite von Margaret Wander Bonanno gut:
            http://www.margaretwanderbonanno.com/bio.htm
            Hmmm, ich hab den Roman zufällig vor knapp einem Jahr gelesen und fand ihn sehr gut, muss mir mal das ursprüngliche Manuskript runterladen... Ist aber interessant zu wissen, was da so abgeht, da wundern mich Schnitzer wie Enterprise oder Nemesis gar nicht mehr... Obwohl, mittlerweile soll das ja auch vorbei sein. Wenn man sich alleine mal die drei Shatner-Trilogien durchliest, erschlagen die Verweise auf andere Serien einen ja geradezu, vor allem mich als "TOS-Ignoranten".

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            • #7
              Zitat von Draco90831
              Ist aber interessant zu wissen, was da so abgeht, da wundern mich Schnitzer wie Enterprise oder Nemesis gar nicht mehr
              Und was hat das eine mit dem anderen zu tun?
              Es geht hier um die späten 80er und frühen 90er. Niemand von diesen Leuten arbeitet mehr bei Paramount. Und die TV Abteilung ist unabhängig von den Büchern und dem restlichen Lizenz Material

              Wenn man sich alleine mal die drei Shatner-Trilogien durchliest, erschlagen die Verweise auf andere Serien einen ja geradezu, vor allem mich als "TOS-Ignoranten"
              Und damit hast du es geschafft die einzige Ausnahme anzusprechen. Das Shatnerverse ist vom Rest getrennt

              Der Punkt ist, dass heutzutage Serien wie der DS9 Relaunch, VOY, TNG, Titan, IKS Gorkon, SCE und auch die TOS Zeit alle miteinander konsistent sind.
              Das kann sich darin äußern, dass Ereignisse in einer Serie in einer anderen erwähnt werden, größere Auswirkungen haben, oder näher erläutert werden.
              Charaktere können in verschiedenen Serien auftauchen; entweder als Cameo, Crossover oder größere Rollen (wie Vaughn in "The Lost Era" oder T'Prynn in "Vanguard").
              Neue Rassen können generell verwendet werden (z.B. die Alonis und Androssi), oder neue Fakten über etablierte Rassen werden rückwirkend überall angewandt (die Namensgebung der Andorianer)

              Und ein paar dieser Dinge hat es in einem wesentlich kleineren Rahmen auch schon früher gegeben
              Zuletzt geändert von Serenity; 18.04.2006, 13:50.
              "Bright, shiny futures are overrated anyway" - Lee Adama, Scar
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              • #8
                Zitat von cybertrek
                @Mr. Viola: Ähm, ich bin mir jetzt nicht sicher also frag ich nach. Die ersten zwei von dir genannten Bücher hat Diane Carey geschrieben und nicht Diane Duane. Handelt es sich dabei um die gleiche Person nur einmal mit einem anderen Pseudonym oder hast du das einfach nur verwechselt?
                Oh sorry, hab da wirklich nur die beiden Namen verwechselt.
                Völker hört die Signale, auf zum letzten Gefecht,
                die Internationale erkämpft das Menschenrecht


                das geht aber auch so

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