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Crossover TOS/TNG/DS9/VOY - was haltet Ihr vom Shatnerverse?

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  • Crossover TOS/TNG/DS9/VOY - was haltet Ihr vom Shatnerverse?

    Hallo, ich habe gerade "The Return" von William Shatner und Judith und Garfield Reeves-Stevens gelesen, siehe auch Shatnerverse - Memory Beta, non-canon Star Trek Wiki Und ich muss sagen, auch wenn alles ziemlich schräg daherkommt, das Buch war sehr unterhaltsam. Wobei ich es sehr ungewöhnlich finde, dass ein Schauspieler über den Charakter, den er in einer Serie gespielt hat, derart massiv Romane produziert, zumindest daran beteiligt ist.

    Ebenso außergewöhnlich ist, dass viele dieser Romane vorwiegend im 24. Jhd. nach Kirks Tod in "Generations" spielen und ziemlich Crossover-lastig mit TNG und den anderen ST-Serien sind.

    Provokation oder nicht: Von Shatner gibt es jetzt auch einen Starfleet Academy-Roman Academy: Collision Course - Memory Beta, non-canon Star Trek Wiki, der mit ST-XI ziemlich quer liegen dürfte. Die Frage ist dann - bald, in einigen Wochen - vielleicht auch: Ist William Shatner - bei so viel Einsatz - der einzig wahre James T. Kirk?
    Zuletzt geändert von irony; 04.04.2009, 23:26.

  • #2
    Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
    Wobei ich es sehr ungewöhnlich finde, dass ein Schauspieler über den Charakter, den er in einer Serie gespielt hat, derart massiv Romane produziert, zumindest daran beteiligt ist.
    Er selbst produziert dazu nichts außer ner Menge heiße Luft. Schreiben tun die Bücher die Reeves-Stevens', Shatner steuert soweit ich weiß nur seinen Namen und die Grundideen bei. Was auch erklärt, warum sich in diesen Büchern auch im 24. Jahrhundert alles um James T. Kirk dreht und wendet.

    Wäre es eine Fanfiction, wäre der Autor wohl schon virtuell dafür gesteinigt worden, "seinen" Charakter zum Über-Helden und alle anderen Charaktere zu Statisten zu stilisieren.

    und ziemlich Crossover-lastig mit TNG und den anderen ST-Serien sind.
    Das ist IMO auch das beste an den Romanen. Shatners Ghostwriter zeigen da ganz deutlich, was man aus dem angeblich "augelutschten" Universum noch alles rausholen kann. Da geben sich die Querverweise die Klinke in die Hand, mal dezent am Rande, mal als zentrales Plotelement.

    Provokation oder nicht: Von Shatner gibt es jetzt auch einen Starfleet Academy-Roman Academy: Collision Course - Memory Beta, non-canon Star Trek Wiki, der mit ST-XI ziemlich quer liegen dürfte. Die Frage ist dann - bald, in einigen Wochen - vielleicht auch: Ist William Shatner - bei so viel Einsatz - der einzig wahre James T. Kirk?
    Das komplette Shatnerverse liegt mit dem Canon quer und nicht erst seit dem Academy-Roman. Wieso das wirst du spätestens dann merken, wenn du die dritte, die "Totality"-Trilogie liest ("Sternendämmerung", "Sternennacht" und "Sternenfluchten"). Aber auch andere Dinge sind nicht wirklich konform mit dem restlichen Trek-Universum, mit "Die Rückkehr" hast du ja schon ein gutes Beispiel dafür gelesen.

    Ich muss sagen dass ich von allen seinen Büchern am wenigsten Probleme mit der zweiten Trilogie ("Spectre"/"Das Gespenst", "Dark Victory"/"Dunkler Sieg" und "Preserver"/"Bewahrer") habe. Die Ereignisse fügen sich Recht gut in die Geschehnisse des normalen Trek-Universums und das Spiegeluniversum kommt auch nochmal zum Tragen.

    Ich hab wie gesagt nur ein prinzipielles Problem mit "Shatners" Büchern: Sie sind zu Kirk-lastig. ER ist der legendäre Captain, der alle Probleme im Alleingang löst, seinem Kumpel Jean-Luc immer wieder aushelfen muss, auf den es das komplette Universum (oder sogar deren zwei) abgesehen haben, um den sich alle Welten drehen. Teilweise wird einem da schon übel beim lesen.

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    • #3
      Also mir gefallen die Bücher von William Shatner wirklich sehr gut. "The Return" halte ich sogar für eines der besten Star Trek-Bücher überhaupt. Das wäre wirklich was Verfilmungs-würdiges gewesen. (Die Grundidee wurde von Shatner ja auch den Produzenten für ST8 vorgelegt.)

      Seine erste Trilogie ist wirklich sehr gut, "Ashes of Eden" ist eine sehr schöne Story, "The Return" genial, nur der Schluss mit der Symetriker-Story war nicht so toll, aber in Ordnung.

      Die Spiegeluniversums-Triliogie ist ebenfalls sehr empfehlenswert, macht wirklich sehr viel Spaß, das zu lesen. Ist auf jeden Fall noch Crossover-haltiger als die erste Trilogie.

      Die Totalitäts-Trilogie ist relativ alleinstehend, hat aber natürlich auch viele Verweise zu den anderen Serien und Filmen. Gefällt mir von allen Trilogien aber am wenigstens.

      Das Buch über Kirks Akademiezeit kenne ich noch nicht, aber das wird auch nicht mit ST11 konkurrieren, weil es in einem anderen Universum spielt und als Roman grundsätzlich non-canon ist.

      Wobei ich aber sagen muss, dass die Storys nicht absolut unvereinbar mit dem Canon sind. Sogar nachträglich wird z.B. aus "First Contact" der Gegenschlag der Borg nach ihrer Niederlage in "The Return". Und ansonsten hat Kirk natürlich als "toter Charakter" alle Freiheiten.

      Auch wenn die Geschichten natürlich sehr Kirk-lastig sind (was anfangs nicht so stört, aber nach dem sechsten oder siebenten Buch beginnt zu nerven) sind sie wirklich gut geschrieben. Die Reeves-Stevens sind wirklich tolle Autoren, die es schaffen, einen Spannungsbogen wirklich über ein ganzes Buch aufrecht zu erhalten. Während man bei anderen Autoren eher das Gefühl hat, man würde eine Geschichte aus einer Serien-Folge nachlesen, sind das bei den Reeves-Stevens zumeist wirklich große, epische Geschichten.

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      • #4
        Ah ja, Shatners "Kirk - Die Wiedergeburt"
        Das ist literarischer Sondermüll. Wäre eine solche Heldenzentrierte Story von einem anderen als Shatner, würden diese Bücher allgemein in der Luft zerrissen.

        Ich kann mir richtig vorstellen wie die Handlung dieser Bücher entseht:
        J&G: "Bill, wir sollen also Kirk wiederbeleben?"
        WS: "Ja, belebt mich wieder, dann rette ich diesen Idioten Prisard."
        J&G: "Okay, wir haben da schon eine Idee. Wir lassen einfach zwei Gegner zusammenarbeiten, um Kirk wiederzubeleben, damit sie ihn als Waffe gegen Picard einsetzen können. Am Ende besiegt Kirk dann diese Bösewichter."
        WS: "Und ich sterbe dabei den Heldentod!"
        J&G: "Argh! Aber sag uns erst mal, welche Feinde der Föderation sollen zusammenarbeiten?"
        WS: "Föderatiön?? Oh ja! Diese Dingsda aus der neuen Serie, ihr wisst schon diese mit den Würfelschiffen und diese die das aussehen wie Spock!"
        J&G: "Okay, Borg und Romulaner verbünden sich, damit sie Kirk als Waffe gegen die Föderation verwenden können. Doch dann wendet sich Kirk gegen sie und stirbt bei der Vernichtung des Borgschiffes."
        WS: "Bei der vernichtung aller Borg! Das bringt mir einen echt coolen Heldentod!"
        J&G: "Okay!" Worauf haben wir uns da nur eingelassen?


        YouTube - I'm Captain Kirk!

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        • #5
          Zitat von Draco90831 Beitrag anzeigen
          [...] Das ist IMO auch das beste an den Romanen. Shatners Ghostwriter zeigen da ganz deutlich, was man aus dem angeblich "augelutschten" Universum noch alles rausholen kann. Da geben sich die Querverweise die Klinke in die Hand, mal dezent am Rande, mal als zentrales Plotelement.
          Zitat von MFB Beitrag anzeigen
          Die Reeves-Stevens sind wirklich tolle Autoren, die es schaffen, einen Spannungsbogen wirklich über ein ganzes Buch aufrecht zu erhalten. Während man bei anderen Autoren eher das Gefühl hat, man würde eine Geschichte aus einer Serien-Folge nachlesen, sind das bei den Reeves-Stevens zumeist wirklich große, epische Geschichten.
          Also ich finde auch, dass die Reeves-Stevens offenbar sehr gut schreiben können, und noch mal richtig schön etwas aus Star Trek machen, und schöne Cross-Over-Ideen zu den Serien haben. Das Hauptproblem, habt ihr beide ja auch geschrieben, ist, dass es zu sehr um Kirk geht. Die Hauptrolle Shatners dürfte beim Schreiben der Bücher sein, dass 1) sie sich unter seinem Namen besser verkaufen, 2) Kirk immer im Mittelpunkt steht.

          Vermutlich werde ich weitere Bücher der Reeves-Stevens lesen, und mir Gedanken über Cross-Over der Serien machen. Ja, und danke auch an den Moderator, dass das Thema jetzt nicht mehr im Star Trek Allgemein-Forum, sondern im Bücherforum steht, wo bestenfalls 5 Prozent der Star Trek-Fans reinschauen, so dass es sich jetzt ziemlich erledigt hat, um über Cross-Over zu diskutieren.

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          • #6
            Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
            Ja, und danke auch an den Moderator, dass das Thema jetzt nicht mehr im Star Trek Allgemein-Forum, sondern im Bücherforum steht, wo bestenfalls 5 Prozent der Star Trek-Fans reinschauen, so dass es sich jetzt ziemlich erledigt hat, um über Cross-Over zu diskutieren.
            Da stand nichts davon, dass es auch allgemein um Crossover gehen sollte. Kann deine Intention ja nicht riechen - und wenn ich es könnte, würde ich trotzdem nach dem entscheiden, was da steht

            Zu den Büchern: Ich schließe mich Leto an und verdränge ab jetzt wieder, dass ich dieses Machwerk je gelesen habe.

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