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Star Trek: Die Post-Nemesis-Ära (Destiny, quo vadis?)

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  • Star Trek: Die Post-Nemesis-Ära (Destiny, quo vadis?)

    Zur Einleitung:

    Zitat von MFB Beitrag anzeigen
    Ja, wir sind allgemein mit den Roman-Diskussionen schon ein wenig off-topic geworden. Ich antworte jetzt nur noch knapp auf ein paar angesprochene Punkte. Bei weiterem Diskussionsbedarf könnten wir ja einen "Destiny, quo vadis"-Thread im Bücherform öffnen.
    Hier kann also ganz allgemein mal die Wende der ST-Romane seit dem Ende von "Nemesis" bzw. ENT besprochen werden (bzw. alle anderen Reihen, die eben genau dorthin führen), Für die einzelnen Reihen gibt es ja bereits einzelne Threads, neulich hat sich aber im Thread zu den Gerüchten einer 6. bzw. 7. ST-Serie eine etwas umfassendere Diskussion zum allgemeinen Kurs, den das ST-EU () genommen hat, zwischen mir und MFB entwickelt.

    Für alle anderen, die einsteigen wollen in die Diskussion:
    - Wie seht ihr die Gesamtentwicklung der ST-Romane?
    - Wären einzelne Handlungsbögen wie jenen um den Typhon Pakt serientauglich gewesen?
    - Gibt es mittlerweile zu viele Crossover? Warum? Welche sind doch sinnvoll?

    Zitat von MFB Beitrag anzeigen
    Blöd ausgedrückt, aber es wirkt halt nachvollziehbarer, wenn man aus dem Stand heraus eine andere Richtung einschlägt, anstatt 100 Jahre eine Richtung und erst dann eine 180°-Drehung zu machen.
    Ja, das ist schon richtig. Aber ist es wirklich eine 180°-Drehung? Oder ist es einfach nur das Gute alte (ein Schiff, eine Crew, tatsächlich sogar die selbe alte Crew) mit ein paar neuen Gimmicks (neue Kameraführung usw.)? (Wobei dieser spezielle Aspekt fast schon wieder in den STXI-Thread gehört )

    Zitat von MFB Beitrag anzeigen
    Ja, eigentlich schade, dass die "Thor-Reihe" im Grunde am deutlichsten durch "The Avengers" unterbrochen wird. Dass Captain America auch einen zweiten Teil bekommt, wusste ich bis jetzt noch gar nicht.
    Na ja, ich ging zumindest davon aus...

    Zitat von MFB Beitrag anzeigen
    Mir hat gerade "Titan" zu wenig Kirk-Feeling. Riker kommt mir dort irgendwie out-of-character vor. Zu wenig Kirk dafür zu viel Forscher à la Picard, was das Alleinstellungsmerkmal schon mal deutlich reduziert.
    Ich denke, es ist eine Mischung aus beidem. Riker, der nun mal legitimer Nachfolger von Picard ist, tut endlich genau das, was man in Serienform immer versucht hat, aber nie ganz geschafft hat: einfach nur forschen. Ja, bei der Enterprise-D wollte man uns immer weismachen, dass sie in unbekannte Welten usw. reist, dabei kam sie jede zweite Staffel wieder an die romulanische oder klingonische Grenze. "Titan" ist für mich irgendwie das, was man ursprünglich aus TNG (der Serie) machen wollte und auch ein wenig das ST, was so mancher Fan behauptet, in Serienform gesehen zu haben.

    Interessanterweise bleibt die TNG-Crew nämlich genau dort, wo sie in der Serie verblieben ist: Man würde irgendwie gerne mehr forschen, aber letztlich tuckert man wieder im guten alten Föderationsraum herum. Und hier kommt im Vergleich das, was mich immer ein wenig an Kirks Situation erinnert: Anders als bei Picard sind Absprachen mit dem Oberkommando selten und rar. Er muss von alleine schauen, wie er zurecht kommt.

    Zitat von MFB Beitrag anzeigen
    Die Charaktere alleine haben mir bislang auch nicht nicht bewiesen, dass sie einen Handlungsstrang vorantreiben können. "New Frontier" ist da z.B. deutlich besser.
    Von NF habe ich bisher nur die ersten vier Romane gelesen. Leider habe ich sie nicht wirklich bewertet, würde tendenziell 5, 2, 4 und 6 Punkte (in der Reihenfolge) vergeben. Manchmal kommt es mir aber so vor, als verlasse sich Peter David etwas zu sehr auf seine Charaktere.

    Zitat von MFB Beitrag anzeigen
    Tja, das Problem das ich mit dem TP habe ist, dass er nicht wirklich jene Konsequenz ist, die ich mir nach "Destiny" erhofft habe. Der Pakt an sich - der Name ja schon sagt - zentriert zwangsläufig die Handlung aller möglichen Romanreihen auf diese Gruppierung, was eben zu diversesten Crossover führt. Die Entstehung eines Pakts unterschiedlicher Feinde der Föderation ist vom Prinzip her schon nicht geeignet, solche Reihen-spezifische Handlungsstränge zu generieren, die ich gerne sehen würde.
    Das Problem, das ich halt sehe, ist: Wie soll man es denn hinkriegen, dass z. B. die TNG-Crew irgendwelche weltbewegenden Dinge findet bzw. die Handlung groß und wichtig bleibt, OHNE dass das Auswirkungen auf den Rest hat.

    Zu den Crossovern noch: Was natürlich auch zur erhöhten Crossover-Frequenz gehört, sind die neuen Crews. Im DS9-Relaunch kam mit 7 Jahren Verspätung Ro Laren nach DS9, in TTN spielt Tuvok eine größere Rolle (hey, wir hatten bei "Der rote König". An sich empfinde ich diese Fälle nicht wirklich als Crossover, allerdings könnte es sein, dass sie eben auch Mosaiksteinchen in diesem riesigen Bild der Crossoverüberflutung darstellen.

    Zitat von MFB Beitrag anzeigen
    Ich weiß im Grunde jetzt nicht wirklich, was ich mit den TP anfangen soll. Einen großen Umbruch scheint er nicht darzustellen. Er wird zumindest in "Indistinguishable from Magic" auch nicht so behandelt.
    Würdest du dir denn einen großen Umbruch wünschen?

    Zitat von MFB Beitrag anzeigen
    Es mag zwar schön für die Darstellung eines Reihen-übergreifenden Universums sein, als Leser fühle ich mich aber irgendwie dadurch genötigt, mehr Romane als notwendig zu lesen.

    Seitdem ich bei TrekBBS las, dass man für die 9. DS9-Staffel offenbar "Mirror Universe" vorher lesen sollte (und laut der Grafik dann wieder dorthin zurückkehren soll), ist meine Lust darauf schon ziemlich gering. "Mirror Universe" möchte ich eigentlich nicht lesen. Und ich würde inzwischen wahrscheinlich auch auf "Titan" verzichten, wenn da nicht deren Crossover zur TP-Reihe wäre. Auch wenn TP jetzt nicht gerade das ist, was ich mir nach "Destiny" gewünscht hätte, wird es sich fast nicht umgehen lassen, die Reihe zu lesen. Vor allem wenn in den heuer erscheinenden Romanen den Covern nach auch wieder DS9 eine Rolle spielen dürfte.
    Hast du mal die Quelle von der Empfehlung, "Mirror Universe" vor der 9. DS9-Staffel zu lesen? Ich dachte immer, die DS9-Romane seien quasi die Grundsteine für die Überlegung gewesen, dem "Mirror Universe" eine eigene Reihe zu spendieren, kenne aber die genaue Erscheinungsreihenfolge nicht.
    Was unterscheidet einen Pferdeschwanz von einer Krawatte? - Der Pferdeschwanz verdeckt das Ar***loch ganz.

    Für alle, die Mathe mögen

  • #2
    Danke für die Thread-Erstellung! Damit ist die Diskussion wohl dort gelandet, wo sie schon eine Weile hingehört hätte.

    Für alle anderen, die sich für die Vorgeschichte interessieren und diese nachlesen wollen: In folgendem Thread ab Post #2357 ging's los:
    http://www.scifi-forum.de/science-fi...-serie-59.html

    Zitat von garakvsneelix Beitrag anzeigen
    Ja, das ist schon richtig. Aber ist es wirklich eine 180°-Drehung? Oder ist es einfach nur das Gute alte (ein Schiff, eine Crew, tatsächlich sogar die selbe alte Crew) mit ein paar neuen Gimmicks (neue Kameraführung usw.)? (Wobei dieser spezielle Aspekt fast schon wieder in den STXI-Thread gehört )
    Naja, man wird erst mal abwarten müssen. Immerhin muss man berücksichtigen, dass man erst 126 Minuten aus diesem neuen Universum gesehen hat, mit der Vernichtung von Vulkan hat man darin aber bereits "geopolitisch" ordentlich was verändert und damit gleichzeitig auch einen der Hauptcharaktere - den jungen Spock - neue Möglichkeiten für Veränderungen gegeben. Also für die kurze Dauer des Films (der als Origin-Film gar nicht unbedingt diese Aufgabe gehabt hätte), wurden da schon einige Weichen gestellt. Und man hört zumindest, dass Star Trek 12 noch "mutiger und größer" (Zitat Zachary Quinto) werden soll und Bob Orci sagte auch schon 2011, dass man auch mit dem Schmetterlingseffekt, der durch Vulkans Zerstörung ausgelöst wurde, weiterarbeiten wird. Konkret wird das wohl bereits in den kommenden Ongoing-Comics in den Monaten März und April der Fall sein.

    Hier heißt es vorläufig also abwarten, aber ich bin äußerst zuversichtlich, dass Abrams, Orci, Lindelof & Co. keine Remakes machen werden.

    Ich denke, es ist eine Mischung aus beidem. Riker, der nun mal legitimer Nachfolger von Picard ist, tut endlich genau das, was man in Serienform immer versucht hat, aber nie ganz geschafft hat: einfach nur forschen. Ja, bei der Enterprise-D wollte man uns immer weismachen, dass sie in unbekannte Welten usw. reist, dabei kam sie jede zweite Staffel wieder an die romulanische oder klingonische Grenze. "Titan" ist für mich irgendwie das, was man ursprünglich aus TNG (der Serie) machen wollte und auch ein wenig das ST, was so mancher Fan behauptet, in Serienform gesehen zu haben.
    Ich finde es halt etwas seltsam, dass man gerade nach "Destiny" und den - zumindest wird immer davon gesprochen - so verheerenden Nachwirkungen alle Luna-Klasse-Schiffe möglichst schnell wieder wegschicken will. Wenn man an die Verlust, vor allem im Azure-Nebel denkt, wirkt das entweder nicht sehr konistent oder es wertet die Schwere der "Destiny"-Ereignisse ab.

    Dass die Voyager in den Post-"Full Circle"-Romanen in den Delta Quadranten mit einer ganzen Flotte aufbricht, ist ebenfalls etwas schwer zu schlucken, aber doch etwas leichter, weil diese Mission doch auch damit zusammenhängt, sich den Delta-Quadranten nach dem plötzlichen Verschwinden der Borg genauer anzusehen.

    Interessanterweise bleibt die TNG-Crew nämlich genau dort, wo sie in der Serie verblieben ist: Man würde irgendwie gerne mehr forschen, aber letztlich tuckert man wieder im guten alten Föderationsraum herum. Und hier kommt im Vergleich das, was mich immer ein wenig an Kirks Situation erinnert: Anders als bei Picard sind Absprachen mit dem Oberkommando selten und rar. Er muss von alleine schauen, wie er zurecht kommt.
    Die "Second Decade" von TNG war eigentlich sowohl vor als auch nach "Destiny" schwer einzuschätzen. Aber es ist richtig, selbst wenn die Enterprise-E zu irgendwelchen Forschungsmissionen aufgebrochen ist, treffen sie dabei meistens auf Bekanntes (Q, Borg-Kubus, Romulaner, Hugh, NX-Klasse-Schiff, etc.).

    Von NF habe ich bisher nur die ersten vier Romane gelesen. Leider habe ich sie nicht wirklich bewertet, würde tendenziell 5, 2, 4 und 6 Punkte (in der Reihenfolge) vergeben. Manchmal kommt es mir aber so vor, als verlasse sich Peter David etwas zu sehr auf seine Charaktere.
    Nun, Peter David kann sich das auch erlauben, wie ich finde. Sein augenzwinkernder Schreibstil fördert einfach auch das Aufkommen mitunter sehr seltsamer Persönlichkeiten. Ich kenne die ersten 6 Romane, die bei Heyne erschienen sind und finde, dass die Gruppe als Gesamtes sehr gut funktioniert.

    Das Problem, das ich halt sehe, ist: Wie soll man es denn hinkriegen, dass z. B. die TNG-Crew irgendwelche weltbewegenden Dinge findet bzw. die Handlung groß und wichtig bleibt, OHNE dass das Auswirkungen auf den Rest hat.
    Ganz einfach: Indem man die Titan oder die Voyager-Flotte auch mit etwas weltbewegendem beschäftigt. Es ist auch die Frage, was man unter "weltbewegend" versteht. Wenn Breen und Tholianer beschließen sich gegenseitig auszurotten und z.B. die U.S.S. Titan zwischen die Fronten gerät oder gar Auslöser dafür wird, dann ist das aus deren Sicht durchaus weltbewegend. Für jenes Schiff, das mitten in den Trubel hinein gerät, ist die Sache eben was verdammt Großes. Aber auch nicht so groß, dass man die Voyager aus einem Subraumspalt ins tholianische Hoheitsgebeit beamen muss oder die Enterprise von der anderen Seite der Föderation heraneilen muss.

    Ich will natürlich nicht sagen, dass Crossover jetzt von Prinzip her das verkörperte Unheil für die Star Trek-Romane darstellen. Keineswegs, ich mag die wirklich sehr und für die ganz großen Geschichten ("Destiny", "Before Dishonor"), wo es um die mögliche Vernichtung der Erde oder gar den Untergang des ganzen Alpha- und Beta-Quadranten geht, ist das natürlich auch ein legitimes Mittel. Das sind eben die oft zitierten "Events".

    Aber Typhon Pact macht auf mich jetzt nicht den Eindruck, ein solches "Event" zu sein. Es wirkt eher wie ein Sammelbecken, in dem sich verschiedenste Charaktere über den Weg laufen können um dann solche Missionen zu bewältigen oder Erlebnisse zu teilen, für die es vielleicht gar nicht notwendig gewesen wäre, Personen aus mehreren Serien zusammenzutrommeln.

    Zu den Crossovern noch: Was natürlich auch zur erhöhten Crossover-Frequenz gehört, sind die neuen Crews. Im DS9-Relaunch kam mit 7 Jahren Verspätung Ro Laren nach DS9, in TTN spielt Tuvok eine größere Rolle (hey, wir hatten bei "Der rote König". An sich empfinde ich diese Fälle nicht wirklich als Crossover, allerdings könnte es sein, dass sie eben auch Mosaiksteinchen in diesem riesigen Bild der Crossoverüberflutung darstellen.
    Mit Ro Laren und Tuvok verhält es sich auch ein wenig anders. Das sind Stammcharaktere in den neuen Reihen, ähnlich wie z.B. Chief O'Brien und später Worf von der Enterprise nach DS9 wechselten. Das macht alle DS9-Folgen mit ihnen aber nicht zu TNG-Crossover. Bei Tuvok kommt hinzu, dass, als "Titan" begann, der Voyager-Relaunch unter Christie Golden bereits zu Ende gegangen war. Die Reihe war im Grunde am Ende angekommen, ehe Kirsten Beyer - aber erst nach Destiny und somit 4 Titan-Romanen mit Tuvok - diese Reihe wiederbelebt hat.

    Würdest du dir denn einen großen Umbruch wünschen?
    Naja, es wäre wohl Zeit, mal am Status Quo zu rütteln. Nimmt man jetzt mal die allgemeine Situation in der TNG-TV-Serie und vergleicht sie mit dem nach "Destiny" bzw. ein paar Romane nach den ersten TP-Romanen, hat sich nicht wirklich was bedeutendes verändert.

    Die Föderation scheint immer noch das Nonplusultra zu sein, mit den Klingonen ist man Verbündet. Die Romulaner sind die Bösen. Mit den Cardassianern hat man nach einem Krieg ein Abkommen geschlossen. Die Tholianer und die Gorn sind auch nicht nett. (Bzw. wurden in TNG unterschlagen also belibt's beim TOS-Status.)

    Was sind seither die großen Unterschiede: Die Borg wurden eliminiert. (Allerdings kannte man diese am Beginn von TNG auch noch gar nicht.) Das Dominion wurde besiegt. (Die hat man aber auch erst nach TNG kennengelernt.) Das einzige Volk, das wahrscheinlich die nachhaltigsten Änderungen vorweisen kann, sind ausgerechnet die Ferengi. (Hoffentlich schmeißen sie Rom nicht doch noch vom Handelsturm. )

    Interessant ist, dass man in alternativen Zukunftaussichten wie in "All good Things" oder "The Visitor" sogar sehen konnte, dass es anders gehen sollte. Aber diese beiden Folgen implizieren durch ihre Handlung auch, wie schlecht diese Entwicklungen sind und dass es sie zu vermeiden gilt, um ja den Status Quo aufrecht zu erhalten. Ohne solche mahnenden und warnenden Blicke in die Zukunft, die sowohl die Charaktere als auch die Zuseher/Leser darauf einschwören, was der "richtige" und was der "falsche" Geschichtsverlauf ist, wäre das Star Trek-Universum vielleicht etwas flexibler und unberechenbarer.

    Die beiden erwähnten Folgen zeigen z.B. zwei Zukunftszenarien, in denen die Klingonen recht stark sind, in einem das romulanische Reich erobert haben und im anderen mit Bajor kooperieren und die Bewachung des Wurmlochs übernehmen. Aber man kann auch was anderes machen. Halten wir uns z.B. ganz an Ezri Dax:
    Zitat von Ezri; "Tacking Into The Wind"
    I think that the situation with Gowron is a symptom of a bigger problem. The Klingon Empire is dying. And I think it deserves to die.
    Okay, weg damit! Ich bin dabei!

    Hast du mal die Quelle von der Empfehlung, "Mirror Universe" vor der 9. DS9-Staffel zu lesen? Ich dachte immer, die DS9-Romane seien quasi die Grundsteine für die Überlegung gewesen, dem "Mirror Universe" eine eigene Reihe zu spendieren, kenne aber die genaue Erscheinungsreihenfolge nicht.
    Den genauen Thread werde ich nicht mehr finden, sorry. TrekBBS hat ein sehr ausgedehntes ST-Literatur-Forum:
    Trek Literature - The Trek BBS

    Dieses ist übrigens wirklich toll, denn vor allem Christopher L. Bennett aber auch David Mack, Greg Cox, Kirsten Beyer und Keith R.A. DeCandido posten dort regelmäßig. (Immer lustig mitzulesen, wenn sich jemand auf eine Wissenschaftsdiskussion mit Bennet einlässt. )

    Betreffend Reihenfolge: DS9s "Warpath" scheint als erstes erschienen zu sein. Dann erschien der Großteil von "Mirror Universe" und danach folgten "Fearful Symetry" und "The Soul Key" und als letztes wieder ein "Mirror Universe"-Roman namens "Rise like Lions".

    "Warpath" dürfte also wahrscheinlich der Anstoß gewesen sein um dann übergreifend zwei Reihen laufen zu lassen. Der Legende dieser Grafik nach http://www.trekbooks.de/Bilder/lesereihenfolge.jpg ist der Großteil von "Mirror Universe" aber eine direkte Vorgeschichte zu den DS9 Staffel 9-Romanen und enthält nicht nur Hintergrundwissen.

    Kommentar


    • #3
      Zitat von garakvsneelix Beitrag anzeigen
      Wie seht ihr die Gesamtentwicklung der ST-Romane?
      Mit der großen Ausnahmen von Voyager befinden sich die Star Trek Romane aktuell in einer kleinen Rezession, meiner Meinung nach. Sowohl mit der Qualität der Geschichten als auch mit dem ziemlich pessimistische Grundton der letzten Post Nemesis Bücher konnte ich nicht so viel anfangen. Klar nach der Zerstörungsorgie von Destiny kann man nicht einfach zum Friede Freue Eierkuchen Universum von TNG zurückkehren, aber Destiny endete immerhin mit einer sehr hoffnungsvolle Note, aber von Hoffnung war in der Kalten Krieg Thematik vom Typhon Pact nicht allzu viel zu sehen.
      Dazu gibt es irgendwie keine echten Deep Space Nine Romane mehr. Klar, hier und da tauchen Charaktere aus der Serie auf (prominentestes Beispiel sicherlich Captain Ezri Dax), aber die Hauptgeschichten liegen seit "The Soul Key" total brach. Und die wenigen Hinweise, die wird auf die verlorenen Jahre geliefert bekommen haben, die zwischen dem Ende von "The Soul Key" und der Post Destiny Zeit liegen, stimmen mich auch nicht gerade glücklich.

      Spoiler
      Vaughn liegt schwer verletzt im Koma, Sisko verlässt Frau und Kind, Kira wird Kai (wtf?!)



      Zitat von garakvsneelix Beitrag anzeigen
      Gibt es mittlerweile zu viele Crossover? Warum?
      Abgesehen von Destiny gab es keine größeren Crossover. Die Typhon Pakt Bücher sind zwar miteinander verknüpft aber sie erzählen doch in sich geschlossene Geschichten und mit jeweils eigenen Charakteren. Zero Sum Game (Aventine/Bashir), Seize the Fire (Titan), Rough Beasts of Empire (Sisko, Spock), Paths of Disharmony und The Struggle Within (TNG). Darüber hinaus sind die Bücher ja wie schon erwähnt auch ordentlich nach den einzelnen Spezies des Paktes getrennt.

      Zitat von garakvsneelix Beitrag anzeigen
      Interessanterweise bleibt die TNG-Crew nämlich genau dort, wo sie in der Serie verblieben ist: Man würde irgendwie gerne mehr forschen, aber letztlich tuckert man wieder im guten alten Föderationsraum herum.
      Ganz genau und daher finde ich es auch durchaus in Ordnung, dass die Romanserie diesen Ansatz beibehält und Captain Picard weiterhin den Feuerwehrmann spielen lässt und die Enterprise nicht zur großen Forschungsmission à la Titan aufbricht, denn dann wäre es nicht mehr Star Trek The Next Generation.

      Zitat von garakvsneelix Beitrag anzeigen
      Das Problem, das ich halt sehe, ist: Wie soll man es denn hinkriegen, dass z. B. die TNG-Crew irgendwelche weltbewegenden Dinge findet bzw. die Handlung groß und wichtig bleibt, OHNE dass das Auswirkungen auf den Rest hat.
      Ich finde, dass ist gerade einer Stärken der Star Trek Romane der letzten 10 Jahre ist, dass man die Auswirkungen der weltbewegenden Dinge auch in anderen Serien spürt. Damit hat man wirklich das Gefühl, dass alle Geschichten in einem gemeinsamen Universum spielen. Das gilt nicht nur für die Post Nemesis Handlung der 2380er, auch die Romane der Lost Era oder Vanguard bis hin zu Enterprise fügen sich hier nahtlos ein.


      Zitat von MFB Beitrag anzeigen
      Hier heißt es vorläufig also abwarten, aber ich bin äußerst zuversichtlich, dass Abrams, Orci, Lindelof & Co. keine Remakes machen werden.
      Was immer sie vorhaben, ich sehe die Sache total entspannt. Durch die Romane konsumiere ich doch regelmäßig Star Trek, so dass Abrams gerne auch in der Fortsetzung ein fluffiges, wenn auch nicht gerade tiefgründiges, Action Feuerwerk wie Trek 09 abliefern darf. Und wenn der Film mir nicht gefällt? Einen Monat später wird ja schon das nächste Buch veröffentlicht.


      Zitat von MFB Beitrag anzeigen
      Ich finde es halt etwas seltsam, dass man gerade nach "Destiny" und den - zumindest wird immer davon gesprochen - so verheerenden Nachwirkungen alle Luna-Klasse-Schiffe möglichst schnell wieder wegschicken will. Wenn man an die Verlust, vor allem im Azure-Nebel denkt, wirkt das entweder nicht sehr konistent oder es wertet die Schwere der "Destiny"-Ereignisse ab.
      Man konnte die Borg ja nur besiegen, eben weil Titan auf einer weit entfernten Forschungsmission war. Diese Missionen sind also ein Schlüssel zum Überleben der Föderation.
      Aber sicherlich wollte man von Autorenseite auch einfach die Schiffe etwas verteilen und nicht Enterprise, Titan, Voyager (und Aventine) gemeinsam in eine Ecke der Galaxie stecken.

      Zitat von MFB Beitrag anzeigen
      Aber Typhon Pact macht auf mich jetzt nicht den Eindruck, ein solches "Event" zu sein. Es wirkt eher wie ein Sammelbecken, in dem sich verschiedenste Charaktere über den Weg laufen können um dann solche Missionen zu bewältigen oder Erlebnisse zu teilen, für die es vielleicht gar nicht notwendig gewesen wäre, Personen aus mehreren Serien zusammenzutrommeln.
      Wie weiter oben geschrieben. Dieses Zusammentrommeln findet in den Typhon Pact Büchern nicht statt. Selbst Sisko und Spock, die gemeinsam in "Rough Beasts Of Empire" auftreten, sind darin in ihren jeweils eigenen Handlungen unterwegs.
      Für einen Euro durch die Spree, nächstes Jahr am Wiener See. - Treffen der Generationen 2013
      "Hey, you sass that hoopy Ford Prefect? There's a frood who really knows where his towel is." (Douglas Adams)

      Kommentar


      • #4
        Zitat von MFB Beitrag anzeigen
        Danke für die Thread-Erstellung! Damit ist die Diskussion wohl dort gelandet, wo sie schon eine Weile hingehört hätte.
        Ja, so etwas passiert einfach recht schnell, dass man eigentlich etwas näher am Thema bleiben wollte, aber dann wegen einigen Kleiunigkeiten doch ziemlich weit abschweift

        Zitat von MFB Beitrag anzeigen
        Naja, man wird erst mal abwarten müssen. Immerhin muss man berücksichtigen, dass man erst 126 Minuten aus diesem neuen Universum gesehen hat, mit der Vernichtung von Vulkan hat man darin aber bereits "geopolitisch" ordentlich was verändert und damit gleichzeitig auch einen der Hauptcharaktere - den jungen Spock - neue Möglichkeiten für Veränderungen gegeben. Also für die kurze Dauer des Films (der als Origin-Film gar nicht unbedingt diese Aufgabe gehabt hätte), wurden da schon einige Weichen gestellt. Und man hört zumindest, dass Star Trek 12 noch "mutiger und größer" (Zitat Zachary Quinto) werden soll und Bob Orci sagte auch schon 2011, dass man auch mit dem Schmetterlingseffekt, der durch Vulkans Zerstörung ausgelöst wurde, weiterarbeiten wird. Konkret wird das wohl bereits in den kommenden Ongoing-Comics in den Monaten März und April der Fall sein.
        Ja, diese Ongoing-Comics interessieren mich eigentlich auch, aber irgendwie könnte ich mich glaube ich nicht überwinden, für ein paar Seiten Comic dasselbe zu bezahlen wie für im Schnitt 300 Seiten Buch. Und auf dem Buchsektor macht sich ja im neuen Universum recht wenig, bis auf eine zumindest etwas ernsthaftere "Academy"-Reihe, die mich allein vom Setting jetzt gar nicht so sehr anspricht.

        Zitat von MFB Beitrag anzeigen
        Hier heißt es vorläufig also abwarten, aber ich bin äußerst zuversichtlich, dass Abrams, Orci, Lindelof & Co. keine Remakes machen werden.
        Ja, da bin ich auch zuversichtlich. Seitenhiebe und Charaktere übernehmen, ja gerne, aber keine kompletten Remakes.

        Zitat von MFB Beitrag anzeigen
        Ich finde es halt etwas seltsam, dass man gerade nach "Destiny" und den - zumindest wird immer davon gesprochen - so verheerenden Nachwirkungen alle Luna-Klasse-Schiffe möglichst schnell wieder wegschicken will. Wenn man an die Verlust, vor allem im Azure-Nebel denkt, wirkt das entweder nicht sehr konistent oder es wertet die Schwere der "Destiny"-Ereignisse ab.
        Man darf nicht vergessen, dass die Föderation immer noch die Föderation ist, bzw. die Sternenflotte immer noch die Sternenflotte. Deren oberste Mission soll immer noch die Forschung sein. Und ja, auch in den hohen Admiralitätskreisen hat man sich darüber aufgeregt, dass Bacco das in ihrer Rede so betonen musste. Aber dass sie es tat, passt zu Bacco.

        Zitat von MFB Beitrag anzeigen
        Dass die Voyager in den Post-"Full Circle"-Romanen in den Delta Quadranten mit einer ganzen Flotte aufbricht, ist ebenfalls etwas schwer zu schlucken, aber doch etwas leichter, weil diese Mission doch auch damit zusammenhängt, sich den Delta-Quadranten nach dem plötzlichen Verschwinden der Borg genauer anzusehen.
        Wie gesagt, davon weiß ich noch nicht allzuviel, aber in "Der Frieden verlieren" wird von Picard eine Vermutung geäußert, warum man diese Flotte dorthin geschickt hat: Man will sichergehen, dass die Borg tatsächlich endgültig besiegt wurden. Wie sich das tatsächlich darstellt, kann ich nicht sagen, aber die Idee klingt zumindest im Konstrukt ganz gut.

        Zitat von MFB Beitrag anzeigen
        Nun, Peter David kann sich das auch erlauben, wie ich finde. Sein augenzwinkernder Schreibstil fördert einfach auch das Aufkommen mitunter sehr seltsamer Persönlichkeiten. Ich kenne die ersten 6 Romane, die bei Heyne erschienen sind und finde, dass die Gruppe als Gesamtes sehr gut funktioniert.
        Ja, Peter David dürfte mir auch ein Crossover aller Enterprise-Kommandanten auf einer lustigen Picknickfahrt nach Risa (uups, ist ja zerstört) schreiben und ich fände es wohl immer noch lustig, aber ich fand stellenweise einfach, dass er es damit etwas übertrieben hat. Gerade "Zweifrontenkrieg" hatte mir in der Handlung eigentlich viel zu viele Zufälle (und ich bin da eigentlich doch sehr tolerant). Da dachte Peter David dann, mit seinem tollen Schreibstil einfach drüber hinwegschreiben zu können, aber überzeugt war ich zumindest von dem Roman nicht.

        Dafür hatte "Die Waffe" eigentlich noch wahnsinnigere Storykonstrukte zu bieten und gefiel mir irgendwie doch ausgesprochen gut... es ist schon komisch mit mir

        Zitat von MFB Beitrag anzeigen
        Ganz einfach: Indem man die Titan oder die Voyager-Flotte auch mit etwas weltbewegendem beschäftigt. Es ist auch die Frage, was man unter "weltbewegend" versteht. Wenn Breen und Tholianer beschließen sich gegenseitig auszurotten und z.B. die U.S.S. Titan zwischen die Fronten gerät oder gar Auslöser dafür wird, dann ist das aus deren Sicht durchaus weltbewegend. Für jenes Schiff, das mitten in den Trubel hinein gerät, ist die Sache eben was verdammt Großes. Aber auch nicht so groß, dass man die Voyager aus einem Subraumspalt ins tholianische Hoheitsgebeit beamen muss oder die Enterprise von der anderen Seite der Föderation heraneilen muss.
        Ja, so etwas wäre für Titan als Mehrteiler sicherlich mal ganz interessant, erinnert mich aber auch an das, was Peter David mit "New Frontier" gemacht hat: Calhoun wird da in eine Region geschickt, in der die Föderation nicht allzu viel zu sagen hat und muss sich dann mit all den Verstrickungen dort herumplagen. Würde Titan das quasi imitieren, wäre der Alleinstellungswert wieder etwas geringer.

        Zitat von MFB Beitrag anzeigen
        Ich will natürlich nicht sagen, dass Crossover jetzt von Prinzip her das verkörperte Unheil für die Star Trek-Romane darstellen. Keineswegs, ich mag die wirklich sehr und für die ganz großen Geschichten ("Destiny", "Before Dishonor"), wo es um die mögliche Vernichtung der Erde oder gar den Untergang des ganzen Alpha- und Beta-Quadranten geht, ist das natürlich auch ein legitimes Mittel. Das sind eben die oft zitierten "Events".
        Ja, dieselbe Sichtweise habe ich auch.

        Zitat von MFB Beitrag anzeigen
        Aber Typhon Pact macht auf mich jetzt nicht den Eindruck, ein solches "Event" zu sein. Es wirkt eher wie ein Sammelbecken, in dem sich verschiedenste Charaktere über den Weg laufen können um dann solche Missionen zu bewältigen oder Erlebnisse zu teilen, für die es vielleicht gar nicht notwendig gewesen wäre, Personen aus mehreren Serien zusammenzutrommeln.
        Ich habe halt "Typhon Pakt" noch nicht gelesen. Mal schauen, wie das dann sein wird. Dauert ja noch ein wenig, bis das tatsächlich rauskommt und wahrscheinlich dauert es noch länger, bis ich es tatsächlich mal lese.

        Zitat von MFB Beitrag anzeigen
        Naja, es wäre wohl Zeit, mal am Status Quo zu rütteln. Nimmt man jetzt mal die allgemeine Situation in der TNG-TV-Serie und vergleicht sie mit dem nach "Destiny" bzw. ein paar Romane nach den ersten TP-Romanen, hat sich nicht wirklich was bedeutendes verändert.
        Ich denke, dieses "Rütteln am Status Quo" versucht man schon irgendwie durch eben den Typhon Pakt. Inwiefern das gelingt, weiß ich eben nicht.

        Zitat von MFB Beitrag anzeigen
        Die beiden erwähnten Folgen zeigen z.B. zwei Zukunftszenarien, in denen die Klingonen recht stark sind, in einem das romulanische Reich erobert haben und im anderen mit Bajor kooperieren und die Bewachung des Wurmlochs übernehmen. Aber man kann auch was anderes machen. Halten wir uns z.B. ganz an Ezri Dax:

        Okay, weg damit! Ich bin dabei!
        Ja, das wäre halt nochmal eine ganz neue Stufe von "Rütteln am Status Quo". Würde mir aber so auch sehr gefallen.

        "Sie sterben..." - "Dann lasst sie sterben!"

        Ich finde, aus dieser Situation heraus könnte man dann z. B. den Typhon Pakt auch sinnvoll nutzen. Durch die entstehende Krise könnten sich z. B. immer mehr Völker von der Föderation abwenden und der Typhon Pakt zum neuen "Showrunner" des Alpha Quadranten werden, während die Föderation um ihr Überleben kämpft (etwa, indem man dieses eine Volk, das da an der Grenze des klingonischen Reiches lebt - argh, Name vergessen - eben jenes Territorium einnimmt).

        Allerdings könnte es da schon wieder sein, dass das ein wenig zuuu viel Umbruch wäre


        Zitat von MFB Beitrag anzeigen
        Betreffend Reihenfolge: DS9s "Warpath" scheint als erstes erschienen zu sein. Dann erschien der Großteil von "Mirror Universe" und danach folgten "Fearful Symetry" und "The Soul Key" und als letztes wieder ein "Mirror Universe"-Roman namens "Rise like Lions".
        Na ja, als CC-Konsument bleibt mir ja keine Wahl, ich werde die 9. Staffel DS9 einfach so lesen und vielleicht auch mal drauf eingehen, inwiefern man da fehlende Teile bemerkt.

        Zitat von Ford Prefect Beitrag anzeigen
        Mit der großen Ausnahmen von Voyager befinden sich die Star Trek Romane aktuell in einer kleinen Rezession, meiner Meinung nach. Sowohl mit der Qualität der Geschichten als auch mit dem ziemlich pessimistische Grundton der letzten Post Nemesis Bücher konnte ich nicht so viel anfangen. Klar nach der Zerstörungsorgie von Destiny kann man nicht einfach zum Friede Freue Eierkuchen Universum von TNG zurückkehren, aber Destiny endete immerhin mit einer sehr hoffnungsvolle Note, aber von Hoffnung war in der Kalten Krieg Thematik vom Typhon Pact nicht allzu viel zu sehen.
        Okay, dann wäre mein oben beschriebenes Szenario wirklich eine Nummer zu hart

        Zitat von Ford Prefect Beitrag anzeigen
        Dazu gibt es irgendwie keine echten Deep Space Nine Romane mehr. Klar, hier und da tauchen Charaktere aus der Serie auf (prominentestes Beispiel sicherlich Captain Ezri Dax), aber die Hauptgeschichten liegen seit "The Soul Key" total brach. Und die wenigen Hinweise, die wird auf die verlorenen Jahre geliefert bekommen haben, die zwischen dem Ende von "The Soul Key" und der Post Destiny Zeit liegen, stimmen mich auch nicht gerade glücklich.

        Spoiler
        Vaughn liegt schwer verletzt im Koma, Sisko verlässt Frau und Kind, Kira wird Kai (wtf?!)
        Ja, es ist einfach traurig, dass der große Verlierer dieser ganzen Umstruktierung DS9 ist. Ich habe es ja bereits geschrieben: Glücklich wäre ich mit der Lösung gewesen, die 9. Staffel quasi noch zu Ende zu erzählen und dann mit einer 10. Staffel in der Post-Destiny-Ära zu starten.

        Mal schauen, was die betreffenden TP-Romane da tun werden.

        Zitat von Ford Prefect Beitrag anzeigen
        Abgesehen von Destiny gab es keine größeren Crossover. Die Typhon Pakt Bücher sind zwar miteinander verknüpft aber sie erzählen doch in sich geschlossene Geschichten und mit jeweils eigenen Charakteren. Zero Sum Game (Aventine/Bashir), Seize the Fire (Titan), Rough Beasts of Empire (Sisko, Spock), Paths of Disharmony und The Struggle Within (TNG). Darüber hinaus sind die Bücher ja wie schon erwähnt auch ordentlich nach den einzelnen Spezies des Paktes getrennt.
        Also mehr wie die "Sektion 31"-Reihe, von der ja auch keiner behaupten würde, sie sei ein Crossover...

        Zitat von Ford Prefect Beitrag anzeigen
        Ich finde, dass ist gerade einer Stärken der Star Trek Romane der letzten 10 Jahre ist, dass man die Auswirkungen der weltbewegenden Dinge auch in anderen Serien spürt. Damit hat man wirklich das Gefühl, dass alle Geschichten in einem gemeinsamen Universum spielen. Das gilt nicht nur für die Post Nemesis Handlung der 2380er, auch die Romane der Lost Era oder Vanguard bis hin zu Enterprise fügen sich hier nahtlos ein.
        Ich finde auch, dass das eine der ganz großen Stärken ist, verstehe aber auch MFBs Einwand, dass dadurch eine Reihe nicht mehr wirklich einfach so konsumierbar ist...

        Zitat von Ford Prefect Beitrag anzeigen
        Was immer sie vorhaben, ich sehe die Sache total entspannt. Durch die Romane konsumiere ich doch regelmäßig Star Trek, so dass Abrams gerne auch in der Fortsetzung ein fluffiges, wenn auch nicht gerade tiefgründiges, Action Feuerwerk wie Trek 09 abliefern darf. Und wenn der Film mir nicht gefällt? Einen Monat später wird ja schon das nächste Buch veröffentlicht.
        Die Verbindung zu den Büchern gefällt mir (), aber auch ohne diese sehe ich dem neuen Film ganz entspannt entgegen. Dazu muss man aber sagen, dass ich den neuen Teil echt gut fand.

        Zitat von Ford Prefect Beitrag anzeigen
        Man konnte die Borg ja nur besiegen, eben weil Titan auf einer weit entfernten Forschungsmission war. Diese Missionen sind also ein Schlüssel zum Überleben der Föderation.
        Aber sicherlich wollte man von Autorenseite auch einfach die Schiffe etwas verteilen und nicht Enterprise, Titan, Voyager (und Aventine) gemeinsam in eine Ecke der Galaxie stecken.
        Ja, man führt da einfach die Serientradition fort. Während DS9 die Geschehnisse im Alpha-Quadranten erzählte, ließ man die Voyager davon abgeschnitten im Deltaquadranten herumtuckern. Dass ein gleichzeitiges Erzählen von Serien in derselben Ecke des Universums nicht viel bringt, hat man an der kurzen TNG-DS9-Überschneidung gesehen: Ja, die letzten beiden TNG-Staffeln sind gut, aber wirklich quadrantenverändernde Dinge konnten und durften da einfach nicht passieren.
        Was unterscheidet einen Pferdeschwanz von einer Krawatte? - Der Pferdeschwanz verdeckt das Ar***loch ganz.

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        • #5
          Zitat von garakvsneelix Beitrag anzeigen
          Ja, diese Ongoing-Comics interessieren mich eigentlich auch, aber irgendwie könnte ich mich glaube ich nicht überwinden, für ein paar Seiten Comic dasselbe zu bezahlen wie für im Schnitt 300 Seiten Buch. Und auf dem Buchsektor macht sich ja im neuen Universum recht wenig, bis auf eine zumindest etwas ernsthaftere "Academy"-Reihe, die mich allein vom Setting jetzt gar nicht so sehr anspricht.
          Es waren sogar schon vier Romane so gut wie fertig geschrieben, deren Geschichten auf Trek 09 aufbauen, aber Pocket hat sie nie veröffentlicht. Irgendjemand in der Produktionskette muss beschlossen haben, dass niemand außer Abrams und Co. (und ein paar Comicautoren) in diesem Sandkasten spielen darf.

          Zitat von garakvsneelix Beitrag anzeigen
          Ich finde, aus dieser Situation heraus könnte man dann z. B. den Typhon Pakt auch sinnvoll nutzen. Durch die entstehende Krise könnten sich z. B. immer mehr Völker von der Föderation abwenden und der Typhon Pakt zum neuen "Showrunner" des Alpha Quadranten werden, während die Föderation um ihr Überleben kämpft
          Das wäre ein Szenario. welches mir so gar nicht zusagt, aber ich glaube auch nicht, dass man sich dahin bewegt. Der Typhon Pakt ist ganz klar ein Rivale der Föderation, aber nicht jedes Mitglied des TP steht ihr feindlich gegenüber. Tatsächlich ist es eine Stärke der Typhon Pakt Romane, dass sie zeigen wie unterschiedlich die Spezies ihre Rolle innerhalb des Paktes sehen und wie uneins sie sich darüber sind, welche Ziele der Pakt verfolgen sollte. Ein übergreifendes Thema der Romane bildet darüber hinaus die Feststellung, dass eben auch die Gorn, die Romulaner oder die Breen selbst keine monolithische Einheit bilden, sondern aus Individuen bestehen mit den unterschiedlichsten Ansichten. In diesem Sinne bieten die Typhon Pact Romane echt klassisches Star Trek.
          Der pessimistische Ton, den ich angesprochen hatte, rührt eher daher wie die Föderation sich in diesen Büchern darstellt und wie die Charaktere in der Sternenflotte das Leben im Post Destiny Universum betrachten. Nach all der Zerstörung ist die Stimmung logischerweise nicht positiv und die Frage steht im Raum, ob es sich lohnt die Ideale der Föderation auch gegen hohe Widerstände hoch zuhalten. Meiner Meinung nach sollte diese Frage in einem Star Trek Roman von unseren Hauptcharakteren letztendlich mit ja beantwortet werden.


          Zitat von garakvsneelix Beitrag anzeigen
          Ja, es ist einfach traurig, dass der große Verlierer dieser ganzen Umstruktierung DS9 ist. Ich habe es ja bereits geschrieben: Glücklich wäre ich mit der Lösung gewesen, die 9. Staffel quasi noch zu Ende zu erzählen und dann mit einer 10. Staffel in der Post-Destiny-Ära zu starten.
          Es gibt eigentlich zwei große Handlungsstränge (Ascendants und Gründer), die in den DS9 Romanen begonnen wurden, auf deren Auflösung wir aber immer noch warten. Ob mithilfe von Flashbacks oder einfach in Romanen die 2378/79 spielen, ich hoffe doch inständig, dass wir irgendwann noch die Auflösung dieser Geschichten lesen dürfen.

          Zitat von garakvsneelix Beitrag anzeigen
          Also mehr wie die "Sektion 31"-Reihe, von der ja auch keiner behaupten würde, sie sei ein Crossover...
          In gewisser Hinsicht schon, aber mit größeren Auswirkungen auf die politische Lage.
          Für einen Euro durch die Spree, nächstes Jahr am Wiener See. - Treffen der Generationen 2013
          "Hey, you sass that hoopy Ford Prefect? There's a frood who really knows where his towel is." (Douglas Adams)

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          • #6
            Zitat von Ford Prefect Beitrag anzeigen
            Es waren sogar schon vier Romane so gut wie fertig geschrieben, deren Geschichten auf Trek 09 aufbauen, aber Pocket hat sie nie veröffentlicht. Irgendjemand in der Produktionskette muss beschlossen haben, dass niemand außer Abrams und Co. (und ein paar Comicautoren) in diesem Sandkasten spielen darf.
            Was ja auch sinnvoll ist, denn so lässt sich für erste auch das vermeiden, worunter viele der älteren ST-Bücher heute leiden: Sie wurden einfach durch das im TV gelaufene revidiert. Nur verstehe ich nicht, warum man zwar die Comics dann absegnen lässt, diesen Stoff aber eben als Comic und nicht als Bücher rausbringt. Zumindest bei der einen oder anderen Story wäre das sicherlich gegangen.

            Zitat von Ford Prefect Beitrag anzeigen
            Das wäre ein Szenario. welches mir so gar nicht zusagt, aber ich glaube auch nicht, dass man sich dahin bewegt. Der Typhon Pakt ist ganz klar ein Rivale der Föderation, aber nicht jedes Mitglied des TP steht ihr feindlich gegenüber. Tatsächlich ist es eine Stärke der Typhon Pakt Romane, dass sie zeigen wie unterschiedlich die Spezies ihre Rolle innerhalb des Paktes sehen und wie uneins sie sich darüber sind, welche Ziele der Pakt verfolgen sollte. Ein übergreifendes Thema der Romane bildet darüber hinaus die Feststellung, dass eben auch die Gorn, die Romulaner oder die Breen selbst keine monolithische Einheit bilden, sondern aus Individuen bestehen mit den unterschiedlichsten Ansichten. In diesem Sinne bieten die Typhon Pact Romane echt klassisches Star Trek.
            Wie gesagt, ich kenne die TP-Romane noch nicht, und ja, dass dir das von mir beschriebene Szenario nicht zusagen würde, habe ich an deinem Post schon bemerkt. Was wäre aber z. B. mit dem, was MFB beschrieben hat. nämlich dem endgültigen Ende des klingonischen Reiches?

            Zitat von Ford Prefect Beitrag anzeigen
            Es gibt eigentlich zwei große Handlungsstränge (Ascendants und Gründer), die in den DS9 Romanen begonnen wurden, auf deren Auflösung wir aber immer noch warten. Ob mithilfe von Flashbacks oder einfach in Romanen die 2378/79 spielen, ich hoffe doch inständig, dass wir irgendwann noch die Auflösung dieser Geschichten lesen dürfen.
            Interessant, beide Themen waren bisher in den vier DS9-Romanen, die ich gelesen habe, noch nicht wirklich präsent...
            Was unterscheidet einen Pferdeschwanz von einer Krawatte? - Der Pferdeschwanz verdeckt das Ar***loch ganz.

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            • #7
              Zitat von garakvsneelix Beitrag anzeigen
              Was ja auch sinnvoll ist, denn so lässt sich für erste auch das vermeiden, worunter viele der älteren ST-Bücher heute leiden: Sie wurden einfach durch das im TV gelaufene revidiert. Nur verstehe ich nicht, warum man zwar die Comics dann absegnen lässt, diesen Stoff aber eben als Comic und nicht als Bücher rausbringt. Zumindest bei der einen oder anderen Story wäre das sicherlich gegangen.
              Naja, Bücher funktionieren von der Erzählart her doch anders und vermitteln - abgesehen von vom Visuellen natürlich - weniger Informationen. Ich denke, ein Roman enthält schneller mal "Tretminen" für die Kontinuität, weil aufgrund des viel größeren, zur Verfügung stehenden Erzählraums weit mehr Nebensächlichkeiten enthalten sind als in einem Comic, der eine Geschichte auf wenigen Seiten erzählen soll und mehr im Hier und Jetzt verankert ist.

              Wenn man jetzt die Comic als "offizielle Hintergrundinformation" annimmt, dann kann ich mir gut vorstellen, dass ein paar dieser 4 bisher fertiggestellten Romane ein Problem haben könnten, wenn Sam Kirk mal Erwähnung findet bzw. Jim an seinen Bruder denkt. Comic #5 schreibt für den älteren der beiden Söhne von George und Winona Kirk doch eine deutlich andere Geschichte und Ausgabe #6 wird hier sicher noch einiges hinzufügen.

              Auch Greg Cox' "The Hazards of Concealing" hat Potanzial, später etablierten Canon extrem zu Widersprechen, sollte es in dem Roman doch um die Rolle gehen, die der alte Spock im neuen Universum spielt.

              Wie gesagt, davon weiß ich noch nicht allzuviel, aber in "Der Frieden verlieren" wird von Picard eine Vermutung geäußert, warum man diese Flotte dorthin geschickt hat: Man will sichergehen, dass die Borg tatsächlich endgültig besiegt wurden. Wie sich das tatsächlich darstellt, kann ich nicht sagen, aber die Idee klingt zumindest im Konstrukt ganz gut.
              Ja, das ist einer der wichtigeren Gründe für diese Mission und halte ich auch für Nachvollziehbar.

              Ja, so etwas wäre für Titan als Mehrteiler sicherlich mal ganz interessant, erinnert mich aber auch an das, was Peter David mit "New Frontier" gemacht hat: Calhoun wird da in eine Region geschickt, in der die Föderation nicht allzu viel zu sagen hat und muss sich dann mit all den Verstrickungen dort herumplagen. Würde Titan das quasi imitieren, wäre der Alleinstellungswert wieder etwas geringer.
              Die Ähnlichkeit wäre eher nur Oberflächlich. Am Ende kommt es halt darauf an, welche Spezies dort wirklich angesiedelt wäre, wie ihre Eigenschaften sind, wer sie repräsentiert, etc. Wirklich viel mit dem thallonianischen Imperium hat ja "New Frontier" jetzt auch nicht zu tun, außer dass man den spärlichen Rest davon an Bord der Excalibur mitschleppt.

              Ich finde, aus dieser Situation heraus könnte man dann z. B. den Typhon Pakt auch sinnvoll nutzen. Durch die entstehende Krise könnten sich z. B. immer mehr Völker von der Föderation abwenden und der Typhon Pakt zum neuen "Showrunner" des Alpha Quadranten werden, während die Föderation um ihr Überleben kämpft (etwa, indem man dieses eine Volk, das da an der Grenze des klingonischen Reiches lebt - argh, Name vergessen - eben jenes Territorium einnimmt).
              Ich glaube, das sind die Kinshaya. Die mag ich nicht, die haben Peter Davids Kreel unterworfen. (Ja, ich gebe es zu, ich mag "Planet der Waffen".)

              Die Klingonen waren im Grunde mal ein Beispiel. Aber zumindest kommen die Romane zumindest an einem Prime-Universe-Event aus ST11 nicht herum: Wenn sie schon nicht den ganzen Background von "Countdown" übernehmen, dann zumindest, dass Romulus zerstört wird. Spätestens wenn die neuen Romane das Jahr 2387 erreicht haben (aktuell dürfte 2382, mit den heurigen Romanen wahrscheinlich schon 2383 sein), müsste man sich ein neues "Layout" für den Alpha- und Beta-Quadranten überlegen.

              Interessant wäre es natürlich, wenn die Romulaner vorab das klingonische Reich erobern, ihre alte Heimat zerstört wird und sie versuchen, ihre Neue Machtbasis von Kronos aus aufzubauen. Da könnte man mit einem Schlag zwei bekannte Spezies völlig umgestalten.

              Zitat von Ford Prefect
              Ganz genau und daher finde ich es auch durchaus in Ordnung, dass die Romanserie diesen Ansatz beibehält und Captain Picard weiterhin den Feuerwehrmann spielen lässt und die Enterprise nicht zur großen Forschungsmission à la Titan aufbricht, denn dann wäre es nicht mehr Star Trek The Next Generation.
              Naja, ich hatte mich eher daran gewöhnt, dass die Aventine vielleicht künftig diese Feuerwehr spiele könnte. (Wie z.B. in "A Singular Destiny".) Aber so scheint die Destiny eher nur dazu da zu sein, in Crossover gelegentlich aufzutreten. ("Zero Sum Game" sehe ich daher auch als DS9-Aventine-Crossover an.)

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              • #8
                Zitat von MFB Beitrag anzeigen
                Wenn man jetzt die Comic als "offizielle Hintergrundinformation" annimmt, dann kann ich mir gut vorstellen, dass ein paar dieser 4 bisher fertiggestellten Romane ein Problem haben könnten, wenn Sam Kirk mal Erwähnung findet bzw. Jim an seinen Bruder denkt. Comic #5 schreibt für den älteren der beiden Söhne von George und Winona Kirk doch eine deutlich andere Geschichte und Ausgabe #6 wird hier sicher noch einiges hinzufügen.

                Auch Greg Cox' "The Hazards of Concealing" hat Potanzial, später etablierten Canon extrem zu Widersprechen, sollte es in dem Roman doch um die Rolle gehen, die der alte Spock im neuen Universum spielt.
                Dazu mal ne Frage (die du mir nur leider nicht beantworten werden kannst): Warum probiert man nicht einfach mal was Neues aus und lässt die wenigen Bücher, die da zur neuen Zeitlinie kommen, von den Autoren durchlesen und absegnen? Ja, man müsste dann die Anzahl der Romane im neuen Universum halt etwas einschränken, aber an sich wäre das doch eine Idee, zumal ich eh davon ausgehe, dass gerade die Kirk-Mannschaft wirklich NUR in den Filmen behandelt wird, d. h. man würde sich ja noch nicht mal sehr viel verbauen.

                Zitat von MFB Beitrag anzeigen
                Die Ähnlichkeit wäre eher nur Oberflächlich. Am Ende kommt es halt darauf an, welche Spezies dort wirklich angesiedelt wäre, wie ihre Eigenschaften sind, wer sie repräsentiert, etc. Wirklich viel mit dem thallonianischen Imperium hat ja "New Frontier" jetzt auch nicht zu tun, außer dass man den spärlichen Rest davon an Bord der Excalibur mitschleppt.
                Ja, aber so wie ich das bisher einschätze, verbleibt man doch eher in Peter Davids Privatecke des ST-Universums und trifft dort mit wachsender Kontinuität immer mal wieder dieselben Völker.

                Zitat von MFB Beitrag anzeigen
                Die Klingonen waren im Grunde mal ein Beispiel. Aber zumindest kommen die Romane zumindest an einem Prime-Universe-Event aus ST11 nicht herum: Wenn sie schon nicht den ganzen Background von "Countdown" übernehmen, dann zumindest, dass Romulus zerstört wird. Spätestens wenn die neuen Romane das Jahr 2387 erreicht haben (aktuell dürfte 2382, mit den heurigen Romanen wahrscheinlich schon 2383 sein), müsste man sich ein neues "Layout" für den Alpha- und Beta-Quadranten überlegen.
                Nach allem, was ich so über Countdown gelesen habe (ein Data in Lores Körper usw.) bin ich auch recht froh, dass man hier nicht allzu viel übernehmen möchte. Zumal den Autoren damit auch ein wenig die Hände gebunden wären. Die Zerstörung von Romulus können und dürfen sie aber natürlich trotzdem nicht übergehen, denn das ist einfach TV-Canon. Und ja, da stecken eine Menge Chancen drinnen.

                Ich habe nur ein wenig die Angst, dass man durch diese Zweiteilung des Romulanischen Reiches sich da ein wenig was verbaut. Wenn die Hälfte der Romulaner eh nicht mehr auf Romulus lebt (und zumindest so etwas ähnliches ist ja gerade Status Quo), wird es nur noch merkwürdiger, als es schon ist, dass sich Nero später als "der letzte Romulaner" ansieht.

                Zitat von MFB Beitrag anzeigen
                Interessant wäre es natürlich, wenn die Romulaner vorab das klingonische Reich erobern, ihre alte Heimat zerstört wird und sie versuchen, ihre Neue Machtbasis von Kronos aus aufzubauen. Da könnte man mit einem Schlag zwei bekannte Spezies völlig umgestalten.
                Dazu siehe den letzten Satz.

                Zitat von MFB Beitrag anzeigen
                Naja, ich hatte mich eher daran gewöhnt, dass die Aventine vielleicht künftig diese Feuerwehr spiele könnte. (Wie z.B. in "A Singular Destiny".) Aber so scheint die Destiny eher nur dazu da zu sein, in Crossover gelegentlich aufzutreten. ("Zero Sum Game" sehe ich daher auch als DS9-Aventine-Crossover an.)
                Weiß man eigentlich näheres, was zur Aventine geplant ist? Mir kam es immer ein wenig wie der Startschuss einer neuen Serie vor, allerdings wüsste ich auch nicht wirklich, wie man diese Serie gestalten sollte, damit es auch sinnvoll wird, noch ein weiteres Schiff ins Rennen zu schicken.
                Was unterscheidet einen Pferdeschwanz von einer Krawatte? - Der Pferdeschwanz verdeckt das Ar***loch ganz.

                Für alle, die Mathe mögen

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                • #9
                  Zu den Ereignissen in Countdown: Datas Persönlichkeit wurde nich in Lores Körper sondern in Befores integriert. (Bis auf die Tatsache, dass Worf nicht mehr in der Sternenflotte dient, gefallen mir die Entwicklungen alle ganz gut.) Zur Zweiteilung des Romulanischen Reiches sage ich einfach mal: warte einfach Typhon Pact ab.

                  Aventine ist ne gute Frage. So weit ich weiß, war mal ne eigene Serie geplant oder zumindest angedacht. Quelle weiß ich jetzt grad nicht. Jedenfalls ist das schon lange verworfen? Derzeit sind mir keine genauen Pläne bekannt. Das Schiff wird aber bestimmt in zukünftigen Crossovern, wie den kürzlich angekündigten TP 6 - 8 eine Rolle spielen.
                  Admin der deutschen Memory Beta, dem Wiki für das erweiterte Star-Trek-Universum.
                  http://de.memory-beta.wikia.com/wiki/Memory_Beta

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                  • #10
                    Zitat von garakvsneelix Beitrag anzeigen
                    Dazu mal ne Frage (die du mir nur leider nicht beantworten werden kannst): Warum probiert man nicht einfach mal was Neues aus und lässt die wenigen Bücher, die da zur neuen Zeitlinie kommen, von den Autoren durchlesen und absegnen? Ja, man müsste dann die Anzahl der Romane im neuen Universum halt etwas einschränken, aber an sich wäre das doch eine Idee, zumal ich eh davon ausgehe, dass gerade die Kirk-Mannschaft wirklich NUR in den Filmen behandelt wird, d. h. man würde sich ja noch nicht mal sehr viel verbauen.
                    Nun, es sind ja eben halt doch nicht nur die Filme, die das neue ST-Universum weiterbehandeln, sondern auch Comics und das erwähnte "The Hazards of Concealing" hat wohl großes Potenzial, den Comics #7 und #8 ("The Vendetta Conspiracy") zu widersprechen. Die neuen Produzenten wollen wohl doch eher sehr eng gefasste Geschichten im Vorfeld von ST12 erzählen bzw. solche, über die sie die völlige Kontrolle haben. Es wäre ja auch schade für den Romanautor, wenn er einen Roman schreibt und nur ein Jahr später setzen die Produzenten eine ähnliche Geschichte völlig anders um, "so wie sie es eigentlich gemeint haben".

                    Alan Dean Fosters Roman zu elften Kinofilm ist übrigens bereits durch den Film selbst "widerlegt" worden. Und das nicht nur deshalb, weil gewisse Handlungsabläufe anders ablaufen als im Film, das ist in Romanen zu Kinofilmen doch recht üblich. Nein, auch grundlegende Hintergrundinformation ist eigentlich falsch im Roman enthalten. (Und das weiß ich schon, obwohl ich nur den Anfang des Romans in der Buchhandlung gelesen haben. ). Z.B. scheint Foster fälschlicherweise davon auszugehen, dass das neue Universum bereits vor der Ankunft der Narada anders abgelaufen ist, was Bob Orci allerdings revidiert hat. Im Jahr 2233 ist der Kelvin-Crew schon bekannt, dass die Romulaner emotionale Verwandte von Vulkaniern sind, was eigentlich nicht sein kann. Im Film wird nichts davon erwähnt, dass sie Ayel auf dem Bildschirm als Romulaner erkannt haben.

                    Wenn Foster in seinem folgenden Roman "Refugees" ebenfalls von dieser Prämisse ausgegangen ist, dann könnte er darin durchaus auf so manche "Tretmine" getreten sein.

                    (Nur eine minimale Kleinigkeit, aber Foster nennt Captain Robau "Pierre Robau", obwohl im Film ein Monitor zu sehen ist, der seinen Namen mit "R. Robau" angibt.)

                    Aber ich sage zu diesen 4 Romanen einfach mal: abwarten! Die Romane sind fertig geschrieben, Pocket Books hat sie abgenommen und nachträgliche Überarbeitung durch die Autoren sind auch noch möglich. (David Mack hat z.B. "Destiny" für die demnächst erscheinende Omnibus-Ausgabe nochmals inhaltlich leicht überarbeitet.) Also vielleicht erscheinen die Romane doch noch irgendwann.

                    Ja, aber so wie ich das bisher einschätze, verbleibt man doch eher in Peter Davids Privatecke des ST-Universums und trifft dort mit wachsender Kontinuität immer mal wieder dieselben Völker.
                    Hm, ich kenne ja auch nur zwei Romane mehr von New Frontiert, aber ich habe schon mehr den Eindruck, dass die New Frontier-Crew auch etwas abwechslungsreichere Geschichten erlebt, die nicht wirklich etwas mit dem thallonianischen Imperium oder bestenfalls am Rande damit zu tun haben.

                    Nach allem, was ich so über Countdown gelesen habe (ein Data in Lores Körper usw.) bin ich auch recht froh, dass man hier nicht allzu viel übernehmen möchte. Zumal den Autoren damit auch ein wenig die Hände gebunden wären. Die Zerstörung von Romulus können und dürfen sie aber natürlich trotzdem nicht übergehen, denn das ist einfach TV-Canon. Und ja, da stecken eine Menge Chancen drinnen.
                    Ich finde "Countdown" gar nicht so schlecht. Die Weiterentwicklung der Charaktere ist zum Teil dem TNG-Finale nicht unähnlich. Picard als Borschafter, Geordi als Zivilist (wenngleich nicht als Roman-Autor). Aber ich hätte auch nichts dagegen, wenn Pocket Books eine alternative Vorgeschichte zeigt um eigene Pläne für danach spielende Romane umzusetzen. Aber ich so wirklich ein Problem sehe ich mit "Countdown" nicht. Wie gesagt, ein Comic ist mehr im Hier und Jetzt (also 2387 veranktert) und setzt eigentlich gar nicht so viel Vorgeschichte voraus. Das meiste betrifft die TNG-Crew und ich behaupte mal, das ein TNG-Roman reichen würde, um die notwendigen Veränderungen als Vorbereitung für "Countdown" vorzunehmen.

                    Ich habe nur ein wenig die Angst, dass man durch diese Zweiteilung des Romulanischen Reiches sich da ein wenig was verbaut. Wenn die Hälfte der Romulaner eh nicht mehr auf Romulus lebt (und zumindest so etwas ähnliches ist ja gerade Status Quo), wird es nur noch merkwürdiger, als es schon ist, dass sich Nero später als "der letzte Romulaner" ansieht.
                    Da will ich jetzt nicht so viel vorweg nehmen, aber durch "Indistinguishable from Magic" weiß ich schon, dass sich in Sachen Romulaner wohl in TP was tun wird.

                    Die Sache mit dem "letzten Romulaner" ist allerdings nicht so wild, das ist lediglich ein Hall, der während Spocks Gedankenverschmelzung mit dem jungen Kirk kurz auftaucht. Die Aussage "der letzte des romulanischen Imperiums" kann auch in einem ganz anderen Kontext gesehen werden. (Siehe z.B. DS9. Auch Quark kann sich durchaus am Ende der Serie als den letzten "wahren" Ferengi ansehen. Etwas recht ähnliches habe ich auch bei meiner eigenen Story "A Decade of Storm" mit dem "ersten Klingonen" Kortar gemacht.)

                    Weiß man eigentlich näheres, was zur Aventine geplant ist? Mir kam es immer ein wenig wie der Startschuss einer neuen Serie vor, allerdings wüsste ich auch nicht wirklich, wie man diese Serie gestalten sollte, damit es auch sinnvoll wird, noch ein weiteres Schiff ins Rennen zu schicken.
                    Ich hätte auch damit gerechnet, dass "Aventine" eine eigene Reihe wird, deren Aufgabe jetzt aber wohl eher "Typhon Pact" bzw. TNG ausfüllt. Als bereits existierendes Slipstream-Schiff hätte die Aventine auch durchaus Platz in der Voyager-Flotte haben können. Aber was das Schiff und seine Crew jetzt wirklich machen, wird wahrscheinlich "Zero Sum Game" zeigen.

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                    • #11
                      Zitat von MFB Beitrag anzeigen
                      Alan Dean Fosters Roman zu elften Kinofilm ist übrigens bereits durch den Film selbst "widerlegt" worden. Und das nicht nur deshalb, weil gewisse Handlungsabläufe anders ablaufen als im Film, das ist in Romanen zu Kinofilmen doch recht üblich. Nein, auch grundlegende Hintergrundinformation ist eigentlich falsch im Roman enthalten. (Und das weiß ich schon, obwohl ich nur den Anfang des Romans in der Buchhandlung gelesen haben. ). Z.B. scheint Foster fälschlicherweise davon auszugehen, dass das neue Universum bereits vor der Ankunft der Narada anders abgelaufen ist, was Bob Orci allerdings revidiert hat. Im Jahr 2233 ist der Kelvin-Crew schon bekannt, dass die Romulaner emotionale Verwandte von Vulkaniern sind, was eigentlich nicht sein kann. Im Film wird nichts davon erwähnt, dass sie Ayel auf dem Bildschirm als Romulaner erkannt haben.
                      Na ja, Bücher zu Filmen sind gerade bei SW irgendwie... eine besondere Spezialität. Ist es nicht z. B. beim "Nemesis"-Buch nicht so, dass es gar nicht zu der restlichen ST-Roman-Timeline passt?


                      Zitat von MFB Beitrag anzeigen
                      Wenn Foster in seinem folgenden Roman "Refugees" ebenfalls von dieser Prämisse ausgegangen ist, dann könnte er darin durchaus auf so manche "Tretmine" getreten sein.

                      (Nur eine minimale Kleinigkeit, aber Foster nennt Captain Robau "Pierre Robau", obwohl im Film ein Monitor zu sehen ist, der seinen Namen mit "R. Robau" angibt.)
                      Okay, letzteres ist tatsächlich eine Kleinigkeit und ich wage mal zu behaupten, dass das ST-Universum voll von sowas ist

                      Der andere Fehler ist natürlich eine ganz andere Hausnummer, aber das hätte eigentlich nie zu keinem Zeitpunkt passieren dürfen. Wenn Foster auch nur einen Moment drüber nachgedacht hätte und sich im ST-Universum gut genug auskennt, um ein Buch in diesem schreiben zu dürfen, hätte er bemerken MÜSSEN, dass das so nicht geht.

                      Will sagen: Solch peinliche Fehler können bei einem untalentierten Autoren, der sich keine Gedanken darum macht, was er schreibt, eigentlich nicht passieren.

                      Zitat von MFB Beitrag anzeigen
                      Aber ich sage zu diesen 4 Romanen einfach mal: abwarten! Die Romane sind fertig geschrieben, Pocket Books hat sie abgenommen und nachträgliche Überarbeitung durch die Autoren sind auch noch möglich.
                      Ich frage mich an diesem Punkt, ob nicht gleich eine Überarbeitung durch Orci und seine Jungs möglich wäre. Ich finde immer noch, dass über all die Jahre niemand von ST es wirklich hinbekommen hat, die Medien Film und Buch gut aufeinander abzustimmen. Mit dem neuen Universum wäre da wirklich mal eine Gelegenheit, um es zumindest zu versuchen. Würde auch das von dir angesprochene Problem mit dem "Ne, wir hatten das doch ganz anders gemeint" lösen.

                      Was natürlich keiner will, ist eine ähnliche Zerschlagung wie bei dem EU von Star Wars. Aber ich denke, dem kann man durchaus vorbeugen OHNE auf Bücher zu verzichten.

                      Zitat von MFB Beitrag anzeigen
                      (David Mack hat z.B. "Destiny" für die demnächst erscheinende Omnibus-Ausgabe nochmals inhaltlich leicht überarbeitet.) Also vielleicht erscheinen die Romane doch noch irgendwann.
                      Hm, was will er denn da machen? Endlich die unsäglichen Repetitionen rausnehmen?

                      Ist schon genaueres darüber bekannt, wie weitreichend diese Änderungen sind?

                      Zitat von MFB Beitrag anzeigen
                      Hm, ich kenne ja auch nur zwei Romane mehr von New Frontiert, aber ich habe schon mehr den Eindruck, dass die New Frontier-Crew auch etwas abwechslungsreichere Geschichten erlebt, die nicht wirklich etwas mit dem thallonianischen Imperium oder bestenfalls am Rande damit zu tun haben.
                      Na ja, z. B. dieses Gottesanbeter-Volk da (oh mann, ich hab's auch mit den Völkernamen) ist für mich so ein Kandidat für "mehrmaliges Auftreten".

                      Zitat von MFB Beitrag anzeigen
                      Ich finde "Countdown" gar nicht so schlecht. Die Weiterentwicklung der Charaktere ist zum Teil dem TNG-Finale nicht unähnlich. Picard als Borschafter, Geordi als Zivilist (wenngleich nicht als Roman-Autor). Aber ich hätte auch nichts dagegen, wenn Pocket Books eine alternative Vorgeschichte zeigt um eigene Pläne für danach spielende Romane umzusetzen. Aber ich so wirklich ein Problem sehe ich mit "Countdown" nicht. Wie gesagt, ein Comic ist mehr im Hier und Jetzt (also 2387 veranktert) und setzt eigentlich gar nicht so viel Vorgeschichte voraus. Das meiste betrifft die TNG-Crew und ich behaupte mal, das ein TNG-Roman reichen würde, um die notwendigen Veränderungen als Vorbereitung für "Countdown" vorzunehmen.
                      Kann natürlich sein, dass es sich im Comic dann besser liest als in der Zusammenfassung. Ist öfter mal so, auch bei Büchern. Nur der erste Eindruck war halt: "Ne, oder?"

                      Zitat von MFB Beitrag anzeigen
                      Ich hätte auch damit gerechnet, dass "Aventine" eine eigene Reihe wird, deren Aufgabe jetzt aber wohl eher "Typhon Pact" bzw. TNG ausfüllt. Als bereits existierendes Slipstream-Schiff hätte die Aventine auch durchaus Platz in der Voyager-Flotte haben können. Aber was das Schiff und seine Crew jetzt wirklich machen, wird wahrscheinlich "Zero Sum Game" zeigen.
                      Na ja, bisher ist die Crew der Aventine auch irgendwie die unprominenteste. Ich hatte mir bei Figuren wie Bowers gedacht, dass sie im DS9-Relaunch etwas mehr aufgebaut wurden, aber zumindest bisher kam da noch nicht viel.
                      Was unterscheidet einen Pferdeschwanz von einer Krawatte? - Der Pferdeschwanz verdeckt das Ar***loch ganz.

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                      • #12
                        Zitat von garakvsneelix Beitrag anzeigen
                        Na ja, Bücher zu Filmen sind gerade bei SW irgendwie... eine besondere Spezialität. Ist es nicht z. B. beim "Nemesis"-Buch nicht so, dass es gar nicht zu der restlichen ST-Roman-Timeline passt?
                        "Nemesis" habe ich leider nicht gelesen, aber ich kann's mir durchaus vorstellen. J.M. Dillard hat ja bereits in ihren "Insurrection"-Roman das alternative Ende des Films eingebaut statt jenem, das wirklich in der Endfassung des Films zu sehen war. (Es könnte natürlich sein, dass man sich zum Zeitpunkt, als Dillard den Roman schrieb, noch nicht festgelegt hatte, welche Schnittfassung am Ende ins Kino kommen sollte.)

                        Okay, letzteres ist tatsächlich eine Kleinigkeit ..
                        Nicht für jemanden, der eine Kelvin-FanFicition mit Richard Robau als Kommandanten schreibt. (Im Gegesatz zu Foster haben die Leute, die die Film-Homepage von Intel gemacht haben, auch schon lange vor dem Kinostart gewusst, dass Robau Richard und nicht Pierre heißt.)

                        Der andere Fehler ist natürlich eine ganz andere Hausnummer, aber das hätte eigentlich nie zu keinem Zeitpunkt passieren dürfen. Wenn Foster auch nur einen Moment drüber nachgedacht hätte und sich im ST-Universum gut genug auskennt, um ein Buch in diesem schreiben zu dürfen, hätte er bemerken MÜSSEN, dass das so nicht geht.
                        Wenn man bedenkt, dass er hauptsächlich durch jede Menge Novilizations von Star Trek-TV-Episoden bekannt ist, könnte man Foster eigentlich wirklich zu den absoluten Veteranen zählen. Allerdings hat er bei Pocket Books noch keine eigene Star Trek-Story herausgebracht, was mich auch eher denken lässt, dass er sich eher gedacht hat, er könne mit "Refugees" einfach seinen ST11-Roman fortsetzen und von der gleichen Prämisse eingehen. Ich kann allerdings auch nicht sagen, in wie viele Fettnäpfchen er im Film-Roman wegen seiner Fehlannahme getreten ist.

                        Ich frage mich an diesem Punkt, ob nicht gleich eine Überarbeitung durch Orci und seine Jungs möglich wäre. Ich finde immer noch, dass über all die Jahre niemand von ST es wirklich hinbekommen hat, die Medien Film und Buch gut aufeinander abzustimmen. Mit dem neuen Universum wäre da wirklich mal eine Gelegenheit, um es zumindest zu versuchen. Würde auch das von dir angesprochene Problem mit dem "Ne, wir hatten das doch ganz anders gemeint" lösen.
                        Durch die Zurückhaltung der bereits fertiggestellten Romane könnte man vielleicht herauslesen, dass man es mit dieser Abstimmung zwischen den Romanen und dem Canon diesmal vielleicht etwas ernsthafter angehen möchte, das aber eher als mittelfristiges Projekt ansieht und nun vorerst darauf bedacht ist, dass die Comics bzw. das Anfang 2013 erscheinende PC-Spiel dazu passen bzw. über diese vorwiegend visuellen Medien ein wenig Basisarbeit zu schaffen, damit sich dann die Romanautoren selbst leicht tun und nicht Gefahr laufen, bei jeder Kindheitserinnerung von Jim Kirk auf eine Tretmine zu geraten. Ich bin mir aber nicht ganz sicher, wie es mit den "Academy"-Romanen aussieht. Ob diese auch durch "Bad Robot" oder Bob Orci erst einmal abgesegnet wurden. Was aus bisherigen Rezensionen mitbekommen habe, gibt es doch einige Referenzen zum alten Universum darin. Damit hätte ich eigentlich gar nicht gerechnet, aber ich freue mich daher umso mehr auf diese Romane. Die Akademie ist zwar auch nicht mein bevorzugtes Setting, aber war in ST11 jetzt gar nicht sonderlich störend. Und der Shatner-Roman "Academy: Collision Course" hat aus dem Setting im alten Universum doch auch einiges herausgeholt.

                        Das mit dem Umschreiben durch Orci selbst geht wahrscheinlich nicht, da gibt es bei den Romanen auch ein gewisses Credit-System. Hab' erst kürzlich im TrekBBS-Forum gelesen, dass es da in der monetären Abrechnung gewisse Feinheiten zu geben scheint, weshalb auf dem Cover des demnächst erscheinenden TOS-Romans nur noch Dayton Ward als Autor steht und nicht wie ursprünglich angekündigt auch Kevin Dilmore. Dilmore wird jetzt im Impressum aus irgendwelchen Gründen als Ideengeber angegeben und nicht mehr als Autor. Wenn Bob Orci selbst ein paar Änderungen macht, dürfte also irgendwer auf die Barrikaden steigen, wenn sich plötzlich ein Co-Autor reinschleicht und Tantiemen abgrast.

                        (Ist ja fast so wie damals bei Gene Roddenberry, der zum TOS-Thema 'nen Text verfasst hat, um Tantiemen zu erhalten. )

                        Was natürlich keiner will, ist eine ähnliche Zerschlagung wie bei dem EU von Star Wars. Aber ich denke, dem kann man durchaus vorbeugen OHNE auf Bücher zu verzichten.
                        Es ist bei "Star Trek" auch nicht so wild. Die Leser der Star Trek-Romane sind im Normalfalls informiert, dass die Geschichten in den Romanen reinstes non-canon sind, bestenfalls (wie in den letzten Jahren) untereinander eine gewisse Einheit haben, aber nicht mehr. Ein Mandalorianer-Fall ist bei ST eher nicht möglich.

                        Hm, was will er denn da machen? Endlich die unsäglichen Repetitionen rausnehmen?
                        Repetetionen? Meinst du innerhalb der einzelnen drei Romane oder übergreifend über die gesamte Trilogie? Naja, für den Omnibus wäre letzteres jedenfalls sicher nicht so schlecht.

                        Aber ich glaube, es ging eher um die Darstellung eines bestimmten Themas oder einer Figur. Könnte was mit Geordi gewesen sein, aber die Info verbirgt sich auch irgendwie bei TrekBBS.

                        Na ja, z. B. dieses Gottesanbeter-Volk da (oh mann, ich hab's auch mit den Völkernamen) ist für mich so ein Kandidat für "mehrmaliges Auftreten".
                        Puh, das überfordert mich jetzt auch. Es ist doch sicher schon 6 oder 7 Jahre her, dass ich "New Frontier" gelesen habe, aber ich bin mir relativ sicher, dass es in den ersten sechs Romanen keine besonders starken Überschneidungen zwischen den Handlungen gegeben hat. Gerne ist mal am Beginn des nächsten Romans nochmals das Thema des Vorgängerromans aufgegriffen worden, aber viel mehr war's eigentlich nicht.

                        Kann natürlich sein, dass es sich im Comic dann besser liest als in der Zusammenfassung. Ist öfter mal so, auch bei Büchern. Nur der erste Eindruck war halt: "Ne, oder?"
                        Ich glaube, ich werde den Comic gleich nochmals durchblättern und gleich 'ne Rezension in meinen Blog schreiben. Ich hatte sowieso vor, zu den Ongoing-Comics Rezensionen zu schreiben, da machen "Countdown" und "Nero" vorab durchaus Sinn.

                        [Na ja, bisher ist die Crew der Aventine auch irgendwie die unprominenteste. Ich hatte mir bei Figuren wie Bowers gedacht, dass sie im DS9-Relaunch etwas mehr aufgebaut wurden, aber zumindest bisher kam da noch nicht viel.
                        Wobei ich Bowers auch erst durch "Destiny" kennengelernt habe. Dass ich Jahre zuvor bereits in "Avatar" über ihn gelesen hatte, war mir völlig entfallen. Jedenfalls gefiel er mir schon sehr in "Einzelschicksale", der ja eigentlich zum größten Teil wirklich ein Aventine-Roman ist. Bowers erinnert mich irgendwie sehr an Colonel Tigh aus BSG.

                        Und da ich Ezri ohnehin sehr gern habe und mir auch die Aventine als Schiff gut gefällt, würde ich mich über eine Serie mit dieser Crew durchaus freuen. Gerade eben dadurch, dass die Charaktere und ihr Zusammenspiel noch recht "frisch" ist, kann man daraus noch viel rausholen.

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                        • #13
                          In der Post-Nemesis-Ära kenne ich mich nicht großartig aus. In den TNG-Relaunch bin ich erst mit "Greather Than the Sum" eingestiegen. Von DS9 kenne ich nur Avatar I und II, Mission Gamma I sowie Unity. Weiterhin kenne ich die ersten drei Titan-Romane sowie Articles of the Federation. In der Post-Destiny-Ära siehts schon besser aus. Ich habe sowohl A Singular Destiny als auch Losing the Peace gelesen und kenne zumindest die 4 Print-Romane aus der Typhon-Pact-Reihe. Derzeit lese ich Indistinguishable from Magic.

                          Die Post-Destiny-Ära hat irgendwie nicht gehalten, was die Destiny-Trillogie versprochen hat. Von den Folgen der massiven Zerstörungen durch die Borg bekommt man nur in A Singular Destiny und Losing the Peace etwas mit, danach scheint recht schnell wieder alles beim Alten zu sein. Auch der Typhon-Pact ist die meiste Zeit einfach nur da, großen Einfluss auf die Dinge scheint er nicht zu haben. Die Typhon-Pact-Reihe hat vielleicht auch den falschen Ansatz gewählt um den neuen Staatenbund etwas präsenter werden zu lassen. Denn dadurch, dass in jedem Band ein einzelnes Volk aus dem Pakt im Mittelpunkt steht, wirken sie in der Reihe nie wie eine Einheit. Keiner dieser Romane hätte ohne den Pakt nicht genau so stattfinden können.

                          Alles in allem erscheint Destiny - obwohl es spannend zu lesen war - im Nachhinein mehr wie ein Stum im Wasserglas. Die großen Umwälzungen, die die Reihe versprach, sind ausgeblieben. Abgesehen von dem bisher wenig präsenden Typhon-Pact ist nichts großartiges passiert.

                          Was die Crossover-Frage angeht... Destiny forderte ein großes Crossover geradezu heraus. Immerhin gab es hier den Endkampf mit den Bord. Danach gab es eigentlich keine echten Crossover mehr. Erst Indistinguishable from Magic würde ich wieder als echte Crossover bezeichne, da aber schon eher als Cross-Overkill. Es sind irgendwie zu viele Charaktere aus zu vielen verschiedenen Kontexten, die hier zusammenkommen und miteinander interagieren. BTW: obwohl die Romulaner auftauchen ist vom Typhon Pact irgendwie so gut wie gar nicht die Rede...

                          Ich hoffe sehr, dass die Autoren in Zukunft noch etwas mehr aus der aktuellen Situation herausholen. Ich wünsche mir auch sehr ein Articles of the Federation II dass sich politisch mit dem Pact beschäftigt. Aber das wird wohl nicht passieren.

                          LG
                          Whyme

                          P.S.: 3000 Postings!
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                          • #14
                            Zitat von Whyme Beitrag anzeigen
                            Ich hoffe sehr, dass die Autoren in Zukunft noch etwas mehr aus der aktuellen Situation herausholen. Ich wünsche mir auch sehr ein Articles of the Federation II dass sich politisch mit dem Pact beschäftigt. Aber das wird wohl nicht passieren.
                            Ein Roman, der sich politisch mit dem Pact befasst, fände ich auch interessant. Aber wie Du schon sagst, das wird wohl nicht passieren. Bei dem, was ich bislang so über die ersten vier Romane gehört habe, hält sich mein Verlangen nach dessen Erscheinen auch in Grenzen. Aber die drei jüngst angekündigten Romane, die die Handlung um den Pakt fortsetzen, könnten durchaus etwas mehr über den Pakt selbst bieten.
                            Admin der deutschen Memory Beta, dem Wiki für das erweiterte Star-Trek-Universum.
                            http://de.memory-beta.wikia.com/wiki/Memory_Beta

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                            • #15
                              Zitat von MFB Beitrag anzeigen
                              "Nemesis" habe ich leider nicht gelesen, aber ich kann's mir durchaus vorstellen. J.M. Dillard hat ja bereits in ihren "Insurrection"-Roman das alternative Ende des Films eingebaut statt jenem, das wirklich in der Endfassung des Films zu sehen war. (Es könnte natürlich sein, dass man sich zum Zeitpunkt, als Dillard den Roman schrieb, noch nicht festgelegt hatte, welche Schnittfassung am Ende ins Kino kommen sollte.)
                              Ein bekanntes Beispiel ist Commander Madden, der in einer geschnittenen Szene von "Nemesis" neuer erster Offizier wird, im Buch natürlich vorkommt, aber vom Buchuniversum komplett ignoriert wird...

                              Zitat von MFB Beitrag anzeigen
                              Nicht für jemanden, der eine Kelvin-FanFicition mit Richard Robau als Kommandanten schreibt. (Im Gegesatz zu Foster haben die Leute, die die Film-Homepage von Intel gemacht haben, auch schon lange vor dem Kinostart gewusst, dass Robau Richard und nicht Pierre heißt.)
                              Sag ich doch, dass das Fosters Schuld ist

                              Zitat von MFB Beitrag anzeigen
                              Durch die Zurückhaltung der bereits fertiggestellten Romane könnte man vielleicht herauslesen, dass man es mit dieser Abstimmung zwischen den Romanen und dem Canon diesmal vielleicht etwas ernsthafter angehen möchte, das aber eher als mittelfristiges Projekt ansieht und nun vorerst darauf bedacht ist, dass die Comics bzw. das Anfang 2013 erscheinende PC-Spiel dazu passen bzw. über diese vorwiegend visuellen Medien ein wenig Basisarbeit zu schaffen, damit sich dann die Romanautoren selbst leicht tun und nicht Gefahr laufen, bei jeder Kindheitserinnerung von Jim Kirk auf eine Tretmine zu geraten. Ich bin mir aber nicht ganz sicher, wie es mit den "Academy"-Romanen aussieht. Ob diese auch durch "Bad Robot" oder Bob Orci erst einmal abgesegnet wurden. Was aus bisherigen Rezensionen mitbekommen habe, gibt es doch einige Referenzen zum alten Universum darin. Damit hätte ich eigentlich gar nicht gerechnet, aber ich freue mich daher umso mehr auf diese Romane. Die Akademie ist zwar auch nicht mein bevorzugtes Setting, aber war in ST11 jetzt gar nicht sonderlich störend. Und der Shatner-Roman "Academy: Collision Course" hat aus dem Setting im alten Universum doch auch einiges herausgeholt.
                              Ja, im Film selbst hat es mich auch nicht wirklich gestört, aber ich würde den Film auch nicht als "Academy-Film" bezeichnen. Tatsächlich war der ganze Academy-Terz doch eher kurz.

                              Ich bin aber einfach insgesamt nicht so scharf auf die Romane. Wie gesagt: mein Lieblingssetting ist es nicht. Ein wenig kommt natürlich auch die Angst vor Ungereimtheiten auf (als ich mal einen der früheren DS9-Romane gelesen habe, hat das für Jahre verursacht, dass ich kein ST-Buch mehr in die Hand genommen habe) und vor allem: Das neue Universum ist noch nicht groß genug. Man ist trotz allem noch recht eng an die 120 Minuten Film da gekettet, die Comicserie nimmt immerhin ein paar Minuten TOS hinzu und spielt mit denen, aber dkie Abwechslung, die ich in einer Geschichte so gerne habe (und weswegen ich die Post-Nemesis-Ära einfach so toll zum runterlesen finde) ist hier einfach noch gar nicht möglich.

                              Da versuche ich lieber, so nach und nach endlich mal Vanguard zu lesen. Überhaupt will ich mit ST-Büchern wieder etwas runterschrauben. So werde ich mir wohl doch erstmal nicht wie zunächst vorgenommen die Double-Helix-Reihe "gönnen" (zumal ich von der nicht so viel tolles gehört habe), sondern nur den entsprechenden NF-Roman.

                              Zitat von MFB Beitrag anzeigen
                              (Ist ja fast so wie damals bei Gene Roddenberry, der zum TOS-Thema 'nen Text verfasst hat, um Tantiemen zu erhalten. )
                              Bitte was?

                              Zitat von MFB Beitrag anzeigen
                              Repetetionen? Meinst du innerhalb der einzelnen drei Romane oder übergreifend über die gesamte Trilogie? Naja, für den Omnibus wäre letzteres jedenfalls sicher nicht so schlecht.
                              Na ja, trotz aller Liebe zu "Destiny" muss ich auch mal etwas Kritik ablassen. David Mack hat nämlich für mich auffällig häufig das wohl bekloppteste Stilmittel aller Zeiten benutzt: unsägliche Repetitionen eben (mensch, das ist doof, wenn man Germanistik studiert und beim einfachen Reden über Romane plötzlich im Geiste davon ausgeht, dass jeder die Erzähltheorie nach Genette kennt ), heißt: Immer und immer wieder passiert es, dass bei einem Perspektivenwechsel nochmal eine Passage, die bereits erzählt wurde, aus dieser neuen Perspektive nochmal erzählt wird. Ich mag dieses Stilmittel generell nicht so sehr und in der Form, in der es bei den ST-Romanen vorkommt (die eben - und das muss man sich immer vor Augen halten - auch nur Trivialliteratur par excellence sind), noch nicht einmal irgendeinen Sinn hat, heißt: die neue Perspektive bringt meist noch nicht einmal eine neue Erkenntnis.

                              Zitat von MFB Beitrag anzeigen
                              Aber ich glaube, es ging eher um die Darstellung eines bestimmten Themas oder einer Figur. Könnte was mit Geordi gewesen sein, aber die Info verbirgt sich auch irgendwie bei TrekBBS.
                              Dabei hat gerade Geordie ein paar tolle Momente in "Destiny" gehabt

                              Zitat von MFB Beitrag anzeigen
                              Wobei ich Bowers auch erst durch "Destiny" kennengelernt habe. Dass ich Jahre zuvor bereits in "Avatar" über ihn gelesen hatte, war mir völlig entfallen. Jedenfalls gefiel er mir schon sehr in "Einzelschicksale", der ja eigentlich zum größten Teil wirklich ein Aventine-Roman ist. Bowers erinnert mich irgendwie sehr an Colonel Tigh aus BSG.

                              Und da ich Ezri ohnehin sehr gern habe und mir auch die Aventine als Schiff gut gefällt, würde ich mich über eine Serie mit dieser Crew durchaus freuen. Gerade eben dadurch, dass die Charaktere und ihr Zusammenspiel noch recht "frisch" ist, kann man daraus noch viel rausholen.
                              Ja, das ist etwas, was halt "neu" an der Aventine wäre. Dass man trotz aller Bewährung des Konzepts einfach mal nicht irgendwie alte Bekannte zusammenstreut, sondern eben nur Ezri als Captain hat und vielleicht mal ein, zwei Leute entfernt aus dem DS9-Buchuniversum kennt. Allerdings weiß ich wirklich nicht, wie man die Serie gestalten sollte, damit sie sich entsprechend von anderen laufenden Serien abhebt.

                              Zitat von Whyme Beitrag anzeigen
                              In der Post-Nemesis-Ära kenne ich mich nicht großartig aus. In den TNG-Relaunch bin ich erst mit "Greather Than the Sum" eingestiegen. Von DS9 kenne ich nur Avatar I und II, Mission Gamma I sowie Unity. Weiterhin kenne ich die ersten drei Titan-Romane sowie Articles of the Federation. In der Post-Destiny-Ära siehts schon besser aus. Ich habe sowohl A Singular Destiny als auch Losing the Peace gelesen und kenne zumindest die 4 Print-Romane aus der Typhon-Pact-Reihe. Derzeit lese ich Indistinguishable from Magic.
                              Ja, zur Post-Nemesis-Ära würde ich die Post-Destiny-Ära zumindest zunächst noch hinzuzählen (wenn das irgendwann einmal auf eine ganz andere Größe gekommen ist, muss man hier wohl auch unterteilen, aber ich glaube eigentlich nicht, dass das ST-Buchuniversum jemals auf die Größe des SW-EU kommen wird).

                              Zitat von Whyme Beitrag anzeigen
                              Was die Crossover-Frage angeht... Destiny forderte ein großes Crossover geradezu heraus. Immerhin gab es hier den Endkampf mit den Bord. Danach gab es eigentlich keine echten Crossover mehr. Erst Indistinguishable from Magic würde ich wieder als echte Crossover bezeichne, da aber schon eher als Cross-Overkill. Es sind irgendwie zu viele Charaktere aus zu vielen verschiedenen Kontexten, die hier zusammenkommen und miteinander interagieren.
                              Ja, das habe ich nun mehrmals gelesen. Ich muss sagen: Mir graust es fast vor dem Buch


                              Zitat von Whyme Beitrag anzeigen
                              Ich hoffe sehr, dass die Autoren in Zukunft noch etwas mehr aus der aktuellen Situation herausholen. Ich wünsche mir auch sehr ein Articles of the Federation II dass sich politisch mit dem Pact beschäftigt. Aber das wird wohl nicht passieren.
                              Zitat von Egeria Beitrag anzeigen
                              Ein Roman, der sich politisch mit dem Pact befasst, fände ich auch interessant. Aber wie Du schon sagst, das wird wohl nicht passieren. Bei dem, was ich bislang so über die ersten vier Romane gehört habe, hält sich mein Verlangen nach dessen Erscheinen auch in Grenzen. Aber die drei jüngst angekündigten Romane, die die Handlung um den Pakt fortsetzen, könnten durchaus etwas mehr über den Pakt selbst bieten.
                              Mal zu beiden:
                              Ich weiß halt auch nicht, wie viele Ideen DeCandidio noch dafür hätte, und ja, die Gefahr, dass das irgendwann einmal extrem langweilig wird, wäre immer dabei. Aber für eine eventuelle Fortsetzung von "Gesetze der Föderation" hätte ich mir gewünscht, dass es ein ähnliches Werk einfach für jedes Jahr gegeben hätte. So quasi als "Jahreschronik" eines vergangenen ST-Jahres. Hier hätte man beispielsweise auch einen guten Großteil der ganzen Verknüpfungen einflechten können.
                              Was unterscheidet einen Pferdeschwanz von einer Krawatte? - Der Pferdeschwanz verdeckt das Ar***loch ganz.

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