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[Buchreihe] Star Trek - TNG (vor dem Relaunch)

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  • [Buchreihe] Star Trek - TNG (vor dem Relaunch)

    Nachdem die neuere Buchreihe hier im Form ihre eigenen Threads haben, in denen zu allen Büchern der Reihe was geschrieben werden kann, eröffne ich hiermit auch einen "Sammel-Thread" zu allen Romanen der Reihen "The Next Generation" bzw. "Die nächste Generation" (ursprünglicher Titel beim Heyne-Verlag).

    Hier kann jeder etwas zu den Romanen, die auf der 2. Star Trek-Serie basieren, schreiben. Außnahme sind die Relaunch-Romane. Diese Romane können in folgendem Thread rezensiert und diskutiert werden:

    http://www.scifi-forum.de/off-topic/...-decade-2.html


    Den Beginn mache ich mal mit "Diplomatic Implausibility", einen Roman, der nicht wie der übliche TNG-Roman ist und sich auch mehr um Worf dreht, der zu diesem Zeitpunkt bereits DS9 nach Ende des Krieges verlassen hat.

    Rezension: „TNG – Diplomatic Implausibility“

    Autor Keith R.A. DeCandidos im Frühjahr 2001 veröffentlichter Roman „Diplomatic Implausibility“ ist zwar in der Reihe „The Next Generation“ erschienen, die Crew der U.S.S. Enterprise spielt aber nur eine untergeordnete Rolle. Im Zentrum der Geschichte steht vielmehr Worf, der seine erste Aufgabe als Föderationsbotschafter übernimmt. Weiters geht es auch um die Crew des Schlachtkreuzers I.K.S. Gorkon, auf dem viele Klingonen dienen, die wir bereits aus „The Next Generation“ und „Deep Space Nine“ kennen.


    Worfs erster Auftrag führt ihn zum Eisplaneten taD, der Heimat der al'Hmatti, die schon vor 200 Jahren von den Klingonen erobert wurde um dort den Rohstoff Topalin abzubauen. Doch während das Klingonische Imperium mit der Invasion von Cardassia beschäftigt war (siehe DS9-Staffel 4) gelang es den al’Hmatti, sich aus der Unterdrückung zu befreien, die klingonischen Überwacher zu überwältigen und einen Antrag um Mitgliedschaft an die Föderation zu stellen. Ein Antrag, der aufgrund des Dominion-Krieges nur geringe Priorität hatte. Und jetzt, wo der Krieg zu Ende ist, ist es bereits wieder zu spät, denn das klingonische Imperium hat taD längst zurückerobert. Doch der Keim der Rebellion ist in den al’Hmatti erhalten geblieben und so formt sich neuer Widerstand und der klingonische Gouverneur von taD sieht sich außerstande, gegen diesen vorzugehen. Um in der angespannten Situation zu vermitteln wird Worf als Föderationsbotschafter mit dem Segen von Kanzler Martok an Bord der I.K.S. Gorkon nach taD gebracht. Doch sowohl die Ansprechpersonen auf taD als auch Captain Klag von der Gorkon erschweren Worfs Mission.

    Fazit: „Diplomatic Implausibility“ war damals der Wegbereiter für eine eigene Roman-Reihe rund um die Abenteuer des Schlachtkreuzers Gorkon zweieinhalb Jahre später, beginnend mit dem Roman „A Good Day to Die“. Und der Roman dreht sich tatsächlich zu einem großen Teil um die Klingonen, die an Bord der Gorkon dienen, stellt sie sehr gut vor, vermeidet aber, sie zu plakativ in den Vordergrund zu stellen. Da wir die Charaktere bislang nur als Gastcharaktere in TNG und DS9 kannten erscheint es ganz natürlich, dass der Leser laufend mehr Informationen über sie bekommt und die Leute durch ihre Interaktion untereinander besser kennenlernt. Der Roman wirkt auch deshalb nicht durch diese zusätzlichen Charaktere überfrachtet, da die bereits aus den Serien bestbekannten Charaktere von der Enterprise nur kurze Auftritte haben und das „Rampenlicht“ Captain Klag und Co überlassen. Die Klingonen von der I.K.S. Gorkon sind gut charakterisiert, lediglich damit, wie die anderen Klingonen den stellvertretenden Chefingenieur Vall sehen, habe ich ein Problem. Vall erinnert ein bisschen an Worfs Sohn Alexander, der ebenfalls in der Verteidigungsstreitmacht dient. Aber im Gegensatz zu Alexander ist Vall hoch kompetent, ein technisches Genie. Aber dass er als Kämpfer körperlich und charakterlich weniger geeignet scheint, scheint bei der Crew der Gorkon trotz Valls anerkannter Talente als unverzeihlich zu gelten. Dies fand ich nicht wirklich nachvollziehbar.

    Mit Worf, dessen Mission nach taD die Grundlage für die Geschichte ist, steht auch ein bereits bestens bekannter Charakter im Mittelpunkt. Allerdings ist seine Vermittlungsarbeit mehr ein Vorwand, diese Eiswelt und ihre Bewohner dem Leser vorstellen zu können. Eigentlich legt Worf ziemlich viele „leere Kilometer“ zurück, während die Lösung des Problems schließlich nicht besonders aufregend war und eigentlich recht früh absehbar. Worf scheint mir an manchen Stellen des Romans auch nicht so ganz ideal getroffen. Man merkt kaum, dass dies Worfs erste diplomatische Mission ist, er ist schon zu souverän und – ich weiß, es klingt seltsam – er redet für seine Verhältnisse ziemlich viel. Passt natürlich zu einem Diplomaten, aber Worf zeichnete sich in den Serien eher durch sehr direkte, knapp formulierte und schnörkellose Sätze aus. Wenn er an ein oder zwei Stellen in diesem Buch etwas längere Vorträge hält, dann wirkt er sogar ein bisschen out-of-character.

    Was im Roman zu gefallen wusste, waren die vielen Anspielungen, die DeCandido eingebaut hat. Seien es klingonische Speisen und Getränke, Holodeck-Kampfsimulationen oder die Charaktere selbst (einschließlich eines gewissen Jeremy Aster, der nach einem einmaligen Auftritt in TNG völlig von der Bildfläche verschwunden ist), so weckt jede Beschreibung Assoziationen mit den TV-Serien, ohne jedoch die Handlung dadurch relevant beeinflussen zu lassen. Ebenfalls hoch rechne ich dem Autor an, dass er auf den Begriff „Ehre“ weitgehend verzichtet hat. Natürlich kommt man in einem Roman, in dem es um Klingonen geht, nicht ganz ohne den Ehrenkodex der Klingonen aus. Aber zumindest bleiben einem Vorträge darüber, was ehrenvoll ist und was nicht weitgehend erspart.

    Es gibt im Roman nicht nur Anspielungen auf die TV-Episoden, sondern auch vorrangig auf Romane von Peter David. So kommen sowohl Worfs Akademie-Kameraden Soletta, McHenry und Kebron (aus der Reihe „Starfleet Kadetten“ bzw. später in „New Frontier“) vor, als auch die Spezies Kreel, die Peter David für „Planet der Waffen“ erschaffen hat.

    Interessanter als die Verbindung zu vorangegangenen Romanen ist die Verbindung zu einer Roman-Duologie, die es zum Zeitpunkt als „Diplomatic Implausibility“ geschrieben wurde noch gar nicht gab: Die Duologie „The Left Hand of Destiny“ ist zeitlich vor „Diplomatic Implausibility“ angesetzt, erschien aber erst zwei Jahre später.

    Rezension: DS9 - The Left Hand of Destiny Book 1
    Rezension: DS9 - The Left Hand of Destiny Book 2

    Daher war es gut möglich, dass es einige Widersprüche geben könnten, aber ich habe mit großer Freude festgestellt, dass „The Left Hand of Destiny“ sogar rückwirkend einige Erklärungen in einem großen, epischen Rahmen geliefert hat. So wird in „Diplomatic Implausibility“ das neue Flaggschiff von Kanzler Martok, die „Sword of Kahless“, eingeführt. Zwei Jahre später in „The Left Hand of Destiny“ hat man dann erfahren, warum die Negh’Var ersetzt werden musste und sogar warum Martoks neues Flaggschiff diesen speziellen Namen bekommen sollte. Ein wenig komplizierter ist die Sache jedoch mit dem Bird of Prey Rotarran. Zu diesem Schiff wird in „Diplomatic Implausibility“ lediglich gesagt, dass es gerade repariert wird, weshalb Leskit (den man aus der DS9-Episode „Martoks Ehre“ kennt) vorübergehend auf der Gorkon dient. Meinen Respekt vor den klingonischen Ingenieuren, die auch so ein Wrack noch bergen und zu einem einsatztauglichen Schiff umbauen können. Denn J.G. Hertzler und Jeffrey Lang (die Autoren von „The Left Hand of Destiny“) sind mit der Rotarran nicht gerade zimperlich umgegangen. Was ein kleines Kontinuitätsproblem darstellt betrifft eher die Ansichten, wie manche Charaktere vor allem über Worf, Drex und Martok denken. Währe DeCandido schon damals bekannt gewesen, was diese Charaktere noch vor den Ereignissen seines Romans durchleben sollten, hätten er wahrscheinlich ein paar Stellen anders geschrieben, wenngleich mir jene Stellen, in denen z.B. Klag seine Vorurteile gegen Worf (und im weiteren Sinne gegen Martoks vermutete „Vetternwirtschaft“) ablegt gut gefallen haben.

    Bewertung: „Diplomatic Implausibility“ hat mir im Grunde sehr gut gefallen. Keith R.A. DeCandidos Stil ist angenehm und flüssig zu lesen, die neuen Charaktere sind sehr interessant. Allerdings ist die Auflösung nicht so der Bringer und die Sache mit Worfs Charakterisierung bzw. die Darstellung dass dies seine erste diplomatische Mission ist hat mir nicht so gut gefallen und auch wie mit dem Klingonen Vall umgegangen wird. Das wirkte etwas unstimmig. Ich schwanke bei der Bewertung zwischen 4 und 5 Sternen, aber da der Roman unterhaltsam und flott zu lesen war und in Summe gut unterhielt, gebe ich 5 von 6 Sterne.

    Diese und weitere Rezensionen findet ihr wie gewohnt auch auf meinem Blog:
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  • #2
    Rezension: TNG – “The Buried Age”


    Im Jahr 2003 bis einschließlich Anfang 2004 erschienen beim amerikanischen Verlag „Pocket Books“ einst 6 Star Trek-Romane innerhalb einer neuen Reihe, die den Titel „The Lost Era“ trug. In dieser Reihe sollten Geschichten erzählt werden, die im Zeitraum zwischen dem Ende der TOS-Ära (also nach dem 6. Kinofilm bzw. dem Prolog des 7. Films) und dem Beginn von „The Next Generation“ angesiedelt sind. Die Reihe selbst wurde nach dem 6. Buch zwar eingestellt, aber Romane dieser Art sind auch weiterhin innerhalb anderer Romanreihen erschienen. So wie „The Buried Age“ innerhalb der „The Next Generation“-Reihe im Jahr 2007 erschien und nur klein auf dem Cover der Zusatz „A Tale of the Lost Era“ vermerkt ist.

    „The Buried Age“ wirft Licht auf einen mehrjährigen Lebensabschnitt von Captain Jean-Luc Picard. Aus der TV-Serie wissen wir, dass er vor der Enterprise-D das Raumschiff Stargazer befehligte, aber zwischen dem Ende des einen Kommandos und dem Beginn des nächsten lagen fast 10 Jahre. Was Jean-Luc Picard in diesem Zeitraum erlebt hat, erzählt Autor Christopher L. Bennett in diesem Roman und greift dabei so ziemlich jeden Informationsschnipsel aus der Serie auf. Jede Information integriert er in ein großes Abenteuer, in dessen Verlauf Captain Picard vielen späteren Weggefährten erstmals begegnen sollte.

    Am Beginn wird der Leser Zeuge des letzten Kampfes der U.S.S. Stargazer. Die Crew (in ihrer Zusammenstellung bekannt aus Michael Jan Friedmans Stargazer-Reihe) kämpft einen aussichtslosen Kampf gegen ein nicht identifiziertes Raumschiff, das die Stargazer ohne Vorwarnung aus einem Hinterhalt heraus angreift. Nur eine Verzweiflungstat – die später als „Picard-Manöver“ Bekanntheit erlangen sollte – bewahrt die Stargazer vor der sofortigen Vernichtung. Doch trotz des Triumphes muss Captain Picard sein schwer beschädigtes Schiff aufgeben, das sich im Sinkflug im Orbit eines Gasriesen der baldigen Zerstörung nähert. In Shuttles und Rettungskapseln verbringt die Crew viele Tage, bis sie schließlich von einem Föderationsschiff aufgenommen und zur nächsten Sternenbasis gebracht wird. Dort muss sich Captain Picard einer Untersuchung und einem Gerichtsverfahren stellen, bei dem ausgerechnet seine Geliebte – die gleichzeitig JAG-Offizierin auf der Sternenbasis ist – den Befehl erhält als unterstützende Anklägerin zu dienen. Unnötig zu erwähnen, dass diese Gerichtsverhandlung zu einem tiefen Bruch zwischen den beiden führt. Und wenngleich die aufbrausende Co-Anklägerin es bei ihrer Befragung übertreibt und Picard von jeder Verantwortung für den Verlust der Stargazer freigesprochen wird, verlässt Picard den Gerichtssaal doch tief erschüttert. Das Gericht mag ihn freigesprochen haben, aber er selbst hinterfragt seine Eignung zum Schiffskapitän und beschließt, eine unbefristete Auszeit von der Sternenflotte zu nehmen.

    Der nächste Lebensabschnitt zeigt Picard als Studenten der Archäologie und Dozenten an der Universität von Alpha Centauri. Er ist ganz zufrieden mit seiner neuen Arbeit und beginnt das Hin- und Herfliegen in einem Raumschiff von einem kurzfristigen Auftrag zum nächsten bereits als schlechte Erinnerung abzulegen, als eines Tages eine alte Freundin – die El-Aurianerin namens Guinan – an einer seiner Vorlesungen teilnimmt. Zufällig an einer, in der er über ein großes, galaxieweites Massensterben lehrt, das vor ungefähr 250 Millionen Jahren stattgefunden haben müsste und dessen Ursache unbekannt ist. Nach dem Vortrag unterhalten sich Picard und Guinan (sie begegneten sich als Picard noch Captain der Stargazer war) über dieses Thema und sie berichtet ihm, dass sie von Artefakten aus der Zeit des Massensterbens gehört habe. Objekte, die von einer Art undurchdringlichem Stasisfeld umgeben sind, die Gegenstände und vielleicht sogar Personen aus dieser Ära seit 250 Millionen Jahren konserviert haben und Aufschluss über die Vorgänge in der Galaxie zum Zeitpunkt des Massensterbens geben könnten.

    Von dieser Vorstellung begeistert organisiert Picard eine langfristige Forschungsmission. An Bord eines zivilen Schiffes und mit einer Crew bestehend aus Kollegen von der Universität bricht er zu einem monatelangen Flug in ein kaum erforschtes Gebiet der Milchstraße auf. Unverhofft ist aus dem Archäologen Picard nun doch wieder ein Raumfahrer geworden, wenngleich er sich wann immer es geht sträubt, die Sternenflotte um Hilfe zu erbeten. Ein Vorsatz, den er aber brechen muss, als sein Expeditionsteam tatsächlich das erste Stasisfeld findet. Mit Hilfe der Crew eines in der Nähe befindlichen Tiefenraumforschungsschiffs und deren Erster Offizierin – eine gewisse Lieutenant Kathryn Janeway – gelingt zumindest ein Teilerfolg: die Befreiung einer einzelnen Person – schwer verletzt aber am Leben und mit unglaublichen Regenerationskräften ausgestattet – aus der Stasis. Zu diesem Zeitpunkt ahnt Picard noch nicht, wie sehr diese Frau aus einer anderen Epoche seine Handlungen in den kommenden Jahren bestimmen sollte. Zum Guten wie hin zum Schlechten …

    Fazit: Wer meinen eigenen Roman „A Decade of Storm“ (der ebenfalls als „Lost Era“-Geschichte bezeichnet werden kann) gelesen hat oder allgemein meinem Blog folgt, der weiß, dass ich eine besondere Vorliebe für Geschichten rund um antike Mysterien im Star Trek-Universum habe. Und tatsächlich war ich beim Lesen von „The Buried Age“ enorm überrascht, wie viele Elemente meines eigenen Romans auch hier vorkommen. Die Zusammenhänge sind natürlich anders und im Grunde bestehen die Ähnlichkeiten nur in der Idee und nicht in der Umsetzung. Trotzdem sehr interessant zu sehen, wie zwei Autoren unabhängig voneinander auf ähnliche Ideen kommen. Wenngleich Bennett eine Info außen vor gelassen hat: Das Massensterben in der Galaxie, in dem es in „The Buried Age“ geht, liegt bei ihm 250 Millionen Jahre zurück. Und tatsächlich – wenn man auf Memory Alpha recherchiert – gibt es in der fernen Vergangenheit des Star Trek-Universums hier eine große Lücke.

    Außer Acht gelassen hat Bennett allerdings das belegte Massensterben vor einer Milliarde Jahren. Das mag daran liegen, dass die Information aus der Folge „Das Geheimnis der Stasis-Box“ aus der Star Trek-Zeichentrickserie stammt. Bennett blendet die Zeichentrickserie (die unberechtigterweise oft als nicht zum Star Trek-Canon gehörend bezeichnet wird) nicht komplett aus, aber wahrscheinlich geht er nicht darauf ein, da es sich bei dieser Folge um eine Adaption von Larry Nivens „Known Space“-Romanen handelt. Da die Adaption aber von Niven selbst stammt und auch in der leider nie produzierten 5. „Enterprise“-Staffel die von Niven erschaffenen Kzinti in Anspielung auf die Zeichentrickfolge wieder aufgetaucht wären, gibt es hier aber wahrscheinlich keine rechtlichen Probleme, Elemente aus „Das Geheimnis der Stasis-Box“ auch im Rahmen von Star Trek-Veröffentlichungen wieder aufzunehmen.

    Genug abgeschweift zum Weg, der nicht genommen wurde. Kommen wir wieder zurück zu dem, was Christopher L. Bennett wirklich abgeliefert hat: nämlich eine wirklich große Story, die einerseits ein klassisches Weltraumabenteuer ist, anderseits charakterlich stark auf Picard eingeht und ihn durch ein wahres Wechselbad der Gefühle und persönlicher Einstellungen treibt. Picard hatte in der Serie und den Filmen auch seine verwundbaren und emotionalen Momente, weitgehend ist er aber als sehr disziplinierter, besonnener und zurückhaltend agierender Anführer in Erinnerung geblieben. „The Buried Age“ stellt die Entwicklung zwischen dem Trauma, das den Verlust der Stargazer ausgelöst hat, bis hin zu seinem ersten Betreten der Enterprise-D sehr gut dar. Man kann sehr gut mit Picards mitfühlen und obwohl sein Verhalten manchmal etwas ungewöhnlich erscheint, kann man sich doch immer ableiten, warum der Picard in diesem Jahrzehnt – angesichts der Verluste und bitterer Erfahrungen – so handelt wie er es tut.

    Andere Charaktere sind nur Nebendarsteller im Roman, aber Bennett nutzt den langen Zeitraum der Erzählung, um immer wieder Charaktere Picards Weg kreuzen zu lassen, die man später in der Serie wiedersieht. Vor allem Lieutenant Commander Data ist für einige Zeit Wissenschaftsoffizier unter Picards Kommando während einer Geheimmission. Hier erklärt Bennett auch, warum Data – der ja die Sternenflottenakademie absolviert hat und viele Jahre Dienstzeit schon hinter sich gebracht hat – am Beginn von TNG immer noch ziemlich ahnungslos ist, wenn es um menschliches Verhalten geht. Eine gute Erklärung und der naive und offen neugierige Androide der 1. TNG-Staffel ist hier ebenfalls sehr gut getroffen. Weiters eine größere Rolle spielt Counselor Deanna Troi, während die meisten anderen TNG-Hauptcharaktere nur kurz vorkommen oder nur erwähnt werden. Jedenfalls hat man am Ende des Romans wirklich die ideale Erklärung, wie die Offiziere am Beginn des TNG-Pilotfilms an Bord der Enterprise kamen bzw. über welche Wege sie nach Farpoint Station gelangten um dort auf die Enterprise zu warten. Auch Charaktere, die in TNG nur in einer Folge auftraten – die Admiräle Quinn und Hanson oder JAG-Offizierin Phillipa Louvois –, spielen kleinere und größere Rollen auf Picards Weg in diesen neun Jahren.

    Mit der Rolle eines aus der Serie bekannten Charakters habe ich aber ein Problem: Guinan. Die mysteriöse Frau hinter der Theke der Bar „10Vorne“ an Bord der Enterprise-D hat im Laufe von „The Next Generation“ zumindest zwei sehr widersprüchliche Aussage zu ihrer Bekanntschaft mit Picard gegeben. Einerseits sagte sie in der ersten Folge, in der sie auftrat, (Staffel 2, „Das Kind“) sie habe Captain Picard erst an Bord der Enterprise getroffen, während andere Folgen implizieren, dass Guinan ihn schon viel länger kennt. Die Auflösung bringt der Auftakt zur 6. TNG-Staffel: In der Folge „Gefahr aus dem 19. Jahrhundert“ wurde dieser scheinbare Widerspruch elegant gelöst, indem die langlebige Guinan bereits im 19. Jahrhundert dem zeitreisenden Jean-Luc Picard begegnete. Insofern sah ich es immer so, dass Guinan offiziell Picard wirklich erst irgendwann zwischen 1. und 2. TNG-Staffel begegnete, da die Zeitreise damals für Picard noch gar nicht stattgefunden hatte.

    Christopher L. Bennett stellt es hingegen so dar, dass Guinan und Picard sich bereits während seiner Zeit auf der Stargazer begegneten. Bennett berücksichtigt dabei die Geschehnisse eines Stargazer-Romans von Michael Jan Friedman. Das mag gut gemeint gewesen sein, es stellt Guinan in der Folge „Das Kind“ aber als Lügnerin dar. Sie hat keinen Grund zu behaupten, Picard erst bei ihrem Eintreffen auf der Enterprise kennengelernt zu haben. Es gibt zwar eine vage Andeutung, die das erklären könnte (allerdings ist sie so vage dass ich mich nicht einmal traue zu sagen, dass Bennett sie absichtlich eingestreut hat), aber überzeugend ist sie nicht. Jedenfalls zerstört diese frühere Begegnung von Picard und Guinan das schöne Guinan-Mysterium, das innerhalb von TNG erzeugt und am Beginn der 6. Staffel sehr gut aufgelöst wurde. Wirklich schade drum, vor allem da Guinans starke Involvierung in „The Buried Age“ eigentlich nicht wirklich notwendig ist. Sicher: Durch ihre Vorkenntnisse über Picards noch stattfindende Zeitreise hat sie die Motivation, Picards Leben wieder in eine Richtung zu lenken, die es ihm ermöglicht, wieder Raumschiffkapitän zu werden. Aber wirklich relevant für die Geschichte ist ihre Anwesenheit genau betrachtet nicht.

    Die Abenteuer-Story rund um die archäologischen Expeditionen ist für sich genommen schon sehr interessant genug. Strotz vor guten Ideen und Offenbarungen. Allerdings – und das ist schon Meckern auf hohem Niveau – wäre auch hier noch etwas mehr drinnen gewesen. Da die Expeditionen selbst über sehr lange Zeiträume gehen, sind die Intervalle zwischen den Entdeckungen recht groß. Bennett vergisst neben den „fremden neuen Welten“, die die Forscher besuchen, jedenfalls nicht „neuen Zivilisationen“, aber anderseits war es vielleicht nicht die beste Entscheidung, gleich die erste neue Zivilisation als eine darzustellen, die mit unnötiger Bürokratie die Expedition weiter unnötig in die Länge zieht. Was ebenfalls Tempo rausnimmt – aber ganz typisch für Christopher L. Bennett ist – sind die recht ausführlichen wissenschaftlichen Erklärungen. Es sind keine seitenlangen Vorträge, aber für meinen Geschmack geht Bennett häufig etwas tiefer auf etwas ein, was besser oberflächlich und für die Allgemeinheit leichter verständlich präsentiert worden wäre. Es ist jetzt nicht so schlimm, wenn er kurz abschweift. Aber speziell in der ersten Hälfte des Romans hatte ich ein- oder zweimal das Gefühl, dass ich gerade mehr erfahren habe als ich wissen wollte.

    Bewertung: „The Buried Age“ ist ein toller „Lost Era“-Roman, der einerseits einen der Hauptcharaktere der Serie sehr gut charakterisiert, anderseits auch eine interessante Abenteuer-Story erzählt. Manchmal wäre etwas mehr Tempo sicher hilfreich gewesen und zumindest ein TNG-Charakter zu viel ist für meinen Geschmack in die Geschichte eingebaut worden. Aber unterm Strich ist „The Buried Age“ ein toller Prolog zu TNG. Wer plant, die Serie wieder mal von Beginn an zu sehen, sollte vielleicht überlegen, ob er nicht vorab noch diesen Roman lesen sollte. Der Roman hat mir richtig Lust darauf gemacht, mir zumindest den TNG-Pilotfilm (dank dem ich vor etwas über 20 Jahren übrigens zum „Trekkie“ geworden bin) wieder anzusehen.

    Der Roman ist nicht ganz perfekt, aber sehr unterhaltsam und typisch für Bennett sehr gut geschrieben. Daher vergebe ich 5 von 6 Sternen.

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    • #3
      Rezension: TNG - "Die Jarada"

      Zu meinen Rezensionen älterer Star Trek-Bücher gesellt sich diesmal ein "The Next Generation"-Roman aus dem Jahre 1992 (deutsche Erstveröffentlichung 1995) namens "Die Jarada". Da ich mir ja erst kürzlich die TV-Serie angesehen hatte, wurde ich wieder einmal auf dieses mysteriöse insektoide Volk aufmerksam, das man zwar nie gesehen hat, aber in der Staffel-1-Folge "Der große Abschied" eine zentrale Rolle spielt und in der Staffel-2-Folge "Das Herz eines Captains" in Sachen Bedrohlichkeit in einem Atemzug mit den Romulanern genannt wird. Ich fand es schade, dass man in den späteren Staffeln und Spin-offs auf die Jarada vergessen hat, weshalb ich kürzlich diesen Roman von Autorin V.E. Mitchell auf meine Leseliste gesetzt habe.
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      Dass dieser Roman derart rasch an die Spitze meiner Leseliste geklettert ist, liegt aber vor allem am Themenschwerpunkt "Insekten", der auf Daniela Walchs sehr empfehlenswerten Buchvogel-Blog im September 2017 im Mittelpunkt steht. Mit der folgenden Rezension und einem kleinen Überblick über insektoide Völker im Star Trek-Universum leiste ich gerne einen kleinen Beitrag zu dieser besonderen Aktion.
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      Nun aber zuerst mal zur Handlung des Romans: Die Jarada wurden in der TV-Serie als äußerst aggressives Volk dargestellt, das mitunter extrem reagiert, wenn man sich nicht an deren Protokolle hält. Diplomatische Beziehungen zu ihnen aufzubauen erwies sich daher bislang als äußerst schwierig, wenngleich es Captain Picard in "Der große Abschied" gelang, eine erste Brücke zu schlagen, indem er Grußworte in der Sprache der Jarada artikulierte. Seitdem ist es um die Jarada ruhig geworden, umso überraschender kommt drei Jahre später die Einladung des auf Beltaxiya Minor beheimateten Jarada-Schwarms, eine Delegation von der Enterprise zu empfangen und Verhandlungen über eine zukünftig engere Zusammenarbeit bis hin zum Föderationsbeitritt zu führen.

      Von Anfang an klingt das Angebot zu gut um wahr zu sein, zumal die erste Zusammenkunft auf Beltaxiya schon beinahe verdächtig reibungslos abläuft und sich die Gastgeber als sehr entgegenkommend erweisen. Gerade deshalb reagieren Captain Picard und seine Führungscrew misstrauisch, als der Ältestenrat der Jarada darum bittet, einige Mitglieder der Enterprise-Crew mögen doch jaradische Institute zu ihren Fachrichtungen aufsuchen und sich mit ihren Kollegen dort austauschen. Niemandem behagt es, das Außenteam aufzuteilen, doch da ihnen die Jarada bislang keinen Grund gaben an ihrer Aufrichtigkeit zu zweifeln, willigt Captain Picard ein. Doktor Crusher wird daraufhin zu einem medizinischen Forschungslabor chauffiert, Commander Riker darf mit einem Jarada-Orchester musizieren, Lieutenant Worf nimmt an einem Kampftraining der Schwarmhüter teil und Chief O’Briens frisch angetraute Ehefrau Keiko und Fähnrich Tanaka sollen auf einer Exkursion die Botanik Beltaxiya Minors kennenlernen. Jeder dieser Ausflüge beginnt recht entspannt und harmlos, aber schon bald stellt sich heraus, dass ihre Gastgeber nicht völlig ehrlich waren und ein wichtiges Detail verschwiegen haben: Eine wahnhafte, Gewaltausbrüche verursachende Epidemie geht unter den Jarada um und für die Mitglieder des Außenteams beginnt ein Kampf ums Überleben!

      Fazit: Der Roman von V.E. Mitchell lässt sich sehr gut in zwei Hälften unterteilen. In der ersten Hälfte stehen die Jarada und ihre Koloniewelt im Mittelpunkt. Aus der Perspektive der Enterprise-Crew erlebt man diesen ersten echten Kontakt mit dieser ungewöhnlichen Spezies, die auch sehr detailreich beschrieben wird. Von den Jarada kann man sich in Gedanken wirklich ein sehr gutes Bild machen, auch weil sie als aufrecht gehende Insekten sehr große Ähnlichkeit mit den Xindi-Insektoiden aufweisen, die später in "Enterprise" vorkamen. (Mit dem Unterschied, dass die Jarada acht statt vier Gliedmaßen aufweisen, wenngleich diese wiederum gepaart sind. Zudem weisen die Jarada farblich eine große Vielfalt auf und sind im Durchschnitt kleiner als Menschen.) Was die Beschreibung der Umgebung und vor allem der Bauwerke angeht, bevorzugen es die Jarada zwar verwinkelt und verworren und sie orientieren sich auch hauptsächlich über den Geruchssinn. Aber die Gebäude selbst und ihre Einrichtung wirken nicht allzu fremdartig. Hier hätte die Autorin ruhig etwas ausschweifender werden können. Ungefähr so ausschweifend wie bei der Enterprise-Besatzung.

      Zugegeben: Dass sich die Crew der Enterprise recht "volkstümlich" ausdrück liegt ziemlich sicher an der Übersetzung des Romans. Der Übersetzer hat die Stimmen der Charaktere leider nur in Ausnahmefällen getroffen. Aber auch V.E. Mitchell hat sich hier und da recht weit aus dem Fenster gelehnt. Die TNG-Crew lässt sich meiner Meinung nach als recht „moderat“ bezeichnen. Insofern sind die Gefühlsausbrüche, die Mitchell den Charakteren hier zuschreibt, schon ganz schön extrem. Angesichts der beschriebenen Gereiztheit, Wut und sogar Verachtung könnte man meinen, die Autorin habe vergessen, dass der von ihr beschriebene Wahnsinn ausschließlich die Jarada befällt. Sicher, in der zweiten Hälfte des Romans lässt sie das Außenteam ganz schön viel mitmachen; getrennt voneinander kämpfen sie um ihr Leben. Aber trotzdem wirken die Charaktere überzeichnet. Zumindest nach den Maßstäben, die die TV-Serie gesetzt hat.

      Besonders daneben empfand ich die von Eifersucht und kulturellen Missverständnissen geprägte Nebenhandlung rund um Transporter-Chief O’Brien und Keiko. Mir ist klar, dass zu jener Zeit, als der Roman verfasst wurde, Keiko erst wenige Auftritte absolviert hatte und es durchaus nachvollziehbar ist, dass die Autorin ihr andichtet, eine Offizierin im Rang eines Fähnrichs zu sein, während spätestens "Deep Space Nine" ihren Zivilistenstatus unterstreicht. Aber abgesehen vom Professionellen ist die Darstellung von Keikos und Miles' Ehe … schräg. Ein besseres Wort fällt mir gerade nicht ein. Es gibt ja durchaus in der TV-Folge "Der Rachefeldzug" – Keikos zweitem Auftritt – die prüde Andeutung, die beiden hätten vor ihrer Hochzeit nie miteinander gefrühstückt. Aber in diesem Roman wirkt es, als würden sie wirklich gar nichts voneinander wissen, obwohl in dieser Geschichte selbst festlegt wird, die beiden hätten sich vor einem halben Jahr kennengelernt. Kurz zusammengefasst: Die beiden Ehepartner sind in diesem Roman nur schwer zu ertragen.

      À propos "zusammengefasst": Etwas, das man sehr häufig bei älteren Star Trek-Romanen vorfindet, gibt es auch gegen Ende dieses Romans. Nämlich eine ausgedehnte Besprechung, in der das Erlebte und seine Bedeutung nochmals zusammengefasst wird. Es scheint, als hätten die Autoren damals den Lesern nicht zugetraut, über den Roman verteilte Informationen im Kopf zu behalten und selbst die Zusammenhänge zu erkennen. Anderseits möchte ich doch anmerken, dass diese Passage in "Die Jarada" vergleichsweise kurz ausfällt, was aber auch daran liegt, dass das zu lösende "Rätsel" rund um den Wahn, der die Jarada befällt, sich als nicht allzu kompliziert erweist. Der Großteil des Romans befasst sich eher mit der Frage, welches Rätsel es überhaupt auf Beltaxiya Minor gibt. Es zu lösen bedarf danach nur wenige Seiten.

      Bewertung: Speziell die deutsche Übersetzung des Romans empfinde ich als nicht besonders empfehlenswert aufgrund der vielen ungewöhnlichen Floskeln und Worte, die die TNG-Charaktere meiner Meinung nach nie in den Mund genommen hätten. Aber auch die Geschichte selbst ist nicht gerade herausragend. Zuerst gelingt es ihr zwar durchaus Interesse für die Jarada und ihre Koloniewelt zu wecken, aber da wäre sogar noch mehr möglich gewesen. Der folgende Überlebenskampf des Außenteams ist dann etwas zäh zu lesen, mit leichten Abwandlungen erleben alle Mitglieder des aufgesplitteten Teams an unterschiedlichen Orten mehr oder weniger das gleiche. Mehr als 2 Sterne kann ich leider nicht vergeben, auch wenn die Geschichte zumindest meine Erwartung erfüllt hat, die Jarada-Spezies und ihre Kultur etwas genauer zu beleuchten.

      Insektoide Spezies im Star Trek-Universum:

      Auf menschenähnliche Spezies trifft man in den Star Trek-Serien und -Filmen ja ständig. Dass man physiologisch ungewöhnlichere Völker wie Insektoide nur selten sieht, hat vermutlich nur einen Grund: Sie lassen sich weitaus schwerer von menschlichen Schauspielern darstellen, was wohl auch der Grund war, warum man die Jarada niemals gesehen hat. Insekten zeichnen sich generell durch einen sehr segmentierten Körperbau aus, weshalb beispielsweise jenes insektoide Wesen, gegen das Lieutenant Worf in einem seiner Holodeck-Trainingsprogramme zum Kampf antritt, auch wie ein kostümierter Stuntman aussieht. Es verwundert daher nicht, dass man Insektoide im Star Trek-Universum vor allem in "The Animated Series" und "Enterprise" zu sehen bekommen.

      Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Als Zeichentrickserie konnte "The Animated Series" problemlos ohne größeren Aufwand neue Spezies in Form von Reptilien, Insekten, Weichtieren und sogar Pflanzenwesen einführen. Und in der ab 2001 produzierten Serie "Enterprise" war die CG-Technik schon so weit entwickelt, um ganz ansehnliche computer-generierte Kreaturen zu erschaffen.

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      Von links oben beginnend: Worfs-Holodeckgegner in TNG "Illusion oder Wirklichkeit?",
      Elysia-Ratsmitglied in TAS "Die Zeitfalle", Em/3/Grün TAS "Das gestohlene Gehirnwellenmuster",
      insektoider Captain in TAS "Das körperlose Wesen", Xindi-Insektoiden aus ETP-Staffel 3
      Während man also über die Jahrzehnte nur selten physisch-insektoide Spezies zu Gesicht bekommt, werden Charakteristika von Insektenstaaten jedoch ganz gerne auf nicht-insektoide Wesen im Star Trek-Universum angewendet. Das prominenteste Beispiel stellen hier sicher die Borg mit ihrem Schwarmbewusstsein inklusive Königin dar.
      Noch einfacher lassen sich insektoide Spezies natürlich in Romanen umsetzen. Worten sind hier keine Grenzen gesetzt und doch fiel mir kürzlich auf, dass in meinen eigenen FanFiction-Romanen Insektoide keine nennenswerte Rolle spielen. Lediglich in einem Kapitel von „A Decade of Storm“ habe ich aus den in „The Next Generation“ nur namentlich erwähnten Barolianern Ameisen-ähnliche Wesen gemacht. Und in jenem Roman, den ich derzeit verfasse, schreibe ich den Andorianern gewisse insektoide Verhaltensweisen zu. (Dies ist als eine kleine Anspielung meinerseits auf das inzwischen veraltete Sachbuch „Die Welten der Föderation“ zu verstehen, in dem Andorianer aufgrund ihrer Antennen als „humanoide Insekten“ bezeichnet werden.)

      Den Abschluss dieses langen Blog-Artikels überlasse ich aber wieder den Xindi-Insektoiden bzw. einem ganz besonders talentierten Exemplar aus der CG-Schmiede von Doug Drexler:
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