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Schlechte Star Trek Bücher

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  • Schlechte Star Trek Bücher

    Hallo,

    wie der Name schon sagt geht es um diesen Thread um schlechte Star Trek Bücher die einem persönlich nicht gefallen. Natürlich hat jeder seinen eigenen Geschmack und jeder sieht gut bzw. schlecht anderst.
    Bitte keine endlosen Diskussionen über nur ein Buch das der eine eben gut und der nächste eben wiederrum schlecht findet
    Das natürlich "gespoilert" wird ist klar.

    Ich fang mal mit einem Beispiel an:

    Ich habe William Shatner's "Die Rückkehr" gelesen und finde das Buch echt grotten-schlecht. Die Story ist sehr vorhersagbar und schlecht recherchiert. Die Borg darin sind noch schlimmer als die von Voyager und die deutsche Übersetzung ist unterirdisch. Aus der bekannten Assimilation wurd plötzlich die "intigration". Die Borg sind in dem Buch gerissen genug um Fallen zu stellen aber trotzdem zu Doof um zu erkennen das sie reingelegt werden.
    Wie Kirk wieder "zum Leben erweckt" wird, ist einfach nur extremst an den Haaren herbeigezogen. Die TNG-Crew wird als unfähig hingestellt aber Kirk ist natürlich der absolute Held.
    Das Schlimmste an dem Buch ist, das man wirklich merkt das sich Shatner keine große Mühe gemacht hat TNG zu schauen. In dem Buch sind die Phaser z.B. Blau, wie bei TOS und die TNG-Charaktere wirken einfach nur "falsch".

    Es mag vielleicht dran liegen das eben William Shatner das Buch geschrieben hat und deswegen natürlich Kirk der Held ist und im Mittelpunkt steht, aber der Rest ist einfach nur mies und schlecht geschrieben und schlecht übersetzt. Man hat das Gefühl das sich Shatner nur die Borgfolgen und natürlich Treffen der Generationen angeschaut hat und darauf dann dieses Buch geschrieben hat.
    "noH QapmeH wo' Qaw'lu'chugh yay chavbe'lu' 'ej wo' choqmeH may' DoHlu'chugh lujbe'lu'!"

  • #2
    Interessanter Thread. Schön, mal eine negative Review eines Shatner Buches zu lesen, ich höre sonst leider nur Gutes und kann mir einfach nicht vorstellen, dass der was schreibt, was gut ist. Wobei er es ja nicht mal alleine geschrieben hat.

    Bisher habe ich bei den Star Trek Büchern, die ich gelesen habe, viele gute und mittelmäßige sowie einige wenige schlechte gelesen. Den vierten Titan Roman fand ich schlecht, so schlecht, dass ich nach zwei Wochen schon vergessen habe, worum es ging, aber ich erinnere mich, dass es einfach nur uninteressant war. Insgesamt ist die Titan Serie nicht so Pralle, wie ich immer lese. Die Titan Romane, die richtig gut waren, kann ich an zwei Fingern abzählen, Band 1 und Band 5. Schade, das Charakter-Set ist eigentlich klasse.

    Quintessenz, das dritte Buch des TNG Relaunches war auch nicht gut, zu durcheinander und es hat mir gerade nicht gefallen, dass man krampfhaft versucht hat, alle Q-Auftritte miteinander zu verbinden.

    Das waren auch schon die wenigen schlechten, nachdem ich nochmal einen Blick auf mein Regal geworfen habe.

    Kommentar


    • #3
      Zitat von Seaquest Beitrag anzeigen
      Interessanter Thread. Schön, mal eine negative Review eines Shatner Buches zu lesen, ich höre sonst leider nur Gutes und kann mir einfach nicht vorstellen, dass der was schreibt, was gut ist. Wobei er es ja nicht mal alleine geschrieben hat.
      Ich lese sehr viel, besonders wenn es mit Star Trek zu tun hat. Ich habe ca. 70 bis 80 ST-Bücher die ich alle gelesen habe. Aber die von Shatner sind mit Abstand die schlechtesten. Die Storys sind gut, aber nach spätestens dem 3. Buch nervt es das Kirk sich so in den Vordergrung quetscht und natürlich alles rettet.
      Das Bücher nicht unbedingt dem Faden folgen den man im TV gesehen hat ist klar, aber bei den Büchern ist es so extremst das man nach 10 Seiten das Buch einfach in die Ecke schmeissen möchte weil es forne und hinten einfach nicht stimmt.
      Aber vielleicht sehe ich das einfach nur zu streng.

      Zitat von Seaquest Beitrag anzeigen
      Bisher habe ich bei den Star Trek Büchern, die ich gelesen habe, viele gute und mittelmäßige sowie einige wenige schlechte gelesen. Den vierten Titan Roman fand ich schlecht, so schlecht, dass ich nach zwei Wochen schon vergessen habe, worum es ging, aber ich erinnere mich, dass es einfach nur uninteressant war. Insgesamt ist die Titan Serie nicht so Pralle, wie ich immer lese. Die Titan Romane, die richtig gut waren, kann ich an zwei Fingern abzählen, Band 1 und Band 5. Schade, das Charakter-Set ist eigentlich klasse.
      Da kann ich dir leider nur recht geben, die Titan-Reihe ist nicht das Wahre. Die Geschichten sind gut aber irgendwie kommt es nicht "richtig" rüber. Aber schlecht sind die Bücher meiner Meinung nach nicht.

      Zitat von Seaquest Beitrag anzeigen
      Quintessenz, das dritte Buch des TNG Relaunches war auch nicht gut, zu durcheinander und es hat mir gerade nicht gefallen, dass man krampfhaft versucht hat, alle Q-Auftritte miteinander zu verbinden.
      Oh-Ja, da kan ich dir auch nur zustimmen, dieses Buch war auch nicht das Gelbe vom Ei. Es kam mir so rüber als wollte der Autor Q als Mittel zum Zweck benutzen um eine verworrene Geschichte irgendwie zu ordnen.

      Zitat von Seaquest Beitrag anzeigen
      Das waren auch schon die wenigen schlechten, nachdem ich nochmal einen Blick auf mein Regal geworfen habe.
      Ich hab bei mir noch eins entdeckt, Vanguard-6 "Enthüllungen". Wenn ich ein Buch kaufe dann möchte ich eine Geschichte und nicht 4 kleine. Diese Geschichten haben zwar einiges erklärt bzw. geklärt waren aber nicht gut.
      "noH QapmeH wo' Qaw'lu'chugh yay chavbe'lu' 'ej wo' choqmeH may' DoHlu'chugh lujbe'lu'!"

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      • #4
        Zitat von FltCaptain Beitrag anzeigen
        Ich lese sehr viel, besonders wenn es mit Star Trek zu tun hat. Ich habe ca. 70 bis 80 ST-Bücher die ich alle gelesen habe. Aber die von Shatner sind mit Abstand die schlechtesten. Die Storys sind gut, aber nach spätestens dem 3. Buch nervt es das Kirk sich so in den Vordergrung quetscht und natürlich alles rettet.
        Das Bücher nicht unbedingt dem Faden folgen den man im TV gesehen hat ist klar, aber bei den Büchern ist es so extremst das man nach 10 Seiten das Buch einfach in die Ecke schmeissen möchte weil es forne und hinten einfach nicht stimmt.
        Aber vielleicht sehe ich das einfach nur zu streng.
        Also ich finde nicht, dass du das zu streng siehst. Mir geht es ähnlich wie dir was die Bücher von Shatner angeht. Die Bücher sind so eine Gratwanderung zwischen gut und schlecht. Einerseits ist der Unterhaltungswert der Bücher ganz eigentlich gut. Aber dann darf man nicht großartig auf solche Sachen (z.B. die an den Haaren herbeigezogenen Sachen, Charaktere) achten. Auf der anderen Seite stehen aber dick und fett die Mankos, die du genannt hat, die einem die Lesefreude verderben. Auch die Balance zwischen den Charakteren stimmt irgendwie in den Büchern nicht. Dort fragt ich mich manchmal muss dass sein? Kirk wirkt in den Büchern noch mehr Gary Stu als er es reintheoretisch schon ist. (Dabei bin ich eigtl. Kirk-Fan, aber das Shatnerverse begeistert mich so überhaupt nicht.) Die TNG-Sachen werden denke ich vor allem Judith & Garfield Reeves-Stevens geschrieben haben, wenn ich den Sachen glauben schenken mag, die ich gehört habe.

        Der beste Roman seiner Trilogien ist meiner Meinung nach noch "Die Asche von Eden", weil er da er seine Figur wenigstens noch halbwegs authentisch mit Stärken und Schwächen zeichnet und die Charaktere auch wirklich in das Jahrhundert hingehören und nicht ganz so viel wie in "Die Rückkehr" schlecht konstruiert ist. "Die Rückkehr" und das "Gespenst" liegen gerade so an der Schmerzgrenze.

        Zitat von FltCaptain Beitrag anzeigen
        Da kann ich dir leider nur recht geben, die Titan-Reihe ist nicht das Wahre. Die Geschichten sind gut aber irgendwie kommt es nicht "richtig" rüber. Aber schlecht sind die Bücher meiner Meinung nach nicht.
        Die Titan-Reihe find ich okay, aber gibt zum Glück besseres. z.B. Vanguard. Bis auf Band 6 "Enthüllungen", den du ja genannt hast.

        Ansonsten gabs viele mittelprächtige bis gute Sachen, die ich gelesen habe.
        Also was mich z.B. auch wenn sie schon älter sind nicht vom Hocker gerissen haben sind z.B. Das Klingonen-Gambit oder Eine Flagge voller Sterne. Eine Flagge voller Sterne übertreibt es irgendwie, hat einige Kritikpunkte. Der Roman enthält zwar auch ein paar interessante Details zu Charakteren, aber hat auch so eine Atmosphäre die nichts halbes und ganzes ist. (Die neu verfassten oder hinzugeschriebenen Sachen von J.M. Dillard reißen noch ein bisschen was heraus) Ich versteh ja das z.B. die Menschen nicht aufgeschlossen gegenüber Klingonen zur damaligen Zeit, aber das Kirk gerade mir nichts dir nichts gegenüber G'Dath - dem Wissenschaftler und Klingonen - ist, ist doch mehr als fragwürdig.

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        • #5
          Also ich bin ja eher Hörbuch Hörer, habe aber auch einige Romane. Wie die ersten 4 New Frontier Bücher. U.a. auch die ersten 5 Bücher des DS9 Relaunches.

          Die ersten 4 waren wie ich es mag. Kurzweilig, nicht zu dick angenehm große Schrift und sog. eine nicht mal ganz unspannende Story.

          Dann kam der 5. Band. Und damit das schlechteste was ich je von Star Trek gelesen habe.
          Es fängt mal wieder mit einer Beinahzerstörung der Defiant an. Wenn man sich mal die Sternzeiten anschaut, ist dieses arme kleine Schiff innerhalb von 2 Jahren 3x fast zerstört worden und einmal ganz. - Das nenne ich mal Kreativität...

          Der Rest des Buches gähnende Langeweile. So langweilig, dass ich bis Seite 42 gelesen habe. Nur irgendwelche Gefühlsduseleien und Beziehungsgeflechte. Mittlerweile weiß ich schon garnicht mehr was da vorkam. Das letzte was ich gelesen habe war eine ellenlange Beschreibung Von Kassedy auf Bajor und wie Nog zu ihr kommt.

          Dazu ist das Buch so dick wie Band 1 und 2 zusammen, nur das die Schrift gefühlt halb so groß ist.
          Für meine Zwecke total unbrauchbar. Ich habe meist die 15 min Bahnfahrt gelesen und abends nochmal ne halbe Stunde vorm schlafen.

          Das habe ich jetzt mit Hörbüchern substituiert. Vanguard war da eine Offenbarung!

          Gerade höre ich Titan. Die Idee, das die deutsche Stimme von Riker lesen zu lassen mag genial gewesen sein und auch toll, das es geklappt hat. Nur dem kann ich nicht zuhören. Auch wenn es um die Hörbuchumsetzung geht. Da man dem Vorleser nur mit Mühe zuhören kann, ist meiner Meinung echt eine Grundanforderung nicht erfüllt.
          Do not try to escape. You are in my control. Look at me: I am the sum of all evils. Look carefully. My power infests all times, all galaxies, all dimensions. But many still seek me out; a green jewel they must possess. But see how I destroy their lives.

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