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[Buchbesprechung] "Die andere Seite" von Jan Michael Friedman

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    Recht darf nie Unrecht weichen.

  • #2
    [Buchbesprechung] "Die andere Seite" von Jan Michael Friedman

    hi.

    vor ein paar tagen ahbe ich mal wieder bei amazon gestöbert und dabei ein buch entdeckt, welches ich noch nicht kannte und das laut amazon erst ganz neu erschienen ist. sozusagen druckfrisch. ein kleiner blick auf die inhaltsangabe und abe zur bestellung. und ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht. die geldanlage hat sich wirklich gelohnt.

    die geschichte um spock, der von den romulanern festgesetzt wird und die rettungsversuche von seiten scottys, mc coys und picards ist spannend bis zum schluss erzählt und fesselt über das gesamte buch hinweg.
    auch der humor kommt nicht zu kurz. vorallem scotty und mc coy sorgend für das ein und andere schmunzeln.
    alleine schon scottys verscuh, mit einem alten, geklauten schiff der constitutionklasse spock zu befreien ist das buch wert.
    auch der konflikt zwischen den mentalitäten von picard und mc coy ist äußerst gut geschieldert.

    mein tipp: kaufen!
    Veni, vici, Abi 2005!
    ------------------------[B]
    DJK Erbshausen - Sulzwiesen.de; Abi 2005 DHG Würzburg

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    • #3
      Wirklich ein genialer Schinken, der geschickt die alten Recken wieder in die Handlung miteinbezieht und diese sogar grundsätzlich beteiligt. Besonders die Handlung auf dem Romu-Planeten war gelungen und die Einsichten in vulkanische Philosophie faszinierend. Die Darstellung von McCoy finde an einigen Stellen zu starr und etwas unglaubwürdig, aber das holt Scotty mit seiner spürbaren Anwesenheit locker wieder raus. Ein echter Tipp für alle, die ein gutes Crossover aus TOS und TNG haben wollen!
      Recht darf nie Unrecht weichen.

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      • #4
        Also ich fand das Buch ziemlich gut! Aber man ist zur Zeit ja auch nicht Star trek Bücher verwöhnt! Es kommen pro Monat ja gerade mal 1-2 Bücher heraus!

        Ich fand nur der Charakter von Mc Coy wurde übertrieben dargestellt! Klar der gute alte Doc war immer schon sehr impulsiv aber so mir nichts dir nichts Picard das Kommando wegzunehmen halte ich für ziemlich fragwürdig! Den Grund den Mc Coy anführte reicht eigentlich nicht aus um Picard seines kommando zu entheben! Spock`s Aspekt der Geschichte war, IMHO, der interessanteste! Und Scotty klaut auch mal ein Schiff der Constitution-Class!

        Irgendwie mag man die alten Haudegen ja immer noch!
        <<I brought back a little surprise for the Dominion.>> (Benjamin Sisko)

        Die Erde ist das einzige Irrenhaus, das von seinen Insassen verwaltet wird.
        (René Wehle)

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        • #5
          Ich war richtig heiß zu lesen was meine TOS-Helden so noch im 24. Jhd. erleben.
          Spock ist immer noch der alte sture Hund, wenn es um seine vulkanischen Ideale geht.
          Scotty ist und bleibt ein wahres technisches Genie und würde für seine Freunde durch das Feuer gehen. Seine Darstellung in diesem Roman und dann die Vorstellung, wie er ziehmlich Beleibt die USS Yorktown füllt, läßt mich öfters mal ein Lächeln über das Gesicht rennen.
          Etwas Enttäuscht war ich von der Beschreibung von McCoy, der sich als ST - typisches Admiralsekel erweist, man könnte es natürlich auch seinem hohen Alter (145) zuschreiben. Das Zusammenspiel zwischen McCoy und Picard paßt irgendwie nicht.

          Fazit:
          Es ist ein gutes und lesenswertes Buch, besonders für TOS – Fans.
          Die letzten Fetzen der Existenz hoben sich im hellen Lichtdunst von ihm und enthüllten alles, was dahinter lag und noch kommen würde.
          "Die Rückkehr"

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          • #6
            Naja, ich war nicht so begeistert.

            Zu untypisch haben sich die Charaktere verhalten. McCoy war ja wohl voll daneben. Und Scotty der auf eigene Faust was unternimmt? naja, er ist durchtrieben, aber so wagemutig? Das sind nicht die Leute die ich dachte zu kennen.

            Wenn man die bescheidene Charakterisierung aber mal beiseite läßt, ist es ein sehr unterhaltsames Buch. Ich habe stellenweise quer gelegen vor Lachen. Von daher wäre eigentlich gut tragbar gewesen.

            Aber die teilweise seltsamen Romulaner (Ist das wirklich so alles in Ordnung gewesen? Samt Machtspielchen und dem tollen "Sprogg" Nebenplot? Und einem Schiff, das unbemerkt bid ins Herz des Imperiums kommen konnte? Eigentlich sogar zweien...)

            Ich kenne viele Gute bis sehr gute Friedman Bücher. Heir war ich ein wenig enttäuscht. es wirkte wie mal eben dahin geschrie3ben. So ein bisschen ohne Seele.
            »We do sincerely hope you'll all enjoy the show, and please remember people, that no matter who you are, and what you do to live, thrive and survive, there are still some things that make us all the same. You, me, them, everybody!«

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            • #7
              Ein sehr gutes Buch, dass eine tolle Rettungsaktion beschreibt und auch drei Charaktere der TOS-Crew geschickt in die Story miteinbindet.
              Besonders Scott kommt in dem Buch sehr gut rüber.

              Eine richtig interessante Geschichte.

              Ich kann es nur empfehlen.
              To see the world, things dangerous to come to, to see behind walls, to draw closer, to find each other and to feel - that is the purpose of life.
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              • #8
                Da hast du recht, es ist ein sehr gutes Buch, das von mir ein klares Ausgezeichnet gekriegt hat.

                Es ist aus vielen Gründen sehr interessant und spannend, die ich jetzt nicht alle aufzählen will.
                Am amüsantesten fand ich die Stelle, wo Scotty auf die Brücke kommt und fast umfällt vor Schreck *g*
                "Ich sehe keinen Grund zur Selbstverstümmelung."

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                • #9
                  Also gut, wie immer gilt: Spoilerverweigerer sollten dieses Topic sofort verlassen.

                  Gleich am Anfang wird der echte Trekker für den die Classic-Crew heilig ware mit voller Kraft in den Hintern getreten: McCoy sitzt bei einer Besprechung und döst seelenruhig vor sich hin. Von mir aus, er ist immerhin ca. 150 Jahre alt aber lasst mich doch bei der Illusion dass er ein munterer Mann ist der alles schafft.

                  Nein, Spass beiseite. Das Buch beginnt indem McCoy und Picard erfahren, dass Spock auf einem romulanischen Außenposten in der hintersten Pampa gefangengenommen wurde. Das pikante daran: Die Roms wissen nicht dass unter den Gefangenen der Vulkanier ist - sie wissen nur dass sie da ein paar Vereiniger eingelocht haben. Nun kommt McCoy als Beobachter an Bord der Enterprise um gemeinsam mit Picard das Spitzohr zu befreien. Soweit so gut, aber was macht der Autorenkokser? Er charakterisiert Pille zu einem idiotischen TOS-Commodore-Typen der alles besser weiss als der amtierende Captain. Na gut, Pille ist nicht der größte Trottel in dem Roman: Die Romulaner sind noch bescheurter. Aber dazu später.

                  Aber was fehlt in einem Roman in dem Spock und McCoy vorkommen? Richtig, Mr. Scott. - Der McGyver unter den Chefingenieuren. Nachdem er in seinem Shuttle standardmäßig die Subraumnachrichten der Sternenflotte abgehört hat erfährt er dass Spock gefangengenommen wurde. Darauf fliegt er zum nächsten Flottenmuseum und klaut bei einer Führung die USS Yorktown - ein Schiff der Constitution Klasse auf der - oh Wunder - auch die alte romulanische Tarnvorrichtung ausgestellt ist die Kirk und Spock damals gestohlen haben. Mit dem gekaperten Schiff fliegt er dann auf der Suche nach Mr. Spock zum romulanischen Planeten. Bei dem Punkt hab ich schon die Hoffnung verloren dass dieses Buch noch realistisch werden könnte.

                  Als er danach in das romulanische Reich eindringt und - ja, ich verrate es jetzt einfach - gefangengenommen wird merkt man erst wie blöd die Romulaner in dem Buch sind. Stellt euch ein paar Hinterwäldler-Romulaner vor seelenruhig ihr Dasein hintern den 7 Bergen fristen und plötzlich auf ein Schiff der Constitution Klasse treffen mit einer alten Tarnvorrichtung und auf der Brücke sitzt ein alter Mann mit roter TOS-Uniform. Bis sie herausfanden wer er ist sind den 7 Zwergen Bärte gewachsen - aber nicht im Gesicht. (Ach, heut kann ichs wieder )

                  Anscheinend ist Friedman auch ein sehr gläubiger Mensch. Die Gefangenschaft von Spock und seiner Meute erinnert mich stark an die Gefangennahme von Jesus durch die Römer. Sie sitzen alle in dem Lager, Spock versprüht seine Weisheiten und seine Apost...äh...Schüler hören ihm aufmerksam zu. In der Vereiniger-Gruppe sitzt jedoch ein Verräter und als dann der romulanische Gouverneur kommt fragt er ihn wer denn nun der Chefe von der Gruppe ist... ehrlich, ich hab jetzt nur noch darauf gewartet dass er zu Spock geht und ihn Judas-mäßig küsst.

                  Ich will jetzt nicht zuviel verraten aber als dann die Enterprise in guter alter TOS-Manier auch einfach durch die neutrale Zone fliegt um Spock zu befreien wollte ich schon das Buch weglegen. Immerhin will ich TNG und nicht TOS lesen.

                  Na gut, ich habs nicht getan und trotz der Logikschwächen die in dem Buch zu finden sind kann man es sehr gut lesen und es entsteht gegen Ende doch ein Hauch von Spannung als Spock und seine Apostel befreit werden und alle Fäden zusammengeführt werden. Ich gebe dem Buch ein sehr gutes "Durchschnitt". TOS-Fans können es durchaus kaufen und überhaupt alle Sammler von Star Trek Büchern.
                  "Boarisch - dit jeht" | #MUC2017

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                  • #10
                    Ganz schnell:


                    Das Buch ist (finde ich) sehr gut.

                    Story:sehr gut
                    Spannung:gut
                    Charactere:sehr gut

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