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Star Trek Attack Wing

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  • Star Trek Attack Wing

    ich weiß nicht ob einer von euch das neue Tabletop Spiel zu Star Trek kennt?

    Wenn nicht dann kennt ihr es jetzt.

    Star Trek: Attack Wing - Memory Alpha, the Star Trek Wiki

    Im Grunde ist es ähnlich wie das X-Wing Tabletop ein Flottenspiel. Die Spieler stellen sich im Vorfeld anhand von Punkten Flotten zusammen bestehend aus Schiffen, Captains, Offizieren und Zusatzausrüstung und kämpfen dann gegen andere anhand von Scenarios. Dabei kommt es vor allem darauf an die Schiffe richtig zu bewegen, Die Feuerwinkel zu beachten um im richtigen Augenblick die richtige Aktion durchzuführen.

    Star Trek Attack Wing Gameplay Runthrough - YouTube

    Die Frage die sich mir da stellt, für den Fall das es schon jemand gespielt hat... Gibt es auch neutrale Captains? Den nehmen wir zum Beispiel mal das Dominion:

    Mit dem Jem'hadar Angriffschiff kommen nur 2 Captains, Weyoun und Luralan. Das bedeutet im Endeffekt das ich nur 2 Dominionschiffe aufstellen kann da mir für ein drittes der Captain fehlt.

    Auch ist mein Ziel bei dem Spiel eine gemische Flotte aus Dom/Card und Föderation aufzustellen.

    Also entweder eine Föderationsflotte der sich desertierte Jem'Hadar und Cardassianer angeschlossen haben, oder eben eine Dom/Card Flotte mit aufgebrachten Föderationsschiffen. Ich kann aber jeweils für die zusätzlichen Verbündeten schlecht Helden verwenden. Ich meine eine Dominionflotte mit einer aufgebrachten Defiant die von Sisko kommandiert wird? Passt einfach nicht. Und wenn ich einen der Cardassianer oder Vorta nehme fehlt mir ein entsprechendes Schiff dieser Seite das ich nicht aufstellen kann. Die einzige Möglichkeit wär eben höchtens zu sagen das die Offiziere durch Formwandler ersetzt wurden, ist mMn aber auch wenig Glaubwürdig, das ne Enterprise-D auf der Seite des Dominion kämpft.

    Daher fänd ich es toll die Schiffe mit No-Name Captains besetzen zu können.

    Hat da jemand Erfahrung und weiß ob das geht?
    Zuletzt geändert von Larkis; 16.12.2013, 19:51.
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  • #2
    Wenn ich mir angucke wieviele Waves bis Juni rauskommen sollen, dann ist es auch verständlich, dass sich Spieler ihre Flotten nicht mit nur einem Schiffstyp zupflastern sollen.

    Generell erscheint es mir auch nicht so, als ob das Spiel überhaupt auf große Flotten ausgelegt ist. Ansonsten stelle ich mir die Frage, ob die Captainkarten an einen bestimmten Schiffstypen gekoppelt ist.

    Attack Wing überzeugt mich jedenfalls noch nicht, da ich einfach ein großer Fan von "X-Wing" bin und ich das Spielkonzept dort viel passender finde.
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    • #3
      Ok ich hab es heut mal mit Keymaster 6 Stunden Probe gespielt und dann das Starter Pack und die Reliant gekauft.

      Daher kann ich auch erstmal meine Frage beantworten. Ja es gibt No-Hero-Kapitäne und man kann also auch z.B. ne ganze Flotte aus ein und demselben Schiff aufzustellen.

      Daher hab ich die Frage ausm Titel entfernt so das man hier allgemein über Attack Wing reden kann.

      Um deine Frage zu beantworten. Captain und Offiziere sind nicht an Schiffe gebunden sondern können frei über verfügbare Schiffe verteilt werden.

      Ich persönlich finde das man es auch nicht wirklich mit X-Wing vergleichen kann auch wenn das Grundlegende Spielsystem gleich ist.

      Um es erstmal anzureißen also ich hab X-Wing bisher nur mit den Starter-Boxen also X-Wings und Tie-Fighter gespielt.

      naja der große Unterschied ist, das bei X-Wing die Strategie über die Anzahl und Art der Schiffe kommt. Bei Attack Wing eher über die Ausrüstung. Ich mein nehmen wir die Galaxy Class. Sie hat nen Captain bis zu 3 Offiziere und bis zu 2 Sekundärwaffen. Da ist ne Menge Spiel das man hat. nehm ich Photonentorpedos mit die auch nach hinten feuern können? Oder doch lieber Anti-Materie Minen? Dazu kann der Captain, je nach Qualität noch ne Sonderfertigkeit mitnehmen. Wie wärs mit 2 grüne Züge in einer Runde? Oder mit Khan ein Schiff das ohne Schilde rumschwebt zu entern und eine Ausrüstungskarte zu stehlen und diese selbst zu verwenden. (Natürlich mit markanten "KHAAAAAN" Schrei des Gegners ) Es gibt viel mehr Möglichkeiten seine Schiffe zu individualisieren und den eigenem Spielstil anzupassen.


      Bei X-Wing war ich als Table-Top'ler doch ziemlich enttäuscht. Torpedos oder nen Astromech bei den X-Wings. Und die Ties können wenn überhaupt mal ne bessere Ausbildung nehmen. Da gehts halt über Masse und Art der Schiffe. Bei Attack Wing erreich ich alleine mit einer aufs maximum aufgemotzten Enterprise und Reliant schon die 100 Punkte.

      Finde ich aber persönlich auch gut weils dann nicht so ein Gedränge auf dem Tisch gibt.

      Ansonsten spielt es sich spürbar anders. Die Galaxy kriegt schon Streß wenn sie ne 3-90°-Kurve fliegen soll. Bei 90° Kurven mit geringerer Geschwindigkeit lacht die nur kopfschüttelnd. Man ist also recht träge unterwegs und muss nicht nur den nächsten sondern die nächsten 3 Züge vorrausplanen wenn man mal nen Turnaround machen will. Dafür teilt sie mit 5 Phaserbänken sehr viel aus und verträgt auch einiges an Schaden. Die Miranda Class dagegen ist um einiges schwächer und hat nur 2 Phaser. Dafür kann sie in einem 180° Winkel schießen und aufgrund recht hoher Wendigkeit schön im Windschatten der größeren bleiben und sie aus sicheren Ecken raus beschießen.

      Das ganze erinnert also weniger an die X-Wing Dogfights sondern eher an den Kampf von Segelschiffen aus dem 17. Jahrhundert. Dazu passt auch das Schiffe sehr viel aushalten. Die D'Deridex hat 4 Schildpunkte und 6 Hüllenpunkte. Selbst wenn man mit allen Würfeln trifft und der Gegner jeden Ausweichwurf verpatzt, braucht man 2 Angriffe. Und die Romulaner können sich ja jederzeit tarnen und mit 4 zusätzlichen Asuweichwüfeln sich kichernd verdrücken. Bei X-Wing entscheidet meist schon ein Angriff.

      Hab vorhin mal 6 Runden eine schwer angeschlagende D'Deridex mit der Reliant gejagt und hab sie einfach nicht zu fassen bekommen.

      Ich kann es nur empfehlen mal Probezuspielen. Auch wenn es gleich aussieht spielt es sich komplett anders als X-Wing und passt auch sehr gut zum Star Trek Feeling.

      Wenn ichs bewerten müsste, würde ich sagen das X-Wing das bessere Dogfightspiel ist, wo es nicht um einzelne Schiffe sondern eher um Formationen und aufstellung geht. Attack Wing ist aber das bessere Table-Top. Ausrüstung wie man es vom TT gewöhnt ist und nicht die Masse und Art ist entscheidend sondern wie die Schiffe miteinander harmonieren und aufeinander abgestimmt sind.

      Als ich den ersten Tag X-Wing gespielt hab war ich schon begeistert aber mit 4 Ties wusste ich nicht wirklich was ich da groß machen sollte. Halt 2 Piloten von Staffel schwarz, Nachtbestie, der Mauler und das wars. Klar noch kleinere Anpassungen aber am Konzept und Spielgefühl ändert sich wenig. Bei Attack Wing bin ich dagegen schon am Planen um die Flotte zu optimieren. Khan auf die Galaxy da der Damagebonus bei mehr Waffen besser aufgehoben ist? Data auf die Reliant da die eher ausweichen muss? Und ich hab nur einen Offizier der Schilde aufladen kann wohin mit dem? Und soll die Galaxy wirklich für 5 Punkte Photonentorpedos bekommen nur um nach hinten schießen zu können?

      Btw, auch ne gute Änderung. Bei Attack-Wing kann man Sekundäörwaffen über Aktionen neu nachladen.

      Also wie gesagt ich kanns nur empfehlen. Wer die Möglichkeit hat es probezuspielen sollte es tun.

      Wer aus Raum Karlsruhe und Umgebung kommt ist natürlich gern eingeladen zu nem Probespiel.
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      • #4
        Klingt alles leider sehr lahm im Vergleich zu X-Wing. Bei X-Wing kannst du dir auch deine Schiffe aufmotzen und massiv individualisieren. Du hast zwei klare Seiten, Schiffe die sich durch ihre Ausrüstung gegenseitig unterstützen können, die im Schwarm angreifen können oder Löcher in gegnerische Formationen reißen können.

        Die Größenverhältnisse der Schiffe stimmen bei Attack Wing auch nicht und das ist für mich der größte Abturner. Die Modelle sehe jetzt im Vergleich zu den Modellen aus X-Wing auch nicht gerade berauschend aus.

        Ich finde es persönlich dämlich, dass Attack Wing nicht die großen Schiffe des 24. Jahrhunderts als Großschiffe rausbringt wie beispielsweise der Falke bei X-Wing und die anderen Schiffe entsprechend nach unten skalisiert sind. Gerade weil das Spielkonzept ja eher auf Aufgemotze Monsterschiffe setzt ist das mehr als blöd und ist für mich gerade im Tabletopp Bereich ein absolutes No-Go.

        Zitat von Larkis Beitrag anzeigen
        Bei X-Wing war ich als Table-Top'ler doch ziemlich enttäuscht. Torpedos oder nen Astromech bei den X-Wings. Und die Ties können wenn überhaupt mal ne bessere Ausbildung nehmen. Da gehts halt über Masse und Art der Schiffe. Bei Attack Wing erreich ich alleine mit einer aufs maximum aufgemotzten Enterprise und Reliant schon die 100 Punkte.
        Das ist doch das langweiligste was es gibt. Ein einziges aufgemotztes Schiff? Dann passiert nämlich genau das was du beschreibst. Du verfolgst irgendeinen Gegner über mehrere Runden und kannst ihn nicht fassen. Das ist doch langweilig. Das passiert bei X-Wing auch mal gerne, wenn beide Seiten deziminiert sind. Aber dann ist die Partie sowieso gelaufen.

        Mich begeistert die Adaption der X-Wing Regeln für Attack Wing jedenfalls nicht wirklich.

        X-Wing hat zudem auch qualitativ sehr hochwertige Ergänzungswellen herausgebracht und den Markt nicht gleich mit neuen Modellen geflütet. FFG hat die Charakteristen der Star Wars Schiffe zudem ziemlich klar getroffen und erzeugt bei mir jedes Mal einfach ein richtig geiles Star Wars Feeling.

        Alles was ich von Attack Wing sehe erinnert mich daran, dass ich Star Trek für so ein Kampfspiel für nicht richtig geeignet halte. Das fühlt sich alles irgendwie falsch an.
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        • #5
          Zitat von Skeletor Beitrag anzeigen
          Klingt alles leider sehr lahm im Vergleich zu X-Wing. Bei X-Wing kannst du dir auch deine Schiffe aufmotzen und massiv individualisieren. Du hast zwei klare Seiten, Schiffe die sich durch ihre Ausrüstung gegenseitig unterstützen können, die im Schwarm angreifen können oder Löcher in gegnerische Formationen reißen können.
          Das funktioniert bei Attack Wing genauso. Geht sogar soweit das du feindliche Schiffe entern und ihnen Ausrüstung stehlen kannst. Du kannst hier aber aus deinen Schiffen genauso Formationen bilden, z.B. mehrere Schiffe der Reliant Klasse zusammen.

          Ansonsten wieso braucht man 2 klare Seiten? Engt doch das Spielfeld viel zu sehr ein. Du kannst Schiffe nur auf einer Seite verwenden, keine kombinationen möglich. Bei Attack-Wing können so viele Fraktionen wie man will gleichzeitig aufs Brett schicken und die Schiffe auch beliebig miteinander kombinieren. Föderation + Romulaner vs Cardassia, Dominion und Klingonen? Kein Problem.

          Und das was bei X-Wing spezielle Schiffe wie Tie-Bomber und B-Wing haben ist bei Attack Wing der Standard was die Anzahl an Ausrüstungsoptionen angeht.

          Zitat von Skeletor Beitrag anzeigen
          Die Größenverhältnisse der Schiffe stimmen bei Attack Wing auch nicht und das ist für mich der größte Abturner. Die Modelle sehe jetzt im Vergleich zu den Modellen aus X-Wing auch nicht gerade berauschend aus.

          Ich finde es persönlich dämlich, dass Attack Wing nicht die großen Schiffe des 24. Jahrhunderts als Großschiffe rausbringt wie beispielsweise der Falke bei X-Wing und die anderen Schiffe entsprechend nach unten skalisiert sind. Gerade weil das Spielkonzept ja eher auf Aufgemotze Monsterschiffe setzt ist das mehr als blöd und ist für mich gerade im Tabletopp Bereich ein absolutes No-Go.
          Also 1. setzt das Spiel nicht auf aufgemotzte Monsterschiffe. Dazu später mehr. Ansonsten können wir bitte sachlich bleiben?

          Ansonsten hat X-Wing da genau aktuell ein Problem. Aufgrund der Größenverhältnisse kann man nichts mehr als Jäger oder kleine Schiffe aufs Feld stellen. Ich hab schon Bilder von der Corellianischen Corvette und den Rebellentransporter gesehen und die sind echt riesig. Wie stellst du dir vor das man damit vernünftig spielen kann? Von "richtigen" Schiffen wie Sternzerstörer mal abgesehen. Muss natürlich kein Makel sein. Es hat auch seinen Spaß wenn man sich nur auf Jägerkämpfe konzentriert. Mir persönlich fehlt da aber schon das epische was Star Wars ausmacht, diese gewaltigen Massenschlachten. Kämpfe mit 10-12 Jägern sind da mMn nicht soo interessant.

          Bei Star Trek hat man halt auch das Problem mit der Größe. Und soweit ich gehört habe, gibt es nicht einmal canonisch feste maßangaben für alle Schiffe.

          Nehmen wir mal diese Grafik:

          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: NeghVar1.jpg
Ansichten: 1
Größe: 29,8 KB
ID: 4269964

          Allein da wirkt schon der Bird of Prey wie ein Spielzeug im Vergleich zur Neg'Var und Vor'cha Klasse. Und Neg'Var ist nicht mal ein großes Schiff. Denk mal an einen Borg Kubus. Wie willst du da sowohl passende Relationen haben und gleichzeitig die Spielbarkeit erhalten?

          Natürlich die Lösung ist nicht optimal. Aber die Schiffe unterscheiden sich wenigstens von der Handhabung her sehr stark. Eine Miranda fliegt sich um einiges wendiger und Dogfightiger als ne Galaxy. Das passt dann mMn schon. Vor allem weil man da dann auch epischere Gefechte nachspielen kann.

          Und die Malqualität lässt im Vergleich zu X-Wing extrem zu wünschen übrig. Die Modelle teilweise auch, da stimme ich dir voll zu. Aber mir gehts eher um das Spiel als um die Optik.

          Zitat von Skeletor Beitrag anzeigen
          Das ist doch das langweiligste was es gibt. Ein einziges aufgemotztes Schiff? Dann passiert nämlich genau das was du beschreibst. Du verfolgst irgendeinen Gegner über mehrere Runden und kannst ihn nicht fassen. Das ist doch langweilig. Das passiert bei X-Wing auch mal gerne, wenn beide Seiten deziminiert sind. Aber dann ist die Partie sowieso gelaufen.

          Mich begeistert die Adaption der X-Wing Regeln für Attack Wing jedenfalls nicht wirklich.
          Ok hier hab ich mich falsch ausgedrückt. Tut mir leid.

          Also 1. Ja man kann wie du es sagst Monsterschiffe bauen sofern man sich nur auf 100 Punkte limitiert, erreicht man die Grenze mit 2 Monsterschiffen locker. Dazu muss man aber auch sagen, das es bei Star Trek eher selten um Massenschlachten geht. Es gibt wenn nur bei Ds9 Massenschlachten und bei First Contact. Meistens spielen Kämpfe im Bereich von 3-6 Schiffen. Daher hast du wenn du es willst ein Duell zwischen 2-4 Schiffen die dafür mit vielen Fähigkeiten und Optionen, also um einiges komplexer als bei X-Wing. Eine voll ausgerüstete Galaxy hat so 7-8 Mögliche Aktionen und 2 Sekundärwaffen. Beim Gegner schaut es genauso aus.

          Du kannst aber auch auf Masse setzen, viele Schiffe ins Feld führen die eben nur Phaser und Standardaktionen haben. Wie bei jedem Tabletop ist es dir überlassen wie du deine Armee/Flotte/Geschwader zusammenstellst.

          Zitat von Skeletor Beitrag anzeigen
          X-Wing hat zudem auch qualitativ sehr hochwertige Ergänzungswellen herausgebracht und den Markt nicht gleich mit neuen Modellen geflütet. FFG hat die Charakteristen der Star Wars Schiffe zudem ziemlich klar getroffen und erzeugt bei mir jedes Mal einfach ein richtig geiles Star Wars Feeling.
          Also Qualität bezogen auf das eigentliche Modell da stimme ich zu. Ansonsten sehe ich hier eher den Vorteil bei Attack Wings.

          Bei X-Wing kriegt man abgesehen vom Modell nur Standardkarten, Heldenkarten und Upgradekarten. Bei Attack Wing hast du neben den Heldenkarten und Upgrades noch diverse Captains und Offiziere. Dazu sind die Helden bei X-Wing direkt an das Schiff gebunden, bei Attack-Wing dagegen kann man die frei auf seinen Schiffen verteilen und auch mal Khan ans Kommando der Enterprise oder Data zur Unterstützung auf die Defiant schicken. Also eine größere Bereicherung als einfach nur ein zusätzliches Schiff. Und dazu gibt es noch zu jedem Schiff eine Schicke LCARS Karte mit einer zusätzlichen Mission basierend auf dem Schiff und wie es in Film/Serie dargestellt wurde.

          Also lieblos kann man das wirklich nicht nennen.


          Zitat von Skeletor Beitrag anzeigen
          Alles was ich von Attack Wing sehe erinnert mich daran, dass ich Star Trek für so ein Kampfspiel für nicht richtig geeignet halte. Das fühlt sich alles irgendwie falsch an.
          Da würde mich interessieren, wie kommst du dadrauf? Ich für meinen Teil betrachte Star Trek gerne in allen Aspekten.

          Bei den Filmen gibt es (selbst ohne die neuen) gerade Mal 3 Filme wo es keinen Kampf zwischen Raumschiffen gibt sofern man die Zerstörungen von V'Ger und der Walsonde nicht dazu zählt. Wollen ja nicht Kleinlich sein.

          Bei DS9 dreht sich ein Großteil der Serie um diverse bewaffnete Konflikte bis hin zum Dominion Krieg. Und auch bei Voyager sprechen häufig die Waffen. Auch bei TNG gibt es Konflikte. Ich sag nur Wolf 359. Auch kann ich mich dunkel an andere Gefechte mit Romulanern z.b. erinnern. Gut TNG ist bei mir sehr lange her und dann auch nur Bruchstückhaft. Aber auch die Ente-D trug die Waffen nicht nur zur Dekoration.


          Generell will ich hier keinen Wettbewerb X-Wing vs Attadck Wing veranstalten. Beide Spiele haben ihre Berechtigung und beide funktionieren innerhalb ihres Szenarios sehr gut.
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          • #6
            Zitat von Larkis Beitrag anzeigen
            Ansonsten wieso braucht man 2 klare Seiten? Engt doch das Spielfeld viel zu sehr ein. Du kannst Schiffe nur auf einer Seite verwenden, keine kombinationen möglich. Bei Attack-Wing können so viele Fraktionen wie man will gleichzeitig aufs Brett schicken und die Schiffe auch beliebig miteinander kombinieren. Föderation + Romulaner vs Cardassia, Dominion und Klingonen? Kein Problem.
            Weil diese Kombinationsmöglichkeiten nur in den seltesten Fällen Sinn machen und für mich die Immersion des Spiels zerstören. Egal welche Flotten du dir bei X-Wing zusammenstellst, die Flotten passen automatisch thematisch zueinander.

            Die wilden Kombinationsmöglichkeiten von Attack Wing (Khan auf Galaxy Klasse, Föderation/Breen Flotte) zerstören daher schon mal direkt diese Möglichkeit zur Immersion für mich.

            Ansonsten hat X-Wing da genau aktuell ein Problem. Aufgrund der Größenverhältnisse kann man nichts mehr als Jäger oder kleine Schiffe aufs Feld stellen. Ich hab schon Bilder von der Corellianischen Corvette und den Rebellentransporter gesehen und die sind echt riesig. Wie stellst du dir vor das man damit vernünftig spielen kann? Von "richtigen" Schiffen wie Sternzerstörer mal abgesehen. Muss natürlich kein Makel sein. Es hat auch seinen Spaß wenn man sich nur auf Jägerkämpfe konzentriert. Mir persönlich fehlt da aber schon das epische was Star Wars ausmacht, diese gewaltigen Massenschlachten. Kämpfe mit 10-12 Jägern sind da mMn nicht soo interessant.
            X-Wing hat da gar kein Problem. Sie führen ein extra Regelwerk für die riesigen Pötte ein. Die richtig großen Kampfschiffe sind aber auch nur als Bonus gedacht, dienen lediglich als Mittel zur weiteren Immersion in die Welt von Star Wars. Für diejenigen die viel Geld haben und die Bock auf so etwas haben. Der Kern des Spiels bleibt klar der Kampf zwischen Raumjägern und kleineren Schiffen. Und zwar in passenden Verhältnissen, also so, wie es in der OT immer gezeigt wurde. Lediglich die Schlacht um Endor war was die Anzahl der darin verwickelten Jäger angeht wirklich riesig. Der Rest eher überschaubar, daher ist der immersive Effekt von X-Wing auch richtig richtig hoch. Das fehlt mir schon im Konzept von Attack Wing. Das wirkt auf mich primär nur wie ein Kampfspiel im Star Trek Look, aber bietet eigentlich kaum Immersion wie X-Wing.

            Bei Star Trek hat man halt auch das Problem mit der Größe. Und soweit ich gehört habe, gibt es nicht einmal canonisch feste maßangaben für alle Schiffe.
            Das ist doch egal. Du wirst mir doch nicht erzählen können, dass man Schiffe mit 700m Länge nicht vernünftig zu Schiffen von 300m Länge skalieren kann? Die Größenverhältnisse des Falken bei X-Wing würde für eine Galaxy bzw. Souverign reichen und die anderen Schiffe aus der Zeit davor hätten dann schon daran skaliert werden können. Hat man nicht gemacht, weil man lieber auf bereits existierende Modelle zurückgegriffen und diese einfach recycled hat.

            Allein da wirkt schon der Bird of Prey wie ein Spielzeug im Vergleich zur Neg'Var und Vor'cha Klasse. Und Neg'Var ist nicht mal ein großes Schiff. Denk mal an einen Borg Kubus. Wie willst du da sowohl passende Relationen haben und gleichzeitig die Spielbarkeit erhalten?
            Dann lass den Bird of Prey wie ein Spielzeug gegen eine Neg`Var aussehen. Sieht ein A-Wing auch neben dem Falken und das finde ich klasse. Der Borgkubus ist hier natürlich eine Ausnahme, aber dafür könnte man sich das mit den Sonderregeln von X-Wing abgucken und einen Kubus herstellen, der eben im "Feels Right" Maßstab ist. Hat man nicht gemacht, daher bin ich davon nicht überzeugt oder begeistert. Wieder weniger Immersion.

            Natürlich die Lösung ist nicht optimal. Aber die Schiffe unterscheiden sich wenigstens von der Handhabung her sehr stark. Eine Miranda fliegt sich um einiges wendiger und Dogfightiger als ne Galaxy. Das passt dann mMn schon. Vor allem weil man da dann auch epischere Gefechte nachspielen kann.
            Das ist für mich auch so ein Punkt was mich aus dem System reißt. Warum ist eine Galaxyklasse nicht so wendig wie eine Mirandaklasse? Für mich wäre es eher umgekehrt der Fall, da die Galaxy technisch deutlich fortgeschrittener ist. Aber da adaptiert man eben das System mit den Segelschiffen und das wirkt dann bei Raumschiffen komisch.

            Und die Malqualität lässt im Vergleich zu X-Wing extrem zu wünschen übrig. Die Modelle teilweise auch, da stimme ich dir voll zu. Aber mir gehts eher um das Spiel als um die Optik.
            Für mich geht es um das Gesamtpaket und das sieht bei Attack Wing für mich eher wie eine schlechte Kopie einer sehr guten Produktlinie aus. Wie gesagt, kann ja sein, dass es trotzdem Spaß macht, aber für mich hat Attack Wing viele Chancen schon direkt verpasst.


            Also 1. Ja man kann wie du es sagst Monsterschiffe bauen sofern man sich nur auf 100 Punkte limitiert, erreicht man die Grenze mit 2 Monsterschiffen locker. Dazu muss man aber auch sagen, das es bei Star Trek eher selten um Massenschlachten geht. Es gibt wenn nur bei Ds9 Massenschlachten und bei First Contact. Meistens spielen Kämpfe im Bereich von 3-6 Schiffen. Daher hast du wenn du es willst ein Duell zwischen 2-4 Schiffen die dafür mit vielen Fähigkeiten und Optionen, also um einiges komplexer als bei X-Wing. Eine voll ausgerüstete Galaxy hat so 7-8 Mögliche Aktionen und 2 Sekundärwaffen. Beim Gegner schaut es genauso aus.
            Das ist mir wie gesagt viel zu viel Klimmbimm. Wirkt auf mich viel zu kompliziert und viel zu komplex für ein einfaches Spielvergnügen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man ja schon bei X-Wing schnell mal den Überblick über die Spezialfähigkeiten verliert. Das klingt danach, dass man sich da erstmal durch ein sehr dickes Regelwerk schlagen muss.


            Bei X-Wing kriegt man abgesehen vom Modell nur Standardkarten, Heldenkarten und Upgradekarten. Bei Attack Wing hast du neben den Heldenkarten und Upgrades noch diverse Captains und Offiziere. Dazu sind die Helden bei X-Wing direkt an das Schiff gebunden, bei Attack-Wing dagegen kann man die frei auf seinen Schiffen verteilen und auch mal Khan ans Kommando der Enterprise oder Data zur Unterstützung auf die Defiant schicken. Also eine größere Bereicherung als einfach nur ein zusätzliches Schiff. Und dazu gibt es noch zu jedem Schiff eine Schicke LCARS Karte mit einer zusätzlichen Mission basierend auf dem Schiff und wie es in Film/Serie dargestellt wurde.
            Für mich ist das ein No-Go. Du freust dich darüber, dass du alles irgendwie kombinieren kannst und ich schlage die Hände über dem Kopf zusammen, weil das genau das Problem beschreibt warum ich keine Lust auf Attack Wing habe. X-Wing ist wie eigentlich jedes Spiel von Fantasy Flight Games ganz stark auf Immerson getrimmt. FFG schafft es eigentlich immer die Story und die Essenz der Vorlagen in seinen Spielen zu bedienen und zu replizieren. Das vermisse ich hier. Da werden Star Trek Ären wild durcheinandergeworfen, der Markt wird direkt mit unzähligen Waves aus unterschiedlichen Epochen geflutet. X-Wing geht da behutsamer vor, expandiert mit Bedacht und verliert eben nicht aus den Augen, dass sich alles richtig anfühlen muss.

            Da würde mich interessieren, wie kommst du dadrauf? Ich für meinen Teil betrachte Star Trek gerne in allen Aspekten.
            Das ist ganz einfach: Star Trek musste sich immer irgendwelche Ausreden einfallen lassen damit sich Schiffe bekämpfen konnten. Der Kampf zwischen Schiffen ist in Star Trek ein sehr sehr geringer Teil dieser Welt. In Star Wars gehört der Krieg zur festen Größe, daher wirkt fast jedes Scharmützel bei einer Partie X-Wing glaubwürdig.
            "The Light — It's Always Been There. It'll Guide You."
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            • #7
              Zitat von Skeletor Beitrag anzeigen
              Weil diese Kombinationsmöglichkeiten nur in den seltesten Fällen Sinn machen und für mich die Immersion des Spiels zerstören. Egal welche Flotten du dir bei X-Wing zusammenstellst, die Flotten passen automatisch thematisch zueinander.

              Die wilden Kombinationsmöglichkeiten von Attack Wing (Khan auf Galaxy Klasse, Föderation/Breen Flotte) zerstören daher schon mal direkt diese Möglichkeit zur Immersion für mich.
              Naja für mich hat X-Wing die Immersion durch den Falken und die Firespray verloren. Passt der Falken noch bei der Rebellenallianz gut rein finde ich die Firespray beim Imperium einfach nur schrecklich. Nur weil Darth Vader einmal auf Kopfgeldjäger zurückgegriffen hat heißt das nicht das Boba Fett ein permanentes Mitglied der Imperialen Flotte ist und mit diesen Schiffen zusammen fliegt. Ebenso passt die Tydirium Fähre als Personentransport einfach nicht in ein Kampfgebiet.

              Wie vereinbarst du das mit der Immersion?

              Zitat von Skeletor Beitrag anzeigen
              X-Wing hat da gar kein Problem. Sie führen ein extra Regelwerk für die riesigen Pötte ein. Die richtig großen Kampfschiffe sind aber auch nur als Bonus gedacht, dienen lediglich als Mittel zur weiteren Immersion in die Welt von Star Wars. Für diejenigen die viel Geld haben und die Bock auf so etwas haben. Der Kern des Spiels bleibt klar der Kampf zwischen Raumjägern und kleineren Schiffen. Und zwar in passenden Verhältnissen, also so, wie es in der OT immer gezeigt wurde. Lediglich die Schlacht um Endor war was die Anzahl der darin verwickelten Jäger angeht wirklich riesig. Der Rest eher überschaubar, daher ist der immersive Effekt von X-Wing auch richtig richtig hoch. Das fehlt mir schon im Konzept von Attack Wing. Das wirkt auf mich primär nur wie ein Kampfspiel im Star Trek Look, aber bietet eigentlich kaum Immersion wie X-Wing.
              Was genau soll den bei X-Wing noch kommen? Gut ich kenn mich mit dem EU nicht aus, aber alle wichtigen Schiffe aus der Serie sind bereits vorhanden. Gut es können noch Spezialtruppen wie Sonderstaffel oder Imperial Aces kommen, aber ansonsten hat man nach eig relativ kurzer Zeit sein Portfolio an möglichen Raumschiffen erschöpft. Gut eine Möglichkeit wäre natürlich noch GAR und KUS Schiffe aber dann hat man auch wieder das Zeitproblem.

              Zitat von Skeletor Beitrag anzeigen
              Das ist doch egal. Du wirst mir doch nicht erzählen können, dass man Schiffe mit 700m Länge nicht vernünftig zu Schiffen von 300m Länge skalieren kann? Die Größenverhältnisse des Falken bei X-Wing würde für eine Galaxy bzw. Souverign reichen und die anderen Schiffe aus der Zeit davor hätten dann schon daran skaliert werden können. Hat man nicht gemacht, weil man lieber auf bereits existierende Modelle zurückgegriffen und diese einfach recycled hat.

              Dann lass den Bird of Prey wie ein Spielzeug gegen eine Neg`Var aussehen. Sieht ein A-Wing auch neben dem Falken und das finde ich klasse. Der Borgkubus ist hier natürlich eine Ausnahme, aber dafür könnte man sich das mit den Sonderregeln von X-Wing abgucken und einen Kubus herstellen, der eben im "Feels Right" Maßstab ist. Hat man nicht gemacht, daher bin ich davon nicht überzeugt oder begeistert. Wieder weniger Immersion.
              700m zu 300m ist natürlich einfach. Aber bring da mal ein Runaboat mit rein. Oder die Scimitar. Was ist mit Raumstationen wie DS9? Wobei ich nichtmal für die Galaxy Klasse verlässliche Daten über die Maße finde da die sich teilweise wiedersprechen. Selbst Memory Alpha sprich einmal von <705m und ein anderesmal von 641m. Bei ST gibt es leider keine einheitliche Linie wie bei Star Wars. Selbst die Referenzwerke widersprechen sich da. Finde es daher nicht unbedingt schlecht das man es gleich gelassen hat anstatt dann einen Krieg mit den Fans heraufzubeschwören welche Maße den nun die korrekten sind.

              Zitat von Skeletor Beitrag anzeigen
              Das ist für mich auch so ein Punkt was mich aus dem System reißt. Warum ist eine Galaxyklasse nicht so wendig wie eine Mirandaklasse? Für mich wäre es eher umgekehrt der Fall, da die Galaxy technisch deutlich fortgeschrittener ist. Aber da adaptiert man eben das System mit den Segelschiffen und das wirkt dann bei Raumschiffen komisch.
              Da kann ich genausogut fragen wieso ein Tie-Bomber im Weltraum schwerfälliger ist als ein Tie-Fighter. Wieso ein A-Flügler schneller ind wendiger ist als ein nomaler Jäger. Es ist einfach so.

              Und wer sagt das die Galaxy weiter fortgeschritten ist? Die Miranda Klasse wird über 100 Jahre eingesetzt und ist selbst Sternzeit 2373 bei der Schlacht gegen den Borgkubus in Sektor 001 beteiligt. Meinst du nicht das die in der Zeit auf den aktuellen Stand der Technik modernisiert wurde?

              Ansonsten soweit man den Daten trauen kann ist die Reliant nur halb so groß, wiegt aber nur 600.000 Tonnen, während eine Galaxy Class 4,5 Millionen Tonnen wiegt. Ich finde es da eher Immersionszerstörend wenn sich alle Schiuffe unabhängig von der Masse gleich verhalten würden.

              Zitat von Skeletor Beitrag anzeigen
              Für mich geht es um das Gesamtpaket und das sieht bei Attack Wing für mich eher wie eine schlechte Kopie einer sehr guten Produktlinie aus. Wie gesagt, kann ja sein, dass es trotzdem Spaß macht, aber für mich hat Attack Wing viele Chancen schon direkt verpasst.
              Ich finde es halt traurig das du direkt abblockst und dem Spiel nicht mal Ansatzweise eine Chance geben willst. Ja die Modelle sind nicht im selben Maßstab, ja sie sind nicht in der Qualität von X-Wing. Aber bei einem Spiel geht es doch um das eigentliche Spielsystem und nicht um das äußere.

              Zitat von Skeletor Beitrag anzeigen
              Das ist mir wie gesagt viel zu viel Klimmbimm. Wirkt auf mich viel zu kompliziert und viel zu komplex für ein einfaches Spielvergnügen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man ja schon bei X-Wing schnell mal den Überblick über die Spezialfähigkeiten verliert. Das klingt danach, dass man sich da erstmal durch ein sehr dickes Regelwerk schlagen muss.
              Nein es balanciert sich ziemlich gut aus. Willst du viele Spezialfähigkeiten dann hast du weniger Schiffe und einen besseren Überblick. Willst du mehr Schiffe haben diese weniger Fähigkeiten. Jeder wie ers spielen mag.

              Zitat von Skeletor Beitrag anzeigen
              Für mich ist das ein No-Go. Du freust dich darüber, dass du alles irgendwie kombinieren kannst und ich schlage die Hände über dem Kopf zusammen, weil das genau das Problem beschreibt warum ich keine Lust auf Attack Wing habe. X-Wing ist wie eigentlich jedes Spiel von Fantasy Flight Games ganz stark auf Immerson getrimmt. FFG schafft es eigentlich immer die Story und die Essenz der Vorlagen in seinen Spielen zu bedienen und zu replizieren. Das vermisse ich hier. Da werden Star Trek Ären wild durcheinandergeworfen, der Markt wird direkt mit unzähligen Waves aus unterschiedlichen Epochen geflutet. X-Wing geht da behutsamer vor, expandiert mit Bedacht und verliert eben nicht aus den Augen, dass sich alles richtig anfühlen muss.
              Also gerade bei Star Trek ist das doch wirklich kein Problem. Es gibt mehr als genug Zeitparadoxen, Wurmlöcher, zeitreisemaschinen Flug um die Sonne ect. um alles in irgenteiner Form möglich zu machen. Wir wollen Scotty in TNG haben? Hey dann lagert er halt so lange in einem Transporterpuffer. Wir wollen die DS9 Crew auf Kirk treffen lassen? Zeitliches Paradoxon und fertig. Nach der Spaltungsfolge in Voy ist es sogar Canon wenn ich 2 Voyagers mit identischer Crew fliegen lassen. Wir haben sogar Szenen wo eine Sovereign auf das allererste menschliche Warp-Schiff schießt. Wir haben Borg aus dem 24. Jahrhundert in der Prä-TOS Ära. Und wir haben das Spiegeluniversum.

              Den Khan aus dem Spiegeluniversum verschlägt es durch eine temporale Anomalie in die Zukunft und von dort gelangt er, auf der Flucht vor den Terranern durch eine Quantensingularitäs-anomalie-blabla in unser TNG. Schon haben wir einen Khan der "gut" ist an der Seite von Picard. Oder im schlimmsten Fall einfach "Q happens".

              Da finde ich es eher problematisch das sich Luke Skywalker und Biggs Darklighter mit Darth Vader unterstützt von Boba Fett in einem Asteroidenfeld duellieren weil Vader Satelliten von Rebellen scannen will.

              Aus meiner Sicht liegt hier das Problem eher bei Star Wars das sich ein sehr enges Immersionskorsett schnürt.

              Zitat von Skeletor Beitrag anzeigen
              Das ist ganz einfach: Star Trek musste sich immer irgendwelche Ausreden einfallen lassen damit sich Schiffe bekämpfen konnten. Der Kampf zwischen Schiffen ist in Star Trek ein sehr sehr geringer Teil dieser Welt. In Star Wars gehört der Krieg zur festen Größe, daher wirkt fast jedes Scharmützel bei einer Partie X-Wing glaubwürdig.
              Was genau meinst du bitte mit Ausreden?

              Und nur weil bei Star Wars der krieg im Vordergrund steht, heißt das nicht das es glaubwürdig wirkt. Wie gesagt, Darth Vader mit Boba Fett gegen Luke Skywalker und Biggs Darklighter in einem Asteroidenfeld im Kampf um zu scannende Satelliten. Was ist daran füpr dich glaubwürdig?

              - - - Aktualisiert - - -

              Nochmal zu den Maßen.

              Ich geh jetzt mal von Memory Alpha aus Angaben zur Defiant:

              Referenzwerke

              Star Trek: Deep Space Nine – Das technische Handbuch
              Folgende technischen Angaben sind in dieser Quelle gegeben:
              Länge: 170,68 Metern, Breite: 134,11 Metern, Höhe: 30,1 Metern; Masse: 355.000 Tonnen

              Star Trek Raumschiff-Guide
              Das Datenblatt gibt folgende technischen Informationen an:
              Länge: 119,5 Metern, Breite: 90,3 Metern, Höhe: 25,5 Metern; Masse: 355.000 Tonnen
              Da gehen die Werte schon extrem weit außeinander. Welches Werk hat nun recht?
              www.planet-scifi.eu
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              • #8
                Zitat von Larkis Beitrag anzeigen
                Naja für mich hat X-Wing die Immersion durch den Falken und die Firespray verloren. Passt der Falken noch bei der Rebellenallianz gut rein finde ich die Firespray beim Imperium einfach nur schrecklich. Nur weil Darth Vader einmal auf Kopfgeldjäger zurückgegriffen hat heißt das nicht das Boba Fett ein permanentes Mitglied der Imperialen Flotte ist und mit diesen Schiffen zusammen fliegt. Ebenso passt die Tydirium Fähre als Personentransport einfach nicht in ein Kampfgebiet.

                Wie vereinbarst du das mit der Immersion?
                Wie du schon sagtest: Das Imperium arbeitet mit Kopfgelderjägern zusammen. Daher stört es mich überhaupt nicht, wenn da jemand eine Firespray und ein paar TIEs auf den Tisch hinstellt. Und das Shuttle finde ich adequat ins Spiel als Support- und Kommandoschiff integriert. Was die Kampffähigkeit angeht gibt es auch genügend Beispiele aus dem EU, wo Shuttles auch gekämpft haben. Von daher absolut kein Immersonsproblem bei mir. Auch wenn ich deine Befürchtung durchaus erst auch geteilt habe, dass das Modell nicht ganz ins Spiel passt. Dann habe ich die Funktion gesehen und alles war gut.


                Was genau soll den bei X-Wing noch kommen? Gut ich kenn mich mit dem EU nicht aus, aber alle wichtigen Schiffe aus der Serie sind bereits vorhanden. Gut es können noch Spezialtruppen wie Sonderstaffel oder Imperial Aces kommen, aber ansonsten hat man nach eig relativ kurzer Zeit sein Portfolio an möglichen Raumschiffen erschöpft. Gut eine Möglichkeit wäre natürlich noch GAR und KUS Schiffe aber dann hat man auch wieder das Zeitproblem.
                Das ist natürlich jetzt die Frage. Es wird wohl EU werden, denn das Schiff von Kyle Katarn entstammt ja auch schon dem EU und aus den Videospielen kann man sich noch lange bedienen.

                Wenn sie aber anfangen Prequelschiffe unter dem Label X-Wing einführen und diese mit den vorhandenen Modellen kombinierbar werden, dann wäre die Immersionskomponete für mich tatsächlich erst einmal zerstört.

                700m zu 300m ist natürlich einfach. Aber bring da mal ein Runaboat mit rein. Oder die Scimitar. Was ist mit Raumstationen wie DS9? Wobei ich nichtmal für die Galaxy Klasse verlässliche Daten über die Maße finde da die sich teilweise wiedersprechen. Selbst Memory Alpha sprich einmal von <705m und ein anderesmal von 641m. Bei ST gibt es leider keine einheitliche Linie wie bei Star Wars. Selbst die Referenzwerke widersprechen sich da. Finde es daher nicht unbedingt schlecht das man es gleich gelassen hat anstatt dann einen Krieg mit den Fans heraufzubeschwören welche Maße den nun die korrekten sind.
                Es ist egal, ob das Ding jetzt 700 oder 640 Meter sein soll. Es reicht schon, wenn die Größenverhältnisse in etwa so getroffen werden, dass es sich zumindest auf dem Tisch richtig anfühlt. Die Modelle von Attack Wing sind praktisch alle gleich groß. Fand ich damals bei den Micro Machines schon blöd.


                Da kann ich genausogut fragen wieso ein Tie-Bomber im Weltraum schwerfälliger ist als ein Tie-Fighter. Wieso ein A-Flügler schneller ind wendiger ist als ein nomaler Jäger. Es ist einfach so.
                In diesem Punkt liefert das Technische Handbuch von Star Wars zumindest einen Ansatz. Jedenfalls wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Unterschiedlichen Technik die darin verbaut wird. Das eine Schiff hat einen besseren Antrieb als ein anderes Schiffsmodell. Das Imperium produziert ja sowieso kostenintensiv.

                Und wer sagt das die Galaxy weiter fortgeschritten ist? Die Miranda Klasse wird über 100 Jahre eingesetzt und ist selbst Sternzeit 2373 bei der Schlacht gegen den Borgkubus in Sektor 001 beteiligt. Meinst du nicht das die in der Zeit auf den aktuellen Stand der Technik modernisiert wurde?
                Solange wie die Miranda dann nicht deutlich besser, agieler und schneller unterwegs ist als eine Galaxy ist auch alles OK. Star Trek hat nun mal mit dem Impulsantrieb irgendwie eine konstante Größe. Ein Schiff kann volle Impulskraft gehen und dann sollte es egal sein, ob das jetzt ein Shuttle ist oder eine Galaxyklasse.

                Ich finde es halt traurig das du direkt abblockst und dem Spiel nicht mal Ansatzweise eine Chance geben willst. Ja die Modelle sind nicht im selben Maßstab, ja sie sind nicht in der Qualität von X-Wing. Aber bei einem Spiel geht es doch um das eigentliche Spielsystem und nicht um das äußere.
                Nein, für mich geht es um das Feeling dieser Spiele. Um die Kombination von Aufbereitung und Spielsystem, aber vor allem eben auf die Quailität der Adaption. Da können sie eigentlich noch die besten Regeln haben, ohne die passenden Modelle finde ich das erst einmal nicht so gut um dafür massiv Geld auszugeben.

                Ich werde dem Spiel eine Chance geben, wenn ich es umsonst irgendwo spielen kann. Ansonsten bleibe ich bei X-Wing, da ich das Gesamtpaket dort für deutlich gelungener finde.



                Nein es balanciert sich ziemlich gut aus. Willst du viele Spezialfähigkeiten dann hast du weniger Schiffe und einen besseren Überblick. Willst du mehr Schiffe haben diese weniger Fähigkeiten. Jeder wie ers spielen mag.
                Schon klar, aber wie gut ist denn das Balancing. Gibt es Kombinationen mit denen man das gesamte Spielsystem aushebeln kann? Kann ich nicht beurteilen. Das Balancing von Star Wars finde ich jedenfalls ziemlich gut.

                Also gerade bei Star Trek ist das doch wirklich kein Problem. Es gibt mehr als genug Zeitparadoxen, Wurmlöcher, zeitreisemaschinen Flug um die Sonne ect. um alles in irgenteiner Form möglich zu machen. Wir wollen Scotty in TNG haben? Hey dann lagert er halt so lange in einem Transporterpuffer. Wir wollen die DS9 Crew auf Kirk treffen lassen? Zeitliches Paradoxon und fertig. Nach der Spaltungsfolge in Voy ist es sogar Canon wenn ich 2 Voyagers mit identischer Crew fliegen lassen. Wir haben sogar Szenen wo eine Sovereign auf das allererste menschliche Warp-Schiff schießt. Wir haben Borg aus dem 24. Jahrhundert in der Prä-TOS Ära. Und wir haben das Spiegeluniversum.

                Den Khan aus dem Spiegeluniversum verschlägt es durch eine temporale Anomalie in die Zukunft und von dort gelangt er, auf der Flucht vor den Terranern durch eine Quantensingularitäs-anomalie-blabla in unser TNG. Schon haben wir einen Khan der "gut" ist an der Seite von Picard. Oder im schlimmsten Fall einfach "Q happens".
                Ja, Ausreden eben. Wenn das für dich funktioniert, dann ist das ja OK. Bei mir zieht das nicht.

                Da finde ich es eher problematisch das sich Luke Skywalker und Biggs Darklighter mit Darth Vader unterstützt von Boba Fett in einem Asteroidenfeld duellieren weil Vader Satelliten von Rebellen scannen will.
                Biggs ist die Ausnahme. Deshalb schrieb ich auch "daher wirkt fast jedes Scharmützel bei einer Partie X-Wing glaubwürdig."

                Und wenn ich trotzdem Biggs benutze, dann steht auf dem Tisch trotzdem nur ein X-Wing und mich schaut nicht noch das Gesicht von Biggs an.

                Aus meiner Sicht liegt hier das Problem eher bei Star Wars das sich ein sehr enges Immersionskorsett schnürt.
                Sehe ich als Vorteil.


                Und nur weil bei Star Wars der krieg im Vordergrund steht, heißt das nicht das es glaubwürdig wirkt. Wie gesagt, Darth Vader mit Boba Fett gegen Luke Skywalker und Biggs Darklighter in einem Asteroidenfeld im Kampf um zu scannende Satelliten. Was ist daran füpr dich glaubwürdig?
                Der Krieg ist Hauptthema von Star Wars. Das zentrale Element von Star Wars. Daher muss ich mir nicht erst im Kopf irgendwelche Gründe für Konflikte ausdenken bevor ich darin abtauchen kann, weil das adaptierte Franchise eigentlich im Kern auf ganz andere Dinge setzt als das was das Spiel emulieren will.

                Aber lassen wir das. Will dir den Spaß am Spiel auch nicht verderben.
                "The Light — It's Always Been There. It'll Guide You."
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                • #9
                  Zitat von Skeletor Beitrag anzeigen
                  Wie du schon sagtest: Das Imperium arbeitet mit Kopfgelderjägern zusammen. Daher stört es mich überhaupt nicht, wenn da jemand eine Firespray und ein paar TIEs auf den Tisch hinstellt. Und das Shuttle finde ich adequat ins Spiel als Support- und Kommandoschiff integriert. Was die Kampffähigkeit angeht gibt es auch genügend Beispiele aus dem EU, wo Shuttles auch gekämpft haben. Von daher absolut kein Immersonsproblem bei mir. Auch wenn ich deine Befürchtung durchaus erst auch geteilt habe, dass das Modell nicht ganz ins Spiel passt. Dann habe ich die Funktion gesehen und alles war gut.
                  Ja so ähnlich ging es mir bei Attack Wing auch.

                  Zitat von Skeletor Beitrag anzeigen
                  Das ist natürlich jetzt die Frage. Es wird wohl EU werden, denn das Schiff von Kyle Katarn entstammt ja auch schon dem EU und aus den Videospielen kann man sich noch lange bedienen.

                  Wenn sie aber anfangen Prequelschiffe unter dem Label X-Wing einführen und diese mit den vorhandenen Modellen kombinierbar werden, dann wäre die Immersionskomponete für mich tatsächlich erst einmal zerstört.
                  Dann hoffen wir mal das FFG da keinen Mist baut.

                  Zitat von Skeletor Beitrag anzeigen
                  Es ist egal, ob das Ding jetzt 700 oder 640 Meter sein soll. Es reicht schon, wenn die Größenverhältnisse in etwa so getroffen werden, dass es sich zumindest auf dem Tisch richtig anfühlt. Die Modelle von Attack Wing sind praktisch alle gleich groß. Fand ich damals bei den Micro Machines schon blöd.
                  Das stimmt so nicht ganz. Die Schiffe haben schon deutliche Größenunterschiede. Ein Valdore Class ist z.B. viel größer als eine D'deridax. Genauso wie die Galaxy deutlich (also fast doppelt) so groß ist wie die Reliant. Obdie Größenverhältnisse passen kann ich nicht sagen. Es gibt jedenfalls klare Ausreißer. der BoP ist viel zu groß und die Defiant wird vermutlich auch so groß sein wie die Untertasse der Galaxy. Ist ein klarer Minuspunkt daran gibt es auch nichts schönzureden. Ist halt die Frage ob es jemanden stört oder nicht.

                  Zitat von Skeletor Beitrag anzeigen
                  In diesem Punkt liefert das Technische Handbuch von Star Wars zumindest einen Ansatz. Jedenfalls wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Unterschiedlichen Technik die darin verbaut wird. Das eine Schiff hat einen besseren Antrieb als ein anderes Schiffsmodell. Das Imperium produziert ja sowieso kostenintensiv.

                  Solange wie die Miranda dann nicht deutlich besser, agieler und schneller unterwegs ist als eine Galaxy ist auch alles OK. Star Trek hat nun mal mit dem Impulsantrieb irgendwie eine konstante Größe. Ein Schiff kann volle Impulskraft gehen und dann sollte es egal sein, ob das jetzt ein Shuttle ist oder eine Galaxyklasse.
                  naja rein von der Logik her kann das nicht so passen. Ein Antrieb hat in unterschiedlichen Schiffen unterschiedliche Endgeschwindigkeiten abhängig von der zu bewegenden Masse. Ansonsten sind die Unterschiede auch nicht extrem.

                  Um mal beim Vergleich zu bleiben: Eine Galaxy schafft eine Bewegungsreichweite von Entfernung 5. Dafür kann sie aber nur auf Entfernung 3 eine 90° Kurve fliegen und das auch nur mit Streß.

                  Die Reliant schafft nur eine Entfernung von 4, kann dafür aber auf Entfernung 2 und 3 90° Kurven fliegen als weiße Manöver. Dazu hat sie einen Fuerwinkel von 180° und nicht 90°, muss also weniger auf die Ausrichtung achten. Dadurch ist die Reliant viel beweglicher und hat mehr Raum zum manöverieren. Es ist leichter sich aus dem 90° Arc der Feinde zu halten und trotzdem zu feuern. Es ist aber kein massiver Unterschied.

                  Es sind halt immer das Zusammenspiel von Feinheiten welche dafür sorgen das sich die Schiffe ganz anders anfühlen.

                  Die Vorscha ist (bisher von unseren) das einzige Schiff das einen Turnaround machen kann. Und nur die Vorscha und D'Deridex können im Tarnmodus eine Fassrolle machen.

                  Wir hatten heute mal Spieleabend und haben die Schiffe durchgetauscht und sie haben sich jeweils anders angefühlt und auch auf andere Taktiken gesetzt.

                  Zitat von Skeletor Beitrag anzeigen
                  Nein, für mich geht es um das Feeling dieser Spiele. Um die Kombination von Aufbereitung und Spielsystem, aber vor allem eben auf die Quailität der Adaption. Da können sie eigentlich noch die besten Regeln haben, ohne die passenden Modelle finde ich das erst einmal nicht so gut um dafür massiv Geld auszugeben.

                  Ich werde dem Spiel eine Chance geben, wenn ich es umsonst irgendwo spielen kann. Ansonsten bleibe ich bei X-Wing, da ich das Gesamtpaket dort für deutlich gelungener finde.
                  Ich will wie gesagt keine Missionarsarbeit betreiben. Gott bewahre. Ich mag auch beide Spiele. Es ist diesselbe Thematik aber eine unterschiedliche Herangehensweise.

                  Was mich bei Attack Wing einfach begeistert ist die individualisierbarkeit der Schiffe.

                  Nehmen wir mal bei X-Wing die Tie Fighter. Ein Tie-Fighter ist in erster Linie nur ein Tie-Fighter. Und daran ändert sich nichts. Egal ob der Pilot nun aus der Obsidianstaffel, der Schwarz-Staffel kommt oder ob er Mauler/Nachtbestie heißt. Es gibt geringfügige Änderungen aber mMn fallen die kaum ins Gewicht.

                  Auch bei den X-Wings ändert es wenig an der Strategie welcher Astromech drin sitzt oder ob er Torpedos hat.

                  Mal 2 Beispiele mit der D'deridex:

                  Bei Variante A, hab ich einen Captain der auf Gegenangriffe spezialisiert ist. Wenn ein Gegner auf mich schießt und er in Reichweite und Fire-Arc ist, kriege ich einen gratis Angriff. Also ist das Ziel den Gegner frontal anzugehen und möglichst viel Feuer einstecken zu können um mehrfache Angriffe pro Runde zu haben. Also nehme ich dafür Offiziere welche die Schilde wieder reparieren und feindliche Angriffswürfel verringern.

                  Bei Variante B, nehm ich einen Captain der einen Angriffsbonus bekommt wenn er aus der Tarnung heraus angreift. Tarnung macht aber auch verwundbar also nehm ich Offiziere welche ein zweites grünes Manöver als Aktion ermöglichen und zusätzliche Ausweichwürfel geben.

                  Es ist beide Male dasselbe Schiff, sie spielen sich aber komplett unterschiedlich, haben andere Schwerpunkte und Talente. Bei X-Wing spielen sich die Tie-Fighter identisch. Und will ich ein anderes Spielerlebnis, muss ich ein anderes Schiff kaufen.

                  Bei X-Wing kommt das Flottenbasteln und Taktiken ausprobieren erst mit einer größeren Anzahl an Schiffen während bei Attack Wing schon im kleinen Bereich viel Strategie steckt.

                  Zitat von Skeletor Beitrag anzeigen
                  Schon klar, aber wie gut ist denn das Balancing. Gibt es Kombinationen mit denen man das gesamte Spielsystem aushebeln kann? Kann ich nicht beurteilen. Das Balancing von Star Wars finde ich jedenfalls ziemlich gut.
                  Kann ich auch nicht sagen. Dafür spiel ich es noch nicht solange. Bisher, sofern man sich strikt an die Punktelimits hält, sind die Kämpfe jedenfalls ausgeglichen. Einzig die Tarnvorrichtungen sind mMn etwas zu schwach. Da jeder Treffer genau auf die Hülle geht, reicht ein unglücklicher Wurf aus um mit ner Salve Torpedos, eine ganze Vor'scha zu eleminieren. Tarnen bietet aktuell wenig Sicherheit sondern ist eher ein Glückspiel. Aber natürlich auch abhängig von den Offizieren.

                  Zitat von Skeletor Beitrag anzeigen
                  Ja, Ausreden eben. Wenn das für dich funktioniert, dann ist das ja OK. Bei mir zieht das nicht.

                  Biggs ist die Ausnahme. Deshalb schrieb ich auch "daher wirkt fast jedes Scharmützel bei einer Partie X-Wing glaubwürdig."

                  Und wenn ich trotzdem Biggs benutze, dann steht auf dem Tisch trotzdem nur ein X-Wing und mich schaut nicht noch das Gesicht von Biggs an.

                  Sehe ich als Vorteil.


                  Der Krieg ist Hauptthema von Star Wars. Das zentrale Element von Star Wars. Daher muss ich mir nicht erst im Kopf irgendwelche Gründe für Konflikte ausdenken bevor ich darin abtauchen kann, weil das adaptierte Franchise eigentlich im Kern auf ganz andere Dinge setzt als das was das Spiel emulieren will.
                  Da hast du schon recht. Für mich ist da der Sprung nicht weit aber für dich vermutlich schwerer zu akzeptieren.

                  Was mir auch ganz gut gefällt sind die Missionen da die mehr beinhalten als nur Kämpfen.

                  Z.B. haben wir heute eine Standardmission gespielt, wo man einen Planeten erkunden muss. Dazu hat man nur ein Schiff, ein sehr enges Punktelimit und für das Away-Team braucht man zwingend einen Captain und einen Offizier, der dann für mehrere Runden auf dem Planeten ist und dann samt Daten wieder zurückgeholt werden muss. Es gibt 3 Parteien, alle wollen das gleiche und fürs Beamen muss man natürlich für eine Runde die Schilde runterfahren und darf nicht getarnt sein. Ein sehr spannendes Katz und Mausspiel das sich hauptsächlich in den Köpfen abgespielt hat und wo kaum Schüsse gefallen sind.


                  Zitat von Skeletor Beitrag anzeigen
                  Aber lassen wir das. Will dir den Spaß am Spiel auch nicht verderben.
                  Ganz ehrlich, mir gefällt die Diskussion mit dir. Ich kann dir nicht an X-Wing den Spaß verderben und du mir nicht an Attack Wing. Auch ist kein Spiel (abgesehen von den Modellen) besser als das andere dafür sind sie zu unterschiedlich. Ich finde es ziemlich interessant die Unterschiede rauszuarbeiten und zu vergleichen und ich denke unentschlossene finden hier sehr gutes Pro&Contra Material.

                  Außerdem antwortet ja sonst keiner.
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                  • #10
                    Mahlzeit.

                    Also ich selber habe weder Attack Wing noch X-Wing gespielt.
                    Bin auf die Spiele erst kürzlich aufmerksam geworden und finde das pro & contra hier sehr informativ.

                    Interessieren würde mich, ob es die Regel auch auf deutsch gibt, da mein Englisch zu wünschen übrig lässt!
                    "Wir können den Wind nicht ändern, aber wir können die Segel richtig setzen"

                    Kommentar


                    • #11
                      Zitat von Master Chief Beitrag anzeigen
                      Mahlzeit.

                      Also ich selber habe weder Attack Wing noch X-Wing gespielt.
                      Bin auf die Spiele erst kürzlich aufmerksam geworden und finde das pro & contra hier sehr informativ.

                      Interessieren würde mich, ob es die Regel auch auf deutsch gibt, da mein Englisch zu wünschen übrig lässt!

                      Mahlzeit.

                      Freut mich das es für dich informativ war.

                      Grundsätzlich gibt es Attack Wing aktuell nur auf Englisch.

                      Daher wenn du dir keine zusätzliche Arbeit damit machen willst wär X-Wing, da es komplett lokalisiert ist besser.

                      Es gibt auf Youtube aber auch viele Anleitungen Spielberichte und Tutorials auf Deutsch für Attack Wing. Musst dich da halt etwas durchfuchsen.

                      Falls du Fragen hast immer her damit.
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                      • #12
                        Also Youtube videos habe ich mir schon angesehen (leider immer nur auf englisch)
                        Auch habe ich gesehen ,das einge die Modelle neu bemalt haben. Finde die Idee nicht schlecht.

                        Ich habe mir das Regelwerk von Wizkids runtergeladen, dann kann ich schon mal über ;-)

                        Denke nächstes Jahr werde ich mal schauen und mir das Starterkit zulegen, muss nur noch jemanden finden der mitspielt.

                        Ach so, frohe Weihnachten euch allen :-)
                        "Wir können den Wind nicht ändern, aber wir können die Segel richtig setzen"

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                        • #13
                          Wenn du aus Baden kommst, wir freuen uns immer über Mitkapitäne.

                          Unsere Flotten bestehen aktuell aus:

                          Föderation:
                          Galaxy
                          Galaxy
                          Miranda

                          Romulaner
                          D'deridex
                          D'deridex
                          Romulan Science Vessel

                          Klingone:
                          Neg'var
                          Vor'scha
                          Vor'scha

                          Also genug Schiffe das jeder einmal einsteigen und eins nehmen kann.
                          www.planet-scifi.eu
                          Euer Scifi-Portal mit Rezensionen und Kritiken zu aktuellen Büchern und Hörspielen.
                          Besucht meine Buchrezensionen:
                          http://www.planet-scifi.eu/category/rezension/

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                          • #14
                            Komme aus Niedersachen :-)

                            Kauft Ihr die Schiffe im Internet? Wenn ja wo?
                            "Wir können den Wind nicht ändern, aber wir können die Segel richtig setzen"

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                            • #15
                              Ah Schade.

                              Also generell kannst du die Figuren bei Amazon kaufen, die bieten dafür einen UK-Import an.

                              In unserem Stamm-Spieleladen haben sie aber die Figuren vorrätig, daher kaufen wir da.
                              www.planet-scifi.eu
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