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Wahrnehmung beim Beamen

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  • Wahrnehmung beim Beamen

    Beim Beamen wird ja bekanntlich das Orginal aufgelöst und eine Kopie am Zielort erstellt... das verändert ja nichts für die Umwelt, aber was ist mit der eigenen Wahrnehmung? Eigentlich hört man doch dann auf zu existieren und ein Klon lebt weiter, oder mache ich da einen groben Denkfehler?

  • #2
    Offiziell heißt es, dass deine Teilchen von A nach B "fliegen" und dort wiederzusammengestezt werden!
    Die Physik mein aber, dass bei B eine Kopie erstellt wird! Also so wie du es geschrieben hast!

    Kommt drauf an, und um mal vorher zu warnen, das is unteranderem ein sehr theologisches Thema! Gibt es eine Seele? Wenn ja, gehört die dan der Kopie? Oder hat die Kopie keine Seele und meine schwebt durch den Raum? Wenn die Kopie keine Seele hat, ist sie dann vollkommen emotionslos? Kann man ohne Seele überhaupt leben? wenn nein, ist das beamen von lebendigen Objekten mord!

    Und ob man spührt ob man "zersetzt" wird... weiß nich! Wurd noch nich gebeamt! Könnte sein, dass man ganz kurz schmerzen hat als würde einem ein Arm oder so ausgerißen...
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    "The very young do not always do as they are told." aus Stargate The Nox

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    • #3
      <Roter Alarm!!!> Cpt Dingsdax (tz, Captain und na ja... )

      Ei, ei, ei, ei, ei, ei , da scheinst du ja was extrem durcheinander gebracht zu haben (…der Chef-Ingenieur der USS Nimitz verzweifelt).
      Kein Angst, das reparieren wir gemeinsam .

      1. Das was du beschreibst, ist die Quanteneigenschaftsprägung von verschränkten Teilchen. Verschränkte Teilchen sind Quantenpartikel, die bestimmte Quanten Eigenschaften auf unbestimmte Entfernungen ohne Zeitverlust übertragen können, dieses Phänomen bezeichnet Einstein als "Spukhafte Fernwirkung".

      Beispiel:
      Im normalen Alltag liefern sich 2 rotierende Münzen bei Anhalten (Messen) zwei unterschiedliche, vom Zufall bestimmte Ergebnisse - "Kopf" oder "Zahl". Sind beide verschränkt, sind die Ergebnisse nicht voneinander unabhängig, sind könnten beide "Kopf" oder "Zahl" zeigen - egal wie weit die Münzen entfernt, selbst im Delta-Quadranten wäre es so =D.

      Prof. Dr. Anton Zeilinger von der Innsbrucker Uni erzeugte im Jahre 97 mit seinen Assistenten mit Hilfe eines Li-Niobat Kristalls als Refraktor und einem Titan-Saphir-Laser, zwei verschränkte polarisierte Photonen A & B (Alice & Bob genannt).
      Beide Photonen wurden räumlich voneinander getrennt und als eine Datenleitung für ein 3.tes Photon X mit exakten Quantenzustand zum Prägen der Eigenschaften genutzt (math. Nährung des letzten Zustands / "Quanten-Deköhärenz").

      Trick 17 (jetzt wird's haarig!):
      Photon X wurde mit einem sogenannten Bell-Apparat mit Photon A verschränkt. Entspricht diese Verschränkung der ursprünglichen Verschränkung zwischen Photon A und Photon B, so hat Photon B genau denselben Quantenzustand wie Photon X vor der Verschränkung. Photon X ist damit gewissermaßen von "Alice" zu "Bob" teleportiert worden.

      Von: star-voyager.de:
      Eine rotierende Münze A befindet sich auf der Erde und eine Münze B rotiert auf dem Mond. Beide Münzen sind miteinander verschränkt, und zwar so, dass beide Münzen stets unterschiedliche Ergebnisse liefern.
      Angenommen, ein Astronaut auf dem Mond will die Information über den Zustand der Münze A auf der Erde erhalten und dieser Zustand ist vollständig charakterisiert durch die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von "Kopf" oder "Zahl" beim Anhalten der Münze A. Der Astronaut misst also seine Münze. Ergibt der Versuch z.B. "Zahl", so weiß er im selben Moment, dass die Münze auf der Erde "Kopf" ergeben muss. Doch dieses Ergebnis war rein zufällig. Um den Ausgangszustand der Erdmünze A zu charakterisieren, müsste der Astronaut die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von "Kopf" und "Zahl" ermitteln. Leider hat er aber nur einen Versuch, da durch seine Messung (das Anhalten der Münze) der Ausgangszustand seiner rotierenden Münze B für immer zerstört ist.
      Es gibt aber eine raffinierte Möglichkeit, dem Astronauten den exakten Zustand einer dritten rotierenden Münze X auf der Erde mitzuteilen. Eine Messung von X mit der Absicht, dem Astronauten einfach das Ergebnis mitzuteilen, würde wieder nicht zum Ziel führen, denn das Ergebnis sagt nichts über die Wahrscheinlichkeit von "Kopf" oder "Zahl" aus und der Ausgangszustand von X wird zerstört. Deshalb wird das Paar verschränkter Münzen A und B auf Erde und Mond als Datenleitung benutzt und Münze X mit A verschränkt. Anschließend wird festgestellt, welcher Art die Verschränkung ist. Das Ergebnis der Verschränkung kann in einigen Fällen so aussehen, dass X und A wieder stets unterschiedliche Ergebnisse beim Anhalten der Münzen liefern würden, so wie anfangs A und B. Hat eine solche Verschränkung stattgefunden, dann ist augenblicklich klar, dass B auf dem Mond nun denselben Zustand wie X auf der Erde vor der Verschränkung hat. Da die Münzen sonst gleich sind, ist es, als wäre Münze X auf den Mond teleportiert worden.
      Der Astronaut kann von der erfolgreichen Teleportation allerdings noch nichts wissen. Ihm muss erst mitgeteilt werden, dass Münze B nun denselben Zustand wie X hat.
      Die Wahrheit ist das Licht, das uns zum Pfad der Weisheit führt...

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      • #4
        2. Das Beamen von Star Trek funktioniert nach einem anderem Prinzip - laut TM:

        2.1
        Transporter Diagnose
        Die Transporter Diagnose wird in Milisekunden durchgeführt, man will ja nicht in Millarden Teilchen verschwinden.

        2.2
        Zielscan und Koordinatenerfassung
        Die Zielkoordinaten werden in das Transportersystem einprogrammiert. Die Entfernung und die relative Bewegung bezüglich des Zielortes werden durch die Zielscanner überprüft.

        2.3 Energieauslösung und Dematerialisation

        Das zu beamende Objekt wird mit hochauflösenden Quantenscanner und Heisenberg-Kompensator erfasst, um den exakten Zustand zu messen und im Computer gespeichert; das Annular Confinement Beam (ACB - Ringförmiger Eindämmungsstrahl) wird um die zu beamende Person errichtet, damit der Materiestrom des Objekts nicht zerstreut (gut zu sehen, bei ST:Gen, ST:FC, ST:INS - erst der ACB, dann der Materiestrom) . Nun wird die Person mit Hilfe der Phasenübergangssspulen in einen Materiestrom umgewandelt, indem die subatomaren Quark-Bindungen teilweise aufgehoben werden.

        2.4 Zwischenspeicherung im Musterpuffer

        Der Materiestrom wird im Musterpuffer, einer supraleitender Tokamak-Apparatur (benannt nach einem russ. Physiker), zwischengespeichert, bis Dopplerkompensatoren die relative Bewegung zwischen Emitterphalanx und Zielort ausgeglichen haben.

        2.5 Übertragung des Materiestromes

        Übertragung des Materiestrom an eine der Transporter-Emitterphalanxen an der Außenseite des Schiffes. Eingeschlossen in dem ACB wird der Materiestrom von da aus zum Zielpunkt des Transportes gesendet. Anschließend wird über den ACB die Rematerialisierung der Person eingeleitet, indem es bei Phasenübergangsspulen und Quantenscannern zur Funktionsumkehr kommt.

        Also wie du siehst sind das zwei verschiedene Dinge:
        Die Eigenschaften eines Objekts bei einer Quanteneigenschaftsprägung (QEP) werden kopiert, wobei das Original zerstört wird, während man beim Transport 100% zerlegt und zusammengesetzt wird.

        Im interaktiven TM kann man eine Geschmack davon bekommen, wenn man sich in die Enterprise beamt…

        Deswegen mag ich beim QEP nicht den Ausdruck "beamen", er führt zu sehr in die Irre, wenn man sich das ganze mit dem ST Transporter Tech vergleicht. QEP ist ein handlicher Ausdruck von mir, sonst weiß ich nicht wie man's noch bezeichnen sollte. Und nicht wundern, das ich die englischen Audrücke verwende, ich mag die deutsche Amateur Übersetzung nicht…

        Lt. Cmdr Lin
        Die Wahrheit ist das Licht, das uns zum Pfad der Weisheit führt...

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        • #5
          @: Lin:

          Puh, das war ja eine mittlere Vorlesung !

          Ich glaub das zweite war aus einem Technischen Handbuch.

          Wenn es um die Wahrnehmung beim Beamen geht, so wurde glaub ich in der Serie mal gezeigt, dass eine Art weißer Patikelstrom um einen Herum entsteht, die Transporterkanner langsam verblasst, dann alles weis wird und schließlich der Zielort auftaucht. Dabei müssten dann keine Schmerzen entstehen (wurde mal gesagt, glaub ich), es sei den es passiert ein Unfall, das möchte ich mir nicht vorstellen...

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          • #6
            da merkste dann auch net mehr viel von...aber ich bezog mich oben auf das Buch "Die Physik von Star Trek", da wird das nämlich so erklärt...

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            • #7
              Hi Souvreign, hi Cpt DingsdaX,

              @Souvreign: Na ja, ich habe die Frage beantwortet

              Ja stimmt, das zweite war aus dem TM, aber das meiste hatte ich auch im Kopf gehabt.

              @Cpt DingsdaX und Souvreign: Na dann sind wir uns ja alle einig, wie das beamen sich ungefähr aus der subjektiven Sicht aussieht.

              Lt. Cmdr Lin
              Die Wahrheit ist das Licht, das uns zum Pfad der Weisheit führt...

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              • #8
                In einem der ST-Bücher (ich glaube Star Trek Voyager : Mosaik) beschreibt es der Autor so das Janeway während des Beamens ein leichtes kribbeln gespührt hat. Mehr weiß ich nich zu dem Thema.
                The very young do not always do as they are told.
                (Die sehr jungen tun nicht immer das, was man ihnen sagt.)
                [Stargate: Die Macht der Weisen / The Nox]

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                • #9
                  Original geschrieben von Souvreign

                  Wenn es um die Wahrnehmung beim Beamen geht, so wurde glaub ich in der Serie mal gezeigt, dass eine Art weißer Patikelstrom um einen Herum entsteht, die Transporterkanner langsam verblasst, dann alles weis wird und schließlich der Zielort auftaucht. Dabei müssten dann keine Schmerzen entstehen (wurde mal gesagt, glaub ich), es sei den es passiert ein Unfall, das möchte ich mir nicht vorstellen...
                  Das ist aus der TNG-Folge "Todesangst beim Beamen" ("Realm of Fear" Folge 128, zweite Episode der sechsten Staffel). Und der "glückliche" war Reginald Endicott Barcley III, der nebenbei kleine Transportermonster erspähen durfte
                  »We do sincerely hope you'll all enjoy the show, and please remember people, that no matter who you are, and what you do to live, thrive and survive, there are still some things that make us all the same. You, me, them, everybody!«

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                  • #10
                    Also das man irgendetwas schmerzhaftes beim beamen spürt wurde auf jeden Fall nie gesagt.
                    Es mag vielleicht unangenehm sein und ein bisschen kribbeln. Aber Barcley hätte wohl noch viel mehr Angst vorm beamen, wenn es weh tun würde.

                    Hugh
                    Wir sind allet Borg. Und Du ooch gleich. Dein Widastand kannste vajessen. Weil wa nämlich Deine janzen Eijenschaften in unsre mit rintun werden. So sieht det aus.

                    Generation @, die Zukunft gehört uns.

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                    • #11
                      Wo habe ich behauptet, daß er Schmerzen hatte? Er hat nur diese Viecher gesehen und niemand wollte ihm das glauben.

                      Es ging mir nur darum, daß dies afaik der einzige Moment war, wo man bei ST den Effekt mit eigenen Augen sehen konnte.

                      Und in Büchern wird fast immer diese Schilderung weitergeführt....

                      btw.: Voyagerbücher sollte man nicht allzu ernst nehmen....
                      »We do sincerely hope you'll all enjoy the show, and please remember people, that no matter who you are, and what you do to live, thrive and survive, there are still some things that make us all the same. You, me, them, everybody!«

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                      • #12
                        Original geschrieben von Sternengucker
                        Wo habe ich behauptet, daß er Schmerzen hatte?
                        Du hast das nicht, aber weiter oben wurde das glaube ich mal behauptet.

                        Desweiteren hatte Barcley glaube ich Schmerzen, als ihn dieses "kleine Transportermonster" gebissen hatte.

                        Das hatte aber nichts mit dem Beamvorgang an sich zu tun.

                        Hugh
                        Wir sind allet Borg. Und Du ooch gleich. Dein Widastand kannste vajessen. Weil wa nämlich Deine janzen Eijenschaften in unsre mit rintun werden. So sieht det aus.

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                        • #13
                          Es ging mir nur darum, daß dies afaik der einzige Moment war, wo man bei ST den Effekt mit eigenen Augen sehen konnte.
                          Ich glaub man sieht es auch noch mal in ein oder zwei Voyagerfolgen (und in Elite Force )

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                          • #14
                            Original geschrieben von Souvreign


                            Ich glaub man sieht es auch noch mal in ein oder zwei Voyagerfolgen (und in Elite Force )
                            An Voyager kann ich mich auch erinnern, dass es da mal gezeigt wurde.

                            EF ist allerdings noncanon.

                            Hugh
                            Wir sind allet Borg. Und Du ooch gleich. Dein Widastand kannste vajessen. Weil wa nämlich Deine janzen Eijenschaften in unsre mit rintun werden. So sieht det aus.

                            Generation @, die Zukunft gehört uns.

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                            • #15
                              Ahhh....wir haben den teuersten derartigen Effekt ganz vergessen!

                              Die Son'a in Insurrection wurden auch vor den "Augen" der Kamera gebeamt. Dabei nahm man zwar nicht durch die Augen der Gebeamten wahr, aber die externe Sicht sollte wohl verdeutlichen, was diese Fieslinge wahrnahmen....
                              »We do sincerely hope you'll all enjoy the show, and please remember people, that no matter who you are, and what you do to live, thrive and survive, there are still some things that make us all the same. You, me, them, everybody!«

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