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Wie funktioniert(e) die Impfung mit humanoiden Genen?

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  • Wie funktioniert(e) die Impfung mit humanoiden Genen?

    In der TNG-Folge "Das fehlende Fragment" haben wir ja erfahren, dass die Ähnlichkeit der Rassen kein gigantischer Zufall ist (oder gar durch zu niedrige Budgets zustande kam), sondern, dass vor langer Zeit Urhumanoide kurz vor dem Untergang standen und deshalb ihr genetisches Material im Weltraum verstreut haben.

    Mich würde aber interessieren, wie genau das funktionieren soll. Haben die Aliens samenkornartige Organismen ausgesandt, die sich in kompatible Spezies wie ein Parasit festgsetzt haben, und die Gene ihrer Wirte von Generation zu Generation immer stärker in Richtung Humanoid umgewandelt haben?

    Ebenfalls interessant finde ich die Frage, wann und bei welcher Spezies (auf der Erde) dieser Eingriff stattgefunden hat. Es ist unwahrscheinlich, dass es Primaten waren, denn mit diesen sind wir ja zu 99% genetisch identisch. Dass solche Wesen auf den verschiedensten Planeten einfach "da" waren, ist also fast genauso unwahrscheinlich wie, dass sich überall von alleine humanoide Wesen gebildet haben. Deshalb denke ich, dass der Eingriff wesentlich früher stattgefunden hat. Kann man im Star Trek-Universum deshalb überhaupt noch von Evolution sprechen?

  • #2
    Erst einmal war der Plot dieser Folge doch recht stark konstruiert und von der Grundidee doch recht unglaubwürdig.

    Ansonsten weis ich nicht was zeitlich dazu gesagt wurde wann der Eingriff stattfand. Man könnte davon ausgehen, dass bestimmte Lebensformen, die humanoide hervorbringen können so modifiziert wurden, dass sie sich innerhalb einer relativ Langen zeit vom Primaten (oder was auch immer) zum Humanoiden entwickeln.

    Ansonsten gibt es hier wohl weisere Leute als ich...

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    • #3
      Geh lieber davon aus, daß uns Q in All good Things verarscht hat und keines der Lebewesen der Erde auf dieser entstanden ist....

      Auf jeden Fall klingt das besser als der parasitäre Erklärungsversuch.

      Man geht hin und baut eine DNS-Quelle, die letztlich die Tendenz zu humanoider Konstruktion unterstützt, die schießt man auf jede Menge unbewohnter Planeten und wartet 2-3 Mrd. Jahre ab. Fertig sind die "Nachfahren".

      btw. Mich würde viel mehr interessieren wie das Bluttropfen Hologram aus derselben Folge funktionierte... ein Handgriff an den Fels und schon kommt eine uralte Botschaft zum Vorschein, na klar
      »We do sincerely hope you'll all enjoy the show, and please remember people, that no matter who you are, and what you do to live, thrive and survive, there are still some things that make us all the same. You, me, them, everybody!«

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      • #4
        Die Flge war ja allgemein als Hommage an TOS konzipiert, was man auch an AUftreten aller großen Rassen, den Eigenheiten derselben und der übergroßen Botschaft sehen kann, also ich würde diese Folge nicht so ernst sehen.

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        • #5
          Also natürlich war die Folge nicht so suuuuuuper realistisch. Aber interessant war sie doch, oder nicht? Ich hab sie auf jedenfalls geliebt, muss ja nicht immer alles total logisch sein. Naja, aber jetzt zum eigentlichen Thema: Hat dieser Alien nicht gesagt, es hätte außer ihne ÜBERHAUPT kein leben gegeben? so dass sie keine parasiten eingesetzt haben, um schon vorhandenes Leben zu verändern, sondern dass sie überall den Urkern des Lebens abgelassen hätten? Aber da tut sich schon wieder ein neuer Fehler auf. Soweit ich das verstanden hab ist Evolution doch die absolute Ablehnung eines Planes, im Gegenteil, es entwickelt sich immer gerade das, was sich so empfiehlt, und mt der Zeit wird es halt immer besser, oder? Könnte mich vielleicht mal ein Evolutionsbiologe aufklären?
          Also jetzt nicht das mit den Bienchen und den Blümchen
          SIE haben vielleicht Haare, aber ICH habe Charackter!!!

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          • #6
            Original geschrieben von Louis Zimmerman
            Also natürlich war die Folge nicht so suuuuuuper realistisch. Aber interessant war sie doch, oder nicht? Ich hab sie auf jedenfalls geliebt, muss ja nicht immer alles total logisch sein. Naja, aber jetzt zum eigentlichen Thema: Hat dieser Alien nicht gesagt, es hätte außer ihne ÜBERHAUPT kein leben gegeben? so dass sie keine parasiten eingesetzt haben, um schon vorhandenes Leben zu verändern, sondern dass sie überall den Urkern des Lebens abgelassen hätten? Aber da tut sich schon wieder ein neuer Fehler auf. Soweit ich das verstanden hab ist Evolution doch die absolute Ablehnung eines Planes, im Gegenteil, es entwickelt sich immer gerade das, was sich so empfiehlt, und mt der Zeit wird es halt immer besser, oder? Könnte mich vielleicht mal ein Evolutionsbiologe aufklären?
            Also jetzt nicht das mit den Bienchen und den Blümchen
            Die Evolutionsbiologen haben zum einen keine Referenzobjekte, zum vergleichen der Evolution. Erst ab dem 42ten Planeten wird das wirklich deutlich

            Zum anderen haben sie eben nie nach dem "Keim" gesucht, sondern immer nur nach den "Abweichungen". Was man nicht sucht findet sich aber schwerer....normalerweise jedenfalls.

            Star Trek hat eben eine Erklärung geliefert, auf die die Biologie ohne die Möglichkeit die Gene aller bekannten humanoiden Rassen, bzw der Ökosphären die sie hervorgebracht haben, zu vergleichen. Erst dann wird es offentsichtlich, WO das Schema sitzt und WIE es funktioniert.
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            • #7
              Ich denke nicht, dass das wirklich funktionieren würde. Wie groß ist denn die Wahrscheinlichkeit, dass man diesen Teil des Genoms über 4 Mrd a vor Mutation schützen kann? Ich glaube nicht, dass das funktionieren würde. Außerdem müssten die Gene ja auf allen Planeten zu relativ gleichen Evolutionen führen, was ja in dieser einen Folge, als sich die Enterprise-Besatzung diesen Retrovirus einfängt, völlig anders dargestellt wird.
              Für meine Königin, die so reich wäre, wenn es sie nicht gäbe ;)
              endars Katze sagt: “nur geradeaus” Rover Over
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              • #8
                Zudem war in diesem DNS-Code ja nicht nur die humnoide Form festgelegt, sondern auch noch die Botschaft, die diese Frau da zum Schluss erzählte. Ist also wirklich von vorne bis hinten Müll, die Story. Aber sie ist Canon.

                Im Übrigen frage ich mich, wie diese Theorie die humanoide Form der Rassen im Delta- und Gammaquadranten erklären soll...
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                • #9
                  Soweit ich mich erinnere, sagte sie, sie hätten die humanoiden Gene über die ganze Galaxis ausgestreut. Fragt sich dann, warum die Borg oder das Dominion nicht bei der Suche mitmischten...

                  Das ganze ist natürlich unsinn, es gibt keine gesteuerte Evolution. Dazu kommt, dass, wäre die Erde nicht vor 65 Millionen Jahren von einem Asteroiden getroffen worden, die Dinosaurier wahrscheinlich noch heute existieren würden. Da nimmt es mich wunder, wie die Gene der Urhumanoiden Einfluss auf die Asteroidenbahnen nehmen konnten. Weiter ist es unwahrscheinlich, dass bei einer Evolutionszeit von 4 Milliarden Jahren die Entwicklungsunterschiede zwischen den "Konkurrenten" kaum mehr als ein paar Tausend Jahre betragen. Das wäre ein Abweichung von nur etwa 0.000001 Promille!
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                  • #10
                    Soweit ich mich erinnere, sagte sie, sie hätten die humanoiden Gene über die ganze Galaxis ausgestreut. Fragt sich dann, warum die Borg oder das Dominion nicht bei der Suche mitmischten...
                    Spekulatur:
                    Vielleicht hatten die "ERSTEN" genug Erfahrung mit Entwicklungszeiten und Ausdehnungsprozessen, um zu erkennen, daß es sehr unwahrscheinlich ist, dass eine einzige Rasse Spuren in der gesamten Galaxis entdecken können würde.

                    Ich vermute einfach mal, dass sie einen Mittelwert aus Alter der Zivilisation und Entwicklungsgeschwindigkeit von Hochtechnologie wie Warpantrieb und Co genommen haben, dann errechneten, welche Einzugs und Einflussgebiete sich daraus ergeben und die Galaxis entsprechend in Häppchen aufgeteilt. Einer für jeden Quadranten zB oder 2 Dutzend insgesamt, die sich dann halbwegs gleichmässig verteilen.

                    Vielleicht wäre es ohne die großmaßstäbliche Ausdehnung des "menschlichen Imperiums" (also der UFP) niemals genug Genmaterial aus "unserem Los" zusammengekommen, um eine Suche zu rechtfertigen, aber so haben sich die Bereiche überdeckt und ein Muster wurde sichtbar....

                    Wie gesagt, nur eine Vermutung. Macht euch euren eigenen Reim darauf.
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                    • #11
                      Original geschrieben von Bynaus
                      Soweit ich mich erinnere, sagte sie, sie hätten die humanoiden Gene über die ganze Galaxis ausgestreut. Fragt sich dann, warum die Borg oder das Dominion nicht bei der Suche mitmischten...
                      Es bliebe auch die Frage, weshalb man dann die codierten Segmante nur in unserer "unmittelbaren Nachbarschaft" findet und nicht auch in den anderen Quadranten, oder wäre es denkbar, dass diese Urrasse für jeden Quadranten einen eigenen Code versteckt hätten?

                      Ich glaube, das ist Humbug. Man wollte halt einfach nur eine Erklärung, weshalb alle Völker so viele Gemeinsamkeiten haben und sich sogar untereinander fortpflanzen (ja wo pflanzen sie sich denn hin?) können. Leider hat man die Sache dabei nicht so vollkommen durchdacht.
                      Für meine Königin, die so reich wäre, wenn es sie nicht gäbe ;)
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                      • #12
                        Spocky also meine Vermutung wäre ja jeder Quadrant mindestens einen eigenen COdesatz, vielleicht auch alle 7-8ooo Lichtjahre Radius einen Satz...

                        Denn schau mal, die Föderation ist schon relativ weit (man kennt immerhin 19% der Galaxie), dennoch hat nur ein einziger Mann dieses "Rätsel" gefunden und die Wissenschaft hat ihn ausgelacht. Wenn jetzt zB das Dominion den Krieg gewonnen hätte wäre das Wissen schon wieder verloren gewesen...
                        Wenn auf 20% der Milchstraße schon nur ein Volk die Spuren richtig deuten kann (die anderen folgten ja eher den Spuren von Picards Exprof) und das wo sich rundum viele hundert Jahre Erfahrung tummeln (Vulkanier, Klingonen, Bajoraner). Wie wahrscheinlich ist es, daß ein Kazon auf solche Spuren stoßen würde?

                        Und würden die Gründer wirklich Interesse daran haben in ihrem Bereich die Spuren auszuwerten?

                        Damit wären schon 2 Bereiche verloren aus denen wohl nie Spuren nach außen dringen würden solange die momentanen Chefs ander Macht sind (vonden Borgs ganz zu schweigen). Dennoch ist die Botschaft "vollständig" gewesen und konnte "gelesen werden". Klingt das, als ob man die Hinweise aus allen 100,000 Lichtjahren Milchstraße suchen müsste?

                        Die "Zellenlösung" scheint mir am Plausibelsten, weil sie die relativ geringsten Grundvoraussetzungen erfordert. Und wer in den Genen die Splitter von Landkarte und Botschaft miteinkodieren kann, den sollte auch das Erstellen von sagen wir mal 25 verschiedenen Sätzen an Geninfos nicht vor unlösbare Schwierigkeiten stellen, oder
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                        • #13
                          @ Sternengucker: Ist ja alles schön und gut, nur kann das die Urrasse nicht vorhersehen. Wie sollte sie. Sie muss davon ausgehen, dass ihre nachkommen - wenn sie sie schon in der ganzen Galaxie verbreiten - auch einigermaßen homogen verstreut sein werden. Dazu gehört dann eben auch, dass sie die Spuren entweder homogen über alle Quadranten verstreuen. Meinetwegen ja auch 25 verschiedene Spuren, aber mir will im Moment nicht so ganz in den Kopf, worauf du mit deinem letzten Post raus willst. Willst du sagen, dass es vielleicht überall eigene Codes gibt, sie dort aber nicht gefunden wurden? Ist das für dich die Zellenlösung?

                          Ich weiß nicht, für mich wärs halt am logischten, dass - wenn sie schon hoffen, dass alle Völker in Frieden miteinander auskommen - sie auch alle an einen gemeinsamen Ort kommen sollen und nicht an 25 verschiedene Orte.
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                          • #14
                            Ich meinte, dass es ziemlich unwahrscheinlich ist, dass sich eine Rasse lange und weit genug entwickelt und ausbreitet, damit sie sowohl die Möglichkeit hat in allen 4 Quadranten zu suchen, als auch noch Interesse an solchen "Rätseln".

                            Wenn eines von beidem fehlt, wäre es reichlich blöd, wenn man die Hinweise (die "alle" gefunden werden müssen, wie man in der Folge ja sehen konnte, zumindest habe ich das halbwegs so gesehen/verstanden, dass es erst ging als alle Gene komplett waren) zu weit auseinanderhält. Dann würde es wohl kaum je einer finden.

                            Also geht man einen Schritt kleiner vor, streut nicht nur einen Satz aus, der komplettiert werden muss (also bei unserem Beispiel Menschen, Cardies, Klingonen usw) sondern mehrere, damit trotzdem die gesamte Galaxie abgedeckt werden kann (so wie man f+ür Handys auch viele Basisstationen braucht, die jeweils für einen bestimmten Bereich zuständig sind... das wäre dann eine "Zellenlösung", weil die einzelnen Bereiche auch alsZelle bezeichnet werden.)

                            Also gäbe es immer für die Gene, die in relativer Nachbarschaft ausgesät wurden eine gemeinsame Botschaft usw. zB

                            -Cardies, Menschen, Klingonen (haben wir gesehen.
                            -Karemma, Dominionopfer (suchen IMHO nicht, weil das Dominion da wohl wasgegen hätte, wenn alle entdecken, dass sie "verwandt sind")
                            -Kazon, Ocampa, Hirogen

                            Das wären ungefähr gleichgroße Bereiche, wobei drei solche Zellen natürlich zu wenig wären um die ganze Galaxis abzudecken. Da bräuchte es mehr.

                            Macht aber nichts, wer 1 mio Welten "befruchten" konnte, dürfte kein Problem haben 20 verschiedene Sequenzen


                            Oh, und was man nicht vergessen sollte: Wenn man sich erstmal auf die Fährte eines dieser Gencodes gesetzt hat, könnte man auch andere Zellen erreichen, da aber keine Nachricht fürdie eigene Zelle enthalten ist, könnten sie unentdeckt bleiben, denn ihr Code ist ja komplett anders... Es bräuchte also kein Widerspruch zu der Sendung sein
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                            • #15
                              Was mich aber trotz allem noch wundert: Wie kann eine Rasse aussterben, die über die ganze Galaxis verbreitet ist? Ich halte es für ausgeschlossen, dass sie durch eine Epidemie ausgelöscht wurden, dazu sind die Maße zu groß. Supernova-Explosionen und ähnliche katastrochen fallen auch weg. Die wirken sich ebenfalls in nur relativ geringen Bereichen aus. Selbst der Zusammenstoß zweier Galaxien könnte dies nicht bewirken, da - trotz der immensen Anzahl an Sternen - die Wahrscheinlichkeit, dass es auch nur eine einzige stelare Kollision gibt bei nahe Null liegt. Die "Zwischenräume" sind einfach um ein vielfaches Größer. Außerdem wüsste ich nicht, dass es in der Milchstraße dafür überhaupt ein Anzeichen gibt (Naja, mal abgesehen, dass sie in 5 Ga mit Andromeda kollidieren wird, aber das ist ja noch Zukunftsmusik).
                              Für meine Königin, die so reich wäre, wenn es sie nicht gäbe ;)
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