Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Universalübersetzer

Einklappen
X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Universalübersetzer

    Hallo zusammen,
    ich frage mich schon seit einiger Zeit, wie das denn mit den Universalübersetzern (oder Juniwörseltränsläytoren) ist...
    Haben diese Dinger eine eigene Intelligenz?????

    Ich kann es mir zwar nicht vorstellen, aber ich will euch mal darüber aufklären, wie ich denn auf diese Idee komme: Stellt euch ein Gespräch zwischen einem Klingonen und einem Mensch im 24. Jahrhundert vor... Der Mensch sprich (welch Wunder) englisch, der Klingone eigentlich auch, aber man soll sich ja vorstellen, er spreche klingonisch! So, der Mensch kann ja kein klingonisch, also hat er einen Universalübersetzer, mit dem er den Klingonen verstehen kann (weil der Übersetzer, weiß der Teufel wie, alles in englisch übersetzt!).
    Nun sagt der Mensch etwas in englisch, das der Klingone in klingonisch zu hören bekommt und das ihm garnicht gefällt. Also, so ist es bei Star Trek üblich, wirft der empörte Klingone dem Menschen ein böses klingonisches Wort an den Kopf, das der Universalübersetzer ja nun eigentlich übersetzen müsste, doch nein, es kommt auf der anderen Seite in klingonisch an, sodass es der Mensch auch ja nicht versteht!

    Meine Frage: Woher weiß der Übersetzer, dass der Klingone den Menschen in diesem Moment beleidigen will und er dies nicht zu übersetzen braucht?????

    Macht euch mal Gedanken darüber, denn eure Meinung interessiert mich!

    Grüße,
    BK2002
    The Daily Trekker

  • #2
    re: Universalübersetzer

    Original geschrieben von Borgking2002
    Meine Frage: Woher weiß der Übersetzer, dass der Klingone den Menschen in diesem Moment beleidigen will und er dies nicht zu übersetzen braucht?????

    von was für eine intelligents redest du?


    der hat vielleicht ne Badwords Liste und da schickt er eben alles in klingonisch durch, was draufsteht .

    Kommentar


    • #3
      Ich gehe mal davon aus, dass künstliche Intelligenz seit dem 22. Jahrhundert schon ziemlich weit fortgeschritten ist. Dies betrifft nicht nur die Universalübersetzer. Computer können verbale Befehle interpretieren - und das auch im Kontext. Sie können also auch "zwischen den Zeilen lesen". Als Beispiel fällt mir ein, dass Riker in der Originalfassung von "11001001" auf dem Holodeck "...a bone for me" verlangt und eine Posaune erhält, anstatt eines Hundeknochens. Ebenso weiß der Computer immer, wann eine Tür zu öffnen ist und wann nicht. Der Computer interpretiert aufgrund des Verhaltens und dem, was derjenige sagt, wenn er sich auf eine Tür zubewegt, ob er den Raum wirklich verlassen will oder nicht.
      Beim Universalübersetzer ist es ähnlich. Aus dem Kontext heraus, weiß das Gerät, wie die Sprache zu übersetzen ist. Wie das allerdings absolut lippensynchron geht, ist mir ein Rätsel. Vermutlich kann der Universalübersetzer auch Gedanken lesen.

      Kommentar


      • #4
        Die Universalübersatzer sind aber hallo so was von Intelligent.

        Ich denke da z.B. an TNG-"Darmok"

        Das Teil konnte übersetzen: "aeine Arme offen", "seine Augen unbedeckt", "ihre Gesichter schweißbedekcht", "mit losgemachten Segeln", usw.

        Unglaublich! DasDing hat Wort für Wort übersetzt, aber keine Ahnung vom Kontext!

        Was für Babelfisch: Übersetzt korrekt wortwörtlich, ohne das Vokabular zu kennen....

        Das nenne ich nicht nur intelligent, sondern nachgerade GENIAL!
        ---Werbung--- Hier könnte Ihre Signatur stehen! Nur 20 Euro im Monat.

        Kommentar


        • #5
          Die Universalübersetzer sind ja schon cool. Aber wann wurde mal gesagt wie die Dinger funktioniern?

          Wenn ein Klingoen etwas zu einem Menschen sagt. Hört das der Mensch ja auf seiner Muttersprache (z.b. Englisch). Aber warum hört er das klingonische Wort nicht?? Die Schallwellen können doch nicht vom Übersetzer abgefangen werden, oder??
          Im vorzeitigen Ruhestand.

          Kommentar


          • #6
            Kennst du den Newsletter von voyager-center.de (Star-Trek-Times) ? Da wurde in einer der letzten ausgaben aufs detail erklärt wie die dinger funktionieren. Habs leider schon gelöscht und nen Link kann ich auch nich geben. Aber ich seh mal nach obs ein Archiv gibt!

            @ Ross (siehe unten) : Hab leider keine TM !
            Zuletzt geändert von Adm. Harry Scott; 22.05.2002, 12:01.
            The very young do not always do as they are told.
            (Die sehr jungen tun nicht immer das, was man ihnen sagt.)
            [Stargate: Die Macht der Weisen / The Nox]

            Kommentar


            • #7
              in der TM steht es auch..

              ach noch was... zu schimpfwörtern.. Sie werde meistes mit einer anderen Amplitude ausgesprochen als normale wörter..

              zB arschloch sagt man auch anders mit mehr Emotion als zB Tischdecke..


              also das erkennt sehr wohl der UST und weiss daher nicht zu übersetzen

              Kommentar


              • #8
                will nich spielverderber sein

                aber ich denke, daß man nicht "wörtlich" nehmen sollte, in welcher Sprache wir (die Zuschauer) das Gesprochene hören.

                Mal ehrlich, es klänge doch halb so dramatisch, wenn der Klingone knurren würde:

                "Mach´s gut!"

                anstatt:

                "Q´pla!"

                Ich bin im übrigen überzeugt, daß selbst der beste Universalübersetzer in noch so ferner Zukunft keine Emotionen erkennen, interpretieren und/oder ausdrücken kann.

                Wenn ein Mensch und ein Klingone sich unterhalten und beide einander verstehen (im weiteren Sinne), dann liegt das nur zum rein sprachlichen Teil am Übersetzer. Beide Gesprächspartner brauchen einiges an Erfahrung und Wissen, um Mimik, Gestik und die (übersetzen) Worte richtig zu deuten.#

                Ironie zum Beispiel. Das rafft keine Maschine.

                Gruß,

                Pirx
                Versucht, die Welt ein bißchen besser zu hinterlassen, als ihr sie vorgefunden habt.

                Baden-Powell, Gründer der Weltpfadfinderbewegung

                Kommentar


                • #9
                  Wenn ein Klingoen etwas zu einem Menschen sagt. Hört das der Mensch ja auf seiner Muttersprache (z.b. Englisch). Aber warum hört er das klingonische Wort nicht?? Die Schallwellen können doch nicht vom Übersetzer abgefangen werden, oder??
                  Gut, ich denke dass hat man den Zuschauern zuliebe getan! Stell dir mal vor, man würde immer sowohl das originale als auch das übersetzte Wort hören! Das wäre so anstrengend wie Nachrichten gucken und man soll sich doch bei Star Trek zurücklehnen und die Story genießen können!

                  BK2002
                  The Daily Trekker

                  Kommentar


                  • #10
                    Genau, BK2002, das denke ich auch.

                    Ich meine auch irgendwo mal gelesen zu haben, daß die Ursprungssprache durch Wellenüberlagerungen, die vom UÜ erzeugt werden, unhörbar gemacht wird (umgekehte Amplituden), damit man nicht doppelsprachig hören muß.

                    Gruß,

                    Pirx
                    Versucht, die Welt ein bißchen besser zu hinterlassen, als ihr sie vorgefunden habt.

                    Baden-Powell, Gründer der Weltpfadfinderbewegung

                    Kommentar


                    • #11
                      Wie funktioniert der Universalübersetzer?

                      Hallo!
                      Ich habe eine Frage zum Universalübersetzer: Wie funktioniert der eigentlich genau? Es wird ja simultan übersetzt, aber man hört nie die ursprüngliche Stimme desjenigen der spricht. Außerdem übersetzt er auch nicht immer; es gibt Situationen, in denen man verschiedene Rassen in ihrer Muttesprache reden hört (besonders Klingonen), obwohl der Übersetzter in der Lage wäre zu übersetzten.
                      Nun, ich weiß, dass der Übersetzter die Gehirnwellenfrequenzen des Sprechers scannt, und diese dann gleich in die andere Sprache überträgt, und dass deswegen kein Zeitverlust beim übersetzten entsteht, aber warum man trotzdem nicht die Originalsprache des Sprechers hört, ist mir unklar.
                      Würde mich freuen, wenn jemand weiß wie er funktioniert, oder funktionieren könnte und es mir erklärt.

                      Kommentar


                      • #12
                        Nun, das Prinzip ist eigentlich ganz einfach, wenn mans mal begriffen hat... ;-) (frei nach Quark, DS9, "Kleine Grüne Männchen"
                        Nur weiss leider niemand, WIE es denn wirklich funktionieren soll... Einfach, dass es unbedingt notwendig ist, so was wie einen Universalübersetzer zu haben, wenn die Serie funktionieren soll...
                        Planeten.ch - Acht und mehr Planeten (neu wieder aktiv!)
                        Final-frontier.ch - Kommentare vom Rand des Universums

                        Kommentar


                        • #13
                          Naja, schön wär´s schon, wenn es vorher durchdacht worden wäre, wie das Ding nun funktioniert. Z.B. wäre ein Prinzip wie beispielsweise in Farscape doch ganz interessant: Dort gibt es "Übersetzungsmikroben" mit denen man quasi "infiziert" wird, und die sich dann im Gehirn festsetzen und fremde Sprachen (auf irgendeine Weise) dann übersetzen, sodass man diese Sprachen immer in seiner Muttersprache hört. (Wie genau nun dies vonstatten gehen soll weiß ich zwar auch nicht, die Idee finde ich aber ganz gut.) So ähnlich könnte doch der Übersetzter auch funktionieren: Der Übersetzer übersetzt die fremde Sprache, sendet ein Signal in einer bestimmten Frequenz direkt ins Sprachzentrum des Zuhörers, und der "hört" dann sozusagen das Gesagte in seiner Muttersprache. Wie auch immer, im Grunde ist es eh nicht so wichtig, ich kann bloß nicht mehr aufhören darüber nachzugrübeln.
                          Dennoch vielen Dank für´s antworten.

                          Kommentar


                          • #14
                            @hatani, ich glaube wer das fehlerfrei, funktionierend und logisch erklären könnte wäre auch bei Paramount ein gesuchter Mann... das mit den Gehirnwellen ist z.B. anbetrachts der normalen Sternenflottentechnik schonmal Humbug, sowas können die Herren und Damen Techniker bei Star Trek nichtmal im Entferntesten, bzw könnte auch im Replikator verwendet werden (selektiv nutzen das höchstens die Türen und die Kommunikatoren, wobei die auch noch überlichtschnell funktionieren, also erst agieren und dann das Ereignis bemerken auf das sie reagieren sollten )

                            Einfache Wahrheit: sie funktionieren in etwa nach diesen Schemata, sind prinzipiell aber von den Serienmachern so chaotisch angelegt worden, weil man sie als wichtiges plot-driven element" brauchte. Heute so, morgen wieder anders.
                            Ne schlüssige Theorie ist unmöglich, weil vor dem Drehen niemand überlegt wie es genau funktioniert sondern umgekehrt gesagt wird: so muss das wirken und die Erklärungen humpeln immer maximal ein paar Folgen hinterher
                            »We do sincerely hope you'll all enjoy the show, and please remember people, that no matter who you are, and what you do to live, thrive and survive, there are still some things that make us all the same. You, me, them, everybody!«

                            Kommentar


                            • #15
                              Zitat von hatani
                              Naja, schön wär´s schon, wenn es vorher durchdacht worden wäre, wie das Ding nun funktioniert. Z.B. wäre ein Prinzip wie beispielsweise in Farscape doch ganz interessant: Dort gibt es "Übersetzungsmikroben" mit denen man quasi "infiziert" wird, und die sich dann im Gehirn festsetzen und fremde Sprachen (auf irgendeine Weise) dann übersetzen, sodass man diese Sprachen immer in seiner Muttersprache hört. (Wie genau nun dies vonstatten gehen soll weiß ich zwar auch nicht, die Idee finde ich aber ganz gut.) So ähnlich könnte doch der Übersetzter auch funktionieren: Der Übersetzer übersetzt die fremde Sprache, sendet ein Signal in einer bestimmten Frequenz direkt ins Sprachzentrum des Zuhörers, und der "hört" dann sozusagen das Gesagte in seiner Muttersprache. Wie auch immer, im Grunde ist es eh nicht so wichtig, ich kann bloß nicht mehr aufhören darüber nachzugrübeln.
                              Dennoch vielen Dank für´s antworten.
                              Die Übersetzungsmikroben sind übrigens ein klarer Babelfischverschnitt.

                              Dieser besondere Fisch ist der Übersetzer in Douglas Adams SF Comedy Buchreihe "Per Anhalter durch die Galaxis" (Hitchhikers Guide to the Galaxy).
                              Zuletzt geändert von Morn; 16.07.2004, 23:28. Grund: So besser, Sterni?

                              Kommentar

                              Lädt...
                              X