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Subkontinent Indien im 24. Jh.

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  • Subkontinent Indien im 24. Jh.

    Ich wollt mal wissen, wie es im 24. Jahrhundert mit dem Subkontinent Indien aussieht! Ich meine, immerhin schiebt der sich ja immer weiter unter die...eurasische (?) Platte, und das Himalaya wird dadurch auch immer größer.

    Also, hier meine Frage:
    Wie viel gibt es von der indischen Platte noch (sichtbare Fläche, im Vergleich zu Heute)
    Und wie sie es überhaupt im 24. Jahrhundert mit der Plattenverschiebung aus?

    Lieg San Fransisco neben Los Angeles, usw.

    Ich freu mich auf eure Antworten
    I'm the MasterOfMoon!

    Coya anochta zab.

  • #2
    schau 400 Jahre in die Vergangenheit und vergleiche, du wirst kaum unterschiede sehen, die sieht man erst bei 100.000den von jahren. Das wird noch genauso aussehen wie heute

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    • #3
      Wie Radi schon sagte sind solche Veränderungen nur sehr langfristig zu beobachten. In 400 Jahren wird der Himalaya vielleicht um ein paar Zentimeter gewachsen sein, aber eine sichtbare Verschiebung wird nicht vorliegen, zumal sich die Frage stellt, ob man nicht in der Zukunft die Plattenaktivität kontrollieren kann.
      Recht darf nie Unrecht weichen.

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      • #4
        Die Geschwindigkeit der Kontinentalplattenverschiebung beträgt heute im Durchschnitt etwa 5cm/Jahr.
        In den nächsten 300 Jahren wird sich der indische Subkontinent also maximal 300*0,05m=15 Meter(!) in die eurasische Platte bohren.

        Allein der Staat Indien hat eine Nord-Süd-Ausdehnung von 3200 Kilometern.

        Wir reden hier also von einem Verhältnis von

        3200000 zu 15!

        In Prozenten ausgedrückt: Der in indische Staat wird in den nächsten 300 Jahren in Nord-Süd-Richtung auf

        100/3200000*3199985=99,99953125%

        seiner bisherigen Größe gestaucht.

        Und selbst diese Annahme ist noch sehr hoch: Denn

        1. Ist die indische Platte ist ja sogar noch mal um einiges größer als der indische Staat.

        und

        2. Wird die eurasische Platte ebenfalls gestaucht, was dazu führt, dass sich die indische Platte sich nur halb so stark verformen dürfte, wie oben angenommen!

        Aber selbst, wenn man diese Faktoren außer Acht lässt: Das Ergebnis ist eindeutig.


        Für ein menschliches Leben, ja selbst für ganze menschliche Zivilisationen, äußert sich das Problem der Kontinentalverschiebung in Erdbeben, Vulkanausbrüchen und gerissenen Unterseekabeln.
        Nicht aber in geographischen Veränderungen großen Ausmaßes.
        Da müssen wir uns schon mehr um die Erderwärmung sorgen....



        P.S: Gehört dieser Thread nicht in "Wissenschaft und Technik"?
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        • #5
          Ich kann Lucky Guy nur zustimmen. Mit Plattengeschwindigkeiten von 1 - 15 cm pro Jahr kann sich jeder selber ausrechnen, dass sich da in 300 Jahren nicht viel bewegt.

          PS: Die Plattenaktivität zu kontrollieren dürfte 1. sehr schwer sein, und 2. wäre das ziemlich töricht (zumindest wenn die Kontrolle dem Zweck des Stopps der Plattenbewegung dient): denn die Erde verliert dank der Plattenbewegung konstant ihre Erdwärme. Ansonsten hätten wir hier Zustände wie auf der Venus (die (fast) keine Plattentektonik hat), wo die gesamte Oberfläche alle 800 Mio Jahre komplett von Lava bedeckt wird...
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          Final-frontier.ch - Kommentare vom Rand des Universums

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          • #6
            Vieleicht will die Föderation Pangea wieder zusammenpuzzeln

            Nein, aber man kontrolliert ja ebenso das Wetter, was einen ebenso törichten Eingriff in die Natur darstellt. Immerhin ist das Klima ein komplexes System, was sich auch in 400 Jahren nicht richtig erfassen lassen wird. Die Idee die Tektonik zu lenken, erscheint in Relation dazu auch nicht viel unmöglicher
            Recht darf nie Unrecht weichen.

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            • #7
              Original geschrieben von Narbo
              Nein, aber man kontrolliert ja ebenso das Wetter, was einen ebenso törichten Eingriff in die Natur darstellt. Immerhin ist das Klima ein komplexes System, was sich auch in 400 Jahren nicht richtig erfassen lassen wird.
              Also ich kann mich jetzt wirklich nicht erinnern, wo das behauptet worsden sein soll? war das ein Buch, oder eine Textzeile im Fernsehen.

              Normalerweise ist ST mit solchen Wundertaten eher vorsichtig, wobei das Atlantis-Projekt (Besiedelung des Ozeanbodens, icard soll in Familienbegegnungen der Chef des Projekts werden, lehnt aber ab) schon gewagt genug ist
              »We do sincerely hope you'll all enjoy the show, and please remember people, that no matter who you are, and what you do to live, thrive and survive, there are still some things that make us all the same. You, me, them, everybody!«

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              • #8
                Es wird mehrmals in den Folgen erwähnt, dass es Wetterkontrollstationen gibt, die eben genau solch gewagte Eingriffe in das Klima vornehmen. Zudem betreibt die Föderation ja auch Terraforming. Ach, und wer immer noch an der Durchführbarkeit einer Tektonikkontrolle zweifelt: Genesis-Projekt!
                Recht darf nie Unrecht weichen.

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                • #9
                  Aber Genesis hatte doch AFAIR mit der Belebung von Planeten zu tun, nicht mit Plattentektonik. Oder irre ich mich?
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                  • #10
                    Ja, aber wenn es technisch möglich ist, mit einem Torpedo einen kompletten Planeten zu vitalisieren, muss es auch im Machbaren liegen, ein paar simple Plattenverschiebungen zu kontrollieren Die Schwierigkeit von Genesis (selbst schöpfen) wird auf jeden Fall über der einer einfachen Kontrolle von etwas Erschaffenen liegen.
                    Recht darf nie Unrecht weichen.

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                    • #11
                      Also Genesis sehe ich eher als eine Art hochgepowerten Replikator. Durch die Explosion schafft er sich einerseits die Energie für die spätere Wirkung, zum anderen löst er die benötigten Lebensgrundbausteine aus der Kruste, damit sie umarrangiert werden können.

                      Sorry, aber bis zur vollkommenen Kontrolle von Plattentektonik ist es da noch ein gewisser Unterschied. Es genügt ja nicht, einfach einen Traktorstrahl im Orbit zu stationieren (von den bekannten Wirkungsgrenzen mal abgesehen) Man muß auch Dinge wie Hot Spots oder die Konvektionsströmungen die unter den Platten abläuft in den Griff bekommen, sonst schafft man sich nur neue Vulkkane anstatt erdebeben aufzuhalten.

                      Das mit der Wetterkontrolle ist ja schön und gut. Ich denke aber eher, daß diese Sachen auf Dinge wie in Pen Pals oder Lessons hinauslaufen: Das Schlimmste verhindern und Unwetter abwenden, bevor noch menschen sterben. Auf "Jede noch so kleine Wetteränderung hervorrufen" muß ST IMO noch ein bisschen hinarbeiten.
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                      • #12
                        Original geschrieben von Sternengucker
                        Das mit der Wetterkontrolle ist ja schön und gut. Ich denke aber eher, daß diese Sachen auf Dinge wie in Pen Pals oder Lessons hinauslaufen: Das Schlimmste verhindern und Unwetter abwenden, bevor noch menschen sterben. Auf "Jede noch so kleine Wetteränderung hervorrufen" muß ST IMO noch ein bisschen hinarbeiten.
                        Über Chaosprinzip fängt aber jedes Unwetter auf Mini-Ebene an. Um das Wetter zu kontrollieren, muss man ebenso jede Wetteränderung einplanen. Im Übrigen sehe ich jetzt nicht, wieso ein hochgepowerter Replikator (der zweifellos eine enorme Rechenkraft haben muss, um die Umformung eines ganzen Planeten zu steuern) schwieriger zu realisieren ist, als ein bisschen an den Platten zu rütteln.
                        Recht darf nie Unrecht weichen.

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                        • #13
                          Von Indien wird definitiv mehr übrigbleiben, als von der eurasischen Platte. Indien ist nämlich der härtere Teil. Aus diesem Grund sieht nämlich auch die asiatische Pazifikküste so zerfranzt aus. Das ist die einzige Richtung, in der das Material ausweichen kann. In den anderen Richtungen liegt noch zu viel "Land" voraus.

                          Der Himalaya wird definitiv nicht viel weiterwachsen. Aufgrund der Größe der Erde sind Berge von >9.000 m nicht möglich. Das macht sich auch schon im Himalaya bemerkbar. Sehen kann man das an der Tibetanischen Hochebene. Das Gesteinspaket beginnt dort unter dem gravitativen Druck zu zerfließen, zeigt also nicht mehr rein sprödes, sondern schon duktiles Verhalten. Darum gibt es auch da, wo es die höchsten Berge gibt nicht wirklich die tiefsten Täler. Es wird alles auf einer Ebene eingeregelt.
                          Für meine Königin, die so reich wäre, wenn es sie nicht gäbe ;)
                          endars Katze sagt: “nur geradeaus” Rover Over
                          Klickt für Bananen!
                          Der süßeste Mensch der Welt terra.planeten.ch

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                          • #14
                            "ein bisschen an den Platten rütteln" ist gut

                            wenn bei Genesis was schiefgeht zerhaut es einen sterilen Planeten. Kein großer Verlust, das Schiff sollte schon ausreichend Sicherheitsabstand einhalten.
                            Btw.: "Rechenpower" hat das Genesis-Projektil selbst keine. Da sitzt nur die entsprechende Matritze drinne. Zu dieser Zeit gab es ja auch eigentlich noch gar keine Replikatioren...

                            Wenn bei der Beeinflußung von Terras Plattenbewegung etwas schief geht, gehen eben mal 8.000.000.000 Menschen und Aliens hopps. Schließlich muß die gesamte Erdoberfläöche beeinflußt werden. Jeder Fehler wird sich in Vulkanausbrüchen, Erdbeben oder Grabenbrüchen auswirken. Dagegen ist die Bekämpfung von Orkanen ja direkt folgenlos.....

                            Oh: Zu der "ansatzweisen" Wetterkontrolle wie ich sie bei ST als einzige für verwirklichbar halte, man wird zB mittels Erhitzung passender Stellen Gegendruckgebiete schaffen können, damit es gar nicht erst zu Windhosen kommt. Auch das Verdunsten größetrer wassermassen zur Bewässerung von Wüstengebieten per künstlichem regenfall sollte drinne sein.
                            Aber jeden einzelnen Kubikmeter der Atmosphäre zu kontrollieren, weißt du, was das für ein Aufwand ist? genesis war ein Wegwerfkraftfeld, einmal zu gebrauchen und daher ziemlich mächtig (und sichtbar unvollkommen, 100 Jahre später hatte man es ja noxch nicht wieder zum Laufen bekommen, dank Protomaterie wars ja ein Reinfall). Ein Dauerwirksames Kraftfeld das alle Luftbewegungen, und damit die komplette Erwärmung/Abkühlung der ersdoberfläche kontrollieren will ist doch viel zu aufwändig.
                            »We do sincerely hope you'll all enjoy the show, and please remember people, that no matter who you are, and what you do to live, thrive and survive, there are still some things that make us all the same. You, me, them, everybody!«

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                            • #15
                              Original geschrieben von Sternengucker
                              Das mit der Wetterkontrolle ist ja schön und gut. Ich denke aber eher, daß diese Sachen auf Dinge wie in Pen Pals oder Lessons hinauslaufen: Das Schlimmste verhindern und Unwetter abwenden, bevor noch menschen sterben. Auf "Jede noch so kleine Wetteränderung hervorrufen" muß ST IMO noch ein bisschen hinarbeiten.
                              auf Risa haben sie so ein System...btw wurde nicht in irgendeiner Folge gesagt dass Florida aufgrund eines Erdbebens im Atlantik versunken ist oder so? Ich glaub war irgendwo bei VOY...v

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