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Galaxisinterne Wurmlöcher

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  • Galaxisinterne Wurmlöcher

    Bei Star Trek kommen immer wieder Wurmlöcher vor, und es wird vermutet dass diese auch in der Realität existieren. Doch eine Eigenschaft der Wurmlöcher in Star Trek erscheint mir doch höchst unwahrscheinlich. Ein Wurmloch hat prinzipiell zwei Eingänge, die in der Regel weit auseinander liegen. Doch warum liegen die Eingänge in Star Trek immer beide innerhalb der selben Galaxie? Wäre es nicht viel wahrscheinlicher dass sie sich in verschiedenen Galaxien, in verschiedenen Galaxiehaufen oder vieleicht sogar noch weiter voneinander entfernt befinden?

  • #2
    Nein, ganz im Gegenteil:

    Wurmlöcher (die im Übrigen bisher nur theoretische Konstrukte sind und noch nicht experimentaell nachgewiesen wurden) haben ihre Ausgänge ganz nah beieinander (irgendwo im subatomaren Bereich, glaube ich. Aber da bin ich mir nicht sicher). Und die in ST beschriebene "Reise" durch ein Wurmloch ist schlicht unmöglich: Theoretisch kann man zwar tatsächlich etwas durch ein Wurmloch schicken. Allerdings auch hier nur Partikel subatomarer Größe...
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    • #3
      Original geschrieben von LuckyGuy
      Wurmlöcher haben ihre Ausgänge ganz nah beieinander (irgendwo im subatomaren Bereich, glaube ich. Aber da bin ich mir nicht sicher).
      Diesen Satz verstehe ich nicht. Klingt für mich so, als wären Wurmlöcher schlicht winzig klein..

      Ich dachte, Wurmlöcher seien eine Art Abkürzungen, also Verbindungen zwischen zwei Punkten der gekrümmten Raumzeit. Wie ein Schwarzes Loch, nur mit einem zweiten Ein-/Ausgang. Dann aber wäre die Reise durch ein Wurmloch schon wegen der Schwerkraft unmöglich. Dennoch können die beiden Ausgänge höllisch weit auseinanderliegen.

      Gruß,

      Pirx
      Versucht, die Welt ein bißchen besser zu hinterlassen, als ihr sie vorgefunden habt.

      Baden-Powell, Gründer der Weltpfadfinderbewegung

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      • #4
        Darüber hab ich neulich erst was gelesen, da haben Forscher behauptet, daß man Wurmlöcher eventuell "auskleiden" könne (mit welchem Material hab ich vergessen, aber es war entweder teuer oder gefährlich ) und so den Durchmesser vergrößern, bzw stabil halten könne.

        Das mit den Ausgängen bezweifle ich allerdings, da sich einstein-Rosen-Brücken ja wohl zwischen zwei Singularitäten (Schwarze Löcher) aufspannen sollen und die werden KAUM im subatomaren bereich nebeneinander liegen. Afair ist nur der durchmesser einer ERB theoretisch wenige Milliardenstel Millimeter groß oder noch kleiner, die Länge gibt die Formel nicht direkt vor. Allerdings dürfte für eine gewisse Entfernung auch eine gewisse Masse des Objektes nötig sein, damit die Brücke zustande kommt....
        »We do sincerely hope you'll all enjoy the show, and please remember people, that no matter who you are, and what you do to live, thrive and survive, there are still some things that make us all the same. You, me, them, everybody!«

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        • #5
          Ich lerne gerne dazu.
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          • #6
            Ich auch, wenn es auch nicht besonders leicht ist...

            Sternengucker, ich habe von Deinem Beitrag relativ gar nichts verstanden. Könnte das jemand anders formulieren, bitte?

            Gruß,

            Pirx
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            Baden-Powell, Gründer der Weltpfadfinderbewegung

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            • #7
              1.) Man vermutet, daß man ein Wurmloch ausdehnen kann. WIE hab ich aber vergessen

              2.) Kurze Entfernung kommt nicht hin, weil die Ausgangspunkte Schwarze Löcher sind. Und die liegen nicht wie die Ölsardinen nebeneinander sondern sind ein paar tausend Lichtjahre voneinander entfernt.

              Übrigens hat hier bisher noch niemand darauf hingewiesen, daß durchaus auch eine Theorie besteht, nach der Wurmlöcher Tore in andere Paralleluniversen sein könnten.

              Oder daß man sie als Zeitmaschine nutzen könnte (das ist aber ein sehr abstraktes Problem von dem ich nicht glaube daß es funktionieren würde)
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              • #8
                Original geschrieben von Sternengucker
                Oder daß man sie als Zeitmaschine nutzen könnte (das ist aber ein sehr abstraktes Problem von dem ich nicht glaube daß es funktionieren würde)
                Daran hatte ich vorhin auch mal gedacht, als ich meinen Beitrag schrieb.. allerdings kann ich das natürlich in keiner Weise begründen .

                Aber Deine Ausführung ist mir jetzt verständlicher, Sternengucker .

                Pirx
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                Baden-Powell, Gründer der Weltpfadfinderbewegung

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                • #9
                  Original geschrieben von Sternengucker


                  Oder daß man sie als Zeitmaschine nutzen könnte (das ist aber ein sehr abstraktes Problem von dem ich nicht glaube daß es funktionieren würde)

                  theortisch geht das..

                  nehm 2riesige Stahlplatten subatomar eben, scheibe sie aufeinandere weniger als ein atom abstand lege Energie drauf und schon baut sich ein wurmloch auf, dann brinst den einen plattenkondensator in ein Raumschiff und fliegst damit weg ( lichtgeschwindigkeit), je weiter umso mehr kommst in die vergangenheit.. ( oder nur da, wo das gebaut wurde)

                  nur so wir reden von stahlplatten im ein paar km² bereich und genug Energie um mehr als ne Glühbirne anzumachen

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                  • #10
                    Ross, nein es hatte etwas mit der Relativbewegung (oder wars relativistische???) eines der Wurmlocheingänge zu tun, wenn ein Schiff am unbewegten Eingang wartet und eines in den bewegten einfliegt gibt es da irgendwelche Relativistischen Berechnungen die dazu führen, daß man in die Vergangenheit reisen könnte. (Nur bis zum Zeitopunkt der Wurmloch Entstehung

                    Wie gesagt sehr theoretisch und ich denke nicht, daß all diese wenns und abers jemals eintreffen werden, aber die Theorie existiert...
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                    • #11
                      Ross, dann viel Spass mit deinen Stahlplatten, so ein Quatsch. :-) (hören sich meine Posts eigentlich aggressiv an? ist nicht die Absicht - ich sage bloss die Wahrheit) Zwischen zwei sehr nahe stehenden Platten herrschen die sogenannten "Casimir-Kräfte", die dadurch zu stande kommen, dass bei sehr geringen Abständen die Nullpunktfluktuationen z.T. gedämpft werden und so die Energie zwischen den Platten "negativer" ist als rund herum, so dass sie, (ähnlich wie beim Unterdruck) zusammengedrückt werden. Dieses Phänomen lässt sich aber nicht nutzen, um "Wurmlöcher aufzubauen", wie auch.

                      Was Sternengucker ansprach, stimmt. Man könnte, theoretisch, den Radius eines Wurmloches vergrössern, mit einem Ring aus negativer (NICHT Antimaterie, sondern negavtive Materie) Materie, wobei sich zwei Probleme ergeben.

                      1. Je grösser die Öffnung werden soll, desto dünner muss der Ring sein, der das Wurmloch offen hält. Bei brauchbaren Grössen (1 m) muss der Ring bereits dünner sein, als der Radius eines Protons, was gewisse Probleme heraufbeschwört, denn wie soll man einen stabilen Ring aus solchen Teilchen machen, wenn sie nicht mal die Grösse von Protonen haben dürfen.

                      2. Hat man schlicht keine Ahnung (wahrscheinlich ist es unmöglich) wie man Positive und Negative Materie trennen könnte. So lange man das nicht schafft, ist es auch nicht möglich, Ringe aus negativer Materie zu basteln, egal wie dünn die sein müssen.

                      Ihr seht: viele Probleme. Der direkte Weg scheint mir einfacher... :-)

                      Noch etwas, zur eigentlichen Frage. Es ist noch viel unwahrscheinlicher, dass die Wurmlöcher immer in der Galaxisebene liegen, das heisst, dass sie nicht mal plötzlich in den intergalaktischen Raum hinaus führen. Selbst das "herumspringende" Barzanwurmloch bewegt sich schön brav innnerhalb der Scheibe der Galaxis. "Echte" Wurmlöcher hätten statistisch verteilte Ausgänge, es sei denn, ihre Entstehung hätte etwas mit Sternen an sich zu tun. (z.B. mit schwarzen Löchern, wie schon von Sternengucker angetönt.) Diese "natürlichen" Wurmlöcher, falls es sie gibt, wären aber für uns nicht nutzbar.
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