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Ansteckungsgefahr

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  • Ansteckungsgefahr

    Ich werfe mal in die Runde, was ich mich schon immer frage:

    Wieso stecken sich die Leute bei Star Trek so selten mit Krankheiten anderer Voelker an?


    Sehr haeufig sehen wir einen Erstkontakt mit einem neuen Volk und der Erstkontakt erfolgt haeufig physisch.

    Selbst bei Menschen genuegten ein paar Tausend Jahre Trennung zwischen den Indianern und den Europaeern, sodass Europaeer im Unterschied zu den Indianern resistenter waren gegen Blattern, Pocken, Ruhr usw. Die Indianer wurden zum grossen Teil dahingerafft.


    Mir ist schon klar, dass die Star Trek-Rassen haeufig sehr weit entwickelt sind usw, dass es den Biofilter beim Beamen gibt, viele Krankheiten besiegt sind. Aber nicht immer erfolgt der Erstkontakt mit einer Rasse, die medizinisch weit entwickelt ist - und trotzdem passiert nichts.
    Auch kenne ich ein paar Episoden, wo sich die Charatere infizieren - aber das sind dann immer Sternenflottenoffiziere, nicht die Leute, auf die sie getroffen sind!


    Habe ich was verpasst? Gibt es verzweifelte Erklaerungsversuche von Fans, den Okudas, oder sonstwem? Gibt es eine goettliche Episode, die alles erklaert?
    Der Mensch ist endlich auch ein Federvieh, denn gar mancher zeigt, wie er a Feder in die Hand nimmt, dass er ein Viech ist.
    Johann Nestroy

  • #2
    Es ist - weil man darüber zur Zeit keine Gewissheit haben kann - umstritten, ob ausserirdisches Leben für den Menschen prinzipiell gefährlich oder völlig ungefährlich ist. Wie reagiert unser Imunsystem auf eine Art Leben, der es noch nie zuvor begegnet ist? Gibt es eine heftige Reaktion darauf, oder werden fremde Krankheitserreger gar keine Auswirkung haben, weil sie völlig anders funktionieren und an anderen Stellen ansetzen als die Erreger von der Erde?
    Als die Astronauten vom Mond zurück kamen, wurden sie vorsorglich mal unter Quarantäne gestellt - man wollte ja diese Frage nicht plötzlich auf tödliche Art und Weise beantwortet wissen... :-) Irgendwann gab man das aber auf, als klar war, dass der Mond eine tote Welt ist.
    Planeten.ch - Acht und mehr Planeten (neu wieder aktiv!)
    Final-frontier.ch - Kommentare vom Rand des Universums

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    • #3
      bei völlig verschiedenen Lebensformen kann ich mir dieses ja erklären, da es für einen Erreger sehr schwierig ist dort irgendwo im menschlichen Organismus anzusetzen.
      Wie es bei relativ ähnlichen Organismen ist wissen wir nicht wie es Bynaus schon erklärt hat
      I Love BEKA
      ------------------
      Serien- Ranking:

      1. Andromeda, 2. ENT, 3. ENT,
      4. DS9, 5. VOY

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      • #4
        Vielen Dank, ueberzeugt mich leider beides nicht vollstaendig.


        Was ist relativ verschieden? Sind Rinder verschieden von Menschen? Nehme mal an, ja. Da gibt es ja dann BSE. OK, ein seltener Fall, aber eine Krankheit, die Schafe, Rinder und Menschen befaellt.
        Wie stark sich die Rassen DNA-maessig gleichen, wissen wir meines Wissens nach nicht. Da sie aber offensichtlich allesamt miteinander Nachwuchs haben koennen, sind sie wohl alle ziemlich gleich.


        Bei den relativ gleichen Rassen wissen wir es nicht (da hat Bynaus recht). Aber ich wuerde die Ansteckungsgefahr fuer verdammt hoch halten.
        Der Mensch ist endlich auch ein Federvieh, denn gar mancher zeigt, wie er a Feder in die Hand nimmt, dass er ein Viech ist.
        Johann Nestroy

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        • #5
          Du meinst wohl die Rassen aus ST. Es ist natürlich EIGENTLICH kompletter Blödsinn, dass sie alle miteinander Nachwuchs haben können, aber es macht die Serie interessanter.
          Ausserirdisches Leben kann nur entweder gleich sein wie irdisches Leben (nicht in den Formen, sondern in den molekularbiologischen Grundlagen), weil z.B. nur diese eine Konfiguration letztlich zur Entwicklung von höheren Lebensformen führt, oder dann völlig verschieden, weil verschiedene Konzepte erfolgreich sein können. Erreger aus völlig verschiedenen Biologien (wiederum molekularbiologisch gemeint) können uns IMHO nicht gefählich werden, solche aus ähnlichen Biologien hingegen schon.
          Planeten.ch - Acht und mehr Planeten (neu wieder aktiv!)
          Final-frontier.ch - Kommentare vom Rand des Universums

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          • #6
            Original geschrieben von Locksley
            Was ist relativ verschieden? Sind Rinder verschieden von Menschen? Nehme mal an, ja. Da gibt es ja dann BSE. OK, ein seltener Fall, aber eine Krankheit, die Schafe, Rinder und Menschen befaellt.
            Bei der ganzen BSE Sache wurde mehr Panik geschürt, als prinzipiell notwendig gewesen wäre. BSE kann nämlich nicht jeden befallen, sondern nur Lebewesen, die schon einen Gendefekt aufweisen. Warum man das niemandem in der Öffentlichkeit klar gemacht hat, ist mir völlig unverständlich. Ein Freund von mir studiert Agrarwissenschaften in Weihenstephan. Der hat das sehr genau gelernt.

            Wenn BSE wirklich so schlimm wäre, warum gibt es dann noch so viele Engländer? *mal provokativ frag*
            Für meine Königin, die so reich wäre, wenn es sie nicht gäbe ;)
            endars Katze sagt: “nur geradeaus” Rover Over
            Klickt für Bananen!
            Der süßeste Mensch der Welt terra.planeten.ch

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            • #7
              Original geschrieben von Spocky
              Wenn BSE wirklich so schlimm wäre, warum gibt es dann noch so viele Engländer? *mal provokativ frag*
              Es hat die Engländer trotz ihrer zweifellos vorhandenen Gendefekte nicht befallen?

              Spaß beseite und zum Thema:

              Ich denke schon, daß viele Faktoren eine Rolle spielen. Grundsätzlich würde ich das mit der Biologie ähnlich wie mit der Physik sehen: sie ist universell. Das bedeutet nicht, daß alle außerirdischen Rassen zwangsläufig humanoid sind, aber sie werden in der Regel ebenfalls aus Zellen aufgebaut sein, etwas wie eine DNA besitzen usw. Möglich, daß auf anderen Welten andere Chemische Elemente eine tragendere Rolle spielen. Nichtsdestotrotz können Krankheitserreger von dort auch bei uns Krankheiten auslösen. Oder, noch viel schlimmer: Was die Lebewesen dort zum Überleben benötigen, löst bei uns Krankheiten aus.

              Man hat vor einiger Zeit einmal gasgefüllte Höhle entdeckt. Diese Höhle lag unter dem Meeresspiegel und ich glaube auch irgendwo an einer Küste. In dieser Höhle gibt es keinen Sauerstoff. Dennoch hat sich dort Leben entwickelt, allerdings nicht auf der Basis von Sauerstoff, sondern auf der Basis von Stickstoff. Meines Wissens haben sich dabei sogar Insektenartige Lebewesen entwickelt, also nicht nur Einzeller. Der Stick eines solchen Insektes kann für Menschen tödlich sein. Genauso werden die Insekten sterben, wenn sie Sauerstoff ausgesetzt sind.

              Vor diesem Hintergrund kann es eben durchaus sein, daß völlig fremde Lebewesen uns "krank machen".

              Die Frage ist ohnehin, wie wirksam ein "Biofilter" beim Beamen ist. Wenn wir die fremde Lebensform nicht berühren können ohne Krank zu werden, diese aus unserer Sicht ein Giftstoffdepot darstellt, wird dann überhaupt gebeamt? Oder wird die Lebensform dann beim Beamen zerstört?
              Harry B. Goode

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              • #8
                Original geschrieben von Spocky
                Wenn BSE wirklich so schlimm wäre, warum gibt es dann noch so viele Engländer? *mal provokativ frag*
                Ganz einfach: Wer das normale englische Essen überlebt, dem kann BSE auch nicht mehr viel anhaben.

                Alle anderen Völker (die, die englisches Essen nicht gewohnt sind) sind da viel gefährdeter.
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                • #9
                  Absolut Off-Topic:
                  Hast vollkommen recht, hab neulich bei der Arbeit den englischen Kolegen gelauscht als sie sich über deutsches Essen/Trinken unterhielten.
                  Die haben sich tatsächlich Sauerkraut mit Bratwürste gekauft, ein Bissen davon und die Typen haben die Teller weggeräumt. Anscheinend
                  schmecken Beans on Toast besser?

                  Und dann wollten Sie am Abend noch bayrisches Bier trinken nach Einem spätestens Zwei sind die hackedicht. Die sind doch mit ihrem Brackwasser aus der Temse schon sensibilisiert.
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                  • #10
                    Ganz einfach: Wer das normale englische Essen überlebt, dem kann BSE auch nicht mehr viel anhaben.
                    ...hey so schlimm ist das nu auch wieder nicht.

                    original geschrieben von Bynaus
                    Du meinst wohl die Rassen aus ST. Es ist natürlich EIGENTLICH kompletter Blödsinn, dass sie alle miteinander Nachwuchs haben können, aber es macht die Serie interessanter.
                    Ganz so ohne weiteres scheinst's ja ohnehin nicht zu funktionieren. ...zumindest Trill und Klingonen sind ohne ärztliche Hilfe nicht "kreuzungsfähig"

                    zum eigentlichen Thema:
                    Naja, wäre wohl mal interessant festzustellen, ob es nun der Fortschritt der medizinischen Fähigkeiten innerhalb der Föderation ist, oder einfach eine "Vereinfachung" seitens der Autoren, das jegliche Keime per Biofilter ausgelöscht werden können. ...ENT hat dafür ja die Dekontaminationskammer, auch wenn ich mich da häufig frage, wie einreiben gegen eingeatmete Keime hilft
                    “Oh my, that is quite toxic isn’t it?” (Weyoun) “Duty? Starfleet, the Federation? You must be pleased with yourself. You have this ship to take back to them. I hope it was worth it.” (Kilana)
                    Was hältst du von den Vorta? Der Vorta-Fanclub freut sich über deinen Besuch.

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                    • #11
                      Original geschrieben von Kilana
                      ...ENT hat dafür ja die Dekontaminationskammer, auch wenn ich mich da häufig frage, wie einreiben gegen eingeatmete Keime hilft
                      Nun, das Einreiben regt die Hormone an - insbesondere wenn T'Pol Trip... ach lassen wir das!

                      Genauso, wie es Kontaktgift gibt, existiert möglicherweise ein Tief eindringendes Heilmittel, das aus Kontaktbasis funktioniert. Wenn ich das richtig verstanden habe, ist aber die Bestrahlung der Kammer wichtig. Das Einreiben verhindert möglicherweise nur Strahlenschäden.
                      Harry B. Goode

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