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Ausrichtung der Schiffe bei Kurssetzung

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  • Ausrichtung der Schiffe bei Kurssetzung

    Daß es im Raum weder oben noch unten gibt, das sollte bekannt sein. Um so erstaunlicher, daß dennoch alle Schiffe in der gleichen Vertikalausrichtung unterwegs sind.
    Theoretisch müsste es doch auch mal passieren, daß ein Schiff auf ein weiteres trifft, das von diesem aus gesehen "auf dem Kopf steht", um 70° über die Längsachse gekippt ist, oder Ähnliches...
    Aber nein - man begegnet sich grundsätzlich in der gleichen Ausrichtung. Es scheint fast so, als fahre man auf Straßen...

    Weiß jemand, woran das liegt? Soll dieses Phänomen lediglich das Zusehen erleichtern, oder liegt diese Begebenheit in Standardkursen begründet. Schließlich gibt es auch die Standardumlaufbahnen der Planeten, in denen man sich in der Regel aufhält, wenn man Leute unten hat, oder Sonstiges dort zu tun hat. Letztendlich könnte man sich ja dann auch eine beliebige Umlaufbahn aussuchen, obgleich jene parallel zur Rotationsachse wohl die sinnvollste ist.
    resistance is futile

  • #2
    ersteres: Es sieht für den normalen Zuseher einfach bescheuert aus wenn das eine Schiff auf einmal auf dem Kopf steht...

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    • #3
      ersteres klingt wirklich besser.

      vielleicht gibt es in der zukunft oben-unten im All, zur Navigationserleichterung.
      "Und er bürdete dem Buckel des weissen Wales, die Summe der Wut und des Hasses der ganzen Menschheit auf. Wäre sein Leib eine Kanone, so hätte er sein Herz auf ihn geschossen."

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      • #4
        Nicht nur theoretisch müsste das so sein, sondern auch praktisch; zumindest was alle Nicht-Sternenflottenschiffe betrifft. Was die Raumer der Föderation betrifft, so orientieren sich deren Vektoren an der Ausrichtung der Erde. Bei Rendezvous' wird vom Computer ein Annäherungsvektor errechnet, der vom Navigator ausgeführt wird oder er eine manuelle Anpassung vornimmt.

        Weiteres kann man hier auf unserer Seite genauer nachlesen:
        Raumschiffnavigation

        Was den realen Standpunkt betrifft, so ist das wohl in erster Linie für die Zuschauer, dass alle Schiffe scheinbar immer die identische Achsausrichtung haben. Das ist auch der Grund dafür, warum bei zufälligen Begegnungen der Föderation mit anderen, völlig fremden Schiffen diese immer scheibar in der selben Ausrichtung aufeinander treffen.

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        • #5
          @AKB
          Das hätte man sich auch denken können . Eine Navigation ohne Bezugspunkt ist unmöglich außer man berechnet die Koordinaten anhand der Umgebung also die Konstilation anhand der Sterne welche an jedem Punkt anders sind.

          Die Föderation verwendet das erste Modell die Borg das Zweite. Die Voyager hatte dan später mit der neuen Astrometire eine Mischung dieser beiden Technologien.
          Zuletzt geändert von 8of5; 11.02.2004, 11:24.
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          • #6
            Vielen Dank für den Link.
            Auch ansonsten eine gute Seite.

            Eine weitere Frage hat sich mir bei der Kursberechnung aufgeworfen:

            Umlaufbahnen von Planeten und sonstige Unregelmässigkeiten kann der Computer zwar anhand der entsprechenden Zeit, die das Schiff benötigt, um eine bestimmten Stelle - bei einer bestimmten Geschwindigkeit - zu passieren, berechnen, aber was ist mit den Kursen anderer Schiffe?

            Man müsste theoretisch ununterbrochen nach Schiffen und Kursen im Umkreis (Umkugel um genau zu sein) von mehreren Lichtjahren scannen, um bei hoher Warpgeschwindigkeit, Kollisionen mit fremden Schiffen vermeiden zu können, da diese schließlich plötzlich ihren Kurs ändern könnten.
            Da man deren Signaturen jedoch nicht so schnell decodieren kann - insbesondere bei feindlichen Schiffen, auf daß der Computer auch bei hohen Geschwindigkeiten den eigenen Kurs anpassen kann, müsste es eigentlich öfter mal crashen.

            Problematisch insbesondere bei getarnten Schiffen...

            Gehen wir mal davon aus, daß sich ein Bird of Prey an einer beliebigen fixen Position getarnt aufhält. Die Klingonen sitzen gemütlich in ihrer Rostlaube, saufen Blutwein und scannen ein bisschen in der Gegend herum.
            Die Scanner entdecken ein weiteres Schiff, dessen Kurs 500.000 km am BoP vorbeiführt... Eigentlich kein Grund zur Sorge.

            Was aber nun, wenn dieses fremde Schiff plötzlich den Kurs ändert, so daß dieser das Klingonenschiff schneidet.
            Just in diesem Moment möchte sich das Klingonenschiff enttarnen.
            Die fremden Scanner können dies nicht erfassen, und würden selbst bei Warp1 innerhalb von knappen zwei Sekunden volle Kanne Möhre in den Bird of Prey rasseln. Zeit zu reagieren bliebe da wohl kaum...

            Dies ist nur ein Beispiel... Spinnt man diese Idee ein wenig weiter, so ergeben sich unzählige Kollisionsmöglichkeiten.
            resistance is futile

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            • #7
              hm.

              was mich noch interessieren würde wie es bei den Borg
              genauer funktioniert.

              in "Angriffsziel Erde" befindet sich die Erde in Sektor 001.

              wieder eine kleinigkeit der autoren oder hat jemand passende
              Sternenkarten dazu?
              "Und er bürdete dem Buckel des weissen Wales, die Summe der Wut und des Hasses der ganzen Menschheit auf. Wäre sein Leib eine Kanone, so hätte er sein Herz auf ihn geschossen."

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              • #8
                Original geschrieben von Subraumfieber
                Vielen Dank für den Link.
                Man müsste theoretisch ununterbrochen nach Schiffen und Kursen im Umkreis (Umkugel um genau zu sein) von mehreren Lichtjahren scannen, um bei hoher Warpgeschwindigkeit, Kollisionen mit fremden Schiffen vermeiden zu können, da diese schließlich plötzlich ihren Kurs ändern könnten.
                Da man deren Signaturen jedoch nicht so schnell decodieren kann - insbesondere bei feindlichen Schiffen, auf daß der Computer auch bei hohen Geschwindigkeiten den eigenen Kurs anpassen kann, müsste es eigentlich öfter mal crashen.

                Gehen wir mal davon aus, daß sich ein Bird of Prey an einer beliebigen fixen Position getarnt aufhält. Die Klingonen sitzen gemütlich in ihrer Rostlaube, saufen Blutwein und scannen ein bisschen in der Gegend herum.
                Die Scanner entdecken ein weiteres Schiff, dessen Kurs 500.000 km am BoP vorbeiführt... Eigentlich kein Grund zur Sorge.

                Was aber nun, wenn dieses fremde Schiff plötzlich den Kurs ändert, so daß dieser das Klingonenschiff schneidet.
                Just in diesem Moment möchte sich das Klingonenschiff enttarnen.
                Die fremden Scanner können dies nicht erfassen, und würden selbst bei Warp1 innerhalb von knappen zwei Sekunden volle Kanne Möhre in den Bird of Prey rasseln. Zeit zu reagieren bliebe da wohl kaum...

                Dies ist nur ein Beispiel... Spinnt man diese Idee ein wenig weiter, so ergeben sich unzählige Kollisionsmöglichkeiten.
                Warum siehst du darin ein Problem? Schon in unserer Zeit ist der Luftverkehr einer stetigen Kontrolle unterzogen. Die Koordinaten von Flugzeugen werden beinahe ohne Verzögerung neu erfasst und berechnet mit den Computern in Star Trek ist das bestimmt auch im Weltall - wenn auch ein wenig komplexer - möglich.

                Ein Grund zur Sorge schon aber kein Problem. Dafür sind die Annährungssensoren zuständig und teilen solche Situationen mit falls nötig. Ein Ausweichmanöver konnte auch vom Computer vorgenommen werden falls erwünscht und noch genügend Zeit ist. Und getarnte Schiffe auf den Hauptvekehrswegen kann ich nur mit einer Gegenfrage beantworen: Würdest du die nachts auf die Autobahn stellen?

                Unfälle sind ja schon des öfteren passiert selbst dem Flagschiff der Föderation (ENT-D). Kannst du dich noch an Deja Vu erinnern?
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                • #9
                  @Subraumfieber:

                  Nun, alles, was sich im "Normalraum" befindet, kann einem bei WARP eh nicht gefährlich werden. Der Normalraum wird ja quasi um die Warpblase "herumgeleitet". Ein Schiff müsste mit Warpgeschwindigkeit theoretisch sogar unbeschadet durch Planeten und Sonnen fliegen können.

                  Wenn sich nun zwie Schiffe mit Warpgeschwindigkeit treffen... Ja, die müssten sich wohl gegenseitig zerstören. Alllerdings ist die Wahrscheinlichkeit dafür praktisch gleich Null. Und ich meine wirklich Null. Null, sozusagen. Einfach Null. Null...

                  Original geschrieben von chief1984
                  was mich noch interessieren würde wie es bei den Borg
                  genauer funktioniert.
                  Wie was genauer funktioniert?
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                  • #10
                    in "Angriffsziel Erde" befindet sich die Erde in Sektor 001.

                    wieder eine kleinigkeit der autoren oder hat jemand passende
                    Sternenkarten dazu?
                    Diese Sektoreneinteilung stammt nicht von den Borg, sondern von der Föderation. Da die Erde das politische, juristische und militärische Zentrum der Vereinigten Föderation bildet, liegt es nahe, den Sektor auch als den ersten zu bezeichnen. Der Briar Patch bzw. Ba'ku liegt in Sektor 443.

                    Die Borg werden diese Einteilungsstruktur spätestens bei den Assimilation von Picard erfahren haben. Daher betrachte ich es als logisch, dass dieser als Locutus bzw. die Borg selbst ebenfalls in ihren Kommunikationen mit den Menschen diese Bezeichnungen nutzen, damit diese Wissen wohin die Borg wollen.

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                    • #11
                      Nun, alles, was sich im "Normalraum" befindet, kann einem bei WARP eh nicht gefährlich werden. Der Normalraum wird ja quasi um die Warpblase "herumgeleitet". Ein Schiff müsste mit Warpgeschwindigkeit theoretisch sogar unbeschadet durch Planeten und Sonnen fliegen können.
                      Hmm, bisher war mir nur bekannt, daß getarnte Schiffe durch Materie hindurchstossen können - das ist ja auch logisch.
                      Warum das bei Warpgeschwindigkeit funktionieren sollte, das wird mir nicht ersichtlich. Kannst Du das mal bitte genauer ausführen?

                      Wenn sich dies tatsächlich so verhielte, warum fliegt die Enterprise in TNG (ich weiß nun nicht, wie die Folge heisst), nicht einfach mit Warp durch den Asteroiden, als sie eingeschlossen sind, sondern nutzen die Tarntechnologie, die sie einem Klingonenschiff(?) entwendet haben?

                      Des weiteren dürfte es ja dann an sich auch nicht möglich sein, daß ein Schiff auf WARP von einem Phaser getroffen wird... Passiert aber oft genug...

                      Soweit ich weiß, ist dieses Phänomen, das Du beschreibst, eher ein Effekt des Slipstreams, oder? Bei "normalen" Warpgeschwindigkeiten sollte dies ImhO keine Rolle spielen.

                      8of5,

                      Der Unterschied besteht schlichtweg darin, daß Flugzeuge selten Warpgeschwindigkeit erreichen (), und diese auch über Bodenkommunikation informiert werden. Im Raum sieht das ein wenig anders aus, insbesondere, da nicht alle Schiffe der gleichen Kontrollinstanz unterworfen sind.

                      Und ein plötzlicher, vom Computer herbeigeführter Kurswechsel - in den Bruchteilen einer Sekunde - würde wohl jede Hülle auseinanderreissen, wenn man auf WARP ist.
                      Obwohl die Frage ist, ob bei Warpgeschwindigkeit überhaupt noch Kräfte gegeneinanderwirken... aber warum sollten sie nicht?
                      resistance is futile

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                      • #12
                        Original geschrieben von Subraumfieber
                        Der Unterschied besteht schlichtweg darin, daß Flugzeuge selten Warpgeschwindigkeit erreichen (), und diese auch über Bodenkommunikation informiert werden. Im Raum sieht das ein wenig anders aus, insbesondere, da nicht alle Schiffe der gleichen Kontrollinstanz unterworfen sind.

                        Und ein plötzlicher, vom Computer herbeigeführter Kurswechsel - in den Bruchteilen einer Sekunde - würde wohl jede Hülle auseinanderreissen, wenn man auf WARP ist.
                        Obwohl die Frage ist, ob bei Warpgeschwindigkeit überhaupt noch Kräfte gegeneinanderwirken... aber warum sollten sie nicht?
                        Eine Kontrollinstanz ist doch unnötig es reicht einfach nur die Position eines Schiffes diese kann zu seiner relativen Position zu bestimmten Objekten oder einen fixen Punkt bestimmt werden. Daraufhin wird eine Erfassung des "möglichen" und gegenwertigen Kurses möglich und Ausweichmanöver können initiert werden falls Zeit übrig bleibt.

                        Kurswechsel auf Warp werden vom Computer und den Trägheitsdämpfern kontrolliert plötzliche Änderung (360° Drehungen ) sind nicht möglich falls du das meinst. Jedoch ist unter Warp navigieren zum Teil möglich. Falls eine schnelle Änderung notwendig ist wird unter Warp gesprungen der Kurs geändert und erneut auf Warp gegangen.
                        Vision of: 8of5 Facing of: pic-8of5-01 pic-8of5-02

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                        • #13
                          Original geschrieben von Subraumfieber
                          Hmm, bisher war mir nur bekannt, daß getarnte Schiffe durch Materie hindurchstossen können - das ist ja auch logisch.
                          Mit einer herkömmlichen Tarnvorrichtung, wie sie z.B. von den Klingonen und Romulaner verwendet wird kann man nicht durch feste Materie dringen. Denn hier wird lediglich die visuelle Eigenschaft "deaktiviert". Das Schiff selbst bleibt unverändert und könnte jederzeit gerammt oder beschossen werden, was diverse Szenen im Laufe von "Star Trek" ja auch beweisen.

                          Pressman entwickelte seinerzeit als Captain der USS Pegasus ("Das Pegasus-Projekt") eine Tarnvorrichtung, die das Schiff nicht nur für andere unsichtbar machte, sondern in der Lage war, die Materie von Raumer und Besatzung so zu manipulieren, dass die betroffenen davon selbst nichts mitbekamen, das Schiff aber durch die Veränderung feste Objekte durchdringen konnte.

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                          • #14
                            Original geschrieben von Subraumfieber
                            Hmm, bisher war mir nur bekannt, daß getarnte Schiffe durch Materie hindurchstossen können - das ist ja auch logisch.
                            Warum das bei Warpgeschwindigkeit funktionieren sollte, das wird mir nicht ersichtlich. Kannst Du das mal bitte genauer ausführen?
                            Nun, weil die Warpblase den Raum so stark krümmt, dass um das Schiff herum eine Art eigenes "Miniuniversum" innerhalb unseres eigenen Universums entsteht.
                            Das ist auch der Grund, warum man mit einer Warpblase Überlichtgeschwindigkeiten erreichen. Das Schiff selbst steht bei einem Warpflug eigentlich absolut still. Aber die Warpblase bewegt sich halt so tierisch schnell...
                            Somit wird die Relativitätstheorie nicht verletzt.

                            Und der "Normalraum" (und mit ihm alles, was sich in ihm befindet) wird halt um die Warplase "herumgleitet". Theoretisch müssten bei Warp sogar allle Sensoren nutzlos sein - weil auch alle durch den Raum schwirrenden Signale mit diesem umd die Blase herumgeleitet werden.

                            Und auch den Raum ausfüllende Materie muss umgeleitet werden.

                            Daher müsste in Schiff mit Warp schadlos durch Sonnen fleigen können.

                            Zu Phaserfeuer unter Warp:

                            http://www.scifi-forum.de/showthread.php?threadid=22499
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                            • #15
                              Original geschrieben von 8of5
                              Kurswechsel auf Warp werden vom Computer und den Trägheitsdämpfern kontrolliert
                              Das ist AFAIR so nicht richtig. Trägheitsdämpfer kommen nur bei Impulsgeschwindigkeiten zum EInsatz.
                              Unter Warp sind sie unnötig, weil das Schiff ja sowieso stillsteht.
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