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Chemie in Star Trek

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  • Chemie in Star Trek

    Hi Chemiker!

    Ich bin ja immer dafür, die vorhandenen Ressourcen optimal zu nutzen. Hier gibt's sicher 'ne Menge Leute, die im Bereich Chemie zwischen Realität, Theorie und Fiktion unterscheiden können.

    Was ich schon immer mal wissen wollte:

    Dilithium, transparentes Aluminium, biomimetisches Gel u.v.a. chemische Substanzen, die häufig erwähnt werden: was gibt es wirklich, was ist theoretisch möglich, was ist reine Star-Trek-Erfindung?
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    Und Tipps und Probs werden hier diskutiert

  • #2
    Dilithium ist eine kristalline Struktur.
    Warum nicht?

    Transparentes Aluminium ist eine Legierung.
    Frage ist womit man dass mischen soll.
    Andererseits ist Glas auch nur "Sand".

    Biomemetisches Gel?
    Es gibt Haargel , und da ich keinen Dunst habe, was das sein soll...Kein Kommentar
    "Der Tiger, der im Dschungel brennt, weil niemand seine Mutter kennt." - Spock
    ®

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    • #3
      Nu ja, so weit reichen meine Chemie-Kenntnisse auch noch.

      Also Leute, jetzt bin ich ja schon ein bisschen enttäuscht. Wo sind denn die vielen Chemiker?

      Mich interessiert das echt! Fällt Euch denn gaaarnix dazu ein???

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      • #4
        Hi, Kira!

        Vielleicht liegt es einfach daran, daß hier keiner vom Chemie-Forum reinguckt?
        Probier mal deine Frage im Chemie-Forum zu stellen, oder einen Verweis zu diesem Beitrag...
        Die Antwort würde mich auch interessieren !

        ------------------
        Wissen ist Macht, Macht bedeutet nicht Wissen...

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        • #5
          Ich wollten nur mal anmerken, das früher auch keiner geglaubt habt, dass der Mensch fliegen kann geschweige denn den Weltraum erforschen. Und heute ist das eine selbstverständlichkeit geworden.( ich weiß, dass das jetzt mehr in Physik geht) aber in der chemie ist es ähnlich. Und solange der Mensch von etwas träumt, ist es nicht unmöglich. Da gibt es eine schönen von Walt Disney(glaub ich halt) When you dream it you can do it.

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          • #6
            Ich versuche mal meine eigenen Erlärungen abzugeben.

            1. Dilithium

            Der Name sagt das zwei (Di) Lithium-Atome irgendwie verbunden sein müssen. Wenn wir Lithium als reines Metall vorliegen haben, ist genau dies der Fall. Aber reines Lithium ist nichts besonderes. Es ist sehr weich und reagiert äußerst heftig bei Wasserkontakt. Ich denke Dilithium ist eher ein Kunstwort, was sich einfah gut anhört, mehr nicht. Dennoch entdecken die Wissenschaftler immer neue Elemente (ich meine nicht Verbindungen (z.B. Wasser), die aus Elemeneten (Wasser = 2 x Wasserstoff und 1 x Sauerstoff) bestehen). Es ist nicht ausgeschlossen, dass dabei Elemente gefunden werden, die die Eigenschaften von Dilithium ausweisen. Dilithium kann aber auch eine Legierung aus verschiedenen schon bekannten Metalle und noch zu entdeckenden Metallen sein.
            http://www.webelements.com

            2. Transparentes Aluminium

            Dies halte ich in Zukunft für möglich. Es muß sich um Aluminium handeln, daß Lichtstrahlen durchläßt, so dass man die andere Seite sieht. Ein Metall wie Aluminium muß man sich als ein Gewirr von kleinen Kugeln (Atomkerne und Elektronen) vorstellen, zwischen denen es Freiräume gibt. Da die Anzahl der kleinen Kügelchen auf kleinsten Raum schon mehrfache Zehnerpotenzen überschreitet, ist die Wahrscheinlichkeit, dass Licht ohne auf eines dieser Kügelchen zu treffen und gestreut wird, fast gleich null.
            Wenn man aber nun die Nanotechnologie soweit verbessert, dass man die Atome und Elektronen regelmäßig anordnet und so die Freiräume vergrößert, kann das Licht hindurch und das Aluminium wird transparent.

            Erste Versuche mit dem Strahl von Rasterelektronenmikroskopen einzelne Atome zu verschieben, waren bereits erfolgreich.

            3. Biomimetisches Gel

            Mimetisch bedeutet nachahmend. Es handelt sich entweder um ein biologisches Gel, dass irgendwelche Funktionen nachahmt oder um ein nichtbiologisches Gel, dass eine biologische Funktion nachahmt.

            So gesehen sind viele Medikamente, die es zu kaufen gibt, biomimetisch. Diese enthalten nicht körpereigene (nicht im Körper produzierte) Substanzen, die aber körpereigenen Substanzen in der Form ähneln und somit vom Körper gleich behandelt werden. So lassen sich Enzyme und Stoffwechselfunktionen blockieren oder anregen.
            Biomimetisches Gel kann aber auch eine Art Virus sein, der in der Lage ist, sein Aussehen und Verhalten zu ändern. Der HIV-Virus kann dies zum Beispiel auch.

            ------------------
            Sascha Mertens
            Administrator

            s.mertens@chemieonline.de

            [This message has been edited by ChemieOnline - Mertens (edited 02-06-2000).]
            Streicher
            ChemieOnline
            Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.

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            • #7
              Gut Ding will Weile haben! Dank Dir, das wollte ich wissen, und Du hast es gut erklärt!
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              • #8
                Das Gel wird ja bekanntlich eingesetzt, da die Reaktionszeit der organischen Flüssigkeit schneller ist, als ein Computernetzwerk. Biomimetisches Gel funktioniert (ahmt nach) also wie ein Schaltkreis; bloss viel schneller als normal. Daher hat die Voyager auch einen überlegenen Computer!
                Recht darf nie Unrecht weichen.

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                • #9
                  Is gut möglich, dass ich da jetz was verwechsle, aber gab es da nicht irgend so ein biomemetisches Gel, was von der Föderation verboten wurde?
                  Nicht vergessen --> Wir alle sind Kosh :D

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                  • #10
                    @ Streicher zu Dilithium:

                    Ich halte es eher für unwahrscheinlich, dass sich 2 Lithiumatome (in reinem Lithium, Gruppe der Alkalimetalle) miteinander verbinden, da Du wie schon bei transparentem Aluminium erklärt hast, Metalle eben einen geordneten, kristallinen Aufbau vorweisen, in dem sich die Atome ihre Elektronen in einer gemeinsamen Eletronenwolke teilen (nicht wie z.B. bei Lithiumchlorid LiCl, welches auch einen geordneten, krisallinen Aufbau vorweist, aber eine ionische Bindung hat, bei der ein kompletter Elektronenübergang des Valenzelektrons vom Lithium- zum Chloratom vollzogen wird).
                    Wo ich dir nun wieder Recht geben will, ist mit der Aussage, dass wohl das Wort Dilithium eher ein "Mode-Wort" ist.

                    Zu den neu entdeckten Elementen:
                    Auch hier finde ich es eher unwahrscheinlich, dass noch richtig "interessante" Elemente entdeckt werden, da die neu entdeckten Elemente (Gruppe der Lanthanoide und Actinoide) so "schwer" sind, dass sie in Bruchteilen von Sekunden radioaktiv zerfallen.

                    Kommentar


                    • #11
                      Neue Elemente

                      Die Star Trek Wissenschaft kennt den Begriff der Phasenverschobenheit. Wenn also Atome in dem Sinn "phasenverschoben" sind, dass sie nicht erkennbar sind mit unseren, auf diese Phase beschraenkten Sensoren, dann koennte man ja die neuen Elemente, die in ST Reihenweise vorkommen und ja wohl nicht alles stabile Transurane sein koennen, dadurch erklaeren, dass es eben Verbindungen von Elementen verschiedener Phasen sind. So koennte z.B. Dilithium eine Verbindung aus einem Lithiumatom unserer Phase und dem einer anderen sein. So liessen sich grosse Teile der ST-Chemie retten... (ist nur ein Vorschlag. Ich weiss natuerlich schon dass es keine solchen Hinweise auf Phasenverschiebungen gibt, aber ich will mir die Illusion, die ST erweckt, nicht durch so banale Dinge wie Dilithium zerstoeren lassen...)
                      Planeten.ch - Acht und mehr Planeten (neu wieder aktiv!)
                      Final-frontier.ch - Kommentare vom Rand des Universums

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                      • #12
                        Also ich weiß nicht in wie weit ihr es diskutiert habt aber bis weilen hat hier keiner die richtige Lösung genannt.
                        Also um zu den Elementen etwas zu sagen.

                        Dilithium, Trilithium, Deuterium, Tritium...

                        Also ich kann mit gewissheit sagen das es das gibt und ich kann euch zu 100% sagen das ihr es zu einem gewissen Teil auch in eurem Körper habt/hattet....

                        Um es chemisch auf den Punkt zu bringen...

                        Bei all diesen Elementen handelt es sich um Isotope der Reinstoffe Lithium und Hydrogenium (im Volksmund: Wasserstoff)

                        Nehme ich Hydrogenium als Beispiel:

                        In der Grundstellung hat ein Teilchen Wasserstoff im Kern ein Proton und ein Neutron. OK soweit gut ... da kreist aufgrund der Elementarladung ein Elektron drum....

                        Das sollte jeder kennen. Aber in geringen Fällen hat ein Wasserstoffmolekül ein Neutron im Kern mehr. Das tut der LAdung nichts .... aber die MAsse erhöht sich und dieses Wasserstoffisotop nennt man nun "Deuterium" (im Volksmund: "Schwerer Wasserstoff")
                        Sind drei Neutronen im KErn spricht man von "Tritium" ("Überschwerer Wasserstoff" )....

                        Passiert sowas ähnliches mit Lithium entsteht eben bei einem Lithiumisotop das erste Isotop genannt: Dilithium .... noch ein Neutron im KErn mehr und es heißt "Trilithium"....

                        So ... und um der Chemie ein Ende zu machen .... will ich mal nicht ausfahrend werden und nicht von Neutrinos Antineutrinos und allem anderen Kram aus der Quantenmechanik und Quantenphysik....

                        Ich hoffe mal ich konnte abhilfe schaffen und freue mich über ne Antwort von irgendwem....

                        Also ... schönen abend noch ....

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                        • #13
                          Transparentes Aluminium Wirklichkeit?
                          ==================================================
                          Es scheint so als ob Star Trek wieder mal seiner Zeit voraus war: Dresdner Forschern des Fraunhofer-Instituts (bekannt z.B. durch die Erfindung von MP3) ist es gelungen feinkörniges Aluminiumoxid bei 1200 Grad Celsius so im Ofen zu verbacken, so dass ein extrem hartes, durchsichtiges Material entsteht. Der Vorteil liegt auf der Hand: Eine 10 mal 10 Zentimeter große Platte (Stärke: 1,0 cm) wiegt nur etwa 400 Gramm, ist aber dreimal härter als gehärteter Stahl und noch dazu durchsichtig. Von dem Material ist auch das Pentagon der USA fasziniert, denn es ermöglicht ganz neue Visiere und Panzergläser. Damit ist es vergleichbar mit Transparentem Aluminium, einer Star Trek Erfindung, die z.B. in den Fenstern der Raumschiffe verwendet wird.
                          >>>Mein YouTube-Kanal<<<
                          „Um das Herz und den Verstand eines anderen Menschen zu verstehen, schaue nicht darauf, was er erreicht hat, sondern wonach er sich sehnt.“ ~Khalil Gibran~

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                          • #14
                            Coooooool!!! Ich liebe solche Erfindungen, die in unserer Zeit stattfinden, und dennoch schön futuristisch wirken. Das finde ich immer cool und muß "meiner" Menschheit imaginär auf die Schulter kopfen!
                            Und das damit ST mal wieder solchen Dingen voraus ist...
                            Tu erst das Notwendige, dann das Mögliche, und plötzlich schaffst du das Unmögliche. (Franz von Assisi; 1181 od. 82 - 1226)

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                            • #15
                              dilithium ist schwachsinn!
                              warum sollte dieser stoff nur aufgrund seiner gitterstärke nicht mit antimaterie reagieren, also anihilieren???
                              das habe ich nicht verstanden!!!
                              und was sollen antiquarks und neutrinos mit dilithium zu tun haben @markus84???
                              Im Universum gibt´s 1. luminous matter
                              2.dark matter und
                              3.doesn´t matter
                              (chin. Sprichwort der Ming-Dynastie)

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