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Beamen und Eigengeschwindigkeit!

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  • Beamen und Eigengeschwindigkeit!

    also ich bin kein trekkie und bin nun beim grübeln auf ein problem gestossen, dass ich mir selbst nicht beantworten kann.
    folgendes:
    etwas wird von ort 1 mit der eigengeschwindigkeit 1 an den ort 2 mit der eigengeschwindigkeit 2 gebeamt. erfolgt beim beamen eine anpassung an die neue geschwindigkeit des ortes 2, da sonst ja unfälle zu erwarten wären...

    das problem noch mal etwas anschaulicher:
    von einem auto, das 10 km/h schnell ist wird etwas in eine auto gebeamt, das gerade 100 km/h schnell ist, wie wird das frachtgut an die neue geschwindigkeit angepasst?

    Oder müssen sender und empfänger die gleiche eigengeschwindigkeit haben?

    ich bin auf das problem gekommen, weil die torpedos ja beschleunigt werden beim abschuß, wenn aber eine geschwindigkeitsanspassung beim beamen vorgenommen werden kann würde das hinfällig werden (ggf. würden torpedos dann sogar gar keine antriebe sondern nur noch manöverdüsen benötigen....)
    This post is protected by : Azatoth, demon sultan and master of illusion. ZOCKTAN!, Hiob 30, 16-17, Streichelt mein Ego,
    "I was a victim of a series of accidents, as are we all."
    Yossarian Lives!

  • #2
    Zitat von Zocktan
    das problem noch mal etwas anschaulicher:
    von einem auto, das 10 km/h schnell ist wird etwas in eine auto gebeamt, das gerade 100 km/h schnell ist, wie wird das frachtgut an die neue geschwindigkeit angepasst?
    Beamen bei Unterlicht-Geschwindigkeiten ist im ST-Universum kein Problem, weil es sich dabei um relativ langsame Geschwindigkeiten handelt.
    Bei Warp sieht die Sache anders aus: Zwei sich im Warp befindliche Schiffe müssen exakt die gleiche Geschwindigkeit haben, um etwas/jemanden auf das jeweils andere Schiff beamen zu können.
    Zitat von Zocktan
    Oder müssen sender und empfänger die gleiche eigengeschwindigkeit haben?
    Das und nichts anderes ist die Lösung.

    Zitat von Zocktan
    (ggf. würden torpedos dann sogar gar keine antriebe sondern nur noch manöverdüsen benötigen....)
    Damit verlören die Torpedos aber ihre Warpfähigkeit - und das wäre gar nicht gut...
    Os homini sublime dedit caelumque tueri
    Iussit et erectos ad sidera tollere voltus

    - Ovid -

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    • #3
      Zitat Roman
      Beamen bei Unterlicht-Geschwindigkeiten ist im ST-Universum kein Problem, weil es sich dabei um relativ langsame Geschwindigkeiten handelt
      Nein, auch dort besteht das Problem, wenn Du mir nicht glaubst, springe aus einem fahrenden Auto

      Das und nichts anderes ist die Lösung.
      Bei Warpgeschwindigkeit nehme ich an?

      Damit verlören die Torpedos aber ihre Warpfähigkeit - und das wäre gar nicht gut...
      es würde aber sinn machen dann solche torpedos für unterwarpgeschwindkeit zu bauen....
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      • #4
        Zitat von Zocktan
        Nein, auch dort besteht das Problem, wenn Du mir nicht glaubst, springe aus einem fahrenden Auto
        Zum einen springt man beim Beamen aber nicht, sondern wird an einen bestimmten Punkt transferiert, weshalb Beschleunigung etc. auf dich selbst keinen Einfluss haben, zum anderen wird das Beamen vom Computer erledigt, der den Zielpunkt ständig erfasst hält - und bei Sublicht reicht das vollkommen, um jemanden/etwas sicher zu beamen. Es ist ja nicht so, dass du den Befehl "Beame A zu den Koordinaten XYZ!" eintippst und dann nichts mehr ändern könntest, sondern die Zielkoordinaten - sofern sie sich auf einem sich bewegenden Ziel befinden - werden in Echtzeit korrigiert.
        Anders ausgedrückt: Jemand soll an die Stelle A in Objekt X gebeamt werden, und X bewegt sich. Der Computer gleicht die Bewegung von X aus, ohne die Zielkoordinate A innerhalb des Ziels zu ändern.

        Zitat von Zocktan
        es würde aber sinn machen dann solche torpedos für unterwarpgeschwindkeit zu bauen....
        Man merkt, dass du kein Trekker bist... (Is nicht böse gemeint!)
        Torpedos in ST haben folgende "Fähigkeit": Werden sie bei Sublicht-Geschwindigkeit abgefeuert, bewegen sie sich auch mit Sublicht fort. Werden sie bei Warp abgefeuert, aktivieren sich automatisch ihre Warperhaltungsspulen, weshalb sie sowohl für die eine wie auch für die andere Antriebsmöglichkeit geeignet sind.
        Deshalb braucht man auch keine "Sublicht-" und "Warptorpedos".
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        - Ovid -

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        • #5
          auch wenn ich ein trekkie wäre, ich würde damit nicht angeben

          zum beamen:
          also läuft das so ab, dass das ziel des beamvorganges mittels computer über eine antenne o. ä. angepeilt wird, die antenne folgt dem ziel und durch die folgebewegung erhält der transportierte körper, die geschwindigkeit des zieles.... habe ich das so richtig verstanden?

          an die sublichttorpedos mußte ich nur denken, weil die bestimmt günstiger in der herstellung sind als warptorpedos. und weil torpedos produkte zum einmaligen gebrauch sind fand ich das ziemlich nahe liegend!
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          • #6
            wieso muss der die Geschwindigkeit von A ausgleichen Beamen leuft doch so ab Körber (K) wirg geskannt dann wird er nach E=mc2 in Energie Umgewandelt wobei sich doch die Bewegung des Körbers aufhört und dann wird er wieder "repliciert" oder?

            mfg Rikerman

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            • #7
              noch eine frage zum beamen:

              wo kommt am zielort die energie her, die gebraucht wird um den körper wieder zusammen zu setzen?
              This post is protected by : Azatoth, demon sultan and master of illusion. ZOCKTAN!, Hiob 30, 16-17, Streichelt mein Ego,
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              • #8
                Zitat von Zocktan
                noch eine frage zum beamen:

                wo kommt am zielort die energie her, die gebracuht wird um den körper wieder zusammen zu setzen?
                Die wird gleich mit dem Transporterstrahl mitgeliefert. Das Schiff sendet ja einen Transporterstrahl aus. Ich denke mal das über diesen die benötigte Energie mitgeführt wird.
                Doctor aka The_Doktor
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                Die Macht vom Niederrhein

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                • #9
                  Zitat von Zocktan
                  auch wenn ich ein trekkie wäre, ich würde damit nicht angeben
                  Wer gibt denn an?

                  Zitat von Zocktan
                  also läuft das so ab, dass das ziel des beamvorganges mittels computer über eine antenne o. ä. angepeilt wird, die antenne folgt dem ziel und durch die folgebewegung erhält der transportierte körper, die geschwindigkeit des zieles.... habe ich das so richtig verstanden?
                  Das mit der "Antenne" hast du richtig verstanden.....wie aber Rikerman sich schon wunderte, verstehe ich ebenfalls nicht, weshalb Körper K die Geschwindigkeit von Objekt X haben sollte.
                  Dein Körper selbst hat ja keine Geschwindigkeit, er steht still. Das Zielobjekt hat eine Geschwindigkeit, durch die es seine Position verändert, allerdings peilt der Computer die Zielkoordinate im Inneren an, und transportiert dich mit Echtzeit-Korrektur der relativen Position der Koordinate dorthin.
                  Das Objekt mag ja die Geschwindigkeit v haben, aber dein Körper steht bei der Ankunft genauso still, wie beim Beginn des Beamvorgangs.

                  Eine Analogie: Du stehst auf einem Dampfer und ein anderer Dampfer mit einer höheren Geschwindigkeit fährt an dir vorbei. Du hast einen Stein in der Hand und zielst auf einen bestimmten Punkt auf dem Deck des anderen Schiffes. Natürlich musst du die Eigenbewegung des anderen Schiffes ausgleichen, um den anvisierten Punkt zu treffen.
                  Ist der Stein aber mal angekommen, hat er in Bezug auf seine Position auf dem Deck aber die Relativgeschwindigkeit Null. Und auch während des Fluges hat er nicht die gleiche Geschwindigkeit wie das andere Schiff.
                  Zitat von Zocktan
                  an die sublichttorpedos mußte ich nur denken, weil die bestimmt günstiger in der herstellung sind als warptorpedos. und weil torpedos produkte zum einmaligen gebrauch sind fand ich das ziemlich nahe liegend!
                  Es ist aber aufwendiger (in Produktion und Lagerfläche) wenn du zwei verschiedene Sorten von Torpedos lagern musst. Und umständlicher, wenn man ständig zwischen den Sorten wechseln muss, je nach dem, mit welcher Geschwindigkeit man sich fortbewegt.
                  Zuletzt geändert von Roman; 18.01.2006, 21:37.
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                  • #10
                    Zitat von Rikerman
                    wieso muss der die Geschwindigkeit von A ausgleichen Beamen leuft doch so ab Körber (K) wirg geskannt dann wird er nach E=mc2 in Energie Umgewandelt wobei sich doch die Bewegung des Körbers aufhört und dann wird er wieder "repliciert" oder?

                    mfg Rikerman
                    Ganz so einfach ist es nun nicht. Bewegung ist erstmal eine Art von Energie... wenn man also einen Körper mit hoher Geschwindigkeit entmaterialisiert, müsste die Bewegungsenergie des Körpers mit entzogen werden, sonst würde die Energieerhaltung verletzt. Entsprechend muss sich auch aufgebracht werden, wenn sich der materialisierte Körper mit einer anderen Geschwindigkeit bewegen soll.
                    Da es bereits einige Canon Beispiele für Unterlicht Beamvorgänge bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten gegeben hat, muss der Transporterstrahl dem Körper auch Bewegungsenergie verleihen.

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                    • #11
                      des mit dem Energieerhaltungssatz muss man dann eben anders lösen aber wenn eine Körper gebeamt wird besteht er ja kurze Zeit nur aus einsen und Nullen.
                      Man hat doch in den Serien genug Beispiele Gesehen. dass sich die Persohnen nach dem Beamen nicht mehr bewegen z.B. als Seven gefangen wird und gegen jemanden in der Arena kämpen musste da hat man gesehen dass Seven gerade zum Schlag ausgehohlt hat und Janeway im Transporterraum dann geagt hat sie solle aufhören.

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                      • #12
                        Ja klar, die haben das gelöst, sonst würden ne menge Transporte nicht funktionieren... Wobei die weniger das Problem der Energieerhaltung gelöst haben (also die Physik umgeschrieben) sondern eher den Charakteren zusätzliche Energie und Impuls verliehen haben.

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                        • #13
                          Also ich kann mich an eine TNG-Episode erinnern, da beamt sich ein Außenteam auf einen Planeten und zwar während die Enterprise mit fast Lichtgeschwindigkeit fliegt. Da wird dann vom Außenteam geschildert, dass sie sich in einer Wand nahe dem Punkt an dem sie sich gebeamt hatten. Auch Data sagt meineswissens, dass es schwierig sei bei nahezu LS zu beamen.
                          Aus dieser Situation schließe ich, dass sich der Transporterstrahl irgendwie mitbewegt. Klingt zwar ein wenig absurd, aber das ist jetzt das einige was mir aufgrund dieser Beobachtung einfällt. Vielleicht gibt es ja noch andere Schlüsse.
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                          • #14
                            Naja, is aber eigentlich nicht verwunderlich!

                            ST-Raumschiffe fliegen bei vollem Impuls mit höchstens 0.25c. Also noch immer relativ langsam. Da aber ein Beamvorgang bei c sich schon sehr stark mit den Kräften der Relativität herumschlagen muss (was ja ansonsten nicht der Fall ist, weil ST-Schiffe sich bei Impuls der Lichtgeschwindigkeit praktisch gar nicht nähern und sich auch bei Warp den Subraum zu Nutze machen und innerhalb der Subraumbalse eigentlich immer in weiter Ferne von c bleiben), ist es eigentlich nicht wirklich überraschend, wenn das Beamen nicht fehlerfrei funktioniert.
                            Zuletzt geändert von Roman; 21.01.2006, 16:54.
                            Os homini sublime dedit caelumque tueri
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                            • #15
                              Guter Einwurf. Wenn sich a und oder b mit Warp bewegen und Beamt wird muß doch der Strahl das Warpfeld verlassen und sich mit den Gesetzen der Relativität rumschlagen. Heist, er würde unter c fallen. Wie kann er dann das anderre Schiff erreichen?

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