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Blödsinnige "Computer"technik auf der Enterprise

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  • Blödsinnige "Computer"technik auf der Enterprise

    Hallo,

    mich wundert und ärgert es immer wieder, wie billig die Computertechnik
    bei TNG ist. Die Konsolen bestehen aus einigen hundert blinkenden
    Lichtern und ein Monitor ist auch nicht zu erkennen. Zudem ist die
    "graphische" Oberfläche eine Katastrophe: schwarzer Hintergrund
    giftgrüne Schrift und ein schriller Pipston. Sorry, aber das erinnert mich
    sehr an PCs vor 20 Jahren.
    Habe mir letztens die Folge: " Der große Abschied " angeschaut, in der
    Cpt. Picard als Dixon Hill im Holodeck gefangen ist.
    Wesley muss irgendetwas am Holodeckprogramm "reparieren", damit dieses
    wieder richtig funktioniert. Und jetzt kommt es: Anstatt einen Computer
    mit Tastatur und Bildschirm (auf dem so etwas ähnliches wie ein Quellcode
    zu sehen ist) zu benutzen, blickt Wesley in ein Gebilde, das aussieht wie ein
    Mikroskop und welches sich unten an der Wand zu Holodeckeingang befindet.
    Zudem fummelt er mit einem komischen Phaserähnlichen Gegenstand an
    ein paar blinkenden Lichtern herum. Und somit hat er das Holodeckprogramm
    "repariert".
    Nächstes Mal, wenn mein PC spinnt, blicke ich in den Ventilatorschacht
    und fuchtele mit einem Laserpointer rum. Vielleicht klappt es ja. . . . .

    Wisst ihr jetzt was ich meine mit blödsinnige Technik ?

    Was meint ihr dazu ??

  • #2
    Du findest deshalb keinen Monitor, weil die Konsolen Eingabegeräte und Monitor in einem sind (so wie das neue Touch-Screen aus Japan). Die Eingabegeräte können auch Bildschirmfenster Darstellen, wie man öfter in Folgen sehen kann.

    Und zu Wesley und dem Holodeckprogramm: Ich dachte immer, der fuchtelt da an irgendner Hardware rum. Kann mich nicht mehr genau an die Folge erinnern.

    Aber Teilweise liegt das auch alles daran, dass die Realität oft die Visionen von Sci-Fi-Autoren überflügelt. Ich kann mich noch an den Sci-Fi-Roman Solaris erinnern. Dort hatten die immer noch Tonbandgeräte und wichtige Informationen wurden in Büchern statt an Computer-Terminals abgelesen.

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    • #3
      Zitat von Jupiter & Beyond the Infinite
      Sorry, aber das erinnert mich
      sehr an PCs vor 20 Jahren.
      sei doch nicht so streng.
      was computer angeht, sind 20 jahre eben eine verdammt lange zeit. die serie stammt immerhin aus den 80ern, da waren monitore mit grüner schrift der noch der absolute wahnsinn, mehr war gar nicht denkbar (der erste computer, mit dem ich ihn berührung kam war ein "alphatronic 2000", und das war in den 90ern - mein erster eindruck war: häh? wozu soll'n so ein ding gut sein? ) - wie hätten die filmemacher die rasante computerentwicklung denn vorausahnen sollen?
      "Das Denken und die Methoden der Vergangenheit konnten die Weltkriege nicht verhindern,
      aber das Denken der Zukunft muß Kriege unmöglich machen." (Albert Einstein)

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      • #4
        Wenn ich jedes Windowsproblem durch einen kurzen Hardwareeingriff beseitigen könnte, wär das ein deutlicher Fortschritt, denn undurchsichtige software... na dann gute nacht...
        If there's a God or any kind of justice under the sky
        If there's a point if there's a reason to live or die
        Show yourself - destroy our fears - release your mask

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        • #5
          @Jupiter & Beyond the Infinite

          Ich kann deine Kritik auch nicht unbedingt nachvollziehen. Hast du schon jemals TOS gesehen? Also wenn, dann müsstest du dich da konsequenterweise noch mehr über die angeblich "billige" Computertechnik beschweren. Da scheinst du es aber in Kauf zu nehmen, wahrscheinlich mit dem Argument, daß die Produzenten damals eben nur vom Entwicklungsstand der 60er Jahre ausgehen konnten. Du solltest dir aber mal vor Augen halten: TNG ist auch schon wieder 18 Jahre "alt". Wir sind heute also etwa genausoweit hinter TNG, wie TNG hinter TOS. Google doch am besten mal nach "Mooresches Gesetz". Man braucht nicht viel mathematisches Verständnis um zu erkennen um wieviel innovativer die Technik bei TNG dargestellt ist.
          Denn TNG-Konsolen wären für heutige Verhältnisse immer noch recht modern bis fast utopisch. Hingegen waren in den 90ern die TOS-UIs schon veraltet (man denke nur an Spocks-"Peep-Show"-Teil oder die klobigen Schalter)

          IMO kann man auch nicht verlangen, daß bei jeder SF-Serie eine Requisite verwendet wird, deren Konzeption und Bau alleine schon Abermillionen verschlingen würde. Requisite kostet nämlich ziemlich viel Geld, und das hat es im 20. Jahrhundert noch gegeben [nur falls du es vergessen hast ;-]. Von daher liegt das wohl nicht nur an der mangelnden Vorstellungskraft/ dem Konservativismus der Autoren.

          Allerdings muß ich dir teilweise Recht geben, wenn du nicht nur die visuelle Umsetzung gemeint hast, sondern auch die "nichtdargestellten" Funktionen oder besser UNFunktionen. Die sind z.T. wirklich dümmlich. Zum Beispiel warum Aufgaben von Menschen übernommen werden, die der Computer viel schneller machen könnte. Oder weshalb der Computer auf dem Holodeck supergute KI's erstellen kann, der Bordcomputer aber selbst scheinbar wenig autonome Intelligenz besitzt. Es gibt ja genug Beispiele für Computertechnik die in einer Folge die Funktion xy ausüben kann, jedoch ein paar Folgen später, wo man eine damit verwandte Funktion braucht niemand auf die Idee kommt den Computer einzusetzen. Den Bock haben tatsächlich die Autoren geschossen.

          Sich über Wesleys Reparaturtechniken aufzuregen bringt wenig. Weder wird gesagt, daß es ein Laserpointer ist, noch, daß es sich um einen Ventilatorschacht handelt. Das ist alles bloß deine Interpretation. Jeder andere könnte da sonstwas reininterpretieren um was es sich genau für hochmoderne utopische Geräte handelt. Es mit heutigen Geräten zu vergleichen ist wohl etwas deplaziert.
          Wo das Chaos auf die Ordnung trifft gewinnt meist das Chaos, denn es ist besser organisiert.

          Kommentar


          • #6
            @Lonzak

            mir ist schon klar, daß die Technik vor 18 Jahren eine andere ist, als die heutige. Dies stört mich eigentlich auch gar nicht. Sondern die Tatsache,
            dass auf der Enterprise alles ein "Kinderspiel" ist.
            Bsp. Beamen: Koordinaten eingeben und mit der Hand hochfahren um Energie zu geben.
            Bsp. Navigation: Koordinaten eingeben und beschleunigen.
            Bsp. Holodeck: "Computer, eine Bar, 19 Jahrhundert, Frankreich, Moulin Rouge"
            Bsp. Speisegerät: "Computer, Tee, Earl Grey, heiß."
            Bsp. Verteidigung: "Ziel erfassen, Feuer !"
            -
            Das könnte jedes Kind bedienen, da frage ich mich wirklich ob man die
            Sternenflotten-Akademie braucht, oder ob nicht auch ein Crash-Kurs möglich wäre :-)
            -
            Ich mag es halt, wenn in Scifi-Serien viele technische und physikalische
            Ausdrücke verwendet werden, von denen ich keinerlei Ahnung habe und
            ich dann sagen kann: "Wow, was ist das nur für eine komplizierte Technik !!"
            -

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            • #7
              Zitat von Jupiter & Beyond the Infinite
              mir ist schon klar, daß die Technik vor 18 Jahren eine andere ist, als die heutige. Dies stört mich eigentlich auch gar nicht. Sondern die Tatsache,
              dass auf der Enterprise alles ein "Kinderspiel" ist.
              Bsp. Beamen: Koordinaten eingeben und mit der Hand hochfahren um Energie zu geben.
              Bsp. Navigation: Koordinaten eingeben und beschleunigen.
              Bsp. Holodeck: "Computer, eine Bar, 19 Jahrhundert, Frankreich, Moulin Rouge"
              Bsp. Speisegerät: "Computer, Tee, Earl Grey, heiß."
              Bsp. Verteidigung: "Ziel erfassen, Feuer !"
              -
              Das könnte jedes Kind bedienen, da frage ich mich wirklich ob man die
              Sternenflotten-Akademie braucht, oder ob nicht auch ein Crash-Kurs möglich wäre :-)
              Schon mal daran gedacht, dass das alles so kinderleicht ist, weil der Computer den Rest macht? Sowas wäre vor 20 Jahren, als TNG anliefe NIE möglich gewesen und auch heute nicht.
              Wobei ich mich allerdings immer frage, wozu man derartig viele Knöpfe braucht.

              Und die Akademie besuchen doch eh nur die Leute, die Offizier werden wollen, oder? Für das bischen, was ein normaler Crewman macht (meistens geht das eh nicht darüber hinaus, dass er von der Explosion seiner Konsole quer durch die Brücke fliegt), braucht es keine drei Jahre Ausbildung. Das geht in sechs Monate auch.


              Ich mag es halt, wenn in Scifi-Serien viele technische und physikalische
              Ausdrücke verwendet werden, von denen ich keinerlei Ahnung habe und
              ich dann sagen kann: "Wow, was ist das nur für eine komplizierte Technik !!"
              -
              Pf. Gerade Star Trek ist doch DIE Serie, bei der es an manchen Stellen echt schon fast mehr um technisches Geschwafel geht, als um den Inhalt. Ich denke da mal an diese Techno-Babble-Eskapaden von Torres und dem Doc in einer der ersten VOY-Folgen; war IIRC die mit dem Kaffeenebel.
              "The only thing we have to fear is fear itself!"

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              • #8
                Zitat von Jupiter & Beyond the Infinite
                @Lonzak

                mir ist schon klar, daß die Technik vor 18 Jahren eine andere ist, als die heutige. Dies stört mich eigentlich auch gar nicht. Sondern die Tatsache,
                dass auf der Enterprise alles ein "Kinderspiel" ist.
                Bsp. Beamen: Koordinaten eingeben und mit der Hand hochfahren um Energie zu geben.
                Bsp. Navigation: Koordinaten eingeben und beschleunigen.
                Bsp. Holodeck: "Computer, eine Bar, 19 Jahrhundert, Frankreich, Moulin Rouge"
                Bsp. Speisegerät: "Computer, Tee, Earl Grey, heiß."
                Bsp. Verteidigung: "Ziel erfassen, Feuer !"
                -
                Das könnte jedes Kind bedienen, da frage ich mich wirklich ob man die
                Sternenflotten-Akademie braucht, oder ob nicht auch ein Crash-Kurs möglich wäre :-)
                -
                Ich mag es halt, wenn in Scifi-Serien viele technische und physikalische
                Ausdrücke verwendet werden, von denen ich keinerlei Ahnung habe und
                ich dann sagen kann: "Wow, was ist das nur für eine komplizierte Technik !!"
                -
                Find ich nicht mal unbedingt. Wenn man nicht genau hinschaut scheint es oft so. Aber ich frage mich manchmal wie die Offiziere immer aus dem Stehgreif die hochkompliziertesten physikalischen Theorien parat haben und dann alles so umbauen können, dass die dann irgendwie ausgenutzt werden um aus einer Situation heraus zu kommen. Alles Physikgenies.

                Und, dass das steuern eines Shuttles anscheinend doch nicht so leicht ist wie man immer denkt sieht man ja in DS9 Dominion, wo Jake versucht das Shuttle zu lenken. Das mit dem Holodeck stell ich mir sogar sehr schwer vor, bestimmte Romane wurden sicher von professionellen Programmieren vorprogrammiert und werden nicht aus dem Nichts mal erschaffen, reale Schauplätze sind wahrscheinlich Nachbildungen auf der Grundlage von diesen Holophotoapparaten. Wenn man aber bedenkt wie schwer es bereits ist mit dem heutigen PC ein Spiel zu programmieren, wie schwer muss es dann erst sein das gleiche in drei Dimensionen hinzubekommen. Ich wäre da schon froh wenn mein Holotyp nicht gegen die nächste Holowand rennt.

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                • #9
                  Zitat von Lonzak
                  @Jupiter & Beyond the Infinite

                  Ich kann deine Kritik auch nicht unbedingt nachvollziehen. Hast du schon jemals TOS gesehen? Also wenn, dann müsstest du dich da konsequenterweise noch mehr über die angeblich "billige" Computertechnik beschweren. Da scheinst du es aber in Kauf zu nehmen, wahrscheinlich mit dem Argument, daß die Produzenten damals eben nur vom Entwicklungsstand der 60er Jahre ausgehen konnten. Du solltest dir aber mal vor Augen halten: TNG ist auch schon wieder 18 Jahre "alt". Wir sind heute also etwa genausoweit hinter TNG, wie TNG hinter TOS. Google doch am besten mal nach "Mooresches Gesetz". Man braucht nicht viel mathematisches Verständnis um zu erkennen um wieviel innovativer die Technik bei TNG dargestellt ist.
                  Denn TNG-Konsolen wären für heutige Verhältnisse immer noch recht modern bis fast utopisch. Hingegen waren in den 90ern die TOS-UIs schon veraltet (man denke nur an Spocks-"Peep-Show"-Teil oder die klobigen Schalter)
                  Auch wenn es eine andere Serie ist:

                  Wenn man noch weiter in der Seriengeschichte zurückgeht und Raumschiff Orion ansieht bekam man sicher schon in den 80ern das große Lachen. Ich sage nur: Bügeleisen

                  Ich bin der Meinung, dass sie sich Autoren nicht unbedingt immer DIE Gedanken um die Technik machen. Die Story muß gefallen, es muß Spannend und Unterhaltsam sein sowie eine gewisse Moral übermitteln. Die technische Ausrüstung ist zwar essentiell aber doch irgendwie nebensächlich. Aber immerhin haben sie ja das durchsichtige Alu, den Warp-Antrieb und vieles mehr "erfunden".

                  Liska
                  It is the heart that gives - the fingers just let go. (Nigerianisches Sprichwort)

                  Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. (A. Einstein)

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                  • #10
                    Zitat von Jupiter & Beyond the Infinite
                    @Lonzak

                    mir ist schon klar, daß die Technik vor 18 Jahren eine andere ist, als die heutige. Dies stört mich eigentlich auch gar nicht. Sondern die Tatsache,
                    dass auf der Enterprise alles ein "Kinderspiel" ist.
                    Bsp. Beamen: Koordinaten eingeben und mit der Hand hochfahren um Energie zu geben.
                    Bsp. Navigation: Koordinaten eingeben und beschleunigen.
                    Bsp. Holodeck: "Computer, eine Bar, 19 Jahrhundert, Frankreich, Moulin Rouge"
                    Bsp. Speisegerät: "Computer, Tee, Earl Grey, heiß."
                    Bsp. Verteidigung: "Ziel erfassen, Feuer !"
                    -
                    Das könnte jedes Kind bedienen, da frage ich mich wirklich ob man die
                    Sternenflotten-Akademie braucht, oder ob nicht auch ein Crash-Kurs möglich wäre :-)
                    -
                    Ich mag es halt, wenn in Scifi-Serien viele technische und physikalische
                    Ausdrücke verwendet werden, von denen ich keinerlei Ahnung habe und
                    ich dann sagen kann: "Wow, was ist das nur für eine komplizierte Technik !!"
                    -
                    Ja, aber das ist doch gerade der Grund, weshalb man Computer benötigt: um komplizierte, langwierige aber immer gleiche Prozeßabläufe eben zu automatisieren. Es wäre doch ziemlich ungünstig, wenn man während einer Raumschlacht alles von der Umleitung der Energie zur geeigneten Phaserbank bishin zur Bewegungskorrektur der Zielvektoren von Hand eingeben müßte. Da ist man schon in tausend Stücke gepustet bis man den ersten Schuß gesetzt hätte.
                    Komplizierte Technik heißt nicht (vom Bedienerstandpunkt aus gesehen) umständliche Technik.

                    Recht gebe ich dir bei der Umsetzung der Holodeckprogrammierung. Das wurde ja aber auch schon in vielen Threads hinreichend bemängelt, daß der Computer da oft über das Ziel hinaus schießt und der mageren verbalen Beschreibung des Befehlenden etwas hinzudichtet. Und das ist dann natürlich auch zufällig genau das, was vom Befehlenden gemeint war. (vielleicht ist der Schiffscomputer ja auf Betazed gebaut worden? :-)

                    Mit der Navigation kann ich mich nur newman anschließen. Nach allem, was ich bei ST so mitbekommen habe ist es wirklich nicht so einfach wie Koordinaten eingeben und beschleunigen! Sieh dir mal genauer die Szenen an, in denen man direkt sieht wie die Displays bedient werden. (jaja, die sind recht selten) Du wirst feststellen, daß die LCARS-Buttons im Prinzip selten simpel beschriftet sind. Da steht nicht drauf "accelerate", "fire", oder "Make it so!". Die sind meistens nur mit irgendwelchen Zahlenfolgen beschriftet. Und da möchte ich mal sehen wie du dich anstellst, wenn man dich davor stellt und du nicht auf der Academy gewesen bist ;-)

                    PS: wie sollte denn bitte der Replikator anders bedient werden? Roddenberry wollte uns mit TNG eine Zukunft zeigen, die extrem Luxuriös ist. Und Luxus ist es bestimmt nicht, wenn man erst die Molekularstruktur von Earl Grey eingeben muß [obwohl die Picard sicherlich im Kopf hätte]
                    Wo das Chaos auf die Ordnung trifft gewinnt meist das Chaos, denn es ist besser organisiert.

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                    • #11
                      Zitat von Lonzak

                      Recht gebe ich dir bei der Umsetzung der Holodeckprogrammierung. Das wurde ja aber auch schon in vielen Threads hinreichend bemängelt, daß der Computer da oft über das Ziel hinaus schießt und der mageren verbalen Beschreibung des Befehlenden etwas hinzudichtet. Und das ist dann natürlich auch zufällig genau das, was vom Befehlenden gemeint war. (vielleicht ist der Schiffscomputer ja auf Betazed gebaut worden? :-)


                      PS: wie sollte denn bitte der Replikator anders bedient werden? Roddenberry wollte uns mit TNG eine Zukunft zeigen, die extrem Luxuriös ist. Und Luxus ist es bestimmt nicht, wenn man erst die Molekularstruktur von Earl Grey eingeben muß [obwohl die Picard sicherlich im Kopf hätte]
                      Ich würde mal tippen, dass man beim Holodeck auf bestimmte vorinstallierte Programme zurückgreift, die bei einem Galaxy Klassen Schiff eben besonders umfangreich sind und bei bestimmten sprachlichen Befehlen abgerufen werden. Daher die zusätzlichen Details. Unlogisch wirds erst wenn etwas vollkommen Neues erschaffen wird, aber das ist glaub gar net mal soo oft der Fall und dann handelt es sich zumindest bei TNG auch oft um eine (z.B.) einsamme Matte innerhalb des Hologitters ohne detailreiche Umgebung.

                      Beim Repilikator sind die bekannten, menschlichen Gerichte natürlich schon alle vorprogrammiert, da muss man nichts mehr eingeben. Aber bei neuen, unbekannten wurde ja oft gesagt, dass der Replikator dafür die Molekularstruktur bräuchte, die man dann 1. entweder eingeben müsste oder wahrscheinlich würde auch 2. eine Probe des Nahrungsmittels reichen.

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                      • #12
                        Zitat von newman
                        Ich würde mal tippen, dass man beim Holodeck auf bestimmte vorinstallierte Programme zurückgreift, die bei einem Galaxy Klassen Schiff eben besonders umfangreich sind und bei bestimmten sprachlichen Befehlen abgerufen werden. Daher die zusätzlichen Details. Unlogisch wirds erst wenn etwas vollkommen Neues erschaffen wird, aber das ist glaub gar net mal soo oft der Fall und dann handelt es sich zumindest bei TNG auch oft um eine (z.B.) einsamme Matte innerhalb des Hologitters ohne detailreiche Umgebung.

                        Beim Repilikator sind die bekannten, menschlichen Gerichte natürlich schon alle vorprogrammiert, da muss man nichts mehr eingeben. Aber bei neuen, unbekannten wurde ja oft gesagt, dass der Replikator dafür die Molekularstruktur bräuchte, die man dann 1. entweder eingeben müsste oder wahrscheinlich würde auch 2. eine Probe des Nahrungsmittels reichen.
                        Klar, ist da schon viel vorprogrammiert. Ich spielte ja auch lediglich auf die vollkommen neuen Kreationen an. Und oft kommt das wahrlich nicht vor, allein schon aufgrund der Tatsache, daß man ja eh nicht in jeder Folge sieht wie ein Holoprogramm erschaffen/geändert wird. Aber z.B. kam letztens erst auf Kabel1 die TNG-Folge "In den Subraum entführt" und da wird eben nach verbalen Beschreibungen ein "Tisch" erschaffen und plötzlich macht der Computer aus einem anfänglichen hölzernen Tisch nur durch die Beschreibung, daß er aus Metall sein soll, eine vollkommen anders aussehende Untersuchungsliege (was natürlich zufällig richtig war). Leider fallen mir jetzt keine weiteren konkreten Beispiele ein (verdammtes Gedächtnis! ) aber mein Unterbewußtsein sagt mir: "Da gab es noch mehr in den 7 Staffeln"
                        Fazit: ein durchaus vermeidbarer Logikfehler. Warum besteht man immer auf rein verbalen Befehlsinputs? Man kann doch die Akteure durchaus nebenbei auf einem Pad oder so rumklimpern lassen. Dann kann man immer kontern: "Ja gesagt hat er es zwar nicht aber aufm Pad eingegeben/ausgewählt/skizziert..."
                        Aber ich will mal nicht zu pingelig sein! Autoren sind auch nur Menschen *hust*
                        Wo das Chaos auf die Ordnung trifft gewinnt meist das Chaos, denn es ist besser organisiert.

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                        • #13
                          Bsp. Beamen: Koordinaten eingeben und mit der Hand hochfahren um Energie zu geben.
                          Hmm, und was soll er noch alles eingeben? Wenn sie nicht grade aufder Transporterplattform stehen sind noch die Startkoordinaten interessant aber sonst? Was sollte da noch groß kommen?

                          Bsp. Navigation: Koordinaten eingeben und beschleunigen.
                          Gleiches hier, warum sollte es nicht so einfach sein? Was vermisst du denn? Entweder gibst du gleich die Zielkoordinaten ein und deine gewünschte Geschwindigkeit und das Schiff fliegt direkt dahin oder du gibst einen Kurs aus mehreren Wegpunkten ein und das Schiff fliegt die automatisch nach und nach an. Sinnvoll wäre noch, ob sich das Schiff an bestimmten Stellen noch längs drehen soll oder nicht oder in bestimmten Regionen schneller oder langsamer sein soll aber ansonsten? Was vermisst du?

                          Bsp. Verteidigung: "Ziel erfassen, Feuer !"
                          Damit ist doch alles gesagt, Zielerfassung ist zwar selbst mit den ultrastarken Computern aus TNG Zeiten kein Garant für einen Treffer *g* aber im Großen und ganzen würd das auchn 286er locker schaffen, wenn er von den Scannern immer mit den aktuellen Daten wie Kurs, Geschwindigkeit und Entfernung des Feindschiffes versorgt wird. Gut, ich setze auch voraus, das ein einmal erfasstes Ziel auch weiter verfolgt wird, bis andere Befehle kommen.
                          Jede Geschichte hat vier Seiten: Deine Seite, Ihre Seite, die Wahrheit und das, was wirklich geschehen ist.

                          Welten brechen auseinander, Formationen nicht.

                          Kommentar


                          • #14
                            Zitat von Jupiter & Beyond the Infinite
                            Bsp. Beamen: Koordinaten eingeben und mit der Hand hochfahren um Energie zu geben.
                            ...oben schon geklärt!

                            Zitat von Jupiter & Beyond the Infinite
                            Bsp. Navigation: Koordinaten eingeben und beschleunigen.
                            Ganz so leicht ist es ja doch nicht. Man muss da schon einen Kurs programmieren und bestimmte Phänomene, die sich darauf auswirken, berücksichtigen.

                            Zitat von Jupiter & Beyond the Infinite
                            Bsp. Speisegerät: "Computer, Tee, Earl Grey, heiß."
                            Ja was soll man denn noch alles angeben?? Die exakte Temperatur? Die Ziehzeit? Der Computer nimmt einfach die Standardwerte, es sei denn man gibt etwas an.



                            Ich verstehe diesen Teil deiner Kritik absolut nicht. Ein Computer wird doch nur aus dem Grund programmiert, um bestimmte standardisierte Abläufe nicht ewig von vorne eingeben zu müssen. Das ist bei heutigen Programmen auch nicht anders. Nur, dass die Computer der Zukunft wohl etwas weiter entwickelt sind, und sich auf die Wünsche der bedienenden Person intuitiv anpassen.

                            Warum dann eine Ausbildung auf der Sternenflottenakademie?

                            Man muss wissen, wie die Systeme funktionieren, sollte die Programmierung einmal ausfallen, oder man über das Programm hinaus etwas benötigt.
                            Jede Zeit hat ihre Aufgabe, und durch die Lösung derselben rückt die Menschheit weiter.


                            - Heinrich Heine -

                            Kommentar


                            • #15
                              Wenn ich mir die Technik bei Voy oder ENT ansehe sieht alles aber trotzdem altbacken aus obwohl die Serien viel jünger sind.
                              So blinken bei Ent immer noch irgendwelche ünnütze Leds an orten wo sie keine Funktion haben.
                              Auch die Lcars find ich sau blöde weil sie für mich absolut keinen sinn ergeben.
                              Ich meine gut siehts ja schon aus von weiten aber wenn man näher ran geht und hunderte felder mit so sinnigen bezeichnungen wie "523-12" sieht weiß ich nicht wie damit eine älter Person in der Zukunft klar kommen soll

                              Zumal in einer Folge auf einem Schiff eine Konsole zu sehen war die flackerte und das sah halt aus als ob hinter einer Reklametafel die neonlampe defekt sei.
                              Star Trek 1966-1991
                              Wiedergeburt von Star Trek 2009
                              Resistance is futile - STXI is fantastic

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