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Heisenbergkompensator;Ideen

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  • Heisenbergkompensator;Ideen

    Es gab mal einen thread dazu,der allerdings etwas unterging.
    Heisenbergkompensator

    Was ich gern möchte ist eine vernünftige Diskusion darüber führen,wie so ein Gerät arbeiten könnte, um wirklich die unschärferelation zu "kompensieren"
    Ideen und Vorschläge sind gefragt.

    ich selber habe mir folgendes Überlegt :natürlich wird es nicht möglich sein die Gesetze der physik ausser Kraft zu setzen,aber man kann tricksen.

    Ort und Impuls eines Teilchens sind bis auf eine kleine Ungenauigkeit messbar,in 300 jahren vielleicht genauer als heute.Nun stellt sich die frage nimmt der kompensator einen Mittelwert oder macht er eine Wahrscheinlichkeitsvorrausberechnung?

    Sollte ersteres zutreffen,glaube ich nicht das aus mittelwerten ein technologisches zerlegen und zusammensetzen von Mensch/Material möglich sein wird.Einfache Dinge wie eine Stahlplate oder ein Glass Wasser sind evtl.denkbar (beamen) doch komplexe Objekte wie Menschen lassen sich bestimmt nicht aus mittelwerten zusammensetzen.

    letzteres,die wahrscheinlichkeitsvorrausberechnung, könnte den Impuls und den Ort mit ausgefeilten Rechenalgorithmen genauer wieder geben als eine Mittelwertkalkulation.

    Also..wie könnte so ein gerät die unschärfe kompensieren?
    "Eines Tages wird alles gut sein, das ist unsere Hoffnung. Heute ist alles in Ordnung, das ist unsere Illusion." Voltaire

  • #2
    Deine Grundannahme ist falsch.

    Es lassen sich nicht Ort und Impuls eines Teilchens bis auf eine kleine Ungenauigkeit messen, sondern Ort oder Impuls eines Teilchens.

    Genau das ist ja die Krux mit der Unschärferelation.

    Je genauer der Ort, desto weniger weiß über den Impuls und umgekehrt.

    Mit Mittelwerten und Wahrschinlichkeitsvorausberechnungen kann ich also das eine wahnsinnig gut vorausbestimmen, über das jeweils andere aber weiß ich nach wie vor so gut wie nix (Weil ja die Grundaten für eine wie auch immer geartete Berechnung oder Abschätzung fehlen).
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    • #3
      .....hab mich etwas vertan...

      also beides geht nicht,nur jeweils die eine Information,während die andree nicht messbar ist.

      Gibt es den heute irgendeinen denkansatz in der Physik,der einigermassen brauchbar wäre?
      "Eines Tages wird alles gut sein, das ist unsere Hoffnung. Heute ist alles in Ordnung, das ist unsere Illusion." Voltaire

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      • #4
        Ich habe nur wenig Ahnung davon, aber ich denke mal nicht. Wenn man wüsste, wie man die Unschärferelation umgehen könnte, bräuchte man ja keinen Kompensator mehr. Eben weil das unmöglich ist, ist der Kompensator ja erst als deus ex machina eingeführt worden.
        Republicans hate ducklings!

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        • #5
          Wäre es nicht möglich, zwei Geräte (eines für den Ort und eines für den Impuls) unabhängig voneinander messen zu lassen und diese Ergebnisse dann danach erst im Transportercomputer zusammenzufassen?

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          • #6
            Aber ich habe tatsächlich eine Idee. Wundert mich selbst.

            Machen wir also das unmögliche möglich...

            Meine Grundidee ist Folgende:

            Ich betrachte mal alle Teilchen als ein "Raster". Verinfacht als Würfel, die aufeinander gestapelt sind. Und nun nun bestimme ich von jedem zweiten Teilchen möglichst genau den Impuls. Das hat dann doch zur Folge, das jedes vom Impuls her "unbestimmte Teilchen" von vier Teilchen umgeben ist, deren Impuls ich sehr genau kenne. Da ja nun alles irgendwie zusammenhängt, wäre es nun nicht möglich, den Impuls des unbestimmten Würfels anhand der bekannten Impulse der vier Nachbarwürfel zu interpolieren?

            Das mache ich nun mit allen unbestimmten Würfeln und gut ist.

            Danach (oder eigentlich ja gleichzeitig ) messe ich bei allen vom Impuls her ursprünglich unbestimmten Würfeln die Position. Was ja wiederum jeder zweite Würfel ist, diesmal aber die, bei denen noch keine Impulsmeessung vorgenommen wurde.

            Und wieder wird die Position der unbekannten Würfel logisch aus den vier umgebenden positionsbekannten Würfeln interpoliert.

            Konte ich irgendwie begreiflich machen, was ich meine?

            So, der Thread kann jetzt ins Wissenschaftsforum verschoben werden und ich warte auf den Nobelpreis.


            .
            EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

            LuckyGuy schrieb nach 3 Minuten und 34 Sekunden:

            @ Azau:

            Nein, eine gleichzeitige Bestimmung von Ort und Impuls ist NICHT möglich. Ich kann bei jedem spezifischen Teilchen nur eines genau bestimmen - oder eben beliebig ungenau (z.B. kann ich auch Ort und Impuls mit jeweils 50% Wahrscheinlichkeit angeben, wenn ich mir was davon versprechen sollte).

            Das lässt sich durch zwei Maschinen nicht lösen. Je genauer das eine Ergebnis, desto ungenauer das andere.
            Zuletzt geändert von LuckyGuy; 05.09.2007, 16:50. Grund: Antwort auf eigenen Beitrag innerhalb von 24 Stunden!
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            • #7
              So, der Thread kann jetzt ins Wissenschaftsforum verschoben werden und ich warte auf den Nobelpreis.
              Tut mir leid, mit dem Nobelpreis dürfte es erstmal nichts werden

              Soweit ich mich an meinen Physik- und Chemieunterricht erinnere, sind die Teilchen ja nicht regelmäßig im Raum angeordnet, zumindest nicht auf subatomarer Ebene (Elektronen, Neutronen, Protonen und co.). Und du musst sogar noch tiefer herunter im Maßstab, wenn die Beschreibung des Transporters im TNG-TM Gültigkeit hat.

              So wie ich das verstanden habe, hat jedes Teilchen nur eine Art "Wahrscheinlichkeitswolke", in der es zufällig positioniert ist, bzw. sich bewegt (zumindest bei den Elektronen bin ich mir völlig sicher).

              Ein zweites Problem ist auch, dass du zumindest mit uns bekannten Messtechniken kein System auf Quantenbasis analysieren kannst, ohne es zu verändern. Stell dir vor, du würdest versuchen Position und Bewegung eines Fußballs festzustellen, indem du mit Tennisbällen darauf wirfst und beobachtest wie die kleineren Bälle abprallen. Egal wie du das Sytem "scannst", dass du beobachtest, die Strahlung interagiert mit den Teilchen und verändert ihre Daten für Position und Beschleunigung - hinterher weißt du also genausowenig wie vor dem Scan, wo sich ein Teilchen aufhält.

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              • #8
                @Lucky: Naja, beim nächsten Mal klappts bestimmt.
                Republicans hate ducklings!

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                • #9
                  die Idee mit den 2 unabhängig arbeitenden "technischen Geräten" ,eins für den Impuls,eins für den ort,klingt interessant,scheint aber dennoch eine Denkfalle zu
                  sein...hab ich das richtig verstanden?

                  das beschiessen von teilchen mit teilchen als messverfahren fällt auch weg...(beispiel:Fussball/tennisbälle von Draco90831) ist auch falsch...richtig?

                  was ist aber mit Zeitmanipulationen?

                  beschleunige ich ein messgerät auf Lichtgeschwindigkeit (theoretisch)so bewegt sich das gerät gleichschnell wie die teilchen,dann würden diese ja stillstehen...und somit könnte man doch Impuls und ort messen...oder ist diese gedankenspielerei auch nur ein logischer trugschluss?
                  "Eines Tages wird alles gut sein, das ist unsere Hoffnung. Heute ist alles in Ordnung, das ist unsere Illusion." Voltaire

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                  • #10
                    Ich denke, wenn du es schaffen "würdest" das Gerät auf Lichtgeschwindigkeit zu beschleunigen und alles still stehen würde, wäre keine Messung möglich, da ja alles still steht. Allein für das Beschleunigen auf Lichtgeschwindigkeit würdest du dann LuckyGuy den Nobelpreis unter der Nase wegschnappen, da es unmöglich ist...
                    Gönne dir einen Augenblick der Ruhe und du begreifst, wie närrisch du herumgehastet bist. Laotse
                    I'm just a soul whose intentions are good - oh Lord, please don't let me be misunderstood. Nina Simone

                    MfG, Hazard

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