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Subspace sucht Physik, die SRT einen Nachfolger

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  • Subspace sucht Physik, die SRT einen Nachfolger

    Hallo liebe Leute!

    In diesem Forum gibt es ja bereits allerhand Threads die sich mit dem Thema FTL und Subraum befassen. Hierbei wurde sicher schon alles aufgelistet, was wir aus den Episoden und Filmen zu diesem Thema erfahren können. Weiters gibt es ja auch zahlreiche Threads, die sich dem Thema angenommen haben, weshalb die SRT (Spezielle Relativitätstheorie nach Einstein) in Kombination mit FTL-Antrieben zu kausalen Problemen führt (wer's nicht glaubt, dem darf ich nen post von Hornblower ans Herz legen: science vs fiction). Das hatten wir also schon, daher soll in diesem Thread was anderes Probiert werden.

    Ich würde mich freuen, wenn jeder, der Ideen für eine Erklärung der Wirkungsweise des Subraums hat, und/oder Ideen hat, die eine Kosmos mit FTL beschreiben, diese hier mit uns teilen würde.

    Was müssen diese Ideen können?

    Der SRT-Ersatz muss:

    ...jegliche Kausalitätsprobleme beim Reisen mit Überlichtgeschwindigkeit vermeiden.

    ...die üblichen relativistischen Effekte, die wir ja in freier Wildbahn beobachten können wie insbesondere Zeitdilatation, Energiedivergenz für Geschwindigkeiten nahe c, usw. beschreiben können.

    ...die klassische Newton'sche Mechanik als spezialfall für kleine Geschwindigkeiten beinhalten.

    Eine Subraum-Theorie muss folgendes beantworen:

    Wenn der Subraum jene Schichten des Universums sind die sich durch eine eine zusärtliche Dimension, oft genannt eine Tiefe, von unserem Einstein-Universum unterscheiden, dann kann man diese Tiefe ja genauso wie die drei Ortsparameter x,y,z verstehen. Nun weiß ich dass ich meine Position durch z.B.die Bewegung meiner Beine, die man geeinhin als gehen bezeichnet, verändernkann. Wie verändere nun aber meine Position in Richtung der Subraum-Tiefe?

    Die Schwerkraft kann man durch eine Krümmung der Raumzeit beschreiben, elekromagnetische Felder 'lediglich' durch eine klassische Feldtheorie. Wie kann ich mir ein Subraum-Feld vorstellen? Hat es eine eigene Feld-Theorie, oder kann ich es durch Krümmung einer weiteren Dimension beschreiben?

    Schwerkraft wird durch Masse hervorgerufen, elektrische Felder durch Ladung, Kernkräfte (colour and flavour fields) durch Elementarteilchen wie Quarks, magnetische Felder durch bewegte Ladung, Gravitationsellen durch beschleunigte Massen. Zusammengefast erzeuge ich felder durch ansammlung oder bewegung von Materie bestimmter elementarer Eigenschaften. Was muss ich ansammeln bzw bewegen, um ein Subraum-Feld hervorzurufen? Kann es eine Subraum-Kraft geben, analog zur z.B. Coulomb-Kraft?


    Wir wissen, dass sich Dinge im Subraum anders verhalten. So ist Licht schneller ohne dass die Zeit schneller vergeht, und Dinge haben geringere Masse. Der Übergang zwischen unseren Naturgesetzen und denen des Subraums soll mit der Tiefe angeblich kontinuierlich von statten gehen. Natürlich wird es nicht mit Sicherheit möglich sein, eine Theorie hervorzubringen, die den Subraum in seiner vollkommenen Funktionalität rekonstrueirt, aber in die Richtung zu gelangen fänd ich toll. Welche physikalischen Gesetze müssten nach eurer Subraum.Theorie in desem existieren?

    Ich freue mich auf eure Vorschläge.
    LG
    mimesot
    Zuletzt geändert von mimesot; 26.05.2009, 18:59.

  • #2
    Zitat von mimesot Beitrag anzeigen
    Weiters gibt es ja auch zahlreiche Threads, die sich dem Thema angenommen haben, weshalb die SRT (Spezielle Relativitätstheorie nach Einstein) in Kombination mit FTL-Antrieben zu kausalen Problemen führt (wer's nicht glaubt, dem darf ich nen post von Hornblower ans Herz legen: science vs fiction).
    soweit ich das sehen kann, sind seine Diagramme allesamt Raumdiagramme, keine Raumzeit-Diagramme, zu erkennen daran, dass er immer beide Achsen mit der Längeneinheit Lichtjahr beschriftet. Ein Raumzeit-Diagramm lässt das Problem mit den kausalen Schleifen deutlicher werden, ich verweise dazu auf einen eigenen Beitrag von mir:

    http://www.scifi-forum.de/science-fi...ml#post2036290

    dort die rechte angehängte Grafik.

    Zitat von mimesot Beitrag anzeigen
    Ich würde mich freuen, wenn jeder, der Ideen für eine Erklärung der Wirkungsweise des Subraums hat, und/oder Ideen hat, die eine Kosmos mit FTL beschreiben, diese hier mit uns teilen würde.
    eine Erklärung der Wirkweise des Subraums habe ich nicht, eine Idee für einen Kosmos mit FTL dagegen schon, ohne Subraum. Siehe dazu:

    http://www.scifi-forum.de/science-fi...ml#post1927551

    Dort im unteren Teil, unterhalb der roten EDIT-Zeile.

    http://www.scifi-forum.de/science-fi...ml#post1927872

    Das ganze ausführlich als PDF:

    http://www.scifi-forum.de/science-fi...ml#post2055785

    Zitat von mimesot Beitrag anzeigen
    Was müssen diese Ideen können?

    Der SRT-Ersatz muss:

    ...jegliche Kausalitätsprobleme beim Reisen mit Überlichtgeschwindigkeit vermeiden.
    Raumzeit mit bevorzugtem Bezugssystem, das eine absolute Gleichzeitigkeit definiert. Alle FTL-Reisen, die in diesem Bezugssystem eine Reise rückwärts in der Zeit wären, sind verboten.

    Zitat von mimesot Beitrag anzeigen
    ...die üblichen relativistischen Effekte, die wir ja in freier Wildbahn beobachten können wie insbesondere Zeitdilatation, Energiedivergenz für Geschwindigkeiten nahe c, usw. beschreiben können.
    außerhalb einer Warpblase hat die Raumzeit die gewöhnliche Minkowski-Metrik, aus der all diese Effekte abgeleitet werden können.

    Zitat von mimesot Beitrag anzeigen
    ...die klassische Newton'sche Mechanik als spezialfall für kleine Geschwindigkeiten beinhalten.
    das kann nur in dem Umfang gefordert werden, in dem man es schon in der SRT hat. Z.B. ist die Forderung illegitim, dass man mit einem FTL-Antrieb auch niedrige Geschwindigkeiten viel kleiner als c möglich sein und diese den Newtonschen Bewegungsgesetzen gehorchen müssen.

    Zitat von mimesot Beitrag anzeigen
    Die Schwerkraft kann man durch eine Krümmung der Raumzeit beschreiben, elekromagnetische Felder 'lediglich' durch eine klassische Feldtheorie. Wie kann ich mir ein Subraum-Feld vorstellen? Hat es eine eigene Feld-Theorie, oder kann ich es durch Krümmung einer weiteren Dimension beschreiben?
    Subraum habe ich zwar keinen, auch kein Subraumfeld, aber ein Feld, das der Manipulation der Metrik dient. Dieses ist ein herkömmliches Feld, vergleichbar dem elektromagnetischen Feld.

    Zitat von mimesot Beitrag anzeigen
    Schwerkraft wird durch Masse hervorgerufen, elektrische Felder durch Ladung, Kernkräfte (colour and flavour fields) durch Elementarteilchen wie Quarks, magnetische Felder durch bewegte Ladung, Gravitationsellen durch beschleunigte Massen. Zusammengefast erzeuge ich felder durch ansammlung oder bewegung von Materie bestimmter elementarer Eigenschaften. Was muss ich ansammeln bzw bewegen, um ein Subraum-Feld hervorzurufen? Kann es eine Subraum-Kraft geben, analog zur z.B. Coulomb-Kraft?
    ok, da hast du mich erwischt. Ein fertiges Konzept zur Erzeugung meines Metrik-Manipulationsfeldes habe ich noch nicht. Kannst da darüber nochmal hinwegsehen?

    Zitat von mimesot Beitrag anzeigen
    Wir wissen, dass sich Dinge im Subraum anders verhalten. So ist Licht schneller ohne dass die Zeit schneller vergeht,
    ach, tatsächlich, und woher weißt du das so genau? Wenn wir annehmen, dass die Subraumschichten parallele 4D-Raumzeiten sind, die zusammen eine 5D-Raumzeit bilden, mit der "Tiefe" als 5. Dimension (solche Annahmen gibt es bei mir nicht, ich gehe hier auf eine Theorie ein die ich nicht selbst vertrete), dann sollte, wenn die Lichtgeschwindigkeit mit zunehmender Tiefe größer wird, auch der Gang einer Uhr mit wachsender Tiefe schneller werden, sofern die Uhr ruht. Aus der Struktur der Raumzeit folgt: höhere Lichtgeschwindigkeit = höhere Ganggeschwindigkeit ruhender Uhren. Darauf beruht z.B. in der ART die gravitative Zeitdilatation. Bewegt sich die Uhr dann zusätzlich (und es ist ja der Sinn der höheren Lichtgeschwindigkeit, dass man sich schneller bewegen kann), tritt freilich eine Zeitdilatationseffekt auf, der die erhöhte Ganggschwindigkeit kompensieren kann.

    Ist wie gesagt nicht meine Theorie, ich weise lediglich auf die Implikationen eines Subraum-Konzeptes als 5D-Raumzeit hin.

    Kommentar


    • #3
      Zitat von Agent Scullie Beitrag anzeigen
      ok, da hast du mich erwischt. Ein fertiges Konzept zur Erzeugung meines Metrik-Manipulationsfeldes habe ich noch nicht. Kannst da darüber nochmal hinwegsehen?
      Hihi, genau dazu will ich dich ja triezen, dass du da weiter bastelst.

      Zitat von Agent Scullie Beitrag anzeigen
      ach, tatsächlich, und woher weißt du das so genau?
      Das hab ich wohl dümmlich ausgedrückt. Ich wollte eher sagen, dass die folgenden jene Effekte sind, die wir gerne so gut als möglich realisiert hätten (Obwohl, ganz ehrlich, ich willl nur FTL, sonst ist mir alles schnurz), und mitdenen wie aus den Episoden so wohl vertraut sind. Wissen war hier nicht im naturwissenschaftlichen Sinne, und nicht mal als Proposition für ein Modell zu verstehen.

      Zitat von Agent Scullie Beitrag anzeigen
      Wenn wir annehmen, dass die Subraumschichten parallele 4D-Raumzeiten sind, die zusammen eine 5D-Raumzeit bilden, mit der "Tiefe" als 5. Dimension (solche Annahmen gibt es bei mir nicht, ich gehe hier auf eine Theorie ein die ich nicht selbst vertrete), dann sollte, wenn die Lichtgeschwindigkeit mit zunehmender Tiefe größer wird, auch der Gang einer Uhr mit wachsender Tiefe schneller werden, sofern die Uhr ruht. Aus der Struktur der Raumzeit folgt: höhere Lichtgeschwindigkeit = höhere Ganggeschwindigkeit ruhender Uhren. Darauf beruht z.B. in der ART die gravitative Zeitdilatation. Bewegt sich die Uhr dann zusätzlich (und es ist ja der Sinn der höheren Lichtgeschwindigkeit, dass man sich schneller bewegen kann), tritt freilich eine Zeitdilatationseffekt auf, der die erhöhte Ganggschwindigkeit kompensieren kann.
      Daran hab ich mich auch schon gestoßen. Aber ich erwarte mir z.B. von McWire, dass er einen fundierten Plan hervorbringt, wie man das Problem umgeht. K.A. vielleicht, dass eine Bewegung entlang der Subraumtiefe dein negatives (bezüglich des normalen Raumes) Linienelement liefert, sodass sich bei Subraumtauchgängen andere Zeitmessungen ergeben. Anmerkung: Das war kein ausgegorener Gedanke.

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      • #4
        Subraum nicht als ART/SRT-Nachfolger sondern als Stringtheorieerweiterung

        Ich persönlich sehe die Subraumtheorie nicht als Erweiterung der ART oder SRT, sondern als Erweiterung oder alternative Beschreibung der Brane-Theorie, die aus der M-Theorie/Stringtheorie entwickelt wurde.

        Der Hyperraum wäre demnach dem elfdimensionalen oder zehndimensionalen Grundraum, während der Subraum eine fünfdimensionale Membran darstellt, auf der als Oberfläche der vierdimensionale Normalraum aufliegt.

        Gravitonen und Subraumpartikel stellen dann geschlossene Strings dar, während baryonische Materie und die anderen Wechselwirkungspartikel geschlossene Strings auf der Oberfläche der Brane sind.

        vgl -> http://www.scifi-forum.de/science-fi...t=Partikel-Zoo

        Subraumphänomene spielen sich dann innerhalb der Brane ab.

        Wird die Brane verzerrt, also gestaucht oder gestreckt, wird der aufliegende Normalraum mitverzerrt.
        Mein Profil bei Memory Alpha
        Treknology-Wiki

        Even logic must give way to physics. / Sogar die Logik muss sich der Physik beugen. -- Captain Spock, 2293

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        • #5
          Wie sehen denn diese Branes denn konkret aus? Eas für Parameter charakterisieren z.B. ein Up-Quark? Wie manifestiert sich der Unterschied zwischen Fermionen und Bosonen bei Strings?

          Kann eine derartige Subraumtheorie die FTTL-Problamtik der SRT umgehen, und wenn wie?

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          • #6
            Zitat von Halman
            Die Dimensionen der Stringstheorie(in) sind ja "eingerollt", d.h. IMHO sie wirken nur im Quantenbereich. Ob all die Eigenschaften des ST-Subraumes durch die eingrollten 6 Dimensionen der Superstringtheorie erkärt werden können - keine Ahnung.

            Meine Vermutung: Der Subraum ist eine Art „Zwischending“ von Hyperraum und den weiteren eingerollten Dimensionen der realen Wissenschaft.
            (Nun, zurzeit bearbeitet McWire ja den Artikel Subraum in Memory Alpha.)

            McWire please.
            Die Stringtheorie und die Superstring-Theorie gelten mittlerweile schon fast wieder als überholt... zumindest sind sie aber unvollständig.
            Das neueste Konzept für unser Universum ist die D-Brane ? Wikipedia - Theorie, die eine Erweiterung der String-Theorie darstellt.

            Dort nimmt man an, dass es ein Einbettungsmedium gibt und das RZ-Kontinuum eine Art Membran ist.
            Elektromagnetische Wechselwirkung und die beiden Kernkräfte und ihrer virtuellen Austauschteilchen sind an die Brane gebunden und spielen sich nur dort ab.

            Die Gravitation ist laut dieser Theorie deshalb so relativ schwach, weil die Gravitonen sich als einzige bekannte Teilchen frei im Einbettungsraum bewegen können.


            Ich nehme jetzt einfach an, dass dieser Einbettungsraum den SF-Hyperraum (bzw. einen ST-Subraum) darstellen könnte und der in Star Trek für den Warpantrieb genutzte (zweite) Subraum im Prinzip die Brane selbst ist.

            Also statt zu sagen, dass die Brane das RZ-Kontinuum ist, sage ich, in Anlehnung an das Star Trek Universum und dessen Physik, dass die Brane einen vierdimensionalen Subraum darstellt und der Normalraum nur die Oberfläche dieser Brane ist.

            Expandiert oder Kontrahiert man die Brane, expandiert oder kontrahiert man gleichzeitig auch den Raum, nur das es nach der Star Trek Subraumphysik deutlicher weniger Energie beansprucht die Brane selbst zu krümmen, als die Oberfläche alleine.

            Die Brane ist so geartet, dass eine kleinere Kontraktion der Brane selbst, eine größere Kontraktion des Raumes bewirkt, was dem angesprochenen MIP-Mapping-Prinzip entspricht.
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            Even logic must give way to physics. / Sogar die Logik muss sich der Physik beugen. -- Captain Spock, 2293

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