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Wieso hatte die Phoenix bereits künstliche Gravitationsfelder?

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  • Wieso hatte die Phoenix bereits künstliche Gravitationsfelder?

    Ich frage mich schon seit längerem, warum denn Cochranes Warpschiff in ST8 bereits eine künstliche Gravitation an Bord hatte. Denn als sich das Schiff im Orbit, und später etwas weiter von der erde befand sieht man die normal "schnellen" Bewegungen von Riker, La Forge und Cochrane die vermuten lassen, dass die Umweltbedingungen an Bord die selben sind wie auf der Erde.

    Ich frage mich daher, wie das sein kann, denn ich glaube eher nicht, dass man nach oder während eines Weltkrieges die Mittel hatte, solch eine Technologie zu entwickeln.

  • #2
    Zum einen ist dei frage was wolh komplexer ist, künstliche Grav oder Warpantrieb.
    Zum anderen hätte ich mir für die 2,3 sek auch nicht die Mühe gemacht, großartig eine Schwerelosigkeit darzustellen.
    You should have known the price of evil -And it hurts to know that you belong here - No one to call, everybody to fear
    Your tragic fate is looking so clear - It's your fuckin' nightmare

    Now look at the world and see how the humans bleed, As I sit up here and wonder 'bout how you sold your mind, body and soul
    >>Hades Kriegsschiff ist gelandet<<

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    • #3
      Die drei waren angeschnallt und mussten sich deshalb nicht vorsichtig bewegen. In der Schwerelosigkeit bewegt man sich ja nur deswegen langsam, damit der Körper kein unnötiges Bewegungsmoment erhält, das man mühsam wieder eliminieren müsste. Sitzt jemand angeschnallt im Sitz, besteht dieses Problem nicht. Ich gehe deshalb nicht davon aus, dass die Phoenix künstliche Schwerkraft hatte. Ich frage mich da eher ob die Phoenix Trägheitsdämpfer hat, damit die manschaft nicht erdrückt wird beim Warpsprung.
      www.eiskaltmacher.de

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      • #4
        Zitat von efferman Beitrag anzeigen
        Die drei waren angeschnallt und mussten sich deshalb nicht vorsichtig bewegen. In der Schwerelosigkeit bewegt man sich ja nur deswegen langsam, damit der Körper kein unnötiges Bewegungsmoment erhält, das man mühsam wieder eliminieren müsste. Sitzt jemand angeschnallt im Sitz, besteht dieses Problem nicht. Ich gehe deshalb nicht davon aus, dass die Phoenix künstliche Schwerkraft hatte. Ich frage mich da eher ob die Phoenix Trägheitsdämpfer hat, damit die manschaft nicht erdrückt wird beim Warpsprung.
        DAS ist nicht das Problem, weil das Schiff sich beim "Warpsprung" nicht bewegt. Der Raum wird um das Schiff herum gekrümmt/gezerrt und bewegt sich.

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        • #5
          Also steht nach dieser Definition das Schiff im Warp still und das Universum bewegt sich? Ich weiß das eine Raumverzerrung erzeugt wird aber das das schiff im Verhältnis zum umgebenden normal/sub Raum überhaupt nicht beschleunigt, kann ich fast nicht Glauben. Gibt es hier einen Warpfeldtheoretiker der das so erklären kann, dass selbst ich es verstehe?
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          • #6
            Der Raum expandiert und kann unter bestimmten Bedingungen wieder schrumpfen. Wenn man diese Fähigkeit des Raumes unter Kontrolle kriegen könnte, würde man den Raum zwischen dem Bug des Schiffes und seinem Ziel schrumpfen und den Raum hinter dem Schiff zum Ausgleich wieder expandieren lassen. Das Schiff bräuchte sich nicht zu bewegen, weil der Weg zwischen dem Schiff und seinem Ziel "verschwinden" würde. Einigermassen klar?
            Gönne dir einen Augenblick der Ruhe und du begreifst, wie närrisch du herumgehastet bist. Laotse
            I'm just a soul whose intentions are good - oh Lord, please don't let me be misunderstood. Nina Simone

            MfG, Hazard

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            • #7
              Laut Diskussion z.B. in http://www.scifi-forum.de/science-fi...iversen-8.html ist die Eintrittsgeschwindigkeit und Austrittsgeschwindigkeit konstant.

              d.h. wenn man im Stillstand auf Warp geht, so kommt man auch im Stillstand wieder heraus.
              geht man mit 1/4 Impuls auf Warp, kommt man auch mit 1/4 Impuls wieder heraus.
              Mein Profil bei Memory Alpha
              Treknology-Wiki

              Even logic must give way to physics. / Sogar die Logik muss sich der Physik beugen. -- Captain Spock, 2293

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              • #8
                Danke, jetzt hab selbst ich warpphysik es verstanden. Ok dann ist ein Trägheitsdämpfer wirklich nicht nötig. nun gut, dann fehlt in der Phoenix nix mehr, wobei ich mich immer noch frage wie die wieder gelandet ist.
                www.eiskaltmacher.de

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                • #9
                  Zitat von efferman Beitrag anzeigen
                  Danke, jetzt hab selbst ich warpphysik es verstanden. Ok dann ist ein Trägheitsdämpfer wirklich nicht nötig. nun gut, dann fehlt in der Phoenix nix mehr, wobei ich mich immer noch frage wie die wieder gelandet ist.
                  Ich vermute mal deren Kommandosegment kam per Fallschirm runter und der Rest ist verglüht.
                  "All dies könnte bloß eine aufwändige Simulation sein,
                  die in einem kleinen Gerät auf jemandes Tisch läuft."
                  (Jean-Luc Picard über das Wesen der Wirklichkeit)

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                  • #10
                    Realistische Methode wenn die kapsel das Einzig wichtige gewesen wäre, aber den ganze Warpantrieb Verglühen zu lassen halte ich für sehr verschwenderisch. Abgesehen davon ist Montana nicht die ideale Gegend um mit einer Raumkapsel zu landen. Viel zu viele Berge um eine sichere Kapsel Landung zu gewährleisten. Und für eine andere Landezone war Cochrane zu schnell wieder im Camp. Ich glaube das die Phoenix irgendwie in der Lage war in einem Stück einen kontrollierten Abstieg durchzuführen. Oder die Ente hat ein wenig nachgeholfen, aber das halte ich für die unwahrscheinlichste Methode.
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                    • #11
                      Zitat von EA-Loyalist Beitrag anzeigen
                      Ich vermute mal deren Kommandosegment kam per Fallschirm runter und der Rest ist verglüht.
                      Prinzipiell könnte das so sein, aber das Schiff hat natürlich einen hohen Materialwert. Ich kann mir nicht vorstellen, das Cochrane so einen Verlust hinnehmen kann/will, gerade in dieser Zeit. Ausserdem braucht er was zum Vorzeigen, man weiss ja nicht ob irgendjemand den Flug überhaupt beobachten konnte. Vielleicht hatte das ganze Teil ja noch zusätzliche Triebwerke oder beide Teile hatten Fallschirme - beim Space Shuttle kommen die Feststoffbooster auch am Schirm wieder runter, bei einem Gewicht von immerhin 85 t.
                      ---- What does God need with a starship? - Jim, what are you doing? - I'm asking a question!
                      ---- Sir, I protest! I am NOT a merry man!

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                      • #12
                        85Tonnen ? die Feststoff Booster sind doch nur leere Rohre wenn se ausgebrannt sind, oder irre ich mich da? Soweit ich weis brennen die booster ja von hinten nach vorne aus und sind dann leer, also können die dann doch keine 85tonnen mehr wiegen
                        www.eiskaltmacher.de

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                        • #13
                          Hm, vielleicht gab ja es auch eine Wasserung der Phoenix?

                          Wir wissen kaum was über die staatliche Beteiligung am Bau der Phoenix.

                          Die Regierung (es gab zumindest eine Provisorische) könnte die ja dann aus dem Meer gefischt haben. Hat bei den Amis ja Tradition. Allerdings wirkt es so, als hätten er und Lilly die Phoenix im Alleingang zusammengebaut.
                          "All dies könnte bloß eine aufwändige Simulation sein,
                          die in einem kleinen Gerät auf jemandes Tisch läuft."
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                          • #14
                            Zitat von efferman Beitrag anzeigen
                            85Tonnen ? die Feststoff Booster sind doch nur leere Rohre wenn se ausgebrannt sind, oder irre ich mich da? Soweit ich weis brennen die booster ja von hinten nach vorne aus und sind dann leer, also können die dann doch keine 85tonnen mehr wiegen
                            Ich habe noch mal bei der NASA nachgeschaut.
                            SOLID ROCKET BOOSTERS
                            Das Startgewicht von den Boostern ist 1300000 Pounds, das sind 590 t. Das Leergewicht beträgt 192000 Pounds, also 87 t. Das sind zwar leere Rohre, aber die sind immerhin 45 m lang und fast 4 m im Durchmesser; wie groß die Wanddicke ist, habe ich gerade nicht gefunden.


                            .
                            EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

                            Yusaku schrieb nach 4 Minuten und 11 Sekunden:

                            Zitat von EA-Loyalist Beitrag anzeigen
                            Hm, vielleicht gab ja es auch eine Wasserung der Phoenix?

                            Wir wissen kaum was über die staatliche Beteiligung am Bau der Phoenix.

                            Die Regierung (es gab zumindest eine Provisorische) könnte die ja dann aus dem Meer gefischt haben. Hat bei den Amis ja Tradition. Allerdings wirkt es so, als hätten er und Lilly die Phoenix im Alleingang zusammengebaut.
                            Zumindest sah man im Kontrollraum der Raketenbasis eine Reihe von Leuten (die alle den Borgangriff nicht überlebt haben). Vielleicht waren das ja offizielle Techniker und Wissenschaftler. Kann man sich sonst eigentlich nicht vorstellen, dass Cochrane da in der Wildnis nach dem Krieg so ein Projekt durchziehen kann.
                            Zuletzt geändert von Yusaku; 28.06.2009, 22:22. Grund: Antwort auf eigenen Beitrag innerhalb von 24 Stunden!
                            ---- What does God need with a starship? - Jim, what are you doing? - I'm asking a question!
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                            • #15
                              Sehe ich ähnlich. Das ganze Ambiente wirkt auch eher wie ein Forschungsposten. Es liegt mitten in den Wäldern (aber das tun auch viele Silos). Die amerikanische Flagge war ebenfalls auf der Phoenix drauf (was aber auch daran lang, dass sie eine umgebaute Atomrakete war).
                              "All dies könnte bloß eine aufwändige Simulation sein,
                              die in einem kleinen Gerät auf jemandes Tisch läuft."
                              (Jean-Luc Picard über das Wesen der Wirklichkeit)

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