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Störsender in ST

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  • Störsender in ST

    Es kommt in ST-Kämpfen ja immer wieder zu Fehlschüssen, die es eigentlich nicht gegen dürfte.
    Wenn man die Kapazitäten von deren Zielerfassungsrechnern und die geringen Distanzen in Relation zu den Geschwindigkeiten der Waffen setzt, so ist ein Fehlschuss nahezu undenkbar. Deshalb haben sich auch Raumjäger in ST nie durchsetzen können (ja, es gab sie in DS9). In Anbetracht der genauen Waffen, kommt auch immer wieder die Frage nach der fehlenden Punktverteidigung auf.

    Meine Idee/Lösung: es gibt in Schiffen und wohl auch in Torpedos Sensorstösysteme, die eine präzise Erfassung erschweren, darum auch das Kämpfen auf minimaler Distanz. Es ist auch eine Erklärung dafür, dass sich Schiffe häufig "zufällig" treffen, obwohl die Sensoren mehrere Lichtjahre Reichweite besitzen.
    Störsysteme finden bereits heute Verwednung in der EM-Variante oder auch als Täuschkörper ("Schwalben"), es ist nur logisch anzunehmen, dass sich diese Technik bis in das 24. Jahrhundert gehalten hat.

    Vor allem die VFP wird an diesen Dingern interessiert sein, um so den Verlust der Tarnvorrichtung zumindest teilweise zu kompensieren.

    Wie seht Ihr die Thematik rund um mögliche Sensorstörsysteme?
    Gab es mal kanonische oder semi-kanonische Angaben zu solchen Systemen?
    "All dies könnte bloß eine aufwändige Simulation sein,
    die in einem kleinen Gerät auf jemandes Tisch läuft."
    (Jean-Luc Picard über das Wesen der Wirklichkeit)

  • #2
    Afaik gab es dazu nie irgend etwas.
    Gene Rodenberry war derart auf die Präsentation seiner Utopie eingeschossen, dass er sich nie gross Gedanken um Logik oder Details gemacht hat, und seine Nachfolger halten diese Tradition stolz aufrecht.

    Und dazu gehört halt auch, dass Schiffe in ST schlechter schiessen als Schiffsartillerie im 2. Weltkrieg (und auf kürzere Distanz).
    Understanding the scope of the problem is the first step on the path to true panic.

    - Florance Ambrose

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    • #3
      Zitat von HMS Fearless Beitrag anzeigen
      Und dazu gehört halt auch, dass Schiffe in ST schlechter schiessen als Schiffsartillerie im 2. Weltkrieg (und auf kürzere Distanz).
      Aber auch nicht immer -> http://www.scifi-forum.de/science-fi...te-waffen.html

      Es gab auch Szenen, wo Torpedos erstaunlich zielgenau waren. Meistens aber im Zusammenhang mit technischen oder physikalischen Experimenten.
      Mein Profil bei Memory Alpha
      Treknology-Wiki

      Even logic must give way to physics. / Sogar die Logik muss sich der Physik beugen. -- Captain Spock, 2293

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      • #4
        Zitat von EA-Loyalist Beitrag anzeigen
        Es kommt in ST-Kämpfen ja immer wieder zu Fehlschüssen, die es eigentlich nicht gegen dürfte.
        Wenn man die Kapazitäten von deren Zielerfassungsrechnern und die geringen Distanzen in Relation zu den Geschwindigkeiten der Waffen setzt, so ist ein Fehlschuss nahezu undenkbar. Deshalb haben sich auch Raumjäger in ST nie durchsetzen können (ja, es gab sie in DS9).
        Von der Gechwindigkeit der Phaserschüsse hätte selbst das kleinste Schiff keine Möglichkeit auszuweichen. Aber wie bekannt ist, brauchen die Phaser auch eine gewisse Zeit zur Zielerfassung. In TNG "Die Waffenhändler" sagt Worf die Phaser würden eine halbe Sekunde zur Zielerfassung benötigen. Ein besonders wendiges Schiff wie ein kleiner Jäger würde dieser Erfassung entgehen können. Das ist wohl auch der Grund für das einsetzten der Peregrine Jäger im Dominion Krieg. Das wäre meine Erklärung, aber die Fehlschüsse auf größere Schiffe kann ich mir auch nicht erklären. Die Idee mit den Störsendern ist nicht schlecht, aber es gab nie auch nur eine Andeutung das solche Systeme auf Schiffen vorhanden sind. Außerdem müsste es doch durch die Störsender möglich sein jeden Schuss des Gegners ins Leere gehen zu lassen.

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        • #5
          Zitat von Startfighter Beitrag anzeigen
          Außerdem müsste es doch durch die Störsender möglich sein jeden Schuss des Gegners ins Leere gehen zu lassen.
          Nicht unbedingt.
          Die Störsender beeinträchtigen die Erfassung, aber machen sie nicht zwangsläufig unmöglich. Abgesehen davon kann man das Ziel manuell erfassen (wie Chekov in ST II).
          "All dies könnte bloß eine aufwändige Simulation sein,
          die in einem kleinen Gerät auf jemandes Tisch läuft."
          (Jean-Luc Picard über das Wesen der Wirklichkeit)

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          • #6
            Zitat von EA-Loyalist Beitrag anzeigen
            Nicht unbedingt.
            Die Störsender beeinträchtigen die Erfassung, aber machen sie nicht zwangsläufig unmöglich. Abgesehen davon kann man das Ziel manuell erfassen (wie Chekov in ST II).
            Wie funktioniert die manuelle Erfassung eigentlich? Mit den optischen Sensoren? Man kann ja schlecht durch einen Blick auf den Bildschirm abschätzen in welchem Winkeln man Feuern muss um das Objekt zu treffen

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            • #7
              Zitat von Startfighter Beitrag anzeigen
              Wie funktioniert die manuelle Erfassung eigentlich? Mit den optischen Sensoren? Man kann ja schlecht durch einen Blick auf den Bildschirm abschätzen in welchem Winkeln man Feuern muss um das Objekt zu treffen
              Der Raum wird in Bereiche unterteilt. Der Waffenoffizier muss jetzt einfach den entsprechenden Raumabschnitt eingeben. Du kannst dir das in etwa so wie "Schiffe versenken" vorstellen. Also Feuer auf B3. Nur halt viel komplexer im dreidimensionalen Raum.
              "Aufgrund eines Pünktlichkeitsdefizits verspätet sich dieser Beitrag um 64+ ms" | #Krümelchen2018
              "Bajoranische Arbeiter...." - Hamburg Silvester 2016/17

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              • #8
                Zitat von cybertrek Beitrag anzeigen
                Der Raum wird in Bereiche unterteilt. Der Waffenoffizier muss jetzt einfach den entsprechenden Raumabschnitt eingeben. Du kannst dir das in etwa so wie "Schiffe versenken" vorstellen. Also Feuer auf B3. Nur halt viel komplexer im dreidimensionalen Raum.
                Intressant und wie findet man raus in welchem dieser Bereiche sich das Schiff befindet? Wird dann bei normaler Zielerfassung mit den Sensoren einfach die Energiesignatur des Schiffes angepeilt?

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                • #9
                  Solange es keine Art von Tarnung gibt spricht m.E. nichts gegen die normalen Sensoren. Diese scannen den Raum rund um das Schiff und teilen es eben in die jeweiligen Bereiche.

                  Ein etwaiger Störsender kann zwar natürlich auch die Sensoren beeinträchtigen aber das wäre praktisch wieder eine Tarnvorrichtung nach heutigen Maßstäben.
                  "Aufgrund eines Pünktlichkeitsdefizits verspätet sich dieser Beitrag um 64+ ms" | #Krümelchen2018
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                  • #10
                    Zitat von cybertrek Beitrag anzeigen
                    Solange es keine Art von Tarnung gibt spricht m.E. nichts gegen die normalen Sensoren. Diese scannen den Raum rund um das Schiff und teilen es eben in die jeweiligen Bereiche.

                    Ein etwaiger Störsender kann zwar natürlich auch die Sensoren beeinträchtigen aber das wäre praktisch wieder eine Tarnvorrichtung nach heutigen Maßstäben.
                    Ok, vielen Dank. Du kennst dich ja ganz schön aus hier

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                    • #11
                      Alternativ dazu kann man das Schiff, seine Annäherung und seinen realen Zustand auch dadurch verschleiern, dass man die Hauptenergie abschaltet (wie in TNG oder VOY).

                      Auch Nebel oder Gasriesen sind beliebte Bestandteile einer Tarn- und Störtaktik.
                      "All dies könnte bloß eine aufwändige Simulation sein,
                      die in einem kleinen Gerät auf jemandes Tisch läuft."
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                      • #12
                        Zitat von EA-Loyalist Beitrag anzeigen
                        Auch Nebel oder Gasriesen sind beliebte Bestandteile einer Tarn- und Störtaktik.
                        Da fällt mir eine beliebte Taktik ein, die von Riker immer mal wieder gerne hervorgekramt wurde ->

                        DATA: I have several examples of Commander Riker's battle technique. At the Academy, he calculated a sensory blind spot on a Tholian vessel and hid within it during a battle simulation. And as a lieutenant aboard the Potemkin, his solution to a crisis was to shut down all power, and hang over a planet's magnetic poles, thus confusing his opponent's sensors.
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                        • #13
                          Zitat von McWire Beitrag anzeigen
                          Da fällt mir eine beliebte Taktik ein, die von Riker immer mal wieder gerne hervorgekramt wurde ->
                          Oh ja, gemäß dieser Strategie könnte man in einem Gasriesen mühelos ganze Flotten verstecken.

                          Was ist eigentlich Deine Theorie für die Fehlschüsse, McWire?
                          "All dies könnte bloß eine aufwändige Simulation sein,
                          die in einem kleinen Gerät auf jemandes Tisch läuft."
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                          • #14
                            Mir ist da gerade was eingefallen, das eventuell die Fehlschüsse auch erklären könnte.

                            Die Rechner bei ST sind ja bekanntermaßen überlichtschnell.
                            Ich bin mir sicher, dass dies für die meisten Rechner gilt.
                            Wir bewegen uns in meiner These also im Nanosekundenbereich.

                            Folgende Idee:

                            Enterprise erfasst Romulaner-Schiff (Zielcomputervisiert das Schiff an)

                            Wir konnten mehrmlas sehen, dass die Sensoren es registrieren können, wenn die Waffen auf ein Schiff gerichtet sind (Romulanercomputer registriert diesen Vorgang).

                            Enterpriserecomputer feuert Phaser ab (bei den Phaserstreifen dauert es ja bekanntermaßen etwas)

                            Im Augenblich der Zielerfassung hat der romulanische Computer aber eine automatische Ausweichsequenz gestartet, die er nun einleitet.

                            Fazit: die Enterprise ballert daneben.

                            Das erklärt auch die Effizienz vom romulanischen Drohnenschiff aus dem 22. Jh.

                            Mit den starken ST-Antrieben ist es möglich seine Position in wenigen Augenblicken um mehrere tausend Kilometer zu verlagern (wir reden hier von Sublicht-Gefechten).

                            Ich vermute der Computer hat eine gewisse Anzahl von Ausweichmanövern gespeichert, die er dann abruft, sobald ein gegnerischer Zielstrahl das Ziel erfasst.

                            Diese Funktion wird aber nicht in jedem Fall in Anspruch genommen, da sie nicht immer nötig ist und die Offiziere ihre Schiffe bekanntermaßen ungerne einem Computer überlassen.

                            Natürlich bietet auch diese Methode keinen vollen Schutz, aber sie ist dennoch halbwegs plausibel.

                            Wie seht ihr das?
                            "All dies könnte bloß eine aufwändige Simulation sein,
                            die in einem kleinen Gerät auf jemandes Tisch läuft."
                            (Jean-Luc Picard über das Wesen der Wirklichkeit)

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                            • #15
                              Ja das klingt für mich sehr realistisch

                              im ersten moment zumindest um genauer zu sein muss ich mal darüber nachenken
                              Spock: "Even logic must give way to physics."
                              Albert Einstein: "Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher."
                              εεστ: "LISP ist mehr als der Inhalt seiner Klammern"

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