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ST-Bodenkämpfe

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  • ST-Bodenkämpfe

    Über die vorhandenen Invasionsschiffe habe ich ja schon einen Thread eröffnet. Hier soll es explizit um die Taktiken bei Bodenkämpfen gehen.

    Bei ST sind Bodenkämpfe eine absolute Seltenheit und meistens auch sehr schnell vorbei. Die ST-Schießereien könnten sich ebenso gut 400 Jahre zuvor im Wilden Westen abgespielt haben, nur halt mit Schießpulver.

    Wie würde aber eine Bodenkampfmission (z.B. die Einnahme einer Großstadt) wirklich aussehen, wenn man die vorhandene Technologie berücksichtigt?

    Meine Überlegungen:

    Kleine Einheiten/Verbände werden dominieren - die Option einen Strahl zu fächern macht größere Truppenansammlungen zu einer reinen Zielscheibe. Vermutlich werden Stoßtruppen an strategisch günstigen Stellen ausgesetzt, um die Stadt einzunehmen. Dazu passen auch die lediglich 2000 romulanischen Soldaten, welche Vulkan einnehmen sollten, das waren sicherlich Eliteeinheiten. Die Massenheere haben in ST wohl keinen Wert.

    Keine Bodenfahrzeuge - die Effizienz der ST-Waffen liegt weit oberhalb von unseren normalen Fahrzeugknackern. Ein Bodenfahrzeug (z.B. ein Panzer oder etwas Vergleichbares) ist völlig wertlos, da jeder Fußsoldat ihn zerstören kann. Sinnvoll ist der Einsatz wohl nur als Transport- oder als Aufklärungsfahrzeug (ich erinnere an die Argo aus ST X). Alternativ dazu sind Fahrzeugschilde das Einzige, was einen Kampfeinsatz rechtfertigen würde. Dies war jedoch niemals On-Screen zu sehen. In Anbetracht der Tatsache, dass jedoch schon ein Shuttle Schilde hat, spricht allerdings nichts dagegen. Ein solcher "Schildpanzer" könnte sich und umgebende Verbände recht effektiv schützen. Hier muss man allerdings schon wieder die Frage nach den Personenschilden stellen, die ja scheinbar nur sehr hochentwickelte Rassen besitzen. Ich vermute das hängt mit der Miniaturisierungfähigkeit und dem Energieverbrauch zusammen, der eine tragbare Version zu groß/zu kurzlebig machen würde.

    Keine Verschanzungen - auch hier kommt die Kampfkraft der ST-Waffen zum Tragen. Schützengräben, Unterstände, Bunker und Ähnliches sind im Grunde wertlos, es sei denn, sie werden speziell geschützt.

    Wenige Truppen genügen, um eine Besatzung zu errichten - das resultiert ebenfalls aus der ST-Waffenstärke. Nach dem Ende der größten Kämpfe wird das Volk entwaffnet und die Besatzungstruppen haben einen enormen Vorteil. Einige Schiffe im Orbit und einige tausend Soldaten am Boden reichen völlig aus, um eine Welt dauerhaft zu besetzen. Möglich Aufstände kann man bequem von Oben her niederschlagen, durch die Fähigkeit ganze Straßenzüge zu Betäuben.

    Scharfschützen gewinnen an Bedeutung - die hohe Reichweite und der nicht vorhandene Zeitverlust (ja, es gibt ihn, aber bei den Distanzen auf Planeten ist er kaum messbar) machen den Einsatz von Scharfschützen recht wahrscheinlich/lohnenswert.

    Das waren meine Überlegungen zu den ST-Bodenkämpfen, was haltet Ihr für logisch/sinnvoll/wahrscheinlich?

    Alternativ: Was störte Euch bei den ST-Bodenkämpfen, die man sah, am meisten?
    "All dies könnte bloß eine aufwändige Simulation sein,
    die in einem kleinen Gerät auf jemandes Tisch läuft."
    (Jean-Luc Picard über das Wesen der Wirklichkeit)

  • #2
    Zitat von EA-Loyalist Beitrag anzeigen
    Alternativ: Was störte Euch bei den ST-Bodenkämpfen, die man sah, am meisten?
    Eine der besseren Bodenoperationen sieht man in Star Trek V, da haben die immerhin so etwas wie Schilde.
    Was mich in der DS9-Folge "Die Belagerung von AR-558" besonders stört, ist, dass im Grunde Sternenflotten-Offiziere, die für das Bedienen von Schiffen ausgebildet sind, als Fußsoldaten verheizt werden, und dabei ihre ganz normalen Schlafanzug-Uniformen tragen. ST-Bodentruppen sollten gepanzert sein, bzw. wie die Borg individuelle Schutzschirme haben, und Spezialwaffen. Ein paar Phasergewehre machen in meinen Augen noch lange keine Infanteriere des 24. Jahrhunderts. Worüber ich nur wenig weiß, ist die "Voyager Elite Force", hoffentlich ist die besser gerüstet.

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    • #3
      Nuja, wie würde ich das logisch sehen um eigene Verluste zu minimieren? Erst mal mit planetaren Bombardements die Ziele weich klopfen. Schwer befestigte Stellungen sind vom Raum aus um einiges besser zu vernichten als vom Boden aus. Desweiteren würde ich erst mal dafür sorgen, das die Sternenflotte so etwas wie mechanisierte Infanterie bekommt. Es ist doch absolut unlogisch, sich überall hin beamen zu lassen aber keine Schweren Waffen dabei zu haben? Selbst im 20. Jahrhundert wird jeder Krieg mit kombinierten Truppen geführt weil sie sich einfach ergänzen sollen.

      Und wie es die Transportermalfunction schon sagte. Ein paar Schlafanzüge und Phasergewehre machen für mich keine Elitesoldaten aus. Nehmen wir mal wieder das Beispiel US Navy. Die einfachen Matrosen haben zwar Gewehre und eine Grundausbildung. Aber auf jedem Schiff ab Zerstörergröße ist normal ein Kontigent Marines an Bord, welche wirklich für den Kampf ausgebildet sind. Das fehlt mir ebenso bei ST. Keinerlei Marines, keinerlei schwere Waffen, geschweige denn kombinierte Truppen.

      Nun gut, ich guggs trotzdem gerne, trotz seiner Logiklöcher

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      • #4
        Zitat von Jolly Beitrag anzeigen
        Aber auf jedem Schiff ab Zerstörergröße ist normal ein Kontigent Marines an Bord, welche wirklich für den Kampf ausgebildet sind. Das fehlt mir ebenso bei ST. Keinerlei Marines, keinerlei schwere Waffen, geschweige denn kombinierte Truppen.
        Das gibt es in Star Trek erst bei ENT in der dritten Staffel mit den MACOs (Military Assault Command Operations). Allerdings sind das auch nur eher leicht bewaffnete Marines und keine aufgerüsteten Supersoldaten mit BattleMechs . Aber immerhin. Wirklich schwere Waffen sind Fehlanzeige. Eine schwere Phaserkanone sah man aber im TOS-Pilotfilm "Der Käfig" (und danach nie wieder glaube ich), außerdem einen Granatwerfer in der TOS-Folge "Ganz neue Dimensionen".

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        • #5
          Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
          Das gibt es in Star Trek erst bei ENT in der dritten Staffel mit den MACOs (Military Assault Command Operations). Allerdings sind das auch nur eher leicht bewaffnete Marines und keine aufgerüsteten Supersoldaten mit BattleMechs . Aber immerhin.
          Mag ja sein, aber wo sind dann die Truppentransporter, Panzer, Luftunterstützung, Artillerie, Bomber bzw. Orbitale Bombardements? Zehntausend Jahre lang führten die Menschen aufs kreativste Krieg, aber kaum sind sie in den Weltraum aufgebrochen haben sie die Grundlagen der Kriegsführung vergessen?

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          • #6
            Zitat von Jolly Beitrag anzeigen
            Mag ja sein, aber wo sind dann die Truppentransporter, Panzer, Luftunterstützung, Artillerie, Bomber bzw. Orbitale Bombardements? Zehntausend Jahre lang führten die Menschen aufs kreativste Krieg, aber kaum sind sie in den Weltraum aufgebrochen haben sie die Grundlagen der Kriegsführung vergessen?
            Wirklich Krieg gab es ja nur in DS9 ab der sechsten Staffel. In ENT war die Enterprise auf sich allein gestellt in dieser "Ausdehnung". Mit der Voyager im DQ ist es nicht viel anders, immerhin gibt es die "Voyager Elite Force". In TOS und TNG war einfach nie Bedarf für diesen Militärzinnober, und das ist auch gut so. Wer Military-SF will, soll eher woanders suchen . Wie gesagt, der einzige schlimme Krieg ist der Dominion-Krieg in DS9, und dort kann man sich dann fragen, wie weit das Gezeigte Sinn macht. Aber für die Zeit von ENT, TOS und TNG finde ich es in Ordnung, dass man von diesen Truppentransportern, Panzern, Artillerie, Bombern usw. nie etwas gesehen hat.

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            • #7
              Hrm stimmt schon, ST ist halt etwas anderes. Trotzdem sollte eine Orgaisation wie die Förderation, mit der Ausdehnung, Prinzipien und so gegensätzlichen Nachbarn auf einen Krieg vorbereitet sein, denn seins wir mal ehrlich. Mit einer absolut pazifistischen einstellung wären sie in den ersten zehn Jahren untergegangen.

              Man muss den Kram ja net in Friedenszeiten mit sich rumführen aber man sollte so etwas doch in Depots oder ähnlichen untergebracht haben. Es heißt doch immer wieder "Der Preis der Freiheit ist ewige Wachsamkeit" und der Spruch ist nicht umsonst glaube ich.

              Was mich übrigens am meisten gestört hatte ist eine Szene aus DS9 wo Sisko und co in mitten einem Berg von Leichen ihren Sieg "Feiern". Lauter Leichen mit leichten Waffen, aber nix wirklich schweres. Das ist für mich ein wirklich magenschmerzendes Logikloch.

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              • #8
                Die Föderation ist wie das British Empire. So wie dieses die Seewege beherrschte und deswegen nur eine verschwindend kleine Armee unterhielt, so beherrscht die Föderation die Raumwege. So lange keine Macht stark genug ist, die Sternenflotte herauszufordern, besteht kein Bedarf eine große Landstreitkraft zu unterhalten.

                Ansonsten sind Dinge wie Panzer und Artillerie völlig überflüssig, wenn man beschildete Shuttles, Transporter und die Möglichkeit zum Orbitalbombardement hat.

                Gut, dass man Truppen mit Schlafanzügen ausrüstet und nicht mit energiewaffenabsorbierenden Tarnklamotten oder ähnlichem, ist ein bisschen merkwürdig. Das Zeug ist wohl den geheimen Spezialkommandos vorbehalten, die man nur leider nie sieht.
                I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

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                • #9
                  Bunker und ähnliche Komplexe könnten aber aus dem Material bestehen, aus welchen auch Raumschiffe gebaut sind, und die scheinen höchstens von schiffsgrossen Phasern betroffen zu sein, die man noch dazu mit starker Leistung abfeuern muss.

                  Gegen die kleineren Phaser-Waffen von Infanteristen würden sie helfen (ausser kleinere Brandflecken gibt es keine Schäden an Bord von Raumschiffen, wenn in den Gängen rumgeschossen wird), und vielleicht würde Festungs- und Grabenlinien-Taktiken damit eine Rückkehr erfahren, dank Anti-Orbit-Geschützen und verstärktem Star-Trek-Material.

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                  • #10
                    Hrm, wenn man sich nur auf Raumstreitkräfte verläßt ist man meist verlassen. Im ErdMinbari Krieg hatten die Minbari zwar die absolut Raumüberlegenheit, aber in den Bodeninvasionen Horrorverluste zu beklagen. Sie waren einfach nicht drauf vorbereitet, gegen einen Gegner anzutreten, der zehntausend Jahre Zeit hatte, den Bodenkrieg zu perfektionieren.

                    Panzer und Artillerie sind desweiteren nie überflüssig. Shuttles können mit Boden-Luftraketen und Bodengestützten Phasern zerbröselt werden, Orbitalbombardements, so schön effektiv sie auch sind, so ungenau sind sie auch. Um eine Stellung in einer dichtbesiedelten Stadt auszuheben, naja, bei einem Fehlschuss kann da schon mal nen Stadtviertel drauf gehen, muss nicht unbedingt sein. Dann schickt mal lieber Infanterie rein um die zivilen Verluste zu minimieren. Begleitet von schweren Panzern (Schwebepanzern von mir aus) und kombinierten Truppen mit schweren Waffen.

                    Und die lustigen Roten Klamotten sind auch eklig, vielleicht absorbieren sie die Körperwärme vor Infrarotscannern, aber Camoklamotten sind eindeutig besser, die schützen auch ein wenig vor direkter Sicht.

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                    • #11
                      Zitat von Jolly Beitrag anzeigen
                      Hrm, wenn man sich nur auf Raumstreitkräfte verläßt ist man meist verlassen. Im ErdMinbari Krieg hatten die Minbari zwar die absolut Raumüberlegenheit, aber in den Bodeninvasionen Horrorverluste zu beklagen. Sie waren einfach nicht drauf vorbereitet, gegen einen Gegner anzutreten, der zehntausend Jahre Zeit hatte, den Bodenkrieg zu perfektionieren.

                      Panzer und Artillerie sind desweiteren nie überflüssig. Shuttles können mit Boden-Luftraketen und Bodengestützten Phasern zerbröselt werden, Orbitalbombardements, so schön effektiv sie auch sind, so ungenau sind sie auch. Um eine Stellung in einer dichtbesiedelten Stadt auszuheben, naja, bei einem Fehlschuss kann da schon mal nen Stadtviertel drauf gehen, muss nicht unbedingt sein. Dann schickt mal lieber Infanterie rein um die zivilen Verluste zu minimieren. Begleitet von schweren Panzern (Schwebepanzern von mir aus) und kombinierten Truppen mit schweren Waffen.

                      Und die lustigen Roten Klamotten sind auch eklig, vielleicht absorbieren sie die Körperwärme vor Infrarotscannern, aber Camoklamotten sind eindeutig besser, die schützen auch ein wenig vor direkter Sicht.
                      Sie hätten den Krieg aber trotzdem allein aufgrund der Raumüberlegenheit gewonnen, wenn sie nicht kurz vor dem Sieg (Sie haben gerade die letze Verteidigungslinie der Erde durchbrochen), kapituliert hätten. Sie hätten sich auf der Erde auch nicht wie in den kleineren Kolonien in ein Bodengefecht eingelassen sonder, da sie die Menschen auslöschen wollten, einfach alles vom Orbit aus zerstört.
                      Ich möchte im Schlaf sterben wie mein Großvater, nicht schreiend und heulend wie sein Beifahrer im Wagen. - Will Shriner

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                      • #12
                        Im ErdMinbari Krieg hatten die Minbari zwar die absolut Raumüberlegenheit, aber in den Bodeninvasionen Horrorverluste zu beklagen.
                        Ist mir aber neu. Laut Molari haben sie die Menschen quasi überrannt. Oder gab es eine genaue Aussage darüber, müsste mal wieder reinschauen.

                        Und die lustigen Roten Klamotten sind auch eklig, vielleicht absorbieren sie die Körperwärme vor Infrarotscannern, aber Camoklamotten sind eindeutig besser, die schützen auch ein wenig vor direkter Sicht.
                        Naja wenn jeder Depp einen Trikorder mit sich schleppt ist Tarnung überflüssig. Eine alternative wären höchstens die Tarnungen der Jem Hadar.

                        Kleine Einheiten/Verbände werden dominieren
                        Gab es nicht mal so eine Stelle in DS9 wo von 300000 Klingonen Soldaten die Rede war.

                        die Option einen Strahl zu fächern macht größere Truppenansammlungen zu einer reinen Zielscheibe
                        Geht das überhaupt. Ich wüsste nur ein einziges mal das sowas vorkam und da auch nur mir einem Meter Reichweite.
                        GOTTLOS GLÜCKLICH.... Ein erfülltes Leben braucht keinen Glauben.

                        Niveau ist keine Hautcreme - und Stil kein Teil vom Besen!

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                        • #13
                          Zitat von Darth-Xanatos Beitrag anzeigen
                          Geht das überhaupt. Ich wüsste nur ein einziges mal das sowas vorkam und da auch nur mir einem Meter Reichweite.
                          Als am Anfang von DS9 "Way of the Warrior" die Gründerabwehr-Übung gezeigt wurde konnte man mit zwei Phasergewehren in ein paar Sekunden einen kompletten, recht großen Raum abtasten. Von einem Ende des Raums zum anderen waren es gut drei Meter. Im HQ der Sternenflotte wurde auch mal eine Art internes Verteidigungssystem gezeigt, ein kleiner Phaserstreifen über der Tür, der ebenfalls den ganzen Raum abtasten sollte. Der war auch nicht gerade klein.

                          Im freien Gelände könnte die Reichweite zu klein bzw. der Energieverbrauch durch die große Streuung zu groß sein, aber im Orts- und Häuserkampf wäre so eine Einstellung ideal.

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                          • #14
                            Stimmt das hatte ich ganz vergessen. Nja aber die Einstellung war eher betäuben oder? Zumindest wurde die Einrichtung nicht beschädigt. Nützlich wäre das aber bestimmt.
                            GOTTLOS GLÜCKLICH.... Ein erfülltes Leben braucht keinen Glauben.

                            Niveau ist keine Hautcreme - und Stil kein Teil vom Besen!

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                            • #15
                              Zitat von Darth-Xanatos Beitrag anzeigen
                              Stimmt das hatte ich ganz vergessen. Nja aber die Einstellung war eher betäuben oder? Zumindest wurde die Einrichtung nicht beschädigt. Nützlich wäre das aber bestimmt.
                              Häuserkampf ist eh etwas triggy. Angreifer Taktik "Tür auf Fraggranate rein, auf Explosion warten, und dann mit Dauerfeuer reinstürmen." Verteidiger "Bodytraps legen, Granatenfallen auslegen, und fiese Hinterhalte legen. Da kann die Technik noch so modern sein, die Verluste werden für beide Seiten der absolute Horror.

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