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ZPMs im Star Trek Universum

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    Wie ja aus dem DS9:TM bekannt, bezieht ein Quantentorpedo einen Teil seiner Sprengkraft direkt aus dem Subraum. Dazu ist dort ein Nullpunktenergiegenerator (NEG) eingebaut, der die Explosionsenergie des Materie-Antimaterie-Sprengkopfes nutzt, um durch eine komplizierte quantenphysikalische Reaktion Energie direkt aus dem Subraum zu entnehmen.

    Man könnte sich dieses Prinzip auch beim Warpantrieb zu nutzen machen.

    Mein erster Vorschlag ist daher die Konstruktion eines Nullpunkt-Energie-Reaktors (NER), der so ausgelegt wird, dass er die MA/AM-Reaktionsenergie nicht sofort freisetzt, sondern dazu nutzt Nullpunktenergie aus dem Subraum zu entziehen. Der Reaktor könnte für eine kurze Zeit enorme Energiemengen bereit stellen, mit der man für wenige Sekunden oder Minuten entweder die Systeme an Bord puschen oder die Warpgeschwindigkeit eklatant steigern könnte.

    Man könnte dieser Reaktor natürlich auch in Form kleiner Nullpunkt-Energie-Module (NEM) für die Versorgung von Shuttles oder planetaren Systemen nutzen.

    Hätte gerne eine Feedback zu dieser Idee.
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    Even logic must give way to physics. / Sogar die Logik muss sich der Physik beugen. -- Captain Spock, 2293

  • #2
    Ich hab zwar er wenig ahnung von Subraumtheorie aber es klingt schon mal nicht schlecht, obwohl es vieleicht Riskant wäre, mitten im Raumschiff, solche Energiemengen einzusetzen, man müsste alles sehr gut sichern.
    Im Allgemeinen find ich die Idee gut, das wäre mal eine etwas andere Energiequelle, ich interessiere mich schon seit ich zum ersten mal gesehen hab, dass die Romulaner künstliche schwarze Löcher als Energiequelle verwenden für andere Energiequellen.
    ,,Felis Catus ist deine taxonomische Nomenklatur,
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    Ltd. Commander Data, ,,Ode an Spot''

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    • #3
      Gegenfrage: Ist es denn nötig? Immerhin bringt ein Warpkern genug Energie für die Geschwindigkeiten, zu denen die Antriebe fähig sind. Energiemangel ist eigentlich nie das Problem, außer eben bei den Waffen. Wie gefährlich so etwas wäre, kann ich nicht abschätzen.
      Mein neuer Star Trek Fanfiction-Roman: [Star Trek] ZEIT für REVOLUTION


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      • #4
        Zitat von Mr.X-Man Beitrag anzeigen
        Gegenfrage: Ist es denn nötig? Immerhin bringt ein Warpkern genug Energie für die Geschwindigkeiten, zu denen die Antriebe fähig sind. Energiemangel ist eigentlich nie das Problem, außer eben bei den Waffen. Wie gefährlich so etwas wäre, kann ich nicht abschätzen.
        Der Vorteil von Nullpunktenergie ist, dass sie praktisch unbegrenzt ist.

        Während du aus 1 kg AM/MA-Gemisch maximal 9*10^16 Joule an Energie gewinnen kannst, kannst du in einem Nullpunkt-Reaktor aus 1kg MA/AM-Gemisch genügend Startenergie gewinnen, um damit letztendlich mehr als 9*10^16 Joule für das Raumschiff zur Verfügung zu haben.

        Wenn man Energie direkt aus dem Subraum zapfen kann, braucht man im Prinzip keinen Treibstoff mehr und man hätte immer und überall genügend Energie.
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        • #5
          Ehrlich gesagt bin ich uneins mit der Idee.

          Zum einen finde ich deine Idee gut, sogar besser als die canon Vorlage. Nämlich dass eine solche Technologie erst in Waffen verpulvert wird finde ich eine Verschwendung und untypisch für die Föd. Vielleicht war die Explosionsartige freisetzung leichter nutzbar als eine Kontinuierliche.

          Zum anderen Hasse ich diese ZPM Geschichte, weil mir realwissenschaftlich die Grundlage fehlt. Was soll den im Subraumgroßartig für einfach abzapfen Energie rum dümpeln. Und in Welcher Art? Strahlung, die man leicht in Strom abzapfen kann?

          Ich persönlich bin da eher auf ne Erweiterte "Akkumulatorentechnik" aus, was Antimaterie ja im Grunde schon ist, weil ich behaupten würde deren Erzeugung kostet mehr Energie als sie freisetzt und deswegen auch nur auf Schiffen benutzt wird, weil sie da Lagerplatz arm schnell Energie frei setzen kann. Meine Theorie in Sachen Quantentorpedo sieht eher vor, dass die Erzeugung dieser Verdrillten Raumzeitmembrane einfach ungeheure Energiemengen braucht und diese "potentielle Energie" mit der M-AM-Zündladung frei gibt.

          Aber wenn diese ZPMs schon Semicanonisch sind ist dein Anwendungsvoschlag schon recht gut. Ich könnte mir auch vorstellen höhere Völker wie Voth benutzen sie schon.
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          • #6
            Wahrscheinlich braucht man für die Erzeugung dieser Raum-Zeit-Membran eine ungeheure Energiedichte, die man nur durch eine Antimateriexplosion gewinnen kann. Außerdem scheint sie sehr instabil zu sein und explosionsartig zu zerfallen.

            Wissenschaftlich lässt sich der Quantentorpedo einfach so erklären, dass der Zerfall der Membran mehr Energie frei setzt als die Erzeugung gekostet hat.

            Die überschüssige Energie wird irgendwie dem Subraum-Zeit-Kontinuum entzogen. Es kann sich dabei auch einfach nur um einen sehr großräumigen Energietransfer handeln, dass also alle Objekte innerhalb des Kontinuums einen sehr kleinen Teil ihrer Energie verlieren.

            Wenn du allen Sternen im Universum nur 1 Joule an Energie entziehst und sie auf einen Punkt bündelst, hast du trotzdem eine Energiemenge die größer ist als tausende von Sternen in einer Sekunde freisetzen.
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            • #7
              Zitat von McWire Beitrag anzeigen
              Wissenschaftlich lässt sich der Quantentorpedo einfach so erklären, dass der Zerfall der Membran mehr Energie frei setzt als die Erzeugung gekostet hat.
              Das will ich ja einfach nicht. Verletzt den Energieerhaltungssatz innerhalb des Normalraums und Zweitens wenn man besagten Satz auf das Gesamte System aus Sub- und Normalraum überträgt wäre der Subraum irgendwann "leer".

              Es kann sich dabei auch einfach nur um einen sehr großräumigen Energietransfer handeln, dass also alle Objekte innerhalb des Kontinuums einen sehr kleinen Teil ihrer Energie verlieren.
              Das Gefällt mir sehr! Somit würde auf Galaktische Maßstäbe und Zeiträumen sogar die ganze ungenutzte Explosions- und vorbei geschossene Waffenenergie wieder nutzbar werden. Alle "freie", ungenutze Energie in einem Umkreis von (was auch immer in Subraum-Verhältnissen "realistisch" entscheint) Millionen Kilometer wird durch die Erschuterung des zerfallenden Membrans in den Subraum übertragen und explosionsartig freigegeben.

              Wenn du allen Sternen im Universum nur 1 Joule an Energie entziehst und sie auf einen Punkt bündelst, hast du trotzdem eine Energiemenge die größer ist als tausende von Sternen in einer Sekunde freisetzen.
              Mir fällt da was witziges ein, eine Attacke aus Dragon Ball Z, die Genkidama, funktioniert ähnlich. Son Goku entzieht dabei jeder Lebensform in seiner Umgebung etwas Energie und Bündelt sie zu einer Energiekugel.
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              • #8
                Zitat von Hades Beitrag anzeigen
                Das will ich ja einfach nicht. Verletzt den Energieerhaltungssatz innerhalb des Normalraums und Zweitens wenn man besagten Satz auf das Gesamte System aus Sub- und Normalraum überträgt wäre der Subraum irgendwann "leer".
                Aus Sicht des Normalraumes ist das aber so. Die bemerken ja nicht, was beim Zerfall innerhalb des Subraum-Kontinuums geschieht.

                Die beste Erklärung ist, dass der Zerfall dieser Brane eine negative Energiedichte im Kern erzeugt, welche dann langsam durch den Subraum ausgeglichen wird. Quasi hast du in der Explosionsblase eine Hülle aus großer positiver und einen Kern aus negativer Energie.

                Die Hülle richtet die eigentlich Zerstörung an, während der Kern langsam wieder durch den Subraum hindurch mit Energie aufgefüllt wird, bis wieder +-0 dabei heraus kommt.
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                • #9
                  Wäre eine interessante Basis für eine Geschichte. Der Subraum wird unbewusst ausgebeutet und eine Subrauspezies greift die UFP an, um die Zerstörung des Lebensraums aufzuhalten.
                  Aber was könnte es da für Gefahren geben? Leider bin ich keine Quantenphysiker
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                  • #10
                    Zitat von McWire Beitrag anzeigen
                    Aus Sicht des Normalraumes ist das aber so. Die bemerken ja nicht, was beim Zerfall innerhalb des Subraum-Kontinuums geschieht.

                    Die beste Erklärung ist, dass der Zerfall dieser Brane eine negative Energiedichte im Kern erzeugt, welche dann langsam durch den Subraum ausgeglichen wird. Quasi hast du in der Explosionsblase eine Hülle aus großer positiver und einen Kern aus negativer Energie.

                    Die Hülle richtet die eigentlich Zerstörung an, während der Kern langsam wieder durch den Subraum hindurch mit Energie aufgefüllt wird, bis wieder +-0 dabei heraus kommt.
                    Das ist natürlich auch nicht schlecht. Jear, mit dir kann ich mir den Canon ja doch noch zurecht biegen

                    Zitat von Mr.X-Man Beitrag anzeigen
                    Wäre eine interessante Basis für eine Geschichte. Der Subraum wird unbewusst ausgebeutet und eine Subrauspezies greift die UFP an, um die Zerstörung des Lebensraums aufzuhalten.
                    Aber was könnte es da für Gefahren geben? Leider bin ich keine Quantenphysiker
                    Zumindest das sie in ihrer Umwelt Schäden verursacht. Es gab schon mindestens eine Rasse die im Subraum lebt ...
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                    • #11
                      Nur kurz. Verzichtet man nich auf den Einsatzt von Trikobaltladungen, da sie den Subraum zu sehr schädigen??
                      Michael:KITT! du musst mich ungefähr 1km in die Luft schießen
                      KITT:Kein Problem! dülüd, bülüd....puch
                      Michael:Danke Kumpel *daumen hoch*

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                      • #12
                        Zitat von Fluxx Beitrag anzeigen
                        Nur kurz. Verzichtet man nich auf den Einsatzt von Trikobaltladungen, da sie den Subraum zu sehr schädigen??
                        Stell dir de Gegenfrage:

                        Hat man canonisch öfter als 4 mal was von Tricobalt gehört? Seht was zu Tricobalt im TM?

                        Ich kann mich nicht entsinnen das von Subraumschädigung die Rede war. Bei älteren Warpantrieben, ja. Generell erzeugen Tricobaltexplosionen Subraumverwerfungen, über die wahrscheinlich die eigentliche Schadwirkung entsteht. Aber Warpantrieb und Schilde verwerfen den Subraum auch von daher ...
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                        • #13
                          Zitat von Hades Beitrag anzeigen
                          Stell dir de Gegenfrage:

                          Hat man canonisch öfter als 4 mal was von Tricobalt gehört? Seht was zu Tricobalt im TM?

                          Ich kann mich nicht entsinnen das von Subraumschädigung die Rede war. Bei älteren Warpantrieben, ja. Generell erzeugen Tricobaltexplosionen Subraumverwerfungen, über die wahrscheinlich die eigentliche Schadwirkung entsteht. Aber Warpantrieb und Schilde verwerfen den Subraum auch von daher ...
                          Trikobaltexplosionen erschaffen Subraumrisse, wie 7of9 argumentiert hat.

                          Das ist der gleiche Effekt wie bei den isolytischen Subraumwaffen in Star Trek 9, von daher ist das schon schädlich für den Normalraum.

                          Quantentorpedos erzeugen jedoch keine Raumrisse, sondern schöpfen lediglich etwas Energie aus dem Subraum ab, was nicht zwangsläufig einen negativen Effekt haben muss.

                          Wenn ich durch eine Quantenexplosion die Erde global um 0,0001°C abkühle, interessiert das schließlich auch niemanden.
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                          • #14
                            Wie kommt es eigentlich zu dem energetischen Unterschied zwischen dem Krümmen des Raums durch Masse und mittels Manipulation des Subraums? Irgendwoher muß der Subraum doch die Energie beziehen um den Unterschied zwischen dem was der Warpkern liefert und dem was tatsächlich benötigt wird auszugleichen, oder? Eine mögliche Quelle für das, was der Quantentorpedo vermehrt freisetzt Mc?
                            Gönne dir einen Augenblick der Ruhe und du begreifst, wie närrisch du herumgehastet bist. Laotse
                            I'm just a soul whose intentions are good - oh Lord, please don't let me be misunderstood. Nina Simone

                            MfG, Hazard

                            Kommentar


                            • #15
                              Zitat von Hazard Beitrag anzeigen
                              Wie kommt es eigentlich zu dem energetischen Unterschied zwischen dem Krümmen des Raums durch Masse und mittels Manipulation des Subraums? Irgendwoher muß der Subraum doch die Energie beziehen um den Unterschied zwischen dem was der Warpkern liefert und dem was tatsächlich benötigt wird auszugleichen, oder? Eine mögliche Quelle für das, was der Quantentorpedo vermehrt freisetzt Mc?
                              Ich vermute mal, dass die Raumzeit eine natürlich Krümmung besitzt, die sich um Subraum einfach nur leichter verstärken lässt.

                              Einen einmal gebogenen Stab weiter zu biegen ist ja auch einfacher als einen ungebogenen Stab erstmals zu biegen... dazu gibts entsprechende Kraftdiagramme.

                              Der Subraum ist ja das Einbettungsmedium oder die Grenzschicht zwischen Einbettungsmedium und Raumzeit, daher viel größer und wohl auch mehr mit Energie angefüllt. Ich vermute, dass natürlich Prozesse ein einsickern der Subraumenergie in die Raumzeit verhindern, aber ein gezieltes Loch eine Art Ventil öffnet, wodurch der Energietransfer völlig natürlich erfolgt und man ihn nur noch steuern muss.

                              Um erstmal so ein Loch zu erzeugen, braucht es eine stark gebündelte Materie-Antimaterie-Explosion und die richtigen Bedingungen.

                              Das ist aber jetzt nur so eine spontane persönliche Idee.
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