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    Hallo,

    wie löst Star Trek eigentlich das Problem mit den relativistischen Effekten?
    Dass Voyager den ganzen Weg vom Deltaquadranten zum Alphaquadranten zurücklegen will, bedeutet für mich, dass das Schiff auf eine andere Art und Weise durchs All fliegt und somit die Effekte umgehen kann.

    Hat dies etwa mit dem falten des Raumes zu tun?
    Würde die Crew auf normale Art und Weise reisen, dann gäbe es keinen Grund nach Hause zu gehen, da in der Zwischenzeit sowieso auf der Erde einiges an Zeit vergangen ist. (Zwillingsparadoxon)

    Danke für die Antwort und liebe Grüsse,
    Troix

  • #2
    Hi,

    so viel ich weiß, fliegen sie ganz normal mit Lichtgeschwindigkeit, so wie alle Schiffe in Star-Trek. In der ersten Folge sagt Ensign Kim sogar, es würde bis nach hause mindestens 70 Jahre dauern (bei maximum Warp). Warum soll es denn nicht logisch sein, dass man wieder nach Hause will
    Würde ich auch wollen, und da ist nix anders, weder mit dem Antrieb noch mit der Zeit. Janeways Partner hat eine neue Frau, verschiedene Leute sind gestorben wie die Maquis, es passiert doch alles wie es sollte während der Reise?
    Das Einzige was in dem Sinne nicht "normal" ist, ist das Transwarpnetzwerk der Borg, aber so kommt die Voyager eben früher nach Hause und es sind nicht so viele der Crew tot (Seven, Chakotay...)

    Oder ich hab Deine Frage nicht verstanden...

    Vidar
    "Von den Sternen kommen wir, zu den Sternen gehen wir. Das Leben ist nur eine Reise in die Fremde." (Danzelot von Silbendrechsler)

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    • #3
      Also der Warpantrieb bewegt nicht das Schiff,sondern erzeugt eine Raumblase um das Schiff,welche sich dann mit Überlichtgbeschwindigkeit bewegt.
      Die relativistischen Effekte treten nur beim Impulsantrieb auf,allerdings sind diese zu vernachlässigen,da der Impulsantrieb max 25% von C (Lichtgeschwidigkeit) erreicht,wobei technisch mehr möglich wäre,man aber ebend diese dann auftretenen relativistischen Effekte auf ein minimum reduzieren möchte.
      "Eines Tages wird alles gut sein, das ist unsere Hoffnung. Heute ist alles in Ordnung, das ist unsere Illusion." Voltaire

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      • #4
        Hallo Troix!
        Herzlich willkommen im SFF!
        Zur Ergänzung von Kosmoaffes Beitrag ein Link zu Memory Alpha, wo man sehr viel über ST erfahren kann:

        Warpantrieb ? Memory Alpha, das Star Trek Wiki

        @ Vidar
        Mit Lichtgeschwindigkeit käme die Voyager nicht weit:
        Die Enfernung von zu Hause betrug 70.000 Lichtjahre. Die VOY schafft etwa 1000c!
        \\// Dup dor a´az Mubster
        TWR www.labrador-lord.de
        United Federation of Featherless
        SFF The 6th Year - to be continued

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        • #5
          Kein Zwillingsparadon beim Warpantrieb

          Troix, auch mir ein herzliches Willkommen im SciFi-Forum.

          Über dem Warpantrieb wurde hier schon sehr viel diskutiert und gestritten.

          Diesen Thread finde ich in dieser Hinsicht interessant, auch wenn er sich er speziell um das Problem des Manöverierens kümmert.

          In Star Trek erzeugen die Warpantriebe ein Warpfeld, wodurch das Raumschiff - so mein Fanom - vom Normalraum abgekoppelt wird. Innerhalb dieses Warpfeldes ruht das Raumschiff im Prinzip, es ist das Warpfeld, welches sich bewegt und das Raumschiff mitnimmt.
          Die Warpantriebe sind in der Lage den Subraum (ein fiktiver "Unterraum", etwa vergleichbar dem Hyperraum, aber McWire weiß da viel besser bescheit), zu manipulieren.
          Dass die Antrieb mit so "geringer" Energie (der Warpkern erzeugt ja keine Energie astronomischen Ausmaßes) den Raum verzerren kann, kann man damit erklären, dass ein MIP-Mapping-Effekt auftritt, d.h., dass relativ kleine Verzerrungen des Subraumes (erzeug durch die Warpgondeln) zu relativ großen Verzerrungen des Normalraumes führen und so der Warpantrieb über den Subraum das Warpfeld erzeugt.

          Da das Warpfeld nicht der Beschränung der Relativitätstheorie unterliegt, ist es damit möglich, eine Strecke von 70.000 Lichtjahren in nur 70 Jahren zurückzulegen. Durch diese "Umgehung" der relativistischen Physik tritt auch kein Zwillingsparadoxon auf (ein Effekt der speziellen Relativitätstheorie).

          Unter Fans wird die Theorie vertreten, dass der roddenberry-okudanische ST-Warpantrieb (Fanom) dem Alcubierre-Warpantrieb oder Natario-Antrieb in der Funktionsweise ähnelt. Das Verfahren, mit dem hier anstelle eines Warpfeldes eine Warpblase erzeugt wird, ist zwar ein anderes (da es in der realen Physik keinen Subraum gibts, greift man hier auf negative Energiedichten astronomischen Ausmaßes zurück), aber letztendlich wird die Raumzeit auf eine Weise gekrümmt, welche den Raum vor dem Schiff kontrahieren und hinter dem Schiff expantieren lässt. Dadurch verkürzt sich der Abstand zum Zielort.

          Mehr dazu hier.

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          • #6
            Zitat von Thomas W. Riker Beitrag anzeigen
            @ Vidar
            Mit Lichtgeschwindigkeit käme die Voyager nicht weit:
            Die Enfernung von zu Hause betrug 70.000 Lichtjahre. Die VOY schafft etwa 1000c!
            Nein eigentlich schafft sie Warpfaktor 9,975. Unter normalen Raumbedingungen entspricht das etwa 6750c. Das Problem dabei ist, dass diese Geschwindigkeit aufgrund von Treibstoffverbrauch und Verschleiß nur wenige Minuten gehalten werden kann. Die Durchschnittsgeschwindigkeit wäre 1000c, wobei die Voyager zeitweilig deutlich schneller fliegen muss, um diesen Mittelwert überhaupt erreichen zu können.


            .
            EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

            McWire schrieb nach 7 Minuten und 29 Sekunden:

            Zitat von Troix Beitrag anzeigen
            Hat dies etwa mit dem falten des Raumes zu tun?
            Würde die Crew auf normale Art und Weise reisen, dann gäbe es keinen Grund nach Hause zu gehen, da in der Zwischenzeit sowieso auf der Erde einiges an Zeit vergangen ist. (Zwillingsparadoxon)

            Danke für die Antwort und liebe Grüsse,
            Troix
            Raumfaltung gibt es in Star Trek auch, wird aber nur von technologisch weit fortgeschrittenen Völkern wie den Rutianer (Inverter), Sikarianern (Raumtrajektor) oder Benthanern (Koaxialwarp) angewandt. Bei dem Verfahren wird der normale Raum innerhalb des Subraums quasi verbogen.

            Der normale Überlichtantrieb, den so ziemlich jedes Volk kennt, basiert darauf die Raumstruktur so zu beeinflussen, dass die Flugstrecke zwischen Start und Ziel kürzer ist. So eine Art Raumkompression oder wie es offiziell heißt Raumverzerrung. (engl. continuum distortion oder space distortion)

            Dabei treten auch relativistische Effekte auf, die soweit verstärkt werden können, dass man mit dem Warpantrieb Zeitreisen unternehmen kann... vgl. TOS-Episoden "Implosion in der Spirale", "Morgen ist Gestern" oder Star Trek IV "Zurück in die Gegenwart". Auch in DS9 "Kleine grüne Männchen" wurde der Warpantrieb dahingehend manipuliert.

            Unter normalen Arbeitsbedingungen sind temporale Effekte des Warpantriebs aber vernachlässigbar gering.
            Zuletzt geändert von McWire; 28.06.2011, 14:01. Grund: Antwort auf eigenen Beitrag innerhalb von 24 Stunden!
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            Even logic must give way to physics. / Sogar die Logik muss sich der Physik beugen. -- Captain Spock, 2293

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            • #7
              @ McWire
              Bei meiner Antwort auf Vidar ging es mir natürlich mit 1000c um die Durchschnittsgeschwindigkeit. 70.000 Lj : 70 Jahre Reisezeit ist ja schließlich auch ohne Computer auszurechnen.
              Der Energieverbrauch bei Maximalgeschwindigkeit steigt allerdings exponential an.
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              • #8
                Zitat von Thomas W. Riker Beitrag anzeigen
                @ McWire
                Bei meiner Antwort auf Vidar ging es mir natürlich mit 1000c um die Durchschnittsgeschwindigkeit. 70.000 Lj : 70 Jahre Reisezeit ist ja schließlich auch ohne Computer auszurechnen.
                Der Energieverbrauch bei Maximalgeschwindigkeit steigt allerdings exponential an.
                Wobei offiziell die Voyager mit durchschnittliche Warpfaktor 6,2 geflogen ist, was eigentlich 438c entspricht.

                Natürlich sind die 1000c mathematisch durch Flugstrecken und -zeitangaben bewiesen, nichtsdestotrotz existiert auch die andere offizielle Zahl.

                Vermutlich beziehen sich die 438c auf die tatsächlich geflogene Durchschnittsgeschwindigkeit und die 1000c auf Abkürzungseffekte durch Nutzung von Subraumhighways und optimierter Flugbahn.

                Wie dem auch sei, so kann das Raumschiff selbstverständlich noch wesentlich schneller fliegen. Unter http://www.scifi-forum.de/science-fi...nenflotte.html habe ich die untypischen Fluggeschwindigkeiten mal aufgelistet, dort kann man ja auch mal die normalen Maximalgeschwindigkeiten diskutieren.
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