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Ein paar technische Fragen im Gefechtsfall!

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  • Ein paar technische Fragen im Gefechtsfall!

    Ich schreibe gerade wieder einmal an meinem Roman, in einer Sidestory geht es um ein Gefecht im McAllister Nebel im Herbst 2353, hier kämpft ein Schwerer Kreuzer der Ambassador Klasse gegen drei cardassianische Schiffe der Galor-Klasse.

    Die Brückenbesatzung stirbt gleich beim ersten Feuerwechsel, das Schiff wird von oben mit einem Phaserstrahl aus der vorderen Waffenphalanx eines Galors getroffen und die Hülle durchbohrt, nun klafft in der Untertassensektion ein - nett ausgedrückt - "großes" Loch.

    Ich weiß eigentlich wäre das Schiff spätestens jetzt Geschichte, aber wir wollen unseren Helden doch eine Chance geben. In dem Fall war die Ambassador beim TÜV und ist noch halb funktionsfähig.

    Die Waffenoffizierin hat aber noch kurz vor dem Einschlag den Schild aktiviert, allerdings passiert der Phaserstrahl den Schildperimeter bereits früher so das die Schilde sich erst nach dem Einschlag aufbauen, besteht somit die Gefahr einer Rückkopplung? Oder das es die Relais zerreißt?

    Ist Beamen innerhalb eines Schiffes (Ort zu Ort Transport) während aktivierter Schilde möglich.

    Es ist ja nicht bekannt ob die Ambassador Klasse in der Lage ist zu separieren, aber im Zweifel könnte es sie tun, glaubt ihr das dann in der Untertassensektion Platz für ein "ausfahrbares" Impulstriebwerk ist?


    LG Sivic!
    "I wish, i was James Kirk"

  • #2
    Zitat von Sivic Beitrag anzeigen
    Ich schreibe gerade wieder einmal an meinem Roman, in einer Sidestory geht es um ein Gefecht im McAllister Nebel im Herbst 2353, hier kämpft ein Schwerer Kreuzer der Ambassador Klasse gegen drei cardassianische Schiffe der Galor-Klasse.

    Die Brückenbesatzung stirbt gleich beim ersten Feuerwechsel, das Schiff wird von oben mit einem Phaserstrahl aus der vorderen Waffenphalanx eines Galors getroffen und die Hülle durchbohrt, nun klafft in der Untertassensektion ein - nett ausgedrückt - "großes" Loch.

    Ich weiß eigentlich wäre das Schiff spätestens jetzt Geschichte, aber wir wollen unseren Helden doch eine Chance geben. In dem Fall war die Ambassador beim TÜV und ist noch halb funktionsfähig.

    Die Waffenoffizierin hat aber noch kurz vor dem Einschlag den Schild aktiviert, allerdings passiert der Phaserstrahl den Schildperimeter bereits früher so das die Schilde sich erst nach dem Einschlag aufbauen, besteht somit die Gefahr einer Rückkopplung? Oder das es die Relais zerreißt?

    Ist Beamen innerhalb eines Schiffes (Ort zu Ort Transport) während aktivierter Schilde möglich.

    Es ist ja nicht bekannt ob die Ambassador Klasse in der Lage ist zu separieren, aber im Zweifel könnte es sie tun, glaubt ihr das dann in der Untertassensektion Platz für ein "ausfahrbares" Impulstriebwerk ist?


    LG Sivic!
    1.) Wenn ein so große Loch in der Untertasse ist, dass die Brücke zerstört wurde, sind wohl sehr viele Plasmaleitungen zerstört und natürlich auch alle Schildemitter in direkter Umgebung. Außerdem befinden sich im Brückenturm etliche Notsysteme, die dann ebenfalls zerstört sind. Ich schätze in so einem Fall, dass die Energieversorgung der Untertasse zu 1/3 defekt ist.

    2.) Ja, definitiv möglich.

    3.) Nein, wahrscheinlich nicht. An der Untertasse sind ja schon zwei reguläre Impulsantriebseinheiten.
    Mein Profil bei Memory Alpha
    Treknology-Wiki

    Even logic must give way to physics. / Sogar die Logik muss sich der Physik beugen. -- Captain Spock, 2293

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    • #3
      Zitat von McWire Beitrag anzeigen
      1.) Wenn ein so große Loch in der Untertasse ist, dass die Brücke zerstört wurde, sind wohl sehr viele Plasmaleitungen zerstört und natürlich auch alle Schildemitter in direkter Umgebung. Außerdem befinden sich im Brückenturm etliche Notsysteme, die dann ebenfalls zerstört sind. Ich schätze in so einem Fall, dass die Energieversorgung der Untertasse zu 1/3 defekt ist.

      2.) Ja, definitiv möglich.

      3.) Nein, wahrscheinlich nicht. An der Untertasse sind ja schon zwei reguläre Impulsantriebseinheiten.

      Danke für deinen Input.

      Zu 3.), wo hat die Ambassador bitte zwei Impulstriebwerke?
      "I wish, i was James Kirk"

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      • #4
        Ambassador-Klasse ? Memory Alpha, das Star Trek Wiki

        Wenn man sich das Schama unten ansieht, sind das keine Impulstriebwerke, sondern die Steuerdüsen.

        Ein separieren des Schiffes halte ich bei der Ambassador allerdings für unwahrscheinlich, denn wenn das ginge, dann HÄTTE dsie Untertasse Impulsdüsen.
        Wenn in deiner Untertasse allerdings ein Loch ist, ist das eh wumpe ... ohne Brücke, kann das Ding auch keiner Steuern.

        Bei der Constitution gab es afaik die Möglichkeit, die Untertasse im Notfall "abzusprengen" - das könnte auch bei der Ambassador gehen, allerdings ist die Untertasse dann halt inoperabel.
        Was ist Ironie?
        Nachdem Kirks Leben 30 Jahre lang bestimmt wurde von "Captain auf der Brücke"
        endete es schließlich mit einer Brücke auf dem Captain.

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        • #5
          Ich habe das dann wohl mit der Excelsior- oder Sovereign-Klasse verwechselt. Die haben die Impulsantriebe an der Untertasse. Die Galaxy- und Nebula-Klasse ja auch.
          Mein Profil bei Memory Alpha
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          Even logic must give way to physics. / Sogar die Logik muss sich der Physik beugen. -- Captain Spock, 2293

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          • #6
            Die Galaxy-Klasse hat drei Impulstriebwerke:
            Von achtern gesehen liegt das Hauptimpulstriebwerk an der schmalsten Stelle (Deck 23), die Lagerung der Antimaterie erfolgt auf den Decks 41 und 42, die beiden Untertassenimpulstriebwerke sind oberhalb der Warpgondeln (Deck 10).
            \\// Dup dor a´az Mubster
            TWR www.labrador-lord.de
            United Federation of Featherless
            SFF The 6th Year - to be continued

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            • #7
              Das ist zwar schon ne Weile her, aber es gibt da ja noch den Computerkern. Bei der D ist der genau rechts und links vom zentralen Turbolift zur Brücke. Bei der Ambassador ist es wahrscheinlich genau so. Die D hat noch einen in der Sekundär-Hülle, aber nur einseitig, auf der anderen Seite ist ein Gegengewicht. Die frage ist, ob die Ambassador -Klasse nur zwei oder drei Kerne hat. Bei der D ist das klar, weil die im getrenneten Modus fliegen kann. Ob die Ambassador das auch kann weiß ich nicht, aber wenn nicht, dann ist das Schiff mit zwei zerstörten Computerkernen nicht mal in der Lage überhaupt irgendetwas zu machen.
              Ich hoffe ich habe jetzt nicht die Helden getötet

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              • #8
                Die Zerstörung aller Computerkerne wäre zwar übel, aber nicht unbedingt ein Todesurteil. Es gibt garantiert noch Reservesysteme, welche in so einem Fall einspringen. Die lebenswichtigen Systeme sind zudem redundant angelegt. Die Lebenserhaltung etwa kann sogar noch ohne die Haupt- und Notenergie eine Weile lang weiterlaufen.

                Wenn man etwas mehr Zeit hat, kann man zudem die Computersysteme der Shuttles als provisorische Lösung benutzen.
                "All dies könnte bloß eine aufwändige Simulation sein,
                die in einem kleinen Gerät auf jemandes Tisch läuft."
                (Jean-Luc Picard über das Wesen der Wirklichkeit)

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                • #9
                  also wenn ich eines aus star trek gelernt hab , dann ist es folgendes: egal wo du das schiff triffst, das system was du plätten willst ist platt - entweder gezielt ( glaub TNG Rachefeldzug ) wo die ENT D den Galor kampfunfähig schießt obwohl nur der Schild am heck getroffen wird ( dann könnten sich im grunde alle kampfunfähig schießen bevor der schild geknackt ist )

                  oder wenn zufällig mal wieder alle transporter ausfallen weils bissel stark rüttelt auf dem schiff während eines gefechts

                  nur der computer läuft meistens noch, obwohl es glaubich schon folgen gab wo dieser ausgefalln war, daher vermute ich das jedes system noch begrenzt eigene computersysteme hat die die grundfunktionen aufrecherhalten, allerdings ohne große kombinationsmöglichkeiten und fehlender überwachnung durch den hauptcomputer, was zusätzliche ausfälle bei fehlender reparatur oder wartung natürlich dann erhöht

                  am besten fragt man aber nen vulkanier, der kann diese unlogig besser erklären

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                  • #10
                    Es ist natürlich kein Geheimnis, dass die ST-Kämpfe extrem inkonsequent daherkommen und die Schiffe den Schaden erhalten oder austeilen, der dramaturgisch verlangt wird. In-Universe ist es jedoch so, dass aktive Systeme immer versuchen, die ausgefallenen Systeme zu überbrücken oder deren Funktion mit zu tragen. Viele Systeme sind, wie schon erwähnt, mehrfach vorhanden. Ein Komplettausfall ist daher sehr unwahrscheinlich.

                    Gerade dieser logische Aufbau der ST-Schiffe stellte die Autoren immer wieder vor Probleme. Es ist ganz schön schwierig eine Situation zu konstruieren, bei der derartig hochgerüstete Schiffe ernsthaft bedroht werden.

                    Technisch weniger ausgereifte Schiffe erlauben einen viel höheren "Katastrophenspielraum". Diesem Umstand verdanken wir so manchen Todfeind der VFP.
                    "All dies könnte bloß eine aufwändige Simulation sein,
                    die in einem kleinen Gerät auf jemandes Tisch läuft."
                    (Jean-Luc Picard über das Wesen der Wirklichkeit)

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                    • #11
                      Zitat von EA-Loyalist Beitrag anzeigen
                      Die Zerstörung aller Computerkerne wäre zwar übel, aber nicht unbedingt ein Todesurteil. Es gibt garantiert noch Reservesysteme, welche in so einem Fall einspringen. Die lebenswichtigen Systeme sind zudem redundant angelegt. Die Lebenserhaltung etwa kann sogar noch ohne die Haupt- und Notenergie eine Weile lang weiterlaufen.

                      Wenn man etwas mehr Zeit hat, kann man zudem die Computersysteme der Shuttles als provisorische Lösung benutzen.
                      Das wäre vergleichbar, wenn du in einer Firma den Server zerstörst. Die Arbeitsstationen laufen normal weiter, aber die Daten müssen lokal geladen und gespeichert werden und alle Daten die nicht in einem Backup auf einem Datenträger außerhalb des Computerkerns gelagert waren, sind unwiederbringlich verloren.
                      Mein Profil bei Memory Alpha
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                      • #12
                        Also, in die Technik der USS Enterprise steht, dass sie über 380 quadritonische optische Subprozesseoren verfügt, die für die Redundanz in Notsituationen verantwortlich sind. Diese versorgen aber nur Taktik, Sensoren, Brücke, Warp und Impuls..., aber nicht Lebenserhaltung.
                        Die Lebenerhaltung hat zwei Systeme, eins in der Sekundär- und eins in der Primärhülle. Beide laufen Parallel und gleichen sich aus im falle eines Ausfalls. Die Notversorgung schafft nur 30 min Sauerstoff zu erzeugen und das nur minimal in bestimmten Bereichen.

                        In Star Trek Der Aufstand konnte die E das Sona Schiff so beschädigen, dass die Lebenserhaötung auch nur noch 30 min Sauerstoff hat.

                        Wenn die Enterprise D das komplizierteste Schiff ist und die Ambassador noch recht alt ist, siehe "TNG: Die alte Enterprise" glaube ich, dass dieses Schiff nicht mal annähernd über so ausgefeilte Systeme verfügt.

                        Ich glaube mit ein paar guten Treffern und dem völlig zerstörten Hauptkomputer heist es nichts wie rein in die Boote und rette sich wer kann.

                        Wenn man etwas mehr Zeit hat, kann man zudem die Computersysteme der Shuttles als provisorische Lösung benutzen.
                        Ich glaube diese Kerne synchron zu schalten, dass sie wie einer fungieren und über Kabel zu verbinden ist eine Arbeit von mehreren Stunden. Und nicht vergessen, die Galor Klasse schwirrt immernoch umher, um uns zu vernichten oder vieleicht zu entern.

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                        • #13
                          Zitat von alpha30 Beitrag anzeigen

                          Ich glaube mit ein paar guten Treffern und dem völlig zerstörten Hauptkomputer heist es nichts wie rein in die Boote und rette sich wer kann.



                          Ich glaube diese Kerne synchron zu schalten, dass sie wie einer fungieren und über Kabel zu verbinden ist eine Arbeit von mehreren Stunden. Und nicht vergessen, die Galor Klasse schwirrt immernoch umher, um uns zu vernichten oder vieleicht zu entern.
                          Nun, ich sprach ja auch von mehr Zeit.

                          Im laufenden (Einzel-)Gefecht ist man natürlich erledigt, wenn der Hauptcomputer ausfallen sollte. Kämpft man in einer Flotte, hat man hingegen noch halbwegs passable Chancen. Andere Schiffe könnten ein solches Schiff decken oder aus der Kampfzone ziehen. Es ist immer stark situationsabhängig, wann ein Schiff als nicht mehr zu halten angesehen werden muss.
                          "All dies könnte bloß eine aufwändige Simulation sein,
                          die in einem kleinen Gerät auf jemandes Tisch läuft."
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                          • #14
                            Zitat von alpha30 Beitrag anzeigen
                            Ich glaube mit ein paar guten Treffern und dem völlig zerstörten Hauptkomputer heist es nichts wie rein in die Boote und rette sich wer kann.
                            Die Lebenserhaltung ist nicht vom Hauptcomputer abhängig. Sauerstoff zu produzieren und CO2 zu filtern sind rein chemische Vorgänge. Beleuchtung und Gravitation sind nicht wirklich überlebensnotwendig. Einzig um Hitze und Strahlung zu erkennen und interne Schilde zu steuern, sind Computerprozesse notwendig. Dafür reicht aber notfalls auch ein Tricorder.
                            Mein Profil bei Memory Alpha
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                            Even logic must give way to physics. / Sogar die Logik muss sich der Physik beugen. -- Captain Spock, 2293

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                            • #15
                              Zitat von Sivic Beitrag anzeigen

                              Ist Beamen innerhalb eines Schiffes (Ort zu Ort Transport) während aktivierter Schilde möglich.

                              LG Sivic!
                              ja, dabei bewegt man sich ja innerhalb der schildblase, es ist allerdings auch generel etwas unlogisch dass man bei hochgefahrenen schilden nicht beamen kann. man kann ja schließlich auch bei hochgefahrenen schilden phaser abfeuern, also muss ja dann ein loch in der abschirmung gelassen werden. das selbe müsste doch auch mit nem transporterstrahl gehen.

                              Es ist ja nicht bekannt ob die Ambassador Klasse in der Lage ist zu separieren, aber im Zweifel könnte es sie tun, glaubt ihr das dann in der Untertassensektion Platz für ein "ausfahrbares" Impulstriebwerk ist?
                              vieleicht könnte man ja mit dem impusltriebwerk beschleunigen, dann das schiff trennen und die antriebssektion ferngesteuert abbremsen. nur die untertasse zu bremsen wird dann nicht einfach

                              andere möglichkeit: die halssektion bleibt an der untertasse wenn diese sich abtrennt. es ist eigentlich schon warscheinlich dass die ambassador sich trennen kann, weil es ja schon bei der constitution class ging

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