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Kann man Schiffe mit Überlichtgeschwindigkeit überhaupt sehen?

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  • Kann man Schiffe mit Überlichtgeschwindigkeit überhaupt sehen?

    In der TNG Folge Angriff der Borg (eine von beiden Doppelfolgen) flieht die Enterprise vor einem Borg Kubus und über die rückwärtige Ansicht sieht man den verfolgenden Borg-Kubus.
    Meine Frage ist, ob das überhaupt möglich ist? Denn wenn die Enterprise und der Borg-Kubus sich schneller als das Licht bewegen, dann dürfte doch das Licht die Enterprise gar nicht erreichen. Anders formuliert: kann man sich im Spiegel sehen wenn man sich mit Überlichtgeschwindigkeit bewegt? Um etwas zu sehen müsste ja das Licht schneller als sich selbst sein. Trift dann die Aussage: Nichts und niemand kann schneller als das Licht sein nicht auf das Licht zu. Eigentlich ist das doch völliger Unsinn.

  • #2
    richtig, das ist genauso unsinn wie dass man bei warp hinterm schiff sterne bzw. irgendetwas sieht. ein schiff auf warp kann man nur sehen wenn die kamera auch mit warp fliegt. da haben die macher wie so oft schöne effekte vor physik gestellt.

    gruß warp8

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    • #3
      Die Enterprise hat hier natürlich den Vorteil, dass sie überlichtschnelle Sensoren besitzt. Das Bild des verfolgenden Borg-Kubus auf dem Hauptschirm der Brücke entstammt mit Sicherheit nicht einer einfachen, rückwärtig angebrachten Kamera. Der Computer wird wohl die Daten der Überlichtsensoren als ein für die Besatzung gewohntes Bild darstellen, dass dem Verhalten von Raumschiffen bei Geschwindigkeiten unterhalb von relativistischen optischen Effekten entspricht, also frei von irgendwelchen Verzerrungen ist.

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      • #4
        Ja, das klingt logisch.

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        • #5
          Zitat von MiKaTrek Beitrag anzeigen
          Die Enterprise hat hier natürlich den Vorteil, dass sie überlichtschnelle Sensoren besitzt. Das Bild des verfolgenden Borg-Kubus auf dem Hauptschirm der Brücke entstammt mit Sicherheit nicht einer einfachen, rückwärtig angebrachten Kamera. Der Computer wird wohl die Daten der Überlichtsensoren als ein für die Besatzung gewohntes Bild darstellen, dass dem Verhalten von Raumschiffen bei Geschwindigkeiten unterhalb von relativistischen optischen Effekten entspricht, also frei von irgendwelchen Verzerrungen ist.
          Eine wirklich gute Erklärung Ob das in der Zukunft so machbar ist, sei mal dahingestellt (sowieso die ganze Warpsache), aber deine Erklärung finde ich wirklich gelungen

          Die oben genannte Frage habe ich mir nämlich auch schon mal gestellt.
          "There's coffee in that nebula"

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          • #6
            Schiffe mit Warp bewegen sich doch gar nicht mit Überlichtgeschwindigkeit sondern mit unterlichtgeschwindigkeit durch eine lokal begrenze Krümmung der Raumzeit.

            Also müsste sämtliches Licht, das das Schiff von aussen erreicht, genau so durch das Warpfeld gekrümmt werden, wie der Raum selbst. Da der Raum hinter dem fliehenden Schiff afaik gedehnt wird, könnte sich das Licht, das von hinten kommt theoretisch - relativ zum übrigen Raum - schneller als mit Lichtgeschwindigkeit bewegen, da 300.000 Km innerhalb des Warpfelds nicht die selbe größe haben, wie außerhalb.
            Was ist Ironie?
            Nachdem Kirks Leben 30 Jahre lang bestimmt wurde von "Captain auf der Brücke"
            endete es schließlich mit einer Brücke auf dem Captain.

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            • #7
              Ist natürlich eine Interessante Frage. Damit man ein Schiff sehen kann von vorne muss ja ersteinmal Licht von Sternen z.B. auf das Schiff treffen und reflektiert werden. Dabei durchquert es die Warpblase ja gleich 2 mal, bei ein und bei Austretten. Dabei ist die Sache, das auftreffende Licht würde durch die Stauchung ja viel intensiver sein, vllt sogar so sehr das die Strahlung durch den Deflektor abgehalten werden muss. Gleichermaßen würde Licht das das Schiff "Verlässt" komplett in der Warpblase gestaucht werden und sie gar nicht verlassen können da sich die Blase überlichtschnell bewegt. Meiner meinung nach müsste das gesamte Licht in der Blase gestaucht werden und beim Sprung unter Warp abgegeben.

              Also vermute ich, wenn es einen realen Warp-Antrieb geben würde wäre das Schiff von vorne während des Fluges "schwarz" und beim Verlassen der Blase würde das "verlorene" Licht als Blitzende Erscheinung abgegeben. Man könnte schon sagen, das die Blase den Schwarzschildradius des Schiffes verschiebt weil die Fluchtgeschwindigkeit auf der Vorderseite ja v>c ist.
              You should have known the price of evil -And it hurts to know that you belong here - No one to call, everybody to fear
              Your tragic fate is looking so clear - It's your fuckin' nightmare

              Now look at the world and see how the humans bleed, As I sit up here and wonder 'bout how you sold your mind, body and soul
              >>Hades Kriegsschiff ist gelandet<<

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              • #8
                Zitat von Hades Beitrag anzeigen

                Also vermute ich, wenn es einen realen Warp-Antrieb geben würde wäre das Schiff von vorne während des Fluges "schwarz" und beim Verlassen der Blase würde das "verlorene" Licht als Blitzende Erscheinung abgegeben. Man könnte schon sagen, das die Blase den Schwarzschildradius des Schiffes verschiebt weil die Fluchtgeschwindigkeit auf der Vorderseite ja v>c ist.
                Demnach ist der Blitz beim Warpsprung sinnlos (der war vermutlich eh nur damit es besser aussieht), und sie hätten ihn besser beim Verlassen der Blase gezeigt, oder? Oder hat der Blitz beim Sprung in den Warp einen Sinn? Außer daß es besser aussieht?
                "There's coffee in that nebula"

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                • #9
                  Zitat von T'San Beitrag anzeigen
                  Demnach ist der Blitz beim Warpsprung sinnlos (der war vermutlich eh nur damit es besser aussieht), und sie hätten ihn besser beim Verlassen der Blase gezeigt, oder? Oder hat der Blitz beim Sprung in den Warp einen Sinn? Außer daß es besser aussieht?
                  Also mir fallen ein paar Szenen ein, da kommt der Blitz beim Sprung unter Warp, aber schlag mich tot was für Serien und Schiffe ... dachte bei der Ent-D und der Voyager ... vllt finden sich hier noch mehr Leute ein die es sicher wissen.

                  Beim Blitz bei der Beschleunigung fällt mir auf Anhieb nichts ein, nur das ja auch die Warpgoneln aufleuchten aber viel eher. Vllt kommt es ja beim Sprung zu einer Art rückstau, das sämtliches Licht was sich in dem Moment in der Blase befindet schlagartig abgegeben wird ... Ob da irgend ein physikalisch korrekter Gedanke dabei ist kann ich nicht beurteilen. ^^

                  Auf alle Fälle empfinde ich den Blitz beim Sprung unter Warp sinnvoller.
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                  • #10
                    hm, beim warpblitz hatte ich damals gedacht das das ein effekt wäre wenn das schiff die überlichtgeschwindigkeit erreicht bzw. die lichtgeschwindigkeit. immerhin krümmt das warpfeld ja den raum- also auch alle lichtstrahlen und sobald das feld aufgebaut ist werden alle drumrumgekrümmten lichtstrahlen wieder am ende quasi ausgeworfen - und da kurzfristig des gesehene licht und das gekrümmte vom kamaramann in seinem superwarpraumanzug gesehen werden kann kommts halt zum lichtblitz

                    villeicht ist es auch nur nen optischer effekt beim feldaufbau - sonst müsste es ja jedesmal blitzen sobald man die geschwindigkeit innerhalb des warpfluges erhöht.

                    und da die enterprise sensoren hat die überlichtschnell sind, also vermutlich was im subraum oder nahe dran, villeicht auch hyperraum, da ihre sensoren ja mehrere lichtjahre reichweite haben und fast zeitgleich die am grenzbereich befindlichen schiffe orten könnte ( siehe telephat wo der romulanische warbird mit max. warp auf langstrecke geortet wurde - glaub mehrere stunden vor dem eintreffen )

                    daher können auch bilder von verfolgten schiffen oder verfolgerschiffen klar gesehen werden.

                    die frage ist nur, kann ( in händen der Borg ) ein sich näherndes schiff wie der kubus bei warp von der stillstehenden Enterprise so gesehen werden ?
                    Immerhin ist auch von Sihtweiten oftmals die rede wo sich schiffe mit impuls nähern und ganz klein sind

                    aber letztenendes ist es ja trekphysik für ZUSCHAUER - die wollen ja alles sehn können, oder hättet ihr euch über verschwommene bilder gefreut

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                    • #11
                      Zitat von alpha30 Beitrag anzeigen
                      In der TNG Folge Angriff der Borg (eine von beiden Doppelfolgen) flieht die Enterprise vor einem Borg Kubus und über die rückwärtige Ansicht sieht man den verfolgenden Borg-Kubus.
                      Meine Frage ist, ob das überhaupt möglich ist? Denn wenn die Enterprise und der Borg-Kubus sich schneller als das Licht bewegen, dann dürfte doch das Licht die Enterprise gar nicht erreichen. Anders formuliert: kann man sich im Spiegel sehen wenn man sich mit Überlichtgeschwindigkeit bewegt? Um etwas zu sehen müsste ja das Licht schneller als sich selbst sein. Trift dann die Aussage: Nichts und niemand kann schneller als das Licht sein nicht auf das Licht zu. Eigentlich ist das doch völliger Unsinn.
                      Sie bewegen sich ja nicht wirklich schneller als das Licht, sondern kürzen die Strecke ab. Du hast aber recht, normale elektromagnetische Wellen dürften die Warpfeldblase nicht so einfach durchdringen und damit sollte man nichts sehen können, was sich außerhalb des Warpfeldes befindet.
                      Mein Profil bei Memory Alpha
                      Treknology-Wiki

                      Even logic must give way to physics. / Sogar die Logik muss sich der Physik beugen. -- Captain Spock, 2293

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                      • #12
                        Wenn dann die Enterprise den Borgkubus auf dem Schirm nur simuliert, anhand der Sensoren, welche Art von Starhlung, elektromagnetische Wellen oder Anderes erkennen dann die Senosren, um das Schiff (noch unbekannt) als Borgschiff zu identifizieren? Und, was kommt überhaupt durch die Warpblase nach außen durch?

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                        • #13
                          Zitat von alpha30 Beitrag anzeigen
                          Wenn dann die Enterprise den Borgkubus auf dem Schirm nur simuliert, anhand der Sensoren, welche Art von Starhlung, elektromagnetische Wellen oder Anderes erkennen dann die Senosren, um das Schiff (noch unbekannt) als Borgschiff zu identifizieren? Und, was kommt überhaupt durch die Warpblase nach außen durch?
                          Im konkreten Fall gab wohl Größe und Form den Ausschlag, da Data ja meint, dass die Maße des Kubus mit dem von J-25 identisch sei.

                          Die Sternenflotte verfügt ja über Überlichtsensoren in Form von Subraumwellen und Tachyonstrahlen. Allerdings scheinen auch EM-Wellen durch die Warpblase hindurch zu gelangen, da man sich bei Warp ja sonst den Navigationsdeflektor schenken könnte.
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                          • #14
                            Zitat von McWire Beitrag anzeigen
                            Die Sternenflotte verfügt ja über Überlichtsensoren in Form von Subraumwellen und Tachyonstrahlen. Allerdings scheinen auch EM-Wellen durch die Warpblase hindurch zu gelangen, da man sich bei Warp ja sonst den Navigationsdeflektor schenken könnte.
                            Ist ja schließlich auch die Frage ob etwas von außen nach innen oder umgekehrt gelangt. EM-Wellen nach vorne aus der Blase heraus, unwahrscheinlich. EM von vorne auf das Schiff zu: Bestimmt.
                            You should have known the price of evil -And it hurts to know that you belong here - No one to call, everybody to fear
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                            • #15
                              Ist zwar ein altes Thema, aber eine Frage bleibt offen:

                              Selbst wenn es rein visuell sictbar wäre - woher kommt das Licht das die Raumschiffe beleuchtet?
                              Ist wieder ein Effekt für den (außenstehenden) Betrachter. Die Sterne selber werden kaum genügend Leuchtkraft haben um ein Raumschiff ausreichend zu beleuchten das man es so sehen kann...
                              Ubi Dubium, ibi Libertas...

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