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Tach auch...oder "Die Voyager fliegt ja wie nen Kampfjet"

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  • Tach auch...oder "Die Voyager fliegt ja wie nen Kampfjet"

    ...bin gerade auf dieses Forum gestoßen, und da ich wegen der weissgelben käsemilben nicht an der matraze horchen kann dacht ich so bei mir, meld' ich mich mal an...

    ich bin kein star trek fan, aber die kinofilme mit kirk & co finde ich wirklich gut. habe mir die special edition DVDs gekauft, hat sich auch gelohnt. die picard serie fand/finde ich nicht gut, obwohl ich sie damals im ZDF (so vor 12 jahren) als 11 jähriger immer geschaut habe. DS9 finde ich absolut besch... eiden, da hab ich nur die ersten paar folgen gesehen und dann hats mir gereicht. Voyager ist okay und Enterprise finde ich klasse.

    so, das erstmal von mir, damit hier eines herrscht, nämlich klarheit.

    hauptsächlich finde ich star trek wegen der schiffe, der militärischen struktur und der space girls interessant. das design der überholten enterprise aus den kinofilmen gefällt mir wirklich am besten, die E-E sieht auch ziemlich cool aus. aber die picard enterprise ist einfach nur peinlich.

    aber jetzt mal ne frage: heute kam die erste voyager folge im fernsehen. die voyager soll ja fast so groß sein, wie die enterprise (1701, 1701A). aber sie bewegt sich, wie alle TNG, DS9 und Voy schiffe wie jetfighter oder so. sieht total "unrealistisch" aus, wenn man in diesem zusammenhang überhaupt davon sprechen kann. deswegen gefallen mir die ersten 6 kinofilme auch so gut, weil dort das gefühl von "masse" einfach am besten vermittelt wird. das fehlt komplett in den spin off serien. die voyager wirkt total klein finde ich, so als ob sie nur 50m lang wäre oder so. einfach deswegen weil sie wie ein kampfjet manövriert.

    was haltet ihr davon?

  • #2
    ganz einfach: Technologie entwickelt sich weiter, sowohl in ST als auch in echt. Damals war es halt einfach noch schwer ein Schiff zu zeigen dass sich so elegant bewegt. Die Voyager ist übrigens noch 50 m länger als die TOS-Schiffe.

    Aber wenn man einen Antrieb hat der innerhalb von Sekunden 25% der Lichtgeschwindigkeit erreichen kann sollte man auch einfach manövrieren können.

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    • #3
      @ Gurkengräber: Das ist genau der Kritikpunkt, den ich hier auch schon öfter bemängelt habe. Natürlich ist es, wie Dax sagt, möglich, mit Hilfe von Technologie ein Raumschiff auch im All zu manöwrieren, wie einen Kampfjet in der Atmosphäre. IMHO ist dies aber eine vollkommen sinnlose Energieverschwendung. Auf die Trägheit im Innern eines Schiffes wirkt sich das wegen der Trägheitsdämpfer nicht aus. Die müssen ohnehin einiges an Leistung bringen, egal in welcher Richtung nun die Querbeschleunigung wirkt. Demnach ist auch jedes Mehr an Antrieb, das den Flug "eleganter" erscheinen lässt, völlige Energieverschwendung.
      Für meine Königin, die so reich wäre, wenn es sie nicht gäbe ;)
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      • #4
        ...der meinung bin ich auch. eine antwort wie "damit es einfach cooler aussieht für den fernsehzuschauer" kann ich ja noch nachvollziehen. diese antwort würde ja sowieso zu den meisten "kontinuitätsproblemen" bei star trek passen. deswegen versteh' ich auch nicht, warum sich alle so über Enterprise aufregen.

        aber einen flug so "rund" ablaufen zu lassen, wie man es in Voy und den anderen spin offs immer sehen kann, würde ja eine imense arbeit der steuerdüsen erfordern. dann kann man dem "steuermann" ja gleich einen joystick einbauen.

        was die FX technologie angeht: der kampf aus ST VI, von der enterprise und der exelsior gegen den klingonen ist das beste, was ich bei star trek jemals an raumkämpfen gesehen habe. dieser kampf ist sogar noch besser als der endkampf in ST X. warum? weil meiner meinung nach der "realismus" in dieser schlacht einfach am besten dargestellt war. ohne CGI, und trotzdem sah es perfekt aus. keine "zickzack" manöver von 400m langen schiffen, geniale lichteffekte und explosionen.

        naja, also ich denke eben, dass man trek einfach einen cooleren look geben wollte, und deswegen hat man 600m lange schiffe eben einfach zu X-Wings mutieren lassen.

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        • #5
          Eher im Gegenteil: Das macht man nur, weil der Zuschauer es so sehen WILL.

          Otto-Normal-indieröhregucker hat doch keine Ahnung von dem, was du hier angemerkt hast. wenn die eine "nicht vertraute" Bewegung sehen, fragen die sich doch "was ist das denn für ein Mist, das geht doch gar nicht".
          Und da ONI die masse der Zuschauer stellt und Gurkengräber die Ausnahme ist, machen die Produzenten und Sender eben was die HZG erwartet.

          Vergleich das mal mit Autos (Scheibenheber und Fensterwischergeräusche werden mittlerweile künstlich erzeugt, da die Autofahrer durch ihr Fehlen irritiert wurden!!) oder Staubsaugern (schon vor 15 oder 20 Jahren war es möglich nahezu lautlose Staubsauger zu produzieren, die Dinger wurden aber nie gekauft, weil die normale Hausfrauen sie für "kaputt" hielten ), dann siehst du das Prinzip.
          »We do sincerely hope you'll all enjoy the show, and please remember people, that no matter who you are, and what you do to live, thrive and survive, there are still some things that make us all the same. You, me, them, everybody!«

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          • #6
            Ach was, wusste ich selber noch nicht
            Lautlose kaputte Staubsauger und künstliche generierte Fensterwisch geräusche ?
            Muss alles immer einen tieferen Sinn ergeben ? Gibt es kein "einfach so" ?
            Es wohnen Menschen an Orten von denen du nicht mal wußtest dass es sie gibt !
            Ich will ein Schattenschiff haben !!!

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            • #7
              ist ja geil! das war auch mir neu, aber find ich total witzig!

              noch eine anmerkung zu deinem "verbraucher" argument: kann ich total nachvollziehen, aber schliesslich haben sie die bewegungen der schiffe in den ersten 7 kinofilmen auch "realistisch" dargestellt. also schwerfällige langsame und "zackige" manöver. selbst bei TNG finde ich die enterprise sehr gut dargestellt. wieso wurde das für DS9, Voy und Ent geändert? hat sich der geschmack der fans geändert?

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              • #8
                Wenn du die Veränderung der Plots an sich anschaust würde ich sagen:
                das ist so sicher wie das Amen in der (fast leeren) Kirche

                und mich damit noch nicht einmal weit aus dem Fenster lehnen... ST IST anders geworden! (sonderlich besser fand ich das in den alten Serien/Folgen aber nicht... liegt vielleicht daran, dass man in TOS noch "gar keine" großen Schiffsbewegungen zeigte und es in TNG auch äußerst spärlich verwendete... erst mit der Defiant kam dann die große Zeit der billigen SFX oder so
                »We do sincerely hope you'll all enjoy the show, and please remember people, that no matter who you are, and what you do to live, thrive and survive, there are still some things that make us all the same. You, me, them, everybody!«

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                • #9
                  Also ich habe auch schon gesehen we sich eine galaxy um 180° gedreht hat. Auch unrealistisch. Aber es sieht erstens besser aus und ein fortgeschrittener Antrieb macht nunmal flüssgie Bewegungen, welche doch im endeffekt engerigesparender sind als eine lange wendekurve.
                  ES GAB MAL EINE FRAU NAMENS SCHLICHT
                  DIE REISTE HÄUFIG SCHNELLER ALS DAS LICHT
                  EINES ABENDS BRACH SIE AUF, RELATIV GEDACHT
                  UND KEHRTE ZURÜCK IN DER VERGANGENEN NACHT

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                  • #10
                    Mal im Ernst, warum auf einer Galaxy mit einem Materie-Antimaterie-Warp-Reaktor Energie sparen ?
                    Und vielleicht auch noch mitten in einem Gefecht ?
                    Wenn man Hochleistungsphaser im Terawatt-Bereich, Schilde, Andruckabsorber und Warp 9.8 hat, warum dann nicht auch ein elegantes und schnittiges Manöver fliegen ?
                    Diese Manöver werden im Notfall auch nicht nur mit Steuerdüsen geflogen, jedenfalls im 24 Jhr. nicht mehr, sondern man kann das Verzerrungsfeld des Warpantriebs auch anders einsetzen. Vom Impulsantrieb mal ganz abgesehen !
                    Solange die Hülle und das strukturerelle Integritätsfeld (ich liebe diesen Ausdruck ) hält, kann man noch ganz andere Manöver fliegen !

                    Zum Abschluss sag ich es mal so, wie ich es vor langer Zeit irgendwo gelesen habe und auch für die Manövrierfähigkeit zutrifft:

                    "Aerodynamik bei Raumschiffen ? Spielt im Weltraum keine Rolle, und wenn man genug Energie hat, ist es sowieso egal !"

                    The BorgKing.
                    RESISTANCE IS FUTILE...

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                    • #11
                      naja, ist vielleicht (wie fast alles) geschmackssache. mir persönlich gefallen diese schwerfälligen bewegungen der schiffe aus den TOS kinofilmen wesentlich besser. auch der "dogfight" der enterprise gegen die reliant ist mir zum beispiel lieber als jede specialFX massenschlacht aus den spin off serien.

                      deswegen kommt mir die voyager zum beispiel total klein vor. sie ist ja fast so groß wie die enterprise, aber saust durchs all wie eine biene (im raumanzug versteht sich).

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                      • #12
                        @Borg-King

                        wo habt ihr hier nur immer die Terawatt her?

                        das gilt vielleicht für alle Phaser aller bei Wolf 359 vernichteten Schiffe zusammen, aber keinesfalls für einen einzelnen normalen Phaser...

                        die übliche Rechnung: Hauptphaserbank der Galaxy hat knapp über 200 Elemente, jedes davon kann 4,5 MW Energie bereitstellen, macht Pi mal Daumen ein GIGAWatt. das ist ein PROMILLE eines Terawatts... und ist der mächtigste Phaser den wir kennen (Typ X+ bzw XI ist unspezifiziert und über XII war nicht arg viel bekannt)
                        »We do sincerely hope you'll all enjoy the show, and please remember people, that no matter who you are, and what you do to live, thrive and survive, there are still some things that make us all the same. You, me, them, everybody!«

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                        • #13
                          Ich stimme Borgking zu, obwohl ich die Voyager kleiner als die Enterprise eingestuft hätte!

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                          • #14
                            Wenn man die Enterprises ab der 1701-B nimmt stimmt die Aussage auch.
                            Aber die Original-Enterprise (und die Refit) waren um die 300m lang IIRC (289 / 305?), die Voyager (IIRC) ~340m.
                            Ich wurde schon als linkslinker Linksmarxistengutmenschlinker bezeichnet. Was soll das sein?

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                            • #15
                              Zitat von Sternengucker
                              Eher im Gegenteil: Das macht man nur, weil der Zuschauer es so sehen WILL.

                              Otto-Normal-indieröhregucker hat doch keine Ahnung von dem, was du hier angemerkt hast. wenn die eine "nicht vertraute" Bewegung sehen, fragen die sich doch "was ist das denn für ein Mist, das geht doch gar nicht".
                              Und da ONI die masse der Zuschauer stellt und Gurkengräber die Ausnahme ist, machen die Produzenten und Sender eben was die HZG erwartet.

                              Vergleich das mal mit Autos (Scheibenheber und Fensterwischergeräusche werden mittlerweile künstlich erzeugt, da die Autofahrer durch ihr Fehlen irritiert wurden!!) oder Staubsaugern (schon vor 15 oder 20 Jahren war es möglich nahezu lautlose Staubsauger zu produzieren, die Dinger wurden aber nie gekauft, weil die normale Hausfrauen sie für "kaputt" hielten ), dann siehst du das Prinzip.

                              MUHAHAHAHA!
                              Ich liebe es, nicht mögen! LIEBEN!! - ... diese merkwürdigen Menschen

                              Aber mal zum Thema: SOOOOOOOOOOOOO unrealistisch isses ned, das sich eingrößeres schiff wie ein kleines Schiff bewegenkann.
                              Den masse zählt icht wirklich im All.
                              Klar, es braucht n haufenenergie und jedemenge steuerdüsen.
                              Wenn man die Defiant mit der Voyager vergleicht: Die Defiant war schon wendiger, während die Voyager größere wendemanöver flog und das war eigendlich nicht unrealistisch dargestellt.
                              Die ENterprise E hingegn "lahmt" schon etwas.

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