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DY-Class

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  • DY-Class

    Ich denke jeder von euch kennt diese Schiffsklasse, zu der ja die BotanyBay gehörte.

    Ich war überrascht, das die BotanyBay anscheinend gar net so aus den Fingern gezogen ist, denn im Jahre 1956 gab es in den USA Ingenieure die den Vorschlag machten einfach ein Uboot in den Weltraum zu bringen. Denn letztlich sind Uboote und Raumschiffe ja in vielen Punkten doch verwandt.
    Anscheinend hatte die Idee durchaus ihre Anhänger, letztlich wusste aber niemand wie man so ein rießen Ding in den Weltraum bringen sollte.

    Das hab ich heut in einem Buch gefunden, das sich mit den Raumschiffkonzepten seit Anfang der 20er Jahre bis ins Jahr 2000 beschäftigt.

  • #2
    Wenn man sich die Botany Bay ansieht,sieht sie ja auch wie ein U-Boot aus.
    Aber von dem vorschlag von 1956 habe ich noch nie was gehört.Und wie heisst denn das Buch,das sich mit den Raumschiffkonzepten beschäftigt?
    Inmitten des ewigen Kreislaufs der Zeit, wird aus lauem Wind ein Sturm entstehen.
    Vom Abgrund starren Dämonenaugen weit, die die Razgriz, die schwarzen Flügel sehen.

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    • #3
      Ein U-Boot

      wie soll das den bitte angetrieben werden, doch wohl nicht mit einem Propeller .

      Sag uns doch mal bitte den Titel dieses Buches, das möchte ich nur allzugerne mal ansehen .
      Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont. (Konrad Adenauer)

      Ein Kluger bemerkt alles. Ein Dummer macht über alles eine Bemerkung. (Heinrich Heine)

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      • #4
        So hab nochmal nachgesehen.

        Das Buch ist 714 Seiten stark und heist *The Dream Machines*, von *Ron Miller* darin sind angefangen von den ersten Chinesischen Raketenversuchen in der Frühzeit bis zur heutigen Raumfahrt sehr interessante Pläne abgebildet.
        Das Buch ist aber nicht billig, aber für jemanden wie mich der gerne selbst Raumschiffe zeichnet eine unentbehrliche Fundgrube geworden.
        Amazon.com: The Dream Machines: An Illustrated History of the Spaceship in Art, Science and Literature: Ron Miller: Books

        Sowohl real existierende Raumfschiffe, ebenso wie geplante aber nie gebaute Raumschiffe (sowohl NASA-ESA als auch der Russen), wie z.B das Raumschiff das von Braun für eine Marsexpedition entworfen hatte, oder das es 1992 in der NASA Pläne für neue SpaceShuttles gab.
        Dazu noch Konzepte von Raumschstationen,
        Insgesamt unzählige Zeichnungen-Pläne, eben alles was man sich so vorstellt.
        Es ist wirklich unglaublich das es z.B in den 30er Jahren schon Pläne von Raumschiffen gab, die selbst heut nicht veraltet aussehen würden. Ein Buch das ich nur empfehlen kann.

        Nun zum Uboot im Weltraum.
        Also den Vorschlag machte, da muss ich korrigieren, der Autor *John W. Campbell* 1956 in der Ausgabe eines SciFi Magazines.
        Er schlug vor ein Atomar-Angetriebenes Uboot in den Weltraum zu bringen, klarerweise mit einem anderen Nuklearantrieb als Unterwasser.
        Dieses Konzept fanden Ingenieure (es gab ja damals noch keine NASA) sehr interessant, aber wie schon geschrieben, niemand wusste wie man so ein rießiges Ding in den Weltraum befördern sollte.

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        • #5
          Aha sehr interressant, danke für den Tipp.
          Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont. (Konrad Adenauer)

          Ein Kluger bemerkt alles. Ein Dummer macht über alles eine Bemerkung. (Heinrich Heine)

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          • #6
            Diese beiden Bücher werd ich mir wohl als nächstes zulegen.
            Amazon.com: Spaceship Handbook: Jack Hagerty,Jon C. Rogers: Books
            Amazon.de: Spaceships: A Reference Guide to International Reusable Launch Vehicle Concepts from 1944 to the Present (Apogee Books Space Series): Robert A. Goehlich: English Books

            Schade das es solche Bücher nicht auf Deutsch gibt, im Englischen gibts dutzende über dieses Thema.

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            • #7
              Mich wunderts immer wieder was man sich früher so alles vorgestellt hat.
              Da dachte man an U-Boote im Weltraum und, dass man schon 1990 Raumschiffe in die weiten des Alls schicken könnte. (Wie es bei der Botany Bay der Fall war)

              Naja vielleicht macht man sich irgenddwann auf die gleiche Weise über uns heute lustig.
              Das beste Schiff der Flotte
              Reschtschreibfeler sint beabsischtickt um die konzenntrationn der lesär zu steigern.

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              • #8
                Man muss aber dazusagen, das die meisten Projekte ja nicht an den Technologischen Möglichkeiten scheiterten, sondern einfach am lieben Geld.
                Wenn man sich vorstellt das die Mondlandung doch mit primitiven Technologischen Möglichkeiten gelang, da hätte man auch schon längst auf dem Mars landen können.

                Wer weiß, wenn auch nur einige dieser ambitionierten Projekte durchgeführt worden wären, wäre der ein oder andere hier im Forum vielleicht schon auf dem Mond geboren worden, oder sogar in einer Marskolonie.

                Naja vielleicht macht man sich irgenddwann auf die gleiche Weise über uns heute lustig.
                Kann gut sein, wenn es vielleicht irgendwann eine Revolution in einem Technologischen Bereich gibt, da würde man sich vielleicht fragen wie die heutige Raumfahrt mit ihren Primitiven Möglichkeiten überhaupt funktioniert hat.

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                • #9
                  Zitat von Atahualpa Beitrag anzeigen
                  Kann gut sein, wenn es vielleicht irgendwann eine Revolution in einem Technologischen Bereich gibt, da würde man sich vielleicht fragen wie die heutige Raumfahrt mit ihren Primitiven Möglichkeiten überhaupt funktioniert hat.
                  Ja vollkommen richtig, so war von den Amerikanern unter John F. Kenedy und Werner von Braun ein Marsprojekt beabsichtig mit dem man noch in den Siebzigern hätte zum Mars fliegen können.
                  Nun ja Regierungen ändern sich und die geben ihr Geld nicht für die Erforschung des Weltraums aus, sondern für Spionagesateliten etc.

                  Meiner meinung nach wären wir heute viel weiter mit der Besiedelung des Weltraumes wenn die Amerikaner, mit Deutscher Hilfe (Werner von Braun ) ihre Projekte fortgesetzt hätten. Wir könnten dann, wie Geordi es schon gesagt hat heute auf dem Mars oder Mond leben. Schade eigendlich.

                  Ansonsten lebt lang und in Frieden

                  Daniel
                  Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont. (Konrad Adenauer)

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                  • #10
                    so übrigens stellten sich das art-department von Enterprise den start eines solchen schiffes vor.

                    in first contact hatte ich auch den eindruck das der start so einer rakete in der zukunft nicht viel kosten kann. mal ganz abgesehen von der frage wie cochane überhaubt wieder in montana landen konnte, noch am selben tag. da scheint es zur zeit des dritten weltkrieges noch einige innovationen zu geben
                    Angehängte Dateien

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                    • #11
                      Seht interresannt.
                      Kreativität hat das art-department ja schon, aber man hätte sich doch schon damals denken können das in Zukunft alles Stromlinienförmiger wird. Zumindest was den Raumschiffbau angeht.
                      Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont. (Konrad Adenauer)

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                      • #12
                        Bei Frachtschiffen ist das vielleicht anders.Da muss auf eine hohe Frachtaufnahme geachtet werden.Da die DY Class auch als Frachtschiff diente,wurde da wohl nicht so sehr auf schönheit geachtet.
                        Inmitten des ewigen Kreislaufs der Zeit, wird aus lauem Wind ein Sturm entstehen.
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                        • #13
                          du meibst die SS Woden? die wurde im zuge von TOS Remastered geändert in die Frachterklasse aus TAS. siehe:

                          Antares-Typ - Memory Alpha

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                          • #14
                            Zitat von Darthbot Beitrag anzeigen
                            Bei Frachtschiffen ist das vielleicht anders.Da muss auf eine hohe Frachtaufnahme geachtet werden.Da die DY Class auch als Frachtschiff diente,wurde da wohl nicht so sehr auf schönheit geachtet.
                            Es geht ja nicht um schönheit. Ich meine ja nur das es Vorteilhafter wäre, wenn man ein Flugobjekt, dass sowiso von der Erde aus gestarted wird aerodynamisch konstruiert. Es muss ja etliche Kilometer bis zum Austritt aus der Erdatmosphäre fliegen und während es diese Kilometer fliegt ist jeder Luftwiederstand hinderlich, da nicht das maximaum an Geschwindigkeit erreicht werden kann.
                            Sobald das Objekt dann im Weltraum ist kann es irgendeine eckige Form haben, dort existiert ja auch keine Luft, die das Schiff oder was auch immer bremsen könnte.
                            Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont. (Konrad Adenauer)

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                            • #15
                              Zitat von Schism Beitrag anzeigen
                              so übrigens stellten sich das art-department von Enterprise den start eines solchen schiffes vor.
                              Das sieht auch interessant aus.
                              http://www.treknology.org/dy300_launchchart.jpg

                              Glaubt ihr das wir heute schon viel weiter wären, wenn in den 70ern einige dieser aus Technischer Sicht machbaren aber letztlich aufgrund der Kosten nicht durchgeführter Projekte doch durchgeführt worden wären?
                              Also ich denke schon, vermutlich gäbe es jetzt schon einige Orbitale Stationen, mit Sicherheit gäbe es eine Mondbasis.
                              Ebenso wäre der Raumflug für Normalbürger vermutlich nichts ungewöhnliches mehr.

                              Ich bin der Meinung das wir 30-40 Jahre Raumfahrtentwicklung, damit meine ich richtige Raumfahrt nicht nur Raumsonden, total verschlafen haben.

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