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(Extrem-) Langstreckenschiffe

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  • (Extrem-) Langstreckenschiffe

    Mit der Technologie der Föderation dauert eine Reise von einem Ende der Galaxie bis zum anderen Ende über den Daumen gepeilt 100 Jahre. Die Frage ist wäre es eigentlich sinnvoll eine Art Galaxisweiten Aufklärer zu bauen, welcher jahrzehntelang völlig allein neue Sektoren kartographiert und Erstkontakte herstellt? Ich meine so eine Art freiwillige Voyager zu entsenden. So ein Schiff müsste natürlich speziell konstruiert sein und neben einem großen Freizeitangebot auch eine enorme Masse von Materie und Antimaterie mit sich führen, bzw. es bräuchte eine Technologie welche die Gewinnung dieser Stoffe effizienter gestaltet.
    Früher oder später werden auch die Kommandostrukturen an Bedeutung verlieren. Die realistischte Darstellung von einem solchen Generationenschiff sah man in ENT "E²".
    Was meint ihr wäre der Einsatz solcher Schiffe sinnvoll oder überhaupt möglich, wenn nein warum, wenn ja, was müssten sie für eine Schiffsklasse sein?
    "All dies könnte bloß eine aufwändige Simulation sein,
    die in einem kleinen Gerät auf jemandes Tisch läuft."
    (Jean-Luc Picard über das Wesen der Wirklichkeit)

  • #2
    Ich weiß nicht wie sinnvoll es ist, wirklich ein bemanntes Schiff für so etwas zu nutzen. Ich würde zuerst einmal eine große Anzahl Sonden losschicken, die mal allgemein stellare Daten zurücksenden bzw. ausforschen, in welchen Gebieten es überhaupt Zivilisationen gibt. In der Zeit, die diese Sonden für ihre Reise und die Rücksendung der Daten brauchen, wächst die Föderation ja weiter und Welten, die am Anfang noch am entlegenen Rand lagen, haben dann schon große Sternenbasen und alle nötige Infrastruktur. Von diesen Welten aus sollten dann Forschungsschiffe aufbrechen, die notfalls in diese sicheren Häfen fernab der Erde oder der anderen Zentralwelten zurückkehren könnten.

    Ist eigentlich das alte Prinzip, das man in TOS und vor allem in TNG schon gesehen hat. In erster Linie treiben sich diese Schiffe am Rande der Föderation auf und sehen sich in der unmittelbaren Umgebung um - die ja mit der Zeit auch immer weiter von den Zenralwelten entfernt liegt..

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    • #3
      Zitat von EA-Loyalist Beitrag anzeigen
      [...] Was meint ihr wäre der Einsatz solcher Schiffe sinnvoll oder überhaupt möglich, wenn nein warum, wenn ja, was müssten sie für eine Schiffsklasse sein?
      Kommt drauf an, wie friedlich es in den unbekannten Regionen zugeht. Ist es dort wirklich friedlich, kann man ein Schiff wie die Enterprise-E hinschicken. Ist mit Feindseligkeiten zu rechnen, würde ich eine ganze Flotte von Schiffen wie die Voyager losschicken, also nicht eine Voyager, sondern zwanzig davon, und allesamt mit Tarnvorrichtungen ausgestattet. Einige der Schiffe könnten dann mehr auf Transporte von Vorräten und Logistik ausgelegt sein, andere auf Sensor-Fähigkeiten, und andere auf Schilde und Waffen.

      Die Sensor-Schiffe klären auf, die Kampf-Einheiten greifen ein, wenn es notwendig wird, und die Versorgungsschiffe versorgen die Flotte. Allerdings würde ich die Schiffe nicht allzu verschieden konstruieren, da möglicherweise Schiffe zu Bruch gehen und ausgeschlachtet werden müssen, um die restlichen Schiffe zu reparieren. Auch sollten alle Schiffe nicht zu unterschiedlich schnell fliegen können oder allgemein zu ungleich sein, was auch psychologisch für die Besatzungen nicht günstig ist: Keine Einteilung in gute und schlechte Schiffe des Verbands.

      Entsprechend den Aufgaben der Schiffen wählt man dann auch die Besatzungen aus, bei den Sensor-Schiffen eben mehr wissenschaftliches Personal, bei den Versorgungsschiffen mehr Ingenieure, wobei besonders langlebige Spezies der Föderation, wie Vulkanier, zu bevorzugen sind. Aber auch hier treten dann Probleme auf, wenn eine Spezies zu sehr im Vorteil ist. Dann notfalls nur eine Spezies überhaupt in der ganzen Flotte, bevor sie durch innenpolitische Streitigkeiten auseinanderfällt.

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      • #4
        Ich würde es wenn überhaubt umgekehrt machen. sprich wenn es friedlich ist ein Schiff der Intrepid Klasse entsenden und bei Feindseligkeiten eine Sovereign Klasse.

        Die Sovereign Klasse ist im gegensatz zur Intrepid Klasse kein reines Forschungsschiff sondern ein Kampfschiff welchs auf Forschung ausgelegt ist. Daher würde sich eine Enterprise-E in nicht so friedlichen gebieten besser behaupten als eine kleine Voyager.

        Außerdem könnte eine Flotte von 20 Schiffen schnell von anderen Völkern als Invarsion missverstanden werden und das ist glaubich nicht sinn einer Forschungsmission.
        Today is a good day to die

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        • #5
          Föderationsschiffe aller Größen wurden mit Deep Space Missionen betraut. Sogar civile Forscher trauten sich da ran, wie die Hansons. Die meiste Arbeit ist eh Kartographierung so wie die Excelsior im Beta Quadrant. Du stellst dir das viel abenteuerlicher vor, als es ist.

          Ich sehe das so, wie auch bei Kriegsschiffen. Die Föderationsschiffe sind standartmäßig gut bewaffnet, weshalb man keine Kriegsschiffe benötigt. Die Borg sind halt nun mal die Borg. Da bleibt einem nichts anderes übrig als die Defiant zu entwickeln. Aber wenn es nur das Dominion gewesen wäre, hätte man sicher keinen neuen Schiffstyp entwickelt. In den Kämpfen in DS9 waren die normalen Schiffe geeignet. Sachen wie die Überwindung der Föderationsschilde ist ja nur eine taktische Geschichte, genauso wie Kamikaze. Da kommt es auf den Captain an und auf dessen Erfahrung. Gegen die Borg hilft das nicht. Die besten Captains haben keine Chance. Selbst Picard wurde assimiliert. Und das kann man ihm nicht als "Erfahrung" anrechnen, dass er "Glück" gehabt hat, assimiliert worden zu sein, um dadurch später die Borg 2 mal schlagen zu können.

          Ich habe sehr großes Vertrauen auf die alten Schiffstypen und hätte sogar die Constitution Klasse gerne umgebaut gesehen in eine dritte Variante, aber wenn selbst das Baumaterial total veraltet ist, macht das wohl keinen Sinn. Trotzdem würde ich eine Miranda oder Excelsior jederzeit in den Deep Space Einsatz schicken und keinen neuen Schiffstyp entwickeln. So viele Schiffstypen gibt es eigentlich garnicht. Es ist schon schwer 20 verschiedene zu finden. Man muss ja auch bedenken, dass man dafür sorgen muss, dass dieser Schiffstyp dann auch in der gesamten Föderation an die Basen passt usw.

          Wenn du dir überlegst, was jedes beliebige Föderationsschiff leisten kann, dann finde ich es komisch, dass man "besonderst" viel Antimaterie oder andere besondere Sachen auf dem Schiff benötigt.

          Und noch ein besseres Argument ist, dass das mit den 100 Jahren quer durch die Galaxis ja nicht gegeben ist. In Star Trek Online soll es Sprungtore geben, die Excelsior hatten bereits experimentellen Transwarp Antrieb, ander Soliton Welle wird gearbeitet und so weiter. Außerdem: Wer will schon das Dominion oder die Borg unter Druck bringen? Und Kirk's Constitution braucht zum Rand der Galaxie oder dessen Zentrum eh nur wenige Wochen ;D

          @transportermalfunction
          Der Föderation ist es laut Vertrag von Algeron nicht gestatted, Tarntechnologie zu entwickeln. Die Föderation ist auch nicht dafür bekant, davon auszugehen, dass überall Feinde lauern. Wir schießen auch nicht als Erste, aufgrund der Vermutung, man möchte uns Böses, lol.

          Ich halte ein Spezialisierung von Schiffen und Besatzungen kontraproduktiv. Allrounder wie die Galaxy Klasse sind zwar anfälliger für Konstruktionsfehler, aber dafür ist die Chance höher, dass sie alles Nötige für eine Mission dabei hat, anstatt ein weiteres Schiff um Hilfe ersuchen zu müssen.

          Ich bin auch niemand, der von vornherein davon ausgeht, dass Föderationsschiffe auf dem Schlachtfeld enden und ausgeschlachtet werden müssen Oo. Ich hoffe doch, so was kommt nie wieder vor.

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          • #6
            Zitat von Martok01 Beitrag anzeigen
            Ich würde es wenn überhaubt umgekehrt machen. sprich wenn es friedlich ist ein Schiff der Intrepid Klasse entsenden und bei Feindseligkeiten eine Sovereign Klasse. Die Sovereign Klasse ist im gegensatz zur Intrepid Klasse kein reines Forschungsschiff sondern ein Kampfschiff welchs auf Forschung ausgelegt ist.
            Sehe ich nicht so als vernünftig an. Ein einzelnes Sovereign-Schiff würde es in feindlichem Gebiet nicht lange machen. Große Schiffe wirken bedrohlich und provozieren eher einen Angriff als ein kleines Forschungsschiff der Intrepid-Klasse wie die Voyager. Wenn man will, kann man den Verband ja auch aus Voyager- und Defiant-Schiffen mischen, aber ich würde auf jeden Fall mehrere Schiffe schicken, um strategisch flexibel zu sein. Auch kann man größere Gebiete erkunden. Und eine ganze Flotte von Sovereigns - jede mit 700-800 Leuten - wäre wohl übertrieben aufwändig.

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            • #7
              Generationsschiffe zur Erkundung/Kolonialisierung anderer Galaxien loszuschicken halte ich nicht für sinnvoll. Die Technologie entwickelt sich weiter, auch bei ST.

              Am Ende kommt dann das selbe bei heraus wie in einem Roman, den ich mal gelesen habe: Das Generationsschiff war beim Start State of the Art, während es unterwegs war wurden neue Arten des Antriebs entwickelt, neue, schnellere Schiffe losgeschickt und als das Generationschiff am Zielort ankam war er schon lange von schnelleren Schiffen besiedelt worden, die das Generationsschiff überholt hatten.

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              • #8
                Zitat von Martok01 Beitrag anzeigen
                [...] Außerdem könnte eine Flotte von 20 Schiffen schnell von anderen Völkern als Invarsion missverstanden werden und das ist glaubich nicht sinn einer Forschungsmission.
                Deswegen auch die Tarnvorrichtung, und mit 20 Schiffen hat man wenigstens auch eine Chance. So oder so dringt man bei so einer Mission in feindliches Gebiet vor, und nur wenn Du stark bist, kannst Du verhandeln. Sieht der Gegner aber erst mal nur ein kleines Aufklärungsschiff, das sich schnell wieder zurückzieht, macht er sicher nicht gleich eine ganze Flotte mobil.

                Ein einzelnes Schiff ist definitiv zu wenig. Dann lieber noch 40 Schiffe als 20. Wenn die Aufklärer Trouble kriegen, zieht man sie schnell in den Schutz dieser Flotte zurück, und außerhalb ihres Territoriums wird eine Spezies sich dann auch nicht weiter mit einer so starken Flotte anlegen, die nicht weiter in das Territorium vordringt.

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                • #9
                  Sehe ich nicht so als vernünftig an. Ein einzelnes Sovereign-Schiff würde es in feindlichem Gebiet nicht lange machen. Große Schiffe wirken bedrohlich und provozieren eher einen Angriff als ein kleines Forschungsschiff der Intrepid-Klasse wie die Voyager. Wenn man will, kann man den Verband ja auch aus Voyager- und Defiant-Schiffen mischen, aber ich würde auf jeden Fall mehrere Schiffe schicken, um strategisch flexibel zu sein. Auch kann man größere Gebiete erkunden. Und eine ganze Flotte von Sovereigns - jede mit 700-800 Leuten - wäre wohl übertrieben aufwändig.
                  Ich glaube nicht das ein einzelnes Schiff so bedrohlich wirkt wie 20 kleine Schiffe.

                  Mir kann man erzählen was man will aber wenn man 20 Schiffe im verband zum Forschen entsendet, bekommt dieser kleine (wobei er dann schon gar nicht mehr klein ist) verband zu 100% mehr problemme als ein einzelnes Schiff.
                  Today is a good day to die

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                  • #10
                    Ich finde (wie es schon angesprochen würden ist von MFB) nix geht über Sonden Ausserdem müsste in 24 Jahrhundert die Teleskope sehr sehr leistungsstark sein und somit könnte man doch bestimmt Nebel und sowas schon mal tausende Lichtjahre entfernt untersuchen oder?
                    Aber Langstreckenschiffe ist auch ne so abzuneigen, den man kann Völkerkontakt herstellen und Proben direkt vor Ort untersuchen. Mit bessern Antrieb (z.b. Transwarb) ist doch sowas auch möglich und somit verstärkung bzw. die Heimat Frederation nicht mehr soweit weg wie mit Warbantrieb.
                    "Alle Menschen sind von Geburt an gleich und die Erde ernährt alle. Wenn ein Mensch geboren wird hat er das Anrecht auf ein Stück Land, das Ihm ernähren kann. Wenn aber alles Land schon aufgeteilt ist unter wenigen, die meine das sei Ihr Eigentum, dann muss ein Ausgleich geschaffen werden. Dieser Ausgleich ist ein Grundeinkommen, für diejenigen die kein eigenes Land mehr haben und sich nicht selbst versorgen können"

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                    • #11
                      Deswegen auch die Tarnvorrichtung, und mit 20 Schiffen hat man wenigstens auch eine Chance. So oder so dringt man bei so einer Mission in feindliches Gebiet vor, und nur wenn Du stark bist, kannst Du verhandeln. Sieht der Gegner aber erst mal nur ein kleines Aufklärungsschiff, das sich schnell wieder zurückzieht, macht er sicher nicht gleich eine ganze Flotte mobil.
                      wie bereits erwähnt darf die Föderation aber keine Tarntechnologie verwenden. Wenn du die Flotte nun auch noch getarnt in ein fremdes Teritorium schickst und diese entdeckt werden, wirkt dieses noch mehr als Invarsion.
                      Today is a good day to die

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                      • #12
                        Ziemlich knifflig rauszufinden, was man losschickt. Ich denke, dass kommt darauf an, auf wen man trifft und das weiß man vorab natürlich nicht.

                        Kann ja passieren, dass man eine Intrepid losschickt und das Volk das in diesem unerforschten Gebiet das Sagen hat denkt sich "Die nehmen uns nicht ernst und schicken nur ein so minderwertiges Schiff. Das ist eine Beleidigung!"

                        Oder du schickst eine ganze Flotte los und ehe du im Orbit eines anderen Planeten bist, kapitulieren die unterlegenen Einheimischen und verehren die Raumfahrer aus der Ferne als Götter.

                        Wie man's macht is es falsch.

                        Ne, das sicherste ist eine langsame Expansion mit Basen und Infrastruktur, die man aufbauen kann. Die einfachste Variante, weil dann kannst du dich einem neuen Volk immer als "Nachbar" vorstellen, kennst vielleicht ein anderes Volk schon mit dem die Kontakt hatte und hast gleich ein nettes Thema zum Plaudern. Das ist wirklich das sicherste, weil wenn da nur ein einzelnes Schiff daher kommt mit dem Hinweis, dass nur ein paar Lichtjahre entfernt die Heimatbasis ist, dann hat auch dieses kleine Schiffe eine sichere Rückendeckung. Es ist eine einzelnes, kleines und wenig bedrohliches Schiff vielleicht, aber einmal Pfeifen und es holt seine großen Brüder.

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                        • #13
                          Zitat von exokomp5 Beitrag anzeigen
                          Föderationsschiffe aller Größen wurden mit Deep Space Missionen betraut. Sogar civile Forscher trauten sich da ran, wie die Hansons. Die meiste Arbeit ist eh Kartographierung so wie die Excelsior im Beta Quadrant. Du stellst dir das viel abenteuerlicher vor, als es ist.[...]
                          Es ging ja um die Ausgangssituation:
                          A) Friedliche Galaxis = einzelnes Schiff wie die Enterprise-E
                          B) Feindliche Galaxis = starker Flottenverband wie oben beschrieben

                          Zitat von exokomp5 Beitrag anzeigen
                          @transportermalfunction
                          Der Föderation ist es laut Vertrag von Algeron nicht gestatted, Tarntechnologie zu entwickeln. Die Föderation ist auch nicht dafür bekant, davon auszugehen, dass überall Feinde lauern.
                          Sollen die Romulaner doch der Föderation beitreten und mit den Vulkaniern mitfliegen.

                          Zitat von Martok01 Beitrag anzeigen
                          Ich glaube nicht das ein einzelnes Schiff so bedrohlich wirkt wie 20 kleine Schiffe. Mir kann man erzählen was man will aber wenn man 20 Schiffe im verband zum Forschen entsendet, bekommt dieser kleine verband zu 100% mehr problemme als ein einzelnes Schiff.
                          Sehe ich nicht so. Dann eben 40 Schiffe. Die riskieren doch keinen Riesenkrieg, wenn Du Deine Aufklärer zurückziehst! Und was für ein Quatsch: ich habe nie gesagt, dass die 20 Schiffe in FORMATION in ein bescheuertes Sonnensystem reinfliegen. EIN = 1 kleines Schiff wird vorgeschickt. Die 20 oder 40 Schiffe kriegt der Gegner erst zu sehen, wenn er den sich zurückziehenden Aufklärer verfolgt und aufbringen will.

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                          • #14
                            Sehe ich nicht so. Dann eben 40 Schiffe. Die riskieren doch keinen Riesenkrieg, wenn Du Deine Aufklärer zurückziehst! Und was für ein Quatsch: ich habe nie gesagt, dass die 20 Schiffe in FORMATION in ein bescheuertes Sonnensystem reinfliegen. EIN = 1 kleines Schiff wird vorgeschickt. Die 20 oder 40 Schiffe kriegt der Gegner erst zu sehen, wenn er den sich zurückziehenden Aufklärer verfolgt und aufbringen will.
                            Mir ist schon klar das nicht die ganze Flotte in das System fliegt aber mit Forschen hat das ganze dann nicht mehr viel zu tun. Wenn du 20 Schiffe bzw. eine Flotte hast bist du mehr damit beschäftigt diese zu versorgen als zu Forschen.
                            Today is a good day to die

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                            • #15
                              Zitat von exokomp5 Beitrag anzeigen
                              [...] Ich halte ein Spezialisierung von Schiffen und Besatzungen kontraproduktiv. Allrounder wie die Galaxy Klasse sind zwar anfälliger für Konstruktionsfehler, aber dafür ist die Chance höher, dass sie alles Nötige für eine Mission dabei hat, anstatt ein weiteres Schiff um Hilfe ersuchen zu müssen.
                              Tatsächlich? Wenn Du ganz weit draußen bist, und nicht 100 Tage für die Rückreise zur Raumbasis brauchst, sondern 100 Jahre(!), musst Du Ersatzteile für alles haben, und am besten hast Du innerhalb Deiner Gruppen-Spezialisierung weitgehend identische Schiffe, die Du ausschlachten kannst. Eine Einteilung in die drei Gruppen Aufklärung / Sicherheit / Logistik halte ich für absolut sinnvoll. Schau Dir doch mal Battlestar Galactica an. Ohne Raptoren zur Aufklärung und Bergbauschiffe wären die doch auch aufgeschmissen. Die Galactica kann nicht alles alleine. Anders als bei BSG würde ich aber keinen Riesenpott schicken, sondern viele kleinere Allzweckschiffe, die hier und da etwas stärker spezialisiert sind. Ein Bergbauschiff wäre wohl zu langsam, also musst Du viele Vorräte mitschleppen.

                              Zitat von MFB Beitrag anzeigen
                              Ne, das sicherste ist eine langsame Expansion mit Basen und Infrastruktur, die man aufbauen kann. Die einfachste Variante, weil dann kannst du dich einem neuen Volk immer als "Nachbar" vorstellen, kennst vielleicht ein anderes Volk schon mit dem die Kontakt hatte und hast gleich ein nettes Thema zum Plaudern. Das ist wirklich das sicherste, weil wenn da nur ein einzelnes Schiff daher kommt mit dem Hinweis, dass nur ein paar Lichtjahre entfernt die Heimatbasis ist, dann hat auch dieses kleine Schiffe eine sichere Rückendeckung. Es ist eine einzelnes, kleines und wenig bedrohliches Schiff vielleicht, aber einmal Pfeifen und es holt seine großen Brüder.
                              Das mit der Rückendeckung kann auch eine Flotte von Kampfschiffen übernehmen, die sich nur enttarnen, wenn es sich nicht vermeiden lässt. Bei der Tiefenraumaufklärung hast Du keine Heimatbasis, es geht nicht darum, langsam zu expandieren, sondern möglichst schnell zu kartographieren.

                              Zitat von Martok01 Beitrag anzeigen
                              Mir ist schon klar das nicht die ganze Flotte in das System fliegt aber mit Forschen hat das ganze dann nicht mehr viel zu tun. Wenn du 20 Schiffe bzw. eine Flotte hast bist du mehr damit beschäftigt diese zu versorgen als zu Forschen.
                              Forschung: Es geht doch nicht um archäologische Ausgrabungen auf Planetenoberflächen. Es geht darum, Sternsysteme zu kartographieren. Du fliegst mit einem Aufklärer in ein System, kartographierst es mit starken Sensoren und verziehst Dich wieder, wenn es Ärger gibt. Findest Du auch mal ein friedliches System, kannst Du natürlich auch mal in den Orbit eines Planeten gehen.

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