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Ideen, Fakten und Gerüchte zu STAR TREK XI

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  • Ideen, Fakten und Gerüchte zu STAR TREK XI

    Der momentane (öffentliche) Status von Star Trek XI:

    Ich hab in der neuen TV Spielfilm gelesen, dass es nach dem miesen Einspielergebniss (besonders in Amerika) vielleicht keinen Star Trek Film mehr geben wird. Sie gaben auch ne Quelle an, aber ich hab diese weder überprüft, noch habe ich gred das heft vor mir, um sie weiter zu geben.

    Als 1. hörte man von Starfleet Academy. Dies wär vom qualitativen Standpunkt aus gesehen eine große Gefahr und eine große Chance zugleich. Ich persönlich möchte vor allem nicht zum 40. Jubiläum so einen Film sehen. Erfolgreich würde so ein Film imo auch nicht werden.
    Ich finde die Idee aber gar nicht schlecht, nur halt nicht als Film geeignet, sondern eher mal ein frisches Serienkonzept! (ich würd auch gern eine Serie auf einer Föderstions "Deep Space" Station sehen [diese hellen Pilzartigen Raumstationen bekant aus den Classic Filmen und "The Next Generation"].) Das schlimmste was in dem Zusammenhang kusierte war die Idee den jungen Kirk auf der Academy zu sehen!!! :rolleyes:

    Dann gabs das Gerücht, der nächste Film würde noch vor "Enterprise" spielen! Was ne Schnappsidee!!!

    Inzwischen ist die Story zwischen "Enterprise" und "Classic" angesiedelt, soll über eine komplett neue Crew verfügen und die Romulanischen Kriege zeigen. Auch hier würd ich sagen, sollte entweder in "Enterprise" behandelt werden oder eher Star Trek XIV werden, wenns den denn jemalds geben sollte. Mein Begründung ist der kränkelnde Zustand des Franchises, das 40. Jubiläum und der Umstand, dass wir gerade einen reinen Action "Star Trek" Film hatten.

    Dann wurden ne Menge Namen in den Regiesseurstopf geworfen. Als erstes wurde Jonathon Frakes genannt (dafür!), dann Nicholas Meyer (auch dafür!). Gerüchte besagen sogar Stuart Baird und James Cameron wurde der XI Trek Film angeboten. Ich glaube nicht, dass Baird oder Paramount nach "Nemesis" noch interesse daran hätten und Cameron zu fragen wär witzlos, weil er bei "First Contact" schon angedacht war, aber Cameron logischerweise ablehnte, da ein 8. Film einer Kinoreihe viele Vorgaben und wenig Freiraum bietet.

    Hier ist dann auch der direktlink zu den Message Boards auf der offiziellen Paramount "Star Trek" Seite startrek.com:
    http://boards.startrek.com/community/messages.html

    So, weils grad so schön passt poste ich auch mal meine Ideen zu einem XI. "Star Trek" Film mit vorheriger Begründung, warum so eine Story das sinnvollste wäre:

    Ich denke wie fast alle, dass ein Prequel der absolut falsche weg wäre, besonders in dem momentanen, desolaten Zustand des Franchises!!!
    Weder die Fans noch das "unwissende" Massenmarktpublikum würden solch einen Film zur Zeit begrüßen!

    Ein Next Generation Film ist nach dem mäßigen Nemesis Film, den miesen Einspielergebnissen, dem Tod Datas und der Zerstreuung vom Rest der Crew (Crusher auf der Erde, Riker + Troy auf der Titan, Worf im klingonischen Reich) nicht machbar, nicht rentabel und nicht wünschenswert.

    Bei Deep Space Nine ist das Problem, die Charaktere wieder einzuführen, die gegangen sind (Sisko, Odo). Ich persönlich würde zwar einen DS9 Film sehr begrüßen, aber dass wäre doch recht unrealistisch.

    Voyager hat zu wenig Fans und Janeway ist inzwischen Admiral. Für mich ein klares aus!

    Enterprise dümpelt bei mäßiger bis schlechter Qualität im Qoutensumpf dahin und die Serie ist nicht abgeschlossen/eingestellt. Ein Film würde imo garantiert floppen.

    Ansonsten würden eine komplett NEUE Starfleet Crew oder eine Bande von Zivilisten (Menschen, Vulkanier...) oder ausserirdischen Militärs (z. B. Klingonen, Cardassianer, Romulaner...) tolles Potential bieten, aber beim Massenmarkt imo scheitern.

    Der beste Weg für den Film zum 40. Star Trek Jubiläum wäre ein Crossover der Serien des 24. Jahrhunderts!!!
    So würde man garantiert alle Star Trek Fans, egal ob TNG, DS9 oder VOY
    angeln und den Großteil der Gelegenheitsgucker!

    Anbieten würde sich z.B. die Enterprisde E, auf der (wenn ichs richtig in
    Erinnerung habe) noch Picard und La Forge dienen.
    Die "Lücken" in der Besatzung könnte man z.B. mit Julian Bashir oder The
    Doctor (MHN) als Arzt, Worf als Sicherheitschef, Tuvoc als 1. Offizier, Ezri Dax als Counsellar etc. füllen.
    Oder anstatt der Enterprise E, die Titan, auf der Troy und Riker dienen auffüllen...

    Wenn man Seven of Nine in den Film einbauen würde hätte man einen tollen Konflikt, da Picard ja durch die Borg assimiliert wurde und er sie seitdem hasst. Seven könnte auch alles über ihn wissen, da sie "damals" noch im kollektiven Bewußtsein der Borg war!

    Da die Romulaner sich in DS9 durch die Allianz mit der Föderation und den
    Freunden, die Picard am Ende von "Nemesis" gefunden hat, der Föderation
    angenähert haben, könnte ich mir folgendes Szenario gut vorstellen:

    Das Dominion hat den Krieg gegen den Alphaquadranten verloren und einen Friedensvertag unterzeichnet (zu sehen in DS9).
    Die Jem'Hadar, die nur gezüchtet wurden um als unterwürfige Krieger, die
    dreckige Arbeit zu machen und durch die Droge Ketracel White unter Kontrolle gehalten wurden, werden durch diplomatischen Druck der Föderation von ihrer Abhängigkeit befreit.

    Ein Teil der Jem'Hadar greift autonom die Sternenflotte an. Die Verluste sind groß und die Situation ist nicht einfach zu lösen, doch plötzlich greifen die Romulaner ein und unterstützen ihre ehemaligen Sternenflottenfeinde (es sollten unbedingt die klassichen romulanischen Warbirds zu sehen sein, nicht die billigen "Nemesis"-Dinger). Falls der Jem'Hadar Part nicht gefällt könnte man ja auch die Breen nehmen. Mit dieser ehrenhaften Tat, würden die Romulaner das Vertrauen der Föderation verdient haben.

    Wenn die Spieldauer und das Budget es zulässt könnte man die Enterprise
    E/Titan auf dem Weg zum/durchs Wurmloch an DS9 vorbeiziehen lassen und ein Wiedersehen mit großartigen Charakteren (Quark, Kira, O´Brien...) aus der Blütezeit von Star Trak auftauchen lassen.

    Das Letzte, was wir von Spock gehört haben war die
    Wiedervereinigungsbewegung auf Romulus mit den Vulkaniern.
    Wenn die Romulaner eine Rolle spielen und Nimoy bereit dazu wäre, könnte man diesen Trek Crossover krönen mit dem Auftauchen von Mr. Spock! Somit wären auch die Classic Fans bedient. Und am Ende des Films die Wiedervereinigung von Vulkan und Romulus zu zeigen, wäre doch ein
    geniales trektypisches Ereignis, was "Jeden" interessieren würde!

    Andere Storyline, die nichts mit dem Obigen zu tun hat: Q sollte endlich mal
    seinen verdienten und längst überfälligen Kinoauftritt bekommen!!!
    Noch hat man den überragenden Schauspuieler John De Lancie zur Verfügung und imo wäre die einzige Möglichkeit Q sinnvoll zu verwenden im Wiederpart zu Picard oder Spock (wie in "Alien Voices"). Vielleicht könnte man Q auch in die obige Story einbauen, aber es wird langsam in bisschen überladen. Den Stoff, den ich mir für einen Film wünsche verwendet Berman für 10! Aber am Anfang eines Kinofilms Picard lesend unter einem Baum sitzen zu sehen (auf der Erde oder auf der Ent. E im Holodeck) und Q auftauchen mit den Worten auftauchen zu lassen "You're wasting your time, Captain." (als Anspielung auf Picards versäumnisse und kommende Herausforderungen und Bedrohungen).

    Was das anscheinend geplante Starfleet Academy Projekt betrifft: Ist ne gute Idee, sollte man aber imo als Serie konzipieren und vor allem nicht zum 40. Jubiläum ins Kino bringen. Hätte aber ansonsten Potential, nur bitte keinen jungen Kirk oder Ähnliches!

    Enterprise hatte sehr viel Potential, aber dieses wurde meisterlich verschnekt und zu allem Überfluss wurde aus Trek eine Actionserie mit kaum tiefe.
    Ebenso gabs viele DERBE und unnötige Kontinuitätsfehler!

    Voyager hatte imo ein lausiges Serienkonzept, was wenig Potential bot, hat aber merkwürdigerweise etwas bessere Folgen hervorgebracht (trotzdem keine Konkurrenz zu TNG + DS9).

    "Star Treks" stärken waren bisher Kontinuität, Fantasie, Friedvertigkeit,
    Moral und Tiefsinnigkeit, leider vermisse ich diese komponenten zunehmend ALLE in den letzten Jahren!!!
    Zuletzt geändert von Lope de Aguirre; 25.08.2004, 23:45.
    "...wenn ich, Aguirre, will, dass die Vögel tot von den Bäumen fallen, dann fallen die Vögel tot von den Bäumen herunter.
    Ich bin der Zorn Gottes, die Erde über die ich gehe sieht mich und bebt!"

  • #2
    Ein Statement von mir mal:

    Crossover:
    Nein! Und warum nicht? Tja, eine buntgemischte Crew die man nur mit anderen
    Schiffen identifizieren kann, macht sich nicht gut.

    Nächster Film auf der U.S.S. Titan:
    Ja, die U.S.S. Titan lässt genügend Spielraum für neue Ideen wieder offen.

    Prequel:
    Nein! Die Leute wollen das 24. Jahrhundert wiedersehen und sich nicht neue Kontinuitätsbrüche ansehen.

    Star Trek - Starbase 1:
    Die Idee, das man auf einer Starbase die nächste Serie
    dreht, finde selbst ich geil. Am besten auf Starbase 1,
    also die Station im Erdorbit. Dann hat man auch so dieses
    "Inside the Federation" Gefühl wieder, wie es bei TNG total
    der Fall war.
    Ich bin dafür !

    Star Trek - Militaria:
    Im Grunde ist diese Idee gar nicht toll, aber wenn die Serie sich so wie
    StarGate formieren würde, wäre ich damit einverstanden.

    Zitat von Lope de Aguirre
    Und am Ende des Films die Wiedervereinigung von Vulkan und Romulus zu zeigen, wäre doch ein
    geniales trektypisches Ereignis, was "Jeden" interessieren würde!
    Lass es lieber sein!
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    Kommentar


    • #3
      Zitat von Adm. Sovereign
      Ein Statement von mir mal:
      Star Trek - Starbase 1:
      Die Idee, das man auf einer Starbase die nächste Serie
      dreht, finde selbst ich geil. Am besten auf Starbase 1,
      also die Station im Erdorbit. Dann hat man auch so dieses
      "Inside the Federation" Gefühl wieder, wie es bei TNG total
      der Fall war.
      Ich bin dafür !
      Danke für deine Antwort, deine Bewertung und diese Idee!
      Klingt wirklich nach einem superben Serienkonzept!

      Zitat von Adm. Sovereign
      Lass es lieber sein!
      Warum sein lassen?! Mehr als Paramount auf eine Idee in diese Richtung zu bringen kann ich gar nicht und ich mag meine Idee natürlich!

      Ausserdem wollen wir nichtr vergessen, dass Hoffnung eines DER Star Trek Eigenschaften ist und die Wiedervereinigung schon in TNG "in Arbeit war".
      "...wenn ich, Aguirre, will, dass die Vögel tot von den Bäumen fallen, dann fallen die Vögel tot von den Bäumen herunter.
      Ich bin der Zorn Gottes, die Erde über die ich gehe sieht mich und bebt!"

      Kommentar


      • #4
        @ Lope de Aguirre

        Interessantes Statement und Zusammenfassung.

        Zitat von Adm. Sovereign
        Crossover:
        Nein! Und warum nicht? Tja, eine buntgemischte Crew die man nur mit anderen
        Schiffen identifizieren kann, macht sich nicht gut.
        Dass alle plötzlich auf dem selben Schiff dienen würde ich auch nicht gut finden. Jedoch gibt es noch andere Ideen wie man verschiedene Crews zusammenbringen kann. Zum Beispiel die ENT-E mit Picard und LaForge dockt auf DS9 usw.

        Zitat von Adm. Sovereign
        Nächster Film auf der U.S.S. Titan:
        Ja, die U.S.S. Titan lässt genügend Spielraum für neue Ideen wieder offen.
        Ich persönlich wäre dagegen. Eine neue Serie mit der USS Titan könnte interessant sein. Ein Kinofilm mit einer neuen Crew wäre jedoch IMO nicht viel mehr als ein weiterer ST-Pilotfilm und würde beim Massenpublikum zu 99 % kaum Anklang finden.

        Zitat von Adm. Sovereign
        Prequel:
        Nein! Die Leute wollen das 24. Jahrhundert wiedersehen und sich nicht neue Kontinuitätsbrüche ansehen.
        Genau so ist es. Die einzigen die das anscheinend immer noch nicht geschnallt haben sind B&B.

        Zitat von Adm. Sovereign
        Star Trek - Starbase 1:
        Die Idee, das man auf einer Starbase die nächste Serie
        dreht, finde selbst ich geil. Am besten auf Starbase 1,
        also die Station im Erdorbit. Dann hat man auch so dieses
        "Inside the Federation" Gefühl wieder, wie es bei TNG total
        der Fall war.
        Ich bin dafür
        Sorry aber ich könnte mich mit so einer Idee vermutlich nicht anfreunden. Kinofilm mit einer neuen Crew ... nada (siehe ein Film über die Titan). Und als Serie wäre das Konzept wohl sowieso unbrauchbar. Was bitteschön soll man 7 Staffeln über ne Station im Erdorbit erzählen? Bei DS9 funktionierte das Stations-Konzept aufgrund von Bajor und dem Gamma-Quadranten (und trotzdem kamen die Autoren nach nur 2 Staffeln zur Einsicht, dass das zu wenig war weshalb man die Defiant und das Dominion einführte). Eine Station am bestbehüteten Ort der Galaxie wo im Grunde bis auf Reparaturarbeiten nichts passiert ist vermutlich todlangweilig. Oder nenn mir nur bitte eine Idee für gerade mal 10 Folgen mit diesem Konzept (die Erde kann doch nicht alle zwei Folgen von irgend einem Feind angegriffen werden - und Weltraumphänomene, Erstkontakte etc. wird es hier auch kaum geben).

        Zitat von Adm. Sovereign
        Star Trek - Militaria:
        Im Grunde ist diese Idee gar nicht toll, aber wenn die Serie sich so wie
        StarGate formieren würde, wäre ich damit einverstanden.
        ST ne Militär-Serie? Nein, danke! Stargate ist zwar klasse, das Konzept von Star Trek ist jedoch ein völlig anderes.

        Zitat von Adm. Sovereign
        Lass es lieber sein!
        Also mir gefällt die Idee ganz gut. Seit TNG warte ich schon darauf wie es mit Spocks Desidentenbewegung weitergeht. Und nachdem "Nemesis" sich im Grunde nicht um die Romulaner sondern um die Remaner, Shinzon und B4 drehte, könnte ein Romulaner-Film gewürzt mit etwas Jem'Hadar (wer will nicht wissen wie es mit dem Dominion nach dem Ende des Kriegs weitergeht) ganz interessant sein. Nur sollte der Film halt auch Nicht-Trekkies ansprechen. Besten Vorbilder hierfür sind wohl ST2, 4, 6 und 8.

        Was eine neue Serie betrifft so halte ich HIER die U.S.S Titan für ne gute Idee. Ebenso ne Serie zwischen ST6 und TNG (mir gefallen einfach diese roten Uniformen). Noch besser wäre es jedoch vielleicht wieder einen Zeitsprung in Richtung Zukunft zu machen. Das 29. Jhd (sprich die Zeit von Cpt. Braxton und Co) klingt sehr interessant. Da hätte man dann auch die Gelegenheit frischen Wind durch neue Technologien, neue Feinde und viele neue Verbündete zu bringen. Nur halt bitte keinen TCW und auch etwas mehr trekkiges ala TNG und tlw VOY. DS9 war zwar ne geniale Serie (und ist auch meine persönliche Lieblingsserie), jedoch wurde das Thema "Krieg bei Star Trek" hier zu Genüge behandelt. Und ENT ... naja, darüber brauch ich wohl nichts sagen.
        Dass selbst im 21. Jhd es noch möglich ist ne gute neue SF-Serie zu produzieren beweis wohl im Moment SG:Atlantis. In gerade mal 7 Folgen hat es die Serie geschafft mich mehr zu faszinieren als ENT mit mittlerweile über 70 Episoden. Stargate hat wohl im Moment die perfekte Balance zwischen Action und Story, Kontinuität und Einzelfolgen, Charakteren und Team gefunden. Etwas was Star Trek mit ENT im Moment nicht von sich behaupten kann (das beste was die Serie bisher zu stande gebracht hat ist ein 7-Teiler, welcher in bester 24-Manier zwar unterhält, mit Star Trek, jedoch so gut wie nichts mehr zu tun hat).

        Kommentar


        • #5
          Zitat von Lope de Aguirre
          "Star Treks" stärken waren bisher Kontinuität, Fantasie, Friedvertigkeit, Moral und Tiefsinnigkeit, leider vermisse ich diese komponenten zunehmend ALLE in den letzten Jahren!!!
          Da bin ich eigentlich ganz froh drüber. Diese Komponenten haben leider die Serien zunehmend langweiliger werden lassen und gehören daher für mich eher zu deren Schwächen.
          Besonders wenn sie dann mit friedfertigen, moralischen Tiefsinnigkeiten á la Star Trek kamen, wurde es meistens unerträglich (der erhobene Zeigefinger).

          Manchmal hatte man den Eindruck, daß die moralischen Captains sich darüber bewußt waren, daß sie nur Figuren in einer Serie waren. Gott Autor wird's schon richten, egal wie beknackt und gefährlich für die Crew eine moralische Entscheidung auch sein mag.

          Zwei typische Gebete von Föderations-Captains zum heiligen Autoren:

          • Picard in THE ENEMY: "Bitte, bitte lieber Autor, laß die Romulaner nicht unser Schiff ins Jenseits schießen wenn ich als erster meine Schilde senke. Denn ich vertraue ja darauf, daß dieser fies dreinblickende Rom seinen Offizier genauso lieb hat wie ich meinen Geordi. Bedenke, ich riskiere das Leben von über 1000 Menschen um den lieben Geordi zu retten. Amen!"
          • Janeway in PREY: "Bitte, bitte lieber Autor, laß die Hirogen nicht unser Schiff ins Jenseits schießen. Bedenke, daß ich das Leben meiner ganzen Crew riskiere um ein Wesen der Species 8472 zu retten, daß ja nichts anderes will als uns alle zu vernichten. Denn, der Feind meines Feindes ist ja auch mein Feind (war doch so, oder?). Meine Crew hingegen ist tiefsinnig und moralisch und ist deswegen auch entbehrlich. Aber Du wirst schon alles gut werden lassen. Wenn Du aber jemanden wegschießen willst, dann bitte die böse Seven, die es wagt nicht meiner Meinung zu sein. Amen!"
          Verzeiht mir meine Süffisanz

          Nichts gegen Tiefsinnigkeit und Moral. Aber nicht so wie es gerade in Voyager oder TNG praktiziert wurde.
          Zuletzt geändert von Rhiannon; 26.08.2004, 09:35.
          HOFFNUNG ist alles!

          Kommentar


          • #6
            Danke für deine ausführliche Antwort!

            Zitat von HanSolo
            Sorry aber ich könnte mich mit so einer Idee vermutlich nicht anfreunden. Kinofilm mit einer neuen Crew ... nada (siehe ein Film über die Titan). Und als Serie wäre das Konzept wohl sowieso unbrauchbar. Was bitteschön soll man 7 Staffeln über ne Station im Erdorbit erzählen? Bei DS9 funktionierte das Stations-Konzept aufgrund von Bajor und dem Gamma-Quadranten (und trotzdem kamen die Autoren nach nur 2 Staffeln zur Einsicht, dass das zu wenig war weshalb man die Defiant und das Dominion einführte). Eine Station am bestbehüteten Ort der Galaxie wo im Grunde bis auf Reparaturarbeiten nichts passiert ist vermutlich todlangweilig. Oder nenn mir nur bitte eine Idee für gerade mal 10 Folgen mit diesem Konzept (die Erde kann doch nicht alle zwei Folgen von irgend einem Feind angegriffen werden - und Weltraumphänomene, Erstkontakte etc. wird es hier auch kaum geben).
            Die Serie muss ja nicht zwangsläufig 7 Staffeln haben.
            Ich könnte mirs gut vorstellen, dass dort wie in Babylon 5 Botschafter aus vielen Welten stationiert sind und es oft zu konflikten kommt (aber nicht zu Kriegen). Ebenso könnte man bei do einer warmen im Herz der Föderation Serie nicht nur EINIGE Gastauftritte bekannter Charaktere haben sondern sich auch mehr mit Section 31 befassen + andere Probleme und Fehlenscheidungen der Föderation behandeln (siehe STIX und "Die oberste Direktive"). Da es sicherlich nichtmals einen ähnlichen Film geben wird, wie ich ihn mir oben gewünscht habe, könnte man auch den langen und schwierigen Prozess hin zum Frieden zwischen den Romulanern und der Föderation oder den Vulkaniern und der Föderation zeigen (ist ja nicht immer so, dass eine Katastrophe den ehemaligen Feind in dei Knie zwingt )

            Wer jetzt stöhnt "öhh, nur Dialoge und Frieden" möchte ich daran erinnern, dass TNG auch so ist und dass trotzdem z.B. mal die Breen was anstellen wollen oder verängstigte Friedensgegner Gewalt anwenden oder Bevölkerungsgrippen spalten könnten.

            Man könnte auch viel mehr von den Heimatplaneten der "wichtigen" Spezies zeigen, da die Botschafter hin und her reisen und wenn z.B. ein Aufstand auf Romulus oder Cardassia ist, gibt dass solch einer Serie ganz neue Dynamiken und Möglichkeiten.
            Cardassia muss sowieso wieder aufgebaut werden und die sozialen Verhöltnisse dort werden nicht rosig sein. Ebenso muss jan nicht die Station mehrfach von irgendeinem Gegener angegriffen werden, sondern eben andere Welten, deren Auswitkungen auf die Stimmung und Charaktere deutlich spürbar wären (der Cardassianische Botschafter verliert seine gesamte Familie bei einem Angriff der ??? auf Cardassia).

            Falls man vor hätte in der Serie Angriffe auf die Station zu zeigen, oder sich die Option zumindest offen halten möchte, sollte es nicht nur Shuttle oder ein Schiff, wie die Defiant geben, sondern anstatt einem ein Geschwad kleiner Jäger haben (sa man ab und an in den Serien, aber nur am Rande).

            Das ist mir gerade in 5 Minuten eingefallen, was könnte man noch alles aushecken um so ein schönes neues Setting zu beleben.
            "...wenn ich, Aguirre, will, dass die Vögel tot von den Bäumen fallen, dann fallen die Vögel tot von den Bäumen herunter.
            Ich bin der Zorn Gottes, die Erde über die ich gehe sieht mich und bebt!"

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            • #7
              Zitat von Rhiannon
              Da bin ich eigentlich ganz froh drüber. Diese Komponenten haben leider die Serien zunehmend langweiliger werden lassen und gehören daher für mich eher zu deren Schwächen.
              Besonders wenn sie dann mit friedfertigen, moralischen Tiefsinnigkeiten á la Star Trek kamen, wurde es meistens unerträglich.

              ...

              Nichts gegen Tiefsinnigkeit und Moral. Aber nicht so wie es gerade in Voyager oder TNG praktiziert wurde.
              Ähhm, wenn du nicht den letzten Satz hinzugefügt hättest, hätte ich "Geh Stargate, Star Wars und Kampfstern Galactica gucken!!!"

              Das liegt aber eher an schlechten Autoren oder Produzenten als an dem Konzept. Wenn Star Trek meine aufgezählten Aspeckte dauerhaft verlieren würde, würds mich nicht mehr interessieren, da guck ich lieber "Babylon 5", "Das fünfte Element", "Matrix" und "Star Wars"
              "...wenn ich, Aguirre, will, dass die Vögel tot von den Bäumen fallen, dann fallen die Vögel tot von den Bäumen herunter.
              Ich bin der Zorn Gottes, die Erde über die ich gehe sieht mich und bebt!"

              Kommentar


              • #8
                Zitat von Lope de Aguirre
                Ansonsten würden eine komplett NEUE Starfleet Crew oder eine Bande von Zivilisten (Menschen, Vulkanier...) oder ausserirdischen Militärs (z. B. Klingonen, Cardassianer, Romulaner...) tolles Potential bieten, aber beim Massenmarkt imo scheitern.
                Diese Idee würde ich zwar unterstützen. Aber dann bitteschön als Serie.

                Anbieten würde sich z.B. die Enterprisde E, auf der (wenn ichs richtig in Erinnerung habe) noch Picard und La Forge dienen. Die "Lücken" in der Besatzung könnte man z.B. mit Julian Bashir oder The Doctor (MHN) als Arzt, Worf als Sicherheitschef, Tuvoc als 1. Offizier, Ezri Dax als Counsellar etc. füllen. Oder anstatt der Enterprise E, die Titan, auf der Troy und Riker dienen auffüllen...
                Wäre das nicht zu aufgesetzt? Besser wäre es, wenn man es machen würde wie in ST8. Die anderen Charaktere werden als Schiffbrüchige an Bord genommen und übernehmen dementsprechend ihre Funktionen an Bord des Schiffes.

                Wenn man Seven of Nine in den Film einbauen würde hätte man einen tollen Konflikt, da Picard ja durch die Borg assimiliert wurde und er sie seitdem hasst. Seven könnte auch alles über ihn wissen, da sie "damals" noch im kollektiven Bewußtsein der Borg war!
                Wäre 'ne gute Idee.

                Ein Teil der Jem'Hadar greift autonom die Sternenflotte an. Die Verluste sind groß und die Situation ist nicht einfach zu lösen, doch plötzlich greifen die Romulaner ein und unterstützen ihre ehemaligen Sternenflottenfeinde (es sollten unbedingt die klassichen romulanischen Warbirds zu sehen sein, nicht die billigen "Nemesis"-Dinger). Falls der Jem'Hadar Part nicht gefällt könnte man ja auch die Breen nehmen. Mit dieser ehrenhaften Tat, würden die Romulaner das Vertrauen der Föderation verdient haben.
                Die Breen wären besser. Ich denke, daß sich die unabhängigen Jem Hadar eher an die Klingonen wenden würden um weiterhin ein wenig Spaß im Kriegerleben zu haben.
                Die Romulaner sollten nicht zuuu gut werden. Vielleicht gibt es nach dem Shinzon Debakel einen Machtkampf im Imperium. Die einen wollen das Empire in seiner alten Form erhalten und sich nach außen hin abkapseln. Die anderen wollen Frieden mit der Föderation aber insgeheim auch das Imperium erhalten (während die Beziehung zu den Klingonen wackelig bleibt). Wenn sie dann siegen geben sie bekannt, daß sie zwar den Frieden wollen, aber auch ihre Identität als Romulaner schätzen und daher eine Wiedervereinigung mit Vulkan ablehnen weil sie sich mit der vulkanischen Lebensart nicht anfreunden können. Die Neutrale Zone wird abgeschafft und die darin enthaltenen Planeten aufgeteilt. Es kommt zu einem Friedensvertrag und einem Handelsabkommen.. Aber nicht mehr.

                Wenn die Spieldauer und das Budget es zulässt könnte man die Enterprise E/Titan auf dem Weg zum/durchs Wurmloch an DS9 vorbeiziehen lassen und ein Wiedersehen mit großartigen Charakteren (Quark, Kira, O´Brien...) aus der Blütezeit von Star Trak auftauchen lassen.
                Ebenfalls eine gute Idee. Aber ich bezweifle, daß das Budget reichen würde.

                Das Letzte, was wir von Spock gehört haben war die Wiedervereinigungsbewegung auf Romulus mit den Vulkaniern. Wenn die Romulaner eine Rolle spielen und Nimoy bereit dazu wäre, könnte man diesen Trek Crossover krönen mit dem Auftauchen von Mr. Spock! Somit wären auch die Classic Fans bedient. Und am Ende des Films die Wiedervereinigung von Vulkan und Romulus zu zeigen, wäre doch ein geniales trektypisches Ereignis, was "Jeden" interessieren würde!
                Spocks hochgezogene Augenbraue, wenn die Romulaner die Wiedervereinigung ablehnen. Die Romulaner lassen aber zu, daß Vulkan zur Heimat einiger Aussiedler werden kann, die die Heimat verlassen wollen.

                Andere Storyline, die nichts mit dem Obigen zu tun hat: Q sollte endlich mal seinen verdienten und längst überfälligen Kinoauftritt bekommen!!!
                Och, nööö. Im TV wars ja mal ganz nett. Aber einen Film? Da bin ich seeehr skeptisch!

                Was das anscheinend geplante Starfleet Academy Projekt betrifft: Ist ne gute Idee, sollte man aber imo als Serie konzipieren und vor allem nicht zum 40. Jubiläum ins Kino bringen. Hätte aber ansonsten Potential, nur bitte keinen jungen Kirk oder Ähnliches!
                Könnte langweilig werden, hätte aber bestimmt seine Anhängerschaft. Aber für mich wäre das nix. Ich stelle mir da eher ein Schulschiff vor, mit dem irgendwass passiert. Irgendwas halt Aber bloß nix was nur auf der Erde in der Academy spielt.

                Enterprise
                hatte sehr viel Potential, aber dieses wurde meisterlich verschnekt und zu allem Überfluss wurde aus Trek eine Actionserie mit kaum tiefe.
                Kaum Tiefe. Leider! Aber ich hoffe immer noch auf Manny Coto!

                Ebenso gabs viele DERBE und unnötige Kontinuitätsfehler!
                Auch da hoffe ich, daß Coto einiges bereinigen kann.

                Voyager hatte imo ein lausiges Serienkonzept, was wenig Potential bot, hat aber merkwürdigerweise etwas bessere Folgen hervorgebracht (trotzdem keine Konkurrenz zu TNG + DS9).
                Jawoll
                HOFFNUNG ist alles!

                Kommentar


                • #9
                  Zitat von Lope de Aguirre
                  Ähhm, wenn du nicht den letzten Satz hinzugefügt hättest, hätte ich "Geh Stargate, Star Wars und Kampfstern Galactica gucken!!!"
                  Was ich auch tue, weil ich zumindest Galactica in der neuen Version besser finde. Und Stargate ist halt reine Unterhaltung. Aber dafür sehr gute!

                  Das liegt aber eher an schlechten Autoren oder Produzenten als an dem Konzept. Wenn Star Trek meine aufgezählten Aspeckte dauerhaft verlieren würde, würds mich nicht mehr interessieren, da guck ich lieber "Babylon 5", "Das fünfte Element", "Matrix" und "Star Wars"
                  Gerade B5 besitzt mehr Tiefe als ST und moralische Fragen werden darin öfters angesprochen als Du Dir vorstellen kannst. Nur ist B5 so konzipiert, daß die Moral meistens versagt, bzw. auf der Strecke bleibt, was wiederum die Charaktere weiterentwickelt und weitere moralische Fragen aufwirft (siehe z.B. B5-1.10-Believers, oder B5-4.20-Endgame). Moral ist wirklich ein sehr wichtiges Thema in B5.

                  In ST hat man den Übermenschen (heile Welt Charakter), der sich der Moral angepaßt hat und der hat damit dann (fast immer) auch Erfolg hat (wie in den Beispielgebeten).

                  Ich will damit sagen, daß man Tiefsinnigkeit, Moral, usw... irgendwie in eine gute Story Verpacken muß. Und das liegt, wie Du schon richtig erkannt hast, an den schlechten Autoren oder an den Einschränkungen die durch B&B für sie gelten.
                  HOFFNUNG ist alles!

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                  • #10
                    Patrick Stewart wird nicht mitmachen!
                    den musste man schon mit aller "gewalt" zu nemisis überreden, und jedemenge Geld anbeiten.

                    Und Seven of Nine währe die letzte, die ich im Kino sehen will!

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                    • #11
                      @ Lope de Aguirre

                      Zitat von Lope de Aguirre
                      Die Serie muss ja nicht zwangsläufig 7 Staffeln haben.
                      Ich könnte mirs gut vorstellen, dass dort wie in Babylon 5 Botschafter aus vielen Welten stationiert sind und es oft zu konflikten kommt (aber nicht zu Kriegen). Ebenso könnte man bei do einer warmen im Herz der Föderation Serie nicht nur EINIGE Gastauftritte bekannter Charaktere haben sondern sich auch mehr mit Section 31 befassen + andere Probleme und Fehlenscheidungen der Föderation behandeln (siehe STIX und "Die oberste Direktive"). Da es sicherlich nichtmals einen ähnlichen Film geben wird, wie ich ihn mir oben gewünscht habe, könnte man auch den langen und schwierigen Prozess hin zum Frieden zwischen den Romulanern und der Föderation oder den Vulkaniern und der Föderation zeigen (ist ja nicht immer so, dass eine Katastrophe den ehemaligen Feind in dei Knie zwingt )

                      Wer jetzt stöhnt "öhh, nur Dialoge und Frieden" möchte ich daran erinnern, dass TNG auch so ist und dass trotzdem z.B. mal die Breen was anstellen wollen oder verängstigte Friedensgegner Gewalt anwenden oder Bevölkerungsgrippen spalten könnten.

                      Man könnte auch viel mehr von den Heimatplaneten der "wichtigen" Spezies zeigen, da die Botschafter hin und her reisen und wenn z.B. ein Aufstand auf Romulus oder Cardassia ist, gibt dass solch einer Serie ganz neue Dynamiken und Möglichkeiten.
                      Cardassia muss sowieso wieder aufgebaut werden und die sozialen Verhöltnisse dort werden nicht rosig sein. Ebenso muss jan nicht die Station mehrfach von irgendeinem Gegener angegriffen werden, sondern eben andere Welten, deren Auswitkungen auf die Stimmung und Charaktere deutlich spürbar wären (der Cardassianische Botschafter verliert seine gesamte Familie bei einem Angriff der ??? auf Cardassia).

                      Falls man vor hätte in der Serie Angriffe auf die Station zu zeigen, oder sich die Option zumindest offen halten möchte, sollte es nicht nur Shuttle oder ein Schiff, wie die Defiant geben, sondern anstatt einem ein Geschwad kleiner Jäger haben (sa man ab und an in den Serien, aber nur am Rande).

                      Das ist mir gerade in 5 Minuten eingefallen, was könnte man noch alles aushecken um so ein schönes neues Setting zu beleben.
                      Nun, die Ideen haben schon auch etwas für sich. Nur glaub ich eben, dass man damit vielleicht 1 oder 2 Staffeln füllen könnte. Auch würde so eine Serie kaum DER Publikumsrenner werden. TOS und TNG lebten von ihren Weltraumreisen, unerklärlichen Phänomenen, moralischen Diskussionen. DS9 eher von Bajor, dem Wurmloch, dem Dominion und den Propheten. Und VOY hatte mit seiner Reise nach Hause wohl sowieso einen Star TREK. Spätestens ab Staffel 2 würden sich auch bei so einer Serie Abnutzungserscheinungen zeigen. Und ehe man sich versieht hätten wir wieder einen Krieg oder die Borg als Publikumsmagneten.

                      @ Rhiannon

                      Zitat von Rhiannon
                      Da bin ich eigentlich ganz froh drüber. Diese Komponenten haben leider die Serien zunehmend langweiliger werden lassen und gehören daher für mich eher zu deren Schwächen.
                      Also ich muss ehrlich gestehen ich seh das ähnlich wie Lope de Aguirre. Diese Elemente gehören zu den größten Stärken von Star Trek und war / ist im Grunde das, was Star Trek von der alltäglichen SF-Kost abhebt.

                      Zitat von Rhiannon
                      Besonders wenn sie dann mit friedfertigen, moralischen Tiefsinnigkeiten á la Star Trek kamen, wurde es meistens unerträglich (der erhobene Zeigefinger).
                      Es gibt Folgen wo dieser moralische Zeigefinger wirklich schon holzhammermäßig ist. Der Großteil der Moral-Folgen gehören jedoch zu den besten von ganz Star Trek (Paradebeispiele etwa "Wem gehört Data?", "Das Standgericht", "Kinder der Zeit", "Jenseits der Sterne" usw.). Wer Action sehen will ist nun mal bei B5 oder Andromeda besser aufgehoben als bei Star Trek (zumindest war es so bis zu ENT). Selbst während des Dominion-Krieges gab es bei Star Trek immer noch mehr Folgen ohne jegliche Action als sinnlose Geballer.
                      Was Stargate anbelangt so ist die Serie IMO eher nicht ne wirkliche Action-Serie. Im Gegenteil. Es gibt genügend Folgen in denen die Action eher zweitrangig ist oder in der kein einziger Schuss fällt. Viele der besten Stargate-Folgen spielen ausschließlich auf der Basis (Paradebeispiel "Kein Ende in Sicht" oder "Das schwarze Loch").


                      Zitat von Rhiannon
                      Manchmal hatte man den Eindruck, daß die moralischen Captains sich darüber bewußt waren, daß sie nur Figuren in einer Serie waren. Gott Autor wird's schon richten, egal wie beknackt und gefährlich für die Crew eine moralische Entscheidung auch sein mag.
                      So ist es. Welche Message wäre es, wenn Picard die Schilde deaktiviert und die ganze Crew von den Romulanern weggeballert wird? Wohl nur die, dass man wenn man die Chance hat immer als erster schießen soll. Zum Glück gab es während des Kalten Krieges Leute wie Picard, welche schnell noch den Finger vom Abzug nahmen. Ansonsten wäre die Erde wohl in einen fürchterlichen Atom-Krieg verstrickt worden.


                      Zitat von Rhiannon
                      • Picard in THE ENEMY: "Bitte, bitte lieber Autor, laß die Romulaner nicht unser Schiff ins Jenseits schießen wenn ich als erster meine Schilde senke. Denn ich vertraue ja darauf, daß dieser fies dreinblickende Rom seinen Offizier genauso lieb hat wie ich meinen Geordi. Bedenke, ich riskiere das Leben von über 1000 Menschen um den lieben Geordi zu retten. Amen!"
                      Wie oben schon geschrieben ist die Situation hier ähnlich der des kalten Krieges. Wir erinnern uns noch, die Sowjetunion und der Westen standen sich mit ihren U-Booten gegenüber. Der Papst selbst macht einen Aufruf in Sachen Frieden. Die ganze Welt weiß, man ist nur einen fingerbreit von einem weiteren Weltkrieg entfernt.
                      Star Trek sollte immer schon ein Vorbild sein (das Bild einer erwachsengewordenen Menschheit und einer friedlichen Zukunft). Deshalb hätte ich es auch begrüßt, wenn man den Terror-Anschlag von "Die Ausdehnung" genutzt hätte um Bush einen einen besseren Weg zu zeigen. Naja, leider hat sich eben Star Trek seit DS9 von diesem Kurs immer mehr entfernt.

                      Zitat von Rhiannon
                      • Janeway in PREY: "Bitte, bitte lieber Autor, laß die Hirogen nicht unser Schiff ins Jenseits schießen. Bedenke, daß ich das Leben meiner ganzen Crew riskiere um ein Wesen der Species 8472 zu retten, daß ja nichts anderes will als uns alle zu vernichten. Denn, der Feind meines Feindes ist ja auch mein Feind (war doch so, oder?). Meine Crew hingegen ist tiefsinnig und moralisch und ist deswegen auch entbehrlich. Aber Du wirst schon alles gut werden lassen. Wenn Du aber jemanden wegschießen willst, dann bitte die böse Seven, die es wagt nicht meiner Meinung zu sein. Amen!"
                      Verzeiht mir meine Süffisanz
                      Kennst du die Folge "In Fleisch und Blut"? Dann wüstest du, dass Spezies 8472 sich nur verteidigen wollte und dass Janeways Allianz mit den Borg in "Skorpion" ein Fehler war (da die Borg selbst den Konflikt angefangen haben). Außerdem war das Wesen in "Beute" nur versehentlich zurückgelassen und wollte (ähnlich der Voyager) nur nach Hause. Klar hat Janeway hierfür das Leben ihrer Crew riskiert, trotzdem hat sie richtig gehandelt. Das gleiche gilt für Seven. Sie wollte die Crew schützen, hat es getan und somit auch richtig gehandelt. Beide haben richtig und zugleich falsch gehandelt. Moral-Fragen wie diese sind es was Star Trek ausmacht.

                      Zitat von Rhiannon
                      Gerade B5 besitzt mehr Tiefe als ST und moralische Fragen werden darin öfters angesprochen als Du Dir vorstellen kannst. Nur ist B5 so konzipiert, daß die Moral meistens versagt, bzw. auf der Strecke bleibt, was wiederum die Charaktere weiterentwickelt und weitere moralische Fragen aufwirft (siehe z.B. B5-1.10-Believers, oder B5-4.20-Endgame). Moral ist wirklich ein sehr wichtiges Thema in B5.
                      Natürlich ist versagende Moral oftmals gut für Charakterentwicklung (siehe zum Beispiel die vieldiskutierte DS9-Folge "Im fahlen Mondlicht"). Jedoch wie gesagt, passt diese eher zu B5 als zu ST. ST wurde nun mal (schon in den 60ern von Gene Roddenberry) so konzipiert, dass die Menschheit "erwachsen" geworden ist. DS9 hat sich mit dem Dominion-Krieg und manchen Folgen (wie etwa "Im fahlen Mondlicht", aber auch "Unter den Waffen schweigen die Gesetze" oder "Für die Uniform") ziemlich weit aus dem Fenstern gelehnt. Trotzdem aber kehrte man am Ende (meist) zu den ST-Werten zurück. Bei DS9 wurden diese halt gewissermaßen auf den Prüfstand gestellt. Und das ist (unter anderem) auch der Grund warum mir persönlich DS9 besser gefällt als B5.

                      Zitat von Rhiannon
                      In ST hat man den Übermenschen (heile Welt Charakter), der sich der Moral angepaßt hat und der hat damit dann (fast immer) auch Erfolg hat (wie in den Beispielgebeten)
                      Nicht immer. Wie wäre es mit der (von vielen verteufelten) VOY-Folge "Tuvix", welche ein ähnlich moralisches Dilämmer beinhaltete wie "Beute". Egal wie Janeway gehandelt hätte. Nichts ist richtig, nichts ist falsch.


                      Zitat von Rhiannon
                      Ich will damit sagen, daß man Tiefsinnigkeit, Moral, usw... irgendwie in eine gute Story Verpacken muß. Und das liegt, wie Du schon richtig erkannt hast, an den schlechten Autoren oder an den Einschränkungen die durch B&B für sie gelten.
                      B&B hatten mit TNG und DS9 herzlich wenig zu tun. TNG wurde von Gene Roddenberry kriiert und schließlich (ab der dritten Staffel) von Michael Piller geführt. Berman fungierte einzig als ausführender Produzent und Berater des Autorenstabes und Braga war halt ein Autor unter vielen anderen.
                      DS9 wurde von Berman und Piller kriiert. Die ersten beiden Staffeln führte Piller den Autorenstab, ab der dritten schließlich Ira Steven Behr. Berman fungierte wiederum nur als ausführender Produzent und Berater. Brannon Braga hat bei keiner einzigen Folge DS9 mitgewirkt.
                      Einzig bei VOY wurden beide etwas aktiver. Allerdings auch nur während Staffel 5 und 6. Kriiert wurde die Serie von Rick Berman, Michael Piller und Jeri Taylor. Die ersten beiden Jahre führten Michael Piller und Jeri Taylor den Autorenstab, Staffel 3 und 4 Jeri Taylor alleine. Nach Ende der sechsten Staffel kehrten B&B VOY weitgehend den Rücken da sie zu sehr mit den Vorarbeiten zu ENT beschäftigt waren. Während dieser Zeit hatte Kenneth Biller das Sagen.
                      Sprich, wer wirklich B&Bs ST sehen will, kann dies nur in VOY Staffel 5+6 sowie den drei Staffeln ENT tun. Alles andere wächst hauptsächlich auf den Mist von Michael Piller, Jeri Taylor, Ira Steven Behr und Ronald D. Moore.

                      PS: Sorry für das laaaaaaaange Post.

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                      • #12
                        Zitat von HanSolo
                        Es gibt Folgen wo dieser moralische Zeigefinger wirklich schon holzhammermäßig ist. Der Großteil der Moral-Folgen gehören jedoch zu den besten von ganz Star Trek (Paradebeispiele etwa "Wem gehört Data?", "Das Standgericht", "Kinder der Zeit", "Jenseits der Sterne" usw.).
                        Also "Wem gehört Data" kenne ich und fand die Folge zwar von der Aussage her interessant aber extrem Langweilig (IMHO ein Verpackungsproblem). "Das Standgericht" (ich nehme an, Du meinst die Folge "The Drumhead") fand ich wiederum sehr interessant und auch überhaupt nicht langweilig. Eine schöne Interpretation einer Hexenjagd. Die Folgen "Kinder der Zeit" und "Jenseits der Sterne" sagen mir jetzt nichts, da ich zum größten Teil nur die Originaltitel und -folgen kenne.

                        Wer Action sehen will ist nun mal bei B5 oder Andromeda besser aufgehoben als bei Star Trek
                        Autsch... B5 und Andromeda in einem Atemzug zu verwenden... dabei dreht sich mir der Magen um
                        Ich sehe B5 eigentlich wegen der guten Geschichten und nicht wegen der Action.

                        Was Stargate anbelangt so ist die Serie IMO eher nicht ne wirkliche Action-Serie. Im Gegenteil. Es gibt genügend Folgen in denen die Action eher zweitrangig ist oder in der kein einziger Schuss fällt. Viele der besten Stargate-Folgen spielen ausschließlich auf der Basis (Paradebeispiel "Kein Ende in Sicht" oder "Das schwarze Loch").
                        Stargate ist natürlich in seiner Basis eine SF-Serie. Das ist klar. Aber die Autoren sind befähigt ihre Geschichten entweder spannend, lustig oder dramatisch rüberzubringen. JMS kann diese Zustände sogar noch mischen (obwohl auch er sehr schlechte Momente hatte). Diese Fähigkeit fehlt IMHO den meisten Trek-Autoren. Lustige Folgen mal ausgenommen. Wenn ST irgendetwas gut macht, dann Comedy (Quark, Worf, Dr.????). Aber bei den meisten Moralfolgen (TNG's-The Masterpiece Society) fehlt ihnen der entsprechende Kick um wirklich sehenswert zu sein. Und das darf dann nicht nur Action sein. Action hat mit Spannung rein gar nichts zu tun. Die ENT Folge "Stigma" fand ich z.B. sehr gut (Obwohl sie anscheinend sonst fast keiner mag).

                        Welche Message wäre es, wenn Picard die Schilde deaktiviert und die ganze Crew von den Romulanern weggeballert wird? Wohl nur die, dass man wenn man die Chance hat immer als erster schießen soll.
                        Nein! Nicht immer gleich so drastisch denken... Die Message lautet, daß das Wohl von vielen das Wohl von wenigen überwiegt, oder des Einen! Geordi hätte auf dem Planeten zusammen mit dem Romulaner sterben müssen. Und sonst wäre nichts weiter passiert.
                        ---Edit:
                        Natürlich ist mir klar, daß Tomalak vielleicht das Feuer auf die Enterprise eröffnet hätte, wenn Picard nicht mit der Lösung gekommen wäre. Zumindest hatte der es angedroht. Aber auch in dieser Situation hätte man zumindest noch eine Chance gehabt. Denn wie Picard schon sagte ist die Enterprise genauso stark ausgerüstet wie der Warbird. Insofern hast Du schon recht mit der wer schießt als erstes? Fragestellung!
                        Picard hat ungewöhnlich hoch gepokert und gewonnen. Es hätte aber auch anders ausgehen können.


                        Zum Glück gab es während des Kalten Krieges Leute wie Picard, welche schnell noch den Finger vom Abzug nahmen. Ansonsten wäre die Erde wohl in einen fürchterlichen Atom-Krieg verstrickt worden.

                        "Wer zuerst schießt, stirbt als zweiter!"
                        (nur viel langsamer). Das ist eigentlich der Grund dafür, warum die Abschreckung durch Atomwaffen funktionierte. In der ST-Welt gibt es keine so universell vernichtende Waffe, so daß Captain Picard um die 100%ig sichere Vernichtung seiner eigenen Welt fürchten muß wenn er selbst als erster das Feuer eröffnet. Insofern hinkt Dein Vergleich ein wenig. Es gab keine Leute wie Picard. Die waren einer ganz anderen Situation ausgesetzt.

                        Wie oben schon geschrieben ist die Situation hier ähnlich der des kalten Krieges. Wir erinnern uns noch, die Sowjetunion und der Westen standen sich mit ihren U-Booten gegenüber. Der Papst selbst macht einen Aufruf in Sachen Frieden. Die ganze Welt weiß, man ist nur einen fingerbreit von einem weiteren Weltkrieg entfernt.
                        Star Trek sollte immer schon ein Vorbild sein (das Bild einer erwachsengewordenen Menschheit und einer friedlichen Zukunft). Deshalb hätte ich es auch begrüßt, wenn man den Terror-Anschlag von "Die Ausdehnung" genutzt hätte um Bush einen einen besseren Weg zu zeigen. Naja, leider hat sich eben Star Trek seit DS9 von diesem Kurs immer mehr entfernt.
                        Die andere Möglichkeit wurde ja gezeigt.




                        • Daniels (CIA) überzeugt Archer/Starfleet (Bush), daß die Xindi (Irak) die Erde vernichten wollen (Massenvernichtungswaffen für Terroranschläge besitzen).
                        Hier stimmt noch alles überein (vorausgesetzt Bush mußte überzeugt werden, was ich nicht glaube. Aber so ist nun mal die offizielle Geschichte, auch wenn ich sie nicht so recht glauben will).
                        • USA schicken Flotten, Armeen und Flugzeuge um den Irak wegen einer nicht bewiesenen Bedrohung zu erobern!
                        • Die Erdregierung schickt ein Schiff in das Gebiet der Xindi um diese zu suchen und davon zu überzeugen, daß die Menschen ihnen nichts antun will um einen weiteren Terroranschlag (bzw. die Vernichtung der Menscheit) zu verhindern. Bei fehlgeschlagenen Verhandlungen ist gewaltsamer Eingriff gestattet.
                        Also ich würde nicht anders handeln. Man könnte natürlich als überlegener menschlicher Moralapostel des 24. Jahrhunders mit viel Tiefsinnigkeit, Friedvertigkeit und ein paar netten Argumenten hinstellen und die Vernichtung der Menschheit einfach in Kauf nehmen. Hautsache, man ist moralisch überlegen.
                        Also, dann bin ich schon lieber ein lebendiger Mensch als ein vielleicht toter Moralist. Ich habe keine Autoren auf die ich mich Verlassen kann, daß meine verrückte Idee auch klappt.
                        Archers Argumente haben ja sogar gefruchtet. Nur halt bei den Reptilians nicht.

                        Kennst du die Folge "In Fleisch und Blut"? Dann wüstest du, dass Spezies 8472 sich nur verteidigen wollte und dass Janeways Allianz mit den Borg in "Skorpion" ein Fehler war (da die Borg selbst den Konflikt angefangen haben). Außerdem war das Wesen in "Beute" nur versehentlich zurückgelassen und wollte (ähnlich der Voyager) nur nach Hause. Klar hat Janeway hierfür das Leben ihrer Crew riskiert, trotzdem hat sie richtig gehandelt. Das gleiche gilt für Seven. Sie wollte die Crew schützen, hat es getan und somit auch richtig gehandelt. Beide haben richtig und zugleich falsch gehandelt. Moral-Fragen wie diese sind es was Star Trek ausmacht.
                        Natürlich kenne ich die Folge, auch wenn ich mich gerade bei Voyager nicht mehr an alles erinnern kann. Aus der Sicht der Zukunft hatte Janeway in der Prey moralisch richtig gehandelt. Aber woher sollte Janeway in VOY-4.16-Prey wissen was laut VOY-7.09/10-Flesh & Blood richtig ist? Ausschlaggebend ist doch die Situation in Prey, oder nicht? Und da war ihre Entscheidung definitiv falsch und amoralisch.
                        Seven, war die einzige, die in der Situation moralisch richtig handeln wollte. Auch wenn sich knapp 3 Jahre später herausgestellt hätte, daß sich das Wesen nur gegen die Hirogen und die Menschen verteidigen wollte wäre Janeways Handeln immer noch falsch gewesen. Moralisch dann vielleicht korrekt, aber immer noch falsch. Das Wesen hatte die Crew in Gefahr gebracht und Janeways Priorität sind nun mal das Schiff und die Crew.
                        Diese Folge wäre eine schöne Grundlage für einen Maquis Aufstand gewesen, den ich immer wieder herbeigehofft hatte.
                        Daß Janeway immer noch in Amt und Würden ist kann nur darauf hinweisen, daß sie einige der Voyager-Logbücher hat verschwinden lassen.

                        Natürlich ist versagende Moral oftmals gut für Charakterentwicklung (siehe zum Beispiel die vieldiskutierte DS9-Folge "Im fahlen Mondlicht").
                        Sehr gute Folge! Garak hatte meine volle Sympathie! Und Sisko hätte ihm dankbar sein sollen. Es stand einfach zu viel auf dem Spiel.

                        Jedoch wie gesagt, passt diese eher zu B5 als zu ST. ST wurde nun mal (schon in den 60ern von Gene Roddenberry) so konzipiert, dass die Menschheit "erwachsen" geworden ist.
                        Ich hätte für erwachsen eher den Ausdruck gutgläubig verwendet. Hätte Roddenberry ihnen orakel-artige Fähigkeiten gegeben um zu erkennen was falsch und was richtig wäre, hättest Du IMHO recht. Kirks Priorität war aber schon immer das Schiff und die Crew. Wenn er auch schon erwachsener war, hat er immer noch verantwortungsvoll gehandelt.

                        DS9 hat sich mit dem Dominion-Krieg und manchen Folgen (wie etwa "Im fahlen Mondlicht", aber auch "Unter den Waffen schweigen die Gesetze" oder "Für die Uniform") ziemlich weit aus dem Fenstern gelehnt.
                        For The Uniform war auch eine ganz tolle Episode. Keine Ahnung mehr wie der Maquis Captain hieß, aber der hatte auch meine volle Smphatie. Sisko war ein Arsch in der Folge. Die Folge "Unter den Waffen..." sagt mir vom Titel her momentan nüx.

                        Trotzdem aber kehrte man am Ende (meist) zu den ST-Werten zurück. Bei DS9 wurden diese halt gewissermaßen auf den Prüfstand gestellt. Und das ist (unter anderem) auch der Grund warum mir persönlich DS9 besser gefällt als B5.
                        DS9 ist meine Lieblings ST-Serie (Staffel 4 bis 7). Und das man bei B5 die ST-Werte nicht auf den Prüfstand stellen kann liegt in der Natur der Dinge.

                        Nicht immer. Wie wäre es mit der (von vielen verteufelten) VOY-Folge "Tuvix", welche ein ähnlich moralisches Dilämmer beinhaltete wie "Beute". Egal wie Janeway gehandelt hätte. Nichts ist richtig, nichts ist falsch.
                        Ich kann mich nur noch daran erinnern, daß ich Tuvix grauenvoll langweilig fand. Hat Tuvix die Crew der Voyager in tödliche Gefahr gebracht? Ich frage, weil Du die Situation mit der aus Prey vergleichst. Denn das ist IMHO Voraussetzung für einen solchen Vergleich (ich weiß es wirklich nicht mehr ) Ich bin aber auch kein Freund vom X-ten Transporterunfall. The Enemy Within war da wesentlich besser. Um noch mal auf richtig und falsch zu sprechen zu kommen. In der entsprechenden Situation gibt es das schon. Es ist abhängig von dem was man über die Situation weiß.

                        B&B hatten mit TNG und DS9 herzlich wenig zu tun. TNG wurde von Gene Roddenberry kriiert und schließlich (ab der dritten Staffel) von Michael Piller geführt. Berman fungierte einzig als ausführender Produzent und Berater des Autorenstabes und Braga war halt ein Autor unter vielen anderen.
                        DS9 wurde von Berman und Piller kriiert. Die ersten beiden Staffeln führte Piller den Autorenstab, ab der dritten schließlich Ira Steven Behr. Berman fungierte wiederum nur als ausführender Produzent und Berater. Brannon Braga hat bei keiner einzigen Folge DS9 mitgewirkt.

                        Einzig bei VOY wurden beide etwas aktiver. Allerdings auch nur während Staffel 5 und 6. Kriiert wurde die Serie von Rick Berman, Michael Piller und Jeri Taylor. Die ersten beiden Jahre führten Michael Piller und Jeri Taylor den Autorenstab, Staffel 3 und 4 Jeri Taylor alleine. Nach Ende der sechsten Staffel kehrten B&B VOY weitgehend den Rücken da sie zu sehr mit den Vorarbeiten zu ENT beschäftigt waren. Während dieser Zeit hatte Kenneth Biller das Sagen.
                        Sprich, wer wirklich B&Bs ST sehen will, kann dies nur in VOY Staffel 5+6 sowie den drei Staffeln ENT tun. Alles andere wächst hauptsächlich auf den Mist von Michael Piller, Jeri Taylor, Ira Steven Behr und Ronald D. Moore.
                        Soweit ich weiß hat aber der ausführende Produzent auch in Storyfragen immer das letzte Wort. Aber OK! Reduzieren wir es bei DS9 und TNG ab Staffel 5(?) auf ein "B".

                        PS: Sorry für das laaaaaaaange Post.
                        Nicht so schlimm! Das ist moralisch zu vertreten!
                        Zuletzt geändert von Rhiannon; 26.08.2004, 15:59.
                        HOFFNUNG ist alles!

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                        • #13
                          Also eine gemischte Crew wäre nichts anderes als ein billiger Abklatsch dreier serien-NEIN! BITTE NICHT!

                          Sternenbasis: Ok, ginge aber nur die im Orbit der Erde, praktisch ein Film aus de´m Föderation-Herz. Problem: Interessiert nur Trekkies! Eine andere Station ist seit DS9 ausgelutscht!

                          Akademie wäre ein Kracher für ne neue Serie!

                          ICh wäre dafür, dass bevor es einen neuen Film gibt, erstmal ne gescheite Serie gemacht werden soll, doe man in Filmen weiterführen kann. Aus TOS wurden die Filme, aus TNG wurden Filme. Einfach so die titan herbiezaubern wird auch nicht funzen!
                          Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren!
                          Ultras Frankfurt - Nie werden wir so sein, wie ihr uns haben wollt!
                          Meine Heimat ist die Stadt in der Nazis gejagt werden, verkehrte Welt für die, die zum Glück nicht gefragt werden.

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                          • #14
                            Zitat von Munro22
                            Also eine gemischte Crew wäre nichts anderes als ein billiger Abklatsch dreier serien-NEIN! BITTE NICHT!

                            Sternenbasis: Ok, ginge aber nur die im Orbit der Erde, praktisch ein Film aus de´m Föderation-Herz. Problem: Interessiert nur Trekkies! Eine andere Station ist seit DS9 ausgelutscht!

                            Akademie wäre ein Kracher für ne neue Serie!

                            ICh wäre dafür, dass bevor es einen neuen Film gibt, erstmal ne gescheite Serie gemacht werden soll, doe man in Filmen weiterführen kann. Aus TOS wurden die Filme, aus TNG wurden Filme. Einfach so die titan herbiezaubern wird auch nicht funzen!
                            Also ein Abenteuer um die Titan-Crew wäre wirklich das Beste, was ich mir momentan vorstellen kann.
                            Bei Academy habe ich immer Angst vor ein paar Wesleys gepaart mit Sunnydale-Schnecken und US-Highschool-Football-Captains.
                            HOFFNUNG ist alles!

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                            • #15
                              Zitat von Rhiannon
                              Die Folge "Unter den Waffen..." sagt mir vom Titel her momentan nüx.
                              Titel der englischen Fassung war Inter Arma Enim Silent Leges (Latein für Unter den Waffen schweigen die Gesetze ^^) - DS9 7x16
                              Ich wurde schon als linkslinker Linksmarxistengutmenschlinker bezeichnet. Was soll das sein?

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