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War Leonard Nimoy für die Handlung in Star Trek 11 nötig?

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  • War Leonard Nimoy für die Handlung in Star Trek 11 nötig?

    Herausgetrennt aus http://www.scifi-forum.de/science-fi...e-infos-3.html

    Zitat von Skeletor Beitrag anzeigen
    Nimoys Präsenz in STXI war zwar nett aber nicht unbedingt förderlich für die Glaubwürdigkeit der Handlung.
    ganz im gegenteil ... nimoys präsenz war gerade für die glaubwürdigkeit der handlung wichtig .. da man sonst nicht so einfach hätte zeigen können, dass sich das ganze in einer alternativen zeitlinie abspielt! ... auch wenn das im film noch zu kurz kam, so wurde doch im zusammenhang mit spock die nero-spock-katastrophe ein wenig erläutert u die zerstörung vulkans wurde plausibel bzw möglich!

    aber shatner brauchts wirklich nicht in st XII
    Zuletzt geändert von -Matze-; 14.11.2009, 15:04.

  • #2
    Zitat von TauLeonis Beitrag anzeigen
    ganz im gegenteil ... nimoys präsenz war gerade für die glaubwürdigkeit der handlung wichtig .. da man sonst nicht so einfach hätte zeigen können, dass sich das ganze in einer alternativen zeitlinie abspielt! ... auch wenn das im film noch zu kurz kam, so wurde doch im zusammenhang mit spock die nero-spock-katastrophe ein wenig erläutert u die zerstörung vulkans wurde plausibel bzw möglich!

    aber shatner brauchts wirklich nicht in st XII
    Meiner meinung nach hätte sie einfach ein neuen star trek Film machen sollen und nicht eine gesichte wie diese, sich zurecht schustern um damit zu erklären neue zeitline alles auf anfang. Sowas Sagt man von anfang an Wir möchten Star Trek neu aufbauen und fertig aber nicht so oh man ich reg mich echt über den film auf , mir ist echt die lust auf Star trek vergangen

    Sorry für das off topic

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    • #3
      Naja, ich fand Nimoy im Nachhinein unnötig in dem Sinne: Ohne den Bezug zum alten Star Trek wäre der Film für sich genommen stimmiger gewesen. D.h. man hätte nicht so umständlich alles erklären müssen und hatte dadurch viele ungereihmtheiten vermeiden können.

      Die neuen Darsteller haben den Film sehr gut tragen können und daher war die Schützenhilfe und die ganze Story um Spocks Zeitreise unnötig. Ein reinrassiges Reboot also.

      Ansonsten ist STXI sich als Film den man gleichermaßen als Prequel, Sequel oder Reboot bezeichnen könnte einmalig.
      "The Light — It's Always Been There. It'll Guide You."
      Reviews, Artikel, Empfehlungen oder Podcasts von mir zu verschiedenen Themen aus der Popkultur könnt ihr auf Schundkritik.de finden.

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      • #4
        Ich halte Nimoy für notwendig.

        Ich bin z.B. in eine der zwei Vorstellungen, die ich mir im Kino angesehen habe, mit meinem Bruder und meinem Vater ins Kino gegangen.
        Das Gespräch mit meinem Vater lief in etwa so:
        "Die machen einen neuen Star Trek Film, mit dem jungen Spock und jungen Kirk, gespielt von neuen Schauspielern"
        "Ach neue Schauspieler?"
        "Nimoy spielt auch mit"
        "Ok, da müssen wir rein"

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        • #5
          Zitat von newman Beitrag anzeigen
          Ich halte Nimoy für notwendig.

          Ich bin z.B. in eine der zwei Vorstellungen, die ich mir im Kino angesehen habe, mit meinem Bruder und meinem Vater ins Kino gegangen.
          Das Gespräch mit meinem Vater lief in etwa so:
          "Die machen einen neuen Star Trek Film, mit dem jungen Spock und jungen Kirk, gespielt von neuen Schauspielern"
          "Ach neue Schauspieler?"
          "Nimoy spielt auch mit"
          "Ok, da müssen wir rein"
          Womit die Werbewirksamkeit von Nimoy in diesem Fall funktioniert hat. Wenn man sich dann aber den Film ansieht merkt man eigentlich, dass die neuen Schauspieler auch ohne Schützenhilfe durch Nimoy Eindruck machen konnten.
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          • #6
            Ich sehe Nimoy hier auch eher als eine Fortsetzung der alten Tradition, dass immer ein Charakter einer Vorgängerserie oder eines Vorgängerfilms die Fackel symbolisch an die nächste Generation weiterreicht.

            Für den Film an sich spielt Nimoy alleine die Rolle den Übergang vom alten ins neue Universum für die Trekkies erträglicher zu gestalten, kein Radikalreboot, sondern ein Neustart, der als Paralleluniversum innerhalb der Logik des alten Multiversums bleibt, was durch Nimoy bildlich veranschaulicht wird.

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            • #7
              Zitat von newman Beitrag anzeigen
              "Nimoy spielt auch mit"
              "Ok, da müssen wir rein"
              . Ja, auch nicht schlecht.
              Nimoy ist in Star Trek XI dringewesen, als Spock, da ist nichts zu rütteln, und ich glaube, man muss ihn sich auch nicht aus dem Film rausdenken, um mit dem neuen Universum glücklich zu werden. Schön wäre es, wenn Spock, da seine Existenz im neuen Universum nun mal auch nicht völlig bedeutungslos ist, auch in ST-XII einen Auftritt bekäme.

              Ich denke, Nimoy hat es von seiner Qualität als Mensch und Star Trek-Darsteller auch verdient, ein paar schöne Szenen zu bekommen, die gegebenenfalls auch als Abschied und Vermächtnis gedeutet werden können. Meinem Empfinden nach ist Spock die bedeutendste Star Trek Figur und sollte auch noch mal entsprechend gewürdigt werden.

              Spoiler

              Zumal der Film, also das Sequel, wohl kaum die Zerstörung Vulkans ignorieren kann. Es wäre vielleicht eine schöne Idee, wenn Spock - als Botschafter - eine neue Heimat für die überlebenden Vulkanier findet und seinem Volk etwas zum Nachdenken hinterlässt.
              Zuletzt geändert von irony; 13.11.2009, 23:54.

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              • #8
                Nur für den Fim/die Handlung an sich war Spock (den Nimoy diesmal übrigens recht lieblos gespielt hat, wie ich fand) störend.

                Oder sagen wir es anders: Spock war ein plot device der schlimmsten Sorte: "Jim, du und Youngspock müsst beste Freunde werden und du musst dich zum Captain der Enterprise hochmobben, weil blablabla...Schicksal...blablabla."

                ...oder dieser alberne Racheplot um Spock. Ähnlich gelagert
                My Anime List

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                • #9
                  Naja Nimoyspock dient weniger dazu die Story voranzubringen, Spockjung wütend zu machen hätte Kirkjung auch ohne Nimoyspocks Rat hinbekommen und ohne Nimoy hätte man ihn eben einfach auf der Enterprise belassen, anstatt ihn wegzuschießen.

                  Nimoyspock dient in der Story vielmehr dazu die Vorgeschichte zu STXI zu erklären, da man nicht wollte, dass der Bösewicht plötzlich von sich aus anfängt von seiner schrecklichen Vergangenheit, am besten gleich seiner schlechten Kindheit zu erzählen und man auch lieber einen Überraschungsanfang mit der Kelvin wollte, bei dem der Zuschauer noch rätseln muss was denn los ist, und keine Einleitung mit Romulus.

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                  • #10
                    Old-Spock wurde eindeutig eingefügt, um den Film für Oldschool-Trekkies ansprechender zu machen (wir haben ja kein Reboot) und um von der Medien-Wirksamkeit eines Leonard Nimoy zu profitieren.

                    Dieses Reboot und doch keines schmeckt mir persönlich auch weniger. Die ganzen Veränderungen können logisch nicht einfach nur durch die Kelvin-Zerstörung von Statten gegangen sein. Hier wäre es weitaus konsequenter (und fehlervermeidender) gewesen, wenn man ähnlich "Casino Royale" und "Batman Begins" völlig auf Null gestellt hätte.

                    Dazu ist der Nero-Plot einfach nur unlogisch. Die Vulkis versuchen Romulus zu retten, schaffen es aber nicht und der Planet explodiert. Durch Zufall strandet Nero in der Vergangenheit. Anstatt diese einmalige Chance zu nutzen den Genozid zu verhindern, möchte er nun dass den Knilche die vergebens Romulus retten wollten das Selbe widerfährt. HALLO?! Und der Titel des schwachsinnigsten Schurken ever geht an .... Nero.

                    Wenn schon Old-Spock in ST12 gehört er gscheit in die Story intigriert (aus den letzten überlebenden Vulkaniern ließe sich hier sicher etwas machen). Nicht als so ein Holzhammerbindeglied zwischen den 2 Universen wie in ST12, deren "Verbindung" einfach nur Kontinuitäts- und Unmenen Logik-Fehler hinterlässt.

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                    • #11
                      Nimoy fand ich in ST11 eigentlich sehr gut integriert und spielt auch eine wichtige Rolle. Hätte Nero nicht den Hass auf Spock, wäre die Rolle unnötig gewesen. Dadurch dass dieser Hass da ist, erklären sich meiner Meinung nach Neros Motive zu meiner Befriedigung.
                      (Ist auch nicht anders, als Khan, der sämtliche taktische Vorteile über Bord wirft, nur um Kirk in den Mutara-Nebel zu folgen.)
                      Zudem empfinde ich jede Szene mit ihm und Pine als Highlight. Die Kirk-Spock-Chemie passt da seht gut.

                      Daher würde ich mich freuen, wenn Nimoy auch im nächsten Film wieder dabei ist, jedoch ebenfalls in einer Handlungstragenden Rolle und nicht als zum Beispiel Passagier, der an Bord der Enterprise nur von A nach B gebracht wird und einen Drei-Sätze-Chameo hat.

                      Am liebsten hätte ich für ST12:

                      - Die Erforschung eines ungewöhnlichen und potenziell gefährlichen Weltraumphänomen mit mystischem Geheimnis dahinter.

                      - Klingonen, die gegen die Sternenflotte antreten, um dieses Geheimnis zu erlangen.

                      - Der alte Spock, dessen Expertise wichtig ist, damit die Sternenflotte diesen Wettlauf gewinnen kann.

                      Das wäre sehr schön, weil man einerseits einen typischen Forschungsauftrag für die Enterprise hätte (was in den ST-Kinofilmen interessanterweise noch nie der Ausgangspunkt der Handlung war!).
                      Anderseits Klingonen, die aber nicht die "Bösen vom Dienst" sind, sondern einfach Konkurrenten und ein bestimmtes Ziel. Da würde sich dann auch ein Auftritt von Kor und/oder Koloth und/oder Kang anbieten.

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                      • #12
                        Zitat von HanSolo Beitrag anzeigen
                        Dazu ist der Nero-Plot einfach nur unlogisch. Die Vulkis versuchen Romulus zu retten, schaffen es aber nicht und der Planet explodiert. Durch Zufall strandet Nero in der Vergangenheit. Anstatt diese einmalige Chance zu nutzen den Genozid zu verhindern, möchte er nun dass den Knilche die vergebens Romulus retten wollten das Selbe widerfährt. HALLO?! Und der Titel des schwachsinnigsten Schurken ever geht an .... Nero.
                        Wobei ich da inzwischen der Meinung bin, dass das alles besser funktioniert, wenn man Countdown (wurde ja wohl eh nur im Nachhinein irgendwie dazugebastelt) komplett ausblendet und sich auf das beschränkt, was man im Film sieht. Dann erfährt man einfach nie, was genau passiert ist und es bleibt etwas mehr Raum für irgendeine Art Missverständniss, das dafür gesorgt hat, dass Nero jetzt angepisst ist.
                        Dann ist das einfach mal ein Film, wo der Bösewicht nicht jedes Detail seiner Beweggründe mitteilt (warum sollte er auch?) sondern einfach nur dazu da ist das Zusammenwachsen der Crew zu katalysieren, die logischerweise auch nur versucht ihn aus dem Verkehr zu ziehen und nicht zu ergründen, warum er sauer ist. Je weniger wir über Nero wissen, desto besser.


                        Wenn schon Old-Spock in ST12 gehört er gscheit in die Story intigriert (aus den letzten überlebenden Vulkaniern ließe sich hier sicher etwas machen). Nicht als so ein Holzhammerbindeglied zwischen den 2 Universen wie in ST12, deren "Verbindung" einfach nur Kontinuitäts- und Unmenen Logik-Fehler hinterlässt.
                        Ich glaube eher nicht, dass er dabei ist und falls doch, dann nur in einer kleinen Nebenrolle. STXI hat die neue Crew eingeführt und erklärt, wie das alles zustande kam und in STXII werden wir dann wohl nurnoch die neue Crew sehen ohne Verbindung zum alten Universum.
                        When I get sad, I stop being sad, and be AWESOME instead. True story.

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                        • #13
                          Zitat von Skeletor Beitrag anzeigen
                          Naja, ich fand Nimoy im Nachhinein unnötig in dem Sinne: Ohne den Bezug zum alten Star Trek wäre der Film für sich genommen stimmiger gewesen. D.h. man hätte nicht so umständlich alles erklären müssen und hatte dadurch viele ungereihmtheiten vermeiden können.

                          Die neuen Darsteller haben den Film sehr gut tragen können und daher war die Schützenhilfe und die ganze Story um Spocks Zeitreise unnötig. Ein reinrassiges Reboot also.

                          Ansonsten ist STXI sich als Film den man gleichermaßen als Prequel, Sequel oder Reboot bezeichnen könnte einmalig.
                          da ich ein "reinrassiges reboot" als grauenvoll ignorant empfunden hätte ... halte ich nimoy halt für wirklich tragend und notwendig. anderenfalls wäre es eine imho wirklich sehr billige "wir wiederholen irgendetwas"-show geworden. so kann man das ganze in den bestehenden canon bringen ... und das ist bei star trek imho generell ein unverzichtbares element.
                          wenn man den film als reinen film unabhängig von st sieht, geb ich dir vlt sogar recht ... aber ich brauche bei st den bezug zu anderem u das "große universum" ... sonst geht bei mir der reiz des franchise verloren

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                          • #14
                            Zitat von MFB Beitrag anzeigen
                            Nimoy fand ich in ST11 eigentlich sehr gut integriert und spielt auch eine wichtige Rolle. Hätte Nero nicht den Hass auf Spock, wäre die Rolle unnötig gewesen. Dadurch dass dieser Hass da ist, erklären sich meiner Meinung nach Neros Motive zu meiner Befriedigung.
                            (Ist auch nicht anders, als Khan, der sämtliche taktische Vorteile über Bord wirft, nur um Kirk in den Mutara-Nebel zu folgen.)
                            Ich finde nicht, dass hier ausreichend erklärt wurde. Nero hat nämlich überhaupt keinen Grund auf Spock und die Vulkis sauer zu sein. Sie versuchten seinen Planeten zu retten und versagten.

                            Hier wäre es eindeutig besser gewesen, wenn Spock und die Vulkanier WIRKLICH schuld an der Katastrophe gewesen wären und nicht irgend eine Supernova.

                            Nero hat im 23. Jahrhundert die einmalige Chance die Zerstörung von Romulus zu verhindern. Das wird aber nicht klappen, wenn er einfach die Helfer killt / leiden lässt und sonst nichts tut.

                            Neros Handlungsweise und somit der ganze Plot rund um die Zeitreise (die die zwei Trek-Universen verbindet) ist IMO einfach nur Schwachsinn.

                            Zitat von MFB Beitrag anzeigen
                            Zudem empfinde ich jede Szene mit ihm und Pine als Highlight. Die Kirk-Spock-Chemie passt da seht gut.
                            Dem kann ich nur zustimmen. Aber wie sagte Sarek schon in ST3: "Zu welchem Preis?".

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                            • #15
                              Zitat von HanSolo Beitrag anzeigen
                              Ich finde nicht, dass hier ausreichend erklärt wurde. Nero hat nämlich überhaupt keinen Grund auf Spock und die Vulkis sauer zu sein. Sie versuchten seinen Planeten zu retten und versagten.

                              Hier wäre es eindeutig besser gewesen, wenn Spock und die Vulkanier WIRKLICH schuld an der Katastrophe gewesen wären und nicht irgend eine Supernova.
                              Vielleicht wäre es besser gewesen zu sagen, das die Romulaner selbst nichts getan haben, weil sie sich völlig von den Vulkaniern überzeugen haben lassen, dass noch genug Zeit ist. Anderseits ist es auch nachvollziehbar, dass Nero hier Verrat ortet und sich denkt, dass die Föderation die Situation ausnützt, und mal schnell die drittgrößte Macht des Quadranten entscheidend schwächt.

                              Nero hat im 23. Jahrhundert die einmalige Chance die Zerstörung von Romulus zu verhindern. Das wird aber nicht klappen, wenn er einfach die Helfer killt / leiden lässt und sonst nichts tut.
                              Wie gesagt, waren die Vulkanier aus seiner Sicht keine Helfer. Eine Sicht, die ich schon nachvollziehen kann. Verhindern kann er die Zerstörung ohnehin erst, sobald er die Rote Materie hat. Klar, kann man sagen, er könne andere Prioritäten setzen und zuerst zur Hobus-Sonne fliegen (wofür er aber seines Wissens nach 129 Jahre Zeit hat) und dann nach Vulkan. Aber wie erwähnt handeln hassgetriebene Bösewichte nun mal nicht immer logisch.

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