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Vom Kadetten gleich zum Captain befördert, unglaubhaft!

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  • Vom Kadetten gleich zum Captain befördert, unglaubhaft!

    Hallo zusammen!

    Wie ihr ja sicherlich alle wisst wird James T. Kirk am Ende von Star Trek 11 vom Kadetten gleich zum Captain befördert!

    Das ist der größte Mist den ich jemals gesehen habe, und es ist total unglaubhaft. Sicher kann jemand wegen sehr heldenhaften Verhalten einen Rang überspringen, aber gleich drei Ränge, das glaube ich nicht!

    Wir wissen ja das unser "echter" Kirk von Lieutenant auf der Farragut wegen heldenhaften Verhaltens gleich zum Captain der Enterprise befördert wurde, er hat also den "Commander" übersprungen, das lasse ich mir noch eingehen.

    Aber vom Kadetten gleich zum Captain finde ich unglaubhaft, wie denkt ihr darüber?

  • #2
    Zwischen Lieutenant und Captain ist nicht nur der Commander, sondern noch der Lieutenant Commander . Er hat also 2 Ränge übersprungen. Außerdem kann es sich beim "Star Trek 11"-Kirk auch um eine Feldbeförderung handeln.

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    • #3
      Zitat von Oliver Hansen Beitrag anzeigen
      Zwischen Lieutenant und Captain ist nicht nur der Commander, sondern noch der Lieutenant Commander . Er hat also 2 Ränge übersprungen. Außerdem kann es sich beim "Star Trek 11"-Kirk auch um eine Feldbeförderung handeln.
      Ok du hast recht, den Lieutenant Commander habe ich vergessen, aber trotzdem finde ich es unglaubhaft jemanden der gerade mal frisch von der Akademie kommt und noch Kadett ist gleich zum Captain des Flagschiffs der Föderation zu ernennen, Feldbeförderung hin oder her!

      Kommentar


      • #4
        Zitat von Parallax Beitrag anzeigen
        Ok du hast recht, den Lieutenant Commander habe ich vergessen, aber trotzdem finde ich es unglaubhaft jemanden der gerade mal frisch von der Akademie kommt und noch Kadett ist gleich zum Captain des Flagschiffs der Föderation zu ernennen, Feldbeförderung hin oder her!
        Ich glaube nicht, dass der Original-Kirk die Ränge Lt. Cmdr. und Commander übersprungen hat. Wenn ich dem MA-Eintrag James T. Kirk - Memory Alpha, the Star Trek Wiki glauben darf, dann war Kirk im Jahr 2255 ein Lieutenant (und als Taktischer Offizier) auf der Farragut und wurde 2264 zum Captain befördert und übernahm das Kommando der Enterprise.

        Was er in den neun Jahren dazwischen gemacht hat, weiß man nicht so recht, aber es gibt eine TOS-Folge "Court Martial", in der einige Auszeichnungen erwähnt werden, so dass man davon ausgehen kann, dass der Original-Kirk auch die Beförderungen zum Lt. Cmdr. und Commander aufgrund einiger auszeichnungswürdiger Leistungen bekommen hat.
        Palm Leaf of Axanar Peace Mission
        Grankite Order of Tactics (Class of Excellence)
        Prentares Ribbon of Commendation (Classes First and Second)
        Starfleet Medal of Honor
        Starfleet Silver Palm (with cluster)
        ...
        Und ich denke mal, dass Kirk diese Auszeichnungen zu einem Großteil schon vor seiner Zeit auf der Enterprise erhielt, da die TOS-Folge Court Martial ja gerade erst mal die 14-te Folge der ersten Staffel ist.

        Was den neuen Kirk angeht: Ich weiß nicht, welchen Rang er als Kadett hatte, vielleicht war er da auch schon zumindest ein Lieutenant (Junior Grade), und die Beförderung zum Captain kann irgendwie noch erklärt werden, aber jedenfalls kam es aus meiner Sicht im Film ziemlich unglaubwürdig rüber.

        Denn Spock war ja schon vollwertiger Commander, und es gab aus meiner Sicht keinen Grund, Kirk bei der Ernennung zum Captain der Enterprise vorzuziehen.

        Was vielleicht für die Beförderung Kirks spricht:
        - Eventuell sind viele verdiente Captains und andere hohe Offiziere beim Kampf gegen Nero draufgegangen, die Flotte hat also einen Mangel an fähigen Offizieren
        - Admiral Pike könnte Kirk als ein Art Ziehsohn ansehen und ihm auch für seine Rettung dankbar sein
        - Spock hat vielleicht auch freiwillig auf das Kommando der Enterprise verzichtet und selbst Kirk für das Kommando empfohlen
        - Die Akademie war durch Kirks Charakter und seine Lösung von Kobayashi Maru sehr beeindruckt

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        • #5
          Zitat von Parallax Beitrag anzeigen
          Ok du hast recht, den Lieutenant Commander habe ich vergessen, aber trotzdem finde ich es unglaubhaft jemanden der gerade mal frisch von der Akademie kommt und noch Kadett ist gleich zum Captain des Flagschiffs der Föderation zu ernennen, Feldbeförderung hin oder her!
          Man kann Kadett sein und gleichzeitig bereits Lieutenant. Lieutenant Saavik in ST2 war ebenfalls Kadettin und sie legte dort ebenfalls den Kobayashi Maru-Test ab. Lässt den Rückschluss zu, dass Kirk bereits Lieutenant war.
          (Ist zwar non-canon, aber im Roman zum Film wird er ebenfalls "Lieutenant Kirk" genannt.)

          Auf der offiziellen Film-Homepage wird zudem angegeben, dass die Ausbildung auf der Akademie zwischen 4 und 8 Jahren dauern kann. Ich gehe davon aus, dass das davon abhängt, ob man zwischendurch Praktikumssemester einlegt um auf einem Schiff bereits zu dienen (ähnlich wie Nog auf DS9). Dort kann man bereits im Rang aufsteigen, ist bei der Rückkehr zur Akademie aber immer noch natürlich Kadett.

          Das nur soweit mal zur Erklärung, dass man als "Kadett" nicht gleich der Abschaum der Sternenflotten Offiziersriege sein muss.

          Der Sprung von Lieutenant zum Captain in ST11 ist natürlich arg konstruiert, aber zumindest durch "Freunderlwirtschaft" erklärbar. Kirk bekommt von Pike die Feldbeförderung zum Ersten Offizier. Dann scheidet Spock als Captain aus und dadurch wird Kirk logischerweise zu seinem Nachfolger. Dann rettet er in dieser Funktion die Erde.

          Tja, den Admiral möchte ich sehen, der ihn dann noch zurück auf die Schulbank schickt und die Feldbeförderung Rückgängig macht. Pike tut es augenscheinlich nicht. Auch Nog schien nach Ende des Dominion-Krieges nicht mehr zur Akademie gehen zu müssen und wurde stattdessen gleich zum Lieutenant J.G. befördert.

          Dass Kirk gleich Captain der Enterprise wird ist natürlich nicht wirklich logisch. Zumal das Schiff ohnehin durch Reparaturen Wochen oder Monate nicht zur Verfügung steht.

          Zitat von transportermalfunction
          Denn Spock war ja schon Commander, und es gab aus meiner Sicht keinen Grund, Kirk bei der Ernennung zum Captain der Enterprise vorzuziehen.
          Aber Spock war bei der entscheidenden Mission gegen Nero schon Erster Offizier unter dem Kommando von Kirk und handelte als Erster Offizier. Es gibt keinen Grund, die Hierarchien wieder umzutauschen.

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          • #6
            Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
            Ich glaube nicht, dass der Original-Kirk die Ränge Lt. Cmdr. und Commander übersprungen hat. Wenn ich dem MA-Eintrag James T. Kirk - Memory Alpha, the Star Trek Wiki glauben darf, dann war Kirk im Jahr 2255 ein Lieutenant (und als Taktischer Offizier) auf der Farragut und wurde 2264 zum Captain befördert und übernahm das Kommando der Enterprise.
            Das Kirk gleich vom Lieutenant zum Captain befördert wurde habe ich glaube ich mal irgendwo gelesen, man hat auch nie was davon gehört das er auch noch als Lieutenand Commander oder sogar als Commander und erster Offizier auf irgendeinem Schiff gedient hat!

            Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
            Was er in den neun Jahren dazwischen gemacht hat, weiß man nicht so recht, aber es gibt eine TOS-Folge "Court Martial", in der einige Auszeichnungen erwähnt werden, so dass man davon ausgehen kann, dass der Original-Kirk auch die Beförderungen zum Lt. Cmdr. und Commander aufgrund einiger auszeichnungswürdiger Leistungen bekommen hat.

            Und ich denke mal, dass Kirk diese Auszeichnungen zu einem Großteil schon vor seiner Zeit auf der Enterprise erhielt, da die TOS-Folge Court Martial ja gerade erst mal die 14-te Folge der ersten Staffel ist.
            Man weis ja nicht ob Kirk das Kommando der Enterprise erst kurz vor der ersten Folge der TOS Serie übernommen hat oder ob er das Kommando schon eine Zeit lang davor hatte? Und was in den Jahren zwischen 2255 und 2264 passiert ist müsste man noch klären, ich kann mir denken das Kirk aber noch länger als bis 2255 auf der Farragut gedient hat!


            Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
            Was den neuen Kirk angeht: Ich weiß nicht, welchen Rang er als Kadett hatte, vielleicht war er da auch schon zumindest ein Lieutenant (Junior Grade), und die Beförderung zum Captain kann irgendwie noch erklärt werden, aber jedenfalls kam es aus meiner Sicht im Film ziemlich unglaubwürdig rüber.
            Genau meine Worte, das Problem ist das der "neue Kirk" wegen des Todes seines Vaters und anderer Ereignisse erst relativ spät mit der Ausbildung bei der Sternenflotte begonnen hat, in Wirklichkeit wäre Kirk in der Zeit in der sich Star Trek 11 spielt vieleicht noch Lieutenand auf der Farragutt oder bereits Lieutenand Commander oder Commander auf irgendeinem anderen Schiff.
            Für den Captain der Enterprise wäre meiner Meinung nach aber trotzdem noch zu früh, denn William Shatner war bei seinem ersten Auftreten als Captain der Enterprise bereits 35 Jahre alt, Chris Pine ist erst 29 Jahre alt, da liegen noch 6 Jahre dazwischen!

            Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
            Denn Spock war ja schon vollwertiger Commander, und es gab aus meiner Sicht keinen Grund, Kirk bei der Ernennung zum Captain der Enterprise vorzuziehen.
            Stimmt, eigentlich hätte man erst mal Spock zum Captain befördern müssen!


            Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
            Was vielleicht für die Beförderung Kirks spricht:
            - Eventuell sind viele verdiente Captains und andere hohe Offiziere beim Kampf gegen Nero draufgegangen, die Flotte hat also einen Mangel an fähigen Offizieren
            - Admiral Pike könnte Kirk als ein Art Ziehsohn ansehen und ihm auch für seine Rettung dankbar sein
            - Spock hat vielleicht auch freiwillig auf das Kommando der Enterprise verzichtet und selbst Kirk für das Kommando empfohlen
            - Die Akademie war durch Kirks Charakter und seine Lösung von Kobayashi Maru sehr beeindruckt
            Das wären natürlich alles Möglichkeiten, trotzdem hätte man dem Film eine etwas glaubhaftere Handlung geben müssen!

            Ich hätte den Film zu einer Zeit spielen lassen als Kirk bereits mit der Ausbildung an der Sternenflotte fertig ist und bereits Lieutenand auf der Farragut ist, die Farragut hätte zusammen mit der Enterprise (unter Captain Pike) eine Mission erfüllen können, der Captain der Farragut hätte verletzt werden können und Kirk hätte vorübergehend das Kommando übernommen, er und Pike hätten dann zusammen gearbeitet, zum Schluß hätte Pike zu Kirk sagen können, "sie werden bestimmt mal ein sehr guter Captain werden, das Schiff und die Besatzung der sie zugeteilt werden kann sich jetzt schon glücklich schätzen", danach hätte man eine Szene bringen können wie Kirk von einem Aussichtsfenster der Farragut sehnsuchtsvoll auf die davonfliegende Enterprise blickt!

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            • #7
              @ Parallax: Da wir hier gerade von Beförderungen sprechen:
              Zitat von transportermalfunction
              Herzlichen Glückwunsch an Parallax für die Beförderung zum Lieutenant Junior Grade !
              Zitat von MFB Beitrag anzeigen
              Aber Spock war bei der entscheidenden Mission gegen Nero schon Erster Offizier unter dem Kommando von Kirk und handelte als Erster Offizier. Es gibt keinen Grund, die Hierarchien wieder umzutauschen.
              Da bin ich nicht ganz so sicher. Aus meiner Sicht hat Kirk nur in einer Notsituation ausgeholfen, wobei dieses "emotional kompromittiert" im Film sehr konstruiert wirkte. Im Grunde fängt ja Kirk auf der Brücke quasi eine Prügelei an, na ja, und Spock verhält sich quasi wie der Schuljunge vom Anfang des Films. Diese Szene gefällt mir überhaupt ganz und gar nicht, besonders wie Kirk hier so rumprovoziert. Allein das wäre meiner Ansicht nach schon Grund genug, die Sache am Ende wieder rückgängig zu machen und Spock als Captain einzusetzen.

              Es wäre schöner gewesen, wenn Spock von selbst das Kommando abgegeben hätte, ohne diese ganze Zwischenaktion, wo Kirk auf dem Eisplaneten ausgesetzt wird.

              Man hätte das Ganze auch anders drehen können, etwa, dass Spock auch ohne Schlägerei zur Erkenntnis kommt, dass er das Kommando nicht mehr führen kann, weil er unter Schock steht, und Kirk übernimmt, und es wird irgendein Signal vom Eisplaneten empfangen, mit der Folge, dass Kirk dem alten Spock und Scotty begegnet.

              Aber das wollte man dann halt nicht. Lieber diese Hatz mit dem Monster auf dem Eisplaneten, und der Gag, dass Scotty beim Transwarpbeamen in einem riesigen Rohr landet und weggespült wird.

              Ich sage es mal so, ich kann mit dem Film leben, aber ein Hoch auf das beste Drehbuch (Oscar-nominierungswürdig) bekommt er von mir nicht. Kirks Heldentaten hin und her, aber glaubwürdig fand ich die filmische Begründung seiner Beförderung zum Captain nicht.

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              • #8
                Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
                Allein das wäre meiner Ansicht nach schon Grund genug, die Sache am Ende wieder rückgängig zu machen und Spock als Captain einzusetzen.

                Es wäre schöner gewesen, wenn Spock von selbst das Kommando abgegeben hätte, ohne diese ganze Zwischenaktion, wo Kirk auf dem Eisplaneten ausgesetzt wird.
                Wieso? Spock tritt doch freiwillig zurück und handelt anschließend nur mehr als Erster Offizier, Kirk handelt als Captain.

                Kirk konnte Spock nicht absetzen. Es ging in der Provokation nur darum, Spock zur Einsicht zu bringen.

                Man hätte das Ganze auch anders drehen können, etwa, dass Spock zur Erkenntnis kommt, dass er das Kommando nicht mehr führen kann, weil er unter Schock steht, und Kirk übernimmt,
                Bis hierher alles genauso wie im Film.


                Edit: Den Beförderungsglückwünschen schließ' ich mich natürlich an! Herzlichen Glückwunsch, Parallax!

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                • #9
                  Natürlich ist das unglaubhaft, genau wie der ganze Film. Für mich ist in dieser Beförderung keine Logik, da wurde nicht ernsthaft darüber nachgedacht. Es passte einfach zum Happy End dazu, dass Kirk jetzt das Kommando bekam. Es ist doch meistens so, in den heutigen Hollywoodproduktionen dass der Held am Ende das Mädchen bekommt, aber Uhura fühlte sich eher zu Spock hingezogen, drum bekam Kirk eben das Schiff seiner Träume, um am Ende nicht mit leeren Händen dazustehen.
                  ST11 ist einfach nur ein 0815-Action Film mit toller Optik, aber leider überhaupt keiner Story. Von der ersten bis zur letzten Sekunde muss man einfach das Denken aufhören. Dann kann man auch über solche Logiklöcher hinwegsehen.
                  Völker hört die Signale, auf zum letzten Gefecht,
                  die Internationale erkämpft das Menschenrecht


                  das geht aber auch so

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                  • #10
                    So würde ich da jetzt nicht unbedingt sagen. Kirk kriegt das Schiff, weil er eben einfach der Captain der Enterprise IST und Spock nur der Erste Offizier. So war es immer und so wird es auch bleiben.
                    When I get sad, I stop being sad, and be AWESOME instead. True story.

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                    • #11
                      Zitat von MFB Beitrag anzeigen
                      Wieso? Spock tritt doch freiwillig zurück und handelt anschließend nur mehr als Erster Offizier, Kirk handelt als Captain.

                      Kirk konnte Spock nicht absetzen. Es ging in der Provokation nur darum, Spock zur Einsicht zu bringen.
                      Spock tritt ja erst freiwillig zurück, nachdem er Kirk fast bewusstlos gewürgt hat. Mir hätte es besser gefallen, Spock steht auf unter der Transporterplattform unter Schock (fünf Sekunden vorher ist seine Mutter in den Tod gestürzt, Vulkan wurde vernichtet), und gibt direkt das Kommando ab und heult sich aus, oder sonst was. Auf mich wirkte er da einfach zu sehr gefasst und alles andere als emotional kompromittiert.

                      Es gab ja auch noch, nach dem Kirk vom Schiff geflogen ist, diese Zwischenszene mit Spock und McCoy, wo McCoy Spock fragt, ob der noch ganz bei Trost ist, und da machte Spock einen sehr coolen, überlegenen Eindruck.

                      In dem Moment, wo Kirk auf die Brücke kommt, hätte ich nicht sagen können, dass Spock nicht in der Lage gewesen wäre, das Schiff zu führen. Ohne Kirks fiese Provokation und deren Folgen hätte offenbar sonst niemand von Spock verlangt, das Kommando nieder zu legen. Also ich fand das im Film nicht gut umgesetzt, wie Kirk das Kommando quasi an sich reißt.

                      Natürlich kann man dann am Ende des Films sagen, auf die Gefühle eines Vulkaniers braucht man keine Rücksicht zu nehmen, aber ich empfand es so, dass man Spock, der bereits Commander war, bei der Ernennung zum Captain der Enterprise übergangen hat.


                      In der Originalserie war es so, dass Spock sich nie groß um das Kommando gerissen hat, und es kann ja sein, dass der neue Spock das ähnlich sieht, aber dann hätte man das besser im Film umsetzen können. Zum Beispiel, dass beide bei Pike im Büro stehen, und Spock auf das Kommando der Enterprise zugunsten von Kirk verzichtet.

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                      • #12
                        Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
                        Spock tritt ja erst freiwillig zurück, nachdem er Kirk fast bewusstlos gewürgt hat. Mir hätte es besser gefallen, Spock steht auf unter der Transporterplattform unter Schock (fünf Sekunden vorher ist seine Mutter in den Tod gestürzt, Vulkan wurde vernichtet), und gibt direkt das Kommando ab und heult sich aus, oder sonst was. Auf mich wirkte er da einfach zu sehr gefasst und alles andere als emotional kompromittiert.

                        Es gab ja auch noch, nach dem Kirk vom Schiff geflogen ist, diese Zwischenszene mit Spock und McCoy, wo McCoy Spock fragt, ob der noch ganz bei Trost ist, und da machte Spock einen sehr coolen, überlegenen Eindruck.
                        Spock ist immerhin noch Vulkanier. Wenn einer nicht nach außen zeigt, was ihn innerlich treibt, dann er. Zudem muss man bedenken, dass sein Vater an Bord, die Person, gegenüber der er am wenigsten eine Schwäche zeigen will und der ihn sogar zum Kohlinar überreden wollte, um sämtliche Emotionen auszumerzen.

                        Man bedenke auch Spock in "Das Spinnennetz" und in "Reise nach Babel", wo er stur Dienst nach Vorschrift machen wollte, obwohl Kirk als Tod galt bzw. sein Vater Sarek im Sterben lag. Es ist für ihn normal auf "vulkanischen Autopiloten" zu schalten. Er macht dann unter Verdrängung all seiner Emotionen zwar nicht das Falsche, aber auch nicht unbedingt das Richtige.

                        In dem Moment, wo Kirk auf die Brücke kommt, hätte ich nicht sagen können, dass Spock nicht in der Lage gewesen wäre, das Schiff zu führen. Ohne Kirks fiese Provokation und deren Folgen hätte offenbar sonst niemand von Spock verlangt, das Kommando nieder zu legen. Also ich fand das im Film nicht gut umgesetzt, wie Kirk das Kommando quasi an sich reißt.
                        Da kommt der alte Spock ins Spiel. Der alte Spock weiß natürlich am besten, wie es in seinem jungen Gegenstück momentan ablaufen muss. Selbst Kirk wäre nicht auf die Idee gekommen, den jungen Spock als emotional kompromittiert darzustellen. Der alte Spock gibt ihm diese "Waffe" in die Hand, damit Kirk das Kommando übernehmen kann und das tut, von dem der alte Spock weiß, dass gerade James T. Kirk es am Besten kann: Die Welt retten.

                        Natürlich kann man dann am Ende des Films sagen, auf die Gefühle eines Vulkaniers braucht man keine Rücksicht zu nehmen, aber ich empfand es so, dass man Spock, der bereits Commander war, bei der Ernennung zum Captain der Enterprise übergangen hat.
                        Wie gesagt, handelt er nicht als Captain. Auch die anderen bekommen keine Beförderungen. Jeder wird nur dort bestätigt, wo er während des erfolgreichen Einsatzes gegen Nero bereits war. Nur für Kirk alleine bedeutete das eine Beförderung von seinem Status vor Beginn der Mission.

                        (Im Grunde erhält auch Spock eine gewisse Art der Beförderung, weil er am Schluss Erster Offizier auf der Enterprise ist und nicht mehr an der Akademie Ausbilder ist. Das sehe ich auch als Karrieresprung.)

                        In der Originalserie war es so, dass Spock sich nie groß um das Kommando gerissen hat, und es kann ja sein, dass der neue Spock das ähnlich sieht, aber dann hätte man das besser im Film umsetzen können. Zum Beispiel, dass beide bei Pike im Büro stehen, und Spock auf das Kommando der Enterprise zugunsten von Kirk verzichtet.
                        Es gibt meiner Meinung nach keinen Grund, Spock zum Captain zu befördern. Er hat sich dem Kommando Kirks freiwillig unterstellt. Warum sollte man das umdrehen?

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                        • #13
                          Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
                          Ich glaube nicht, dass der Original-Kirk die Ränge Lt. Cmdr. und Commander übersprungen hat. Wenn ich dem MA-Eintrag James T. Kirk - Memory Alpha, the Star Trek Wiki glauben darf, dann war Kirk im Jahr 2255 ein Lieutenant (und als Taktischer Offizier) auf der Farragut und wurde 2264 zum Captain befördert und übernahm das Kommando der Enterprise.
                          Dann war er also mit 21 Jahren (ungefähr in den Jahren, in denen man normalerweise in die Akademie eintritt) bereits Lieutenant auf der Farragut und das als taktischer Offizier in einer äußerst wichtigen Position. Ist das sehr viel glaubwürdiger?
                          Kirk war so oder so viel zu jung für einen Captainsposten.

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                          • #14
                            Zitat von MFB Beitrag anzeigen
                            Es gibt meiner Meinung nach keinen Grund, Spock zum Captain zu befördern. Er hat sich dem Kommando Kirks freiwillig unterstellt. Warum sollte man das umdrehen?
                            Natürlich gehört es sich irgendwie nach 40 Jahren Star Trek so, dass Kirk der Captain ist, und nicht Spock mit Kirk als Untergebenem. Im Film allerdings schien es mir so zu sein, dass Spock, nachdem er Kirk gewürgt hat, das Kommando nur vorübergehend abgibt und nicht für immer und alle Zeit. Wie gesagt, ich hätte es schön gefunden, wenn Spock am Ende des Films nach einer Aussprache mit Pike zugunsten Kirks auf das Kommando verzichtet und nicht einfach übergangen wird.
                            Zitat von newman Beitrag anzeigen
                            Dann war er also mit 21 Jahren (ungefähr in den Jahren, in denen man normalerweise in die Akademie eintritt) bereits Lieutenant auf der Farragut und das als taktischer Offizier in einer äußerst wichtigen Position. Ist das sehr viel glaubwürdiger?
                            Schwer zu sagen, für wie glaubwürdig ich das halten soll. Allerdings war Kirk kurz vorher noch mit Ben Finney ein Ensign auf der USS Republic, und irgendwie kann ich mir die Beförderung zum Lieutenant Junior Grade bei Kirk schon vorstellen. Er war dann wohl mit 17 zur Akademie gegangen und hat sie als Ensign abgeschlossen.

                            Wie unglaubwürdig ist dann aber im neuen Film Chekov als 17-jähriger auf der Brücke ? Der müsste da ja eigentlich auch schon mindestens Ensign sein.

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                            • #15
                              Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
                              Natürlich gehört es sich irgendwie nach 40 Jahren Star Trek so, dass Kirk der Captain ist, und nicht Spock mit Kirk als Untergebenem. Im Film allerdings schien es mir so zu sein, dass Spock, nachdem er Kirk gewürgt hat, das Kommando nur vorübergehend abgibt und nicht für immer und alle Zeit.
                              Woraus siehst du das? Ehe er wieder auf die Brücke zurückkehrt, ist er nicht mal im aktiven Dienst, er hat seinen Posten völlig verlassen. Später nach der erfolgreichen Mission will er sogar immer noch die Sternenflotte verlassen, weil er meint, bei seinem Volk sein zu müssen.

                              Wie unglaubwürdig ist dann aber im neuen Film Chekov als 17-jähriger auf der Brücke ? Der müsste da ja eigentlich auch schon mindestens Ensign sein.
                              Ich weiß auch nicht, 21 Jahre kommt mir sehr spät vor. Ich hätte auch eher auf 17 oder 18 Jahre als typischen Einstieg in die Akademie getippt. Wesley Crusher wäre - wenn er in Staffel 1 von TNG die Aufnahme-Prüfung geschafft hätte - auch mit 16 oder 17 schon an die Akademie gekommen. Also kann Chekov durchaus schon ein, zwei Jahre in der Sternenflotte sein und hätte demnach durchaus die Möglichkeit gehabt, auf einem Schiff zu dienen.

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