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Spricht Uhura klingonisch und kann Kirk Auto fahren?

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  • Spricht Uhura klingonisch und kann Kirk Auto fahren?

    Mal ne blöde Frage:
    Uhura hört doch in Star Trek XI eine klingonische Nachricht von Rura Penthe(?) ab. Ich glaube kaum, dass die Klingonen ihr den Gefallen tun und menschlich sprechen. Verlernt eine so gute Linguistin klingonisch denn so schnell, dass danach sowas rauskommt wie in Star Trek VI: "Wir tun sein euer Frachter. "Wir bringen… Sachen und… Essen nach… Rura Penthe." Spricht Uhura jetzt klingonisch oder nicht?

    Der junge James T. Kirk kann in Star Trek XI schon Auto fahren. In einer TOS-Folge (Griff in die Geschichte?) hatte Kirk allerdings große Probleme damit, Auto zu fahren. Das lässt sich vielleicht durch seine veränderte Jugend erklären, aber seltsam ist es irgendwie schon.
    Mein neuer Star Trek Fanfiction-Roman: [Star Trek] ZEIT für REVOLUTION



  • #2
    Alternative Zeitlinie = alternative Lebensläufe.

    Kirk ist in der ursprünglichen Zeitlinie bei seinen Eltern und nicht bei seinem Onkel mit Oldtimer-Affinität aufgewachsen. Und ob Uhura in dieser neuen Zeitlinie nun besser Klingonisch spricht, ist auch nicht gesagt; viel wahrscheinlicher ist, dass sie beim Empfang der klingonischen Signale den Universalübersetzer benutzt hat, den sie in The Undiscovered Country nicht verwenden durfte.

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    • #3
      Zitat von Xon Beitrag anzeigen
      Und ob Uhura in dieser neuen Zeitlinie nun besser Klingonisch spricht, ist auch nicht gesagt; viel wahrscheinlicher ist, dass sie beim Empfang der klingonischen Signale den Universalübersetzer benutzt hat, den sie in The Undiscovered Country nicht verwenden durfte.
      Ich war der Meinung, dass man Uhura gerade dadurch, dass sie wie Hoshi Sato ein Sprachgenie ist (Spezialgebiet immerhin Xenolinguistik) eine tiefere Rolle geben wollte als die "Telefonistin" des Raumschiffs.

      Da sie zudem behauptet, fließend Romulanisch zu sprechen dürfte es nicht allzu weit hergeholt sein, dass sie auch fließend Klingonisch spricht. Immerhin sind das zwei der bedeutendsten Rassen des Quadranten.

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      • #4
        Die Uhura in ST XI hat sich ihre Sprachkenntnisse unter Spock hart erarbeitet. () Mit einem Genie wie Hoshi, die ja nun Aliensprachen fast intuitiv analysiert und verstanden hat, ist sie nicht zu vergleichen. Die Uhura der Original-Zeitlinie war auch eher Computerwissenschaftlerin (lt. Roddenberry sollte nur Spock besser sein als sie) und Expertin für Kommunikationstechnik und keine Sprachwissenschaftlerin.

        LG
        Whyme
        "Und wie alle Priester haben sie als erstes gelernt, Wahrheit mit "Ketzerei" zu übersetzen."
        -Frank Herbert - Der Herr des Wüstenplaneten

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        • #5
          Zitat von Draco90831 Beitrag anzeigen
          Ich war der Meinung, dass man Uhura gerade dadurch, dass sie wie Hoshi Sato ein Sprachgenie ist (Spezialgebiet immerhin Xenolinguistik) eine tiefere Rolle geben wollte als die "Telefonistin" des Raumschiffs.

          Da sie zudem behauptet, fließend Romulanisch zu sprechen dürfte es nicht allzu weit hergeholt sein, dass sie auch fließend Klingonisch spricht. Immerhin sind das zwei der bedeutendsten Rassen des Quadranten.
          Ja, du hast natürlich Recht. Ich denke, ich wollte eher darauf hinaus, dass es keinen Widerspruch zur ursprünglichen Zeitlinie darstellen muss, wenn Uhura im letzten Film ein paar klingonische Funksprüche abfängt.

          Die eigentliche Intention war mit Sicherheit, Uhuras Charakter und Bedeutung gewichtiger zu gestalten als es im ursprünglichen Star Trek der Fall war, das stimmt.

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          • #6
            Nach Spocks Aussage kann niemand Uhura mit ihren xenolinguistischen Fähigkeiten das Wasser reichen und bedenkt man, dass die anderen Charakter auch alle aufgewertet wurden (Chekov vom Anekdoten-Klopfer im Beatles-Look zu eine Mischung aus Stephen Hawking und Wesley Crusher; Sulu vom botanisch interessierten Waffensammler zum Space-Samurai; Scotty vom Klempner, der nur durch seine Übertreibungen wie ein Technikwunder wirkte, zum Technik-Revolutionär. Kirk ist da jetzt natürlich ebenfalls ein lange unentdecktes Genie, das schneller durch die Akademie kommt als alle anderen, und Spock ist nach wie vor Mr.Überbrain), ist es nur logisch davon auszugehen, dass Uhura da keine Ausnahme darstellt.
            I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

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            • #7
              Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
              Nach Spocks Aussage kann niemand Uhura mit ihren xenolinguistischen Fähigkeiten das Wasser reichen und bedenkt man, dass die anderen Charakter auch alle aufgewertet wurden (Chekov vom Anekdoten-Klopfer im Beatles-Look zu eine Mischung aus Stephen Hawking und Wesley Crusher; Sulu vom botanisch interessierten Waffensammler zum Space-Samurai; Scotty vom Klempner, der nur durch seine Übertreibungen wie ein Technikwunder wirkte, zum Technik-Revolutionär. Kirk ist da jetzt natürlich ebenfalls ein lange unentdecktes Genie, das schneller durch die Akademie kommt als alle anderen, und Spock ist nach wie vor Mr.Überbrain), ist es nur logisch davon auszugehen, dass Uhura da keine Ausnahme darstellt.
              Klar, das hat mich auch irgendwie gestört.
              Die einfachste Antwort, Universalübersetzer, ist mir nach langer Star Trek-Pause nicht eigefallen Aber Spock sagt wirklich, dass sie die beste Xenolinguistin ist, deswegen dürfte sie zumindest klingonisch fließend sprechen.
              Mein neuer Star Trek Fanfiction-Roman: [Star Trek] ZEIT für REVOLUTION


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              • #8
                Zitat von Draco90831 Beitrag anzeigen
                Ich war der Meinung, dass man Uhura gerade dadurch, dass sie wie Hoshi Sato ein Sprachgenie ist (Spezialgebiet immerhin Xenolinguistik) eine tiefere Rolle geben wollte als die "Telefonistin" des Raumschiffs.
                Eigentlich hätte Uhura dann aber auch eine blaue Uniform kriegen müssen.

                Wesentlich scheint mir aber der Gedanke zu sein, dass man heute nicht mehr so optimistisch ist, was Künstliche Intelligenz und Universaltranslatoren angeht. Sollte es wider Erwarten in einem der nächsten Filme um die Entdeckung eines neuen Volks gehen, könnte die Verständigung vielleicht etwas länger dauern, als wir das etwa von TOS oder TNG gewohnt sind (Episoden wie "Darmok" einmal ausgenommen).

                Dass Uhura fließend Klingonisch spricht würde ich für das Orciverse nun aber auch als gegeben ansehen. Ob Cardassianisch ist wieder eine andere Frage. Irgendwann wird es auch für eine Xenolinguistin etwas viel. Uhura kann Vulkanisch, Romulanisch und Klingonisch fließend würde ich sagen, und evtl. wird das auch noch mal gebraucht.

                EDIT: Star Trek XI hat mit den alten TOS-Folgen und -Filmen nicht mehr viel zu tun. Dass die TOS-Uhura kein Klingonisch konnte, und Kirk nicht Auto fahren, hat deshalb für mich auch keine Bedeutung. Für mich sind das verschiedene Welten.

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                • #9
                  Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
                  Kirk ist da jetzt natürlich ebenfalls ein lange unentdecktes Genie, das schneller durch die Akademie kommt als alle anderen...
                  Na ja, aber das war er ja schon zu TOS, oder? Jedenfalls ist das zu vermuten, da er jünger als die meisten seiner Untergebenen ist und schon mit Anfang 30 die Karriereleiter bis zum Captain geklettert ist.

                  Im neuen Film scheint mir Kirk eher wie Luke Skywalker eine Art Auserwählter zu sein, der seine von "höheren Mächten" auferlegte Bestimmung zu finden und zu erfüllen hat. Anders kann man sich die Reaktion von Captain Christopher Pike nicht erklären, der das Potential in dem Tunichtgut, Womanizer und Draufgänger Kirk auf den ersten Blick erkennt. Zitat: "Wenn Du nur halb der Mann sind, der Dein Vater war, Jim, dann kann die Sternenflotte Dich brauchen. [...] Dein Vater war zwölf Minuten lang Captain eines Raumschiffs. Er hat 800 Leben gerettet, auch dein eigenes. Du kannst mehr erreichen ... tritt in die Sternenflotte ein." Er kommt wie eine Art Messias rüber, auf den die Sternenflotte schon lange zu warten scheint. Zudem wird Kirk trotz mehrfacher Insubordination und anderer Dienstvergehen vom Kadetten zum Captain befördert. Der neue James T. Kirk erinnert mich also mehr an Luke Skywalker als an den "alten" James T. Kirk.

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                  • #10
                    Als Star Trek XI rauskam, gab es im TV auch mal eine Sendung, in der die Schauspieler zu Wort kamen. Ich erinnere mich, dass Zoë Saldaña behauptete, dass Uhura ein Sprachgenie sei und Sprachen wie Romulanisch und Klingonisch fließend spricht. Ist aber jetzt mal frei aus meinem Gedächnis.

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                    • #11
                      Zitat von AdvocatusDiaboli Beitrag anzeigen
                      Na ja, aber das war er ja schon zu TOS, oder? Jedenfalls ist das zu vermuten, da er jünger als die meisten seiner Untergebenen ist und schon mit Anfang 30 die Karriereleiter bis zum Captain geklettert ist.
                      Ein Faulenzer schafft sicher nicht die Akademie. Es ist tatsächlich so, dass Kirk schon in TOS als ziemlicher Streber bekannt ist.

                      Anders kann man sich die Reaktion von Captain Christopher Pike nicht erklären, der das Potential in dem Tunichtgut, Womanizer und Draufgänger Kirk auf den ersten Blick erkennt.
                      Ähm, Pike erkennt Kirk gar nicht. Der Barkeeper sagt ihm, wer er ist:

                      PIKE: You know, I couldn't believe it when the bartender told me who you are.
                      Und dass Kirk was drauf hat, weiß Pike, weil Kirk einen Eignungstest für die Sternenflotte gemacht und grandios abgeschnitten hat:

                      PIKE: 'Cause I looked up your file while you were drooling on the floor. Your aptitude tests are off the charts, so what is it? You like being the only genius-level repeat offender in the midwest?
                      Also dass Kirk "Starfleet Material" ist, kann Pike sicherer rausfinden als die Tatsache, dass er ein Womanizer und Draufgänger ist. (Er dürfte den Beginn der Barschlägerei ja wohl nicht mitbekommen haben, sonst hätte er früher gepfiffen.) Diese Eigenschaften müssen sich ja nicht mit einer Starfleet-Karriere beißen und tun sie auch nicht, wie wir aus TOS wissen .
                      Und dass er ein Tunichtgut ist, kann Pike definitiv ausschließen.

                      Also da ist schon mehr dahinter, als nur eine Eingebung Pikes.

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                      • #12
                        Zitat von MFB Beitrag anzeigen
                        Also dass Kirk "Starfleet Material" ist, kann Pike sicherer rausfinden als die Tatsache, dass er ein Womanizer und Draufgänger ist. (Er dürfte den Beginn der Barschlägerei ja wohl nicht mitbekommen haben, sonst hätte er früher gepfiffen.) Diese Eigenschaften müssen sich ja nicht mit einer Starfleet-Karriere beißen und tun sie auch nicht, wie wir aus TOS wissen .
                        Und dass er ein Tunichtgut ist, kann Pike definitiv ausschließen.

                        Also da ist schon mehr dahinter, als nur eine Eingebung Pikes.
                        Kirk wird wohl nicht der Einzige sein, der in dem Eignungstest gut abgeschnitten hat. Pikes bedingungsloses Vertrauen in Kirk ist trotzdem nicht so nachvollziehbar, obwohl Kirk im Eignungstest hevorragend abgeschnitten hat.

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                        • #13
                          Zitat von AdvocatusDiaboli Beitrag anzeigen
                          Kirk wird wohl nicht der Einzige sein, der in dem Eignungstest gut abgeschnitten hat. Pikes bedingungsloses Vertrauen in Kirk ist trotzdem nicht so nachvollziehbar, obwohl Kirk im Eignungstest hevorragend abgeschnitten hat.
                          Wie du sagst, viele die Gute abschneiden, aber weniger die noch besser sind. Und Pike kennt das Testergebniss, die Verhältnisse um Kirk und sicher auch das ein oder andere was so in einer Akte steht.

                          Und schon zu TOS war Kirk ein 'Vorzeige-Captain', der besser war/ist als die meisten anderen. Von daher ist die Szene jetzt nicht so unglaubwürdig.

                          Mal von den verschiedenen Universen abgesehen, hat die Uhura in ST6 auch schon einige Jahre auf den Buckel und im Alltag bestimmt nicht tagtäglich klingonisch 'gesprochen'. Ich denke durchaus, auch wenn man besonders gut ist, sprechen und verstehen sind immer noch verschiedene dinge. Und dazu kommt wohl, so gut wie man auch ist, in der Regel nimmt man wohl nen Übersetzer. Natürliche Aussprache ist da vielleicht doch was anderes...

                          Das die 'neue' Uhura Klingonisch spricht nehme ich aber auch an, ist ja so Volkstechnisch der Standart bei Star Trek.
                          my props

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                          • #14
                            Zitat von MFB Beitrag anzeigen
                            Anders kann man sich die Reaktion von Captain Christopher Pike nicht erklären, der das Potential in dem Tunichtgut, Womanizer und Draufgänger Kirk auf den ersten Blick erkennt.
                            Ähm, Pike erkennt Kirk gar nicht. Der Barkeeper sagt ihm, wer er ist:
                            PIKE: You know, I couldn't believe it when the bartender told me who you are.
                            Und dass Kirk was drauf hat, weiß Pike, weil Kirk einen Eignungstest für die Sternenflotte gemacht und grandios abgeschnitten hat ...
                            Nicht nur das; Pike sagt außerdem, dass er seine Dissertation über den Kelvin-Vorfall geschrieben hat. Er dürfte deshalb bestens über Kirks Vater und dessen Schicksal informiert sein. Und genau das ist doch der Grund, warum sich Pike überhaupt für den jungen Kirk interessiert, dessen Prüfungswerte nachschlägt und ihn dazu anspornen will, es seinem Vater gleichzutun.

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                            • #15
                              Zitat von MFB Beitrag anzeigen
                              Ein Faulenzer schafft sicher nicht die Akademie. Es ist tatsächlich so, dass Kirk schon in TOS als ziemlicher Streber bekannt ist.
                              Im neuen Film kommt er aber ganz und gar nicht als Streber rüber, eher als das genaue Gegenteil.

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