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Das neue Klingonendesign: So viel schlimmer als andere Designänderungen?

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  • Das neue Klingonendesign: So viel schlimmer als andere Designänderungen?

    Dieser Thread ist ein wenig als Teil meiner Bestrebungen zu sehen, immer wieder in Diskussionen zu den neuen Filmen aufkommenden Unterthemen eine Plattform zu geben, auf denen sie etwas fokussierter besprochen werden können. Teil des Gedankens ist es auch, dass diese Diskussionen nicht mehr immer und immer wieder in jedem Thread zu den neuen Filmen neu durchgekaut werden müssen, sondern man sich hier auf eine etwas überschaubarere Anzahl an Postings stützen kann. Den Anfang macht dabei das neue Klingonendesign.

    Immer und immer wieder gibt es Leute, die sich über das neue Klingonendesign in STXII aufregen. Das geht manchmal schon so weit, dass sie behaupten, es mache den gesamten Film kaputt. Jetzt ist es ja so: Wie stark man einen Negativpunkt in die Wertung einfließen lässt, sei jedem selbst überlassen (auch wenn ich persönlich es doch eher lächerlich finde, wenn man dem Design einer vielleicht nicht einmal 5 Minuten lang auftretenden Rasse so eine Bedeutung beimisst). Für mich ist aber die Frage: Warum ist das denn ein Negativpunkt?

    Verstehen könnte ich es, wenn schlichtweg damit argumentiert wird, dass man das neue Design hässlich findet. Aber meist wird etwas gesagt wie:

    Zitat von Jeff Corman Beitrag anzeigen
    Meinst du die Spartagonen oder die ECHTEN Klingonen?
    ohne dass dabei angedeutet wird, was man eigentlich als ECHTE Klingonen versteht. Immer wieder kommt dann eben angesichts der nachweisbaren "Designevolution" der Klingonen...

    ... auch folgende Fragen auf:

    Zitat von HanSolo Beitrag anzeigen
    Mit ECHTE Klingonen meinst du die von TNG oder von TOS? Denn außer dem Namen fällt mir nicht wirklich eine Gemeinsamkeit der beiden Rassen ein (trotz Erklärungsversuche von ENT und DS9).
    und vor allem: Haben Leute, die das neue Design der Klingonen so verteufeln, weil es "neu" ist, dann auch ähnliche Probleme mit den Trill in DS9 und fanden dann beispielsweise jede Episode mit Jadzia und Ezri generell schlecht? Und: Wie sieht es bei den Kligonen ab TMP aus?

    Daher als Impuls vielleicht die folgenden Fragen:
    Wie findet ihr das neue Klingonendesign?
    Welche Bedeutung hat es für euch innerhalb von STXII, sprich: Wie stark geht es für euch in die Wertung ein?
    Wo ist für euch der Unterschied zwischen den Designveränderung der Kligonen, die STXII vornimmt und jenen Veränderungen bestimmter Völker, die es in der Vergangenheit gab?

    (Hinter jede Frage kommt natürlich noch ein "Warum?")

    Ich bin gespannt, was die Diskussion um die neuen Klingonen so zu Tage bringt, wenn sie mal etwas fokussierter stattfindet.
    Was unterscheidet einen Pferdeschwanz von einer Krawatte? - Der Pferdeschwanz verdeckt das Ar***loch ganz.

    Für alle, die Mathe mögen

  • #2
    Zitat von garakvsneelix Beitrag anzeigen
    Wie findet ihr das neue Klingonendesign?
    Der Link von "Ex Astris Scientia" sagt doch eigentlich schon alles, das Design ist faktisch nicht neu. Wenn man auch noch bedenkt, dass sich zahllose Rassen nur durch kleinste Merkmale (an Nase, Strin, Ohren,...) unterscheiden, dann könnte man auch meinen, dass es sich bei verschiedenen Klingonen um verschiedene Spezies handelt! Die einzigen einheitlichen Kriterien sind: Dunkle Hautfarbe (wobei selbst das nicht immer) + Stirnwülste. Beides erfüllen die Klingonen aus STID, ich finde sie also nicht besser oder schlechter als die "alten", sie hätten so auch 1:1 in TNG auftreten können.

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    • #3
      Zitat von Psycho hd Beitrag anzeigen
      Beides erfüllen die Klingonen aus STID, ich finde sie also nicht besser oder schlechter als die "alten", sie hätten so auch 1:1 in TNG auftreten können.
      Dem stimme ich zu. Es fällt mir schwer, beim Anblick der Klingonen in "Star Trek Into Darkness" was anderes zu sehen als ... naja, halt Klingonen! Der eine Klingonen, den man ohne Helm sieht, ist definitiv ganz klar innerhalb des äußerst weit gestreckten Rahmens, wie in fast 50 Jahren "Star Trek" ein Klingone aussehen kann. Seine Stirnwülste ähneln jenen von Colonel Worf in ST6. Die Vielfalt des klingonischen Aussehens ist ganz klar dokumentiert und auch in-universe/in-multiverse sehe ich da kein Problem darin, diese Klingonen da unterzubringen. Dank ETP, TOS und den TOS-Movies wissen wir, dass gerade im 23. Jahrhundert sowohl Klingonen mit als auch ohne Stirnwülste existieren und es sehr unterschiedlich aussehende Stirnwülste gibt. Ein Blick auf die Bilder beantwortet eigentlich jede eventuelle Frage hierzu.

      Aber gehen wir der Vollständigkeit halber mal jeden einzelnen Aspekt durch, der an den ST12-Klingonen in den vergangenen rund eineinhalb Jahren so kritisiert worden ist:

      Augenfarbe: Ja, tatsächlich auch so etwas Triviales ist kritisiert worden. Der Klingone in ST12 hatte helle Augen. Ich persönlich gehöre zu jenen Leuten, die sich für Augenfarben gar nicht interessieren, mit jemanden eine Stunde lang sprechen könnte und danach keine Ahnung hätte, welche Augenfarbe der Gesprächspartner hatte. Insofern erschien mir die Kritik an den hellen Augen des Klingonen schon man sofort suspekt. Es wäre mir bislang wirklich nicht aufgefallen, dass Klingonen dunkle Augenfarben haben müssen. Also habe ich mir damals gedacht: Bei der nächsten Klingonen-Folge schaust du mal genau hin. Tja, die nächste Klingonen-Folge war die Enterprise-Folge "Das Urteil" und das Ergebnis: mindestens zwei Klingonen mit großen Sprechrollen hatten helle, blauen Augen. Danach habe ich nicht weiter darauf geachtet, aber wahrscheinlich rannten seit TNG schon Dutzende Klingonen mit hellen Augenfarben durch die Gegend.

      Haare: Nicht jeder Klingone muss einen Bart und eine voluminöse Kriegermähne - oder überhaupt Haare auf dem Kopf - aufweisen. Der allererste Klingone, den man in TOS auf dem Bildschirm sah, hatte auch keinen Bart und ist doch wohl genauso "canon" wie die Klingonen, die Bärte getragen haben.

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      Die Kombination Stirnwülste/kein Bart scheint zwar neu (auch nicht wirklich, wenn man an Worfs Sohn Alexander in DS9 denkt), ist aber auch nur eine Kombination von bekannten Elementen. Warum sollten die sich ausschließen? Genauso individuell ist die Kopfbehaarung bei Klingonen: Die Klingonen in TOS, ST1 und Worf am Beginn von TNG hatten alle kurze Haare. General Chang in ST6 fast gar keine Haare. Torg in ST3 war auch kahl bis zu den Schläfen. Und selbst wenn man der Meinung zu sein scheint, die "neuen" Klingonen würden jetzt durchgängig auf Haare auf dem Kopf und im Gesicht verzichten, sieht man doch auch in ST12, dass andere Klingonen abgesehen vom Anführer auch die "Kriegermähne" und Bärte" tragen.

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      Piercings: Ein weiteres rein individuelles Merkmal, das kritisiert wurde, aber warum sollte dieser Klingone nicht seine Erfolge dadurch demonstrieren, dass er für jede seiner siegreichen Schlachten ein Piercing offen zur Schau stellt? (Das ist übrigens keine Erfindung von mir, sondern Hintergrundinfo vom Produktionsteam.) Erscheint mir als sehr "klingonische" Verhaltensweise und ist wesentlich effektiver, als dauernd von den eigenen Siegen zu singen. Auch der zweite Klingone, dessen Gesicht man sah, trug diese Piercings. Das kann bedeuten, dass dies auf Kronos unter den Stirnwulst-Klingonen gerade Mode war oder dass die beiden Klingonen aus dem selben Haus stammten wo dies Zurschaustellung der Siege praktiziert wurde. Jedenfalls auch hier kein Grund, eine Kritik im Sinne von "Deshalb ist er kein echter Klingone" anzubringen. Wer sich grundsätzlich daran stört, dass sich Klingonen "schmücken", hat vielleicht den Haarschmuck mancher Klingonen in ST3 und ST6 vergessen.

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      Helme: Kommen wir von den individuellen Merkmalen zu den "uniformen" Merkmalen. Die Helme wurden kritisiert, warum kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Warum sollte man auf Helme verzichten, wenn man Soldat ist und in die Schlacht zieht. Wir wissen nichts darüber, ob die Stirnwülste von Klingonen einen bedeutsamen zusätzlichen Schutz für den Kopf darstellen. Bestenfalls für die Stirn, aber ich denke nicht, dass Klingonen bewusst ihre Stirn der Spitze eines Bat'leths entgegenhalten würden um diese abzuwehren. Selbst wenn die Stirnwülste so hart wären, warum würden sich Klingonen dann in Kopfstoß-Duellen (siehe "Kampf um das klingonische Reich, 2") messen, wenn nicht einer der Kontrahenten allein durch ein paar simple Schläge beeinträchtigt werden kann? Für Soldaten, die im Kampf mit Hieb-, Stich- und Feuerwaffen konfrontiert werden, ist ein Helm also wirklich nicht das Schlechteste und im neuen Universum in den späten 2250ern offenbar zurecht Standardausrüstung für klingonische Infanterie. Und die Klingonen sehen mit den Helmen ziemlich furchteinflößen aus.

      Uniformen: Irgendwas muss man ja anziehen. Außer dass die neuen Uniformen anders sind als in TOS genauso wie die klingonischen TOS-Uniformen anders als die Movie/TNG-Uniformen waren und die TNG-Uniformen anders als die ETP-Uniformen, sehe ich da nicht wirklich einen Ansatz, warum "echte" Klingonen nicht auch solche Uniformen wie in ST12 gesehen tragen sollten. Sie schauen auf jeden Fall für den Kampf geeignet aus, sind teilweise gepanzert, lassen aber auch Bewegungsspielraum. Optionale Mäntel (was man seit ST3 auch schon immer wieder mal bei Klingonen als Kleidungsstück sieht) sorgen dafür, dass nicht alle ganz identisch aussehen. Jedenfalls scheinen mir die Uniformen in ST12 doch grundsätzlich sehr gut zu den Soldaten einer kriegerischen Spezies wie den Klingonen zu passen.

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      Waffen: Man sieht sie im Film nicht besonders deutlich, aber im Grunde hat sich hier nicht viel verändert. Disruptoren der Klingonen zeichneten sich in der Vergangenheit vor allem durch den gebogenen Griff aus und auch diesen findet man bei den Probs aus ST12. Ein interessantes neues Feature dabei - das absolut logisch erscheint und man sich wundert, warum bisherige Klingonenwaffen dieses nicht hatten - ist ein Bajonett unter dem Lauf. Nachvollziehbar bei einer Spezies, die auch mit Stichwaffen umzugehen versteht. Von diesen sieht man im Film ein Bat'leth recht deutlich und kurz einen Dolch, der von Khan als Wurfmesser eingesetzt wird.

      Auch das Bat'leth hat wie der Disruptor was dazubekommen: zwei zusätzliche nach hinten gebogene Klingen, die die Waffe gleich mal bedeutend praktischer machen, wenn sich ein Gegner unter einen Hieb hindruchduckt. (Ich persönlich habe grundsätzlich aber keine sehr hohe Meinung vom Bat'leth als anwendbare Waffe.) Wem die beiden zusätzlichen Klingen ausreichen um entsetzt "Canon-Bruch" zu schreien und sich das silberlackierte Standard-Holzteil aus TNG-Zeiten zurückwünscht: Zumindest hat John Eaves - der sowohl bei Abrams' Filmen als auch schon seit DS9-Zeiten dem Design-Team angehörte - mehrere Bat'leth-Varianten entworfen. Ob die gebaut wurden und von anderen Klingonen im Film getragen wurden, ist aber unsicher. Es ist, wie gesagt, nur ein Bat'leth im Film deutlich zu sehen. Und zusätzlich sollte man beim "Re-Design" des Bat'leths vielleicht auch bedenken, wie viele unterschiedlich geformte, kunstvoll aus Metall gefertigte Bat'leths in der Fan-Szene kursieren, die auch ihre Käufer finden, obwohl einige kaum Ähnlichkeit mit der Holz-Requisite haben.

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      ***** FAZIT *****

      Ganz klar sind Geschmäcker verschieden und es sei jeden gegönnt zu sagen, dass ihm oder ihr das Klingonen-Design im letzte Film einfach von der Ästhetik her nicht gefiel. Aber sich rechzufertigen indem man sagt, die in ST12 gezeigten Klingonen wären aufgrund ihres Aussehens im Vergleich zu früher gezeigten Klingonen nicht "echt" oder "dem Canon entsprechend" etc, halte ich nicht für legitim.

      Stirnwülste, Körperbehaarung, Augenfarbe, Bekleidung, Schmuck sind in fast 50 Jahren "Star Trek" bei den Klingonen so divers dargestellt worden, dass es wirklich kurios wirkt, jetzt auf genau nur diese Klingonen in ST12 zu zeigen und zu sagen, sie würden nicht zu all den vielen anderen passen. Der Anführer-Klingone mit seinen mittelstark ausgeprägten Stirnwülsten, Glatze, glattrasiertem Gesicht und hellen Augen vereint allein ausschließlich physische Merkmale, die man auch schon in den 50 Jahren davor bei Klingonen gesehen hat. Die Kombination dieser Merkmale war zwar bei ihm neu, aber mal ehrlich: Den "Standard-Klingonen" mit starken Stirnwülsten, dunklen, langen Haaren und Bart haben wir in TNG/DS9/VOY/ETP und ST7 doch schon oft genug gesehen. Was auch daran liegt, dass an diesen Produktionen vorwiegend immer die selben Maskenbildner beteiligt waren und ständig Gummiteile, Perücken und falsche Bärte wiederverwendet wurden.

      Was die Ausstattung wie Uniformen und Waffen betrifft, wurden auch diese in der TNG-Ära einfach von ST3 übernommen (die Uniformen von ST1 wurden nach dem Film beschädigt und für ST3 daher neu geschneidert aber nach gleichem Muster) und ständig der Einfachheit halber wiederverwertet. Man kann schon froh sein, dass wenigsten in ETP die Klingonen neue Uniformen bekamen. Jetzt in den neuen Filmen gibt es eben wieder neue Leute und die machen eben wieder was Neues. Das soll doch wirklich nichts grundlegend Schlechtes sein.

      Wie gesagt: Das "neue" Klingonen-Design muss einem nicht gefallen, aber nur weil es nicht identisch aussieht wie das, das andere Ausstatter vor Jahrzehnten hergestellt haben, ist der neue Look der Klingonen nicht weniger "richtig". Dass es in den vorangegangenen Serien der TNG-Ära nicht so viel Diversifikation gab wie davor, liegt nicht wirklich daran, dass die Designer das genauso wollten, sondern dass sie einfach immer auf die selben Kostüme, Masken und Requisiten zurückgegriffen haben um Zeit und Geld zu sparen. ST8 zeigt zum Beispiel, dass selbst diese Designer mit mehr Zeit und größerem Budget nicht davor zurückgeschreckt haben, eine in TNG etablierte Spezies wie die Borg visuell komplett zu überarbeiten. Ich höre hier im Forum eigentlich wenige Beschwerden darüber, dass diese Borg nicht die "echten" aus der Serie sind, obwohl sie schon bei oberflächlicher Betrachtung nur wenig mit den TNG-Borg gemeinsam haben.

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      • #4
        @MFB

        100 % signed!
        Sehr schön und stichhaltig zusammengefasst.

        Qapla'
        "Zu siegen, heißt leben!" (Jem'Hadar)

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        • #5
          Die für mich elementare Frage ist hier das "Warum?".
          Warum musste man das Design der Klingonen ändern? Was war mit dem alten Design nicht in Ordnung? Hat es den Film in irgendeiner Form besser gemacht, das Design zu ändern?
          Mir gefällt das Design im Vergleich zu den TNG+ Klingonen überhaupt nicht (auch wenn der persönliche Geschmack ja jeder Diskussionsgrundlage entbehrt). Für mich sehen die nun eher aus wie gepiercte Orks und wirken auf mich insgesamt weniger "furchteinflößend", als die alten TNG Klingonen. Die wirken auf mich eher so wie ein paar Halbstarke.

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          • #6
            Zitat von kick_nemesis Beitrag anzeigen
            Die für mich elementare Frage ist hier das "Warum?".
            Warum musste man das Design der Klingonen ändern? Was war mit dem alten Design nicht in Ordnung? Hat es den Film in irgendeiner Form besser gemacht, das Design zu ändern?
            Mir gefällt das Design im Vergleich zu den TNG+ Klingonen überhaupt nicht (auch wenn der persönliche Geschmack ja jeder Diskussionsgrundlage entbehrt). Für mich sehen die nun eher aus wie gepiercte Orks und wirken auf mich insgesamt weniger "furchteinflößend", als die alten TNG Klingonen. Die wirken auf mich eher so wie ein paar Halbstarke.
            Ich weiß genau was du meinst. Das ist so als ob jmd der Menschen noch nie gesehen hat, als erstes auf ein paar Punks trifft.

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            Zitat von MFB Beitrag anzeigen

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            Die Ohren sehen ziemlich schlecht aus. Zum Glück hatte General Chang nicht so dämliche Dinger. Sieht aus als ob Ratten daran genagt haben.

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            • #7
              Zitat von kick_nemesis Beitrag anzeigen
              Die für mich elementare Frage ist hier das "Warum?".
              Warum musste man das Design der Klingonen ändern? Was war mit dem alten Design nicht in Ordnung?
              Was war mit dem TOS-Klingonen-Design nicht in Ordnung, dass es geändert wurde? Was war mit dem ST1-Design nicht in Ordnung oder dem aus ST3, ST5/6 oder dem sehr frühen TNG-Klingonen-Design? Was stimmte mit den TNG-Borg nicht oder mit den TNG-Uniformen der Romulaner, dass diese in den Filmen geändert wurden?

              Die Frage sollte eher laute: "Warum sollte man etwas nicht ändern?" Viele Spezies - Brog, Trill, Romulaner, Ferengi - haben auch in der TNG-Ära in unterschiedlich großem Ausmaß Design-Änderungen in Maske, Kostümen, Ausstattung, etc. durchgemacht, aber warum muss man bei den Klingonen stoppen? Haben wir seit Mitte TNG wirklich nicht schon genug "Standard-Klingonen" gesehen? Ja, sicher haben sich einige einfach daran gewöhnt, dass seit damals die Klingonen sich nicht wirklich dramatisch verändert haben, aber das lag eher an produktionstechnischen Sparmaßnahmen.

              Zitat von Kobor Beitrag anzeigen
              Ich weiß genau was du meinst. Das ist so als ob jmd der Menschen noch nie gesehen hat, als erstes auf ein paar Punks trifft.
              Er wäre sicher beeindruckt, wenn die Punks mit einem Raumschiff direkt vor seiner Nase landen würden. Also wirklich den Eindruck von Punks assoziiere ich mit den Klingonen hier wirklich ganz und gar nicht (und als Grazer weiß ich, wovon ich Rede ):

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              Gerade das uniforme Aussehen schließt diesen Eindruck doch gänzlich aus. Da machen die "Kriegermähnen"-Klingonen der TNG-Ära doch viel eher einen "verwilderten" Eindruck und als ob sie einen Disruptor nicht ohne "Alk-Zittern" geradehalten könnten. (Von deren Alkohol-Exzessen wissen wir zumindest.)

              Die Ohren sehen ziemlich schlecht aus. Zum Glück hatte General Chang nicht so dämliche Dinger. Sieht aus als ob Ratten daran genagt haben.
              Nicht jeder kann hübsche Ohren haben.

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              • #8
                Zitat von MFB Beitrag anzeigen
                Was war mit dem TOS-Klingonen-Design nicht in Ordnung, dass es geändert wurde?
                Ich habe mal gelesen, dass die die TOS-Klingonen eigentlich mehr so wie die in TNG aussehen sollten, also mit der Stirn, aber das Budget dafür nicht gereicht hat.

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                • #9
                  Zitat von MFB Beitrag anzeigen
                  Was war mit dem TOS-Klingonen-Design nicht in Ordnung, dass es geändert wurde?
                  Soweit ich weiß war damit insofern was nicht in Ordnung, als dass sie nicht dem entsprachen, was sich Roddenberry damals vorgestellt hatte. Budgetprobleme, aber das ist Dir sicher bekannt. Erst mit dem größeren Budget von ST1 konnte Roddenberry seine Vorstellungen eines Klingonen umsetzen. Alle daran anschließenden Änderungen waren eher marginaler Natur und kein Stilbruch, wie er in STID vollzogen wurde. Aber es ist ja alles okay, der Masse gefällts, mir halt nicht. Das wird die Macher nun nicht zum umdenken bewegen. Es ist lediglich ein weiterer Nagel zum "Ich hasse die neuen Star Trek Filme"-Sarg.

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                  • #10
                    Zitat von kick_nemesis Beitrag anzeigen
                    Soweit ich weiß war damit insofern was nicht in Ordnung, als dass sie nicht dem entsprachen, was sich Roddenberry damals vorgestellt hatte. Budgetprobleme, aber das ist Dir sicher bekannt. Erst mit dem größeren Budget von ST1 konnte Roddenberry seine Vorstellungen eines Klingonen umsetzen.
                    Wenn man Memory Alpha trauen kann, war es genau umgekehrt: Die Idee, den Klingonen Stirnwülste zu verschaffen ging maßgeblich auf Robert Flechter zurück, den in ST1 verantwortlichen Kostümdesigner. Roddenberry selbst gefiel das nicht, er wollte lieber "normal" aussehende (TOS-) Klingonen, gab sich aber dem Argument geschlagen, dass es nunmal Aliens seien und das Publikum da etwas erwarte, das nicht wie "irgendwelche normalen Typen" aussieht.

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                    • #11
                      Zitat von Kobor
                      Ich habe mal gelesen, dass die die TOS-Klingonen eigentlich mehr so wie die in TNG aussehen sollten, also mit der Stirn, aber das Budget dafür nicht gereicht hat.
                      Zitat von kick_nemesis Beitrag anzeigen
                      Soweit ich weiß war damit insofern was nicht in Ordnung, als dass sie nicht dem entsprachen, was sich Roddenberry damals vorgestellt hatte. Budgetprobleme, aber das ist Dir sicher bekannt. Erst mit dem größeren Budget von ST1 konnte Roddenberry seine Vorstellungen eines Klingonen umsetzen.
                      Nein, die Klingonen in TOS sahen genauso aus, wie sie aussehen sollten. Während "Kampf um Organia" gedreht wurde, hatte weder Roddenberry noch irgendwer sonst daran gedacht, Klingonen mit Stirnwülsten auszustatten. Gerade anders herum war es: Die Klingonen sollten als wiederkehrende Bösewichte etabliert werden, weil ihr Make-up - im Gegensatz zu dem der Romulanern - viel simpler war und keine Gummi-Aufsätze benötigte. (Im Script von "Kampf um Organia" waren Klingonen nur als "Oriental, hard-faced" bezeichnet, genauer wurde nicht auf sie eingegangen.)

                      (Was ihr beide vielleicht falsch interpretiert habt: Erst nachdem ST1 erschien und Roddenberry gefragt wurde, wie es in-universe zu der Änderung der Klingonen kam, hat er gesagt, man solle sich einfach nachträglich die TOS-Klingonen mit Stirnwülsten vorstellen. Damit hat er nur umgangen, eine Erklärung liefern zu müssen - was DS9 dann schließlich ignoriert hat und ETP dann aufgeklärt hat.)

                      Mit dem größeren Budget und dem Wunsch, dem Kinopublikum die Klingonen neu und aufwändiger zu präsentieren, wurde erst mit ST1 die Idee für ein Re-Design der Klingonen entwickelt. Man wollte dem Publikum also etwas neues, frisches zeigen und nicht genau das, was es schon kennt. Und genau der Gedanke steckt so ziemlich hinter jeder Design-Änderung von "Star Trek". Manchmal bleiben Entwicklungen eine Weile stehen, betreffen dann andere Sachen (wie genannt der neue Look der Borg, der Trill, etc.) Aber irgendwann spielen dann auch wieder die Klingonen eine größere Rolle, man hat die alten Gummimasken und die alten Kostüme nicht mehr, und man hat das Budget, was Neues zu machen und dem Publikum etwas zu zeigen, das es vorher noch nie gesehen hat.

                      Alle daran anschließenden Änderungen waren eher marginaler Natur und kein Stilbruch, wie er in STID vollzogen wurde.
                      Aber die eine große Veränderung gab es auf jeden Fall und verglichen damit, ist die Änderung vom Ende der TNG-Ära hin zum Klingonen-Look in ST12 auch nur marginal. Einen "Stilbruch" kann ich hier wirklich nicht erkennen. Eher die Tatsache, dass sich nach einigen Jahren eben mal wieder andere Leute mit dem Thema beschäftigt haben und denken, dass die Klingonen auch so aussehen könnten. Sie haben sich zweifellos über die bisherigen stark divergierenden Klingonen-Designs schlau gemacht, festgestellt, dass die Grenzen, innerhalb der sie sich bewegen können äußerst weit gesteckt sind und darin ihre Interpretation untergebracht.

                      Es ist lediglich ein weiterer Nagel zum "Ich hasse die neuen Star Trek Filme"-Sarg.
                      Was mich interessieren würde: Wie hätten die Klingonen denn deiner Meinung aussehen müssen, damit sie sie keiner dieser "Nägel" geworden wären?
                      Zuletzt geändert von MFB; 05.10.2014, 09:48.

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                      • #12
                        Zitat von MFB Beitrag anzeigen
                        Was mich interessieren würde: Wie hätten die Klingonen denn deiner Meinung aussehen müssen, damit sie sie keiner dieser "Nägel" geworden wären?
                        Na, so wie immer halt. So wie sie seit TNG und noch viel mehr in DS9 (die Serie hatte ja einige der allerbesten Klingonenfolgen) etabliert wurden. Eine Änderung war in meinen Augen völlig überflüssig, genau so, wie diverse andere Designänderungen an diversen Props (die Enterprise gefällt mir z.B. auch nicht. weder von innen noch von außen). Im Prinzip treffen die bei Bad Robot mit keinem einzigen Design meinen Geschmack.

                        Ich muss aber dazu sagen: Hätten die Klingonen wie in DS9 ausgesehen, hätte das zwar einige Pluspunkte gebracht, den Film als solchen für mich aber nicht gerettet.

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                        • #13
                          Meiner Meinung nach, hat man hier vor allem eine gute Gelegenheit verpasst.

                          Da man ja in „Enterprise“ sich schon die Mühe gemacht hatte, das menschliche Aussehen der Klingonen der Klassik-Ära zu erklären und man mit dem alten Spock auch eine Brücke zu dieser Ära geschlagen hatte, wäre es doch cool gewesen, wenn unter dem Helm ein amtlicher TOS-Klingone mit original Dschingis Khan-Gedächtnis-Bart erschienen wäre.

                          Das hätte bestimmt so manches Trekkie-Herz höher schlagen lassen.

                          Ansonsten würde ich sagen: Jetzt sehen 'se halt so aus und gut.

                          Gruß, succo
                          Ich blogge über Blogger, die über Blogger bloggen.

                          Kommentar


                          • #14
                            Zitat von MFB Beitrag anzeigen
                            Helme: Kommen wir von den individuellen Merkmalen zu den "uniformen" Merkmalen. Die Helme wurden kritisiert, warum kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Warum sollte man auf Helme verzichten, wenn man Soldat ist und in die Schlacht zieht. Wir wissen nichts darüber, ob die Stirnwülste von Klingonen einen bedeutsamen zusätzlichen Schutz für den Kopf darstellen.
                            Tatsächlich ist es umgekehrt, die Stirnwülste ist ein Schwachpunkt.

                            CROSIS: Klingon. Shatter the cranial exoskeleton at the tricipital lobe. Death is immediate.
                            -TNG "Descent"

                            Einen Helm zu tragen ergibt also absolut Sinn.

                            ST8 zeigt zum Beispiel, dass selbst diese Designer mit mehr Zeit und größerem Budget nicht davor zurückgeschreckt haben, eine in TNG etablierte Spezies wie die Borg visuell komplett zu überarbeiten. Ich höre hier im Forum eigentlich wenige Beschwerden darüber, dass diese Borg nicht die "echten" aus der Serie sind, obwohl sie schon bei oberflächlicher Betrachtung nur wenig mit den TNG-Borg gemeinsam haben.
                            Ein guter Einwand. Die neueren Borg haben andere Haut, etwas weniger Schläuche, mehr Leuchtelemente und einen detaillierteren Körperanzug, im Gegensatz zum Klingonen-Fall sind das deutliche Veränderungen, warum stört es nur scheinbar keinen? Vielleicht hätte es auch einen "Shitstorm" gegeben, wenn das Internet damals so verbreitet gewesen wäre wie heute.

                            Zitat von kick_nemesis Beitrag anzeigen
                            Die für mich elementare Frage ist hier das "Warum?".
                            Warum musste man das Design der Klingonen ändern? Was war mit dem alten Design nicht in Ordnung?
                            Welche Veränderungen? Gehts nur um die Piercings? Es bringt Abwechslung und die von MFB genannte Hintergrunfinfo zu den Ringen passt super zu diesem ritualverliebten Volk.
                            Was die Uniformen angeht: Weshalb sollte immer von jedem Klingonen in jeder Epoche das gleiche getragen werden? In den drei Serien der TNG-Ära werden ja auch vier unterschiedliche Standarduniformen in der Sternenflotte etabliert. Außerdem versteh ich nicht, was man gegen diese Kleidung haben kann, sie ist schlicht, bzw. unaufdringlich, sie bietet Bewegungsfreiheit und verfügt über gewisse Schutzplatten.

                            Für mich sehen die nun eher aus wie gepiercte Orks und wirken auf mich insgesamt weniger "furchteinflößend"
                            Muss man nicht mögen, aber akzeptieren. Es gibt Leute, deren Gesicht zu 50% aus Metall oder Tattoos besteht. Warum sollten Klingonen dann alle gleich und monoton sein? Stört es dich auch, dass manche Bajoraner diesen speziellen Ohrring tragen und manche nicht? Und auch zu Zeiten von TNG, DS9, VOY und ENT kann es irgendwo in der Galaxie Klingonen mit Schmuck geben, sie werden nur nicht gezeigt.

                            Zitat von Kobor Beitrag anzeigen
                            Die Ohren sehen ziemlich schlecht aus. Zum Glück hatte General Chang nicht so dämliche Dinger. Sieht aus als ob Ratten daran genagt haben.
                            Veränderte Ohren haben in ST Tradition. Selbst wenn sie einem nicht gefallen, sie fallen im eigentlichen Film kaum auf. Das ist ja wohl nichts im Vergleich zu den zahlreichen Stirnwülstenvariationen.

                            Das Entscheidende ist: Selbst wenn im Film plötzlich schon auf Nibiru diese Klingonen aufgetaucht wären und niemand dem Zuschauer gesagt hätte, dass es sich um diese Rasse handele, würde sofort jeder, der die "anderen" Film- und TNG-Exemplare halbwegs kennt, sofort erkennen, dass es sich um Klingonen handelt, weil im Prinzip nichts verändert wurde.

                            Zitat von succo Beitrag anzeigen
                            Meiner Meinung nach, hat man hier vor allem eine gute Gelegenheit verpasst.

                            Da man ja in „Enterprise“ sich schon die Mühe gemacht hatte, das menschliche Aussehen der Klingonen der Klassik-Ära zu erklären und man mit dem alten Spock auch eine Brücke zu dieser Ära geschlagen hatte, wäre es doch cool gewesen, wenn unter dem Helm ein amtlicher TOS-Klingone mit original Dschingis Khan-Gedächtnis-Bart erschienen wäre.
                            Wobei längst nicht alle von diesem genetischen Phänomen betroffen gewesen sind.

                            Das hätte bestimmt so manches Trekkie-Herz höher schlagen lassen.
                            Die Mehrheit hätte es vermutlich verärgert, das wäre so rübergekommen, als wären die Produzenten so knauserig, dass sie in einem 185-Mio.-Dollar-Film ausgerechnet am Make-Up sparen müssten.

                            Ansonsten würde ich sagen: Jetzt sehen 'se halt so aus und gut.
                            Ja, jetzt sehen sie halt immer noch so aus wie schon zu Zeiten Picards und gut.

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                            • #15
                              Zitat von kick_nemesis Beitrag anzeigen
                              Die für mich elementare Frage ist hier das "Warum?".
                              MFB hat es etwas ausführlicher erklärt, ich tue es noch mit meinen eigenen Worten: Irgendjemand wollte die Klingonen, so wie es schon immer alle Jubeljahre hinweg gewesen ist, etwas verändern und fand das neue Design interessanter als das alte. Ob dieser "Irgendjemand" jetzt Rodenberry oder Berman oder JJA heißt, ist in diesem Moment doch auch völlig egal.

                              Warum musste man eigentlich am Trill-Design etwas ändern? Mit deinem Posting hast du nämlich eine sehr wichtige Frage meines Anfangspostings direkt unterschlagen:
                              Zitat von garakvsneelix Beitrag anzeigen
                              Wo ist für euch der Unterschied zwischen den Designveränderung der Kligonen, die STXII vornimmt und jenen Veränderungen bestimmter Völker, die es in der Vergangenheit gab?
                              Die "Größe" der Veränderung kann angesichts der eigentlich nicht mehr wiedererkennbaren Trill-Wirte keine Antwort sein. Und ästhetische Gründe hast du ja selbst als Argument ausgeschieden, weil du sie als Argument für das neue Klingonendesign ebenfalls nicht gelten lässt.
                              Zuletzt geändert von garakvsneelix; 05.10.2014, 00:17.
                              Was unterscheidet einen Pferdeschwanz von einer Krawatte? - Der Pferdeschwanz verdeckt das Ar***loch ganz.

                              Für alle, die Mathe mögen

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